Indiana Tribüne, Volume 28, Number 242, Indianapolis, Marion County, 3 June 1905 — Page 6
W Ktt 1 1 nDuv JK iUMnBV9HB
".(rfin.u ku ov a wuiwmB3.'vnis mj - Jndiana Tribüne. 3 Juni 1905,
A
I
r t 1
Die Folge iner schlimmen Erkältung tft gewöhnlich ein böser Husten. Die sofortig Anwendnng von Dr. Angnll König s Hamburger! Mrufttkee iH in prompt Heilung beider. Nur In Original-Pftcketen. WMwS wm Warum nicht $ $ $ $ $ $ sparen beim Einkaufe Ihrer Möbel . . . .und. . . . Teppiche .... sowie .... ....Garland OeZcn ... und bei WILLIG'S Handlung... 141 West Washington Straße. I A ." Dtablirt 1883, nimmt jederzeit Vngag,. ents entgegen. Irgendwelche Orcheftn dchk nd irgend eine Anzahl von Muftkn? wird Geliefert. Neue Ausstattung und neu Uniformen. R. A. Miller, Direktor H,r, S r e g p s e i l. eschSftSfKhre 301 KenwtkV venue. elephon ..... Reu. erzte. Dr. J. A. Snteliffe, Wrttd-Arzt, Geschlechts, Urin. unl Rtctim Xrankheiten. Ofgtt j 155 OA Market Str. Tel. 1 : I 9 bi 16 Nbr ?. I 10 4VH, Dr. Carl Q.Winter Deutscher Arzt. Behandelt alle akute und chronische rank, tzetten. Seburtöhülfe Spezialität. Office: 14 Weft Ohts tr. oynuna: 1 Haltt v, 10 11 sr. vreHKnvXn : 7 re 4 a$m. onntag? : 56 Ztachm. ixttt0 : Wohnung Telephone : 10.M M. t. WM i en. HU Nl U. 44 Stunde werden Gonarrdöa nnfc ftu?aus oen urinxraane durch Ental'Midy aufgedobm ,hn Unbequemlichkeiten. Preik 1.00. bei alle Truggifte ode, V. O. 0 61. 91 York. .
Willst Du Dein Herz mir schenken?
Novelle von Paula Kaldemey. Groke rothe Affichen mit in die Augen fallender Schrift verkündeten das Ereigniß der diesjährigen Saison: zum Besten der durch Hochwasser Ge schädigten sollte Ende der Wocye m dem Kurpark ein Jahr arksfest stattfinden, für dessen Zustandekommen sich die ersten ftreie der Bavegejeuicyasl lebhaft interessirten und bei dem selber mitzuwirken sie das Versprechen gegeben hatten. Auf dem weiten Platze vor dem Conversationshause, der so herrlich inmitten hoher Eichen un, Suchen lag, wurde denn aucb bereits einige Tage vorher eifrig gezimmert und gehämmert. Jetzt standen die Buden mit dem grauen Leinwanddach in Reih' und Glied da; einCaroussell, für den wohlthätigen Zweck eigens gemiethet, ließ schonheute die Weisen seiner Orgel ertönen; aus der Singspielhalle erklang das Fiedeln der Zeigen, während man im Tanzzelt gerade die letzte Hand an die Ausschmückung legte. Na, Rittmeister, da haben Sie ja ein schönes Stückchen Arbeit hinter sich!" Mit diesen Worten hrtti der Badecommissar, Herr von Laucha, auf einen schlanken, blonden Herrn, der trotz des hellen Sommeranzuges in Gang und Haltung auf den ersienBlick den Offizier verräth, zu. Mit dem Taschentuch über dieStirn fahrend, erwidert der Angeredete lächelnd: So schlimm ist's nicht! Die Sache macht mir Spaß, und wenn wir morgen eine leidliche Einnahme haben, dann weiß ich nichts mehr davon, daß mit dem Arrangement auch nur die geringste Mühe verknüpft war." Nun, ich denke, an Käufern wird es nicht fehlen! Die Schaulustigen kommen sicher von nah und fern. Herben Sie denn die Verkäuferinnen inzwischen vollzählig zusammen, Levetzow?" Natürlich, sonst wäre ich ja ein total unbrauchbarer Arrangeur! Gräfin Räuden ist an der Würfelbude; Frau Bornheim hält Holzwaaren feil, Fräulein von Panthen Spielzeug." Und Frau von Lagerftröm?" Das gebräunte Gesicht des jungen Offiziers bedeckt sich mit einer tiefen Röthe, dann antwortet er in möglichst gleichgültigem Ton: Wenn ich nicht sehr irre, hat die Dame die Pfefferkuchenbude übernommen." Kurgäste und Wettergott schienen im besten Einvernehmen mit einander zu stehen. Wenigstens lachte heute, am Jahrmarksfest, die Sonne vom blauen wolkenlosen Himmel und vergoldete mit ihren Strahlen selbst den entferntesten Winkel. Am Eingange zum Festplatze flackern bunte Fähnlein lustig im Winde; )ie Kurkapelle schmettert ihre heiteren Weisen, und durch die Budenstadt bewegt sich eine feiertäglich geputzte lebhaft plaudernde Menge. xsor oem litrcus iiineui laoel ein grotesk geschmückter Clown durch drastische Mimik zum Eintritt ein; die Vorstellung soll gleich beginnen, und ein großer Theil der Schaulustigen wendet sich dorthm, um den in jeder Weise gelungenen Darbietungen zu folgen. Referendar Perbandt löst seine Aufgabe wirklich famos: Sollte er im Staatsexamen durchsegeln, würde ich ihm dringend anrathen, nur a eine Stellung als Clown anzunehmen. Concurrenz braucht er in dem Falle sicherlich nicht zu befürchten. Lieber Doktor, Sie werden bitter! Freuen wir uns doch, daß der gute Junge seine wirklich etwas merkwürdigen Gesichtszüge in den Dienst unserer Sache stellt. Jedenfalls verdanken wn ihm ein gutes Theil des peku niären Erfolges, und darauf kommt es doch einzig und allein an," erwidert Rittmeister von Levetzow, während er neben dem als mokant geltenden Badearzt einherschreitet. Na ja Sie haben natürlich recht! Uebrigens machen die Damen an den Buden auch ganz annehmbare Geschäfte. Frau von Lagerström zum Beispiel hat fast sämmtlichen Krempel ausverkauft. Irgend eine Süßigkeit will ich mir aber doch noch erobern. damit ich dort nicht in Ungnade falle. Kommen Sie mit, Rittmeister?" Bedauere, mein Pflicht als Arrangeur ruft mich an einer anderen Stelle. Auf Wiedersehen, Doktor!" Leicht an den Hut greifend, entfernt sich Günther von Levetzow und schiendert dann langsam durch die Buden-
reihen. Ihn ruft die Pflicht nicht, er hat sie nur vorgeschützt, um nicht Zeuge sein zu müssen, wie fade Gecken die angebetete Frau umringen und ihrSchmeicheleien sagen. Ach, daß er doch ein Recht hätte, jenen zu wehren, denPlatz einzunehmen, der für ihn das höchste Glück auf Erden in sich schloß: den Gatten Käthe von Lagerströms sich nennen zu dürfen. Aber ist es nicht geradezu eine Vermessenheit von ihm, derartigen Träumereien überhaupt nachzuhängen? Hat sie, der Tag und Nacht all' seine Gedanken gehören, ihm jemals den geringsten Anlaß dazu gegeben? Mit der gleichen Freundlichkeit wie den andern Herren ist sie auch ihm nur begegnet. Niemals nahm ihr Ton eil
Die Medizin, die meine Mutter gebrauchte.
Der WIne ot Cardal hat seine Probe bestanden. Er hat die Großmütter, Mütter, Schwestern und Töchter zweier Generationen kurirt. Er kurirt fünfundsiebzigjährige Frauen. Er kurirt heute noch Frauen von solchen Leiden, wie unregelmäßige Perioden, unerträgliche Schmerzen, Entzündungen der verschiedenen Theile, Nervosität und Schwächen aller Arten, besonders des weiblichen Geschlechtes. Der Wine of Cardul ebnet den Pfad zur Jungfernschaft, verhütet schwere Leiden beim Eintritt in die Mutterschaft, indem er die Funktiomn etablirt, welche zur weiblichen Gesundheit nöthig sind. Ms ein Mittel zur Beförderung der Menstruation dient er als Unterstützung einer Frau lebenslänglich, bereitet sie auf die Vrüfunassrunde der Geburt vor. und versickert ihr eine schnelle Rückkehr
wärmere Färbung an, wenn sie mit ihm sprach. Nur sein Gesang, der schien ihr Freude zu machen. Dann konnte sie stundenlang sitzen und seinem Bariton lauschen und wurde nicht müde, ihm Worte der Bewunderung und Anerkennung zu sagen. Wie deutlich entsann er sich jene? Abends vor ihrer Abreise nach W. Zum letzten Male htte er den Thee bei ihr genommen; schon wollte er sich von ihr verabschieden, da bat sie noch um ein Lied. Und ihr Wunsch ward ihm Befehl. Sich selbst begleitend, präludirte er, undbald erscholl durch d'ie stille Nacht das alte, ewig junge Lied: Willst Du Dein Herz mir schenken. Diesmal gab sie kein Zeichen des Beifalls, noch bat sie um Wiederholung, wie sonst so oft. Gleich darauf schloß er den Flügel und verabschiedete sich von ihr. Etwas blasser wie zu andern Zeiten war sie ihm dabei erschienen, und wenn das Kerzenlicht des Luster nicht trog, dann hatten die feingeschwungenen Lippen beim Lebewohl leise vibrirt. Wochenlang wollte die theure Frau von B. fern bleiben, und er machte sich bereits mit dem Gedanken vertraut, sie während der ganzen Zeit nicht zu sehen. Aber dann, nach ihrer Abreise, war etwas in ihm wach geworden, das war stärker als er: die Sehnsucht nach der Geliebten. Anfangs suchte er sie zu bekämpfen, allem bald erkannte er das Nutzlose dieses Bemühens. Deshalb reichte er kurz entschlossen ein Urlaubsgesuch ein; es wurde genehmigt, und noch an demselben Abend reiste auch er nach dem idyllisch gelegenen Badeorte am Fuße des Riesengebirges. Heute waren nun acht Tage verflössen, seit sie sich wiedergesehen, aber stets war Frau von Lagerström, die schon nach einjähriger Ehe den bedeutend älteren, außerordentlich reichen Gatten verloren, von einer Schar Anbetern umgeben, die sich wohl alle mehr oder minder der Hoffnung hinzugeben schienen, dereinst der Gebieter dieser Reichthümer zu sein. Und mit diesen Männern wollte er nicht concurriren, dazu liebte er die junge Frau viel zu innig und tief. Den Kopf bedrückt von den auf ihn einstürmenden Gedanken, hatte Günther von Levetzow kehrt gemacht. Plötzlich hörte er sich angerufen. Er blickt auf und sieht sich gerade vor der Pfefferkuchenbude der Frau von Lagerström, die ihm lebhaft zuwinkt. Lieber Freund, desertiren gilt nicht," ruft sie ihm lächelnd zu, als sie wahrnimmt, daß er nach einer ehrfurchtsvollen Berneigung weiterschreiten will. Ich habe Sie heute noch gar nicht zu Gesicht bekommen." Wie reizend der schlankgewachsenen Frau das sich enganschließende weiße Tuchkleid mit den Goldborten steht, wie rosig ihre Wangen von der Anstrengung des Nachmittags gefärbt sind! So begehrenswerth wie in diesem Augenblick ist sie dem Rittmeister noch niemals erschienen. Das Herz klopft ihm zum Zerspringen, und in einem Tone, der nur schlecht die mühsam verhalteneErregung verbirgt, erwidert er: Gnädigste Frau sind sehr gütig! Der allerbeste Wille ist vorhanden, allein ich sehe wirklich nichts, was ich aus Ihrer Hand noch erstehen könnte. Ich muß mich vielmehr für meineNachlässigkeit schelten, die mich zu spät kommen ließ, um noch etwas von den süßen Genüssen mitzuerobern, die ja, wie der Augenschein lehrt, ein so reitzende Abnahme gesunden haben. Und mit der Rechten über den leeren Verkaufstisch deutend, fügt er mit eine Versuch zum Scherzen hinzu: Mit den Kindern meines Wirthes werde ich es infolgedessen wohl auch endgültig verderben!" Mährend seiner Worte läßt Frau von Lagerström schnell den Blick umherschweifen. In der Budenreihe war es mittlerweile leer geworden. Die geräumten Verkaufsstände übten keine Anie-
ihrer Kräfte, welche zur Mutterschaft nöthig sind. Wenn der Wine of Cardoi hie und Schwäche Anfälle, und zur Zeit des Lebenswechsels wird er ein gesundes, hohes Alter
Mine
Dieses berühmte Stärkungsmittel für Fraüen ist im Bereiche lö ?ur einen Spezmlliten für den (Hehrmtrh nrmthff 5nttn
CW..ar. r . ,. ., "V V 1 j I utlll liytuucil. Ulllll ll UIW IT SpÄlftcn sur den Gebrauch verknüpft. Bestellen Sie sie noch Heute eine DollarFlasche ber Ihrem Apotheier, und können Sie dieselbe voNständiae Knr. welche über 1 500.000
ff " tt8"l Ööw Ihr Apotheker wird Ihnen die elbe Medizin verkausen, welche die Großmutter, Mutter, Schwestern und Töchter vor fünfundsiebzig Jahren kurirt hat. Kr o.Ä ""von den 1,500,000 kurirten Frauen, welche ihre Gesundheit, und in Fällen selbst Mn n? C? verdanken. Beim Durchlesen dieser Liste sollte jede Leidende überzeugt sein, den vv tue oi Cardui zu gebrauchen. Fu 6wles Mass, Vize-Präfidentin. Motbers' CluS. Houston, Tex. Frau L. M. Thompson, Tircctor, Beethoven Musical Society. 1469 Second Ctr.. LouiSdiNe. Ky. Frau Clara Smith, The Shakespeare. Phoenix. Ariz. Frau Lizzie H. Thompson. 85 West 83. Str.. New Vork Citlz. Z5ran Fredrick Nirdlinger. 395 Broad Str.. Philadelphia Pa. Fra A. S. Scott. 73G& Süd Hill Str.. Los Angeles. Cal. Können Sie eine bessere GesundheitS - Garantie, als dieses erzeichnitz. verlangen 7 Beginnen Sie heute noch mit der Kur l
hungskraft mehr aus. Dagegen kündete der Circus gerade eine neue Vorstellung an, und alles war dorthin geströmt, um den Beginn derselben nicht zu versäumen. Niemand beachtet ihre Unterhaltung mit dem jungen Offizier, trotzdem spricht sie, während sie sich ein wenig nach vorn beugt, nur mit halblauter Stimme: Sie irren, Herr von Levetzow! Etwas ist doch noch zurückgeblieben ich habe es eigens für Sie aufgehoben, obgleich man es mir vielleicht entreißen wollte. Allerdings weiß ich nicht, ob Ihnen der Gegenstand begehrenswerth dünkt," schließt sie zögernd. Damit greift Käthe von Lagerström unter den Verkaufstisch und zieht ein großes Pfefferkuchenherz mit rothem Zuckerguß hervor, das in der Mitte auf einem schmalen Papierstreifen den Sinnspruch trägt: Ich liebe Dich Herzinniglich!" Sekundenlang starrt der Rittmeister wortlos auf das süße Gebilde, dann aber entringt sich ein Jubelruf seinen Lippen: Käthe, Herzlieb!" Den Tisch bei Seite stoßen und die sich nicht Sträubende in die Arme reißen. ist für ihn eins. Also Du liebst mich doch, mein alles." flüstert er ihr endlich zu, nachdem er sie für einen Augenblick freigegeben und ihre Hand in der seinen hält. Aber waZ war es, das Dich heraustreten ließ aus Deiner Kühle?" Weil ich Dir noch eine Antwort schuldig war. Liebster." Und von Neuem schmiegt Käthe sich an ihn. Eine Antwort?" Jawohl, eine Antwort auf Deine Frage: Willst Du Dein Herz mir schenken?" die Du am Abend vo? meiner Abreise im Liede an mich richtetest. Wärest Du damals nicht so schnell fortgestürmt, wer weiß vielleicht wäre ich sie Dir schon in 8. nicht schuldig geblieben. Nun aber mußte ich ein Zuckerherz für mich sprechen lassen, um den Herrn Liebsten zu gewinnen." Dafür werde ich das Zuckerherz auch Zeit meines Lebens in hohen Ehren halten verdanke ich ihm doch dasjenige, das mir das Liebste in der Welt ist." Und die Kinder Deines Hauswirths?" Frau von Lagerström blickt den Rittmeister neckend an. Die bekommen hundert andere; nur nicht das eine das meine!" Das sagt genug. Nun, war euer letztes Kaffeekränzchen interessant?" Und ob! Es wurde drei Stunden lang nur im Flüstertone gesprechen!" PraktischerName. Gast (zu einem Wirth): Warum haben Sie nur Ihr Restaurant so plötzlich umgetauft und nennen es jetzt Zum Papierkorb"?" Wirth: Ach, bei mir hatten sich eine Menge Dichter eingenistet,... die haben nichts verzehrt, und nun habe ich Ruhe!" Im Zweifel.
Jetz' weiß i' net: krieg' i' mehr, wenn f mi', oder wenn i' mei' Säuk überfahre' lass'!" .
ofCärdui
Japanischer Fricdcnsapostcl. Voinimuzras 'orickil,c Zur Hcrbciführnng des Weltfriedens. L?i dem kriegerischen Geiste, von dem die Japaner im Ällgenieinen beseelt sind, erregt ein japanischer FriedenapoZl. ein M.inn Namens Joshimura, umso größeres Aufselen. AIshimura (zu Teutsch: Glücke )orf) tut in Nara unweit 5ioto eine Friedens gesellschast gegründet und ein in engllscker uno apcinijcher Sprache verfahteö Buch veröffentlicht. oas , , o:n ewigen Weltfrieden rerlünden und die Wege zu ihm weisen soll. Foshiinurü beginnt in dem Buche mit einem Hiweise auf die .Harmonie in der Natur, indem er sagt: Sonne und Mond hängen voller Glanz am Himmel; in regelmäßiger Reihenfolge wechseln die Jahreszeiten; die Blumen des Frühlings erfreuen unser Auge wie die Blätter des Herbstes; Sigrögel und Insekten ergötzen unsere Ohren. Alles Erschaffene hat einen bestimmten Platz im Universum, und Ordnung und Harmonie herrschen. Auch die Gattung Mensch lebt in diesem einträchtigen und friedvollen ,Milieu' der Natur. Warum sollen ihre Glieder versuchen, einander die Kehle abzuschneiden? Sollten sie nicht ihr Aeußerstes thun, um ihre eigene Welt ebenso harmonisch und friedlich zu gestalten, als das Reich der Natur, die in der That ein Garten des Friedens ist?" Um den allgemeinen Weltfrieden herbeizuführen, sollen sich nach Joshimuras Ansicht die Menschen zu einer Staatengemeinde zusammenschließen, und zwar alle Menschen, nicht nur die des Westens, wie es Rousseau seinerzeit vorschluq. Doshimura deutet als Vorbild auf Teutschland und die Ver. Staaten, wo jedes Land seine Eigenart habe, bei allgemeinen Fragen aber alle Länder zu einem großen Staatenqebilde zusammenträten. Ein GerichtsHof a la Haag solle die höchsten Entscheidungen treffen. Schließlich schlägt der Verfasser die Gründung einer Universalen Friedensgesellschaft" vor. Die japanischen Zeitungen haben Foshimura fast alle todtgeschwiegen. SluS der Welt des SchcwS. 5n einer letzten Nummer der Genos
senschaft deutscher Bühnen-Angehöri-ger Deutsche Bühnengenossenschaft" steht folgendes Inserat: Für gutes Sommertheater wird noch gesucht ab Anfang Mai: I. Liebhaber und Bonvivant 80 90 M. I. Naive 60 M. I. komisch! Alte 6070 " I. jugendlicher Liebhaber 70 " Nur auf junge tüchtige Kräfte mit eleganter Garderobe wird reflektirt. auch einige talentirte Anfänger können sich melden. Offerten unter 588" an die Expedition dieses Blattes. Wir wundern uns," bemerkt dazu die Frkf. Ztg.". daß die Genossen. schafts-Zeitung". die doch gegründe: wurde, um die Interessen der Bühnenangehörigen zu wahren, ein solches Inserat, in dem die Schauspieler aufgefordert werden, sich dem Hunger und Elend zu überliefern, aufnimmt. Daß aber solche Gagen jungen tüchtigen Kräften mit eleganter Garderobe" überhaupt geboten werden, beweist wied'r einmal, wie groß dc:s Angebot auf den weltbedeutenden Brettern ist, und daß alle kleinen und mittleren Talente nicht dringend genug gewarnt werden können, sich einem Beruf zu widmen, der ihnen statt Gold und Lorbeer kaum das trockene Brod gibt." Das klingt plausibel, ist aber doch übertrieben. Zur Sommerbühne gehen viele Schauspieler, die im Winter ihr gutes Einkommen haben, um während der Sommerzeit nicht ganz stillzuliegen, sondern in einem Kurorte oder in schöner Gegend leben und sich nebenbei ein Taschengeld verdienen zu können. Solche Schauspieler nehmen gern die 60 bis 70 M. Gage mit, wenn sich ihnen dafür vielleicht sogar noch die Gelegenheit bietet, in Rollen aufzutreten, die sie im Winter nicht zu spielen bekommen. So hat jedes Ding seine zwei Seiten.
da gebraucht wird, verhütet sichern.
aller Leidenden. Damit ist keine oau jr. x. : nsrt Bestellen Sie Ihren Anzug oder Ueberzieher .von. w. G. Schneider da erhalten Sie perfkktes Passen und die feinste Arbeit zu den nied rigsten Preisen. Anzüge oder Ueberzieher auf Bestellung. $15, $18, $20, aufwört. Hosen $3.50, 8, $5, JStm. 38 Monument Platz. CENTRAL COLLEGE OF MUSIC, 550 Nord Meridian Str. ...Schu!e jetzt eröffnet.... Tag'Schüler sowie auswärtige Schüler, reiche bier im College völlige ufnshme suchen, können zu jeder Zeit eintreten. Ein otontt gut ausgerüstetes Institut, voll fiZnöig in allen Abtheilungen de Lernen bti Kunst der Musik und den verwandter U mften. atalog frei Edward Taylor, Direktor. No. 449 vft Washington Str. es Hi Office: S333 ent In. Neues Telephon 6485. Aus einem Duodez fi a a t. Fremder: Warum ist Durch laucht durchaus nicht zu bewegen, ein Automobil zu seinen Spazierfahrten zu benutzen? Hofbeamter: Ja, wohl deshalb, weil er damit gleich aus dem Lande wär! Schenswerth. im wm KM Sara: Moritz, was siehst Du immer vor dem Spiegel?" Moritz (frisch geadelt): Dui Baron von Silberstein schau' ich mir an!" Begründung. Logis-Wirthin: Warum geben Sie dem Geldbriefträger soviel Trinkgeld?" Student: Damit er recht bald wieder kommt!" Zwei Pechvögel. A.: Warum bist Du so niedergeschlagen? B.: Wie soll ich nicht, ich habe eine junge Frau, welche immer krank ist. A.: Nun tröste Dich nur, ich habe eine alte Frau, die immer g funb ist.
AxxfTm Diener,
zH , . ?
( A 1V m'k-, 11
iv MM3Nk imm
!
i i i i i 4 J i 4
