Indiana Tribüne, Volume 28, Number 242, Indianapolis, Marion County, 3 June 1905 — Page 3

WM XaTi .- - - - .... . "V - ! y Jndianck Tribüne, S. Juni 1905.

S

5

Hochzeitsgiistt in Berlin. Rcbogatoff von den Russen zum Sündcnbock gcmacht.

Tie Flottcnvorlage. Kriegsschiffe von Manilla gesichtet.-Erdbeben in Japan. Bulgaren und Serben.-Alphons in Paris.

Deutschland. o ch z e i t s g ä ft e. V e ? l i n, 2. Juni. Die französischen Abgesandten zur Hochzeit des Kronprinzen, General de la Croix, FrancoiS Arago und Contre-Admiral de MarolleZ kamen hier an und wu? den von einer beträchtlichen Menschen menge begrüßt. ES war dieS seit einem Menschenalter daS erfte Mal, daß Franzosen in den Straßen Berlin's mit Jubel begrüßt wurden. Der Kaiser machte ihnen einen Besuch und später auch Großfürst Michael, dem Vertreter des Zaren, der heute ankam. Der Kaiser, Prinz Heinrich und Kronprinz Friedrich Wilhelm waren den ganzen Tag mit dem Empfange vou HochzeitSgäften beschäftigt. Mit großen Gefolgen trafen noch ein Herzog und Herzogin von Aofta, der Herzog von Oporto und Prinz Arthur von Eonnaught. Sämmtliche Gäste waren zum Diner im Schlosse. Zahlreiche Dekorateure verwenden Wagenladun gen frischer Blumen, um Unter den Linden zu schmücken, da morgen die Herzogin Cäcilie erwartet wird. Rußland. E ch t r u s s i s ch. St. Pete rburg, 3. Juni. Die öffentliche Entrüstung über Neboga. toff's Uebergabe nimmt stündlich zu. Die Admiralität ist gleichfalls entrüstet und verlangt, daß das Schicksal der Offiziere der Oriel dasselbe wie das der Osftziere der Raphael sein sollte, welche das Schiff im Jahre 1829 den Türken übergaben. NicholauS 1. ließ damals die Offiziere, nachdem fie ausgewechselt waren, standrechtlich erschießen. Die Rapbael" wurde, als man fie wieder zurückeroberte, zerstört. Allgemeine Entrüstung über Nebogotoff. St. Petersburg, 2. Juni. Die Zensur über Depescheu aus dem Auslande ist aufgehoben und daS Publikum ist entsetzt über das furchtbare Blutbad auf den russischen Schlacht, schiffen. Die Admiralität hat fast keine eigenen Depeschen und ist nicht im Stande nach den ausländischen Preßdepeschen die russischen Verluste auch nur an Nähernd zu schätzen. Da die Schiffe mehr Leute an Bord hatten, wie nothwendig waren, wird der Gesammtverluft Über 10,000 betragen, wenn nur 4000 gerettet wurden. Allerlei Gerüchte über Meuterei und Verrath auf den Schiffen durchlaufen die Stadt, deren Ursprung nicht fest gestellt werden kann. ES heißt, die Mannschaft des Schlachtschiffes Orel habe die Offiziere geknebelt und die weiße Flagge aufge zogen. Bekanntlich herrschte auf der Orel schon Meuterei vor ihrer Abfahrt. Gegen Admiral Nebogotoff ist die Entrüstung groß. Er wird ein Ver räther und Feigling genannt, besonders seit aus den Depeschen von Tokio her vorzugehen scheint, daß er mit seinen Schiffen dicht an Land war, als er die selben übergab. Man erklärt, er hätte Zeit gehabt, die Bemannungen an Land zu bringen und die Schiffe zu zerstören, statt fie dem Feinde zu übergeben. Japan. Vergebliche Suche. T o k i o, 2. Juni. Admiral Togo meldet von gestern, daß die Schiffe, welche nördlich und südlich vom Schau platze der Schlacht geschickt wurdm, um nach versprengten russischen Schiffen zu suchen, unoerrichteter Dinge zurück kehrten. J e m ch u n g" gesunken. Tokio. 2. Juni. ES wird be ftätigt, daß der russische Kreuzer Jem chung" in der Schlacht gesunken ist. Erdbeben in Japan. Tokio, 2. Juni, 6.30 Nachm. In Mittel.Japan haben sich schwere Erdbeben ereignet und zwar von der

Provinz Hiroshima bis zur Straße von Schimonosek. Man befürchtet großen Verlust an Menschenleben. Venezuela. Botschaft des Präsidenten. C a r a c a ö, 2. Juni. In der Bot schaft, welche Präsident Castro bei Eröffnung deS Kongresses verlas, sagte er, die Regierung habe in dem Maße gute Beziehungen zu anderen Ländern unterhalten, wie deren Vertreter es wünschten. Daher seien die Beziehungen Venezuela'S zum Auslande reist5 tiv" freundschaftliche. Italien. EuchariftischerKongreß. Rom, 2. Juni. Cardinal ReS pighi, der Generalvicar des PapsteS, eröffnete heute der eucharistischen Kon-

greß. ES waren 6000 Mitglieder an wesend. Frankreich. Untersuchung des Attent a te S. Paris, 2. Juni. Der Chef der Geheimpolizei Moquin kündigt an, daß der Urheber des AttentateS gegen König Alfonso der Polizei bekannt ist und daß dieselbe auch alle Einzelheiten der Vorgeschichte deS AttentateS kennt. Er behauptet positive Beweise zu haben, daß der Anarchist, welcher bei der Verhaftung spanischer Anarchisten am 26. Mai entkam, der Attentäter ist. Als Genoffen werden Voltina, Navarro und TalacioS, sowie der eng lische Anarchist Harvey in Haft gehalten. AlphonS hat entschieden Pech. Paris, 2. Juni. Als König AlphonS heute Abend das Theatre Francais verließ, scheuten 6 Pferde seiner Eskorte und warfen die Reiter ab. DieS ereignete sich nur wenige Schritte von der Stelle an der das Bomdenattentat stattfand. Der fpaNische Anarchist VolitS bezeichnete eine Stelle im Wäldchen Viroflay, wo 5 Bomben, die alle für AlphonS bestimmt waren versteckt sein sollten. Man fand nur einige anarchistische Doku mente. Türsei. Serbien droht. Konstantinopel, 2. Juni. Serbien hat die Türkei benachrichtigt. daß es seinen Gesandten von Konftantinopel abberufen wird, wenn bis zum 12. Juni nicht Genugthuung für den Angriff auf das serbische Konsulat zu Monaftir gegeben ist. Die lokalen Behörden zu Monaftir hatten daS Konsulat durchsucht und ge. wisie Papiere beschlagnahmt. Oefterreich'Unsarn. Blutiges Scharmützel. Wien, 2. Juni. ES wird berichtet, daß ein blutiges Scharmützel zwischen Serben nnd Bulgaren, nahe Kitschera stattfand. Die Bulgaren ließen 20, die Serben 17 Todte auf dem Wahlplatz und von beiden Seiten wurden viele verwundet. Die Serben nahmen dm bulgarischen Anführer, der ein Offizier der bulgarischen Armee sein soll, gefangen. Philippinen. 6 Kriegsschiffe gesichtet. Manila, 2. Juni. Um 2 Uhr wurden 3 Kriegsschiffe gesichtet und um 3 Uhr noch 3 andere, wie sie langsam nach dem Golf von Lingayen fuhren. Die Schiffe waren von verschiedenem Typ und bleigrau angestrichen. Der Golf von Lingayen ist an der Westküste von Luzon, 75 Meilen nörd lich von ManilaBai. Spanien. BombenAttentat in Barcelona. Barcelona, 2. Juni. Gegen 6 Uhr heute Abend wurde im Palast des General'GouverneurS eine Bombe zum Explodiren gebracht. ES wurde großer Schaden angerichtet. Zehn Verdächtige find in Haft.

Deutschland. Probe mit Unterwasser Glocken'Signalen. Bremen, 2. Juni. In der Wesermündung fanden die ersten prak tischen Versuche mit den neuen Unter wafferGlockenfignalen statt. Die Glockensignale des Feuerschiffs wurden an fast acht Seemeilen deut

lich vernommen. Den Experimenten wohnten zahlreiche Vertreter deS ReichsMarineamteS, der holländischen und englischen Marinebehörden, sowie aller bedeutenden Werften und Rhedereien Deutschlands bei. Selbstmord im Augen blicke der Verhaftung. Mannheim, 2. Juni. Die Polizeibehörden hatten endlich den Aufenthaltsott des seit April flüchtigen KassirerS und Prokuristen Ludwig Schmityt vom Bräuhaus in Würzburg ermittelt, der sich damals nach Unter schlagung einer großen Summe davon gemacht hatte. Jedoch in dem Augen blicke, da die Verhaftung vorgenommen werden sollte, beging Schmityt Selbst mord. AlZ die Beamten in sein Zimmer eindrangen, hatte er wenige Minu ten vorher Hand an sich gelegt. Der Tod war auf der Stelle eingetreten. Stichwahl in Hameln Springe nöthig. Hannover, 2. Juni. Die Reichtags-Ersatzwahl im 9. Hannoverfchen Wahlkreise Hameln - Springe, welche in Folge des Todes deS Abgeordneten Wallbrecht nothwendig wurde, hat noch kein definitives Resultat gebracht. ES ist eine Stichwahl zwischen dem Nationalliberalen Hausmann, wel. cher schon dem Abgeordnetenhause als Mitglied angehört, und dem Sozial demokraten Brey erforderlich. Im Jahre 1903 siegte Wallbrecht mit 14,939 gegen 11,257 sozialdemokra tische Stimmen. Keine confesfionSlosen Volksschulen. Stuttgart, 2. Juni. Die Kammer der Abgeordneten hat die Ge setzvorlage zwecks Zulassung confesstons loser Volksschulen nunmehr mit riesiger Majorität abgelehnt. Verheerender Waldbrand. Essen, 2. Juni. Seit einigen Tagen hat in den Bottroper Forsten ein Waldbrand gewüthet, deffen Um sichgreisen trotz der größten Anftrengungen bislang noch kein Ziel gefetzt werden konnte. Ueber 1000 Morgen Bestand find bereits vernichtet worden. Zahlreiche Opfer deS GenufseS von schlechtem Schweinefleisch. Leipzig, 2. Juni. In den Vororten Möctern, Böhlitz-Ehrenberg und Wahren find über hundert Er krankungen infolge Genusses von schlech tem Schweinefleisch erfolgt. Mehrere Kinder sind bereits gestorben. DaS Fleisch kam von Schweinen aus dem Dorfe W'.ederitzsch, wo die Schweine seuche herrscht. 10.000 Arbeiterinnen a m Streik. Dresden, 2. Juni. Hier sind 10,000 Clgaretten-Arbelterlnnen und andere junge Angestellte sämmtlicher Fabriken an den Streik gegangen, weil die organifirten Ardeiter theilweise auS gesperrt wurden. Neue Flottenvorlage. Berlin, 2. Juni. ES verlaute von verläßlicher Seite, daß die neue itsnHonhnrsrtrto welk? hio Wririinrt Im iwfcft h,m , ,.4..ki tm ervfi dem veelcystag zu unterdret ten gedenkt, eine starke Erhöhung des

- . " . I Wim ÖON, UUlllui, lucyui -uiuj.- iviwji, cuiiuiuiiu uci jcucc cicicilrtnnft tn nrtrf KrnfSniitin nrt U!. ...i" ... r. tm 1 c:i ... , ..v .3 v !

Deplacements nach amerikanischem und englischem Vorbild vorsehen wird. Zunächst ist eine erhebliche Stei gerung des Deplacements der Panzer kreuzer in Ausficht genommen. Wüh rend andere Seemächte ersten Ranges Fahrzeuge dieses Schiffstyps meist nicht tunter 14,000 Tonnen bauen, weift z. B. der neueste im Bau befindliche deutsche Kreuzer nur 11.600 Tonnen aus. Mit der Vergrößerung deS Deplace mentS wird auch eine starke Erhöhung der Armirung Hand in Hand gehen. Desgleichen soll für die neu zu bauen den Linienschiffe eine Vergrößerung des Deplacements geplant fein. Der Unterschied im Deplacement zwischen deutschen Neubauten und einigen Bau ten anderer Nationen belauft sich schon auf 6000 Tonnen und entsprechend ge ringer ig natürlich der GefechtSwnth. Diesem Mißverhältniß soll so rasch wie thunlich ein Ende gemacht werden.

Auf Excurfionszug Zwei Brüder ermordet.

B l U e R i d a e. Ga.. 2. ?lUNi.

9 w m Glla, wurdm Heute f.Üh um rmrm xcuisionszuge naoe accKayS, Tenn., von einem Manne NamenS Gwing, einem Bahnbeamten, aetödtet. Kwin solhft -rki.lt ffrni,r. mj 3 I v Mefferwunden. Deutsche B a p t i st e n . C o n f e r e n z. Bristol, Va., 2. Juni. Die deutsche BaptisteN'SonntagSschulen und Bibelinstitute wurden heute Abend be endigt. 600 Delegaten zu der Gene j I .al'Cnsere kamen heute an. na, Ind., Und Springfield, Jll., bewerben sich um die nächste Convention; wahrscheinlich wird morgen darüber entschieden werden. Von einer NamenS ' . . . Mr verunoerung miro maorseyelNilco uostand genommen werden. DaS Comite entschied, daß der bisherige Schatzmeifter ein weiteres Jahr im Amte bleibe. Afrika. Zweihundert Todte. Durban, Natal, 2. Juni. Den ( ra-i xi. c . . . . .

I. . Galloway, der Steuereinnehmer ausgeven, utianj) als ven uervon Fannin County, und sein Bruder weltsstörenfried hinzustellen. Die ' l . S -. - . . M . fc , -.X W . . . . A u

lclcil crllen zusage, wuroen oura, eucylanos lchllclicy nach Ncy zieden Bruch eines Waffer - Reservoirs hen kann, lehrt ein sehr bemerkenswerwährend des Sturmes 200 Personen lMx Artikel in einer der mit der jüngnen Post eingetrofsencn Nummern der 0rtSrmr frr,'1to ' s

Montenegro. Das Erdbeben. Cetinje, Montenegro, 2. Juni, Die späteren Nachrichten über daS Erd beben in Skutari, Albanien, melden. daß 100 Personen getödtet und 250 verletzt wurden. Die Stadt ist ein Trümmerhausen. Der älteste vreußi che I Offizier. Quedlinbura. 2. ?iuni. Der Senior der preußischen Offiziere, mMmi , ßmii h . kow in Quedlinburg, welcher am 21. Mai 95 Jahre alt wurde, konnte heute auck auf den Taa zurückblicken, an welM 1 " O J ' chem er vor achtzig Jahren in den Mi litärdienft trc.t. Er gehörte zuerst dem Kürasfler-Ätegiment an. tm in mm SchiffSnachrichten. Bouloane: ..Potsdam" von New Nork ,.4, nach Rotterdam. o " i " Bremen: Prinzeß Alice" von New Pork. Liverpool: Cedric" nach New York , - , , ori ri Lwerpool: Saxoma von Boston. Gibraltar: Slavonia" von New Nork. - Hamburg: Deutschland" von New Inrf Pretoria" VON New Nork. yoxi, reiorla von jw ou. , f n X Dover: Moltke" von Hamburgllnach New Z)ork. Livervool: ..Arabic" nack Boston. KoveMgen: Mig Olak," nach New 7 v1 Havre: La Bretagne" von New Von. b i - ß n n f n r r t n i e Fahnen, gimentern im ' vvv.i-.

welche von Unwns-Re- worden sei Die Worte fielen auf htiBllrgtrkrikge erbeutet d Se'ten des Kanals um so schmerer

wurden, etwa 300 im Ganzen, sind fast sämmtlich zurückgegeben worden, I .1 Q I O --' Ml Aiit Ivr,, Onn ?tArtt VntfTrfr sis

fnn i 12.1. tt Dr. Paa che als Vizepräsi lang mcht :dentlftzlr werden konnten. ' ' . ,..s m.?s..s .:.

, t. i öli Z a m e s 'ij a a t i yai einmal die Noten gezählt die die belannie PmniNtn 'cme. anoiy an--schlug, als sie ein Presto von Mendelssöhn spielte; dabei fand er, dah sie in vier Minuten drei Sekunden 6595 Tasten angeschlagen hatte. Attentat aus Rache. Während einer Eisenbahnfahrt erstach , , -vi:( vi. fiätsbeleidigung zu sechs Monaten verurtheilte Dienstmann Aanin auS Meran einen mitreisenden Zeugen, den Aushilfs-Amtsdiener Conrad aus Meran, und verletzte einen zweiten Zeuaen. den früheren Schwimmmeiste? Götsch. sehr schwer. Der Thater wurde festgenommen. Oelfreie Stempelfarbe sur Kautschuk st empe t. Solche stellt man sich her durch ÄUslösen von einem Theil Tanninschwarz in einem Theil Wasser und zwei Ther len Glyzerm unter Anwendung von wi m. r'ie Warme und umrühren, ie oiung bildet eine gleichförmige sirupdicke Flüssigkeit von großer Schwarze. l e b st o f f für B i l o e r aus Glas. Klebstoff, der ie,cm und fest haftet, weder bruchig noch runzlig wird und sich besonders gut zur Befestigung auf Glas eignet, berertet man in folaender Wem: Lerm wno in Wasser aufaeweicht. aufgekocht und in demselben etwas weiher Kandis

und arabisches Gummi geion. Man zur Verfugung stehen, durfte eine femache den Kleister leicht flüssig, damit aensreicke Entwickeluna des für den

er sich gut streichen läßt, und verwende i ton lauwarm.

TU veutsch-enaitschcn rezieyunge. Ein Theil der englischen 'Stagtsülänntt zweiter, dreier und letzter Güte, sowie die Londoner Jingopresie mit der ..Times" an der Svike können

.?nd wollen ihr tböricktes Treiben nickt - m i r jZ372RtZWB& crnati cfier Geheiimhuerei oder des Nedaltionsgeheimniffes hüllen, mit der verdienten vornehmen Geringschätzung u oeyanoem. 'Aus:iaymen machte tt neuerdings aber wiederholt, als Deutschlands ehrliche Haltung in Ostus'.en und in Marokko beharrlich in boshaftester Weise verdächtigt wurde. Das Londoner Cityblatt tobte eine Zeit lang geradezu, als ob die ganze eutsche Maroklopolttik sich aeaen feine Redaktion und und deren HintermänI . C VI t c. ricyre uno uicyl gegen oie ueoerVT'A VvA'V .-, -. . 0- U A ,rÄ'Ä"Ä Admiralität. Lee mit Namen, nock um Ueberflusse in einer Rede Deutschland kurz und bund-g den fremo Englands nllvL englische Admirale deutchfeindlime Zeltunqsartike! deutimteinolime Zeitung mit ibrer Namensunterschrift veröfft7.tlichten, da wurde ein kalter Waffsrstrahl nach dem andern von Berlin v.ad) London aesandt, und sie wirkten Vi. II gvilJVtlfc ICkllllV!l3 U13 kräftige Dämpfer des britischen Hoch'ki- iPtln'l V-nortAf4on5 rts2 Muths. Datz man in einsichtsvollen Kreisen Englands die Gefahr zu erkennen bcginnt, welche die unausgesetzte Reizung X. , , r. .m ' VVIUVIUI ;) , JUl VJIUU . , u . u u trug früher sein redliches Theil dazu bei, die Beziehungen zwischen den beiden Völkern so unerquicklich wie möglich zu gestalten, jetzt scheint aber aus dem Saulus ein Paulus geworden zu ein Die Daily Mail" bespricht die deutschfeindliche Zeitungsschreiberei des Admirals Fitzgerald in abfälliger Weise und drückt ihr Bedauern darüber aus, daß er als Offizier des Ruhestandes AI tr" IvtAA.? ftorirhitirh litt Stl9 "XL"Z7 irZJ VZ. U JUllUl lUill m- ,UHtll illUUl IL'llHt. ffitzaerald's Artikel", schreibt das latt, mutz dte oeuagenswertyejte Mr wg ha en we: er den vonden H Wh u 91 ' ter ausaenreuten eruanen euen Zchein von Berechtigung verleiht, daß England emen plötzlichen Angrift ge- , r t c Y l r u ?n emlMlano im cyiive suyre. Im weiteren Verlaufe der Ausführungen heißt es, daß Fitzgerald's Drohung von allen vernünftigen Engländern entschieden mißbilligt würde, weil keine Macht einer anderen vorzuschreiben berechtigt sei, wie viele Schiffe sie bauen und wie sie ihre Küsten befestigen dürfe. Noch viel schärfer als die DailyMail n w Hcl1 vcr uiiijuiirc ,,iur um ucn Lrmi tbnernld und 9.tP k' Gericbt. Er nennt die Auslassunaen des Admirals ein klangloses Echo der thörichten Rede des Zioillords" nnd I i . l m . . menn, oan oie oeioen polier von oem W;ifttrhi(4o in 7 itS ?KriMih.. vtuyvuvuui, UIl ill nuwin UHU n ivutvi" M .Lander leben würden, lro & Radaupolitiker und die Iinaopresse sie in Ruhe lallen würden. i nm ' : ' rr s e um oer ayrym oie tLyre zu gevcn, I ..... 1 U ! -'s L. ja u -Jl- . MM v . . - U Sh M . T - oaKI es ma;i c,u)!vlcgcn luctuen, saß . . nif(f.n rp imh t, I 1,1 VVtJUI -VV HIIV VVIl Politikern nicht immer der Ton angeschlagen wurde, welcher der Pflege auter Beziehungen dienlich gewesen wäre In frischer Erinmrung Und wohl noch die Auslassungen des Abgeordneten Dr. Paaiche über eine unmittelbare Kriegsgefahr zwischen I i ? l. c c c euiicvlano uno nglano, Die nur durch das gelchiate Balten der deutIUCU muuh iuiivuuii ycijuuc sjL i ..ü.n i . v. r rr : . rni..i. r - r . "l "r""" Zl'TV Z en. namentlich be, den beiden Rc. rtiirittiin um in 1 1 rr l thfrt moroP. V)li:F- "'" I'-' I v Wirf VVllHI OU.U .UUH. Ill viliv b Pr bprAnimnrthshprpn (tpfYitnn sprach, als der Zivillord Lee und die beiden britischen Admiräle. Gewiß können zwischen Deutschland und England normale, ja selbst freundschaftliche Beziehungen herrschen: die erste und unerläßliche Vorbedingung dafür tst es aber, dak die Londoner Jingopresse mit ihrer Gewohnheit Zi heit zu verdächtigen und als den sto renfried hinzustellen, der auf krummer Wegen wandelt und stets und überalZ Händel zu stiften sucht, um aus der Verlegenheit Änderer Nutzen zu ziehen Die Amnestiruna de französischen Revanchehelden Decou lede, welcher jetzt sechs von seinen zehn xlljayren ivgevutzt hat. jchemt be-. ichlonene -oche zu sein. Die Regie rungsorgane erhielten bereits die Er mochhgung, für die Begnadigung ttmnung zu machen. I ; . r B finni2r,f rle in Deutschland wurde in Dessau feierlich eröffnet. Der Zudrang zu dieser neuen Anstalt, die mit Tertia be-. ginnt, ist verhaltninmakig groß, da 26 Sckuler in diese Klasse und 12 Schüler in die Sekunda eintraten. Da der neuen andelsrealschule außeror dentlick reiche Mittel aus dem Leaat des verstorbenen Hofbankiers Baron v. Cohn beziehungsweise dessen Tochter Kaufmannsstand äußerst wichtigen I Jnsntutes gesichert sein.

Die Perfect Gas Range wird zum Kostenpreise verkauft, abgeliefert und aufgestellt ohne Unkosten. Der sparsamste Ofen für KunftgaS. Sprechen Sie vor und sehen Sie dieselben im Gebrauch.

THE INDIANAPOLIS 6AS CO., 49 S. Pennsylvania Str. Pennsylvania Linien Kentucky River Excursion $9.OO die Rundfahrt S9.00 Schließt Eisenbahnfahrt von Jndianapolis nach Madi i und zurück in sich, sowie Passage, Mahlzeiten und KajüteSchlafraum auf dem Dampfer Falls CrtY für drei Tage und Nächte, von Madison nach Valley View oder Old Camp Nelson und zurück. Abfahrt von Indianapolis am Montag. 19. Juni, Morgens um 8.05 Uhr. Für Einzelnheiten wende man sich an die hiesigen Ticket-Ägenten oder schreibe an W. W. Richardson, A. G. P. A. U tar Mle. New York Central Lines. Gzecurstonen Sonntag, den 4. Juni. Cincinnati. Z1.50 ZK Spezial-Zug verläßt Jndiancqzolis um 7 Uhr Morgens und verläßt Cincinnati um 7 Uhr Abends. Terre Haute-81 . ) Rund-Greencastle-75 tS S fahrt. Special-Zug verläßt Indianapolis um 7.30 Uhr Morgens und verläßt Terre Haute um 7 Uhr Abends. Ein Fahrpreis (PluS 25 Cents) nach Indianapolis und zurück oi a BigFourRoiite In Anbetracht des Turnfestes des Rord-Ameri-kanifchen Tnrnerbnndes. Das größte Ereigniß seit Jahren. 3,000 deutsche Turnvereine in .bilderreichen Exerzitien und Formationen. Tag'Parade mit herrlichen Schauwagen. Fackel-Parade mit 3,000 Turnern. Kapellenck'onzerte, Sängerfeft, athletische Ereignisse, Männer, Frauen und Ikinder als Mitwirkende. Tickets werden am 2., 2R., 2. und 23. Juni 1905 verkauft. Rctouriahrt beschränkt aus den 27. Ji.1SK. Für völlige Information und Einzelnhei ten hinsichtlich Raten etc. wende man sich an die Big Four Route Ticket'Agenten oder a die Unterzeichneten. Waren j. Lynch, Gen. Pass. & Ticket Agt. Cincinnati, 0. oder H. 5Ä. Bronfon, S. P. . Jndianapoli. Züge ersten Ranges Schnelle Zeit! Zu bequemen Stunden ! 14 12 8 ö 4 Züge zwischen Indianapolis und Cincinnati. Züge zwischen Indianapolis und Dayton. Züge zwischen Indianapolis und Toledo und Detroit. Züge zwischen Indianapolis und Decatur, Illinois. Züge zwischen Indianapolis und m9 X, - springtetv, uinoiö. Parlor Waggoni an allen Tage, und Schlas maggonl an allen Racht-Zügen. Indianapolis Office : Union Bahnhof und 3 Nord Illinois St. R. P. Xlgeo, D. P. . ml IM & WESTERN R.R. Fahrzeit der Züge . Abfahrt Anknns loUlo, hicaßo und Mtchigan r?reß.f 7.1 no. kokdo. erroit und huago Lim 1I.I0 t IM ichiganTity.Muncu.Laykttepl.. 7.,0 fio.M täglich i ueotn Vonntaa.