Indiana Tribüne, Volume 28, Number 236, Indianapolis, Marion County, 27 May 1905 — Page 5

Jndiana Tribüne, 27. fßtai 1909.

S

Die Vertretung. Ekizze von F. Wild. Nicht gern kam Herr Bartels auS seinen Gewohnheiten. Darum schalt er: Wo 'ne Hochzeit ist, da müssen ja die Weibsleute hinterdrein! Aber Herr Bartels es ist doch mein Schwesterkind!" Seine Wirthin setzte eine beleidigte Miene auf. Sie sollen auch gar nicht in Ihren Gewohnheiten gestört werden, ich habe ja für Vertretung gesorgt." Sie sireicht mit der Hand über das Tischtuch dann meint sie: Es sind man bloß acht Tage." Na meinetwegen." Frau Krüger steht in der Küche und plättet nach den Weißgestickten". Und während sie die Kanten reckt, das Bügeleisen aufdrückt, redet sie: Ja es ist 'n oller wunderlicher Heiliger! So 'ne richt'je Ausjeburt von Jungjeselle! Du wirft wohl manche Thräne verquetschen müssen." Nette Aussichten, Tante." Na es jibt noch schlimmere von der Sorte! Er hat auch mal seine juten Tage. Denn kann er ordentlich vernünftig sein." Solch alter Mucker ist er?" Alt noch janich. Den sollst du mal seh'n! 'n stattlicher Mann so um die Vierzig. Schade, daß der keine Frau jekriegt hat!" Er hat gewiß keine gewollt!" Und dabei laufen so viele mollige kleine Mädels in der Welt herum." Frau Krüger schüttet Kohlen in den Herd. Weißt de was, Hete?" Na?" Verschlaf bloß die Zeit nich! Sei bloß immer pünktlich." Ich stelle mir ja den Wecker." Solchen Zimmerherrn möchte man nich jerne verlieren! Solchen krieje ich ja nich wieder." Sollst ihn ja auch behalten." Herr Bartels war später als gewöhnlich nach Haus gekommen darum war er ärgerlich, als er durch Klopfen an seiner Thür geweckt wurde. Er warf sich noch einmal auf die andere Seite und rührte sich nicht. Da klopfte es wieder, lauter, heftiger. Ja ja ich bin schon wach! Was ist denn los? Solchen Spektakel zu machen." Er zwinkerte mit den Augen und sah nur einen dunklen Schatten herein- und hinausflitzen. Allmählich kam ihm die Besinnung. Die Krügern war ja fort. Er reißt die Augen weit auf und schielt neugierig nach dem Tisch hin-über.

Tort stand der ttattee Alles m

Ordnung.

Als er dann zum Weggehen in den

Flur trat, sah er in die Küche.

Am Fenster stand ein großes, kräfti-

ges Mädchen, den Kopf mit den vollen,

dunklen Flechten gegen das Licht.

Guten Morgen! Sie wollen mir

also den Haushalt führen?"

Blanke Augen leuchteten aus einem

frischen Gesicht. Mit Ihrer gütigen Erlaubniß ja!" Es klang ein wenig

schnippisch.

Herr Bartels war solchen Ton nicht

gewöhnt er krauste die Stirn. Dann ging er.

ES war die ganzen Tage ein schauderhaftes Wetter gewesen. Regen. Naßkälte, unangenehmer Wind hatten

allerhand Erkältungen gebracht.

Herr Bartels wurde krank. Nicht schlimm, aber doch so, daß er nicht ins

Bureau gehen konnte und in Decken gewickelt auf dem Sofa lag.

Gerade jetzt krank zu sein war ihm

peinlich. Er brauchte Pflege. Da kam

denn immer das große Mädchen herein mit den schelmischen, dunklen Augen, und es schien ihm als machten sich

diese Augen über ihn lustig.

Ein in Decken und Schals gehüllter Mann ist sicher auch ein komischer An-

blick für solch ein frisches, gesundes

Wesen.

Aber schließlich ist sie doch nur seine

Wirthschafterin und er Herr m

Hause! In diesem Sinne drückte er

kräftig auf den Klingelknopf Der Kopf mit der dunklen Flechtenkröne lugt durch den Thürspalt. Bitte?" .Thee!"

Gleich darauf erscheint Fräulein Hedwig, in der Hand daS klirrende

Theebrett.

Wenn Sie mir gleich Zucker und

Citrone in den Thee

Sie träufelt langsam den Saft hin-

ein. Tann sagt sie: Es ist doch zu dumm, daß Tante gerade jetzt verreist

ist."

Weil Sie nun so viel Arbeit mit

mn haben?

Sie lacht. Das ist doch keine An

beit! Das macht mir doch Spaß!"

Hm also Spaß! Das ist ja recht

nett von Ihnen!"

Tante hatte Sie aber gewiß besser

gepflegt."

Ach ich bin schon zufrieden, man sieht auch mal gern ein junges Gesicht UM sich." Und dabei denkt doch Tante, sie sei Ihnen ganz unentbehrlich! Sie lebt nur für Sie!" 3 sie ist eine ehrliche Haut!- . Und hat mir ellenlange Predigten gehalten daß ich Sie nur gut versorge." Offen gestanden, Fräulein, ich wundere mich überhaupt, daß Sie sich dann zu mir gewagt haben."

,Es ist eigentlich unpassend Nicht

wahr?"

Das meine ich nicht. Es schadet auch nichts. Ich mache

mir darum keine Gedanken! Wenn man so früh schon selbständig gewesen ist so zeitia unter fremden Leuten."

Mollen Sie mir davon nicht ein

bischen erzählen?"

,Jch habe die Eltern schon frühzeitig

verloren. Mein Vormund brachte mich

in ein Erziehungsheim, wo mehr auf

praktische als auf geistige Ausbildung gesehen wurde. Schon mit 15 Jahren

gleich nach der Einsegnung kam

ich in eine Familie zur Stütze des

Hauswesens. Diesen Beruf habe ich

dann beibehalten. Ich bin viel m der

Welt herumgekommen. Da lernt man denn Charakterfestigkeit und nothwendigen Lebenstakt." '

Wie sie so sprach, haben sich ihre

Wangen gerothet, aber ihre lustigen

wollen Sie mir nicht ein bischen gut sein?" Da springt sie auf und geht zur Thür. Er will ihr nach, aber sie macht eine strenge, abweisende Bewegung. Ich bitte Sie, Herr! Ich bin zwar jetzt noch in Ihren Diensten, aber Sie dürfen nicht vergessen, daß Sie ein braves, ehrliches Mädchen vor sich habcn." Und fort war sie. Er hörte nur noch, wie sie den Schlüssel in ihrer Stubenthür umdrehte. Da stand er nun allein und hätte sich ohrseigen können über seine Dummheit! Solch alter Junggeselle ist doch ein unglückliches Möbel. Abends war Frau Krüger wieder da. Sie deckte das Bett ab und erzählte dabei.

Herr Bartels hörte alles nur halb;

Augen sind ernst geworden. Und ganz tr hatte mit sich zu thun. Und er sagte schnell ist sie dann zur Thür hinaus. zu sich: Es ist das allerbeste, was ich

Herr Bartels blickt ihr nach, und machen kann! Diese selbständiae. haus

scme Gedanken folgen ihr. liche Natur paßt ausgezeichnet zu Mir.

etzt geht sie m die Küche, dann Laut faqte er dann:

über den Flur in die Stube der Tante. will Ihnen auch mal was tu

Nun kleidet sie sich um für den Nach- zählen, Frau Krüger." mittag: die blaue, lofe Bluse mit den Sie mir?"

goldenen Knöpfen und dem fußfreien Ich Ihnen!" Morgen gehe ich

Mock. Jetzt wird sie gleich herein- zu Fräulein öedwia und brinae ihr für

kommen und ihm Adieu sagen. Es ist ihre Vertretung ein kleines Geschenk. Wi. 0-.Il i n. ' t (n . r . ...f. r . nn r nrn r

mc cu, wv u ik vrcillligeil cne as oll eiN aoloener Mlna lern. iü5i

digt. sen Sie so einer ohne Stein!"

Er horcht ordentlich gespannt auf Ein Verlobunasrina." schrie ftrau

den leichten Tritt, der sich seiner Thür Krüaer auf und sank auf einen Stuhl.

nayern mutz. solch' einer."

Ader alles bleibt still. Sie wollen heirathen, Herr Bartelö

jo ne woyl icyon gegangen ttt? Sie Sie

Er wird unaeduldia. er mockte nam- FirmrfUtf frier nnnselle ia!"

sehen. Umständlich schält er sich aus Da blickt sie aam tiefsinnig vor sich

seinen wollenen Decken heraus. Er öff- hin. Nun verliere ich ja doch meinen l. tf I!. i , , , l I " . .. '

nei leiie oie 2.yur uno irrn aus oen besten Zimmerherrn!" ftlur.

u . um lii.iti

Frau Krügers Stube ist nicht ver. w

schlössen. Er öffnet leise die Thür und . TO . - . - . tritt auf den Flur. Versuche, die fast alle modernen ' (lii a. CV mm U a ..1 V -iol.

Da stht Fräulein Hedwig vor dem X?".'" Spiegel, ihreduntten hlechten über die SftfÄ Ub.(b,e Jtä. ZL w die in letzter Zei! die Zeitungen über

" Probefahrten der frnz,ischn

?! u. uu u : s. irlone brachten, haben das Interesse

IffiÄSÄB 7" des großen Publikums wieder neuer

.v,,... 4" WWW STrt nui WiofoH mrm

undenkbar. Der Kranke liegt doch in SS LJTT ST

seinen Decke? sicher verwahrt. V V4Ü V 252 ' I 11t Al.tlthOr X. TnvUHh.tli

Herr Bartels gebt scheu und leise T r.V

wieder in sein Zimmer zurück. Er TI T' t- V J ' 'Ö-V schüttelt den Kpf über sich und empört ftWÄ ?fU"3 firh Wh iiiw ri; is,.s n.. solch schwieriger Angaben herantreten

I" I I . . i i viu y 4 n v 1 s '

nehmen. Aber ganz heitz war ihm ums

Herz geworden! Allerlei thörichtes We-

sen fing an, sein Spiel darin zu trei-

den.

Und er legte sich wieder hin und

deckte sich fest zu.

Ich gehe jetzt, Herr!" rief Hedwig

nach einer Weile ins Zimmer. Wenn Sie noch einen Wunsch haben?"

,Nein nein!" Er machte die Aus

gen gar nicht auf!

läßt. Zugleich bewundern wir den

Muth der Bemannung, die sich, nur durch eine dünne Eisenwand vom

Wasser getrennt, im Vertrauen auf die Vortrefflichkeit und das sichere

Funktioniren aller Apparate den Ge-

fahren eines solchen Experimentes

aussetzt. Droht doch bei dem germgsten Zwischenfall sicherer Tod. Be-

reits im 13. Jahrhundert hatte man

ein Taucherboot konstruirt. Ob dieses

Es wär was in seiner Brust das FWeug, von dem das Gedicht .,S' " .war etwas in letner .öruu, vas s h srrnrf Wthm vrrHi

er bekämpfen mußte.

Herr Bartels ist nun wieder gesund.

Müßiggang ist aller Laster An

fang," knurrte er in sein Junggesellen

herz hinein. Nun kann ich doch wieder

s Bure ihr auf

lomon und Mörolf" berichtet, wirklich

verwendet wurde, ist nicht zu ermit-

teln, immerhin ist die Thatsache, daß

man schon damals an die Möglichkeit

eines solchen Gefährts dachte, und die

Art, wie man sich die Lösung vorffss 0 &0rtrfi6r3.rrH nart'tn Qtai rn

ins Bureau gehen und komme nicht ffirSJT S)&öim Z ..l. . Gedichte hiey es: Morolf rm breiten

min. uu i'uiiui.c wcuuiuut. au. rc. s.:ir.i: . t. rc

Und außerdem traf heute Abend die " ' Z 1 TS.ZX

,; ; vvö ilVG ""I WV

tfwyvvi .vivvu nn. f,prnnt- 2Vrpi tntler p7o nr

fTf Y 1 Itf V f - VVV, 1,vvl Hl IVV IVUII, UlIVbk

eor gut geiuuni tam er naa) aus. .-i 11 hnn rarf

ff e -c 1 et-" I V 1 w I "l lt,v' vvn vjuini iiuii Er sah gleich in die Küche. ' ' 7m V rJM. osssn mULi l

"Ich habe zu Tisch ein paar Fla- hn w u ilTZ j w

r y ccr ' i ev I" vit. nun vtiu S" Wem Mitgebracht, Fräulein, sich , OT Augen aus den Grund, Wollen Sie die ein bischen kalt stel. lZZ h m,hrnnu h, ,,;

1 tt I V. ...v.. - v v-v; V...

ll . I am Witv. es v.r rrv. z',x.-

r- n m- r I ivuuucii, UJJl ueu . II u eil U ii Sie blickte ihn erstaunt an. Aber sie quu 'Atj 'S

r 1 1 , gMgui4;vnu jyuva viviyi rr7v Ttagte gar niajts. pr nmrfpi hnr n m tm ftrtrfpn

cf z. r rr rr r i v-jw-vv - v , v Als sie das Essen auftrug etn Uh m.,rn1r w mrtn nin

f.. Jt..o TTl t.' CT . W I v v vv !"av V

IrZl rXälT snuore die lag oben dar an, daz der Erbsen schob Herr Bartels noch er- genthaste man daz rore nit liez brenen Stuhl an den Tisch und meinte: d)en aU J diesem recht primiti-

den, wenig einladenden Vehikel sott s i? I wohl heute Ihre Abschieds- Mörolf vierzehn Tage unterm Wasser Mahlzeit? zuaebraSt baben. Romain

cr . ci. rr. , i u u - - p w

lllN rouBie in warum er oen WMornro" mrrS bnZ KAI Mehr

errv.: :i..:..j.i t.n. I ! vi-v'v

sonn muviüi vuue ben. mittels dessen Aleranker der

Sie faßen sich gegenüber, und Herr (uTs) das unterseeische treiben stu-

Bartels schenkte ein. birt kaben soll. l?s bestand ans einem

Dann fing er an zu reden: Wir ha- Behältniß von weißem Glase, das mit

ben uns doch beide sehr gut vertragen, Beeinflussungen verbunden war und nicht wahr, Fräulein? So wollen wir von Lampeninnen erhellt wurde. An

auch einen freundschaftlichen Abschied der Seite befand sich ein Ring, an dem nehmen. Darauf prost!" die aoldene Kette befestigt war. mit

Die Gläser klangen aneinander, und der e. in einem Kahne auf's offene

dte Blicke berührten sich einen Mo- Meer transportnt, in's Wasser aelas

ment. sen und wieder berausaebolt wurde.

Sie stnd wohl sehr froh, Fraulem, So natv also dte mittelalterliche Dar

daß Sie nun heute erlost sind?" stellunq von der Lösung der Untersee

Das kann ich nicht sagen, es hat bootfraae auch war, daß sie überhaupt

mir hier ganz gut gefallen." aufgeworfen und versucht wurde, be-

Herr Bartels dreht das Eisbein hin weist auf's Neue, dafi alles Gescheite

und her. ann fragt er: ?agen -?ie schon einmal gedacht worden ist.

mal, finden Sie auch, daß ich ein so

unausstehlicher Junggeselle bin? Aber wer behauptet denn das?" Alle! Jeder, der mich kennt!"

,Dann haben Sie jedenfalls vor

mir Parademarsch exerciert." Ja in wollenen Schals."

Nun lachen sie beide!

Japanische Frauentoilette. Der Militärarzt Dr. Takenaka in

Tokio hat mit erheblicher Mühe eine

Zusammenstellung der Vorzüge und

Fehler der japanischen wie der abend-'

landijchen Frauen-, Kinder- und

Männerkleidung gemacht, wobei er die Gesundheit, die Schönheit, den Kostenpunkt, die Dauerhaftigkeit und

Verwendungsfähigkeit (d. h. die Mög-

lichkelt, aus einem Frauen- ein Km-der-, aus einem Herren- ein Damenkleid u. f. w. zu machen) in Betracht

zog. )u Einzelheiten jemer Tabelle

würden uns hier zu weit führen; wir

wollen uns auf das Endergebniß beschränken, und dieses ist, daß die

Haus-, Kranken- und Säuglingsklei-

der, sowie die Schlafrocke beider Geschlechter, ferner die weiblichen Kindergewänder nach japanischer Art, dagegen die Knaben- und die männliche Geschäftskleidung in europäischer Weise den Vorzug verdienen. Dr. Ta-

kenaka fugt den Rath hinzu, man moge die Mängel des heimischen Toilettenwesens abstellen, dabei aber die Schönheitsfrage im Auge behalten,

dann werden wir sicherlich die vor-

trefflichsten Trachten haben, die es überhaupt gibt."

Die japanische Frauenkleidung ist

seit vielen Jahrzehnten in allem wesentlich unverändert geblieben und

auch noch immer ebenso anmuthig, künstlerisch, bequem und gesund. Die Damen denken nicht daran, sich die Ohrläppchen durchlochen zu lassen und

sie mit Tand zu behängen, auch fallt

es ihnen nicht ein, die Finger durch Ringe zu verunstalten oder den Ober-

leib in Stahl- und Fischbeinkasten zu

pressen, oder die Füße durch hohe

Schuhabsätze zu verstümmeln oder auf Hut und Kleid todte Vögel auszustel-

len. Hier eine knappe Schilderung des Anzuges der Damen der höheren und mittleren Stände. Den Anfang

macht Jumodschi", ein rechtwinkliges Stück Stoff beliebiger Art, das um die Lenden gelegt wird und bis zum Knie reicht. Drüber kommt Dschiban", ein eng anliegendes Kleidungs-stück-das an Einfachheit einem Bade-

mantel gleich, aber sehr schön ist und

gewöhnlich aus hellem, zartem Seiden-

krepp besteht. Im Winter folgt nun Schitagi", ein wärmeres Oberkleid von der gleichen Form, im Sommer

statt dessen Kimono , im Hause aus

Baumwollkrepp, für Staats- und

Gesellschaftstolletten aus Seide oder

Seidenkrepp oder Brokat mit reicher

Stickerei. Das Kimono" wird mittels des Hosoobi", einer langen Seidenkreppschärpe, die mehrmals um die Taille gewunden ist, befestigt. Zuletzt

kommt die irnV'e de r&igtance ,

das Obi", ein etwa 4 Aards langes.

Nards breites Stück dickster Seide

oder Brokats. Dieses Stück bildet den

Stolz der wohlhabenden Japanerin

und spielt bei ihr ungefähr die gleiche

Rolle wie bei unsern vornehmen Da-

men die Diamanten.

Gisenbnkn - Fuhrpwn.

Diamanten in Canada.

Die meisten Diamantfelder der

Welt liegen in britischem Gebiete.

Immerhin wird man erstaunt sein, die Erklärung eines canadischen Geo-

logen zu hören, nach welcher ein noch

lind wie er ne so ansiebt, da beainnt nicht erschlossenes neues Diamantfeld

wieder der Nuk in seinem .svrzen und in Canada liegt, und zwar zwischen

ein heißer Wunsch steigt in ihm auf - den großen Seen und der Hudson

k,ps- freche nffirntv c,ia,nt m l hn ay. Mnamunwu ivurvcri in yjciaji

tfen Backen und den blanken Auaen und anderwärts gefunden, wo die

w 1 c. n ' u..sj.i...v.u iDi.irx.-

in s?in, Arme au drücken. Nloraricil n,a

... " v.:i. cr; a; 4 nw w,-

M. Vt f.! Tirf ..t JViumuiucii uiu uuui

VSU IUI.III, vuk vi -vuu. uu, iHk rv'rl flU. s, ,,.

3St Un t bS ÄS 0ffZ 3 WSwtnttt ich .riera, afri SaSaTvm elmm Diamantkld fa.

rr"-" " ''r" "r stammten von einkm Diamantfeld Htdwig. mi tx : benlt Ihr schlagt das b , hhen Norden, von wo ? 7 ?! k, r ktsch Ue herbrachkn. Und als n merkt, daß sie verlegen ' , T t . y M cm 1 r

it, verommi er wemq. - ffntsbr nh s a e.

Ganz schnell legt er beide Arme um drückt. Liebst Du den Autler schon ihre Schultern 'beugt den Kopf dlcht zu iamr .Nein, seit Kurzem erft

,yr yerao uno iagl: raum eomig, ft er in meinem Htttfn

Die Vorsicht eines Apo

thekers hat in Paris einen Doppel-

seldstmord verhindert. Etienne Bel-

laie und Clementine Condon, Tochter

zweier wohlhabender Pariser Kauf-

leute, waren vom zartesten Alter an auf das Innigste miteinander befreun-

bei. Vor ungefähr einem halben

Jahre verheirathete sich zum größten Leidwesen von Etienne Bellaie ihre Freundin. Der Schmerz der allein

Zurückgebliebenen wurde noch größer,

als sie erfuhr, daß die einstige Jugend-

gespielin eine sehr unglückliche Ehe ge

schlössen habe und von ihrem Ehemann

wortlich und thätlich beleidigt werde. Dieser Tage nun trafen sich die Freun-

binnen auf der Straße und beschlos-

sen, gemeinsam m den Tod zu gehen.

Zu diesem Behufe suchte die junge, un

glückliche Frau einen Vetter auf, der in

einer Pariser Apotheke angestellt ist,

und bat ibn um ein sicher, aber

schmerzlos wirkendes Gift. Der Apo

theker, dem das Wesen semer Cousine

verdächtig vorkam, fragte, zu welchem

Zwecke sie das Gift haben wollte, wor

auf er zur Antwort erhielt, um einen Hund zu tödten. Der junge Mann übergab ihr sodann ein weißes Pulver

und ermähnte sie außerdem noch zur Vorsicht. Die beiden Freundinnen mietheten nun ein Zimmer in einem

Hotel, um hier gemeinsam zu sterben. Anstatt des herbeigewünschten Todes trat aber bei beiden nur heftiges Erbrechen ein, da der vorsichtige Apotheker nur ein sehr kräftiges Vomitiv verab-

folgt hatte. Die Lebensmüden ver-

sprachen dem herbeigerufenen Haus

arzte, keinen Selbstmordversuch mehr

zu unternehmen. Schellfische mit feinen Kräutern. Der Fisch wird aus Haut und Gräten gelöst und in schräge Scheiben geschnitten, die man eine Stunde mit Citronensaft, gehackter Petersilie, Salz und Pfeffer marinirt. Indessen hackt man zwei Schalotten, vier bis fünf Champignons, etwas Petersilie und Estragon sehr fein, dünstet diese Kräuter in Butter durch, legt die Fischstücke hinein, gießt die Marinade und einen Löffel Weißwein dazu, legt ein weißes mit Butter bestochenes Blatt Papier darüber und läßt den Fisch 15 20Minuten bei gelinderHitze dämpfen. Die Sauce rührt man durch ein Sieb, gießt etwas Brühe und Weißwein dazu, schmeckt sie sorgfältig ab und macht sie mit etwas Schwitzmehl seimig.

vandalia Abgang

St. LouiS Svcl.. täsl s.. IS 30Vm

St Louiö Liw täglich sdib 6 6?Lm

Kapital Expreß tügl d., 7 00Vm

St LouiS Ac tägl 7 25Bm Ch St L Erpreß täglich ds.li S0Rm

St Loui, Grpreß tägl 8 15N n $& Ssfingham Aec tägl. 4 00 Nm

St LgaftMail taglich.... 8 359c

kine. Ankunft Plttöburg Spcl, täglich ..8 50Vm New Kork Expreß taglich g ä 6 60V Schneller Mail täglich.... 7 SSBm Terre Haute Sffing Aee täg 10 S5V Keyfione Expreß täglich äs. ö0N Atlantik Erpreß täglich.... 4 45 The RS Limited tägl idb 6 4öm Pittöv Erv, tägl 8 6".... S 55

Cleveland, Oncinnatt, Chicago & St. Cents Railway. Clevetaud ibU1C4.

Abgang

American Erpreß täglich 4 S0Bm

Muneie FtW ck B H Erp.. 7 SbVm A äc B Lim täglich 8 4. . . 7 0Bm Elevland Accom 10 4533m

Anderson Exp 11 80Bm

S k B Lim, tägl dB.. 2 66Nm

Union City & Elkh Aec tägl 5 ZvNm Knickerbocke? Sp tägl dks.. 6 20Sc

St. LouiS

New Sork Ltd tägl

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American Expreß tägl ... .

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Sin & Lonö achtezpreß tgl s

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Cincinnati Accom Eincinnati Lim tägl p

Louisville Expreß Eine & Wsh 8 L tg d k p

Chicago

Chicago achterpreß tSgl..18 lövm

stankakee Accom 7 00Bm

Ehicago Fast Expreß tgl d p 11 50m

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LaFayette Accom 5 SbXm

Michigan

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New Sork Ltd tägl , d... Union City Ac sm, tägl . . gort Wayne & lk Expreß Southweftern Ltd tgl äs.. Anderson Expreß p St Louis Ltd tgl d b American Expreß täglich . . B H & Union Eity Accom.

Division.

America Expreß tgl 4 3noS Col u Daytun Ex tgl s 4 St. Louis Expreß tägl s.... 7 Mat'n & T Haute Ace 10 8 k Boston Lim tägl d 8. 2 St Louis Accom 6

mckerbocker Sp tägl s d 6 i Division.

Eincinnati Aec 10 Ehie & St Expreß tg d & pg 11 LouS StLsc Chicago Expreßll White Eity Spezial tägl p.. 8 Indianapolis Accom täglich. 6 Eine 3nds k St L Ex tg . . 11 Eine & Louiso Nachtttp tgl sll Division. Eine achteLpreß, tägl .... 8 Lankakee Accom ..10 Eine gafi Expreß tägl p 6.. z La Fayette Aeeom 5 Eine & Wash F ö.,p...... 6 Division. Elkhcrt Acesm nur Sonntags 9 Elkhart Expreß... ...10 Benton Harbor Expreß p . . .. 2 Michigcn Expreß . . .. 8

Anknnjt ..12 10V . . 9 85V . . 10 49B ..11 25V .. 2 45m . . 3 00 .. 6 45K&. . . 8 0m

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Vcoria Erpreß öeMail.. 7 2öBm Ehampaign Accom .....10 8öB ' . J? r . mm mW. cr at r. x , I z . t n. rt

Western Erpreß tagna p a..ii dvVM x V y:o peerat 2 05r

Ehampaign Aeeom 4 10m Peoria Expreß täglich p k d 6 08

Peoria D i d i s i 0 n ö ft l , ch.

Eolumbus Erpreß tägl. Ohio Special tägl .

Lynn Aeeom. . . .

. . .. .

4 25Bm Eolumbus Expreß tägl 8.... 12 05ts 8 00m Lynn Accom . 10 00B 6 15m Eslumbus Expreß tägl 11 3093

pittsbnrgh, Cwcwnstt, CPcago 6c SU Tonis R Indianapolis Division. knn Ankunft

rm9 . H V V n V Pittöburg Special, tägl s .. 8 30m St LouiS Spezial tägl. . 12 10V Z , m ct ij t onttM &.i ii.ii Qm f ÄrtT fi Q A l Ati9tm

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Southern Erpreß tägl s. . . . 8 85B Pitts k ßon g 8 tägl 7 OOBm Mad Aec nur Sonnt...... 7 80Vm LouiSv k Madison Aeeo.. 8 05Vm Chicago k Lou 8 L täglich pd 8 5Sm Madison Aeeom tägl..... 8 5om LouiSville Aeeom tägl 4öm

Louiöv k Maölson Aec tägl 10 10V Ehit8Stäglpd 113003 LouiSville u. Madison Ace . . 5 49 Louiöv k PtttSb 8 L täglich 1 35 Madison Accornm Sonntags 8 löV Lon k Ehi 8 Expr. täglich 11.35 chß

Indianapolis & vmcennes R. R. airo k Vineen Sxpr täglich 7 20m Spencer Vedford e, tägl. 9 45B ineennes Erpreß tägl... . 3 60m Vineennes Expreß täglich. .10 80VV Spencer k Bedford Ae, tägl. 4 45m Eairo Expreß täglich.. .6 15 mcinnati, amilton & Dayton R. R.

Eincinnati Abgang Eiaeinnatt Vest täglich ..... 4 OOBm Eincinnati Accom täglich. . . 6 05Vm 8aft Mail täglich , 8 05m Eincinnati k Det Expr p. .10 40m Ein . k Dayton Veft. Exp ? 3 00m Eweinnatt efi täglich d p 5 00 Ein k Detroit Expreß täglich 7 02

Division. Anknns Eincinnati Vestibüle täglich 12 46 gaft Mail täglich .... 6 36 Eincinnati Expreß täglich . . 10 05V Ein Ehi k t 8 W tgl p. . 11 46 Eincinnati eft dkp 8 25 Eine k 3nb Aeeom p . . ..7 24 Ein 3nd St ük Peo Ex tg fccl8 40

Springfield Di vis i 0 n. Abgang Anknnst Springfield Mail.... 7 8v Springfield u Decawr Expreß 6 00 Chicago Expreß p . . . 6M Decatur Aeeom .... 1 80 Deeatur Aom.. 8 80 Eincinnnati Expreß täglich p 2 45 Dect & Spungf Exp tg i.ll 10 Springfield & Decatur Expr. 4 40

Mail und Expreß

kake Grie & weftern R. R. Tbaana

..7 Z5Vm Indianapolis Expreß... mm mm. mm.mmmmm M. f . mit M r

T Det s M E Ex täglich. .12 30 Mail k Expreß

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