Indiana Tribüne, Volume 28, Number 234, Indianapolis, Marion County, 25 May 1905 — Page 4
Jlldtan Tribüne, 25. Mai 1905.
Zndiana Tridünc. Hnauigtgkben von der utn,drg 9 Indianapolis, Ind. Krrtz O. Thndiu Präsident. eschiiftSloeal: Ro, 31 Süd Delaware Straße. TELEPHONE 269. Brtered at the Post Office oi Indianapolis at scccnd class matter. Xet Werth des Dreibundes.
Unser Wiener Korrespondent scheeibt: Der Dreibund ift von den Franzosen schon wiederholt für todt erklärt worden, aber er ift immer wieder aufer standen. Die letzten Wochen haben dargethan, wie lebendig er noch ift. Wenn der italienische König i seinem Abschieds-Telegramm an den deutschen Kaiser von den ausgedehnten und spontanen Kundgebungen" des italieNischen Volkes für den befreundeten Herrscher gesprochen hat, so ift dieS keine bloße Redensart, denn wo auch immer der deutsche Kaiser an der italienischen Küfte sich Zeigte, überall wurde er be geistert aufgenommen. Und diese Be geifterung galt nicht nur ihm, sondern auch dem von ihm vertretenen deutschen Volke. Man hat hier aus diese Kundgedungen ganz besonders geachtet, denn jede Festigung des Bündnisses zwischen Deutschland und Italien ift indirekt von Bortheil für die Beziehungen zwischen der habSburgischen Monarchie und dem italienischen Staate. In der letzten Zeit find diese Bezie. hungen aber auch direkt gefördert worden, nämlich durch die Zusammenkunft der Minister GoluchowSki und Tittoni in Venedig. Selbstverständlich find die Besprechungen der beiden Staatsmünner nicht bekannt gemacht worden, aber einerlei, ob die zwischen ihnen getroffenen Abmachungen von positiver Bedeutung find oder nicht, so ift eS schon als ein Zeichen der zwischen beiden Regierungen bestehenden Intimität von Bedeutung, daß ihre die auSwär tige Politik leitenden Minister zu persönlicher Verständigung zusammenkommen. Wenn nun im Anschlüsse an diese Minifterbegegnung gemeldet wor den ift, demnächst würde ein Mitglied deö österreichischen Kaiserhauses seinen Besuch am italienischen Hofe abstatten, so scheint dieS ein Ballon d'essai zu sein, den eine dreibundfeindliche Seite hat aufsteigen lassen. Es ift bekannt, daß ein katholischer Herrscher den italieNischen Königshof so lange nicht ofsi. ziell besuchen kann, als sich der Papft dagegen ablehnend verhält, und 'es ift noch kein Anzeichen vorhanden, daß der gegenwärtige Papft sich in dieser Hinficht von der Politik seiner Vorgänger lossagen will. Wenn man also die Nachricht von einem solchen Besuche verbreitet, so will man eine alte Wunde aufreißen ; denn die Italiener empfinden eS allerdings noch immer bitter, daß der einst von König Humbert dem österreichischen Hofe abgestattete Besuch bis zum heutigen Tage nicht erwidert worden ift. Ueberhaupt bilden ja die öfterreichisch italienischen Beziehungen die schwächste Stelle des Bandes, das die drei Mächte umschlingt. Und ob im Ernstfälle alle Mächte deö Dreibunds oder die beiden Mächte deS ZweibundS jeder der ihnen durch die Bündnißvertrüge auferlegten Bedingungen getreulich entsprechen würden, das kann natürlich erst die Praxis erweisen. Daß man aber auch ohne für einen verbündeten Staat vom Leder zu ziehen, ihm sehr nützlich sein kann, dafür spricht eine sehr wichtige Episode aus dem rusftsch-japanischen Kriege. Die Iranzosen find, wie sie selbst sagen, neutral. Sie haben sich aber dadurch nicht hin dern lassen, dem russischen Geschwader monatelang den Aufenthalt in den Gewüffern M Madagaskar zu gestatten und sie haben im April und Mai wochenlang die Rüsten in der Kamran Bucht geduldet und auch ruhig mit angesehen, wie die russischen Schiffe dort Auöbesterungen vornahmen und ihren Proviant und ihre Kohlenvorräthe erneuerten, um dank "dieser französischen Liebenswürdigkeit den Japanern in voller Seetüchtigkeit gegenübertreten zu können. Man sieht also, daß in kritischen Zeiten auch schon die Freundschaft eines anderm Staats von größtem Werthe sein kann, selbst wenn diese Freundschaft nicht direkt zur Waffenbrüderschaft wird. Aber auch in FriedenSzeiten ift ein solches FreundfchaftSverhültniß von großem Werthe. Die Mächte des Dreibunds haben schon wiederholt Gelegenheit gehabt, einander bei diplo-
matifchen Aktionen zu unterstützen Und sie haben davon auch stets Gebrauch gemacht. ES ift anzunehmen, daß sie auch gegenwärtig wieder in der MarokkoAngelegenheit d'accord find und diese Uebereinstimmung mit den beiden v:r bündeten Staaten verleiht natürlich der Aktion Deutschlands ein erhöhtes Gewicht. In ähnlichen Fällen würden Oesterreich oder Italien auf die diplomatische Unterstützung der beiden andern Staaten rechnen können. Darin also besteht der Werth des Dreibunds und eS ift wohl begreiflich, daß diese politische Konfiguration sich gerade jetzt den Franzosen unbequem bemerkbar macht.
Recht bezeichnend sind die Auslaffungen deS Reverend Goodwine über die Manual Training School" in einem englischen Blatte, für die Ver bohrtheit gewisser stockamerikanischen Elemente. Der gute Mann meint, daß der Unterricht in den Werkstätten keine praktischen Ergebnisse bringt. Er verwechselt in kläglicher Weise die Begriffe Handwerk und Handfertigkeit. Er begreift nicht, daß es nicht die Aufgabe einer Hochschule ift, Handwerker zu bilden, sondern daß dem Werkftätten-Un-terricht der M. T. A. S. die Idee zu Grunde liegt, die Schüler mit dem Wesen des Rohmaterials und dem Gebrauch derWerkzeuge bekannt zu machen. UebrigenS würde er sich auch über das Praktische" beruhigen, wenn er der Schule einen Besuch abstatten und sehen würde, mit welchem Geschick ob Schüler Hufeisen, Haken ?c schmieden und Bretter und Leisten hobeln und zusammenfügen. Prof. Milne in England, eine der ersten Autoritäten der Gegenwart in der SeiSmologie, berechnet die Zahl der Erdbeben auf unserem Planeten auf annähernd 30,000 im Jahre. Freilich bei Weitem die meisten können nur durch die feinsten Apparate wahrgenommen und gemessen werden. Währnd in unseren Breitengraden Erdstöße zu den Seltenheiten gehören, find fle in vielen äquatorialen Ländern häufige Erscheinungen. Im Ge' biet von Großbritannien kommen jährlich etwa 6 bis 7 Erdbeben vor. Derartige Erdbewegungen können aus verschiedenen Ursachen entstehen. Die Wirkung vulkanischer Kräfte ift die bekannteste und am leichtesten verständliche, schwerlich aber die häufigste Veranlagung nsn Erdbeben. Als solche ift vielmehr die Verschiebung einzelner Maffen der Erdkruste gegen einander anzusehen, deren Er gebniß, wie es häufig genug am bloßgelegten Gebirge zu erkennen ift, der Geologe mit dem Namen Verwerfung bezeichnet. Nun ift aber in dem Theile von Nord-England, wo das letzte Erdbeben stattgefunden hat, daö Vorhandensein solcher Verwerfungen den Geologen nirgends bekannt, und an die Bethätigung vulkanischer Kräfte darf man dort wohl noch weniger denken. Man kann nur vermuthen, daß gewisse Spalten sich unter der völlig verfeftigten Grdkrufte befinden. Von dem schrecklichen Erdbeben, das unlängst in Indien so ungeheure VerWüstungen anrichtete, vernimmt man, daß eS auf der ganzen westlichen Hälfte des australischen ContinenteS gespürt worden ift. Die Erdstöße gehörten zu den stärksten, die noch jemals dort deobachtet worden find. Ei Wechsel der Umgebung gegt. In einer Privatunterredung sprach sich Dr. Hurty. Sekretär der StaatsGesundheitsbehörde über die Methode, Schwindsüchtige nach einem anderen Klima zu senden, sehr abfüllig aus. Viele Leute verkauften ihre einzige Habe, um fich nach einem anderen Staate, nach dem Süden oder dem Westen zu begeben, und die Aerzte, welche derartiges anempfehlen, sagt Dr. Hurty, wußten ganz genau,! falls sie in der Medizin bewandert waren, daß durch Klimawechsel keine Erfolge zu erzielen seien. Alles was nöthig ift, sagt der Doktor, ift den Kranken aus seiner gewohnten Umgebung fortzu schaffen, um ihm in anderer Umgebung Ruhe zu gewähren. Harry C. Webfter aus Seattle, Wash., der jrüher in Indianapolis eine Detektiv-Agentur betrieb und mlcher vom Sheriff Sourbier verhaftet, später gegen Bürgschaft entlasten wurde, ift gestern wieder verhaftet und steht jetzt unter Anklage der Vers rung. Fred C. Crull wurde unter die gleiche Anklage gestellt.
tfinwauderer Loos.
Recht traurige Erfahrungen machte wie eS scheint, der vor einigen Wochen aus Schottland hier eingewanderte Gärtner Wm. Scott. Gestern erschien die Frau desselben, um in der Polizeiftation Umschau nach ihrem Manne zu halten und fand ihn auch dort vor. Scott war auf der Straße von Polizisten ziellos umherwandernd angetroffen worden und da er auf die an ihn gerichteten Fragen Nicht genügende Antwort zu geben vermochte, wurde er zur Station gebracht und als geiftesverwirrt dort aufgeschrieben. Seine Frau erklärte die Sache in ziemlich plausibler Weise und so konnten dann beide vereint die Station wieder Verlusten. Wie Frau Scott erzählte, ift ihr Mann Gärtner von Profession, der hier bei einem angesehener. Manne in Dienst treten sollte. Gleich bei der Ankunft jedoch soll derselbe daran Anstoß genommen haben, daß die beiden auch einen etwa 8 Jahre alten Sohn bei sich hatten und am folgenden Montag wurde der Familie in direkt die Mittheilung, daß die geleifteten Dienste nicht den gehegt i Anforderungen entsprächen. Ohne für die soweit geleisteten Dienste Bezahlung erlangt zu haben, verließ die kleine Familie den Landsitz und fand gegen Kost und Logis auf dem Anwesen eines Fabrikbesitzers vor läufige Unterkunft. Der Mann, welcher niemals mit dem Stadtleben bekannt zu werden Gelegenheit hatte, war rathlos. Die Frau jedoch, welche in ihren Jugendjähren in London gewohnt, fand sich schneller in die mißliche Lage und sah fich nach Beschäftigung und nach einer Wohnung um. Beide waren bald gefunden und dann setzte sich grau Scott mit den Beamten der Joung Womans Christian Association in Verbindung, um für ihren Mann eine Anftellnng zu finden. Leider bis jetzt vergeblich. Scott, der fast stets, wenn er zur Stadt geht, feine Adresse vergißt und dann natürlich nur äußerst dürftige Antworten zu geben im Stande ift, war vor mehreren Tagen bereits Nachts auf der Straße aufgefunden und nach der Station gesandt worden, da man seine Wohnung nicht auSsindiz machen konnte. County Commissär McGregor, der Frau Scott bei der Befreiung ihres Gatten behülflich war, wird versuchen sich der Familie anzunehmen, um Er. merb für den Mann und die Frau zu finden. Die Aufführung von Wilhelm Tell" in Tokio erzielte dort einen grossen Erfolg. Ten Basl. Nachr." wird hierzu gemeldet: Die Vorstellung beginnt um h Uhr und endet, da noch ein langes Ballett angehängt wird, um 11 Uhr. Das Maijza-Tleater ist nach japanischer Art ohneStuhle für dieZuschauer.Das Publikum scht auf Matten am Boden. Das Stück wurde sehr gut gegeben. Die Personen tragen japanische Namen. und die Uebersetzung folgt dem Schillerschen Texte ziemlich treu. Bei den besonders patriotischen Stellen zollte das Publikum lebhaften Beifall. Tell ist ein japanischer Jäger. Geßler einDaimio(Lehnsfürst). Auf derStange hängt der eiserne, reichgeschmückte Hut einer japanischen Rüstung. Der Sturm im dritten Alt und der brüllcnde See waren großartig realistisch. Die Japaner sind große Verehrer des Theaters, und da die meisten Stücke ungefähr 12 Stunden dauern, so riä ten sie sich ganz häuslich ein. Sie bringen die kleinen Kinder, die Magd, vielleicht gar den Hund mit, rücken recht nahe zusammen (man bezahlt den Platz", aber darauf dürfen so viele Menschen sitzen, als Platz haben); die Theater-Restaurants liefern warmes Essen und Thee, und derart wird für die Familie aus dem Theatervergnügen gleichzeitig ein richtiges Picknick. Die Japaner haben die Drehbühne; während eine Szene sich abspielt, wird auf der Hinteren Hälfte der Scheibe die Szenerie für den nächsten Akt aufgestellt. Dann dreht sich die Scheibe und man spielt ohne Zeitverlust weiter. Von der Erde zum Mars. Das Netz der Großen Ber liner Straßenbahn - Gesellschaft" ist jetzt 495.5 Kilometer (1 Kilometer gleich 0.62 Meilen) lang. In einer Strecke würde diese von Berlin bis Münster in Westfalen reichen. Es wurden täglich etwa 2000 Fahrten ausgeführt. Zurückgeleat wurden ins gesammt 74.500.000 Kilometer. Es entspricht dies der Entfernung von der Erve zum Mars, wenn die Erde zwischen Sonne und Mars steht. Die Zahl der im Iah 1904 beförderten Perfonen entspricht fast der gesummten Bevölkerung von Europa. Jeder Berliner aibt im Durchschnitt 15 Mark 7 Pfennig für die Große Berliner Straßenbahn aus.
Fruhlingsscftc. Symbolisch piele in Oesterreich Ugrn Arüftlingsköttigm." Im Banne des Frühlings entstand den zahllose sogenannte Volksbräuche, die freilich in unserer modernen Zeit, besonders in den Städten, immer mehr schwinden, bei der Landbevölkerung hingegen zum Theil noch in Ehren stehen. Im südlichen Oesterreich feiert man den Einzug des Lenzes mit folgendem Mummenschanz. In den Dörfern wandern zwei Männer umher; der eine davon ist in Stroh gewickelt, hat eine Pelzmütze auf und in der Hand einen Dreschflegel; der andere trägt ein weißes Gewand, das mit grünem Laub besteckt ist. in der Hand hält er eine Sichel. Sie stellen Winter und Sommer dar. Von jauchzenden Kindern begleitet, gehen ste von Haus zu Haus und führen in jeder Bauernstube zum Vergnügen der Anwesenden in Prosa und Poesie einen hitzigen Wortkampf auf, bis der Win ter endlich unterliegt. Friedlich und beschenkt ziehen sie dann wieder weiter. Die Frühlingskönigin" spielt in Ungarn eine große Rolle. Das tugendhafteste und schönste Mädchen des Dorfes wird zur Königin" gewählt. Von Maishalmen und Blumen fertigen ihre Freundinnen einen Baldachin und holen darunter am Pfingstmorgen die Gewählte ab. Sie trägt einen Rosenkränz und ist auf's Beste geschmückt. Ihr voran spielen Zigeuner flotte Weisen; hinter ihr geht alles, was auf den Beinen fein kann. Der Zug wan dert in's Freie, hinaus in den Wald und Spiel und Tanz, kommen dort reichlich zur Geltung. Die Königin" wählt den hübschesten Burschen zum König, und er hat allein alsdann das Recht, mit ihr zu tanzen. Im Böhmischen wandern fünf maskirte Knaben von Vauernhaus zu Bauernhaus und führen da folgendes Spiel auf: ein König sitzt mit seiner Tochter auf dem Thron. Zwei Abgesandte kommen und freien um die Prinzessin. Kaum haben sie die Werbung vorgebracht, erscheint ein dritter Freier, der Winter, und fordert die Tochter zur Gattin. Erzürnt über diese Dreistigkeit, kämpft der König mit ihm und sticht ihn zum Schlüsse todt. Hauskatze und Kreuzotter. Der Jagdzeitschrift Wild und Hund" berichtet ein Jäger: Im vorigen Spätsommer hatten wir es uns nach dem Essen im oberen Stübchen des gemüthlichen Forsthauses bequem gemacht und schauten nach genossenem Mittagsschläfchen, unsere Jagdpfeifen gemächlich schmauchend, zum Fenster hinaus. Hinter der Försterei lag das dazu gehörige Dienstland, und man konnte bequem durch die Zweige einer Lärche den Garten, das angrenzende Kartoffelland und ein Stückchen Wiese übersehen. Plötzlich gewahrten wir des Försters großen gelben Kater, wie er mit den Vorderpfoten ablechselnd rechts und links kurzgeführte Horizontalquarten" austheilte, um jedesmal im selben Moment blitzschnell zur Seite zu springen. .Nanu! was hat ,Haki' denn da?' und wir stürzten die Treppe hinunter, um die Sache besser in der Nähe beobachten zu können. Bei einem der Seitensprünge des Katers sahen wir vor demselben eine zusammengeringelte Kreuzotter, die vorn fingerlang aufgerichtet, sich bemühte, ihrem Gegner eine Bißwunde beizubringen. Aber immer von Neuem .ohrfeigte' sie derselbe, dabei einen regelrechten Jndianertanz ausführend. Allmälig mußte die Widerstandskraft der Kreuzotter wohl nachgelassen haben, denn es wurden die Sprünge von .Haki' immer kleiner, und schließlich saß der Sieger vor seinem Opfer, und , Patsch, patsch' hagelten nur so die Quarten und Terzen. Als ,Gnadenstoß' zerbiß unser braver Kater dann das Rückgrat des Reptils in der Mitte mit einem kurzen Ruck, ließ seinen Feind völlig todt auf der Wahlstatt liegen und trottete sich gemächlich, als fei gar nichts passirt, nach der Scheune. An der Kreuzotter, übrigens ein äußerst stattliches Exemplar, sahen wir dann zu beiden Seiten des Kopfes die langen, tiefen .Schmisse' von den Krallen der Katerpfoten." Pauperismus in England. Eine neueste Statistik des Lokal Government Board bringt die ernste Thatsache an's Licht, daß heute in England und Wales jede 40. und in London jede 36. Person öffentliche Armenunterstützung erhält. Letzten Januar zählte man 823.854 ,.Paupers." die höchste Zahl mit 1873. Das Anschwellen der PauperZ während der letzten fünf Jahre zeigen folgende Zahlen: 1901 707,446. 1902 720.446. 1903 742.938. 1904 769.029, 1905 823,854. Von diesen 823,854 sind 259,346 in den Armenhäusern (Workhouse). während der Rest bei sich unterstützt wird. Von den 128.182 Paupers Londons sind 77.493 in den Armenhäusern. Eine Holstein-Kuh der Stevens Bros. Hastings Co. in Lacona, N. F., lieferte während eines Zeitraumes von 7 Tagen 432.2 Pfund Milch mit einem Buttergehalt von 21.78 Pfund Butter. Während eines Zeitraums von 30 Tagen brachte diese ..Holsteinenn" ihren Rekord auf 1830.7 Vkund Milch und 87.02 Pfund Butter.
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