Indiana Tribüne, Volume 28, Number 226, Indianapolis, Marion County, 16 May 1905 — Page 4
Jndtana Tribüne, 16. Mai 1905.
Hndiana Tribüne. Httaulgaeden von dn Gutenderg Ts. Indianapolis, Ind.
Harry C. Thndinm Präsident. eschiftS localt No 31 Süd Delaware Straße. Telephone 269 br.tered ai the Post Office ot Indianapolis as sccond class matter. Aus der Bundeshauptstadt, E. B. North. der neue CensusDirektor, hat eine Schätzung der gegenwärtigen Bevölkerung der Ver. Staaten vorgenommen und ift zu dem Befund gekommen, daß die Ver. Staaten jetzt eine Einwohnerzahl von 82, 518,020 befitzt. Diese Zahl bedeutet eine Zunahme von 6,214.633 Perso. nen seit dem letzten offiziellen Census im Jahre 1900. Von den Staaten haben speziell die östlichen Staaten und einige Südftaaten verhültnißmützig am meisten an Bevölkerungszahl zugenom men. Der Staat New York hat seit dem Jahre 1904 um 116,000 Seelen zugenommen, wahrend der Staat Missoui im gleichen Zeitraum nur 42,000 Bewohner gewonnen hat. Von den Großstädten des Landes hat den Be. rechnunge des Herrn North zufolge die Stadt New York jetzt 3,902,097 Einwohner, ift also ziemlich dicht an die vierte Million herangerückt; Chicago wird mit 1.990.750 angeführt, eine Zahl, mit der die Chicagoer natürlich wieder nicht zufrieden sein werden, denn nach ihrer Rechnung baben sie längst die zweite Million überschritten. Als dritte Stadt im Lande wird Philadelphia mit 1,417,062 angegeben, dann kommt St. Louis mit 636.973. Boston mitI617.102, Baltimore mit 546,217, Cleveland mit 436.314 und Buffalo mit 400.747 Bewohnern. Der Präsident ift wieder in Wafh ington eingetroffen, und der seiner in New Vork harrende bisherige amerikanische Gesandte Bowen von Venezuela hat die Ordre erhalten, sich hierher zu begeben. Es erhellt daraus, daß der Prüdent entschloffen ift, die Beschuldigungen gegen den HilfSStaatssekretär LoomiS persönlich auf ihre Echtheit zu unkersuchen, und wahr scheinlich wird das hochnothpeinliche Verhör schon am Montag oder Dienftaz beginnen. Bowen soll nicht nur beweisen, daß die von ihm dem Staatsdepartement mitgetheilten Befchuldigungen wahr find, sondern er soll auch nachweisen, daß er alles in seinen Kräften stehende gethan hat, um den vielfachen Gerüchten über unehrenvolle Handlungen des damaligen Gesandten LoomiS energisch entgegenzu treten. ES wurde dieS von ihm verlangt, und zwar nicht um einen ettentuel unwürdigen Beamten zu schützen und zu decken, sondern weil er die Ehre und den guten Ruf der Ver. Staaten im Auslande auf alle Fälle hochhalten und allen gehässigen und speziell unbegründeten Gerüchten energisch entgegentreten mußte. Das war feine klare Pflicht als Gesandter der Ber. Staaten. Ob er dies wirklich gethan hat, wird bei dem gespannten Verhältniß, welches schon seit Langem zwischen ihm und LoomiS herrscht, mit Recht bezweifelt. Wenn eS, wie Bowen behauptet, war fein sollte, daß die sämmtlichen auswärtigen Gesandten in Caracas diese angeblichen krummen Transaktionen deS damaligen Gesandten LoomiS an ihre respektiven Regierungen berichteten, dann ift die Angelegenheit allerdings ziemlich fatal, denn dann stehen die Ver. Staaten blamirt da. Der russische Botschafter, Graf Casfini wird binnen Kurzem nach Madrid versetzt werden. Daß Graf Casfini Washington in naher Zukunft verlassen werde, war bereits seit einigen Mona ten unter der Hand bekannt, aber bis jetzt war dies noch nicht offiziell bestätigt worden. Nunmehr hat Graf CafW selbst die Thatsache konftatirt. Er hatte schon seit einigen Jahren sich von Washington fortgesehnt, und zwar war die Botschaft in Paris daS Ziel seiner Wünsche. Madrid ift ein Posten, welcher zwar an Wichtigkeit dem Pariser nachsteht, denselben aber an Annehm lichkett und Bequemlichkeit übertrifft. Casfini, welcher im letzten Dezember sein goldenes Jubiläum im diplomatischen Dienst feierte, hat seit sieben Jahren den hiesigen Botschafterpoften innegehabt und war seit Januar 1903 Doyen des diplomatischen KorpS. Er kam von Peking, wo er ungefähr ebenso lange als Gesandter fungirt und sich einen Namen als einer der gewand.
testen, erfolgreichsten Diplomaten gemacht hatte, hierher. Der vorwiegende Einfluß Rußlands am Pekinger Hofe war sein Werk, und die Verträge, welche er abschloß, find von höchster Wichtigkeit für die russischen Jntercsien in Oft. afien gewesen. Die Resultate deS rus-fisch-japanischen Krieges dürften indeß manche seiner diplomatischen Errungenschaften wieder umstürzen. Seit seinem Hiersein hat Graf Cas fini sich als einer der bedeutendsten Diplomaten gezeigt, welche je in Washington accreditirt waren. Er ift von den auswärtigen Diplomaten, wie von den amerikanischen Staatsmännern, mit denen er in Tontakt kam, nicht nur bewundert, sondern ob seiner außerordentlich raschen und sicheren Ausnützung einer ihm günstigen Situation gefürchtet worden. Sekretär Hay, dem der Styl eines Lord Pauncefote bedeutend mehr zusagte, hatte von jeher eine gewisse Scheu vor dem russischen Botschafter, und Präsident Roosevelt, welcher anfänglich von den brillanten Ei genschaften deS russischen Diplomaten sehr eingenommen war, machte nach der Kischinew - Affaire eine stark bemerkte Schwenkung. Den schwersten Stand hatte Graf Casfini seit dem Beginn des Krieges in Oftafien. Die Sym
pathien in den Ver. Staaten waren! auf Seiten der Japaner, und die Siege j der japanischen Waffen trugen weiter dazu bei, die japanerfreundliche Stirn mung im Lande zu erhöhen. Graf Casfini hatte einen schweren, fast hoffnungSlosen Kampf gegen diese Strö mung zu kämpfen, und ein anderer, weniger versatiler und umsichtiger, geduldig und systematisch arbeitender Diplomat hätte sich unter den gleichen Umstünden abgewirthschaftet. Baron Rosen, der neue russische Botschafter in Washington, ift der ältere Bruder des bekannten russischen Akademikers und Orientalisten und steht gegenwärtig im sechsundfünfzig' ften Lebensjahre. Er ift ein Zögling der orientalischen Fakultät der Peters burger Universität, welche er mit AusZeichnung absolvirte. Im Dienste deS Ministeriums deS Aeußern steht Baron Rosen seit 1868. Seine Laufbahn im Auslande eröffnete Baron Rosen als Attache bei der russischen Gesandtschaft in Perfien, wo er durch seine Kenntniß der perfischen Sprache bei Hof und in der Gesellschaft von Teheran eine her vorragende Rolle spielte. Von Teheran ging Baron Rosen nach Montenegro, wo er einige Jahre verweilte und sich den Ruf eines konzilianten Diplomaten erwarb, der jede Intrigue verabscheute. Zum Kammerherrn befördert, wurde Baron Rosen hierauf der russischen Gesandtschaft in Japan zugetheilt. Hier erlernte er vollkommen die japanische Sprache und ftudirte emsig das Land der aufgehendenSonne. so daß er mit Recht zu den besten Kennern Japans zählt. Von Tokio ging Baron Rosen nach Dänemark und später nach Serbien, und überall erfreute er sich wegen seines konzilianten Wesens allgemeiner Beliebtheit. Gegen Ende 1902 wurde Baron Rosen, als hervorragender Kenner Japans, zum Gesandten in Tokio ernannt. Der Fall der New Yorker Waisen' kinder, die auS einer New Jorker Be wahrungSanftalt für Findlinge noch Arizona geschickt wurden, derselbe Fall, der vor einem Jahre so großes Aufsehen hervorrief, wurde dieser Tage im Bun-deS-Obergericht wieder in Erinnerung gebracht, indem eine Appellation gegen die Entscheidung deS Obergerichts von Arizona anhängig gemacht wurde, worin verfügt war, daß die Kinder unter Obhut der Familien in Arizona, von welchen sie adoptirt wurden, zu belassen feien. Der Fall betitelt sich ..New York Foundling Hospital" gegen C. Gatti. ift aber eiu Teftfall und wurde zu dem Zwecke anhängig gemacht, um zu bewirken, daß die in demselben erlaffene Entscheidung auf alle anderen Fälle der Art Anwendung finde. ES waren im Ganzen vierzig Waisenkind?r, sämmtlich unter fünf Jahren, die nach Clifton und Morenci, Arizona, gesandt wurden, und eS wurde seiner Zeit geltend gemacht, die Familien oder Leute, bei denen die Kinder untergebracht wurden, seien unwiffend und viele davon von schlechter Moralität Man ift in interesfirten Kreisen sehr gespannt auf die endgiltige Entscheidung deS BundeSobergerichteS in diesemFalle. Die Poftdehörden find einem Lotterie - Unternehmen in San Antonio, Texas, auf die Spur gekommen, wel cheS fie für einen Schößling der alten Louifiana-Lotterie halten. Man kam dem Unternehmen zuerst in Colorado auf die Spur und die Poftinfpektoren
der Denver Division haben emsig beträchtlicheö Material zufammengetragen. Dann wurden die Nachforschungen auf alle großen Städte ausgedehnt, um den Agenturen auf die Spur zu kommen. Die Lotterie-Agenturen machen zur Zeit ihre Geschäfte hauptsächlich mit Hülfe der Expreßgesellschaften, obschon die Lotteriespieler häufig genug ihr Geld mit der Post senden. Die Post. Inspektoren haben nun Hand in Hand
mit den Detektivs des BundeSqeheim dienfteS gearbeitet, und eS dürfte mög lich sein, gegen die Lotterie-Unterneh mer auf Grund deS zwischenstaatlichen VerkehrS-GesetzeS vorzugehen. ES be steht der Verdacht, daß in Philadelphia eine Agentur der San Antonios otterie besteht, aber bislang hat man keine überzeugenden Beweise gefunden. In New Jork hat man auch bis soweit ver gebenS nach Verzweigungeu geforscht. ES scheint, daß die Lotterie Hauptfach lich den Süden und Westen für Opera tionen sich ausgesucht hat. Die Ziehun gen finden in Mexico statt, wie ermit telt worden ift, und man glaubt, daß in San Antonio die Centralftelle für den Vertrieb der Lotterieloose in den Ver. Staaten sich befindet. Grundeigenthums Uebertragungen. Nancy A. Smith an John M. Whitney, Lot 56, McCheSney'S Sud., Theil Außenlot 150, 35 bei 120 Fuß, verbeffert, Oftseite Minerva, nördlich von New York Str. $2000. Albert D. Bowen an Katie M. Walker, Theil Lots 57 und 53, Bruce Place, 50 bei 177 Fuß, vacant, Westfeite Broadway, südlich von 22. Str. 62500. Kate Hinchman an Hiram H. CoSby, Lot 125, McCarty'S 1. Westseite Add , 39 bei 125 Fuß, verbeffert, Westseite Harding Str., südlich von Morris. $1800. Amanda E. Pence an Edwin R. Bowen, Lot 32, Butler Grove Add., 40 bei 155 Fuß. Verb., Westseite der Cornell Ave., nördlich von 13. Straße. $3300. Cora L. Long an Earl A. Smith, Lot 53, Cottage Grove Add., 34 bei 128 Fuß, verb., Westseite der Villa Ave., nördl. von Orange Str. $1500. Anna I. Comftock an William H. Spearing, Lot 26 und 7z Fuß von Lot 27, Bruce Place, Eaft End Add., 47 bei 157 Fuß, Westseite derBellefontaine Str., südlich von 22. Str., vacant. $1075. Hiram Byrkitt an Carl P. Münch, Theil von Lot 121, FletcherS u. A. Subd., Außenlot 96 u. A., Ecke Cedar und Fletcher Ave. $2500. JameS I. Brady an Anna Zimmermann, Lot 15, AyreS S. Meridian Str. Adn., nahe Dugdale Str. $500. Henry Ertel an Oliver E. Williamson, Lot 10, Miami Powder Co.. West Indianapolis, südlich von Fay Str. $1100. FranciS M. HeimS an Edw. Willis, Lot 64 und Theil von Lot 65, Howards Erben Add., südlich von Howard Str. 800. Susan P. Pierce an Nathan A. Booker u. A., südliche Hälfte Lot 23, Warman Erben Haughville Sub., westliche Seite von Sheffield Avenue, südlich von Flack Str., $2,700. Bohn Selzer an Frederick Müller, Lot 65, Kapper u. Franks Sub., nördliche.Seite von Iowa Str., östlich von I. M. u. I. Railroad, $900. Anna Goodwin an Thoö. B. O'Con nell, Lot 26, Soburn'S 3. Add.. West Indianapolis, östliche Seite von Lee Str., nördlich von Lambert Str., $1,200. William C. Schmidt an Charles I. Sherman, Theil Lots 12 und 13, Sq. 4, FletcherS nordöstliche Add., östliche Seite von Columbia Avenue, nördlich von Lambert Str., $900. Ambrose H. Sturgeon an George W. KeerS u. A., Lot 2, Holloway'S Sub., Theil Outlot 159, nördliche Seite vrn North Str., westlich von Agnes Str., $726. Italien. $1000 P e t e r s p f e n n i g. Rom, 15. Mai. Der Bischof von Harrisburg. U. E. A., I. W. Shana han, überreichte heute dem Papste $1000 als PeterSpfennig. Schweden und Norwegen. Christian, 15. Mai. Das Storthing nahm heute mit 81 gegen 36 Stimmen das neue Wahlgesetz an, nach welchem die Mitgliederzahl des Storthung von 117 auf 123 erhöht wird.
Ueber eine versteinerte
Seeschlange wird aus dem Städtchen Bale Creek in Iowa geschrieben: Aus der Farm von Frau Marie Peper, drei Meilen von Battle Creek, wurde vergangene Woche von ihrem Pächter. Herrn Mäechen. ein Granitstein ausgepflügt, in welchem sich eine versteinerte, prähistorische Seeschlange befindet. Tas Exemplar ist unbeschä digt. Man sieht deutlich zwei Augen im Kops; ste hat einen Schnall, welcher die Breite und Länge einesStorchschnabels besitzt. An dem Rücken befinden sich zwei Handteller große Schwimmslojien, an dem rechten derselben kann man deutlich drei Zehen erkennen. Die Seeschlange windet sich zwei Mal um den Stein herum, und würde gestreckt die Länge von ungefähr sieben Fuß haben. Der Stein hat staubgraue Farbe; die Schlange hebt sich silbergrau davon ab und ist etwas erhaben. Das Gewicht des Steines beträgt drei- bis vierhundert Pfund. Frau Peper hat die Versteinerung der Harvard - Universität jum Kauf angeboten." Die in der Nähe vonNew Brunswick, N. I.. liegende Ortschaft Browntown befand sich unlängst in nicht geringer Aufregung über die Entdeckung, daß Frau John G. Gaub, die sich zu Ostern verheirathet hatte, an Pocken in ihrer bösartigsten Erscheinuno leide. Die Aufregung kam aus dem Grunde, weil fünfzig Hochzeitsgäste die Braut geküßt hatten, und nun in tödtlicher Angst lebten, ebenfalls von der Krankheit ergriffen zu werden. Die Kirche, in der die Trauung stattfand, wurde geschlossen, und der Geistliche unter Quarantäne gestellt. Die Trauung fand am OsterSonntag in der deutschen Presbyterianerkirche in South River statt. Die Braut war eine geborene Frl. Magdalena Feßler. Schon am darauf folgenden Montag hatte die junge Frau die Pocken, und seither befürchteten die Gäste, welche sie nach vollzogenerTrauung geküßt hatten angesteckt worden zu sein und jeden Augenblick von den gefürchteten Blattern ergriffen zu werden. Der Arzt, der die junge Frau behandelt, fetzte das Sanitätsamt in Kenntniß; die Kirche wurde ausgeräuchert und geschlossen, und alle Vorkchrungen gegen eine Ausbreitung der Krankheit getroffen. Gegen die noch immer in Theilen Iowa's herrschende Prohibitionstyrannei legte der dortige Turnbezirk vom oberen Mississippi auf seiner im Jowaer Städtchen Holstein ab gehaltenen Bezirkstagssatzung VerWahrung ein. In dem betreffenden Aufruf heißt es: Nicht nur unter der Erpressung des Großkapitals hat das amerikanische Volk zu leiden, sondern auch unter den lächerlichen Bedrückun gen des Muckerthums, das eifrig be strebt ist, die personliche Freiheit in diesem Lande völlig illusorisch zu machen. Iowa leidet noch immer unter dem geradezu blödsinnigen, durch das Mulct - Gesetz vcrböserten Prohibitions - Gesetz. Unter dem Schutz der rigorosen Bestimmungen dieses Gesetzwechselbalges versuchen die Mucker, auch die wenigen freisinnigen Oasen im Staate unter ihre Controlle zu bekommen, und sie sind darin erfolqreich, weil die freisinnige Agitation eingeschlafen ist. Diese wieder in's Leben zu rufen, die freisinnigen Bürger des Staates aufzurütteln, um das niederträchtige Joch, das ihnen die Mucker auferlegt, abzuschütteln, ist die Aufgäbe der Turner. Es ist anzunehmen, daß eine fortwährende Agitation, die nimmer ruht und rastet, endlich da? bestehende, dem gesunden Menschenverstände widersprechende Gesetz durchlöchern und einen Ersatz durch ein vernünftiges Licenz - Gesetz, welches die Wühlarbeit der Fanatiker nutzlos macht, zu Wege bringen wfrd. Ein Fall scheußlicher Rohheit wird aus Washington. D. C., berichtet: Mit einer Hundekette an einen 27 Pfund schweren Holzklotz lfestiqt, wurde die zwölfjährige Eva Lyles im Hofraum der Wohnung ihrer Großmutter, Frau Mary Perkins. Anacostia, durch die Polizei aufgefunden. Das Kind weinte bitterlich und erzählte, daß es fchon seit 17 Tagen von halb 8 Uhr Morgens bis 6 Uhr Abend? im Hofraum angekettet zugebracht habe, während ihre Großmutter in einem Geschäft, wo alte Postsäcke geflickt werden, arbeitete. Der Polizist mußte die Keüe durchfeilen, um das Kind zu befreien. Eine jüngere Schwester tm Alter von sieben Jahren und ein achtjähriges Brüderchen waren im Hause; sie bestätigten die Aussagen ihrer älteren Schwester und fügten hinzu, daß auch sie von der herzlosen Großmutter in brutaler Weise behandelt werden. Alle drei Kinder hatten blutunterlaufene Striemen am Körper, die nur zu deutlich von unbarmherzigen Schlägen mit der Ruthe oder dem Lederriemen zeugen. Die Mutter der Kleinen ist seit 5 Jahren todt und der Vater ist selten daheim; scheint sich auch wenig oder gar nicht um feine Kinder zu kümmern. Als Frau Perkins am Abend nach Hause kam, wurde sie verhaftet; dem Polizeirichter vorgeführt, erklärte das Weib, sie habe das Mädchen angekettet. um es von der Straße zu halten, während sie an der Arbeit abwesend sei. Die Kinder wurden der Kinderschutzbehörde übergeben. Die RabenGroßmutter aber wurde dem Gericht überwiesen
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Zugsentgleisung. Dutzend Personen verletzt. New York, 15. Mai. Bei Ent gleisung eines Zuges auf der Lona, Jsland-Bahn zu den Pferderennen wurde ein Dutzend Personen verletzt. Bei Woodhaven Junction gerieth die Lokomotive in eine halboffene Weiche und schlug um. Drei Pafsagierwagen entgleisten. Wabrscheinlich tö:tlich verletzt ift der Heizer JameS Dewitt. Lokomotivfürer Valentine rettete sich rechtzeitig durch Abspringen. Europäisches TtparUmtvi Wechsel, Creditbriefe, Postanweisungen, auf alle Städte Europas. Kchiffsscheine von und nach Europa. An- und Verkauf auiUulU schen Geldes. j No. 35 Süd Meridian Str. Merchantä National Bank. ie sollten nicht vergessen, daß jeder Tag Ihres Lebens die Zeit näher bringt, wo die Fähigkeit zu verdienen brummt, und zuletzt ganz aufhört. Was thun Sie hinsichtlich eines Fonds, der Ihnen eine Stütze und Beruhigung sein soll, und verhindern wird, daß Sie auf unwillige Verwandten angewiesen werden ? Kluge Leute bereiten sich auf eine solche Gelegenheit vor, in der Erschaffung eines Fonds für ihre späteren Jahre, durch regelmäßige Deponirung eines Theiles ihres Einkommens mit unserer Gesellschaft, welcher, unterstützt durch die Zinses-Zinsen die wir zahlen, die Ansammlung eines Fonds sichert. INDIANA TRUST CO., Capitnl $1,000,000 Ueberschuh 76,000 Jota C. RicMsIms, ...RkWmOiIt... l?rh taattanwalt.) 323-325 Jdi ?rft elfe Zeitplan (neu) ISO.
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