Indiana Tribüne, Volume 28, Number 226, Indianapolis, Marion County, 16 May 1905 — Page 3

Jndian Tribüne, 16. Mai 1903.

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Russische Geschwader

Haben angeblich bereits am 10. Mai ihre Bcrcinigung bewerkstelligt.

Rojcstvensky's Fahrten an der Küste Jndochina's. Eine französische Spczialgesandtschaft zur Hochzeit des preußischen Kronprinzen. Reichskanzler und Kriegsminister nach Metz berufen.

Rußland. Seeschlachterwartet. St. Petersburg, 15. Mai. In gut unterrichteten Marinekreisen erwartet man einen Seekampf in oftafianschen Gewüffern in nächsten Tagen. Äff. Preffe erfährt, daß RojeftvenSky und Nebogatoff am 10. Mai ihre Vereinigung bewerkstelligten. ES ist Grnd zur Annahme vorhan. den. daß die vereinigte Flotte sofort nach Norden gehen wird. Nebogatoff's Geschwader hatte eS nicht nothwendig, einen Halt zu machen, um Kohlen ein zunehmen und die SchiffSböden zu rei nigen, da das Geschwader bereits diese Arbeiten besorgt hatte, ehe es in die Straße von Malakka einfuhr. Streikkrawalle. S a r o t o f f , 15. Mai. Die Arbeiter sämmtlicher hiesigen Fabriken gingen heute an den Ausstand. Odessa, 15. Mai. Ein Streik von großem Umfauge begann heute und droht allgemein zu werden. M i t a u . Kurland, 15. Mai. Während einer Demonstration am Sonntag tödtete die Volksmenge einen Mann, den sie für einen Polizeispion hielt. Jek a t erir n oS law, 15. Mai. Polizeileutnant Shishko wurde von dem Edelmann Takichogla durch einen Schuß tödtlich verletzt. Die Menge verprügelte den Edelmann, ehe er ver haftet wurde. Maitag ruhig verlaufen. St. Petersburg, 15. Mai. In RegierungSkreisen fühlt man sich sehr erleichtert, daß der Maitag ohne ernste Ruhestörungen vorübergegangen ist. ES ist auch offenbar, daß die Bemühungen der Sozialiften, Unzufrie. denheit in der Armee hervorzurufen, vergeblich waren. Krawalle unter den Bauern werden vorkommen, doch werden dieselben dem Vermuthen nach kei nen allgemeinen Charakter annehmen. Der einzige Platz, wo gestern ernste Unruhen vorkamen, war Kischinew und diese wäre:', einfach ein Krawall betrunkener Soldaten, die sich nach ihrer Art amüsirten. Schließlich wurden sie von Kameraden umringt und in Numero Sicher gebracht. Ueberhaupt hat das Ansehen der So zialiften und Revolutionäre bei den ardeitenden Klaffen stark abgenommen. Man erkennt, daß sie viel Lärm machen. aber keinen Plan und keine Or ganisation haben. Streik in einem Schiffs b a u h o f e. St. Petersburg, 15. Mai. Bei dem Newki-Schiffsbauhofe kam eS gegen Abend zu einer ernsten Ruheftörung. Die Arbeiter gingen an Streik und zogen mit rothen Fahnen unter Abfingung revolutionärer Lieder aus den Werken. Koffacken zerstreuten die Demonstranten. In dem genannten Schiffsbauhose werden gegenwärtig mehrere Sub marine ooie unter amerikanischer Lei tung gebaut. Neuer Botschafter in Washington. St. Petersburg, 15. Mai. Graf Casfini, der scheidende russische Botschafter in Washington, hat dem Minister des Auswärtigen v. LamS dorff und dem Zaren die Versicherung des Präsidenten Roosevelt übermittelt. daß der neu ernannte Botschafter v. Rosen in Washington willkommen sein werde. Japan. RojeftvenSky in Honkoe Bai. Tokio, 15. Mai. Man weiß. daß Admiral RojeftvenSky am 3. Mai. die Honkoe-Bai verließ, laber wieder dorthin zurückkehrte und jetzt dort mit seinem Geschwader vor Anker liegt. Kohlenausfuhrverboten T o k i o , 15. Mai. Die Regierung hat die Ausfuhr von Kohlen nach Sai gon verboten. Das Verbot gilt für die Zeit, welche die russische Flotte in den Gewüffern JndochinaS'S liegt.'

Indien. 13 russische Kriegsschiffe. S i n g a p o r e, 15. Mai. Dreizehn russische Kriegsschiffe wurden am 12. Mai bei Ray Varella, 50 Meilen nördlich von Kamran-Bai gesehen. Die Nachricht stammt von dem Dampfer Jason", der heute hier ankam.

Teutschland. Spezialgesandter Frank reich?. B e r l i n , 15. Mai. D.iS Tage. Matt" meldet: Von Paris kommt un? die überraschende Nachricht zu, daß die französtsche Regierung beschlossen hat. einen Spezialgesandten zur Hochzeit des Kronprinzen Friedrich Wilhe'.m mit der Herzogin Cecilie von MecklenburgSchwerin, am 6. Juni zu entsenden. Die Persönlichkeiten der Gesandtschaft werden in einer späteren Sikuna des ranzösischen Kabinettes bestimmt wer den." Reichskanzler undKriegö minister berufen. Metz, 15. Mai. Reichskanzler v. Bülow und Kriegsminister v. Einem amen heute hier an und hatten lange Konferenzen mit dem Kaiser. Der Gegenftand derselben ift nicht bekannt, doch glaubt man, daß es sich um Fragen der Landesvertheidigung handelt. Sekretär H a y. B a d N a u h e i m , 15. Mai. Sekretär Hay wird wahrscheinlich noch 10 Tage länger hier blechen und dann Berlin besuchen. Nächsten Donnerstag wird hier der amerikanische Botschafter Charlemagne Tower erwartet. utotn vom q l. r a o o e m Kaiser. Metz, 15. Mai. Kaiser Wilhelm empnna beute Kardinal Kopp. der ihm die Jnfignien des Ordens vom hl. Grabe überreichte. Der Kardinal hielt eine kurze Ansprache, auf welche der Kaiser antwortete. Darnach fand ein Diner statt, welchem der Reichskanzler. und eine Anzahl hoher Beamter bei wohnten. Der Kaiser saß zwischen den Kardinälen Kopp und Fischer, auch die Bischöfe Benzler und Fritzen waren an wesend. Auch Eitel Fritz auf FreierSfüßen. Berlin, 15. Mai. Eitel Fritz, deS Kaisers Zweitältester Sshn, soll nun gleichfalls auf FreierSfüßen gehen. Er wird demnächst, vielleicht noch vor der Hochzeit des Kronprinzen, nach Baron v. Rosen, der kommende Mann.

England reisen, um die nähere Be Bekanntschaft der jungen Prinzessin Victoria Margaret, einer Tochter deS Herzogs von Connaugbt und Enkelin der verstorbenen Königin Victoria, zu machen, von welcher eS vor etwa Iah

reSfrift fälschlich hieß, daß sie mit dem Kronprinzen Wilhelm verlobt sei. So wohl der Kaiser, als auch der Herzog begünstigen die geplante eheliche Verbindung des Prinzen mit der britischen Prinzessin. Frankreich. Aenaue Neutralität Sgrenze. Paris, 15. Mai. In Regie rungskreisen wird behauptet, daß die Preßdepeschen über die Rückkehr deS russischen Geschwaders nach der Hon Rohe-Bai der Begründung entbehren ; die russischen Schiffe, so sagen die offi ziellen Quellen, find nicht in franzöfischen Gewüffern. Frankreich, sagt die offizielle Preffe, halte scharfe Ausschau, daß die Neu tralitüt der französischen Gewäffer gewahrt werde. Das sei Alles, was verlangt werden könne, weiter zu gehen habe Frankreich absolut keine Veranlagung. Trennung von Kirche und Staat. Paris, 15. Mai. In der Deputirtenkammer wurde heute die Bera thung des Gesetzes über Trennung von Kirche und Staat wieder aufgenommen. Ueber die Verwendung von Kircheneigenthum wurden verschiedene Amendementö eingebracht. Belgien. Bartholdt an der Spitze der SchiedSgerichtbeweg u n g. Brüssel, 15. DaS ExecutivKomite der Interparlamentarischen Union für Forderung internationaler Schiedsgerichte trat heute hier zusam, men. ES waren 12 Länder vertreten. Die nächste Sitzung der Union wird am 28. August zu Brüssel stattfinden. Auf Antrag Kongreßmann Richard Bartholdt' von Missouri, welcher Präsident der interparlamentarischen Union ift, wurden Einladungen an die Regierungen von Mittel- und Süd-Amerika geschickt, zur Auguftfitzung der Union Vertreter zu schicken. Cuba. Gen. Gomez krank. Santiago de Cuba, 15. Mai. Gen. Moximo Gomez ist an Nierenentzündung schwer erkrankt. Der Zustand deS Patienten wird durch sein hohes Alter und die vielen Wunden, welche er erhielt, erschwert. Die Mitglieder der Familie find an das Krankenbett berufen worden. Marokko. Deutsche Sondergesandt s ch a f t. Tanger, 15. Mai. Graf von Tattenbach, der Ehef der deutschen Sonder Gesandtschaft, welcher einen Handelsvertrag zwischen Marokko und Deutschland abschließen soll, kam am 11. Mai zu Fez an und ward mit großen Feierlichkeiten empfangen. Russische Botschafter.

Blutthat.

4 Personen todt, 2 verwundet San Diego, Cal., 15. Mai. Offenbar in einem Allfalle von Geistes ftörung erschoß W. P. Robinson die in demselben Hause wobnenden Wm. Stewart, Hany Dodbidge und H. W. Chose. Um 8 Uhr Morgens ging Robinson von seinem Zimmer, Ecke der 4. und A.Straße nach der Wohnung der Vermietherin Frau Emma Stewart und schoß auf fie, sobald fie auf sein An klopfen öffnete; die Frau wurde schwer verletzt. Darauf schoß Robinson auf Doung Stewart. Damit nicht genug, versetzte er demselben mit einem Meffer einen Stich i die Brust einen anderen in den Unterleib. Darauf begab ftch Robinson wieder auf sein Zimmer, lud sein Gewehr und steckte einen geladenen Revolver zu sich; er begab fich darauf in die Schreinerwerkftatt von H. W. Chose in demselben Hause und feuerte demselben mit dem Gewehre eine Kugel in die Brust. Darauf fuhr Robinson auf seinem Rade nach der Wohnung des Inlandfteuer.Kollektor Doddridge. Mit dem Gewehre in der einen und einem Revolver in der anderen Hand stieg er die Treppe hinauf und erschoß mit dem Revolver den Sohn des HaufeS Harro Doddridge. darauf verwundete er Frau H. Doddridge und beging schließlich Selbstmord. . Großbritannien. Japanische Ziele. London, 15. Mai. Die Äff. Preffe erfuhr im auswärtigen Amte, daß Sekretär LanSdowne der französischen Regierung keine Vorstellungen bezüglich der Neutralität in den Ge wässern Jndochina's gemacht hat. Man gibt hier zu, daß Japan seinen Bun deSgenoffen in Trubel dringen könnte, wenn eS offensiv gegen Frantreich vor geht. Die britische Regierung versucht deshalb Alles, um die Stimmung in Japan abzukühlen. Der hiesige japanische Gesandte be zeichnet die französische Unterstellung, Japan habe als Endziel die Annexion Cochinchina'S im Auge, als lächerlich. Auch über ein ähnliches Mißtrauen in den Ver. Staaten bezüglich der Abftch ten Japans auf die Philippinen, machte er fich luftig. Schiffsnachrichte. New Jork: Minnehaha" von London. Cherbourg: Barbaroffa" von New Vork nach Bremen. Neapel: Citta Di Torin" noch New York; Patria" nach New York. Hamburg: York. Glasgow: York. Glasgow: treal. Hamburg: York. Hamburg" von New Caledonia" von New ,Sardinian" nach Mon Armenia" nach New Cherbourg: Kaiser Wilhelm der Große" von New York.

Graf Casfini, der scheidende Botschafter.

Deutschland, England, Krankreich und Arcssiuicn. Schwierigkeiten im Osten und Westen! kann Herr Telcaff rufen. Die marokkanische Suppe ist ihm versalzen worden, und nun beginnt auch die abessmische anzubrennen. Der Negi hat den Vertretern der Mächte mitge theilt, daß, falls sie nicht zu einem Einvernehmen über die Fortsetzung der Aethiopischen Bahn, sowie ihre Jnternationalisirung, unbeschadet der Unabhängigkeit Abessiniens, gelangen könnten, er den Weiterbau der Eisenbahn über Diredana hinaus selbst vornehmen werde. Sie möchten ihre Regierungen davon in Kenntniß setzen, daß dieses sein endgültiger Entschluß sei. Das ist eine für Frankreich reckt wenig angenehme Entscheidung, denn es hat sich nach einer anderen Richtung festgelegt: in Parlament erklärte kürzlich Herr Delcass energisch, die erybräische Lahn müsse französisch bleiCen. Wem hat er nun wieder diese Schwierigkeit zu verdanken? Ueberkluge Leute machen auch hierfür Deutschland verantwortlich. So bemerkt die Londoner Morning Post" zu der Willensäußerung des Negus, sie enthalte zwar keinen ausdrücklichen Hinweis auf Deutschland; erstens aber könne Meneiik den Bau der Bahn ohne frem des Kapital unmöglich unternehmen, und ferner würde er ohne bindende Zusagen der Unterstützung von irgend einer Seite einen so peremptorischen Ton gegenüber den drei ständig bei ihm vertretenen Mächten schwerlich riskirt haben; man dürfe deshalb getrost annehmen, daß Deutschland die Macht ist, auf deren Beistand Menelik rechnet. Soweit mag Herr Delcass5 den Kom. mentar des englischen Blattes ohne tiefere Erregung lesen; was aber wird er zu folgenden weiteren Darlegungen lagen? Die Ausführung seines Pla nes, fährt die Morning Post" fort, liege auch im englischen und im italienischen Interesse, auch die französische Geschäftswelt fei damit einverstanden; nur die französische Regierung bestehe auf der Aufrechterhaltung des ausschließlich französischen Charakters der Linie, wenigstens bis Adis Abeba; mit vollem Rechte sträube Menelik sich gegen eine solche Beeinträchtigung seiner Souveränität; hoffentlich entschließe Frankreich sich endlich, die Rolle des aMmigen Störenfriedes in der Regelung dieser Frage aufzugeben. DaS sind bittere Worte im Munde eines Freundes. Der französische Ministerrath soll sich auch mit dieser afrikanischen Frage beschäftigt haben es wird da recht ernste Gesichter gegeben haben.

Eine Flotte unter m Sammer. Dreißig englische Kriegsschiffe stan den kürzlich im Chatham Tockyarö zur Versteigerung. Von dem 8845-r Schlachtschiff Simoom" und dein ge schützten 84461- Kreuzer Warspite" hinab bis zu dem kleinen Segler Mary" mit seinem 30 t Gehalt. Eine ansehnliche Flotte mögen sie gewesen sein vor Jahren. Nun liegen sie unten im Seemagazin, öde und verlassen, und in wenigen Mondeil wird nichts mehr von ihnen erzählen als die Erinnerung. Als alten Eisens entledigt sich die Admiralität der Invaliden. Trotz der strengen Ver kaufsbedingungen der Marinebehörde nach Zerstörung der Kessel und Maschinen müssen die Schiffe in einer bestimmten Frist, und zwar auf englischem Gebiete, abgebrochen sein hatten sich zahlreiche Interessenten eingefunden, und ohne Aufenthalt ging der Verkauf vonstatten. Ten höchsten Preis erzielte der Kreuzer er. ster Klasse Warspite": für 18,150 Pfund ging er in neuen Besitz über. Der Kreuzer Northampton" brachte 15.800 Pfd. St. Die ganze Flotte er. zielte insgesammt 2,762,500 Mark. An sich wohl eine hübsche Summe. Aber wie wenig im Vergleich zum Werthe und dem Stolze, der in ihnen wohnte, als sie vom Stapel liefen vor vielen Jahren. Sic transit ..." Die Wiener Neue Freie Presse" tritt nach Erkundigungen an mangeben der Stelle dem im Auslande verbreiteten Gerücht entgegen, als wolle der Kaiser Franz Joseph wegen der Schwierigkeit, die ungarische Krise zu lösen, auf die Krone verzichten. Eine solche Absicht widerspreche durch, mks dem ernsten, pflichttrerien Cha rakter des Kaisers. Enfant terrifole. Knabe (der gesehen hat. wie fein Onkel öle Perructe ablegte): Mein Onkel muß gestern ganz verzweifelt ge - wesen sein' B e s u ch : .Woher weißt Du das?" K n a b e : Weil ich gesehen habe, wie er sich alle Haare gleich auf einmal ausraufte." Sericlitigung. Frau (entzückt): Ach, ist der Ausblick von hier unvergleichlich schön!" P roh (entschuldigend zur Reisegesellschaft): Meine Frau meint natürlich ,im Verhältniß' . . . wir haden selbstverständlich schon großartiqere Gegenden gesehen! Der kleine Gesct?äkisnrann. Moritz, der David hat den Spiegel zerschlagen, nicht Du hast also diesmal unschuldig Prügel bekommen." Nu, schad't nix, Papa schreib se mer gut."

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