Indiana Tribüne, Volume 28, Number 224, Indianapolis, Marion County, 13 May 1905 — Page 3
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Appell für die vom Iamni wird Washington verlassen. an den Präsidenten. Der Chicagoer Ausstand. Chicago, Jll., 12. Mai. Die Die Employerö' Teaming Association" hatte heute 1900 Wagen im Betriebe und Ablieferungen wurden in allen Stadttheilen gemacht. Zwei Angriffe auf Streitbrecher wurden verübt. ES benöthigte jedoch der Dienste von 4900 Polizisten und HilfS'SheriffS, um die Ordnung aufrecht zu erhalten. Ein merkwürdiges Schriftstück. Chicago. 12. Mai. Die Bittschrift", die dem Prüfiöenten im Audi-torium-Annex von einem aus denHerren C. P. Ehea. Präsident des Jnterna tionalen Verbandes der Fuhrleute. ChaS. Dold. Präsident der Chicago Federalion of Labor. Joseph O'Neil. Vice-Prüfident der Chicago Föderation of Labor. T. P. Quinn vom Verband der Stadtreisenden und T. Richert, Präsident der Internationalen Gewerkschaft der Gewandmacher, bestehenden Ausschuß unterbreitet wurde, lautet im Auszüge wie folgt: Die in Frage kommenden Gewerkfchaften sind grundsätzlich für die schieds gerichtliche Schlichtung von Streitfra gen. die ihnen außerdem von den Ac beitgebern kontraktlich zugesichert wurde. ..Wir verlangen nur, daß die Arbeitgeber diesen ihren kontraktlich eingegangenen Verpflichtungen nachkommen. Sie werden daher einsehen, daß wir fraglos das uns schriftlich garantirte Recht haben, auf schiedsgerichtlicher Schlichtung der Streitfrage zu bestehen ein Reckt, das wiederholt von den Arbeitgebern im Beisein des MayorS Dünne mit Füßen getreten wurde. Und weßhalb? Weil die Arbeitgeber sich öffentlich rühmen, uns mißachten zu können, da die unter Ihrem Befehle stehenden Truppen jeden niederschießen würden, der eS wagte, offen gegen ihre Handlungsweise zu proteftiren. Sie rühmen sich, daß die Bundesarmee als williges Werkzeug ihnen zur Verfügung stehe und ihren Wünschen gemäß, ganz gleich, ob diese gerecht oder ungerecht seien, handeln würde. ..Sie können jetzt sagen: ES gibt nichts, das zu schlichten wäre", aber wenn eine SchiedSbehörde dennoch fünde, daß etwas zu schlichten sei, so würde, wie sie behaupten, die Sympathie der Bürger auf unserer Seite sein und sie wären nicht im Stande, dem GewerksschaftSwefen ein für allemal den GarauS zu machen", wie eS im Sinn zu haben sie sich jetzt öffentlich rühmen. Können sie das aber? .Ist die Armee nur das, was diese Leute glauben, daß sie ist? Hängt die Macht der Armee nicht von der Unterftükuna durch das Volk ab? WaS würden ein paar Soldaten gegen eine Nation ausrichten? Ohne unhöflich zu werden oder uns zu Drohungen hinreißen zu lasten, möchten wir doch auf die vor etwa 60 Jahren von General Benjamin F. Butler von MaffachusettS an die Bevölkerung von Lowell gehaltene Rede hinweisen, in welcher er mit klaren Worten diese Thatsache darlegt. Er sagt : Wenn die Arbeiter durch Drohungen. daß sie und ihre Frauen und Kinder dem Hungertode preisgegeben werden würden, ihrer Freiheit und Rechte beraubt werden können, äh rend sie doch den Thatsachen und ihrer eigenen Ueberzeugung nach handeln, so wären sie beffer daran, wenn sie Sklaven geblieben wären unter gütigen Herren, als freie Männer, die nur das thun dürfen, was ihre Arbeitgeber ihnen vorschreiben, oder sonst verhungern müssen." Der Friede beruht nicht allein auf der Miliz und der Armee, sondern auf der Geduld der arbeitenden Mafien. Die Armee dient nicht dazu, zu beruhtgen, sondern aufzureizen; sie kann Niemanden terrorisiren, sondern regt daS Volk nur zum Nachdenken an. Kön nen einige wenige Soldaten die Massen, welche Armeen schaffen und die Blüthe des amerikanischen Volkes bilden, erschrecken? Sind wir Sklaven, daß wir bei der Erwähnung des Heere? zittern?" Wenn wir im Unrechte find, wird sich jeder der betheiligten Arbeiter der
Tornado Betroffenen.
Der Wortlaut der Eingabe der Ztreiker Zoncs-Gebeinc. Entscheidung deS Schiedsgerichtes beugen, ohne daß Kanonen oder Knüppel zur Erzwingung des Gehorsams nothwendig sein würden. Selbst wenn wir im Rechte find und das Schiedsgericht gegen uns entscheiden sollte, werden wir unS ohne Murren dem Urtheilsspruche fügen. WeShalb also Menschenleben opfern, Truppen unter Waffen rufen und aus der Regierung eine komische Oper machen?" Ist eS recht oder nothwendig. Bundestruppen nach Chicago zu senden, um den Schrei des Arbeiters um eine schiedsgerichtliche Schlichtung der Streitfrage zu ersticken? Können Sie. unser verehrter Präsident, eS über sich gewinnen, das Verlangen der Arbeiter nach Frieden mit den Waffen zu unterdrücken? Wir hoffen, daß Sie, ehe Sie dem Verlangen der notorischen Gesetzesübertreter deö Landes, die stets Vorrechte der Regierung verlangen, nachgeben und in einen Mißbrauch der Bundesgewalt willigen, erst uns Gelegeuheit geben, Ihnen die der Streitfrage zu Grunde liegenden Thatsachen zu unter breiten. Wir verlangen Z nur, daß unsere Stimme gehört werde." Der Präsident las das Schriftstück aufmerksam und drückte dem Ausschuß sein Bedauern und Befremden über einzelne Redewendungen der Bittschrift und darüber aus. daß ver Armee in so absprechender Weise ermähnt worden sei. Bisher sei ihm noch von keiner Seite ein Gesuch um Truppensendung gestellt worden. Er habe daher vorerst keinen Grund zum Einschreiten. Würde ihm aber ein derartiger Antrag vom Mayor Dünne oder dem Gouverneur Deneen gestellt werden, so würde er die Sache gründlich untersuchen. Jnzwi schen Hütten die Bemühungen des MayorS und deS GoverneurS, den Ge setzen Achtung zu schaffen und Ruhe und Ordnung aufrecht zu erhalten, seine herzlichste Zustimmung. E i n H i l f e r u f. S n y d e r, Okla., 12. Mai. Die Affociirte Preffe ist ersucht worden, folgenden Appell zu veröffentlichen: An das Volk der Ver. Staaten. Dieser Ort wurde am Abend des 10. Mai durch einen Eyclone völlig verwüstet. Unsere Bürger theilen Alles, was die Elemente übrig gelaffen, unter einander. Aber es ist nicht genug geblieben, um die dringenften Bedürfnisse abzuhalten. Mehr als 300 Familien find durch den Sturm ruinirt worden und 1500 Personen find auf die Großmüthigkeit ihrer Landsleute in ihrer Verzweiflung angewiesen. Geld ist dringend nöthig, denn das zerstörte Eigenthum hatte einen Werth von weit über einer Million. Die, denen wenig ,,sliaba'
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JndianR Tribüne,
von ihrem Eigenthum verblieb, haben Denen, welche AUeS verloren, nach Kräften mit $500 in Baar und LebcnSMitteln auSgeholfen. Unter den entsetzlichen Umstünden erbitten wir den Beistand deS amerikanischen Volkes. E. D o w d e n, Vorsitzer des Hilfs-ComiteS". Sn y d er, 12. Mai. I. R Adernathy, der berühmte Jäger, der den Präsidenten auf seiner jüngsten Wolfsjagd begleitete, ist hier eingetroffen, um thatkräftig zu helfen. Er sah den Tornado über Snyder hinwegfegen und beschreibt densalben folgendermaßen: ES waren zuerst drei trichterförmige Wolken, die etwa 30 Meilen südwestlich von Snyder zur Erde niederfegten. Ich konnte das Geräusch der rotirenden Wolkenmaffen von meinem Standort etwa 7 Meilen weit entfernt hören. Die Trichter fegten alles von ihrem Pfade." Der mittlere richtete den größten Schaden an. Die Trichter vereinten sich nahe Vernon nnd die große Wolke fegte Über den dem Untergang geweihten Ort." GrafCassini. Washington, 12. Mai. Wie bereits gemeldet wird Graf Caffini nach Madrid übersiedeln. Seit seinem Hiersein hat Graf Cassini sich als einer der bedeutendsten Diplomaten gezeigt, welche je in Wash ington accredidirt waren. Er ist von den auswärtigen Diplo maten, wie von den amerikanischen Staatsmännern, mit denen er in Kon takt kam, nicht nur bewundert, sondern ob seiner außerordentlich raschen und sicheren Ausnützung einer ihm günftigen Situation gefürchtet worden. Sekretär Hau, dem der Styl eines Lord Pauncefote bedeutend mehr zusagte, hatte von jeher eine gewisse Scheu vor dem russischen Botschafter, und Präsident Roosevelt, welcher anfänglich von den brillanten Eigenschaften deö russischen Diplomaten sehr eingenom men war, machte nach der KischinewAffaire eine stark bemerkte Schwenkung, wenn er auch äußerlich eine große Höflichkeit zeigte, und der Anschein eines guten Einvernehmens dadurch gewahrt wurde. Den schwersten Stand hatte Graf Cassini seit dem Beginn der Krieges in Oftasien. Die Sympathien in den Ver. Staaten waren auf Seiten der Japaner, und die Siege der japanischen Waffen trugen weiter dazu bei, die japanerfreundliche Stimmung im Lande zu erhöhen. Noch dazu ward diese Richtung sorgfältig von offizieller Seite genährt. Wenn auch die amtlichen Kreise sich nominell der striktesten Neutralität be fleißigten. so war doch die umgebende Atmospäre deS Staatsdepartements von japanischen Sympathien geschmän gert. welche in geschicktester, dem bloßen Auge schwer bemerkbarer Weise in die onentttaze Atemuna übergeleitet wur den. DerPräsidentzurück. Washington. 12. Mai. Präsident Roosevelt kam um Mitternacht von seiner Reise nach dem Westen an. Er schüttelte den Zugbedienfteten die Hand und fuhr nach dem Weißen Hause.
das Mrkfte Schiff in Nebogatoff's Geschwader.
13. Mai 1903.
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9lan" frei Nach 11 -monatlicher Untersuchung8 haft. New York, 12. Mai. Nan Patterson, welche der Ermordung des Sportsmannes Joung angeklagt, dreimal prozesfirt wurde, ist auf ihre eigene Bürgschaft freigelassen worden. In allen drei Prozessen hatten die Geschworenen sich nicht über einen Wahrspruch einigen können. Als Nan das Gerichtsgebäude, wohin sie aus ihrer Zelle geführt worden war, verließ, wurde ihr von einer Menschenmenge eine Ovation dargebracht. Ueberführung von Joneö' Leiche. Washington, 12. Mai. Der stellvertretende Staatssekretär LoomiS stellte heute im Namen deS StaatSdepartementS an das Marinedepartement das Ansuchen, eS möge ein Geschwader amerikanischer Kriegsschiffe nach Frankreich enksandt werden, um die kürzlich durch den amerikanischen Botschafter in Paris, Herrn Porter, exhumirte Leiche des Commodore John Paul JoneS im Juni hierherzubringen. Das MarineDepartement hat die für dieses Geschwader ouSersehenen Schiffe noch nicht offiziell bestimmt, doch besteht die Abficht, das Geschwader deS Rear-Admi-lalS Sigsbee, das aus den Schiffen Brooklyn", als Flaggschiff, und den Kreuzern Chattanooga", Tacoma" und Galvefton" besteht, dazu zu deordern. JoneS' Uederreste. Washington. 12. Mai. Es wird nicht, wie manche ScheemerS" planten, ein ganzes Geschwader nach der Küste Frankreichs gehen, um die Uederreste des Admiral JoneS abzuholen. Präsident Roosevelt hat den Marinesekretär Morton angewiesen, ein Schiff zu diesem Zwecke zu ent senden. Wieder ein Bahnunfall. D a l l a S , Tex., 12. Mai. Ein westlich fahrender Zug der Cotton BeltBahn entgleiste nahe HopkinS. Der Poftwaggon stürzte in einen Bach. H a r r i S b u r g, Pa., 12. Mai. Zwei weitere Opfer des Eisenbahnunglücks des Clev. & Cincinnati Expreß starben gestern, die Anzahl der Todten auf 22 bringend. 16 der Leicheu sind identifizirt. Oeffentliche Trauerfeierlichkeiten werden heute in der Presbytherian Kirche abgehalten. Unglücksfall in einer Glasfabrik. Philadelphia. Pa., 12. Mai. Durch das Herabfallen eines großen Armleuchters in den LöschWerken der United GaS Jmprovement Co. wurden 2 Personen getödtet und mehrere mehr oder weniger schwer ver letzt. Viele erlitten Brandwunden. Schwerer Vorwurf. Washington, 12. Mai. -Botschafter Stores berichtet, daß ungarische Postbeamte die Briefe von MarcuS Braun öffneten. Braun ging als Spezialagent des Departements für Arbeit nach Ungarn, um über verfchie. dene Verhältnisse Untersuchungen an-zustellen.
Prinnslinnrn-Erzichung. Im Louvre in Paris höngt ein Bild der Jnfantin Marzaretha von Velasquez. Mit großen blauen Augen blickt das Kind aus dem Nahmen, ohne jugendliche Munterkeit' und Naivetät; das von aschblonden Locken umrahmte Gesicht ze!gi eine gelangweilte Ruhe, einen Anfing frühreifen Majestätsgefühls und höfischer Steifheit, die sich auch in dem unförmlichen Gewände ausdrückt. Man glaubt ein geheimes Leid in den zarten Zügen zu lesen. Das Loos der spanischen Prinzessinnen war freilich nicht beneidenswecth. Wie frostiger Reif erstickte die strenge Etikette schon von frühester Jugend alle Harmlosigkeit und allen natürlichen Frohmuth. Die Prinzessinnen lebten unter der Aufsicht einer in Formelkram erstarrten Hofmeisterin, mit königlichen Ehren überhäuft und doch Sklavinnen; so durften sie sich nichts selbst nehmen, ihre Puppen und Bücher wurden ihnen mit bestimmten Förmlichkeiten überreicht. Stolperten die unsicheren Kinderbeine einmal, so mußte die junge Prinzessin ruhig auf dem Boden liegen bleiben, bis eine Hofdame, die eigens mit diesem Amt betraut war, sie aufhob. Jede laute Gefühlsäußerung war natürlich in den stillen königlichen Gemächern, wo man auf den Fußspitzen leise dahinhuschte, ein Staatsverbrechen. Nicht viel freundlicher war die Kinderzeit vieler französischen Prinzessinnen. Als unter Ludwig dem Fünfzehnten die zerrütteten Finanzen des Staates immer bedrohlicher wurden, verlangte Kardinal Fleury, daß auch an dem Königshofe, wo der Schweiß des Landes in gewissenloser Verschwendung verpraßt wurde, einige Ersparnisse gemacht würden. Ein geeigneter Punkt, den Hebel anzusetzen, schien die
Erziehung der Töchter Ludwigs des Fünfzehnten. Ihr eigener Hofhalt wurde aufgehoben, man dachte sogar daran, sie in Saint-Cyr wie die Töchter verarmter Adeligen unterzubringen, endlich schickte man sie in ein Kloster in der Provinz. Als sie diese Erziehungsanstalt verliehen, konnten sie mit Mühe das Alphabet stammeln; nicht besser stand es mit der Charakterbildung. Die Prinzessinnen waren von widerWärtiger Hochnäsigkeit und behandelten nach Laune die angesehensten Leute wie Luft, aber wahrer königlicher Stolz fehlte ihnen; wenn es donnerte und blitzte, trieb ihre Unwissenheit und Angst sie zitternd und schutzsuchend in die Arme ihrer Kammerfrauen. Eine Tochter litt zeitlebens an Anfällen plötzlichen Schreckens, die die Folge davon waren, daß die Klosterschwestern ungehorsame Zöglinge Nachts auf den Kirchhof schickten. An den Hof zurückgekehrt, lebten die Prinzessinnen sehr zurückgezogen in ihren Gemächern; ihre Hauptthätigkeit bestand in der Pflege einiger Blumen auf dem Balkon. Der zärtliche Vater widmete ihnen täglich einige Minuten, mehr Zeit ließen ihm die Staatsgeschäfte und Maitressen nicht. So kam es, daß die Prinzessin Viktoria ohne Bedauern den Hof verließ, um endgiltig in ein Kloster einzutreten. Sie, deren Blässe und Magerkeit manchem Höfling zum Spott gedient hatte, blühte unter der harten Zucht des Klosters auf, wo die Königstochter waschen und scheuern mußte, wie eine gewöhnliche Magd. niedrigste Arbeit war ihr zuträglicher als der entsetzliche gezwungene Müßiggang bei Hofe. Nur eines soll ihr am Anfang sehr unangenehm geWesen fein: eine Treppe hinunterzusteigen. Bei Hofe stiegen die Prinzessinnen nie einige Stufen hinunter, ohne von Pagen umgeben zu sein und sich auf den dienstthuenden Kammerherrn zu stützen. In der ersten Zeit ihres Klosterlebens soll die Prinzessin sich auf die erste Stufe gefetzt haben und die Treppe mehr hinabgerutscht als gegangen sein. Am österreichischen Kaiserhofe war die Erziehung freier, doch ließ auch sie viel zu wünschen übrig. Als Marie Antoinette nach Frankreich kam. kritzelte sie Buchstaben wie ein sechsjähriger ABC - Schütze, während höfische Schweifwedle? die lateinischen Kenntnisse der österreichischen Prinzessin priesen, die einige lateinische Sätze auswendig gelernt hatte und sie herplapperte wie ein Papagei. Die Memoiren der Markgräfin von Bayreuth. der Tochter Friedrich WilHelms des Ersten, die freilich an boshafter Uebertreibung kranken, beweisen doch zur Genüge, daß das Leben der Prinzessin am preußischen Hofe weit von dem entfernt war, was man sich gemeiniglich unter einem Prinzessinnenleben vorstellt. Ungewöhnliche Vornamen. Einer Schlacht im Bürgerkriege verdankt der vor einiger Zeit von Präsident Roosevelt zum Bundes-Distriktsrichter in Chicago ernannte Anwalt Kenesaw Mountain Landis seine beiden ungewohnlichen Vornamen. Sein Vater, ein Farmer, diente während jenes blutigen Ringens als Kapitän in einem Freiwilligen-Regiment von Jndiana, und am Tage nach der Schlacht vom Kenesaw Mountain. Ga., am 25. Juni 1864 empfing er die Nachricht von der Geburt eines kräftigen Jungen. Der Kapitän schrieb zurück, man möge seinen Sprößling Kenesaw Mountain taufen, waö auch geschah.
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