Indiana Tribüne, Volume 28, Number 220, Indianapolis, Marion County, 9 May 1905 — Page 6

Jndiana Tribüne. 9 Mai 1903

Neues Leben.

Novellette von M. Prigge-Brook. Frau Baronin v. Krafft eilte haftig durch die Zimmer. Sie warf den Abendmantel im Vorbeigehen der Zofe zu und raffte das schleppende Kleid, das ihre Schritte hemmte, auf. Das Geschmeide an ihrem entblößten Halse glitzerte und strahle in hundert Farden. Wie unangenehm! Mitten in der Vorstellung des Thäatre pari hatte sie die Nachricht erhalten: Jhr Kind ist plötzlich ertrankt." Zuletzt hatte sie geschwankt, ob sie dem Rufe Folge geben sollte. Heute gerade war die Gesellschaft, die die Räume des Opernhauses füllte, besonders glänzend, der ganze Hof war versammelt, die Vorstellung auserlesen, die Atmosphäre des weiten Hauses gesättigt von Heiterkeit, Glanz und Behagen, und, wie immer, wenn sie, die Baronin, sich öffentlich zeigte, sah sie bewundernöe Blicke auf sich gerichtet, hörte sie Worte, die ihrer Schönheit huldigten. Eine übermüihigte Fröhlichkeit war über sie gekommen, im rastlosen Genießen hatte sie alles vergessen, was sonst noch ihr Denken unö Fühlen beschäftigen konnte. Mitten in die Fluth von Licht um sie war der dunkle Schatten der Botschaft von ihrem kranken Kinde gefallen. Wie ein kalter Hauch hatte es sie angeweht, daß sie fröstelnd erschauerte. Sie hatte sich innerlich gegen den dummen Zufall aufgelehnt, der sie aus ihrem Vergnügen, ihren Triumphen reißen wollte. Ihr graute davor, aus der die Kraft und Fülle üppigsten Lebens athmenden Atmosphäre in die dumpfe Krankenstube zu treten. Sie hatte dem Logendiener, der auf Antwort wartete, ein Zeichen gegeben, sich zu entfernen, und sich wieder der Bühne zugewandt. Aber ihr inneres Gleichgewicht war gestört, die Worte trafen an ihr Ohr. ohne daß sie sich ihres Sinnes bewußt wurde, ihre Augen folgten den Bewegungen der Mensehen, ohne ihre Bedeutung zu erfassen. Eine Unruhe hatte von ihr Besitz genommen, die desto mehr wuchs, je mehr sie sie zu unterdrücken strebte. Endlich hatte sie mit einem Lächeln auf den Lippen und den Worten: Nichts von Bedeutung" die Loge verlassen. So kräftig auch die edlen Thiere vor ihrem Wagen ausgegriffen, es war ihr gewesen, als rückten sie nicht von der Stelle. Endlich hielten sie dampfend und schnaubend, und sie eilte durch die Flucht der stillen Zimmer zu ihrem Kinde. Jst mein Mann benachrichtigt?" fragte sie die Zofe. Der Herr Baron waren nicht mehr im Club", erwiderte das Mädchen. Ja so. er hatte versprochen. inZ Opernhaus zu kommen, sie aozuholen. Sie öffnete die Thür der Kinderftube und trat rasch und leise ein. Wie geht's?" fragte sie das Kindermädchen, das sich hinter dem Tisch, an dem sie bei verhängter Lampe saß, erhob. Betti zuckte d Achseln. Die Baronin trat an das Bettchen des Kindes und schob vorsichtig den Tüllvorhang zur Seite. Unbeweglich stand sie und starrte auf das menschliche Wesen, das da vor ihr in den Kissen lag. Der Anblick war unsäglich traurig, jammervoll. Das Kind lag halb auf der Seite, die Aermchen waren gekrümmt, die Händchen geballt. Die Augen standen weit offen, unbeweglich, die Pupillen nach oben gerichtet, so daß fast nur das Weiße des Auges sichtbar war. In kurzen Zwischenräumen lief ein Zucken durch den Körper, daß er sich bog und krümmte. Pfeifend stieß der Athem durch die Rase, die Kiefern waren fest geschlossen. O mein Gott", flüsterte die Mutter. Sie ließ den Vorhang fallen und wandte sich ab. .Wie lange ist sie so?" fragte sie. Seit heute Nachmittag", erwiderte Betti. Und Sie sagen mir nichts!" Die Augen der Baronin blickten zornig und drohend auf das Mädchen. Ich dachte, gnädige Frau wollten nicht gestört sein", sagte Betti gleichgültig. .Wie? Bei solchen Krämpfen?" Ich dachte, s wird wieder vorübergehen, gnädige Frau wollten doch nicht mit Kleinigkeiten beläftigt sein", erwiderte das Mädchen trotzig. Frau von Krafft senkte das Haupt. Es waren ihre eigenen Worte, die das Mädchen wiederholte, die sie vor einigen Wochen hingeworfen hatte, als man ihr mittheilte, das Kind schlief, unruhig. War der Herr Sanitätsrath hier?" fragte sie nach einer Pause. Ja." Was sagte er?" Das Mädchen blickte zur Seite. Er sagt, daö Kind hat keine Lebenskraft, e: kann nichts thun er wollte wied. rkommen." Die Baronin faßte unwillkürlich an den Tisch, ihre Knie zitterten. O, wie brutal war das alles, wie unsäglich brutal! Was hatte sie ge than. daß das Schicksal sie so rauh anfakte!

Plötzlich durchschnitt ein Schrei der Angst und Qual die Stille. Mit einem Schritt stand die Baxon: am Bettchen und beugte sich nieder. Das Kind krüminie sich, die Arme lagen fest an der kleinen Brust, die Muskeln des Genckts zuckten, aus dem geöffneten Munde kam ein leises Wimmern. Frau v. Krafft klammerte sich an den Rand des Bettchens. Zu Hilfe! Hilfe! sckrie es in ihr. Ihr Blick saugte sich an dem Antlitz des Kindes fest, als wollte sie mit ihm das fliehende Leben halten. Und sie sah, wie die Blässe des Gesichtchens in ein fahles Grau überzugehen schien, w das Köpfchen sich leise neigte. Da riß die Mutter mit der Kraft der Verzweiflung sich die Taille herunter, daß sie in Fetzen hing, beugte sich nieder, hob das Kind in den Kissen empor und legte es nabe, ganz nahe an ihre Brust. Einen Stuhl", hauchte sie. Betti gehorchte. Der Doktor sagt, wir sollen sie lieqen lassen, nicht anrühren", flüsterte sie. Meinen Pelz, rasch!" befahl die Baronin mit einem Blick in den Augen, der jeden Widerspruch er stickte. Betty eilte hinaus, um nach wenigen Sekunden mit dem Pelz zurückzukehren. Die Baronin saß. ganz von dem weichen, weiten Kleidungsstück umhüllt, ihr Kind an der Mutterbrust gebettet, und Ströme belebender Wärme umflossen das schon erstarrende Körperchen und fachten die im Erlöschen Gegriffene Lebensflamme wieder an. Und während sie bangend den kurzen, kaum hörbaren Athemzügen des Kindes lauschte, geschah es, daß sich auch in ihre eine Starrheit löste, daß junge, neue Kräfte in ihr erwachten, die dort gefesselt gelegen hatten. Scham und Reue machten die Mutter weinen. Sie hatte das hilf- und wehrlose Geschöpf fremden. Ungeschickten, bezahlten Händen überlassen, war vor seinem Geschrei, der einzigen Sprache, mit der es von seinen Leiden erzählen konnte, geflohen, weil es ihr auf die Nerven fiel anstatt es an die Mutterbrust zu legen, es zu beruhigen, zu trösten, das durch sie gepflanzte Uebel zu lindern. Die Baronin drückie das Kind fester an sich, und aus übervollem Herzen quoll inständiges Flehen, eine heiße Abbitte der Schuld, die sie erdrücken wollte. Sie beugte den Kopf nieder und spähte nach den Zügen im Antlitz des Kindes. Es war noch blaß, aber das fat)sc Grau war aus ihm gewichen. Der Athem ging ruhiger und länger, die Lider lagen leicht über den Augen. Hin und wieder kehrte das Zucken des Körpers wieder,aber die furchtbare Spannung hatte nachgelassen. O mein süßes, goldiges Käthchen", flüsterte die Mutter. Mst gewaltsamer Anstrengung hielt sie den Strom grenzenloser Freude, der in ihr aufstieg, zurück, um dem Kinde nicht die Ruhe zu nehmen. Aber sie fühlte ihre schmerzenden Arme nicht mehr, eine gewaltige Kraft schwellte ihre Muskeln. Zum erstenmal in ihrem Leben lernte sie dies kennen, dies einzige tiefe lAetübl. das den Menschen bis in die innersten Falten durchdringt. Was sie bisher als Freude genommen, das waren nur Vergnügungen gewesen, die auf der Oberfläche ihrer Seele ab wechselten, ohne tiefere Spuren zu hinterlassen. Draußen, im Gewoge der Menschen, war sie ihnen nachgejagt, um die Leere ihres Herzens damit auszufüllen, und doch barg ihr Haus einen Schatz, unerschöpflich an reiner, wahrer Freude! Und von ihm hatte sie sich leichtherzig trennen wollen. . . Und ihre Seele erhob sich, und durch die feierliche Stille in ihrer &ntf) klang der Schwur: Ich will Mutter sein, nur Mutter!" Die Thür öffnete sich, Baron von Krafft, Ueberraschung in den etwas verlebten Zügen, trat ins Zimmer. Nun?" sagte er und näherte sich der Gattin. Sie ledt". flüsterte diese. Aber in dem geflüsteri-n Wort bebte der ganze Jubel, das Jauchzen ihrer befreiten Seele. Herr von Krafft wollte etwas erwidern, aber er schwieg bertroffen. Das Antlitz, das zu ihm aufsah, war ihm fremd, fast unnahbar. Niemals hatte er in ihm das tiefe Feuer gesehen, das in den Augen seiner Gattin leuchtete. Er beugte sich nieder und drückte einen Kuß auf ihr Haar, in dem noch die Brillantköpfe der Nadeln blitzten. Das war nicht mehr die Frau, die er liebte und verwöhnte: es war die Mutter seines Kindes, vor der er sich in Ehrfurcht beugte. . . Nach einem leisen Klopfen an der Thür trat der Sanitätsrath Harder ins Zimmer. Er schritt geräuschlos auf die Baro

nin zu und verbeugte sich leicht. Guten Abeno, gnädige Frau", sagte er mit gedämpfter Stimme, was thun Sie denn hier?"

Ich warte mein Kind", erwiderte die Baronin mit einem glücklichen Lächeln. Der alte Herr lüftete leise den Pelz und sah prüfend auf das Kind, das ganz ruhig, mit geschlossenen Augen an der Mutterbrust lag. Hm", machte er und schloß die Hülle. Sie werden das nicht aushalten", sagte er. Die Baronin lächelte nur; er verstand, daß sie sagen wollte: Ich kann noch viel mehr als dies". Er trat an den Tisch und schrieb einige Zeilen auf ein Rezeptformular. Sofort zur Apotheke, alle Stunden einen Theelöffel." Betti entfernte sich. Der Sanitätsrath wandte sich der Baronin zu. Wenn sie einschläft, legen Sie sie ruhig ins Bett zurück. Aber warm halten, warm halten, hören Sie!" Die Baronin nickte. Ein fast übermüthiges Lächeln kräuselte ihre Lippen. Ich werde morgen wieder vorsprechen. Guten Abend." Der Sanitätsrath verbeugte sich mit einer achtungsvollen Freundlichkeit, die man nur selten an ihm beobachten konnte. Der Baron geleitete ihn hinaus. War es denn schlimm?" fragte er. Ich glaubte das arme Würmchen nicht mehr am Leben zu finden," erwiderte der alte Herr ernst. fr" rk 0" ?0. . .5 siie gingen schweigend nebeneinander. Und welchem Umstand schreiben Sie die Wendung zu?" fuhr der Baron fort. Der alte Mann zuckte die Achseln. Der thierischen Wärme, wenn Sie wollen", sagte er mürrisch. Herr von Krafft musterte ihu befremdet. Da hielt der Sanitätsrath an und sah dem Lebemann voll in die Augen. Herr Baron, es gibt Kräfte, von denen wir nichts wissen, die wir in uns tragen, die manchmal Wunder wirken, wenn alles verloren scheint. S'e in eine Formel bringen wollen, ist Dummheit. Guten Abend." Sonderbarer Heiliger", dachte der Baron und schloß die Thür.

V o n D r o a d h a d, W i wird gemeldet, daß nie vorher im südlichen Wisconsin so viele wikde Pvnse gesehen wurden wie in diesem Frühmhr. Erfahrene Jäger sind der Ansicht, daß die Thiere rhren gewohnten Flug den Mississippi - Fluß entlang geändert haben, wissen aber keinen Grund dafür anzugeben. In der Gegend, wo der Sugar Rioer in den Pecantonica mündet. haben sich Gänse in großen Schaaren versammelt. Die Leute wachen des Nachts auf von dem Geschrei. Ein Farmer schoß in kurzer Zeit sieben Stück, und die Nachricht davon hat die Jäger in den benachbarten Stäoten veranlaßt, sich aufzumachen und ihr Jagdglück zu versuchen. Eine Bahn von Baltimore nach Oakland, Californien, die erste in den Ver. Staaten, die unter einer Controle den ganzen Continent durchquert, soll demnächst in Angriff genommen werden. Es werden Bonds in der Höhe von 50 Millionen Dollars ausgegeben, um eine Linie von Salt Lake, Utah, nach Oakland fertig zu stellen. Das combinirte GouldBahn - System, das bisher in Salt Lake endigte, wird so zum Stillen Ozean geführt, und durch den Kauf der Weft-Virginier Central und der Westlichen Maryländer wird das Gould'sche Eisenbahn - System mit dem Atlantischen Ozean verbunden. Die canadische Pacific - Bahn verbindet die beiden Meere bereits. Ueber die Schadenersatzklage einer Zwerain nvrd aus New York berichtet: Auf Antrag der Anwälte, welche die 32 Jahre alte und 25 Zoll große Karoline Haas vertreten, wurde Antonio Meyer verhaftet. Frl. Haas hat eine Klage auf $2000 Schadenersatz gegen Meyer angestrengt. Sie behauptet, am 24. Mai 1904 in Los Angeles mißhandelt worden zu sein und dauernde Schädigung an ihrer Gesundheit dadurch erlitten zu haben. In einem Affidavit sagt die Klägerin, daß sie und andere Personen von Meyer engagirt wurden, um öffentlich aufzutreten. St sagt, daß Meyer ihr $334 von dem ihr Versprochenen Gehalt schuldete und daß sie ihn deswegen zur Rede stellte. In dem Affidavit heißt es dann: Herr Meyer schloß die Thüre, packte mein Kleid an der Schulter, warf mich in die Luft und wieder nieder, schlug mich über Gesicht und Körper und kni,s mich, bis mein Körper schwarz und blau war." Frl. Haas sagt, daß sie infolge der erlittenen Verletzungen seither nicht hat öffentlich austreten können. unbedacht. Mutter: ;ja, mein Kind, hier an dieser Stelle war es, wo Dein Vater vor 21 Jahren mir seine Liebe erklärte." Tochter: Ach. wie reizend und hast Du ihn erhört. Mama?" JmCigarrenladen. Her? (zum Chef): Ich komme, um S um die Hand einer Ihrer Fräulein Töchter zu bitten!" Cigarrenhändler: Sehr gern, wünschen Sie hell, dunkel oder mittelstark?"

In der Fksprache.

Artillerie - Offizier (als ein bekannter Parvenu mit feiner Gattin die Soiree erläßt): Sehen Sie, Kamerad jetzt wird abgeprotzt"!"

Summarisch. ..Du hast also das Brautpaar beobachtet, wie es sich aus dem Ballsaal in ein Nebengemach stahl und sich dort herzte?" Ja! Erst hat er sich, dann hat sie sich und dann haben sich beide gedrückt." Unterschiede. Drogist (dem Lehrling die Vorräthe zeigend): Wir haben hier also vier Sorten Honig: im ersten Glase ist feinster Bienenhonig, im zweiten reiner Bienenhonig, im dritten Bienenhonig und im vierten Honig!" Moderne Kunst. ... Was soll denn das Bild eigentlich vorstellen?" Dic Schlacht bei Zorndorf!" So?! ... Ich hatte es für ein Stillleben" gehalten!" Enttäuscht. Er: Was hast Du gedacht, als ich Dir da im Tunnel plötzlich einen Kuß raubte?" Sie: Ach. das warst Du?" Aus der Instruktion sst u n d e. Müller, was thun Sie zunächst, wenn in der Kaserne Nachts Großfeuer ausbricht?" Ich zünde die Windlaternen an!" Na, es ist aber doch hell durch den Feuerschein!?" Das schon aber das Feuer könnt' ausgeh'n!" Ter Neid ver Besitzenden. Haben Sie einen Liebhaber?" Ja, gnädige Frau!" Die Gnädige (für sich): Die Glückliche!" K i n d e r m u n d. Mama: Seit ihrem letzten Besuche ist Tante Emma noch dicker geworden." Die kleine Bertha: Ja, die Tante nimmt wirklich überHand." Gutes Beispiel. Papa, was versteht man unter Optimismus?" Wenn zum Beispiel ein Autler bei der Abfahrt auf Wiedersehen!" sagt." Bon der Tchmiere. Direktor: Sie. Knausebein, weil Sie sich gerade für die Rolle des Othello vorbereiten, könnten Sie mir auch gleich meine Stiefel wichsen!" JnBerlegenheit. Onkel: Du, bitte, sag 'mal, was ist denn das eigentlich, die Umwerthung aller Werthe?" Neffe: Na, halt auch so eine Art Versatzamt!"

Unverfroren.

Da hört sich doch alles auf! Vor 'ner Stunde haben Sie sich drüben im Wurstladen für 'n Metzger ausgegeben, und jetzt kommen Sie zu mir als reisender Schuhmachergeselle!" Na, et herrscht doch Jewerbefreiheit!" Ein Unverbesserlicher. Richter: Wegen wiederholter Wilddieberei werden Sie zu einer dreimonatlichen Gefängnißstrafe verurtheilt. Werden Sie die Strafe gleich antreten?" Angeklagter: Wenn ich bitten dürft', Herr Richter, in der Schonzeit möcht' ich's am liebsten!" Der ehrliche Finder. Fünfzig Mark Belohnung dem Finder? Den Schmuck bring' ich zurück. Im Pfandhaus haben sie mir nur vierzig geboten." Unbegreiflich. Schusterjunge (der an einen Studenten ein Paar Stiefeletten abliefert): Der Meister hat gesagt, ohne Geld soll ich sie nicht da lassen!" Student: Unbegreiflich! Warum er sie nur da erst herschickt?!" Moderner B?ttler. . . Geld werde ich Ihnen nicht geben ader Arbeit kann ich Ihnen verschaffen!" Sie sind zu gütig! Wenn ich von jrmand' erfahren sollte, daß er eine Arbeit sucht, werd' ich ihn sofort Herschicken!" Fixigkeit. Richter: Die Streitigkeit zwischen Ihnen und dem Zwiebelbauer entspann sich wohl sehr schnell?" Zeuge: Und ob! Um zehn Uhr hat er Lump" zu mir g'sagt, und um halb elf waren wir schon alle zwei verbunden!" Passend. Du, Pepi, diese Briefschreiberei ist doch zu unbequem! Jetzt w, ih ich schon gleich nicht, waS für eine Anrede ich an meinen Bräutigam schreiben soll!" Mas ist er denn?" Lokomotivführer bei der neuen Lokalbahn in Zappelau!" Na, dann schreib halt: Lieber , Schnecke

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Big Four Route New Zlork Central Linien. ..Excursionen.. Sonntag, 14. Mai. ..LOUISVILLE.. $1 50 Rundfahrt 81 z Baseball - Indianapolis vs. Louisville Spezialzug verläßt Indianapolis 7 Uhr Morgen ; Retourfahrt von Louisville um 7 Uhr Abends. Lawrenccburg, Aurora und Zvijchenftatione. Rundfahrt $ . 00 oder weniger Spezialzug verläßt Indianapolis um 7.30 Uhr Morqens; Retourfahrt von Aurora um 7 Uhr Abends.

l.SO Rundfahrt Cillkinnati Sonntag, 14 Mai. Der Spezialzug fährt um 7 Uhr Morgens ab. Retourfahrt von Cmcinnati 6.20 Uhr Abends. Nach Hamil. ton $1.25. Rufhville und Connersville $1 00. Züge ersten Ranges ! Schnelle Zeit ! Zu bequemen Stunden ! 14 12 6 6 4 Züge zwischen Indianapolis und Cincinnati. Züge zwischen Indianapolis und Dayton. Züge zwischen Indianapolis und Toledo und Detroit. Züge zwischen Indianapolis und Decatur, Illinois. Züge zwischen Indianapolis und Springfield, Illinois. Parlor WagaonS an aen Tage, und Echlas. maggonS an allen Racht-Zügen. Indianapolis Office : Union Bahnhof und 8 Nord Illinois St. R. P. lgeo, D. P. A. No. 449 Bft Washington Str. Sr,wn Htll CiHct: 3333 Vnt ve ' Neues Telephon 6485. Die "Citj Bii" Etablirt 1863, nimmt jederzeit Vngag,, nts entgegen. Irgendwelche Orcheftn, Kust! und irgend ewe Anzahl von Nufikr vird geliefert. Reue usftsttung und neue klaifonnen. R. . Miller. Director. öenr? Sprengpfeil, Geschäftsführer. SSI Kentucky venue. Telephon . . , . , Neu 4698, Dichmann & Gr abhörn, Fabrikanten von sett Schau - Kaften. Olas Ladentische und Cigarren -Tische 22 Ost Washington rrne. llle'Vbouk lMain I Itt. ycacD und n a a yausyerr (zu dem unten wartenden Freund): Du, den Hausschlüssel habe ich schon . . . jetzt fehlen mir nur noch die Stiefel! Unvollkommen. Mutter: Josef, Du hast ja keine Censur bei Betragen?" Josef: Nein, Mutter, in unserer Klasse gibt's noch kein Betragen. Moralische Betracht u n g. Man soll nie vom Aeußeren auf's Innere schliehen," sagte der Weinfabrikant, als er Etiketten an die Flaschen klebte.

Auga Diener,