Indiana Tribüne, Volume 28, Number 220, Indianapolis, Marion County, 9 May 1905 — Page 4
Jndtana Tribüne. 9. Mai 1903.
Indiana Tribüne. HnaußgtAden von der Gutenderg T Indianapolis, Ind. Hantz O. Thndinm .... Präsident, eschaftslocal: Ro 31 Süd Delaware Straße. Telephone es. Krtcred at the Post Office ot Indianapolis as sccond dass matter. Aus der VundesHauptftadt
Der bevorstehenden Ankunft des bis herigen amerikan. Gesandten Bowen in Venezuela wird jetzt allerseits mit Spannung entgegenzesehen. In Adminiftrations'Kreisen war man bisher geneigt, den früheren Berichten des Gesandten über die Amtshandlungen des HilfSftaatSSekretärS LoomiS, zur Zeit als er Gesandter in Caracas war, wenig oder gar keinen Glauben zu schenken, aber die Stimmung hat sich in letzter Zeit doch etwas geändert, als der amerikanische General Konsul in Caracas gelegentlich seines jüngsten Besuches in Washington ganz ähnliche Berichte überbrachte. Herr LoomiS hat Verschiedenes zur Zufriedenheit des Präsidenten erklärt, aber da eS unmöglich ist, so schwerwiegende Beschuldigngen gegen einen hohen RegierungSBeamten einfach unbeachtet zu lasten, so ordnete Präsident Roosevelt von seinen Jagdgründen in Colorado auS, an, daß der Gesandte Bowen abberufen werde und ihm anbefohlen werde, UNverzüglich nach Washiugton zu kommen, um hier mündlichen Bericht über die ganze Affaire zu erstatten. Bis zu seinem Eintreffen wird wahrscheinlich auch der Präsident schon nach Washington zurückgekehrt sein und er wird alsdann voraussichtlich die Untersuchung über diese Angelegenheit persönlich in die Hand nehmen. Die Vergehen, welche sich Hilfssekretär LoomiS angeblich zu Schulden kommen ließ, als er Gesandter in Caracas war, find schon früher erörtert worden. Die schwerwiegendste ist jedenfalls die, daß er sich von der amerikanischen ASphalt'Gesellschaft in Venezuela durch ein Geschenk von $10,000 bestimmen ließ, seinen Einfluß zu Gunsten der Asphalt-GeseUschaft geltend zu machen. Wenn diese Beschuldigung begründet ist, dann hätte sich der Gesandte Loomis direkt eine Bestechlichkeit zu Schulden kommen laffen. Der Check, mit welchem diese Summe bezahlt wurde, soll sich in Händen des Präsidenten Castro besinden, der das merkwürdige Dokument angeblich bei Gelegenheit als Waffe gegen die amerikanische Regierung benutz? will. Außerdem soll dieser Check auch bei den GerichtsverHandlungen und dem Cassirungs-Ber-fahren gegen die ASphalt-Gesellschaft eine wichtige Rolle gespielt haben, denn eS wurde dadurch erwiesen, daß sich die Gesellschaft unlauterer Mittel zur Erlangung weiterer Konzessionen uud Vortheile bedient hat. Wie eS heißt, soll der Gesandte Bowen eine große Anzahl Beweismittel bei sich haben, welche angeblich die Schuld des HilfSsekretürS LoomiS über allen Zweifel feststellen, und man ist daher in allen Kreisen auf den weiteren Verlauf der Dinge gespannt. Herr LoomiS hat übrigens selbst den Wunsch ausgesprochen, daß diese Angelegenheit genau untersucht werde, auch beschuldigt er Herrn Bowen, der Urheber dieses Berichtes über diesen Gegenstand in einer New Jorker Zeitung zu sein. ES ist möglich, daß Bowen durch geschickte Manipulationen der Castro'schen Politiker zu dem Glauben derleitet wurde, LoomiS sei wirklich schuldig, und daß er dadurch zu seiner Haltung veranlaßt worden ist. Aber man weiß sehr wohl, daß zwischen Bowen und LoomiS kein sehr freundschaftliches persönliches Verhältniß best -nd, und die Vermuthung liegt nahe, daß Bowen sich durch seine Abneigung gegen Loomis leicht hat dazu bringen laffen, die betreffenden Gerüchte gern zu glauben. Daß er dem StaatS-Departement berichtet, was man in Caracas über Loomis sprach, und wegen man ihn beschuldigte, gilt als völlig korrekt, aber man betrachtet eS als einen unverzeihlichen Fehler, daß Bowen nicht enerisch gegen die Verläumdungcn sich derwahrte, nachdem er von deren Haltlofikkeit hätte überzeugt sein müssen, und daß er also somit gestattete, daß der gute Ruf der Ver. Staaten in der Person eines hohen Beamten schmählich geschädigt wurde. Herr Bowen wird, wenn er nach Washington kommt. Erlüuterungen zu geben haben aus denen
hervorgehen muß, daß er daSSeinige ge than, um den Verläumdungen ein Ziel zusetzen; kann er dies nicht, so wird er den diplomatischen Dienst verlassen müssen. Nach Caracas wird er unter keinen Umständen zurückkehren, aber kann er sich reinigen, so wird er einen anderen diplomatischen Posten erhalten. Der Export von Lederwaaren, speziell von Sohlenleder und fertigen Schuhen, hat in dem letzten Jahrzehnt ganz gewaltige Fortschritte gemacht, und die Ver. Staaten find nahe daran, den bedeutendsten Rivalen. England, auf diesem Konkurrenzgebiet zu schlagen. Der Gesammtexport von LederWaaren rcprüsentirte im Kalenderjahr 1904 die Summe von tz35.L00.000, wovon auf Oberleder rund 18 Million nen kamen, auf Sohlenleder $8,685,. 000, und auf fertige Schuhe $7,310, 000. Der Export von Schuhen stieg von tzl.235,000 in 1895 auf $7,319,. 00 in 1904. Der entsprechende Er Port Englands ist ungefähr auf der nämlichen Höhe geblieben, er hat in den zehn Jahren zwischen sieben und acht Millionen Dollars jährlich ge schwankt. Im März des laufenden JahreS haben die Ver. Staaten ihren Hauptrivalen sogar übelflügelt, indem England nur $756,892 expoctirte, die Ver. Staaten aber $802,361. Bemerkenswerth dabei ist, daß die englischen Schuhe weit billiger find als die amerikanischen. Der Durchschnittspreis der ersteren betrug 95 Ce:US, derjenige der amerikanischen $1.52 für das Paar. Bei dem Diplomatenschub, welcher durch Bowen's Berichte über die Loo-miS-Affaire veranlaßt wurde, hat I. Barrett, dieser erstklassige Stern amerikanischer Diplomatie, unerwartet gut abgeschnitten. Barrett, ein AllerweltSkerl, der schon mancherlei diplomatische Posten durch seine Excentritäten geziert, hatte bekanntlich empfohlen, daß der Posten deS amerikanischen Gesandten in Panama mit demjenigen deS Gou verneurs der Canalzone verschmolzen werden sollte. Dieser Doppelposten hätte ihm muthmaßlich zugesagt. Aber in AdminiftrationSkreisen dachte man anders. Dann hörte man von Barrett'S Freunden, er sei für den Posten deS Botschafters in Mexico ausersehen. AlS ein hoher AdminiftrationSbeamter eines TageS ob dieser Frage interpellirt wurde, meinte er lächelnd: ES giebt nur einen Platz, auf welchen der Präsiden' ihn befördern möchte, aber der ist nicht auf der Erde." Nun aber kam die Noth an den Mann, und da Barrett ein richtiger diplomatischer Mark Tapley sich überall, wo gerade Niemand sonst Niemand hinpaßte, sich mit erfreulichster Bereitwilligkeit hat hinschieben lassen, um nur irgendwo zu sein, verfügbar war. wird er jetzt als Nothstandsbehelf, in Bogota sein Licht leuchten lassen können, und die Gelegenheit haben, den Colombiern eine Friedenspfeife eigenster Konstruktion vor zu rauchen. DaS CensuS-Bureau hat den Schluß, bericht über die amerikanische Baumwollernte deS JahreS 1904 veröffentlicht, wonach die Totalproduktion 13.584,457 Handelsballen von je 500 Pfund betrug. DieS bedeutet der Baumwollernte deS JahreS 1903 gegenüber eine Zunahme um 3.491,386 Ballen, gleich 35 Procent. Die nächstgrößte Baumwollernte der Ver. Staaten war die des JahreS 1893 mit 11,. 235.000 Ballen gewesen, waS 16 Procent unter der letzten Ernte ist. Die DurchschnittSernte für die mit 1903 beendete Periode von 5 Jahren war 9,. 892,047 Ballen, um 26 Procent gegen die letzte Ernte zurückbleibend. Unter den Baumwolle hervorbringendenStaaten steht Texas feit 20 Jahren an der Spitze. Die Produküon dieses StaateS pro 1904 betrug 3,134,677 Ballen. Georgia, welcher Staat diesmal den Staat Mississippi, welche.' 1903 den zweiten Platz eingenommen hatte, übertroffen hat. kommt mit 1,960,151 B. an die zweite Stelle. Es folgen Mississippi und Alabama als Dritter und Vierter. Mit Ausnähme von KansaS, ArkansaS und TexaS weisen alle BaumzioUftaaten für 1904 größere Ernten auf, als in den vorhergegangenen Jahreu. Die be merkenswertheften Gewiune dem Jahre 1903 gegenüber zeigen die Staaten Alabama, Georgia und Süd Carolina; die bedeutendste Zunahme zeigt Geor. gia, dessen letzte Ernte die des Jahres 1903 um 612,380 B. gleich 48 Prozent übersteigt. Die Zunahme Alabama'S beträgt 46, Süd Carolina'S 45 und von TexaS 27 Prozent.
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In der mystertöfcu BerschworungSlffäre des französischen HauPtmmmS TtNN burini, mit der die Pariser Polizei aiuienblicklich beschäftigt ist, wird von dort weiter berichtet: ic Polizei Hai festgeftellt, daß die Verschwörer etwa 500 alte Graogewebre beiseite geschafft haben. Tie Polizei besitzt auch eine Liste derjenigen Leute, für die diese Gewehre bestimmt waren, liö und dies zumeist ausgediente Un terossi')iere und io!onialsoldatcn, die von einer unter der Leitung eines gewissen Bunan stehenden Kolonial' aesellschaft angeworben worden Wa ren unter dem Verwände, daß man ihnen in Südafrika, wo die Gesellschaft große ändereien besitze, Stellung verschaffen wolle. Tie Polizei glaubt, das; die Verschwörer den phantastischen Plan gehabt haben, sich im Elysee de Präsidenten Loubet zu bemächtigen. lieber den mitverbafteten Mechani ker Meyer wird berichtet: Tie Polizei kennt bisher acht Mitglieder der Tamburinifchen Verschwörung. Herr Meyer, 'Agent für alles, soll eine wichtige Rolle bei der Erwerbung von Waffen und Monturftücken gespielt haben. Bisher konnte kein Iusam menhang dieser Gruppe mit einer der großen antirepublitanischen Parteien festgestellt werden, ebenso wenig eine Beziehung Tamburinis zu offiziellen Persönlichkeiten. Tie Wache im (sin fec und in der Banaue de France linrrlte nicht verstärkt. Eine andere Meldung lautet: Au Ker Tainburitti verhaftet wurde auch sein Swiegervater Brinat, ein ehemaliger Sergeant und zuletzt Besuzer ei rn' (af&8 im Vororte Courbevoie. Tambitrini, ein Gegner der Regie rung, scheint in der napoleonischen Geschichte die Episode des Gcneralo Maid studirt zu haben, der, während Napoleon in Moskau war, die Nach richt von deö Kaisers Tod verbreitete, die Hefe der Pariser Bevölkerung unifonnren.wollte, aber im Platzkonimando verhaftet wurde. Ter Abgeordnete Nabier erklärte in den Wandelgängen der Kmnmer, er habe am 2;i. Februar von dem ihm befreundeten Hauptmann' Menvier vom 7. tolonialregiineut aus Röche fort einen Brief erhalten, worin die ser mittheilte, daß er einige Tage vor her aufgefordert worden sei, sich einer Verschwörung anzuschließen, durch die der 5turz der Regierung herbeigefübrt werden solle. Nabier legte deut Briefe keine besondere Bedeutung bei. Am 30. März erhielt er dann ton Motivier einen zweitenBrief. tvoz in es heißt, außer ihm sei noch ei:; zweiter Offizier aufgefordert worden, dem Komplott beizutieten, und der Oberst des 7. Kolonialrcgiments fei darüber schon amtlich betragt worden. Weiter heißt es in dem Briefe: ,.Taö Komplott ist zugunsten des Prinzen Viktor Napoleon angezettelt worden. Sein Führer soll ein General, ein ehemaliger Korpskommandeur sein, der seinerzeit einen Zwist mit dem frübern Kriegsminister Andr gehabt bat. Zahlreich? politische Persönlichkeiten, darunter ein Republikaner und ein früherer Minister, sollen denVerschwörern, wenigstens einen Augenblick lan.i, gewisse Zusagen gemacht haben. T:r mit der Anwerbung betraute Mann ist ein ehemaliger Kolonialoffizicr, der gegenwärtig an der Spitze einer Kolonialgesellsch.ift steht. Alles ist bereit; Massen undMunition und militärisch' Ausrüstungsstücke befinden sich an -chern Orten. Die Angeworbenen sind ehemalige Kolonialsoldaten, die als uncrschrockeneLosgänger bekannt sind." Diese Briefe hätten auf ihn, Rab weiter keinen Eindruck gemacht. Er hatte sie aber den Ministern Rouvicr und Etienne mitgetheilt im Hinblick auf die jüngst vorgenommenen au5 suchungen. Rouvier hatte ihm mitaetheilt. er selbst habe von einem andern Offizier die gleiche Nachricht et halten. Es sollte ein Gewa!:stieich ge gen das Elysee, die Minister und den Präsidenten des Senats und der Kammern unternommen werden. Mtivier's Brief ist dem Justizminister üb?ryeben worden, und es ist wahrscheinlich, bay? der Schreiber unverzüglich vor den Untersuchungsrichter geladen wird.
Tragödie im Schnellzug. Als kürzlich der Schnellzug Aranjuez Cuenca Abends gegen 9 Uhr in die Station Tayancon einlief, entdeckte man in einem Abtheil zweiter Klasse die Leichen eines Offiziers und einer jungen Dame. Es konnte bald festgestellt werden, dag der Offzier mit einem Taschenrevolver die Dame und dann sich selbst erschossen hatte. Ueber die Vorgeschichte des Dramas ist folgendes bekannt aeworden. Der Gendarmerieleutnant Felir de la Cueva hatte in Cuenca, wo er garnisonirte, mit Fräulein Pilar Ortega. der Tockter einer Köchin, ein Liebesverhältnih angeknüpft und war mit ihr. nach dem er von dem Gelde, das ihm für die Soldzahlung an die Gendarmen anvertraut worden war. 2500 Pesetas unterschlagen hatte, nach Andalusien entflohen. In Cordoba wurde er festgenommen und von einem Offizier und zwei Gendarmen nach Cuenca zurückgebracht. In einem anderen Abtheil des Zuges saß die Geliebte des Leutnants, die gleichfalls nach Cuenca zurückkehren wollte. Unterwegs fand der Offizier Gelegenheit, die Wachsamkeit seiner Begleiter zu täuschen und sich zu der Geliebten zu schleichen, wo sich beide erschc ssen.
Bowen
Erscheint auf dem Kampsplatze. N e w B o r k, 8. Mai. Herbert W. Vowen. der amerikanische Gesandte nach Venezuela, kam heute mit dem Dampfer Philadelphia hier an. Er lehnte eS ab sich über venezoelanische Verhältnisse auSzusprcchen, bevor er seineu Bericht in Washington gemacht habe, wohin er morgen reisen wird. Auch über seine Anklagen gegen HilsS sekretür LoomiS wollte er nicht reden. Letzte Nacht um 12 Uhr wurde die Feuerwehr alamirt, nach dem neuen Telephongebttude zu kommen, um ein Feuer zu löschen, konnte aber enttäuscht wieder abziehen. Ein Dsmpfrohr war geborsten und der demselben'entfteigende feuchte Dampf hatte einen überüngftl -chen Angestellten so benebelt, daß er starken Rauch zu riechen vermeinte und das Gebäude schon in Flammen stehen sah. Bauerlaubnißschein e. Mary Oldham. Wohnhaus, WerdellAvenue, nahe 21. Straße, veranschlagt auf $2000. L. H. Rauh, Speicher, South-, nahe Delawore Straße, $15,000. Conrad Ritter, Mohn hau, No. 423 Nord Delaware-Stratze, $2000. Jra Chamvman, WohnHaus. 3314 Kenwood-Avenue, $2000. Ma?y Rieder, Cottoge, Morris., nahe EaftStraße. $1675. Henry Severin, Anbau, 231 VirginiaAvenue, $830. Maggie Thomson, zwei (5ot tage, Gladstone-Avenue, nahe New York.Straße. $1600. JT Unterricht in Teutsch (Grammatik und Konversation) und Stenographie ertheilt nach bewährter Methode. Sprechftundeu: 12 Nachmittags und 78 Abends. 420 Nord Noble Str. Chadwick.Fall. C i n c i n n at i,?8. Mai. Der Fall Frau Chadwick's wird am 3. Oktober vor dem Appellgericht zur VerHandlung gelangen. Die zweite silberne Hochzeit feierte, wie aus Barnewitz, Prov. Brandenburg, berichtet wird, jüngst der dortige Lehrer a. D., Standesbeamte und Postagent August Liepe. Früher Lehrer in Kl.-Kreutz, beging er dieses Silberfest dort schon im Jahre 1874. Drei Jahre später wurde ihm die Gattin durch den Tod entrissen, nach weiteren drei Jahren schloß er mit seiner zweiten Gemahlin den Ehebund. Der doppelte" stlberne Bräutigam erfreut sich trotz seiner 77 Jahre noch großer Rüstigkeit. Von der Höhe des Triumphbogens, unter welchem hindurch die siegreichen Deutschen im Jahre 1870 in Paris einzogen, hat sich kürzlich wiederum ein Lebensmüder herabgestürzt. Es war ein 40jähriger Angestellter eines Waarenhauses, der anscheinend in einem Anfalle von Neurasthenie die That beging. Sein Körper war, als er auf der Place de l'Etoile aufschlug, nur noch eine leblose, unförmliche Masse. Auf dem Triumphbogen ist seit Jahren ein Wächter aufgestellt, der nur darüber zu wachen hat, daß die Selbstmordcandidaten ihre Absicht nicht ausführen können so beliebt ist der Arc de Triomphe" bei den Parisern, die das Leben in muthigem Kopfsprunge verlassen wollen. Bei einem Concert in Broadwoods Galleries in London wurden kürzlich außer zwei Sonaten von Mozart für Orgel, zwei Violinen und Violoncello, die in England noch nie aufgeführt waren, ein kürzlich entdecktes Rondo von Mozart gespielt, über dessen Geschichte folgende merkwürdige Mittheilungen gemacht wurden: Das 223 Takte umfassende Rondo wurde von dem Kaiser von Oesterreich gekauft und von ihm dem Sultan Abdul Aziz geschenkt. Dieser gab es wieder seinem Lieblingskapellmeister Guatelli Pascha und nach dessen Tode ging es an den inzwischen auch verstorbenen Julian Marschall über. Im Jahre 1881 erwarb das Britische Museum das Manuskript, das vergessen in Bloomsburg lag. Vor Kurzem wurde es von Mr. Barclay Squire geprüft und dieser merkte, daß es falsch katalogisirt war. Fünf neue Briefmarken wird die tunesische Regierung demnächst in den Verkehr bringen. Sie sind von dem Maler Dumoulin gezeichnet. Die fünf Marken werden die verschiedenen historischen Perioden von Tunis darstellen. Eine antike Trireme und Bruchstücke von Skulpturen, die während der afrikanischen Ausgrabungen zu Tage gefördert wurden, beziehen sich auf die punische Zeit. Die großen Aquädukte von Karthago erinnern an die Zeit, da Rom die Herrscherin auch dieses Landes war. Die Moschee von Kairuan erweckt die Erinnerung an die arabische Periode. Ein Feld, auf dem ein Tunesier mit einem Franzosen gemeinsam einen Pflua zieht, ist das Symbol der französischen Herrschaft, ebenso wie die fünfte Vignette, die einen Postbeamten zeigt, der Nachrichten aus Europa nach einem tunesischen Marktflecken brinat.
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