Indiana Tribüne, Volume 28, Number 218, Indianapolis, Marion County, 6 May 1905 — Page 4
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Jndiana Tribüne. 6 Mai 1903
Jndiana Tribüne. Hrrsugeg:de von der Wtedrg 9 Indianapolis, Ind. Harry C. Thudium Präsident. VeschäftSlocal: Ro 31 Süd Delaware Straße. TELEPHONE sss. r.iteid t the Post Office oi Indianapolis a second clats matter.
Englische Sozialdemokraten über Deutschland. London, im April. Die deutschen Sozialdemokraten haden wahrlich sonderbare Genossen in England. Da ift Herr Hyndman, der hervorragendste Führer der letzteren, der gegenwärtig als Bewerber um einen Abgeordnetensitz im Parlament bei kommenden Wahlen in Ausficht genommen ist. Er ift unzweifelhaft einer der Begabtesten in der hiesigen Sozialdemokratifchen Föderation". Man sollte denken, es müsse ihm, von seinem Standpunkte aus, nicht gerade daran gelegen sein, die militärische Jingo-Partei", gegen die in dem Parteiblatte Juftice", so oft lo-gezogen wird, zu unterstützen, oder gar dem Admiralitütslord Arthur Lee, der einen englischen Ueberfall eine Feinde? in der Nordsee, ohne Kriegserklärung, in Ausficht stellte, zu Hilfe zu kommen. DaS aber hat Herr Hyndman doch ganz schön zu Wege gebracht. In der Juftice" vom 18. März dehauptete er: Die sorgfältige Norbereitung einer deutschen Flotte habe den besonderen Zweck, einen feindlichen Einbruch in England zu vollznhen!" Be denkt man, wie unwissend die Masse der Engländer, auch der gebildeten, in auswärtigen Angelegenheiten ist, und wie leicht die hiefige Volksmenge zum blödesten Fremdenhaß und zur Frem denhetze verleitet werden kann, so liegt eS auf der Hand, datz Herr Hyndman mit einer solchen Behauptung dem deutschfeindlichen Theile der TorieS dienstfertig an die Hand geht. Wenn die deutsche Flotte einen derartigen Zweck hätte, müßte ja Englano, nach Lee'scher Manier, ihr schnell zuvor, kommen. In der neuesten Nummer vom 1. April geht Herr Hyndman noch einen bedeutenderen Schritt weiter. Er be dauert, wie er eS schon mehrmals gethan, daß die englische Regierung nach Sedan nicht sofort zu Gunsten Frankichs eingetreten ift; das ift der größte Fehler in ihrer auswärtigen Politik gewesen. Indessen sei durch Lord Lansdowne und Herrn Delcasse. ob wohl die beiden fich nicht durch Kraft ausgezeichnet, doch letzthin etwas ge schehen, um diesen erbärmlichen Fehler" wieder gut zumachen; und zwar ift eS mit der unschätzbaren Hilfe des KönigS" gethan worden. Niemals seien denn auch die Beziehungen zwischen Frankreich und-England, die amtlichen. wie die nichtamtlichen, besser geWesen, als heute. Herr Hyndnam ift damit noch immer nicht zufrieden. Er wünscht diese gu ten Beziehungen zu einem förmlichen Bündnisse" gestaltet zu sehen, unter Verftärkuug der entsprechenden freundschaftlichen Beziehungen zu Italien, Spanten und Portugal. ES ift ihm also nicht bloß um ein Bündniß zwischen König Edward und der Nachbarrepublik zu thun. Auch Monarchien find nützlich, wenn eS fich darum handelt. einen Schlag auszuführen. Nach einem Hinweis auf Marokko und einer Bemerkung, daß die Reife des Kaisers weder Frankreich noch Spanien gefallen könne, wobei fich Herr Hyndman in Aeußerungen er geht, die hier nicht wiedergegeben wer den können, schreibt er: Laßt uns namentlich nicht vergessen, daß, wenn England und Frankreich zu einem Einverftändiffe kämen und die Pari fer VertragSerklürung, zu der die Ver. Staaten nie ihre Zustimmung ertheilt haben, als hinfort ungiltig ankündigen würden, es der deutschen Flotte ganz unmöglich' wäre, ihre Flagge auch nur für eine Woche auf dem Meere aufrecht zu erhalten." Dann folgen mehrere ähnliche Sätze im höheren Feuermerkftil. Herr Hyndman läßt den jetzt ftillgewordenen Ad-miralitätS-Lord weit hinter fich. denn er bezeichnet die deutsche Flotte rund heraus als den Feind. Ein anderer merkwürdiger Leitartikel in der Juftice" vom 1. April hat den zweitbedeutendften Sozialdemokraten, Herrn Belfort Bax, zum Verfasser. Er setzt fich mit Bebel auseinander. Ihm gefällt es nicht, daß der deutsche
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Polizei und Aufrührer Führer erklärt hat: wenn Deutschland angegriffen würde, so würde auch seine Partei das eigene Vaterland mit der Waffe vertheidigen." Belfort Bar meint, man könne eine solche Aeuße' rung als elne Art Liebkosunz des deutschen Jingo- und militaristischen Geistes betrachten, die mit den anti-nationalifti schen und anti-militäristischen Grund sützen des SozialismuS, wie sie von JaureS so gebührend betont worden, im Widerspruche stehe." Belfort Bar setzt den Fall, daß Frankreich, so unwahrscheinlich dieS auch gegenwärtig fei, einen Angriff aus Deutschland mache, um deutsches Gebiet zu erobern. Angenommen." schreibt er, daß vom deutsch-vaterländischen Standpunkte das Schlimmste geschähe, und daß zum Beispiel ein Theil von der Rhemprovini der französischen Republik einverleibt würde. Glaubt Bebel wirk lich, daß die Bewohner dieses Theiles von Deutschland schlimmer daran wären; daß ihre Entwicklung verderblich gestört, wenn sie der Segnungen des preußischen Staates und der kaiserlich deutschen Bureaukratie verluftig gingen, in bürgerlicher wie in militärischer Beziehung?" Belfort Bar spottet darüber, daß Bebel diese Sorte von Vaterland für gut genug hält, um alle Deutschen, so gar die Sozialiften, mit patriotischem Eifer zu erfüllen." Er vergißt dabei zu sagen, ob er etwa einem französischen Einfall nach England und der L oSrei ßung englischen GediedeS zum Zwecke der Einverleibung in die Nachbarrepublik zustimmen würde. Er nennt aber diejenigen, die, wie Bebel fich äußert, schwache Brüder, die, gleich dem Hunde in der Bibel, zu ihrem patrioti schen Gespeie (vomit") zurückkehren." Eine saubere Begleichung. Die deutschen Genossen werden wohl über solche englische Liebkosung erftau nen. ES ift freilich nicht viel loS mit der Bedeutung der Föderation", in deren Namen Hyndman und Bax fpre chen. Jn'S Parlament hat die Partei noch nie eines ihrer Mitglieder bringen können. Seit Jar und Tag erfolgm in der Juftice", Woche um Woche, Mahnungen zur Zufammenbringung von 1000 Pfund Sterling, die zugleich zur Propaganda und zur Unterstützung der Kandidatur von Parteimitgliedern dienen sollen. Allein selbst diese ver hältnißn.äßig kleine Summe ist noch nicht beisammen. In dieser Woche" schreibt die Juftice" belauft fich nun unsere Kriegskasse für Wahl zwecke auf über 600 Pfund Sterling. Die Sozialdemokratische Föderation hat jetzt für Parlamentszwecke mehr Geld zur Verfügung, als je zuvor." In Anbetracht dessen, daß Hyndman die Vernichtung der deutschen Flotte empfiehlt, weil sie angeblich zum Angriffe gegen England bestimmt sei, und daß Belfort Bar die Theilnahme der deutschen Sozialiften an der Vertheidi gung ihres angegriffenen Vaterlandes als ein hündisches Gebühren verwirft, könnten vielleicht am besten toryiftische JingoS der KnegSkasse aufhelfen.
in Warschau, kämpfen um den
Grundeigenthums Übertragungen Charles W. Green an Margaret Butler, 80 Fuß. südliche Seite Lot 16, Downey u. A., Woodlawn Park, Jrvington. 80 bei 300 Fuß östliche Seite von Ritter Avenue. nördlich von Downey Avenue, $1,100. Mary Butler an William L. Clifford, LotS 10 und 11, Bruce'S Add., 182 Fuß nordwestliche Ecke von Col. lege Avenue und 24. Str., $5000. Julia F. Jennings. dasselbe an denselben, $5000. Alexander M. Stewart u. A., an William C. Hall u. A., Lot 18, Howlond u. A., Sub., 34 bei 12V Fuß. östliche Seite von Madison Avenue, nördlich von der Raymond Straße, $450. Flora S. Wulschner an denselben. Lots 94. 140, 141 und 142. Reagan Park. 40 bei 140 Fuß jede, an Belle fontaine Straße, südlich von 25. Str., $3,600. Wilbur T. Wright, Administrator, an Wm. L. Elder, Theil Lot 51, Lorrin's Sub., Outlot 175, 25 bei 100 Fuß, östlich von Telaware Str., $2,100. John O'Brien an Piere. E. Johnson. Lot 7, Hasselman'S Addition, Westseite der Meridian Str., südlich von 3. Str. $5500. JameS H. Hegarty an ChaS. B. Widoff. Lot 29, Block 12. Fletcher'S Nord oft Addition, Westseite der Martindale Ave., nördlich von 19. Str. $1200. Mary S. Bremermann an Fred T. Reed. Lot 34, Block 34, NordJndiana. polis, Nordseite der 27. Str.. östlich von Rader Str. $1750. Lela P. Stewart an ChaS. L. Steinmeier, Theil von Section 8, Township 16. Range 4, 18 Acker, Washington Township. 82520. John P. Schmidt an David Holler, Lot 79, West Park Addition, Westseite der Holmes Ave., südlich von Vermont Str. $1275. Edwin A. West an William E. Lich tenberg, Lot 56, Butler's Subdivifion, Südseite der 11. Str., westlich von Ashland Ave- $5500. Joseph K. Sharpe jr. an John N. Hurty, südliche Hälfte von Lot 16, Meridian HeightS Place, Westseite der Meridian Str., nördlich von 47. Str. $1500. Edward C. Leibie an Harry F. Brinkmeyer, südliche Hälfte von Lot 33, AtkinS & PerkinS Subd., nördlich von 33. Str. $1700. Charles Latham an Howard M. Atkinfon, Theil von Lots 98 und 99 TalbottS Add., nördlich von 18. Str. 514,000. Seth M. Richcreek an BuyerS und Investment Comp., LotS 22 und 33, Pettibone u. A. Highland Home Add., nördlich von New York Str. $7000. Mary C. Leser an Wm. C. Earleß. Lot 8, Lesers 1. Add., südlich von Morriö Str. $1000. Nora Murray, jr., an John M. G'Eonell, Lot 26 und 29 in Martin
Besitz der rothen Flagge.
dale's Hill Place Addition, 28 bei 120 Fuß jede, vacant, Südseite von Batcs Straße, westlich von State Avenue. $800. Wm. Svearing an Jndiana Land und Investment Co.. Lot 5 in New man'S Subd., eines Theiles von Bruce Place, 35 bei 113 35 Fuß. verbessert, Südseite vpn 23. Straße, westlich von Ashland Ave. $3500. John Lazarus an George Lazarus, Lot 91 in Meridian Place Add., 40 ?bei 107 Fuß. vacant. Oftseite von Talbott Avenue. südlich von 22. Str. 81000. Rene Jneorporatione, In der Office des StaatS-SekretärS wurden folgende Jncorporationen ein gereicht: Die Stuart Railroad Block & Gignal Co.", Indianapolis; Capital 8100.000; Dircc:oren: George E. Roß, Victor E. Seeter, Michael F. Mahoney. Robert F. StuaU und Edm. C. Folsom. Die National Under MuslinS Com pany", Indianapolis; Capital $20. 000; Directoren: Frank W. Wood. G. A. Wood und Edward B. Raub. Die Highland Park Amüsement Co.", Elkhart, Cnpital $10,000; Directoren: Edgar W. Hensham, James Leicefter, Jr., William Leininger. C. D. Stiffly. Adam H. Brugguer, John E' Cvnine und Charles H. WeltiS. Die Lafayette Livery Company". Lafayette; Kapital 81000. Direktoren: Edward M. Watson. Daniel I. Harrington und William I. OrnSby. Die Rensselaer Lumber Company"; Kapital 815,000. Direktoren: Jsaac Colborn, Frank I. Donnelley und George O. BaleS. Die ..Red Trunk Clothing Com. pany", Spencer; Kapital 85000. Direktoren: John V. Dehler, Charles P. Dehler, Andrew I. Dehler und John C. A. Baker. Eli Workman, Vertreter der Belle City Oil Company" für den Staat Jndiana, incorporirt unter den Gesetzen von Arizona, erhielt die Erlaub niß, Geschäfte in unserem Staate für Rechnung genannter Gesellschaft zu be treiben, und zwar mit einem Kapitale von 820.000. Die Geschäftsstelle für Jndiana ift in Joneödoro. Richter Allen hatte ge ftern das Vergnügen, einen alten Ju gendfreund, den er feit Jahren nicht gesehen, und der auf seiner Durchreise nach Californien bei ihm vorsprach, begrüßen zu können. Die Freude deS Wiedersehens war eine gegenseitige und der allezeit joviale Richter machte fich ein Vergnügen daraus, seinem Freunde einige angenehme Stunden hier zu be reiten. Die Zeit verging im Fluge u. schließ lich mußten beide eilen, den 2:30 Uhr abfahrenden Zug zu erwischen, der die Freunde nach kurzem Wiedersehen wie der trennte.
Bvm Jnlandc. Bei Hellem Tageslicht hat kürzlich in Loqansport. Ind.. der Bildhauer C. D. Billman aus dem dortigen City Parke eine, der Erinnerung an Präsident McKinley gewidmctc Marmorstatue, sein eigenes Werk, in Anwesenheit zahlreicher Zuschauer auf einen Wagen geladen und in sein Haus gebracht. Die städtischen Wachorgane weilten sämmtlich bei einer Versammlung, so daß die That ungestört geschehen konnte. Das, eine drapirte Frauengestalt mit einem Lorbeerkranze in der Hand darstellende Monument war infolge einer öffentlichen Subskription in Auftrag gegeben und vollendet worden, dcch behauptet Billman, daß er bisher keinerlei BeZahlung für das Werk erhalten habe, daher er es zurückgenommen habe. Eintraurig erFall i st der der rau E. Taraszewicz, einer 28 Jahre alten Deutsch - Böhmin. welche mit ihren drei Kindern, 11, 7 und 5 Johre alt, nach Baltimore zu ihrem satten Joseph kommen wollte, jedoch an Trachoma leidet und zurückgesandt werden muß, trotzdem ihr Mann schon seit sechs Jahren in den Ver. Staaten ift. Derselbe hatte es jedoch vernachlässigt. sein erstes Bürgerpapier zu erlangen; tj'ättt er dieses gehabt, so hätte die Frau gelandet werden müssen. Jetzt muß Joseph für die Rückreise der Frau sorgen und dafür, daß dieselbe in einem Hospital in Deutschland von der Augenkrankheit geheilt wird. Es sollte Dies eine Warnung für alle neu Eingewanderten sein, daß sie sofort bei ihrer Ankunft das erste BürgerpaPier erlangen sollten. Von großem Glück kann der Anstreicher Bert Flicker in St. Paul sagen, der durch einen Fehltritt von einem Gerüst fiel und von dem Treibriemen einer Maschine erfaßt wurde, die ihn mehreremal in rasendem Fluge herumwirbelte und ihn dann bewußtlos zu Boden warf. Der Treibriemen faßte ihn in einer solchen Weise, daß ihm sämmtlicheKleidungsstücke, mit Ausnahme der Schuhe vom Leibe gerissen wurden, so daß er splitternackt auf dem Fußboden lag. Fliker wurde oon dem Polizeiarzt untersucht, der aber außer einem Bruch des Nasenbeins keine Knochenbrüche feststellen konnte. Der ganze Körper des Mannes war aber mit Schrammen und Eontusionen bedeckt, die er bei seinem wilden Fluge durch die Luft um die Achse erlitten hatte. Die Aerzte im städtischen Hospital hoffen, ihn am Leben erhalten zu können, falls er keine innerlichen Verletzungen erlitten hat. Eine Jury in der SupremeCourt in New ?)ork entschied, daß Fasanen, Schncpfen und Rehhühner und ähnliches Wild, von England importirt und während der Schonzeit hier zum Verkauf angeboten, nicht unter die Bestimmungen des Gesetzes fallen, das eine schwere Strafe auf den Verkauf und feilhalten vonWild während der Schonzeit setzt. Das Vaixt wurde abgegeben in einem Klagest, den Generalanwalt Julius M. Mayer gegen August Silz, den Vertreter eines englischen Hauses, angestrengt hatte, weil Silz am i?9. April 1904 fünfzig derartigem Vögel zum Verkauf angeboten hatte. Edward R. Finch, der Anwalt von Silz, erklärte, daß es sich um einen Testfall handle und die Sache jedenfalls vor das Oöerbundesgericht gebracht würde, um eine endgültige Entscheidung in der Frage herbeizuführen. Der Anwalt producirte Eertifikate von Generalconsul Evans in London, woraus zu ersehen war, daß der Absender stch vorher bei ihm erkundigt habe und der Consul die Absendung nicht für ungesetzlich erklärt habe. Einen etwas rohen Hochzcitsulk leisteten stch die Freunde eines neuvermählten Ehepaares in Wilkinsbürg. Pa. Nachdem $rl. Lorna Elizabcth Braznell von Wilkinsburg im Hause ihrer Eltern Frau Carl Denny Ashcom geworden war, und die Neuvermählten noch eine Weile stch mit den zahlreichen Hochzeitsgästen amüstrt hatten, wollte das junge Paar sich sachte drücken, um sein neues Heim aufzusuchen. Ein unbemerktes Entkommen war aber nicht möglich, weil alle Thüren den ganzen Abeno über von Freunden scharf bewacht wurden. Braut und Bräutigam faßten schließlich einen heroischen Entschluß und begannen, komme, was da wolle, stch zu verabschieden. Auf diesen Moment hatte eine Schaar guter Freunde nur gelauert. Vor der Thür des Hochzeitshauses hielt ein mit einer jämmerlichen Rosinante bespannter Eiswagen, und dieses ..Galagcfährt" wurde das junge Paar schleunigst spedirt. Freunde im Frack auf dem Kutschersttz. desgleichen auf dem Hinteren Trittbrett und zu beiden Seiten des Fuhrwerks, die Uebrigen in Kutschen hinterdrein, so cing die lustige Prozession unter lautem Halloh durch die Hauptstraßen des stillfriedlichen Nachbarstädtchens nach dem Heim des jungen Paares, wo die guten Freunde noch ein paar vergnügte Stunden zu verleben gedachten. Darin aber hatten sie sich gewaltig verrechnet, denn der junge Ehemann blieb dabei, den Hausschlüssel nicht bei sich zu haben. Er und sein Weibchen hielten ruhig eine etwa zwei Stunden währende Belagerung auf der Veranda des Hauses aus. dann zog einer der guten Freunde nach dem anderen aö.
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