Indiana Tribüne, Volume 28, Number 215, Indianapolis, Marion County, 3 May 1905 — Page 4

Jndtana Tribüne. 8. Mai 1905.

Jndiana Tribüne. Heraukgezcben von der Gtbrg ft. Indianapolis, Ind. Harrtz v. Thndium ... Präsident. Geschäfts loca l: Ko, 31 Süd Delaware Straße. TELEPHONE 269

kitcred at ihe Post Office oi Indianapolis a second class matter. Die Streikbrecher. Bei dem Streik der Chicago'er guhrleute wiederholen sich genau dieselben Erscheinungen, die bei allen größeren Streiks das Vürgerthum alarmiren Gesetzlosigkeit und Blutvergießen, und beide Parteien, Corporationen sowohl als Gewerkschaftler sind gleichmäßig Schuld daran. Wer wollte angesichts der Enthüllungen in' der Untersuchung gegen den Northern Pacific - Merger und den Fleischtruft leugnen wollen, daß gerade von diesen großen Corporationen den Gesetzen und den gerichtlichen Befehlen gegenüber eine Nichtachtung an den Tag gelegt wurde, die an Unverfrorenheit alles übertrifft, was die Gewerkschaftler bislang geleistet haben. Sie führten wohl keinen offenen Kampf gegen die Regierung, aber durch Ränke, RechtsVerdrehung und Bestechung haben sie und zwar leider recht erfolgreich Der sucht, den Gesetzen Trotz zu bieten, nicht etwa um einen kärglichen Verdienst auf zubeffern. sondern nur um Ueberfluß zum Ueberfluß zu häufen. Die Gewerkschaften haben beobachten können, wie die von denselben Richtern ausgestellten Einhaltsbefehle, deren Nichtbefolgung feiten der Gewerkschaft ler mit Jnhaftirung geahndet wird, von den großen Corporationen fortwährend verletzt werden. Sie haben auch erfahren, daß eine Corporation auf einfache beschworene Aussagen (affidavits) ohne Weiteres einen EinHaltsbefehl gegen die Gewerkschaften erlangen kann, während diese selbst, wenn sie gerichtlichen Schutz verlangen, erst gegen Erbringung stichhaltiger Beweise denselben erlangen können. Ihnen fehlen die Mittel, die Konkurrenz im Arbeitermarkt auf demselden Wege zu unterdrücken, wie die der großen Trusts. Die hoffnungslose Hilflosigkeit ist es, welche die Gewertschaftler zur schließlichen Erbitternng gegen die Beschäftiger treibt und nicht zum Wenigsten die Unfähigkeit und Käuflichkeit ihrer Führer. Die Menschen scheinen mit Blindheit geschlagen, denn sonst würden sie sich kaum der Führerschaft' von Leitern ferner anvertrauen, welche sie dem Darben aussetzen, während diese an volldefetz ten Tafeln schwelgen, Bankette geben und sich von Lieferanten bankeitiren laffen. Einige Data stehen uns darüber zur Verfügung, welche den Gewerkschaftlern die Augen öffnen würden, doch heute handelt eS sich um den Chicagoer Streik. Die Berufung des StreikbrecherFührers Farley nach Chicago bedeutet, daß der Streik nun in vollends blutige Kanüle geleitet wird. Die organifirten Streikbrecher find nicht willige Arbeiter wie so viele Leute nnd selbst noch einige Zeitungsleute glauben. Sie find aus allen Lande?theilen zusammengesuchte Desperados oder Galgenvögel, welche gerade wie die Landsknechte des Mittelalters sich da zusammenrotten wo sie Beute mittern und unter dem Schutze der Gesetze Gesetzlosigkeiten begehen können. Ihnen fällt die Aufgabe zu die Ausständigen derart zu provozircn, daß sie Gewaltthätigkeiten begehen, damit Urfache zur Einberufung der Miliz ge geben wird. Detroit, Michigan, hat die zweifelhafte Ehre, die größte StreikbrecherAgentur zu besitzen, welche das räudige Gesinde! gegen hohe Zahlung als Streikbrecher liefert. Mit Farley und seinen Mannen hat das schlimmste Element in Chicago einen Zuwachs erhalten, den selbst die Polizei nicht im Zaune zu halten vermag. - ES ist eine Rotte von Gurgelabschneidern, denen eS niemals einfalls würde, ehrliche Arbeit unter ruhigen Verhältnissen zu verrichten. Wenn die Führer der Ausständigen nur einigermaßen Anspruch auf gesunden Menschenverstand machen, so sollten sie ihre Leute jetzt gänzlich von den Straßen fernhalten und den Streik brechern erlauben, ungestört als Fuhrmänner zu fungiren. Die Kerle wer den es sehr bald müde, anständige Arbeit ruhig zu verrichten und werden durch ihren Hang zu Ausschreitungen die größten Feinde der Corporation sein.

Von großer allgemeiner Bedeu tung waren die Ausführungen, die Profeffor MartiuS aus Rostock als Koreferent über Krankheitsanlage und Vererbung mit besonderer Berücksichtigung der Tuberkulose machte. Er betonte zunächst die Nothwendigkeit, darauf zu achten, daß in der Biologie als ererbt" nur solche Eigenschaften gelten können, die als Anlagen im Keimplasma der elterlichen Geschlechtsten enthalten waren. Was nach Verschmelzung derselben etwa im Mutterleib auf den wachsenden Embryo hinzukommt, ist äußere Einwirkung. Hat diese schon bei der Geburt wahrnehmbare geistige oder körperliche Eigenschaften herbeigeführt, so sprechen wir von angeborenen" Besonderheiten eines Individuums. Vieles, was der gewöhnliche Sprachgebrauch al5 ererbt bezeichnet, ist streng genommen nur angeboren", wie z.B. ein Klumpfuß, wahrend die Habsburger Unterkippe und die Orleans-Nase im wahren Sinne ererbt sind. In diesem ftrengbegrifflichen Sinne giebt eS keine hereditären Krankheiten, sondern nur ererbte Krankheitsanlagen. Ohne diese lösen die specifischen Krankheitserreger, wie Bazillen und Gifte, die sogenannten erblichen Krankheiten nicht auS, wie die Studien der Jmmu nität beweisen. Die meisten Krankheiten, darunter auch Lungenschwindsucht, sind aber nicht erbliche Krankheiten, das heißt, die Krankheitsanlagen können im Einzelleben erworben werden, zum Beispiel durch eine die Lungen überanstrengende Beschäftigung. Solche individuell erworbenen KrankheitSanlagen find aber nicht erblich, fo lange die Körperzellen selbst nicht geschädigt find. Deshalb ist erworbene Phtifis nicht vererblich; wohl aber wirken die Zerstörungen, die Geschlechtskrankheiten und der Alkohol bewirkt haben, leicht ungünstig auf die erblichen Anlagen der Nachkommenschaft. Da bei der Befruchtung, die im Laufe vieler Generationen vererbten Besonderheiten deS KeimplasmaS zu immer neuen Kombinationtn führen kennen, auf denen eben das persönliche Gepräge des neuen Menschen in erster Linie be ruht, so gibt eS unzählige Wahrscheinlichkeiten der Vererbung, aber kein VererbungSgesctz. Theoretisch hat jeder Mensch in der zwölften Generation bereits 4096 Ahnen. Da er von jedem derselben etwas Besonderes, eine Determinante" geerbt haben kann, so ist jeder Gedanke, seinen Kindern gewisse Eigenschaften anzüchten" zu wollen, eine Thorheit. Nur die Häufung von Vererbung schädlicher Eigenschaften kann verhütet werden. Trotz der Behauptung älterer Kliniker, daß die Anlage zu KrebSkrankheiten und zur Tuberkulose vererbt wird, trat der Vortragende für eine cptimiftische Auffaffung ein, die eine Vererbung solcher unglücklichen Dispositionen destreitet. ES ist nach seiner Auffaffung biologisch nicht gerechtfertigt, wenn insbesondere Phisikern von ärztlicher Seite gerathen wird, im Interesse der zu erwartenden unglücklichen Kinder sich nicht zu verheirathen.

- S ch u l u n i k u m. Die Stadt Langenschwalbach, 5)essen-Nassau, besitzt ein Vollgymnasium, das bereits seit eiyer Reihe von Jahren von Knaden und Mädchen gemeinsam besucht wird. Ju drei Klassen sind sogar Mädchen Klassenerste." Amertkantlcye Megenbogenlachse sind mit Erfolg im See von Konstanz (Bodensee) akklimatisirt worden, und man plant deshalb noch weitere Versuche in anderen Schweizer Seen. Das Gewicht des in den Ver. Staaten jährlich verbrauchten Schnupftabaks belauft sich auf 16,200,000 Pfund. Das Schnupfen hierzulande zeigt Jahr für Jahr eine Zunähme von 6 Urozent. Solrn. I Ä BSS tL Zuchthäusler (seinen ehemaligen Anwalt im Zuchthaus trefsend): Ah, Sie auch hier, Herr Doktor; Sie haben sich wohl selbst ver-theidigt?"

Antomobil-Besitzer muffen dem Gesetz Folge leiste. Staatssekretär Daniel E. SiormS äußerte sich gestern dahingehend, daß gegen Automobildesitzer, die nicht bis Mitte d. M. Erlaubnißscheine zum Fahren gelöst hätten, gerichtlich vorgegangen werden würde. BiS jetzt find erst 1100 Erlaubniß scheine gelöst und man nimmt an, daß noch mindestens ebenso viele einzuholen find. Von Rechts wegen hätten alle Besitzer von solchen Maschinen schon seit dem 15. vor. Monats, dem Tage an welchem das neue Gesetz in Kraft trat, im Besitz von Fahrsche nen sein sollen, doch wünschte der Staatssekretär allen genügend Zeit zu geben, sich das Papierchen" zu holen.

Die Elektriker am?lnsfi ande. Die Vereinigung der Elektriker hat soweit mit den Contractoren noch kein Uebereinkommen getroffen und die ttnionleute find daher noch am Streik. Die Contractoren versuchen ihr B ste, dem Streik entgegen zu arbeiten, indem sie Elektriker nach hier bringen, die Plätze der Ausständigen einzunehwen. Da Stellenvermittlungsbureau der Ardeitgeber macht alle Anftrengungen, . die Stellen der Ausständigen zu besetzen. Etwa 40 Leute haben bis jetzt die Annoncen beantwortet, und sobald es sich ergiedt, daß dieselben tüchtige und fähige Elektriker find, werden sie nach hier gebracht. Die Unionisten hielten mehrere Versammlungen ab und hofft man immer noch auf eine Beilegung der Differenzen. D i e Eisenbahnbrücke über den Sambesi - Fluh in Afrika, die höchste Brücke der Welt, wurde vor Kurzem vollendet. Die Eisenbahnbrücke, die den Sambesi knapp unterhalb der Viktoria - Fälle übersetzt, liegt volle vierhundert Fuß über dem Wasserspiegel und miß. von Pfeiler zu Pfeiler mehr als 500 Fuß. Die Landschaft, die die ihrer Vollendung sich nähernde, von Cecil Nhodes kühn erdachte erste überafrikanische Eisenbahn dort durchfährt, hat an Großartigkeit wohl nirgends ein Seitenstück. Die Viktoria - Fälle sind nicht weniger als doppelt so hoch und doppelt so breit wie die Niagarafälle. Die Brücke, die sich etwa 1600 Meilen nördlich von Kapstadt befindet und in wenigen Jahren zweifellos das Reiseziel taufender Vergnllgungsreisender werden dürfte, wurde von beidenUfern gleichzeitig stückweise vorgebaut, und die äußerste Genauigkeit war nothwendig, um zu erreichen, daß beide Theile in der Mitte auf den Zoll genau zusammentrafen. Vorsichtig. Ein Cafe-Gast (zum andern): Was? Sie wollen Schriftsteller werden und haben noch nich 'mal Goethe gelesen?" Der andere: Nein! Ich lese überhaupt nichts, damit man mir nicht später vorwerfen kann, ich habe irgendwo ein Plagiat begangen." A u spruchsvoll. Kanzlistenfrau (zu einer Freundin): Mein Mann ist schrecklich anspruchsvoll geworden, seit er fünf Dollars monatlich Gehaltsaufbesserung bekommen hat; jetzt trinkt er immer zwei GlaS Wasser zum Essen, und nicht frisch genug kann 's kriegen." E i n Sch.lauberger. A.: Denken Sie sich, neulich nehme ich ein Bad im Freien, und als icy eben in' Wasser gestiegen bin, bricht ein furchtbares Gewitter mit Platzregen los. Ich tauchte natürlich ichleunigst unter." V.: Warum tauchten Sie denn unter?" A.: Na. um nicht so sehr naß zu werden." Rücksichtsvoll. Mr. Bluffly," sagte ein Fräulein, lächelnd, Sie sind der originellste Mann, den ich kenne. Sie haben kein einziges Wort über das Wetter gesagt, seitdem Sie mit mir tanzen." Nein. Es geht auch nicht. Ich kann meine Anficht über dieses Wetter wirklich nicht in Damengesellschafi äußern Noch mehr! Rummel: Als ich neulich meinen reichen, aber geizigen Onkel um Geld zu einer Erholungsreise bat weißt Du, was er da gesagt hat? ... Ich soll einfach an die frische Luft gehen!" Bummel: Das ist noch gar nichts! Wie ich meinem Onkel unlängst mit der gleichen Angelegenheit kam weißt Du, was er dagethan hat? ... Er hat mich gleich an die frische Lust gesetzt!" Rücksichtslos. Na, Huberbauer, warum denn so wifo?" Ja, Teifi, soll ma' da net wild wer'n!... Wie Sie ja wiss'n, is mei' beste Sau am Hinwerd'n. Da hat mir der Bader den Rath 'geb'n, ich soll' s' auf V Landstraß'n leg'n und von an Automobüler z'sammfahr'n lass'n. Richti', i' bring' mei Sau auf d' Landstraß'n da kommt schon so a' Stinkkast'n hergflog'n. I' g'schwind hinter an' Zaun. Jetz' is 'S gut hab' i' mir denkt! . . . Wissen S'. was g'fcheh'n is? . . . Ausg'wich'n is er, der Tropf, der miserablia!"

Vom Zuge getödtet.

Leiche bleibt auf dem Kuhfänger hängen. Den Bewohnern der Massachusetts Ave., südlich von der Rural Straße, erstarrte förmlich daSBlut in den Aoern, als sie auf dem Kuhfänger deS mit großer Geschwindigkeit daherbrausenden Big 4 PersonenzugeS No. 11 den leblosen Körper eines alten Mannes sahen, der mit dem Kopfe nach unten, hinund herschwingend, jeden Augenblick herabzufallen und unter die Räder zu stürzen drohte. Nahe der Newman-Straßc etwa, kam der Zug zum Halten; Lokomotivführer und Heizer hatten den Unglücksfall nicht früher bemerkt. Milam Marshall, in Diensten der Rice Lumber Co., gab an der LudlowAvenue dem Zuge daö Zeichen zum Halten, und hier nahm man dann den fförper herab, legte ihn in ein-n der Waggons und brachte ihn zur Massachusetts-Avenue-Station, von wo die Ambulanz den Todten, den man inzwischen als den 63 Jahre alten MilchHändler Frank Wortman von No. 1515 Rural-Straße identificirt hatte, nach dem städtischen Leichenhause brachte. Die angestellte Untersuchung ergab, daß dem Verunglückten fast alle Knochen im Leibe gebrochen wurden. Beide Arme, beide Beine und das Genick, sowie auch mehrere Rippen waren gebrochen, ein Auge war ausgeftoßen und außerdem noch der Schädel gebrochen. Der Anprall des nach Aussagen der Augenzeugen mit voller Geschwindizkeit fahrenden Zuges mutz einen fofortigen Tod zur Folge gehabt haben. Wortman kehrte gerade von der Grocery zurück und kreuzte an der Rural Str. südlich gehend die Geleise, als ihn der Zug mit solcher Gewalt traf, daß ihm die Schuhe von den Füßen gerissen wurden. Mehrere Augenzeugen des Unfalles werden vor dem Coroner ihre Aussagen machen. Frau Albert Hoy, 819 Nord Pine Str., sowie auch Frau C. A. Lanmoore. 2177 Massachusetts Ave., sahen den Zug und winkten dem Zugpersonal zu. um dasselbe auf das Unglück aufmerksam zu machen, wurden aber nicht verstanden. Der Coroner hat eine Untersuchung eingeleitet. Herr Wortman erfreute sich eineö großen Bekanntenkreises. Grundeigenthums Uebertragungen. Frederick C. Vehling u. A , an Henry C. Vehling, Lot 1, Merrill's Sud., Outlot 19 u. A., südwestliche Ecke South und New Jersey Straße, 89,750. JameS A. Huffman an Samuel R. MyerS, Theil nordwestl. Viertel, Eec. 6, Township 16, Range 4, 8.53 Acres Washington Tp., $2,125. William W. Dye an Lennia E. Wheeler, Theil nordöstliches Viertel, Section 14, Township 16, Range 4. 2,65 Acres, Lawrence Township, 83,500. Daisy Skidmore an Edwin W. Spencer, Lot 13, Myer's N. Illinois Str. Addition. 39 bei 130 Fuß, öftl. Seite Illinois Str.. K4500. Emma Craft an Alice Mann, zwei Drittel Interesse von Lots 9 und 10 in Dlock 36 zu Nord Indianapolis, 60 bei 126 Fuß, verbessert, Südseite von Udell Straße, östlich von Aunetta Str. $1400. Mary Porter an John Hartmann, ein Theil der Section 12, Township 16, Range 3, 5 Acker, zu Washington Tshp. 88000. Cleopatra Barbour an Anna Albershardt, der südliche dritte Theil der Lot 1 von Ritters Subd., Block 2 in John sonS Erben Add., 45 bei 217 Fuß, verbrffert, Oflsette von Central Ave., nördlich der 16. Str. 85000. Francis Armstrong an Samuel E. Kinnick, Lot 79 in Keyftone Park Add., 40 bei 142.15 Fuß, vacant, Südseite von Congreß Str., östlich von Rader Str. 8600. Catherine Dantzer an O-car Ensley, Lot 54 von Crane'S Nordost-Ecke der Northwestern Avenue u. Holton Place. 81175. Anna J.iComftock an Eliza P. Sullivan, Lot 1, Newman's Sud., Bruce Place Add., 43.22 bei 62 Fuß, verbessert, südwestliche Ecke der 23. Str. und Ashland Ave. 81,050. Daisy H. Hord an Herschell W. W. M. Steiner, Log 172, Fletcher'S Woodlawn Addition, Nordseite der Woad lawn Ave., östlich von Laurel Straße. 82300. Mary I. Thomas an Charles L. Buschmann, Theil von Lot 10, Martindale & Co. 'S Suddivis on. Westseite

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