Indiana Tribüne, Volume 28, Number 214, Indianapolis, Marion County, 2 May 1905 — Page 4

Jndiana Tribüne. Hnausgeaeden von der Gutenberg Indianapolis, Ind.

Harry O. Thudinm ... Präsident. VeschiiftS loca U No. 31 Süd Delaware Straße. telbphone sss. KiUred at the Post Office ot Indianapolis as second class matter. Aus der Bundeshauptstadt. Die letzte Zeitungpoft aus Venezuela hat als neuefte Phase der Asphalt TruftControverse sensationelle Geschichten gebracht, als deren Centralfigur der Hülfö-StaatSsekretär LoomiS erscheint. Es wird mit allerhand Einzelheiten conftatirt, daß Sekretär Loomis zu der Zeit, wo er als Gesandter der Ver. Staaten in Venezuela fungirte, vom Aöphalt-Truft einen Check empfangen habe, muthmaßlich als Belohnung für geleistete Dienste, da er die Sache des Aöphalt'Truft dem Präsidenten Castro gegenüber sehr krätig vertrat. Der Betrag des Checks wird auf $10,000 angegeben. Präsident Castro soll im Besitz deS Papiers sein, welches von einer Bank in Venezuela bezahlt wurde und dann an das Bureau des AsphaltTrust zurückging, wo dasselbe von dem Maffenverwalter, welchen Castro nach Sequeftlrung der Asphalt-Gruben ein gesetzt hatte, gefunden und dem Prüftdenten von Venezuela als werthvolles krimi.ielle Beweismaterial gegen LoomiS eingehändigt wurde. ES wird nun in diesen Zeitungsartikeln konftatirt, daß der Gesandte Bowen von diesen Gerüchten Kenntniß genommen und darüber dem Staatsdepartement Bericht erstattet habe. Sekretär Taft, der zur Zeit als Haupt der Adminiftration fungirt, lehnte es ab, über den Fall sich zu äußern. Auf die Frage, ob solche Anklagen gegen Herrn LoomiS erhoben worden seien, erwiderte er nur, daß er nichts darüber sagen könne. Unter der Hand erfuhr man im Staats - Departement, daß die erste Kenntniß von solchen Gerüchten hierher gelangt sei, als der Bevollmächtigte des Präsidenten Castro, Dr. Paul, vor drei oder vier Wochen hierher kam, um in Sachen der AsphaltTruft-Kontroverse allerhand Vorschläge zu machen und u. A. die Abberufung deS Gesandten Bowen zu verlangen. Damals ward dem Präsidenten Roosevelt von dieser Geschichte Mittheilung gemacht und Herr LoomiS wurde ersucht, Aufklärun gen darüber zu geben. Das geschah, wie es heißt, und dieselben waren dem Präsidenten befriedigend. Der Check fand, fl yeißt es, eine sehr einfache Er klürung dadurch, daß Herr LoomiS, um gangbares Geld zu erhalten, in dem Bureau deS Asphatt-Truft seinen eigenen Check, auf eine amerikanische Bank lautend, hinterlegte und den Betrag desselben in einem auf eine Bank in Caracas gezogenen Check ausbezahlt erhielt. Ein Mann Namens Salomon, der sich für einen ZeitungS'Correfpondenten ausgab, versuchte in verschiedenen ZeitungS-BureauS einen Artikel anzubringen, worin in vager Weife die Anschuldigungen gegen Hilfs-StaatS, sekretär LoomiS erhoben wurden, dieser habe sich 'vom ASPhalt-Truft bestechen lasten. Du Vertreter großer New Jorker Zeitungen, denen der Artikel angeboten wurde, lehnten denselben ab, sowohl deS. zweifelhasten Inhalts halder, wie auch der Quelle wegen, aus welcher der Artikel stammte. Sekretär Taft hat dem Präsidenten von dieser neuesten Phase der Angele genheit Mittheilung gemacht, welche dieser vor Deinigen Tagen erhalten hat und es ist möglich, daß der plötzliche Entschluß des Präsidenten seine Jagd tour abzukürzen und nach Washington zurückzukehren, mit dieser Angelegen heit direkt in Verbindung steht. Außer der angeblichen Annahme eines Checks von der New tyoxl und Bermudez Co. wird dem HülfS-StaatSsekretür ferner vorgeworfen, er habe Ansprüche billig aufgekauft und dann seine diplomatische Stellung dazu benutzt, um den vollen Betrag derselben von der Regierung in Caracas einzutreiben, sowie daß er eine Vergütung dafür angenommen habe, um den Anspruch einer anderen Person von der Regierung zu kollektiren. Ueber diese Beschuldigungen scheiut man hier noch nichtzNÜher informirt zu sein, aber es wird konfiatirt, es müft wohl recht unwahrscheinlich erscheinen, daß Doku mente, auöj denen derartige TranSaktionen hervorgehen, in den Archiven der amerikanischen Gesandtschaft seit Jahren gelegen haben sollten. Hütte Herr LoomiS als Gesandter sich solcher

Dinge schuldig gemacht, so würde er wohl das Beweismaterial nicht in den

Archiven deponirt haben, und hätte der Gesandte Bowen derartige Dokumente gefunden, so würden dieselben längst an das StaatS-Departement abgeliefert worden fein. Das statistische Bureau deS Schatz amteö hat Aufstellungen darüber gemacht, was die verschiedenen Nationen trinken, und dabei ermittelt, daß in England der meiste Thee getrunken wird, in den Ver. Staaten die größte Quantität Kaffee, in Deutschland die bedeutendste Menge Bier, daß in Rußland die meisten Spiritussen vertilgt werden, während in Frankreich der beträchtlichste Konsum an Wein zu ver zeichnen ist. WaS einzelne Nationen an diesen fünf Getränken konsumiren, ist an dem Beispiel von zwölf Ländern demonftrirt, und zwar England, Ver. Staaten, Frankreich, Deutschland, Rußland, Spanien, Italien. Qfter reich-Ungarn, Portugal, Chili und Argentinien. An Thee verbrauchten diese zwölf Länder im letzten Jahre mehr als 510 Millionen Pfund; davon England 256 Millionen, Rußland 127 Millionen, Ver. Staaten 110 Millionen, Deutschland 7 Millionen, Oesterreich, Frankreich, Chili und Argentinien zwischen l und 3 Millionen Pfund, Spanien 33,000 und Italien 115,000 Pfund. Kaffee ward in der Quantität von 2,250,000 Pfund konsumirt, worin die Ver. Staaten das bedeutendste mit 961 Millionen Pfund leisten, Deutschland mit 397 Millionen, Frankreich 168 Millionen, Oesterreich Ungarn 109 Millionen, dann Italien, England, Spanien, Rußland, Argentinien, Portugal und Chili, in dieser Reihenfolge von 39 Millionen herab bis auf 5z Millionen Pfund. Bierftatiftiken liegen nur aus acht Ländern vor, deren Gefammtverbrauch 5753 Millionen Gallonen betrug. Deutschland hält die erste Stelle mit 1783 Millionen, dann kommt England mit 1501 und die Ver. Staaten mit 1494. An Whiskey, Brandy und anderen Spirituosen wurden in den 3 Ländern 637 Millionen Gallonen ver tilgt, nämlich in Rußland 274 Millionen, Deutschland 224, Ver. Staaten 221, Oesterreich 82. Weinstatiftiken find vorhanden aus neun Ländern, deren Gefamnt-Konfum sich auf 3000 Millionen Gallonen belief. Frankreich steht an der Spitze mit 1343 Millio nen, Italien kommt in zweiter Linie mit 928. Spanien 331, OesterreichUngarn 231, Deutschland 124. UebrigenS könnten diese Ziffern eine irrige Idee geben. Wenn man nämlich den Konsum mit der Bevölkerungszahl vergleicht, so stellt sich zum Beispiel heraus, daß nicht in Deutschland, sondern in England thatsächlich vaS meiste Bier getrunken wird, nämlich 35 42 Gallonen per Kopf, und in'zDeutfchland nur 30.77, in OefterreichUngarn 20.36, in den Vereinigten Staaten 18.28. Aehnlich verhält es sich mit den Spirituosen. Der per CapitaKonsum dieses Artikels ist nicht in Rußland am bedeutendften, sondern in Oesterreich mit 3.09 Gallonen per Kopf; dann kommt Ungarn mit 2.19 Gallonen, Deutschland mit 2.11. Die Vereinigten Staa ten folgen mit 1.48, England mit 1.38, Frankreich mit 1.35 und Rußland erst in siebenter Linie mit 1.26 Gallonen. Die deutsche Regierung hat durch ihren hiesigeu Botschafter den Kriegssekretär Taft in Kenntniß gesetzt, daß sie auf sein Ersuchen Herrn Tincanza zum deutschenMitgliede der Behörde der berathendenZJngenieure der Jfth' muS-KanalCommisflon ernannt habe. Tincanza steht in Verbindung mit dem preußischen Ministerium für öffentliche Arbeiten und ist einer der hervorragend ften Ingenieure Deutschlands, wo er mehrer.' der wichtigsten Projekte, bei welchen schwierige Probleme hydrauli scher Jngenieurarbeiten zu lösen wa ren, glücklich ausgeführt hat. Die französische Regierung hat ihre Wahl eines Ingenieurs als Mitglied der Ka nal-Commisfion noch nicht getroffen. Die Bezahlung der konsultirenden Ingenieure ist noch nicht fegesetzt, aber Kriegssekretär Taft hat die Absicht, dieselbe sehr liberal anzusetzen, in Anbe tracht des hohen GradeS von technischen Fähigkeiten, die dabei erfordiich find. Die Jngenieurbehörde wird keine regel mäßigen Sitzungen halten, sondern nur von Zeit zu Zeit durch die Kanalkom misfton zusammenberufen werden, wenn eS gilt, ein großes JngenieurProdlem zu lösen, wozu die gewiegtesten und er fahrendsten Techniker erforderlich find. Die ausländischen Mitglieder der In

genieurBehörde werden außer dn Bezahlung, welche die amerikanischenKommiffäre erhalten, noch eine bedeutende Summe für Spesen erhalten. Die Mitglieder der PhilippinenKommission, speziell die eingeborenen Filipinos deren drei an der Kommis fton fungiren, Padre De Tavero, Be nito Legarda und Jose Luzuriago, haben sich an den KriegSsekretür um eine Erhöhung ihres SalürS gewannt. Die drei Filipinos bekommen nur $5000 pro Jahr, die gesetzlich festgesetzte Vergütung für die Mitglieder der Kom Mission. Die amerikanischen Mitglieder haben dagegen noch ExtraJobS", der eine ist Sekretär des Innern, der andere Finanz- und Juftiz-Sekretär und der Präsident der Kommission ist Civil Gouverneur. In diesen verschiedenen Eigenschaften beziehen sie Saläre von $15,000 resp. $10,000 extra, stehen sich also ganz bedeutend bester, als ihre eingeborenen Kollegen. Die Letzteren beklagen sich nun, daß ihnen von ihren Landsleuten nicht der gehörige Respekt entgegengebracht werde, weil sie sogar niedriger salarirt seien, als Bureauchef, die doch in der Rangordnung unter ihnen ständen. So bezieht der SanitätS-Kommiffär $6,000, andere Beamten, wie der Executive-Sekretär, 87.500, sonstige BnreauchefS bis zu 57,000. Kommissär Pardo De Tavera spricht im Namen seiner Kollegen, indem er dem KriegsSekretär nahe legt, daß die Saläre erhöht werden sollten. W ,,, m I n I a n e s v i l l e, W i s., ist auf einer Bank vor einer Wirthschaft der 65 Jahre alte William Conway an einem Stück Schinken, das er sich von dem Freilunchtisch in der Wirthschaft genommen hatte, erstickt. Sein Todeskämpf währte mehrere Minuten, der Schankwärter gestattete aber nicht, daß ver Mann in die Wirthschaft gebracht würde. So saß der Sterbende im Regen auf der Bank vor dem Lokal und starb, ehe ärztliche Hilfe kam, denn auch der Arzt, der gerufen wurde, weigerte sich, dem Rufe Folge zu leisten. Conway war ein reicher Farmer, der sich jedoch vom Geschäft zurückgezogen hatte. Einen eigenartig Gaunerstreich verübte in Tacoma, Wash., ein sich als Agent einer Kunstgärtnerei in Oregon ausgebendes gutgekleidetes Jndividium. Er sprach in vielen Wohnhäusern vor, legitimirte sich durch Vorzeigung entsprechender Papiere und nahm Bestellungen für Ro-sen-und Ziersträucher entgegen. Nach einigen Tagen kehrte er mit den angeblichen Wurzeln dieser Sträucher zurück und collektirte den für dkselben ausgemachten Betrag, worauf er verschwand. Die von dem Gauner hinterlassenen Wurzeln entpuppten sich meistentheils als wilde Brombeersträucher, die er irgendwo im nahen Busch ausgegraben hatte. Selten kommt es wohl vor, daß Brüder sich ein volles ViertelJahrhundert nicht sehen und dann zufällig ihr Wiedersehen feiern. Ein derartiges Wiedersehen ereignete sich in Highlandtown, Pa. Friedrich Kniese, Superintendent der dortigenGaswerke, verließ vor etwa 25 Jahren Buffalo, R. I. Sein Bruder Heinrich war zur Zeit Vormann in einer Kupferschmiede. Seitdem hatte Heinrich nichts von seinem Bruder gehört und dieser bekleibete seitdem verschiedene Stellungen in Californien, Alabama, w Dort und Tenneffee. Vor einigen Jahren kam Friedrich Kniese nach Highlandtown und waroSuperintendent der dortigen Gaswerke. Dieser Tage hörte er zufällig, daß ein Mann, Namens Kniese in Sparrow's Point in den Marylander Stahlwerken als Kupferschmied arbeite, und zog weitere Erkundigungen ein. Dieselben ergaben, daß der Mann in Sparrow's Point ohneZweifel sein Bruder sei. Er schrieb darauf direkt an ihn und das Resultat war ein fröhliches Wiedersehen. Das geplantes st erreichtfche Einwanderungsheim in New Jork kommt nicht zu Stande. Die Oesterreichische Gesellschaft wird im Gegensatz zu der ursprünglichen Absicht kein Einwandererheim errichten und sich vorläufig damit begnügen, den eingewanderten Oesterreichern, ohne Unterschied der Sprache, durch Vermittlung von Arbeit behilflich zu sein und einen fähigen Vertreter auf EUis Island anzustellen, welcher sich dort der Anköwmlinge annehmen soll. Die Gesellschaft wird ein ArbeitsvermittlungBureau, ähnlich dem der New Aorker Deutschen Gesellschaft, einrichten und mit zuverlässigen Gasthäusern Uebereinkommen treffen, um die ohne bestimmte Adresse anlangenden Landsleute unterzubringen. Dieser Plan wird durchgeführt werden, sobald die Vereinbarungen mit dem in New Aork anwesenden Vertreter der österreichischen Regierung die amtliche Genehmigung der österreichischen Regierung erhalten. Diese wird der Gesellschaft eine ansehnliche jährliche Unterstützungssumme zukommen lassen, die die Gesellschaft in den Stand setzen wird, in wirksamer Weise für die Ein Wanderer lus der österreichischen Monarchie zu sorgen.

Eine wichtige Untersuchung begonnen. 2)a' Abgeordnetenhaus des letzter, Congresses hat bekanntlich die tüchtigen Porschläge des Präsidenten Roose delt über Regelung der Frachtraten bei Eisenbahnen durch die Regierungs Commission sür zwischenstaatlicher Handel und über die Beseitigung Möglichkeit einer den Trusts gewähr ten Verringerung von Frachtraten freudig mit einer großen Mehrheit seiner republikanischen und demokratischen Stimmen angenommen. Eim solche Maßnahme wäre ein Hauptmittel zur Bändigung von Trusts, dener es die ihren Waaren durch Eisenbh nen gewährten Begünstigungen durck ermäßigte Frachtraten ermöglichten ihre nicht begünstigten Eoncurrenter zu erdrücken. Der Bundessenat abe? verschleppte die Vorschläge des Präsi denten und das ihnen entsprechend Gesetz des Abgeordnetenhauses bU zum Schluß des Achtundfünfzigstcn Congresses, so daß sie nicht zum gültigen Gesetze wurden. Daher muß jetzt die ganze Angelegenheit von beiden Häuserr des neuen Congresses noch mals vorgenommen werden. Und voraussichtlich wird der Präsident ein: außerordentliche Session des neunund fünfzigsten Congresses zur Erledigung dieser hochwichtigen Angelegenheit veranstalten. Im neuen Abgeordnetenhause tofrt voraussichtlich in dieser Sache Alles so glatt verlaufen wie im vorigen. Aber wie steht es im Senat? Um den bösen Schein gänzlicher Trustknechtschaft zu vermeiden, hattc der Senat bei seiner Verschleppuno der Angelegenheit auf den Antrag bei republikanischen Senators Elkins von West-Virginien beschlossen, daß sein Ausschuß für zwischenstaatlichen Handel vor dem Zusammentritt des neuen Congresses eine eingehende Untersuchung dieser ganzen Eisenbahnfrachtfrage vornehmen und über das Ergebniß beim Zusammentritt des neuen Congresses berichten solle. Die Ausschüsse des Bundessenats werden ja nicht wie die des Hauses alle zwei Jahre beim Beginn der ersten Session eines Congresses durch seinen Vorsitzer zusammengesetzt, sondern ihr Personal hat, da der Bundessenat eine fortdauernde sich allmählich erneuernde Rot perschaft ist. eine längere Dauer und wird allmählich durch gegenseitig! Verständigung ergänzt und erneuert Der Senatsausschuh für zwischen staatlichen Handel hat nun so leben in der Bundeshauptstadt die angeordnete Untersuchung begonnen. Vorsitzer dieses Ausschusses ist derselbe Senator Elkins, auf dessen Antrag die Untersuchung stattfindet. Die Zahl der Ausschußmitglieder beträgt trotz des auch in den Ver. Staaten betreffs dieser Zahl herrschenden Vorurtheils dreizehn. Es gehören ihm Republik kaner wie unser wohlmeinender Jlli noiser Cullom und wie der Monopolfreund Aldrich von Rhode Island und Demokraten wie der Mistgabelstaats, mann Tillmann von Süd-Carolinü und der radikale Newlands von Ne vada an. Alle möglichen Zeugen, be sonders auch viele Eisenbahnleute unt Kaufleute sollen vernommen werden, auch einige nicht zum Ausschusse gehörige Senatoren selbst sollen auf ih. Verlangen Gehör erhalten, darunter bic republikanischen Juristen Spooner von Wisconsin und Knox von Penn sylvanien. sowie der demokratische Touerredner Morgan von Alabama. Der Erste aber, den der Ausschuß so eben vernommen hat. ist einer der geriebei.sten Elsenbahnadvokaten und Gegner der Roosevelt'schen Vorschläge. 5iu Kampf zur Scc mit Schmugglern. Auf der Höhe von Dünkirchen spielte sich dieser Tage eine Episode ab. die lebhaft an die alte Zeit des Schmugglerthums erinnerte, wie sie oer Liebling der Jugend, Kapitän Marryat, so spannend in seinen Romanen zu schildern wußte. Schon seit längerem glaubte die Dünkirchener Zollbehörde die Beobachtung gemacht zu haben, daß eine gut organisirtc Schmugglerbande einen lebhaften Verkehr von der See aus mit der Küste unterhielt. Man schickte deshalb eine Schaluppe mit einer wohlbewaffneten Bemannung unter dem Kommando von Kapitän Mace aus. Nach vielem vergeblichen Kreuzen bemerkte eines Tages der Kapitän ein verdächtiges Fahrzeug, das an einer einsamen Stelle westlich von Dünkirchen vor Anker lag. Er richtete sofort seinen Kurs darauf, aber das fremde Schiff ergriff die Flacht. Nun entspann sich eine heftige Jagd. Eine Zeitlang war der Schmuggler im Äortheil. endlich gelang es Kapitän Mace, ihm den Weg zu verstellen, und er schickte nun ein Boot un'er Leutnant Ramandt zu ihm hinüber. Anfänglich setzte sich die mit eisernen Stangen bewaffnete Besatzung des Schmugglers heftig zur Wehr, mußte aber zuletzt angesichts der Revolver der Zollbeamten nachgeben. Das Fahrzeug stellte sich als das belgische Fischerboot No. 43 von la Paune heraus. Es hatte eine bedeutende Ladung von Konterbandwaaren, darunter 36 Zentner Tabak im Werthe von 20,000 Mark an Bord. Die Prise wurde nach Dünkirchen gebracht. Entsetzlicher Gedanke. Kilometerfresser (der an die Seelenwanderung glaubt): Entsetzlich, wen meine Seele dcr?''ttlt fi? eine Schnecke käme'"

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