Indiana Tribüne, Volume 28, Number 214, Indianapolis, Marion County, 2 May 1905 — Page 3
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UM U sea Jndian Tribüne, 2. Mai 1903.
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Frankreich lvartet
Auf Großbritanniens Unterstützung bei den BcrHandlungen mit Marokko. König Edward zn den Wettrennen. Russisches Geschwader nördlich von der Kamran-Vai. Der Maitag in Europa allgemein ruhig verlaufen. In Warschau 31 Personen getödtct. Englische Kriegsschiffein oftasiatischen Häfen mobil gemacht. Altes Schloß bei Chemuitz abgebrannt.
Frankreich. Englische Unter ftützung in Marokko. Paris, L Mai. Wie ein Correspondent dem Temps" aus Tanger meldet, hat der britische Gesandte für Marokko, C. A. Lowther, erklärt, der Zweck seines bevorstehenden Besuches in Fez sei die Unterstützung der französtschen Politik. Meine Regierung", soll er gesagt haben, wünscht um so mehr diese Pflicht zu erfüllen, da der Borschlag, welchen Frankreich dem Sultan von Marokko machte, vollständig mit dem Geiste der Vereinbarung vom 8. April übereinstimmt und keine Interessen einer dritten Macht bedroht." Diese Erklärung widerspricht der Behauptung der deutschen offiziellen Presse, daß Lowther nur nach Fez gehe, um seine Beglaubigungsschreiben zu überreichen. In hiesigen RegierungSkreisen heißt eS, die französische Gesandtschaft werde in Fez wahrscheinlich nicht die Verhandlungen zu beschleunigen suchen, bis Lowther angekommen sei; dann werde gemeinsamer Einfluß geltend gemacht werden. Botschafter McCormick. Paris, 1. Mai. Botschafter McCormick übernahm heute als Nach folger General Porter'S seinen hiesigen Posten. Der Minister des Aeußeren, Delcasse, benachrichtigte den neuen Botschafter, daß Präsident Loubet morgen Nachmittag 5 Uhr bereit sein werde, ihn zu em pfangen. Paris, 1. Mai. Der Minister deS Auswärtigen, Delcasse, wird den scheidenden amerikanikanischen Botschaf ter Gen. Porter am 22. Mai ein Diner geben und die amerikanische Kolonie wird ihn am 17. Mai feiern. König Edward. P a i i 3, 1. Mai. König Edward machte heute Nachmittag in einem Automobil eine Tour nach Versailles. Ein anderes Automobil mit Beamten folgte ihm. Nach einem Frühstück in einem Restaurant begab sich der König nach den Rennen zu St. Claud. A r b e i t e r t a g. Paris, 1. Mai. Der Arbeiter tag wurde im ganzen Lande eingehalten. Die hiesigen Gewerkschaften hielten eine Massenversammlung ab und nahmen Beschlüsse für den achtstündigen ArbeitStag an. Unordnungen kamen zu Brest, Toulon und St. Etienne vor. Jndochina. Russisches Geschwader. S a i g o n. 1. Mai. Das russische Geschwader liegt vor Port Dayet, 40 Meilen nördlich von der Kamran-Bai, und in der Biuhkong-Bai, nahe der Kamran-Bai. Russische, deutsche und englische Transportschiffe liegen bei Kap St. JameS, nahe Saigon und im Saigon - Flusse. Die französischen Kriegsschiffe sind in Dienst gestellt, um die Neutralität in französischen Gewässern aufrecht zu erhalten. Großbritannien. Die russische Flotte. London, 1. Mai. Die Nachrich. ten über die Bewegungen der russischen Flotte lauten widersprechender denn je. Wie der hiesigen Morning Post" heute aus Shanghai gemeldet wird, soll sich RoschdeftwenSky am Donnerstag Abend in der Nähe von Leongfoi, dem Hafen der chinesischen Insel Haiman, befunden haben, aber nach den neuesten Nachrichten kreuzt der russische Admiral nürd lich von der Kamran-Bai. Er hätte demnach nicht die Ankunft Nebagatoff's abgewartet. Da ein dichter Nebel über dem ganzen chinesischen Meere liegt, mag die Vereinigung der deiden russischen Geschwader indeß erst am DienS tag oder Mittwoch erfolgen. Deutschland. M a i t a g. B e r l i n, 1. Mai. Hier herrschte am Matt&ge außerwöhnliche Ruhe. In 50 Hallen fanden sozialistische Ver sammlungen statt. DaS Interesse an dem Tage scheint stark geschwunden zu sein.
S ch l o ß b r a n d. Dresden, 1. Mai. Das Schloß Lichtenwalde des Grafen Vitzthum von Eichftadt, in derNähe vonChemnitz gelegen, ist mit vielen werthvollen Gemälden und Antiquitäten abgebrannt. Der Verlust beträgt mehrereMillionenMark. Das Schloß wurde im 16. Jahrhundert von dem Ritter Herman v. Harras erbaut und Anfang deS 13. Jahrhunderts umgebaut. Italien. M a i t ä g. Rom, 1. Mai. Der Maitag ging in ganz Italien ohne bemerkenswerthen Vorfall Vorfall vorüber. Hier versuchten Anarchisten, trotz deS Verbotes der Regierung, durch die Straßen zu paradiren, wurden aber ohne Mühe von Truppen auseinandergetrieben. Psychologen - Kongreß. Rom, 1. Mai. In der letzten Sitzung des Internationalen Psycholo gen-Congresses hielt die Amerikanerin Fräulein Louise Robinovitch einen Vortrag über die an einem Kaninchen angestellten Versuche, Schlaf auf elekirischem Wege herbeizuführen. Die Vortragende wollte den Nachweis fühten, daß ein solcher Schlaf natürlich udd nicht epileptisch wäre. Als bei der Verlesung eines Berichts über Psychologie russischer Vagabunden Dr. Configlio den Namen Maxim Gorki nannte, erfolgte seitens der Anwesenden eine Demonstration zu Gunften des russischen Schriftstellers und die Rufe, Lang lebe Gorki!" und Lasset uns Gorki retten !" wurden laut. Der Kriminologe Cssare Lombroso und der Sozialistenführer, Deputirter Ferri, waren anwesend. Der Letzgenannte pries Gorki als einen Helden, der den Mordanschlägen der Autokratie Widerstand leiste, und seine Lobrede auf Gorki wurde mit begeistertem Beifall aufgenommen. Oegerreich-Ungarn. M a i t a g. Wien, 1. Mai. Der Maitag verlief in ganz Oesterreich ohne Friedenöstörung. Die Straßen von Wien durchzogen 30,000 Arbeiter, dock) kamen keine Unordnungen vor. Es fanden wie gewöhnlich Versammlungen von Sozialiften statt. Rußland. 31 Personen getödtet. W a r s a n, 1. Mai. Heute Nach, mittag wurden in einem Konflikte zwischen Arbeitern und Truppen auf der Kreuzung von Zelazna- und Jerosch' niSka-Straße 31 Personen getödtet und viele verwundet. Warschau, 1. Mai. Fast 100 Personen wurden heute bei verschiedenen Kämpfen zwischen Truppen und Ardeitern getödtet oder verwundet. ES
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ilfs-Staatssekretär rancis B. koomis, gegen deffen Amtsführung als Gesandter in Caracas schwere Anklagen erhoben wurden.
herrschte auf beiden Selten eine sehr er. bitterte Stimmung. Unter den Opfern der Schießereien sind auch viele Frauen und Kinder. Der Tag begann sehr schön und festlich gekleidete Menschen bewegten sich durch die Straßen. Ter erste Conflict ereignete sich auf der ZelasnaStraße, bei dem 31 Personen getödtet wurden. An der Ecke von Zlota- und ZoS-nove-Straße feuerten Arbeiter hinter einer Mauer hervor auf eine Patrouille, welche das Feuer erwiderte und 20 Personen tödtete oder verwundete. Nach 9 Uhr heute Abend wurde in der Nähe deS Wiener Bahnhofes eine Bombe in eine Kosaken-Patrouille geschleudert. Drei Kosaken und ein Polizift wurden getödtct, und zwei Frauen, die auS dem Bahnhofe kamen, verletzt. Aehnliche Krawalle kamen auch an anderen Orten vor. Die Aufregung ist groß. St. Petersburg, 2. Mai. Abgesehen von Warschau verlief der gestrige Tag ohne ernstere Ruheftörungen in ganz Rußland. Korrespondenteu der Ass. Presse berichten aus Moskau, Odessa, Kiew, Minsk, Kischnew und anderen größeren Städten, daß die Russen aller Stände sich den gewohnten Oftervergnügungen hingaben und nicht an Unruhen dachten. Selbst in dem JnduftrieViertel von St. Petersburg herrschte heuie FeiertagSftimmung. General-Gouverneur Trepoff erließ zu früher Stunde den Befehl, die Truppen von den öffentlichen Punkten zurückzuziehen. Religionsfreiheit. St. P e t e r s b u r g, 1. Mai. Im ganzen europäischen Rußland herrschte gestern herrliches Ofterwetter, das auch auf die allgemeine Stimmung ermunternd einwirkte. Der UkaS, welcher vollständige Reli gionSfreiheit ankündigt, wurde mit großer Freude aufgenommen. Von demselben werden 40,000,000 Per. sonen berührt, Juden, Katholiken und Lutheraner in Polen und den baltischen Provinzen, die Protestanten FinlandS, die Anhänger Allah'S und Buddha'S im Ural, Kaukasus, in Turkestan und im mittleren Afieti. Indien. Was plant England? Singapore, 1. Mai. Unter den englischen Kriegsschiffen hier und auf anderen oftafialischen Stationen herrscht fieberhafte Thätigkeit. Selbst die ältesten Fahrzeuge, die seit Jahren nicht mehr benutzt wurden, werden reparirt, und haben Befehl, sich zu so. fortiger Abfuhr bereit zu haben. Was der Zweck dieser Maßregeln ist, versteht hier Niemand, da eS nicht als wahrscheinlich gilt, daß die russische Flotte versuchen wird, einen britischen Hafen anzulaufen. Argentinien. Kongreß eröffnet. BuenoSAyreS, I.Mai. Der Kongreß wurde heute mit den üblichen Feierlichkeiten eröffnet. Die Botschaft des Präsidenten weift auf den ungewohnlich günstigen Stand der Finanzen und des Handels hin. Das Budget zeigt für das Jahr 1904 einen Ueberfchuß von S12,640,000 auf, während die Ausfuhr des 1. Quartals von 1905 die deS gleichen Zeitraumes von 1904 um 816,000,000 übersteigt.
Neues af)nfitnuU
Soll $1,500 000 zahlen. Baltimore, 1. Mai. Der Kontrakt für ein neues VerwaltungSgebäude der Baltimore & Ohio Bahn, das an Stelle des abgebrannten treten soll, wurde heute vergeben. Das Gebäude wird 13 Stockwerke hoch sein und anderthalb Millionen Dollars kosten. ES soll in 15 Monaten fertig sein. H o ch - F a l l. Chicago, 1. Mai. Johann Hoch, des Frauenmordes angeklagt, ist mit der Zusammensetzung deS GeschworenengerichteS vollständig zufrieden. Erregt wurde er aber, als HilfS-StaatS-anmalt Olsen in seiner Rede erklärte, daß über 2 Gran Arsenik in der Leiche von Hoch'S letzter Frau gefunden worden seien. Die Einbalsamirungsflüs. flgkeit, sagte Olsen, sei sehr genau un. tersucht worden, aber die Chemiker hätten in dieser keine Spur von Arsenik gefunden. Hoch erhob sich, als wolle er Etwas sagen, wurde aber genöthigt seinen Sitz wieder einzunehmen. Explosion einer O e I Lampe. D a n v i l l e, Jll.,1.Ml.i. Durch die Explosion einer Oel-Lampe fand in Germantown Frau Auguste Kirchhoff ihren Tod. Der Gatte und der Sohn erlitten ernstliche Brandwunden. Die Leiche der Frau konnte erst geborgen werden, nachdem der Brand, welcher durch die Explosion im Hause entftanden, gelöscht war. Gnadengesuch. L o u i S v i l l e, Ky , 1. Mai. Eine Petition mit 25,000 Unterschriften ersucht Gouv. Peckham das Todesurtheil gegen Geo. Warner von LoganSport, das am 19. Mai vollstreckt werden soll, in lebenslängliche ZuchthauSftrafe umzuwandeln. Warner ermordete PulaSki LeedS, den Superin. tendenten für Maschinen der Louisville & Nashville-Bahn. Vorsicht gegen Lynchgeg e r i ch t e. Birmingham, Ala., 1. Mai. Die Neger John Collier und Harvey Smith, die zu Decatur der Ermordung Frl. Belle Bloodworth angeklagt sind und der Neger Will Jackson, der da selbst den Polizisten Steele getödtet haben soll, wurden heute von 60 Mann Miliz dorthin gebracht. Letztere wird dort bleiben bis die Neger prozessirt find. Base-Ball. American.Association. Indianapolis, 1. Mai. Indianapolis 5 MinneapoliS 4 Louisville, 1. Mai. Louisville ...3 01000001 16 Kansas City.0 01000130 49 Batterien Scott und Dexter; Franz, Himerel und Stoner. Columbus, 1. Mai. ColumbuS ....0 1000020 03 Milwaukee. ...01000030 26 Batterien Berger und Ryan; Cur tiß und Beville. Toledo, 1. Mai. Toledo 2 0000000 13 St. Paul 1 00 02 3 0 0 0 6 Batterien Childs und Clark; Slagle, Zaluöky und Noonan. National-Liga. Boston, 1. Mai. Boston 0 001 0000 12 New York 1 3010201 08 Batterien Frazer und Needham; Mathewson und BreSnahen. Cincinnati, 1. Mai. Cincinnati. ...00000000 0 0 Chicago 00020103 06 Batterien Hahn und Schlei; Briggs und Kling. Philadelphia, 1. Mai. Philadelphia. ..1 00010020- 4 Washington. ..1 00 1 002 1 05 Batterien Waddell, Coakley und Schreck; Hughes und Kittridge. Brooklyn, 1. Mai. Brooklyn 01 1 00000 02 Philadelphia . .000 03000 14 Batterien Eason und Ritter; Corridon und Dooin. St. Louiö, 1. Mai. St. LouiS 00 0 0 000 1 0 1 Pittsburg ....0 0101000 02 Batterien Egan, Grady und War.
' ner; Flaherty und Carifch.
Uecr iU Ursachen ' c.' Niederlage bei Mukoöt. Der Kriegskorrespondent der Petersburger Zeitschrift Russj", Oberst Kirillow, veröffenilicht einen längeren Artikel üter die Zustände in derMandftfim' iree, welcher auf die Ursachen der r ..chen Niederlagen bei Mukden ein grelles Schlaglicht wirft. Oberst ftiritfo schreibt unter anderem: Als der Statthalter Oberkommandirender war, da richteten sich alle Verwürfe gegen ihn wenigstens in der Armee. Er sei ein Hinderniß und trage die Schuld an unseren Mßerfolgen. Der Statthalter wurde beseitigt und statt seiner Kuropatkin zum Oberkommandirenden ernannt. An allem ist Kuropatkin schuld! Man muß ihn absetzen, und es wird anders gehen!" ertönte es nun leidenschaftlich von allen Seiten . Thatsächlich steht es ganz anders. Ebenso wenig wie früher den Statthalter lann man jetzt Kuropatkin für alles verantwortlich macken. Kein militärisches Genie wird Sieze erfechten, wenn er eine schlecht organisirte Armee und keine Gehilfen oder was noch scklimmer ist schlechte, unfähige Gehilfen hat. Die schlechte Arbeit einer Maschine darf man nichi ihrem Leiter zum Vorwuif machen, wenn die Maschine selbst scklecht ist. Unsere Arm'?e aber ist eine solche schlecht organisirte Maschine. Das wird mit greifbarer Klarheit zu Tage treten, wenn wir zur Prüfung unserer militärischen Aktionen übergehen. Als einen Hauptgrund der russischen Mißerfolge bezeichnet Kirillow die beständige überflüssige Aufrichtigkeit vor der Ausführung eines Planes und die Langsamkeit der Ausführuna selbst". Als Beispiel da'ür führt er Folgendes an: Die Disposition zu unserem agressiven Vorgehen am Schaho wurde einige Tage vor dem Kampfe im Büffet der Station Mulden mit dem Bleistift auf den Tisch gezeichnet, laut besprochen und eingehend auf ihre Zweckmäßigkeit geprüft. Chinesen und allerlei Griechen" fungirten dabei als Kellner. Die Disposition war aber, wie ich weiß, die wirkliche, und geprüft wurde sie allerdings von halbbetrunkenen Leuten, aber doch verständig und eingehend!" Dann kommt der Autor auf einen oft gerügten Mangel zu sprechen: den Manael an Karten. Er schreibt: Ohne Karten läßt sich keine verständige Disposition treffen, folglich die Thätigkeit der Truppen nicht von vornherein vereinheitlichen. Es während des Kampfes zu thun, ist dort ganz besonders schwer, wo man in einem bergigen, stark kupierten Terrain operieren muh. Für uns war es bi rekt unmöglich, da das Fehlen der Fühlung, die Unfähigkeit, die eigenen Truppen während des Kampfes untereinander in Verbindung zu erhalten, eine chronische Krankheit während des ganzen verflossenen Kriegsjahres und eine von den wichtigen Ursachen unserer Mißerfolge gewesen ist. Mehr als jede Andere brauchten wir alsc Karten." Nach den Mittheilungen eines anderen sachverständigen Augenzeugen scheint sich der russische Frontangriff überlebt zu haben, denn 60 russische Bataillone konnten nicht das Dorf Kudiapa einnehmen, wo nur einige japanische Bataillone lagen. Ferner scheiterten die Anstrengungen von 24 Bataillonen des ersten sibirischen Schützenkorps trotz allen Heldenmuthes, den sie entwicketen, am Widerstand zweier oder dreier feindlicher Bataillone in Taschitsao deshalb, weil die Russen nur von der Front angriffen. Außerdem nahmen nicht immer die russischen Bataillone gleichzeitig am Angriff theil. Manche Truppen blieben vielmehr öfter in kritischen Momenten in vollster Unthätigkeit, so während der mit der 14. und 15. DiVision ausgeführten Attacke auf Sandcpu. Dort war eine Division total überbürdet, während die andere aus Mangel an Disposition thatenlos blieb. Die moderne Taktik der Japaner ist der russischen gegenüber, die gänzlich veraltet ist, weit überlegen. Die Japaner vollführen stets kombinierte Angriffe gleichzeitig gegen die Front und die beiden Flanken. Freilich gehört dazu vorzügliche Kenntniß des Geländes, genaue Karten, schnelleOrientirungsvermögen sowie ununterbrochene Fühlung aller Detachements. Alles dessen konnten sich die Russen allerdings nicht rühmen. Außerdem macht sich auf russischer Seite der Mangel an tüchtigen und selbstftändigen Offizie-en und an gut ausgebildeten Soldai?n fühlbar. Unter den 190,000 Reservisten sind die meisten viele Jahre hinter dem Pflug gegangen, ohne zu Uebungen eingezogen zu werden. In alledem sind die Ursachen der russischen Niederlagen zu suchen. Mit einem eigenartigen Falle hat sich der Gemeinderath der Stadt Weimar zu beschäftigen. Das neue Bismarck-Hotel" in der Erfurter Straße daselbst hat nämlich an der Hausfront ein derartig schauderhaftes Relief des Altreichskanzlers erhalten, daß es von einer Anzahl Bürger als ärgernißerreaend" bezeichnet wird. Die Frage, ob der Hotelbesitzer polizeilicherseits zur Entfernung des Reliefs gezwungen werden kann, blieb zwar offen, doch wird der Gemeindevorstand versuchen, eine Aenderung zu veranlassen.
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