Indiana Tribüne, Volume 28, Number 212, Indianapolis, Marion County, 29 April 1905 — Page 3
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Kriegsschisse gesichtet. Russische Flottcnopcrationcn lassen aus baldige Seeschlacht schließen.
Skandalprozcß in der Kaiscrstadt. Graf ehndorf gestorben. Allerlei Fricdensgerüchtc. Nniversitäts-Conftikte. Französischer PanamaIngenieur ernannt.
Indien. Kriegsschiffe g e - 14 sichtet Insel P e n a n g. 28. April.Der britische Dampfer Catherine Apen, der heute von Calcutta hier ankam, berichtet, daß er letzte Nacht, 60 Meilen südlich von Penang 2 Geschwader von 6 resp. 6 Kriegsschiffen passtrte, welche KurS auf Singapore hatten. Zndochina. Flottenoperationen. Kamran-Bai, 28. April. Das russische Geschwader verließ mit feinen Transportschiffen seinen letzten Halteplatz am Mittwoch nach unbekannten Gegenden. Die Kriegsschiffe waren auf 6 Monate verproviantirt und man glaubt, daß sie durch den Pacisic-Ozean nach Wladiwoftock gehen sollen. Vier deutsche Transportschiffe kamen zu spät hier, sie fuhren weiter, um das Geschader einzuholen. Vize-Admiral Nebogatoff'S Gefchwa der wurde gestern in indo-chinefifchen Gewässern erwartet, wo eS, wie man glaubt, weitere Instruktionen über den Platz erhalten soll, wo eS RojeftvenSky'S Geschwader treffen kann. Oesterreich'Ungarn. Ein Sensationsprozeß. Wien. 28. April. Hier hat unter ungeheurem Andrang der Prozeß gegen das des Mordes angeklagte Ehepaar Klein begonnen. Die auf der Anklagedank Sitzenden find beschuldigt, den 70jährigen Armenpfleger Sykora, deffen Maitreffe die Frau lange Jahre gewesen, in grauenhafter Weise ermordet zu haben. Nachdem das Weib ihren früheren Liebhaber abgeschlachtet hatte, steckte sie die Leiche, in einen Sack verpackt, unter ein Sopha. Erst Wochen später wurde der Todte infolge des Verwesungsgeruches entdeckt. Jnzwi schen war da.? Mörderpaar geflüchtet. Lange war keine Spur von den Beiden zu ermitteln, aber schließlich wurden sie von einem findigen Geheimpolizisten in Paris ausfindig gemacht und auf Ver anlaffung des österreichischen BotfchafterS verhaftet. Deutschland. Gras Heinrich v. Lehndorff. B e r l i n, 23. April. Graf 'Heinrich v. Lehndorff, Generaladjutant Kaiser Wilhelm l.. ist auf Schloß Preyl in Oftpreußen plötzlich gestorben. (Graf Heinrich v. Lehndorff war eine Persönlichkeit, die von dem Andenken an den alten Kaiser Wilhelm nicht zu trennen ist. Er wurde am 1. April 1329 zu Königsberg i. Pr. geboren, trat jung in das Regiment der GardeS du Corps, in dem er bis zum Ritt meiste? aufstieg, und wurde 1866 unter demnächftiger Beförderung zum Major zum Flügeladjutanten des Königs Wilhelm ernannt, in deffem militärischen Gefolge er seitdem verblieb. Die Feldzüge von 1866 in Böhmen und von 187071 in Frankreich machte Lehndorff im Großen Hauptquartier mit; 1868 wurde er Oberstleutnant. 1871 Oberst, bald darauf Komman deur der Leibgendarmerie, 1876 Generalmayor und 1831 Generalleutnant und Generaladjutant. Kaiser WilHelm 11. beförderte ihn 1888 unter Be laffung seines Ranges als Generalad jutant zum General der Kavallerie.) Hauptmann Kremkow verabschiedet. Berl i l., 28. April. In militäri schen Kreisen erregt eS beteutendeS Auf sehen, daß Hauptmann Kremkow vom Garve Futzarnuerle Regiment m Spandau plötzlich verabschiedet worden ist. Kremkow schien nach allgemeiner Anficht noch eine gute Carriere vor sich zu haben. Er hatte im China-Feld zug von 1900 wegen brillanter Füh rung einer Haubitzen-Batterie den Or den Pour le merite" erhalten. Ueber den Grund seiner Verabschiedung ist Authentisches bis jetzt noch nicht be rannt. Gold in Oftafrika. Hamburg, 28. April. Deutsch. Afrika verspricht ein zweite Californien u werden, denn im SeeN'Gebicte des
Hinterlandes sollen erstaunlich ergiebige Goldfedern entdeckt worden sein. Mas- - . m i . Jt W 1
fenyaste AUöwanoerung nacy oer oivba"" " "wr'.n. UniversiätSkonfikt. Berlin 28. April. Der preu ßifche Kultusminister Dr. Studt hat nunmehr eine Konferenz der Univerfi-äts-Rectoren auf den 12. Mai einderufen, nachdem ihn der energische Proeft von Rector und Senat der Göttinger unlverntat, wie veretts oencylel wurde, zum Einlenken in dem Kampf um die akademische Freiheit veranlaßt hatte. Es sollen in der Konferenz verchiedene wichtige Fragen berathen werden. welche fich während deS felt Monaen herrschenden Konflikts aufgeworfen haben, besonders wird die Bildung der iudentischen Ausschüsse gründlich erörert werden, die gegenwärtig denHauptstein des Anstoßes bildet. Die von einigen Blättern verbreitete Meldung, daß neue Satzungen für die Kreirung von Studentenausschüssen im Ministerium chon fix und fertig lägen, fo daß die Konferenz eigentlich nur ein Manöver ei, um die akademischen Behörden nicht gar zu .eyr vor ven ops zu flogen, wird amtlich mit Entschiedenheit demen irt. Dem Protest der Göttinger Univerfi. äts-Behörden, welche ernste Verwah!ung gegen weitere Eingriffe in das SelbftbestimmungSrecht der akademischen Behörden einlegen, haben fich neuerdings nicht weniger als dreizehn Universitäten angeschloffen. Keine Gegenliebe in Amerika. Berlin, 23. April. Das hiesige Sekretariat der Internationalen Sozialistischen Verbindung ist sehr enttäuscht darüber, daß die amerikanische Centrale auf alle Zuschriften und Einladungen zur Betheiligung an der Agitation der deutschen, resp, europäische Verbünde niemals eine Antwort ertheilt hat. Japan. Japan in Controlle. T o k i o, 28. April. Die japanisch. koreanische Vereinbarung, welche Ja pan Controlle über die koreanischen Post-, Telegraph und Telephon-De partementö giebt, wurde heute amtlich bekannt gemacht. j fcfc - BAKieitT 2&" M!S nwr r SS
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Frankreich. Französischer Beirath d er Kanal-Kommission. Washington, 28. April. Botschafter Jufferand benachrichtigte heute Sekretär Taft, daß die französische Regierung Ingenieur Guerard als Mitglied des technischen BeicatheS der Kanal-Kommission ernannt habe. Guerard war früher Chef-Jngenieur deS Hafens van Marseilles. Paris, Jlls., 28. April. DaS St. Josephs Hospital, das neuerdings hier von den Benediktiner-Schwestern errichtet wurde, ist an folgende Trustees übertragen worden: Dr. C. T. McCord, H. S. Tanner, W. I. Hunter, ThöS. McFall und John Condon. Die Uebertragung ist die Folge von Differenzen zwischen Mutter Scholoftica, der Leiterin des Hospitals, und Rev. Felton, der angeblich die Uebertragung des Eigenthums an die Gemeinde verlangte. Nur 2 der TrufteeS find Katholiken. ES wird eine Korporation ohne Unterschied der Religion gebildet werden. Holland. FriedenSpalaft. Haag, 28. April. Die holländische Regierung beabfichtigt $280,000 zu dem Carneqie-Fond beizusteuern, um den Baugrund zu kaufen, auf dem der FriedenSpalaft errichtet werden soll, sür den Carnegie II, 500,000 gestiftet hat. Der Bauplatz umfaßt 12 Acres und ist Eigenthum der Gesellschaft deS zoologischen GartenS. Rußland. Land-Parlament sicher? S t. Petersburg, 28. April. Allem Anschein nach auf Befehl von oben" geben alle Zeitungen in St. Petersburg und Moskau bekannt, daß die Einberufung der SemSky Gabor" des alten Land-Parlaments, bestimmt in Juni erfolgen werde. Die offiziellen Organe verweisen in langen Leitartikein auf die gestern gemeldete Erklä' rung deS Zaren, baß er entschlossen sei, alle seine Reformpläne durchzuführen und dem Reiche die Volksvertretung zu geben, welche er in seinem berühmten Ukas versprochen hat. Angesichts dieser Versicherungen berührt es jedoch etmaS sonderbar, das, den Semftwos des Gouvernements Moskau, welche am 5. Mai zusammentretsn sollten, verboten worden ist, die übliche Frühjahrs-Sesfion abzuhalten. Arabien. Erfolg der Aufständ i g e n. H o d e i d a, Provinz Jemen, 26. April. Sanca, die Hauptstadt von Jemen hat sich in der Nacht des 20. April den Aufständigen ergeben. Die letzteren schreiten nun zur Belagerung von Hanakha. Dasselbe hat eine Garnifon von 5000 Mann, aber die Truppjn find unzuverlässig. i ß ww OUELPART I. t'.eMFN SÄf
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grotze Seeschlacht zwischen Rußland und Japan zu erwarten ift.
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Mordete Gattin Und ertränkte sich nach der Tbat. Mantorville, Minn., 28. April. Frau Henry Böge wurde in brutaler Weise von ihrem Gatten ermordet. Letzterer ertränkte fich dann im Fluffe. Böge war in eifersüchtiger Wuth nach Hause gekommen und erschlug nach einem Streit seine Frau mit einem Scheit Holz. Man verfolgte die Spur des Mörders bis zum Fluffe, wo man alsbald seine Leiche fand. - Botschafterreisen. Washington, 23. April. Sobald der Präsident zurückgekehrt ist werden der deutsche und auch der franzofische Botschafter mit ihm konferiren und dann in ihren Privatftunden einen Besuch abstatten. Man nimmt an, daß wenigstens die Vorverhandlungen für einen Friedensschluß zwischen Rußland und Japan in Washington begönnen werden und daß beide Botschaffer zuvor mi tihren Regierungen mündlich berathschlage wollen. Die Bot schafter werden ihre Regierungen von dem dringenden Wunsche deS Präfidentat, den Krieg bald beendet zu sehen, benachrichtigen. Auch der britische Botschas.'erDurand, der morgen nach England abreift, wird in informeller Weise König Edward diesen Wunsch mittheilen. Großbritannien und Frankreich ift eS als Verbündeten der kriegführenden Mächte nicht gut möglich, die einleitenden Schritte für Friedensverhandlungen zu thun, wenn auch ihre Mitwirkung dringend erwünscht ift. Die Anregung kann nur vom Präsidenten Roosevelt oder Kaiser Wilhelm ausgehen. Hiesige Diplomaten glauben, daß nach der erwarteten Seeschlacht, was auch ihr Ausgang sein möge, die erste Gelegenheit seit Beginn des Krieges ift, die Initiative für FriedensverHandlungen zu ergreifen. I e f f e r s o n v i l l e, 28. April. Nächste Woche besteht die, einzige deutsche Zeitung des County Der Beobachter aus Jndiana" 19 Jahre. Sie wird dann zum leektn Male erscheinen, da eeMnlflrtMf George F. Engelhardt, die Zeitung aufgeben wird, um in Louisville, Ky., eine Bäckerei zu errichten. Herr Engelhardt war früher mal eine Zeitlang Prediger und zu einer anderen Zeit Lehrer. P r i n c e t o n , 28. April. Coroner Hollingworth gab gestern ein Verbist ab über das neuliche GrubenUnglück. Er hält Roscoe Hedrick und die Princeion Coal Co. verantwortlich für den Tod der durch die Erplosion Getödteten. ES heißt in dem Verdikt, daß HedrickS Unfähigkeit die Ursache deS Unfalls war und daß der Co. deffen Unfähigkeit hätte dekann t fein müssen. rnOS in. Y. TBGA, r""wi. . o 0 Q ßMMAi-CA . SHIMA t I. (srj 9 W 00m l V i. - ocitf ... aöS ! QOtn cS MSAatHBHOWKfh VfRHt ABÄfOlOS iZ7fö
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Tie Tapferkeit, mit welcher ?ie deutschen Soldaten in Südwestafrika die Aufständischen unter den schwierigsten Verhältnissen bekämpfen, findet kaum die verdiente
allgemeine Anerkennunq. Deshalb er scheint sehr beachtenswerth, was die Münchener Allgemeine Zeitung" darüber sagt. Sie schreibt: Was in dem Gefecht bei Groß Nabos eine Handvoll deutscher Soldaten nicht viel mehr al-s eine kriegsstarke Kompagnie europäischer Kriegsführung gegen weit mehr als tausend zähe, verschlagene und gut bewaffnete Feinde geleistet hat, läßt sich, hinsichtlich des bewiesenen Muthes, der Tapferkeit und Standhaftigkeit den blutigen Kämpfen auf den Scklachtselbem der Mandschurei getrost zur Seite setzen. Das muh, bei aller AnErkennung der Tüchtigkeit der Japaner und der Zähigkeit der Russen, im ,u u behalten werden. Und es ist die Frage, ob nickt die Palme der Ueberwindung größerer Mühsal und Härterer Entbehrung unseren braven Krie gern 'zukommt. Denn es ist etwas anderes, im Felde zu stehen, wenn eine gut funktiomrenden Intendantur un gesicherte rückwärtige Verbindungen oie Befriedigung der leiblichen Bedürfnisse des Soldaten im Gronen und Ganzen sicherstellen, als im Buschkriege sozusagen in der Luft zu hängen, wc man nie weiß, ob man am nächsten Tage, ja in den nächsten Tagen mi: Sicherheit etwas zu essen, ja nur zu trinken bekommt. Eine Ahnung, aber nur eine ganz schwache, mag hiervon der haben, dem es im Manöver vielleicht einmal begegnete, daß die Bagage ausblieb. Hinter der fürchterlichen Wirklichkeit im afrikanischen Buich. wenn dem Krieger die Zunge wie gedörrt im brennenden Munde liegt, während die Geschosse des Feindes unheimlich pfeifend umherfliegen, bleibt diese Ahnung natürlich unermeßlich weit zurück. Nach dem entsetzlich anstrengenden, das Aufgebot des letzten Funkens von Energie erfordernden mehrmonatlichen Feldzuge-s in den öden, fast wasserlosen Sandwüsten der Omabeke gegen die Hereros, haben unsere Truppen einen zweiten Zug gegen einen viel gefährlicheren Feind unternehmen müssen. Dabei drangen sie dann, wie im Anobthal um die Jahreswende, Tag für Tag unter verlustreichen Kämpfen vor, und schlössen zuletzt ein stch über 3 Tage genauer 54 Stunden hin erstreckendes zusammenhängendes Gefecht mit einem siegreichen Sturmlauf ab, als oi es nur daheim auf dem Exerzierplatz beim Bataillonsererzieren gegen der markirten Feind gelte. Dieser Sturmlauf mit einer halbverdursteten, zu Tode erschöpften Mannschaft fügt dem Lorbeerkranz der deutschen Armee ein neues ruhmvolles Blatt hinzu." Kuropatkin als Führer der ersten Mandschurei'Armee. Welche Gründe Kuropatkin bewogen öaben, eine Stellung unter seinem bisÄrigen Untergebenen anzunehmen inVorgang, der in der Kriegsgeschichtc :inzig dastehen dürfte darüber wird wohl erst eine spätere Zukunft sickere Aufklärung bringen. Borläufig werden über den äußern Hergang dieser Stellenübernahme aus St. Petersburg folgende Einzelheiten mitgetheilt: Kuropatkin befand sich bereits aus dem Heimwege nach Europa, als er plötzlich umkehrte, ach eine? Unterredung mit dem General Linewitsch sandte er ein in rührenden Worten abgefaßtes Telegramm an den Zaren. Es sei ihm unmöglich, den 5riegsschauplatz zu verlassen, der ihm heilig sei; er sei bereit, als einfacher Soldat dort zu verbleiben. Er bitte den Zaren, ihn mit dem freigeworoenen Kommando der ersten Armee zu betrauen, und hoffe, dadurck Gelegenheit zu bekommen, seinen Nuf als Heerführer wiederherzustellen. General Lenewitsch sandte cb:-rfall ein Telegramm an den Zaren, in dem er die Bikre Kuropatkins unterstützte, worauf umgehend eine zustimmende Antwort des Zaren erfolgte. Kurcpatkins Vorgehen hat in militärischen wie in Privatkreisen die größten Sympathien für ihn hervorgerufen. Es giebt freilich auch Leute, die glauben, er werde als Kommandeur der ersten Armee sich dem feindlichen Feuer absitlich aussetzen und den Tod auf dem Schlachtfelde suchen; damit welle er die von ihm begangenen Fehler sühnen. Dies find jedoch nur haltlose Vermuthungen. Nach dem allgemeinen Urtheil hat Kurovatkin durch die Bitte, sich nun dem früher unter seinem Kommando stehenden Oberbefehlshaber unterzuordnen, einen hohen Beweis von Klugheit gegeben. Das Schicksal des Generals Gripenberg gestaltet sich für diesen wenig erfreulich; er ist zum Mitglied des Alexanderkomites für Vermundete ernannt und damit kalt gestellt worden. Sein plötzlicher Entschluß, die Armee im kritischen Moment zu verlassen, wird in St. Perersburg immer noch stark verurtheilt. Eine soeben aus der Mandschurei zurückgekehrte Persönlichkeit theilte mit. Gripenbergs Abrerse vom Kriegsschauplatz habe auf das russische Heer den denkbar unangenehmsten Eindruck gemacht. Es hätten dadurch bei der. Truppen gefährliche Zweifel an den Fähigkeiten Kuropatkins entstehen können, wenn die Armee diesem nicht blindlings ergeben gewesen wäre. Gripenbergs Benehmen sei bei der im Felde stehenden Armee allgemein verurtheilt worden.
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