Indiana Tribüne, Volume 28, Number 209, Indianapolis, Marion County, 26 April 1905 — Page 4
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azs -W Jndiana Tribüne. . April 1905.
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Jndiana Tribüne. Herausgegeben von der Gutnderg . Indianapolis, Ind.
Harry 0. Thndium Präsident. Veschäitslocal: Ro. 31 Süd Delaware Straße. TELBPHONE SSS. Ertered at the Post Office ot Indianapolis as second dass matter. Eine Marokko - Konferenz? Die Zahl der Gegner der Politik des Herrn Delcaffe in der Marokkofragt hat derart zugenommen, daß der Minister des Auswärtigen entweder schleunigst einen Ausweg aus dem Dilemma, in daS er sich selbst hineingebracht, wird finden müffen. Zu den Sozialdemom'kraten. die ihn angreifen, weil fu rlfl friedliches Verhältniß zu Deutschland wünschen, find jetzt noch die Natwnaliften getreten, die zwar Feinde der Teutschen ftnd, bei denen aber zugleich die anglovhoben Empfindungen immer wieder durchbrechen und die deshalb offen die Besorgniß äußern. England würde Frankreich im Falle eines Konflikts mit Deutschland im Stiche lassen. In der französischen Presse und zwar gerade auch in solchen Blättnn, die Herrn Delcaffe ziemlich nahe stehen, wird der Gedanke einer internationalen Konferenz über die Marokkofrage im mer wieder erörtert, eS scheint demnach, daß man in einer solchen Konfereuz den besten Ausweg aus den Schwierigleiten erblickt und hofft, nicht nur Deutschland, sondern alle an Marokko interestrten Mächte würden dem Plane der Konferenz zustimmen. Unleugbar hat eine internationale Marokko.Konferenz mancherlei für sich. Zunächst für Herrn Delcaffe, denn fie würde ihm eine Beschämung ersparen oder wenigstens mildern. Nachdem er es ein volles Jahr unterlagen hat, mit Deutschland zu verhandeln und nachdem er in augenfälliger Weise an die Von ihm begangene Taktlosigkeit erinnert wurde, käme natürlich die direkte Verhandlung mit Deutschland, und zwar mit Deutschland allein, einer Selbftdesavouirung gleich. Wenn aber auf einer Konferenz zwischen allen daran theilnehmenden Mächten verhandelt wird, so tritt die persönliche Schlappe des Herrn Delcaffe viel weniger in die Erscheinung. Für eine internationale MarokkoKonferenz aber spräche auch die Thatfache, daß schon früher die Verhältniffe der europäischen Staaten und Nordamerika zu Marokko international geregelt worden find, nämlich auf der Konferenz zu Madrid im Jahre 1880. Sollen die Bestimmungen, die damals zum Schutze und zur Förderung weftlicher Kultur getroffen wurden, ergänzt und erweitert werden, so ist es nur natürlich, daß dies abermals auf einer Konferenz geschieht, an der sich zunächst die Mächte zu betheiligen hütten, die an der Konvention von Madrid theilgenommen hab.n. Die internationale Regelung der Marokko-Frage empfiehlt fich auch darum, weil mit dieser Frage zugleich die politische Lage an einer der wichtigsten Meerengen festgestellt wird, ähnlich wie dies bei anderen Meerengen, z. B. den Dardanellen und dem Sund der Fall ist. Speziell für England, das durch den Befitz von Gibraltar an dem weft Iichen Eingange nach dem Mittelmeer so sehr interesfiert ist, wäre es von großem Werthe, wenn der Möglichkeit vorgebeugt würde, daß Frankreich eines TageS den südlichen Theil der Straße von Gibraltar politisch und militärisch monopolifirt. Selbstverständlich wären mit der Einberufung eine Marokko . Konferenz noch nicht alle Schwierigkeiten aus der Welt geschafft, denn es wäre durchaus keine leichte Aufgabe, einen Ausgleich zn finden zwischen den Hoffnungen und Erwartungen, denen fich Frankreich schon seit Jahren, besonders seit dem 8. April 1904 hingegeben und den wohlberechtigten Jntereffen der anderen Mächte. Vor allen Dingen wäre festzustellen, daß bei der Vergebung von Konzesftonen und Lieferungen die Mächte m freiem Wettbewerbe mit einander zu konkurriren Hütten und daß daS Monopol einer einzelnen Macht oder die vorherrschende Einflußnahme seitens der marokkanischen Regierung auszuschließen wären. Diese Schwie rig'eiten wären kaum leicht und schnell zu erledigen, aber fie wären doch immer, hin zu erledigen und deshalb erscheint der Gedanke einer Konferenz als durch, aus annehmbar.
Al Moghreb Al Akfa", das Organ der englischen Kolonie und der gebildeten Eingeborenen in Tanger, äußert fich über daS englisch'franzöfische Abkommen bezüglich Marokkos und daS Verhalten Frankreichs folgendermaßen: Das Abkommen ist nicht allein un glücklich für England, sondern ließ, statt die marokkanische Frage zu lösen, gewiffe Thatsachen unberücksichtigt, die sicherlich eintreten müffen, wenn die Zeit zur endgültigen Beilegung der Frage herankommt Der Besuch des deutschen Kaisers in Tanger zeigt offenkundig, daß Frankreich einen groden diplomatischen Fehler begangen hat Daß der französische Sondergesandte dem Sultan zu verstehen gab, daß er nicht nur Frankreich, sondern ganz Europa vertrete, ist erstaunlich, und, wenn mit Absicht geschehen, irrezuführen, ein Mißgriff gegenüber einem so schlauen Volke wie den Mauren Es ist unzweifelhaft, daß Frankreich Alles thut, fich das wirthfchaftliche Vtvnopol in Marokko zu sichern; in der That haben wir Grund, zu glauben, daß eine wüste französische MonopolPolitik in dirsem Lande als von der französischen Politik unterstützt angesehen wird." Der Manchester Guardian", daS Organ der Industriellen LancashireS, gibt ziemlich verblümt zu verstehen, daß daS Vorgehen Deutschland'S in Marokko dem englischen Handel nur nützen kann. Er schreibt: Wenn man der Erklärung deS Grafen Bülow über Marokko auf den Grund geht, so ist eS leicht zu errathen, warum der deutsche Kaiser nach Tanger geht. Er thut es, um darauf zu bestehen, daß für deutsche und französische Kaufleute in Marokko für immer gleiche Steuern und Zölle obwalten sollen oder in anderen Worten, um durchzusetzen, daß, wie groß auch immer Frankreichs politischer Einfluß werden mag. die offene Thür" für deutschen Handel doch immer offen bleibt. Manchester Geschäftsleute brauchen
nicht daran erinnert zu werden, daß eS mehr ist, als Lord LanSdowne für den britischen Handel erreicht hat, denn in dem englisch-franzöfischen Vertrag war daS Prinzip der offenen Thür" auf eine Periode von 15 Jahren beschränkt. Der deutsche Kaiser hat seine eigene Art, aber wenn seine Absichten wirklich rich tig dargestellt find, so würde eS falsch sein, fie als französischen Jntereffen feindlich zu bezeichnen. Ja, was mehr besagt, sie sollten die offizielle Sympa thie Englands haben. In seinem ängstlichen Wunsche, fich eine freie Hand in Egypten zu fichern, ließ Lord L anSdowne die Gelegenheit, das Prinzip der offenen Thür dem englisch-französischen Vertrage formell einzuverleiben, unbenutzt, aber diese Gelegenheit ist nicht für immer verloren. Der TempS" sagte am letzten Donnerstag bei Besprechung deS KaiserbesucheS, daß Frankreich niemals nur im Traume daran gedacht habe, in Marokko ebenso vorzugehen wie in TuniS und von Niemand verlange, seine erworbenen Rechte aufzugeben. Aber trotzdem hoffen wir, daß unsere Regierung fich die obige Erklärung des Temps" zu Gemüthe zieht und Sorge trägt, daß der in Tunis gemachte Fehler in Marokko nicht wiederholt wird. Wenn wir den Artikel des TempS" richtig verstehen, so meint die obenerwähnte im englisch-franzöfischen Vertrage vorgesehene Periode von 15 Iahren nicht notbwendigerweise. daß nach 15 Jahren Frankreich VorzugSbehandlung auf den Märkten Marokkos haden muß. Aber wenn eS dazu kommen sollte, so wird daS nur der Apatbie der britischen Regierung zuzuschreiben sein." Die größte und passendsteAuswahl von Schnittblumcn und Blumenftücken für aUe freudigen und tru rige Ereignisse. Wir find jederzeit gern bereit bei der Auswahl behülflich zu sein . Vertermann Bros. Eo. 241 Mag. ve. Tel. 84. Die jährliche Versammlung der Indianapolis Waisenhaus Commission" fand gestern statt. Die Direktoren und Beamten wurden wiedergewühlt. Die Anstalt hat 361 Kindern ein Heim geboten, von denen im letzten Jahre nur 5 gestorben find. 97 Kin der wurden in Familien untergebracht und ftnd zur Zeit 130 Kinder in der Anstalt. Die Berichte der derschieknen Beamten wurden verlesen, uneer ttoberem derjenige betreffs des im Bu be griffenen neuen HeimS, welches tedeu tend mehr Raum gewahrt und ssmit für mehr Kinder Sorge trager sann.
Polizeiliches.
Der Polizei wurde Auftrag ertheilt, Namen und Adreffen aller Cigarrctten-Raucher, welche ihnen zu Geficht kommen, zu erlangen, damit dieselben den Großgeschworenen borge legt werden können; so daß man auf diese Weise, wenn möglich, die Ver küufer von Cigarretten und Cigarretten Papier feststellt. Richte.' Whallon ist der Anficht, daß die Raucher der Cigar retten nicht verhaftet werden sollten, da dieselben kein Gesetz übertreten. Daffelbe ist, wie er entschied, nur für die Händler gemacht. I. R. W i l s o n , 1308 Central Ave., meldet, daß während fich die Familie gestern beim Abendessen befand, ein Schleichdieb, der an der Veranda emporkletterte, den oberen Räumlichkeiten deS Hauses einen Besuch abftattete und $55 in Baargeld und eine Diamantnadel erbeutete. Der farbige Diener des Hauses hörte ein verdächtigeö Geräusch, begab fich zur Stelle, und verscheuchte den Burschen, ehe er weitere Beute machen konnte. Lee D a v i s, 1229 Alvord Str., ein Farbiger, wurde gestern durch die Polizisten Russell und Carter verhaftet und unter Anklage gestellt, LotterieLoose in seinem Besitze zu haben. Eine alte Farbige hatte die Beschwerde gegen ihn erhoben. DaviS hatte zur Zeit seiner Verhaftung eine Anzahl der Billette in seinem Besitze, und versuchte, dieselben zu vernichten, wurde aber durch die Beamten entdeckt und daran verhindert. Henry A h l e r i n g, ein Farmer auS Dupront, Ind., wurde auf einen VerhaftSdefehl hin gestern durch die Detektivs Lancaster & Lotn festgenommen. Er soll einen werthlosen Check für $10 an Chriftopher C. Lutz, einen Indianapolis Wirth in Zahlung gegeben haben. SchnlrathS-Sitzung. Der Schulrath hielt gestern Abend feine regelmäßige Versammlung ab. Von 14 Angeboten für eine HeizungSanlage für Schule No. 3 war dasjenige von Keller McFarthy daS am niedrigsten gehaltene, er fordert $4985 Eine Delegation von Bürgern er suchte die Kommission um Einrichtung einer neuen Heizungsanlage für Schule No, 1; die Kommission zog das Ersuchen in Erwägung. Der Schulrath wieö die eingelaufenen Rechnungen im Betrage von $12,074.87 zur Zahlung an. Superintendent Calvin N. Kendall wurde einstimmig auf weitere 4 Jahre für sein Amt neiedergewühlt. Ein gleiches geschah mit der Bibliothekarin Frl. Browning. Superintendent Kendall legte solgende Vorschläge vor: Anstellung von Frl. Emma B. Smith als Lehrerin für Schule No. 15; Annahme der Resignationen von Prinzipal Fr. Silley, Schule No.44; der Lehrerin Bertha Greene, Schule No. 44; des Lehrers ChaS. A. Sayer, Schule No. 8; Gewährung von Ferien für die Lehrerin Lavina Sneed von jetzt ab bis zur Wiedereröffnung der Schule. Alle Vorschläge wurden angenommen wie vorgeschlagen. Frau Laura Van Wie hatte ein Ge such eingereicht. Schule No. 45 für gymnastische Uebungen während deS kommenden Schuljahres benutzen zu dürfen und werden die Schulkommissäre in der nächsten Versammlung die Sache in Erwägung ziehen. Bauerlaubnißschein e. Frank SimS, Co'.age, Harris Ave., nahe Jackson. $900. E. L. Cothrell, Cottage, 523 Cottage Ave.. $1200. Frau L. Stephisan, Cottage, 26. Str. nahe Nordweftern Ave. $1150. Marry Connor, hölz. Wohnhaus, Randolph, nahe New York Str. $2500. M. L. Shea, Reparaturen, 1615 N. Illinois Str., $1.717. Luther B. Brush, Wohnhaus, 2233 Central Ave, $2,500. Leana Batley. Apartment. Haus, 2144 N. Illinois Str., $7,000. Maron Trust Co., BackfteinLaden. räum, $2,000. Ed. Whittaker, Cot. tage, Euclid Ave. nahe New York Str., $1,000. Frank Heininger, 216 Dunlap Straße, versuchte gestern in einem Anfalle von Niedergeschlagenheit, seinem Leben ein Ende zu machen. Nach harter Arbeit gelang eS dem herbeigeeilten DiSpensariumSarzte , den Mann am Leben zu erhalten. Heininger war seit einiger Zeit beschüftigungS-lo.
Die deutsche Kolonie in
Japan hat zwei Mitglieder durch den Tod verloren. Am 9. Februar starb in Kode Herr H. R. Raspe. Chef der Firma M. Naspe u. Co. Er hatte in einem Augenölicke geistiger Umnachtung Hand an gelegt. Herr Raspe lebte in den glücklichsten Verhältnissen, litt aber seit längerer Zeit an starker Nervosität. Sein Tod reißt eine große Lücke in das deutsche gesellschaftliche Leben Kobes. Am 10. Februar ist in Dokohama der Deutsche F. von Well, 61 Jahre alt. gestorben. Er lebte seit 40 Jahren in Japan und hat ein an Abenteuern reiches Leben hinter sich. o. Well kam als Schiffsziminermann nach Japan und beschäftigte sich lange Zeit hindurch mit dem Robbenfang im Norden des Reiches. Hierbei hatte er manchen Strauß mit den Russen zu bestehen. Als er mit einer Jagdpartie einst auf einer russischen Insel dem Robbenfang oblag, wurde er von russischen Soldaten angegriffen und durch das Bein geschossen. während einer seiner Begleiter todt auf dem Platze blieb. Später ließ sich v. Well dauernd in Jokohama nieder. Einfürdiegegenjettlgen Versicherungs - Orden wichtiger Fall ist in einem Gericht zu St. Cloud. Minn., zur Entscheidung gekommen. Es handelte sich um eine Klage, welche James Abell wegen einer auf $1000 lautenden Lebensversicherungspolice, als der Erbe seines verstorbenen Sohnes Clarence Abell, welcher im Eisenbahndienst verunglückte, gegen die Modern Woodmen of America angestrengt hatte. In den Policies dieses Ordens ist die Klausel enthalten, daß kein Mitglied als Angestellter einer Eisenbahn arbeiten darf, andernfalls die Versicherung hinfällig wird. Der Anwalt des Klägers hub hervor, daß, nachdem der Orden die Beiträge und Aseßments angenommen habe, auch die Versicherung in Kraft geblieben sei. Der Richter entschied jedoch, daß der Mann wußte, wie er einer verbötenen Beschäftigung nachging und daß der Orden nicht für die Zahlung in diesem Fall verbindlich sei. Das Obergericht wird aber in der Sache das letzte Wort zu sprechen haben. Mit ein er vierzölligen Messerklinge im Hals, ohne von dieser Thatasche eine Ahnung zu haben, wurde in Baltimore, wie von dort bcrichtet wird, ein Mann Namens Lightner von einem Polizisten auf derStraße angetroffen und nach einem Hospital gebracht. Die dortigen Aerzte konnten kaum glauben, daß Jemand Hrn. Lightner ein vierzölliges Messer bis an das Heft in den Hals stecken konnte, ohne daß dieser es merkte. Allein Hr. Lightner beharrt auf der Behauptung, daß Dem so sei. Wie der Verwundete angab, empfand er, als er am Abend die Wirthschaft von Herrn E. V. Marshall an der Penn-sylvania-Ave., nahe Franklinstraße, betrat, ein nervöses Zucken seinerHalsmuskeln, doch schenkte er demselben keine Aufmerksamkeit, da dieses bei Ihm eine häufige Erscheinung ist. Er betrat ahnungslos die Wirthschaft, und Hr. Marshall, welcher den Griff des Messers aus seinem Hals hervorragen sah. glaubte, daß Hr. Lightner sich einen schlechten Witz erlaubt habe. Hr. Lightner trat von der Wirthschaft aus den Heimweg an, und als er an der Franklin- und Statestraße anlangte, stieß er auf den Polizisten, welcher das Messer entdeckte. Der Vermundete ist nun fest überzeugt, daß ihm das Messer zur Zeit, als er das nervöse Zucken zu spüren glaubte, in den Hals gesteckt wurde. Man glaubt, daß es sich um einen feigen Angriff handelt, bei welchem der Angreifer sich in der Person geirrt hat; denn Hr. Lightner kann sich nicht denken, daß irgend Jemand ihm absichtlich die Wunde beigebracht hätte. Er begab sich am nächsten Morgen nach Hause, und sein Befinden scheint zu keinerlei Besorgniß Anlaß zu geben. Gedämpfte Schweinskeul e n. Die Keule soll nicht zu groß und nicht zu fett sein, man legt sie 2 bis 3 Tage in eine Beize von mäßig scharfem Essig mit etwas Salz, Nelken und Lorbeerblatt und wendet sie täglich zweimal um. Dann trocknet man sie ab, legt sie in eine große Pfanne, gießt etwa den dritten Theil des Essigs, und so viel Wasser darauf, daß die Keule vollständig mit derFlüssigteit bedeckt ist, fügt einige Wachholderbeeren, Salz und einige Schwarzbrotrinden hinzu und läßt das Fleisch fest zugedeckt bei mäßiger Hitze mindestens 3 Stunden dämpfen. Hefenklöße. Aus 1 Pfund Mehl,2 Eiern, Pfund Zucker, lauer Milch, IM Unzen Hefe und einem Kaffeelöffel vollSalz Macht man einen lockeren Teig, den man langsam, aber richtig hoch aufgehen läßt. Butter nimmt man nicht in den Teig. Wenn er völlig hoch gegangen ist, sticht man mit einem Löffel Teig ab, dreht ihn zu Klötzen und setzt diese auf ein bemehltes Brett, um sie abermals aufgehen zu lassen. Ist dies geschehen, legt man sie in eine breite Kasserolle mit kochendem, gesalzenem Wasser, mit der oberen Seite nach unten, und bringt das Wasser rasch wieder zum Kochen. Unter einmaligem Wenden kocht man die Klöße je nach ihrer Größe ca. 15 Minuten. Am besten ist es, man versucht zuerst an einem Klöße, ob er durchgekocht ist. Am besten schmeckt braune Butter zu diesen flößen.
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