Indiana Tribüne, Volume 28, Number 208, Indianapolis, Marion County, 25 April 1905 — Page 4

Jndtana Tribüne. 5. April 1909.

ndiana Tribüne. Herausgegeben von der utmbtfl Indianapolis, Ind.

Harry C. Thndium i t t Präsident. Veschäftölocal: 31 Süd Delaware Straße. TELEPHONE 269 Krtcred at the Post Office ot Indianapolis a ccond dass matter. Aus der undeshauptftadt. Die Rechtsbeiftünde des AsphaltTrusts, der frühere HülfS-StaatS-sekretär John B. Moore und Anwalt Lindsley haben noch einen letzten Vertuch gemacht, die Aommlflration zu scharfen Eingriffen gegen den Präsiden ten Castro zu animiren. Auf Grund der von ihnen gemachten Vorstellungen, daß bisher nur die diplomatische Seite der Frage in Betracht gezogen worden, hingegen die juristische Seite unbe achtet geblieben sei, war vereinbart worden, daß die Anwälte deS Asphalt Trusts" IM lStaatö-evarlemenl erscheinen sollten. Sobald sie einge troffen, ward Sekretär Taft benachrich tigt und gemeinschaftlich mit HülfS Sekretär LoomiS und Soliätor Penfteld lauschte er den Darlegungen der Herren Moore und Lindsley. Nach dem die Sitzung vorüber war, konfta tirte Sekretär Taft, daß die Haltung der Administration vorläufig nicht rno difizirt werden würde, jedenfalls nicht. ehe Präsident Roosevelt zurüt?gekehrt sei. Die Argumente der Anwälte seien sehr interessant gewesen, aber er sehe sich nicht veranlaßt, radikale Schritte daraufhin zu ergreifen. Ob Präsident Roosevelt dies zu thun für gut halten werde, müffe abgewartet werden. Was die Truftmagnaten am meisten kränkt, ist, daß Präsident Castro selbst in's ASphalt-Geschüft gegangen ist, seitdem er die Asphalt-Minen der New Bork und Bermudez Co. konsiszirt hat. Die Meldung, daß Baron v. Rosen, der frühere russische Gesandte in Tokio, an Stelle des Grafen Casfini Rußlands hiesiger Botschafter werden solle, ftndet in St. Petersburg keine Bestätigung. Im Gegentheil, es wird ausdrücklich erklärt, daß die Dienste des Grafen Casfini außerordentlich hoch geschätzt werden und augenblicklich keine Aenderung in der Besetzung deS BotschafterpoftenS beabsichtigt fei. Vor ein paar Monaten schien ein solcher Wechsel allerdings vor der Thür zu stehen. Seitdem ist die Frage in der Schwebe geblieben und es ist kaum wahrscheinlich, dvß ein Wechsel vor dem Abschluß der FriedensVerhandlungen zwifcken Rußland und Japan vorgenommen werden wird. ES find da wichtige Verhandlungen auch über Washington'zu führen, bei welchen Graf Cassini gute Dienste leisten könnte. Die Frage der Stellung, welche der Graf in Washington einnimmt, hat mit der endgültigen Entscheidung über eine Versetzung nichts zu thun. Die Bundesregierung hat sich sogar einmal die Mühe genommen, die russische Regierung amtlich davon in Kenntniß zu setzen, daß die gcfliffentlich in Umlauf gesetzten Gerüchte von einer Spannung der Beziehungen zwischen dem Grafen Casfini und dem Staatssekretär Hay nicht nur unwahr seien, sondern auch, daß der Graf nach wie vor den Ver einigten Staaten völlig acceptabel sei. Zwischen dem Schatzamtssekretär Shaw und der Civildienst-Kommis fton ist ein luftiger Krieg ausgebrochen, und zwar weil die Kommission dem Sekretär einen mißliebigen Kutscher, der früher einmal Todtengrüber gewesen sein soll, aufzwingen wollte. Sekretär Shaw ist zur Zeit obenauf, denn er hat es durchgesetzt, daß der von ihm ausgewählte Kutscher wenigftenS temporär bleiben darf, vielleicht aber auch fest angestellt werden wird. Die Kutfcker'Affaire wurde von Herrn Shaw und dem Zivildienft-Kommissär Cooley gründlich besprochen. Der Erftere versicherte dem Civildienft-Kom-missär, er wolle sich lieber ohne Kutscher behelfen, als einen Todtengräder auf dem Bocke fitzen zu haben. Der von ihm gewünschte Kutscher Shepard fei gerade der Mann, den er brauche, und da John Sherman seinerzeit mit ihm ohne Civildienstprüfungen nicht schlecht gefahren sei, -so sehe er nicht ein, warum Shepard, nachdem er die amtliche Kutfcherprüfung als vierter" bestanden, allen' gesetzlichen Anforderungen nicht genügen sollte. Kommiffärj Cooley bestand darauf, daß er den bestehenden Bestimmungen gemüß handeln müffe, und nur eine Erecutiv Ordre" des Präsidenten

könne das ändern. Sekretär Shaw erklärte, er werde eine solche Ordre schon bekommen; er brauche Shepard, weil dieser mit geschll. senen Augen in Washington herumkutschiren könne und fich überall hinzufinden wiffe. Schließlich war ein Waffenstillstand geschloffen, dessen Bedingungen darin bestanden, daß Shepard als temporärer Kutscher" bei dem Schatzamtssekretär installirt werde und in dieser Kapacität fungiren solle, bis der Präsident entschieden habe, ob Herr Shaw diesen Kutscher haben dürfe oder nicht. Da zeigen sich wieder die ungeahnte Trogweite der Executiv-Ordre" und die unbegrenzt ten Möglichkeiten, welche sich für die Erweiterung der Machtspäre deS Präsidenten bieten. Nicht lange mag eS währen, bis der Präsident auch mit Hülfe der Civildienft-Kommiffion sei-

nen Kabinettsmitgliedern Köchinnen und Stubenmädchen per ExecutivOrdre" besorgt, um zu verhüten, daß politischer Einfluß" fich in die Familienkreise seiner nächsten Berather dränge. Das wäre gerade so nothwendig, wie die Anstellung eines Civildienftkutscherö, welcher dem Herkommen gemäß ebenso zum Privathaushalt des Kabinetsbeamten gehört, wie die Köchin, und mehr die Frau KabinetSMinisterin zu Besuchen oder Lunch?ons oder zum Markt fährt, als den Kabinetsminister in's Amt. Seitdem Sekretär Taft auf dem Deckel fitzt", wie Präsident Roosevelt's jetzt landläufig gewordene Phrase eS charakterisirt, ist ein gut Theil des NimbuS der Geheimnißkrämerei, mit wel chem diplomatische Angelegenheiten umgeben zu werden pflegen, schnöde fortgeblasen worden. Sekretär Hay hat stets den altherkömmlichen Gebrauch gewahrl, Haupt- und Staatsfragen, vi. M Mr .... ..... ' oie lym von sremven ipicmaien zur i Erwägung anheimgegeben wurden, im schweigsamen Busen zu hegen, es sei denn, daß eö ihm hie und da noth rendig erschien, einem der Herren Diplo maten durch die Veröffentlichung einer offiziösen Notiz einen wohlberechneten Hieb zu versetzen. Aber es hätte als Sakrileg gegolten, wenn etwas darüber bekannt gegeben wäre, was zwischen ihm und den Herren Botschaftern und Gesandten gestern oder heute besprochen worden, einerlei wie unwichtig oder harmlos die Sache gewesen fein mochte. Diplomatie liebt Heimlichthuerei. Ein Zweck ist schon halb erreicht, wenn Herr Botschafter & dem Staatssekretär zehn Minuten lang Komplimente über seine brillante Gesichtsfarbe zugeflüstert hat. und dann drei andere Botschafter und sieben Gesandte fich wochenlang die Köpfe darüber zerbrechen, was für enorm wichtige Vorschläge und Zusagen in diesen zehn Minuten wohl hin und hergeflogen sein möchten, und welche Aenderungen der Weltkarte daraus entstehen könnten. Den Herren Kollegen vom diplomatischen Korps Räthsel aufzugeben, ist eine der Hauptaufgaben eines erfolg reichen Diplomaten, und die Erreichung dieses Zieles ein Triumph. Sekretär Taft nimmt die Diplomatie mehr von der gemüthlichen Seite. Er ist überaus höflich und gewandt in seinem Verkehr mit den Diplomaten, aber wenn gegen Schluß der Geschäftöftunden der Empfang der Preffe" fich vollzieht, wird ganz harmlos der Deckel gelüftet, vorausgesetzt natürlich, daß keine wirklichen StaatSgeheimniffe den Gegenstand des diplomatischen Besuches bildeten. Sekretär Taft legt fich be quem m Jemen umfangreichen Seffel zurück und erwartet mit sonnigstem Lächeln den FragM'Anprall. Nachdem er die vorgelegten Probleme nach Möglichkeit beantwortet, kommt dann wohl eine solche Ankündigung: Oh ja, da war heute der N.'sche Botschafter bei mir, wir hatten eine recht angenehme Unterhaltun." Kam er wegen der Marokko-Frage zu Ihnen?" kommt eine haftige Frage. Oh nein," lautet die Antwort, r wollte mich nur wegen einiger Landsleute sehen, die in Porto Pico, wie eö scheint, ungerechter Weise verhaftet worden find; ich sagte ihm, ich wolle einen Bericht darüber einfordern und ihn benachrichtigen. Ist ein sehr angenehmer Herr, der Botschafter, ich unterhalte mich gern mit ihm." In dieser gemüthlichen Weise werden internationale, oder einheimische Angelegenheiten erörtert. Bei all' seinre Liebenswürdigkeit und anscheinender Gelaffenheit bewältigt Sekretär Taft doch alltäglich eine ganz enorme Arbeitslast. Man nennt ihn scherzweise ob seiner dreifachen Thätigkeit als stellvertretender Präsident, stellvertretender Staatssekretär und wirklicher Kriegssekreiür die neue Dreieinig

keit." Thatsächlich gehen die Fäden der gesummten RegierungS-Maschinerie

durch seine Hände, er hat die entschei dende Stimme in allen wichtigen Fra gen der Verwaltung, auswärtigen und inneren Politik. Seine Zeit ist unun terbrochen in Anspruch genommen, vom Morgen bis er gegen 5 Uhr sein Reit Pferd besteigt und einen tüchtigen Er holungsritt in die Umgebung der Bun des-Hauptftadt unternimmt; dann ist auch häusig der Abend noch mit Konserenzen besetzt. Was an ihm besonders gerühmt wird, ist der klare Blicke, die rasche Erfassung einer Situatian und eine prompte Entscheidung darüber, was unter den gegebenen Umständen zu geschehen hat. Die Erledigung der mannigsaltigpen Geschäfte wickelt fich auf das glatteste ab, ob nun eine KriegSdepartements-Sache einer internationalen Angelcgenheii auf dem Fuße folgt, und von diesem Thema auf eine tiefliegende Rechtsfrage oder ein von Details strotzendes VerwaltungS-Pro-blem übergesprungen werden muß. Die Bundesregierung nicht in Uebereinstimmung mit der Stadt. A. A. Doung, der hiesige Zollaufscher und Verwalter des BundeSgebäudes, ist von Washington aus beauftragt worden weitere Bemühungen zu mlchen, daß die Stadt die gegen Uncle Sam gestellte Forderung für Verbefferungen der Ohio-Straße zurückzieht. Herr Doung wird, mit einem Schreiben von Washington ausgerüstet, vor der Behörde für öffentliche Arbeiten erschönen und dieselbe zu überzeugen versuchen, daß die Bundesregierung !"n derartigen &ntrr nefenltrfi be, k;. ist "Il III. . , Angebote für Stimm-Maschinen abgewiesen. Die County-Kommiffäre erhielten vier Angebote zur Lieferung von 130 Stimmmaschinen für Marion County. Von diesen verlangen die U. S. Standard und die Winölow Voting Mach. Co. je $95,000, während die NationalVoting Mach. Co. hier $81,250 forderte und die Columbia Voting Mach. Co. hier bis auf $73,000 herunterging. Da die County-Kommiffäre zu der Ueberzeugung kamen, daß keineS der Angebote mit Rückficht auf den Preis annehmbar fei, wurden alle zu. r!ickgewiefen und es werden neue Kontrakte ausgeschrieben werden. - Die Staats-Gesnndheitsbehörde. Der MonarSbericht der StaatS.Gesundheitsbehörde zeigt, daS 476 TodeSfälle während deS Monats März auf Schwindsucht zurückzuführen find. Lungenentzündung forderte 599 Opfer; Unfällen erlagen 149 Personen. Die Gesammt-Sterbefälle belaufen fich für den gennnien Monat auf rund 3656. Wiedemann's BockVier in Flaschen liefert die Jaeob Metzger Co. Beide! Telephons 407. Durch den Wahrspruch tu ner Jury in Winona, Minn., ist eine städtische Verordnung, welche den Wirthen verbietet, zu den Getränken einen Freilunch zu geben, für ungültig und ungesetzlich erklärt worden. Angeklagt, dieses schwere Verbrechen begangen zu haben, war ein Wirth Namens Artz, und er hatte verlangt, die Sache vor einer Jury zum Austrag zu bringen. Die Vertheidigung machte in Bestreitung der Behauptung der Anklage, der Lunch sei nur dazu da, zum Trinken anzuregen, geltend, daß viel weniger Durst vorhanden sei, wenn dazu gegessen würdc, und es wurden drei Aerzte aufgerufen, die sich in diefern Sinne aussprachen. Die Jury erklärte den Angeklagten darauf nichtschuldig und die Mucker hatten eine neue Niederlage zu verzeichnen. Ueber ein merkwürdiges Kindchen wird aus Waukegan, Wis., berichtet: Seit mehr als drei Monaten liegt nun die kleine Dorothy Thomet in einem sogenannten Jncubator". Sie wog bei ihrer Geburt nur 22 Pfund und hat es jetzt auf fünf gebracht. Sie sieht aus wie ein lebendes Püppchen. Der Jncubator wurde beständig auf 90 Grad Wärme gehalten durch heiße Wasserleitung, und die Nahrung des kleinen Wesens bestand aus Rahm, mit etwas Leimwasser gemischt. Gebadet wurde das Kind nicht, sondern jeden zweiten Tag mit Oel eingerieben. Es lag bislang in Watte und hat nun die ersten Kleidchen erhalten. Die Mutter war gleichfalls ein außergewöhnlich kleines Baby und wog bei ihrem Eintritt in die Welt nur drei Pfund. Der Fall erregt grokes Interesse.

Europäische Nachrichten.

?rot.3 ScHreswig-Kokstein. A v e r l a ck. Der 64jährige Hofbesitzer B. Dohrn verunglückte kürzlich dadurch, daß er mit einem Bein in eine im Betrieb befindliche Dreschmaschine gerieth. Er erlitt so schwere Verletzungen, daß er nunmehr daran ge storben ist. Kiel. Ein Opfer seines Berufes wurde der Wächter Schellhammer von der Germaniawerft. Er bemerkte auf dem vor der Werft liegenden türkischen Kriegsschiff Feuer, das er zu löschen versuchte. Hierbei ist er wahrscheinlich infolge der Aufregung vom Herzschlag getroffen worden. Die Feuerwehr der Germaniawerft, welche unter Füh rung 'des städtischen Oberfeuerwehr mannes Stade den Brand in kurzer Zeit löschte, fand Schellhammer als Leiche vor. Koldenbüttel. Ein alter Kämpfer von 1848 51, der hiesige Landmann G. I. Nissen, ist im 82. Lebensjahre gestorben. Der Heimge gangene bekleidete in der Gemeinde lange Jahre zahlreiche Ehrenämter. Crr diente seinerzeit bei dem 9. Jnfan terie-Negiment. K l i n g b e r g. Wohnhaus und Scheune des Hufners Schröder sind abgebrannt. M e h l b y. Die 14jährige Tochter des Parzellisten Henningfen besuchte die erkrankte Tochter eines Nachbarn. Als sie den Nachhauseweg antrat, gerieth sie bei der herrschenden Dunkel heit in den auf dessen Hofplatz befindlichen Teich und ertrank. Die Leiche wurde erst gefunden, als das lange Ausbleiben des Mädchens den Eltern auffiel. Die ärztlicherseits angestellten Wiederbelebungsversuche blieben leider erfolglos. R i e s e b y. Dem hiesigen Hauptlehrer Gustav Neubert wurde der Adler der Inhaber des Hausordens von Hohenzollern verliehen. U e t e r s e n. Der in weiteren Kreisen bekannte ehemalige Klosterhofmeister A. Göttsche ist dieser Tage nach längerem Leiden gestorben. Der Verstorbene trat als Zljähriger Mann beim Ausbruch des Krieges gegen Danemark in die schleswig-holsteinische Armee ein und diente beim 1. Jägercorps, mit dem er an dem ganzen Feldzuge theilgenommen hat. Das Amt ei nes Klosterhofmeisters bei dem hiesigen adligen Gut, in das er 1858 berufen wurde, hat er volle 39 Jahre vermaltet. Provinz Schrclien. B r e s l a u. Durch einen verheerenden Brand wurde die Breslauer Oelfabrik, eines der größten hiesigen Fabrikgebäude, heimgesucht. Das Gebäude liegt am Wachtplatz, während sich nach der Wallfischgaffe und nach der Kleine Holzstraße vierstöckige Speichergebäude anreihen. Das Fabrikgebäude ist vollständig ein Raub der Flammen geworden, und auch der Speicher an der Wallfischgasse dürfte vernichtet sein. A r n s l o h. Sein 25jähriges Jubiläum konnte dieser Tage Polizeige-fängniß-Aufseher Ernst Niebisch in voller Rüstigkeit feiern. Beuthen. Malermeister WilHelm Röder von hier feierte ein zweifaches Jubiläum und zwar sein 50jähriges Bürger- und Militär-Jubi-läum. Der Jubilar steht im 73. Lebensjahre. G i e r s d o r f. Auf der Feldmark zwischen hier und Borkendorf am sogenannten Töpferwege wurde ein Mann todt aufgefunden. Seine Kleider waren theilweise verbrannt und auf der Brust hatte er Brandwunden. Unweit von der Leiche fand man seine Tabakspfeife. Der Aufgefundene wurde als der Arbeiter Joseph Görlich aus Dürr-Arnsdorf, Kreis Neisse, recognoszirt. H a i n a u. Sein 100. Lebensjahr vollendete dieser Tage unser Mitbürger, der Steuereinnehmer a. D. Müller. Er dürfte eine der ältesten Personen Schlesiens sein. Laurahütte. In Ausübung seines Berufes ist der Hochofen-Schmel-zer Wons von hier von einer 7 Meter hohen Leiter herunter gestürzt. Der Verunglückte war 51 Jahre alt und Familienvater. Infolge der schweren Verletzungen starb Wons nach wemgen Augenblicken. Neustadt. Letztens fanden Passanten auf dem Wege zwischen hier und Lauber in der Nähe der Eisenbahnbrücke den KämmereiarbeiterKerzel von hier :m Straßengraben ersroren auf. Schwientochlowitz. In den Schacht gestürzt ist auf der Deutschlandgrube der Montagearbeiter Soßna von hier. Er sollte mit einem Kameraden vor einem Bohrloch in der Grube Gezähestücke holen. Auf dem Rückwege benutzte er einenFahrschacht, dessen Fahrteinrichtung z. Zt. reparirt wurde. Der Mann stürzte aus einer bedeutenden Höhe ab und war sofort eine Leiche. Tannhausen. Die Feinspinnerin Elfriede Förster aus Dittersbach verunglückte in der hiesigen Flachsspinnerei dadurch, daß sie mit der linken Hand in das Getriebe einer Feinspinnmaschine gerieth, wodurch ihr der 2., 4. und 5. Finger buchstäblich losgerissen und der 3. Finger gebrochen wurde; auch weist die Hand noch Rißwunden auf.

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Jvovinz 'goexu Dosen. Kürzlich fiel der 9iährige Sohn Leonhard des Restaurateurs Anton Kowalski, Jöirneiitr. wohnhaft, in der Nähe der gron Schleuse beim Spielen in die Warlye. Trondem der Knabe unter mehreren Kähnen hindurchaetneben wurde, gelang es dem Fischermeister Golynskt, Venetianerstr. 10 wohnhaft, den Verunglückten ans Land zu schaffen. Hier nahmen der Schiffssuhrer Herforty mit Unterstützung des Heilgehülfen Otto Hampel, Wasserstraße 7, sofort Wiederbelebungsversuche vor, die aber leider ohne Erfolg blieben. Vom st. Vor einiaer 3eit wurde in dem Canal zwischen Vlein - Posemuckel und Kranz die Leiche des Brenners Karl Dedorke von hier gefunden. Dedorke hatte sich aus feiner Wohnung entfernt und ist dann umhergeirrt. Anscheinend liegt ein Unglücksfall vor. G e m b i tz. Kürzlich wurde der Arbeiter Sulkowski von hier beim Abbrechen dürrer Aeste von den Bäumen im Bielskoer Walde von einem Ast so unglücklich auf den Kopf getroffen, daß er zu Boden fiel. Mit großer Mühe und mit Hilfe anderer Männer erreichte er noch seine Wohnung, aber schon kurz darauf starb er. K o st e n. Hier entschlief in fast vollendetem 90. Lebensjahre unser ältester Bürger, Stadtältester Mathias Konopinski, Inhaber des Kronenordens 4. Klasse. Der Verstorbene gehörte eine Rnhe von Jahren der l?;idtkerorkneten - Versammlung an und bekleidete dann 27 Jahre hindurch

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