Indiana Tribüne, Volume 28, Number 207, Indianapolis, Marion County, 24 April 1905 — Page 3
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Auf den Philippinen
Werden Vorbereitungen für den Besuch eines japaNischen Geschwaders getroffen. Geschützter zu Saigon gehört.-Muthmaßliche Pläne Rojestwensky.-Angcb-lichc Ungcrechttgkcit Frankreich's. Kaiser Wilhelm in Mcssina angcjungen. Bessere Beziehungen zwischen Italien und Oesterreich angebahnt. Castro briugt Sl, 400,000 Sicherheit.
Philippinen. AufBesuchgefatzt. London, 23. April. Eine Depefche aus Manila vom 22. an Daily " . , Matt jagt : ..Mze-Admi-al Tg'S Hauptmach, J wird sich am 26. April südlich von Formosa versammeln." In hiesigen Regierungskreisen herrscht große Thätigkeit. Der amerikanische Admiral, der kommandirende General und der japanische Konsul haben konferirt. Am Montag wird der Admiral eine Konferenz mit Generalgouverneur Wrigt haben." Japaner in Sicht. Manila, 23. April. Drei Kriegsschiffe liegen bei der Insel Cor. regedor; man glaubt, daß es japanische sind und daß die Ankunft des VizeAdmirals Kamimura stündlich zu er warten ist. Cochinchina. Russen zuversichtlich. Saigon, 23. April. Von dem russischen Geschwader ist keine Nachricht eingelaufen, seit es gestern die Kamran Bai verließ. Die Offiziere und Mannschaften der russischen Flotte haben das Vertrauen ausgesprochen jeder Sachlage gewachsen zu sein, die sich erzeben mag. Es wird behauptet Admiral Rojeftvensky leide an der Ruhr. GeschützfeuerzurSee. Saigon, 23. April. Die gesammte russische Flotte segelte gestern um Mittag aus der Kamran-Bai. In der Nacht wurde von der See her heftigeö Gefchützfeuer gehört. Man glaubt, daß die russische Flotte von einem Theil deS japanischen GeschwaderS angegriffen wurde. Vor der Abfahrt stattete Vize.Admiral RojeftvenSky Admiral JonquiereS einen Besuch ab. Von der russischen Flotte kam a rend ihres Aufenthaltes in der Kam ran-Bai kein Offizier oder Gemeiner an Bord, Die Russen erwarteten jeden Augenblick die Ankunft von Nedogatoff'S Geschwader. Die Eingeborenen find sehr befrie digt davon, daß in Folge deS russischen Besuches die Preise ihrer landwirth schaftlichen Produkte bedeutend im Preise gestiegen find. Frankreich. Russische Schiffe zu Saigon. Paris, 23. April. Eine Depesche von Saigon an den TempS meldet. diß die russische Flotte außerhalb der Kamran-Bai eine heftige Kanonade eröffnete, wahrscheinlich auf japanische Kundschafterschiffe. Die russischen Transportschiffe Kiel, Jupiter. Kniaz Gortschakoff und Kitoi find noch zu Saigon. Die Russen verlassen die Kamran-Bai. Paris, 23. April. Die Meldung des Kommandanten des franzöfifchen GefchwaderS in den Gewäffern EochinchinaS. daß das russische Ge schwader auS der Kamran-Bai in nörd licher Richtung abgefahren fei, wurde hier mit Befriedigung aufgenommen, da man wenig geneigt ist, sich RußlandS halber in bedenkliche Schwierig leiten zu stürzen. Angebliche Ungerechtigkeit gegen Rußland. Paris, 23. April. Manche hie fige Zeitungen gelangen bei Befpre chung der Ausweisung des russischen Geschwaders aus französischen Ge wüffern bei Jndochina zu der Ansicht, die Regierung sei bei dem Bestreben, Japan volle Gerechtigkeit widerfahren zu lassen, ungerecht gegen Rußland geworden. DaS stark ruffenfreundliche Echo de Paris" sagt, indem Frank reich darauf bestanden habe, daß die russische Flotte die Kamran-Bai ver lasse, habe es dieselbe zu einer leichten Beute Togo'S gemacht. Die russischen Schiffe Hütten die Kohlenbunker nur halb gefüllt und würden beim Zusam mentreffen mit dem Feinde nicht ihre
volle Kraft entwickeln können. Und das nennt sich Neutralität!" fügt das
Blatt wüthend hinzu U französischen Neutralttütbeftlmmunaen könne eine kriegführende m n , Kohlen e.nnehmm. um i4 X - X t4 . - k t ' -v tlUUy UCUl IiUlVlCil JUCU ytiuiicu. Der nächste Hafen aber sei, so behauptet die Zeitung, Wladiwostok Frankreich habe dem Geschwader seines Verkündeten den Vortheil der franzöfchm Neutralitätsgesetze vorenthalten. Andere Zeitungen ergehen sich in technischen Betrachtungen über die Neutralitatsgesetze und suchen zu beweisen, daß Rußland ungerecht behandelt worden sei. Japan. Noch immer argwöhnisch. Tokio, 23. April. Die Nachricht, daß auf Japan's Vorstellungen hin Frankreich versprochen hat, das russische Geschwader aus der KamranBai zu weisen und die Neutralität zu wahren, hat auf die öffentliche Meinung beruhigend eingewirkt, wenn man auch annimmt, daß RojeftvenSky seinen Zweck erreicht hatte, als er ersucht wurde, die Kamran - Bai zu verlaffen. Man argwöhnt auch, daß er nur außerhalb der 3 Meilen-Grenze gehen wird. Jedenfalls wird man hier nicht vollständig beruhigt sein, ehe die russische Flotte die Gewäffer Jndochina's verlaffen hat. Vorpoftenplänkeleien. Tokio, 23. April. Von Tungwa berichten unsere Truppen, daß eine kleine Abtheilung des FeindeS noch bei Laohing und Maloukvu, 20 Meilen nördlich von Tungwa steht. Die Vorposten der Ruffen bei Talou werden verstärkt. Bis jetzt ist es nur zu Scharmützeln der Kavallerie geommen. Rukland. Streik. St. P e t e r S b u r g, 23. April. In Folge des Streikes von 15,000 Bäckern ist der Preis des Brotes in Moskau auf das Dreifache gestiegen. Nur die städtischen Backöfen sind in Betrieb. Man befürchtet, daß der Streik ein langwieriger sein wird, ob gleich die Meister willens find, betrücht liche Zugeftändniffe zu machen. Demonstration. TifliS, 23. April. Während einer großen Demonstration in einem Theater wurden plötzlich die Lampen ausgedreht und Taufende von Exemplaren revolutionärer Proklamationen über die Menge ausgeschüttet, welche die Marseillaise sang. Hartnäckige Radikale. Moskau, 23. April. Trotz des Ausscheidens Schipoff's, des Fürsten Galitzin und des Fürsten Trubezkoi. hat der radikale Flügel deS Semstwo sein Festhalten an dem St. PeterSbur ger Programm vom 12. Dezember 1904 auf 'S Neue erklärt unb Delegaten zu dem ongreffe der SemftwoS gewählt, der am 5. Mai hier eröffnet werden. Freund Delcaffe. S t. Petersburg, 23. April. Die russische Preffe ist sehr erfreut darüber, daß Delcaffe auf seinem Posten als Minister des Aeußeren bleibt, da sie ihn als einen zuverlässigen Freund des russisch französischen Bündnisses betrachtet, deffen Rücktritt gegenwärtig ein Unglück wäre. Polizeiregiment. St. Petersburg, 23. April. Nicht nur die Entwicklung auf dem Kriegsschauplatze im Osten sondern auch das Schicksal des ganzen Reformplanes des Zaren hängt von dem Ausgange der bevorstehenden Schlacht zwifchen RojeftvenSky und Togo ab. Die Stellung der Regierung würde zweifellos, wenn auch nur vorübergehend, bedeutend verstärkt werden, wenn ein russischer Sieg erfochten würde. Die Liberalen find ungeduldig und verfolgen mit Argwohn jeden Schritt der Re. gierung. Sie befürchten, im Falle eines Sieges werde die Bureaukratie die Ausführung der Reformen durch
Komiteberathungen u. f. w. in's Endlose verzögern. Thatsächlich wird die ganze innere Verwaltung durch ein Polizeiregiment geübt. Man kehrt bereits zu den Methoden Plehwe'S zurück. Ueberall werden Verhaftungen vorgenommen und Versammlungen aller Bevölkerungsklasse aufgehoben. Auch die ZemftwoS zu Wladimir, Elisabethpol, Orel, TifliS und Levadia find geschlossen worden. Die Regierung freilich sagt, fie könne nicht mit verschränkten Armen zusehen, wie Agitatoren die Revolution schürten. Grokbritannien. Rojeftvensky'S muthmaßlicher Plan. London, 23. April. Eine Depesche von Paris enthält die offizielle Meldung, daß Rojeftvensky'S Schiffe die Kamran-Bai verlaffen haben. Dies, in Verbindung mit der Nachricht aus Manila, daß eS Togo'S Abficht fei, die Rüffen südlich von Formosa zu erwarten, führt zur Annahme, daß die beiden Flotten in nächsten Tagen zu-
sammenstoßen werden. Togos Kundschafterschiffe find von Formosa bis zu den Philippinen zerstreut und es scheint unmöglich, daß ein Theil der russischen Flotte durch die japanischen Linien schlüpfen könnte, ohne entdeckt zu werden. Offenbar wünscht der russische Admiral ein Zusammentreffen mit den Japanern zu vermeiden, bis er durchNcbogatoff'S Geschwader verstärkt ist, das jetzt vermuthlich in der Nähe der Meerengen ist. Es ist möglich, daß der Admiral nach dem Verlaffen der KamranBai den Kurs auf die Insel Hainan nahm, die mehrere gute Häfen hat. Diese könnte er kennten, um Kohlen einzunehmen. Dort wird RojeftvenSky wahrscheinich die Ankunft der 5 schweren Schiffe Nebogatoff'S abwarten, die ihm das Uebergewicht über Togo geben würden. Vielleicht sucht er auch die Insel Pelewan, Philippinen, auf. Japan's Herrschaft zur See wäre in großer Gefahr, wenn den beiden russischen Geschwadern die Vereinigung gelingen würde. Togo wird deshalb, nach Anficht hiesiger Marinc-Experten dieselbe nicht abwarten, sondern Rojeftvensky'S Geschwader angreifen, sobald seine Kundschafterschiffe dessen Aufenthalt genau festgestellt haben. Erdbeben. London, 23. April. Heute Morgen um 2 Uhr wurde in Derby shire, Vorkshire und anliegenden Distrikten ein Erdbeben beobachtet, das mehrere Sekunden dauerte. ES wurde nur unbedeutender Schaden ange richtet. Italien. Kaiser Wilhelm. M e s s i n a, 23. April. Zur Öfterfeier war die kaiserliche Pacht Hohenzollern reich mit Blumen und Pflanzen geschmückt. Hofkaplan Dr. Göns war speziell aus Berlin gekommen, um in der SchiNSkapelle Gottesdienst admhalten, dem die ganze kaiserliche Familie mit Gefolge beiwohnte. Am Schlüsse desselben hielt der Kaiser noch eine Predigt über einen Bibeltext. Mit den lokalen Beamten, die zum Frühstück eingeladen waren, unterhielt sich der Kaiser fließend in italienischer Sprache. Am Abend fand ein Fackelzug statt; 40 junge Mädchen aus Adelsfamilien brachten unter Leitung des Fürsten Buffo ein Ständchen. Am Montag wird der Kaiser nach Palermo reisen. Oeftrreich-Ungarn. Bessere Beziehungen zu Italien. Wien, 23. April. ES wird angekündigt, daß Graf GoluchowSki, der österreichische Mi lister deS Aeußeren, und Signor Tittoni, der italienische Minister deS Aeußeren, am 29. April in Venedig zusammentreffen werden. Ein halbosfizieller Commentar besagt, die Conferenz beweise, daß die freundschaftlichen Beziehungen zwischen Oesterreich und Italien keine Aenderung erfahren hätten. Man nimmt an, daß schwebende Fragen, speziell die BalkanFrage, in der Conferenz von den Miniftern besprochen werden sollen. Die Nachricht hat hier allgemeine Befriedigung erregt; man nimmt an, daß MeinungSverschiedenheiten in der Conferenz befriedigend ausgeglichen werden. Man hofft auch, daß ein Arrangement getroffen wird, nach dem ein Mitglied der Kaiserfamilte den König von Italien besuchen kann, ohne vorher im Vatican seine Aufwartung gemacht zu haben.
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Zurücksetzung der Deutschen. Wien, 23. April. Wie gemeldet wird, haben die Abg?ordneten Pacher, Kasper, Herold, Wolf, Schreiter und Genoffen die Regierung im Reichsrath wegen der Benachtheiligung des deutscheu Elements bei der Besetzung von Beamtenftellen in Böhmen interpellirt. Den Anftoß zu der Interpellation hat das Bekanntwerden der Thatsache gege den, daß bei der Besetzung von Richterstellen die Tschechen neuerdings ganz unverhältnißmäßig bevorzugt worden sind und auf 108 richterliche Beamte, welche soeben ernannt worden find, ganze neun Deutsche kommen. Man ist gespannt darauf, welcheAntwort vom Miniftertisch erfolgen wird. Der Bescheid mag aufgeschoben werden, bis der österreichische Ministerpräsident Freiherr v. Gautsch sich vcn seiner Krankheit genügend erholt hat, um selbst Auskunft zu geben. Wenn die Auskunft nicht befriedigend ausfällt, dürften die deutsch-böhmischen Land tagsabgeordneten abermals zur Obftruction schreiten unh damit die alte Misere im Parlament wieder beraufbeschwören. KarlKonizak. Wien, 23. April. Karl Konizak, der Leiter der öftereichischen Kapelle auf der St. Louiser Ausstellung, wurde getödtet als er in dem nahen Baden einen schon in Bewegung befindlichen Zug besteigen wollte. Venezuela. Castro bringt Gold in Sicherheit. W i l l e m st a d (Insel Curacao), 23. April. Vor einigen Tagen kamen mit verschiedenen Schiffen Sendungen von Gold in der Höhe von Kl. 400,000 hier an. daö in New Jork deponirt werden soll. Rede Castro'S. Caracas, 23. April. Präsident Castro sagte in einer Rede zu Calabazo am 19. April: Ich glaube nicht, daß die Möglichlichkeit eines neuen Konfliktes für die Republik vorliegt, aber, wenn gegen Vernunft, Recht und Gerechtigkeit Etwas geplant wird ich will nicht mehr sagen so schwöre ich Euch, daß ich wiffen werde, wie aus dem Andenken an frühere Patrioten Begeisterung zu
schöpfen ist und wenn eS an Ermuthigung fehlt, so werde ich sie bei den un erschütterlichen Bewohnern dieser Ebenen suchen und mit ihrer Unterstützung daS Schicksal herausfordern." Deutschland. DieMarokko-Frage alsBe-suchs-Hinderniß. Berlin, 23. April. Die plötzliche Verschiebung oder Aufgabe des Besuchs der Vertreter der Londoner Commercial Affociation", welche in hiesigen Handels- und Jnduftriekreisen um so mehr übel vermerkt worden ist, als die Vorbereitungen zum Empfang der englischen Gäste schon so gut wie vollendet waren, ist nach Meldungen britischer Blätter einzig und allem auf die Marokko-Frage zurückzuführen. Die Engländer betrachten Deutschland's Haltung ebenso gegen England gerichtet wie gegen Frankreich. Russische KriegsmaterialBestellungen bei Krupp. Essen, 23. April. Die Krupp'sche Fabrik hat umfangreiche russische Bestellungen aus Kriegsmaterial erhalten. Tag und Nacht wird an der Ausführung des Auftrages gearbeitet, und die Zahl der Arbeiter ist noch vermehrt worden. Dreitausend Werftarbeiter entlassen. B r e m e n, 23. April. Die Schiffswerft - Aktiengesellschaft Weser" hat 3000 Arbeitern wegen L ohnftreitigkeiten für nächsten Donnerstag gekündigt. Ein Schlag für die Sozialiften. Berlin, 23. April. Nachdem der Vorwärts" und andere sozialiftische Zeitungen im Laufe der letzten Wochen daS Elend der Arbeitslosen Berlin's in den grellsten Farben geschildert und daraus die üblichen Schlüsse gezogen haben, hat nun der Verein für die Berliner Arbeiterkolonie den Rothen einen Schlag in'S Comptoir geführt, von dem sie sich noch nicht erholt haben, denn bisher war ihre Antwort Schweigen. Der Verein ließ durch seine Agenten alle jene aufsuchen, deren Namen in den sozialistischen Liften in der Rubrik der Arbeitslosen standen und bot ihnen ausnahmslos Beschäftigung an. Aus 630 Offerten wurden weniger als ein
halbes Hundert acceptirt. In den
meisten Fällen baftrten die ausschlügi. ten Antworten sich darauf, daß die Arbeitslosen nicht Beschäftigung annehmen könnten, welche nicht vollkommen mit ihren Gewerkschaftsvorschriften im Einklänge stehe. Russenfreundschaft in Sachsen. Dresden, 23. April. In dem kleinen Städtchen Hinterhain bei Auerbach hat fich eine Episode zugetragen, die nicht nur ein eigenthümliches Licht auf die sächsischen Polizei Methoden wirft, sondern auch im Reichstag ein Nachspiel haben dürfte. Dort wurde eine Versammlung aufgehoben, in der ein bekannter Gefchichtslehrer einen Vortrag über Rußland zu halten begönnen hatte. Der Vortragende sprach vom Zarenreich als der Brutstätte des Despotismus, als der Vertreter der der Ortshauptmannschaft ihm in's Wort fiel und Auflösung der Versammlung dekretirte. Der Vortragende reichte hierauf dem Beamten sein Manuskript, das, laut authentischer Information, rein historischen Charakters war; auch steht der Betreffende allen volitischen Parteien fern. Der Beamte aber blieb bei seinem Befehl. Der Fall fand seinen Weg in die Gerichte, die in allen Instanzen zu Gunsten der AmtShauptmannschaft ausfiel. Nun beabsichtigt ReichStagsabgeordneter Hoffmann eine Eingabe vorzulegen. Die neue Soldatenschi nd e r e i. Die Militärbehörden haben kaum ihren Willen durchgesetzt betreffs des Verbots von Soldatenmißhandlungen seitens der Vorsetzten und schon macht der alte Krebsschaden fich in neuer Gestatt bemerkbar. Vier sogenannte alte Jahrgänge" des 4. Garde-Regiments zu Fuß, Leute, deren langer Dienst ihnen ihrer Mittelmäßigkeit halber noch kein einziges Auszeichnungssternchen eingebracht, hatten fich wegenMißhandlung jüngerer Kameraden zu verantWorten. Die Strafe lautete auf mehrere Tage Gefängniß. Die Militärzeitung bemerkt hierzu, daß eS fast den Anschein hat, als wollten die alten Jahrgänge" bei ihren Vorgesetzten fich einschmeicheln, indem sie jüngere Kameraden der Behandlung unterziehen, die auS der Lehrmethode der Offiziere gestrichen worden ist. Schiffsnachrichten. New Bork: .Etruria" von Liverpool; Neapolitan Prince" von Neapel; La Bretagne" von Havre; Germania" von Neapel. New York: Philadelphia" von Southampton; Etruria" von LiverPool. Queenstown: Caronia" von New York ; Campania" nach New Bork. Dover: Zeeland" nach New York. Southampton: New Bork" von New Bork. Gibraltar: Republic" von New York. Glasgow : Corinthian" nach New Bork. ase-Ba. Die gestrigen Spiele resultirten wie folgt: American. Association. Louisville, 23. April. LouiSville 000 00 1 2 0 03 Milwaukee....0 00 0 1 02 0 3 6 Batterien Kenna und Quinlan; McKay und Beville. Columbus, 23. April. Columbuö ....0 0001100 2 KansaS City. ..0 0000000 00 Batterien Beil und Ryan; Durham und Butter. Toledo, 23. April. Toledo 0 000 0 1 0 01 2 MinneapoliS ..1 0 1 00 4 0 0 1 7 Batterien Minahan und Clark; Siever und Marshall. National-Liga. Cincinnati, 23. April. Cincinnati ....2 5000000 18 St. LouiS 3 0 1 0 1 016 012 Batterien Ewtna. Chech und PhelpS; NicholS, Thalman und War ner. Brooklyn, 23. April. Brooklyn 0 1010020 i Boston 0000000000 Batterien Eason und Ritter; Boung und Needham. Chicago, 23. April. Chicago 00000001 1 PittSburg ....00000000 00 Batterien Brown und Kling; Philippi und Peitz.
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