Indiana Tribüne, Volume 28, Number 200, Indianapolis, Marion County, 15 April 1905 — Page 3

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Zar macht Versprechungen. Zusammentreffen des Kaisers mit Staatssekretär Hay bevorstehend. Der Zar krank. Kleine Gefechte in der Mandschurei. Die MarokkoFrage. Prinz Heinrich. Mißhandlung der australischen Eingeborenen. Wüthende Albanier.

Rußland. Allerlei Vers prechungen St. Petersburg. 15. April., 1:15 Uhr früh. Beim Empfang einer Ardeiter Delegation erklärte Finanzminister Kokovasoff, daß Regierung?beamte damit beschäftigt wären, Rer w t M M I formen im smne oer ausgeoruuien Wünsche der russischen Ardeiterschaft auszuarbeiten. Insbesondere soll für Kranken'. Unfalls- und AlterS-Versor-gung gesorgt werden. Auch soll das Verbot zur Bildung von Gewerkschaften und criminelle Verfolgung von Streikern aufgehoben werden. C n a l" abgedampft. Saigon, Cochinchina, 14. Apr. Das russische Hospitalschiff Cnal" ist nach 36ftündigem Aufenthalt, während deffen 900 Tonnen Kohlen sowie Pro viant und Medizin an Bord genommen wurden, abgedampft. Neue Meldung. St. Petersburg, 14. April. Gen. Linevitch meldet: ..Unsere Kavallerie zerstörte am 9. die Bahn nahe Jukutzu und zwischen Kaiyuan und Changtu. Am 10. ds. durchschnitt sie die Telegraphenlinie bei Kaiyuan." Arbeitersammlungen verboten. Moskau. 14. April. Polizeicheff Volkoff hat alle Arbeiterversammlungen verboten. Deutschland. Kaiser Wilhelm und S e k r. Hay. Berlin, 14. April. Da5 bevorstehende Zusammentreffen des Kaisers Wilhelm mit dem amerikanifchenStaatSsekretür Hay erregt hier in weitesten Kreisen das größte Jntereffe. Wie au verläßlicher Quelle verlautet, wurde auf eigene Initiative des Kaisers durch den deutschen Botschafter in Washington. Freiherrn Speck von Sternburg, und durch den amerikanischen Botschafter in Berlin, Charlemagne Tower, Herrn Hav die Mittheilung gemacht, daß dem Kaiser eine Begegnung Freude bereiten würde, wenn Beide zu ihrer Erholung die Mittelmeer-Region aufsuchten. Den Hauptgegenftand der Besprechung dürfte der Abschluß eines Rezp prozitätS-VertragS zwischen Deutschland und den Ver. Staaten bilden, an deffen Zustandekommen dem Kaiser sehr viel gelegen ist. Es ist aber auch anzunehmen, daß die Marokko-Frage in den Kreis der Diskussion gezogen werden wird, namentlich nachdem die Ueberreichung des bezüglichen deutschen Memorandums in Washington erfolgt ist. In Deutschland macht sich allgemein der lebhafteste Wunsch nach baldiger befriedigender Regelung der han delspolitischen Beziehungen mit den Ver. Staaten geltend, und man würde eS mit aufrichtiger Genugthuung ver nehmen, wenn die Sache durch die mündliche Aussprache zwischen dem Kaiser und dem amerikanischen Staatsse kretür wesentlichen Vorschub erhielte. Will nicht zur Ruhe. Die Marokko-Frage wirbelt neuer dings wieder viel Staub auf. Die Ankündigung von der Abschickung einer eigenen Gesandtschaft unter Führung deS Liffaboner Gesandten. Grafen v. Tattendach, nach Fez behufs Abschlus seS eines festen Handelsvertrages, in Ergänzung deS bereits bestehenden, wird viel besprochen. Daß das Thema: Marrokko sich auf der Tagesordnung behauptet, dafür sorgen auch die Lon doner und Pariser Blätter, welche nicht müde werden, immer neue Variationen aufzutischen. i Krankheit deS Zaren. Berlin, 14. April. Privatmel düngen aus St. Petersburg, welche aus einer Quelle stammen, die sich bis her als verläßlich erwiesen hat. besagen, daß der Zar in neuester Zeit schwer leidet und sein Zustand seiner nächsten Umgebung die größte Besorgniß ein flößt. Seine Krankheit hat zur Folge, daß r sich sogar bei Audienzen vielfach von der Kaiserin vertreten läßt.

M a r o k k o . P o l i t i k. Berlin. 14. April. Graf v. Tartenbach'Ashold. der zum Geschäftsträger in Marokko ernannt morden ist, hat einem Vertreter deS Lokal-Anzei-ger'S zu Fez über Deutschlands Ma-rokko-Politik folgende Auskunft gegeben: ES ist nicht allein Deutschlands Recht, sondern seine unaufschiebbare und unbestreitbare Pflicht, feine Intereffen in Marokko zu schätzen und zu entwickeln. Es verlangt energisch von den Signaturmächten der Konferenz von Madrid, die im Jahre 1830 stattfand, eine rückhaltlose Anerkennung der Politik der offenen Thüre und besteht auf der Erhaltung der Souveränität des SultanS und speziell der Unabhängigkeit Marokko's, weil beide nur sehr nbe stimmt in der englisch-franzöfischen Vereinbarung erwähnt werden und Zweifel über diese Sache berechtigt find. Deutschlands Programm, daö auf einer gesunden und untadelhaften Basis beruht, wird von der öffentlichen Meinung Deutschlands unterstützt; eS hat die Sympathie des ganzen span schen Volkes, einschließlich der leitenden Partei, und die Billigung aller vorurtheilslosen Mächte. Deshalb mag Deutschland vertrauensvoll seine Pläne durchführen und eS kann furchtlos den Konsequenzen entgegenblicken, welcher Art sie auch sein mögen. Deutschlands Parole ist: Unverzagt vorwärts !" Ziel der russischen Flotte. Berlin, 14. April. Im hiefi gen Flottendepartement nimmt man an, daß Admiral RojeftvmSky'S Geschwader bei den Cuyos-Jnseln, 80 Meilen südlich von Mindoro, Philip-pinen-Jnseln, liegt, wo es wahrfcheinlich Kohlen einnimmt und für die letzte Strecke der langen Fahrt Vorbereitungen trifft. ES find dort außerhalb der 3 Meilen-Grenze gute Ankergründe. Die Marine-Abtheilung erhielt aus einem ostindischen Hafen die Nachricht, daß die russische Flotte am 11. April am Südende von Cochinchina einen Kurs einschlug, mit hm sie bei 8 Knoten Fahrt in 4 Tagen nach den 300 Meilen entfernten CuyoSJnseln im nördlichen Theil der Sulu-See gelangen kann. Die Inseln liegen so, daß die Zufahrten von AviforS leicht über wacht werden können. Drei Kreuzer find muthmaßlich von den Russen nach der japanischen Küste geschickt worden, wahrscheinlich in der Hoffnung, Admi

ral Togo zu einer Verfolgung zu reizen. Gattinmörder Braun stein bestraft. München, 14. April. Der Sen sationsprozeß gegen den ehemaligen Artillerie Offizier Dr. Braunstein endete heute mit Verurtheilung des Angeklagten zu 7 Jahren Zuchthaus uns 10jährigem Ehrverlust. Braunstein war angeklagt, seine junge Gattin auf der Hochzeitsreise ermordet zu haden, um sich in den Besitz ihres bedeutenden Vermögens zu setzen. 1 r ntt

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Fin übereifriger Staats

anmalt. Berlin. 14 Ap il. Prinz Heinrich von Preußen wollte geraoe auf der engen Hamburger Brücke in Hamburg dem Zollwächter den Brückenzoll für das Auto in dem er fuhr bezahlen, als der ungeduldige Motorführer einer Straßenbahn ihm zurief: Was thun Sie da mit Ihrer Parfümkalesche." ..Bahn frei" rief der Prinz und fuhr weiter. Der Zollwächter meldete den Vorfall der Straßenbahngesellschaft und der Motorführer, der den Prinzen nicht erkannt hatte, schrieb einen Entschul digungsbrief an den Prinzen. Prinz Heinrich antwortete, daß er der ganzen Angelegenheit kein Gewicht beigelegt hätte. - Anstatt nun die Sache auf sich beruhen zu laffen, hat sich die übereifrige Staatsanwaltschaft eingemischt mit der Absicht Anklage gegen den Motorführer wegen Beleidigung zu erheben. Polnische Bergleute verurtheilt. Köln, 14. April. Nach fünftägiger Verhandlung im Schwurgericht zu Essen find von vierzehn polnischen Bergleuten, die wegen Aufruhrs während des großen Grubenarbeiter-Stri-kes prozessirt wurden, zehn zu Gefängniß von 2 bis 10 Jahren verurtheilt worden. Peftverdacht bestätigt. H a m du r g, 14. April. Im hiefigen Hafen von Hamburg war heute Morgen der von La Pla, Argentinien, gekommene Dampfer Defterro" von den Behörden ifolirt worden, well eine Anzahl peftverdächtiger todter Ratten an Bord gefunden waren. Die sofort eingeleitete amtliche Untersuchung hat nun den Peftverdacht bestätigt, und es find sofort alle Vorsichtsmaßregeln getroffen worden. In Stralsund ist eine Maisladung aus Amerika angelangt, die als verdächtig gilt. Dort ist man noch mit der Untersuchung beschäftigt. Japan. Scharmützel in der Mand s ch u r e i. Tokio, 14. April. Folgende offizielle Ankündigung wurde heute gemacht: . Unsere Truppen, welche auf der Fushun-Hailung-Straße östlich marschirten, vertrieben den Feind am Morgen des 12. nahe bei Yongpan. Der Feind hatte 1 Regiment Infanterie, 6 Schwadronen und 4 Geschütze. Unsere Truppen besetzten darauf Tsangshi, 15 Meilen östlich von Z)onpan. Seit dem 11. zieht ftch der Feind auf der KirinStraße zurück: er ließ nur genügende Truppen zurück, um den Uebergang über den Yushu-Fluß zu sperren." Grokdritannien. Mißhandlungen von Australiern. London, 14. April. Der Bericht der königlichen Kommission, die nach Australien geschickt wurde, um die Gerüchte über Mißhandlungen der Eingeborenen zu untersuchen, erregt allgemeine Entrüstung. In demselben heißt eS: Die Eingeborenen Weft-AustralienS werden wie Sklaven behandelt. Ohne für sie zu sorgen, oder ihnen Lohn zu zahlen, vermiethet sie ein Stationsleiter an den anderen. Häufig verhaften die Polizisten auf den geringsten Verdacht hin Eingeborene, legen ihnen Ketten um den "Hals, die mit dem anderen Ende an ihren Satteln befestigt find

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Rojeftvensky's schweres Schlachtschiff

und treiben so die Unglücklichen über weite Strecken nach dem Gefängniß In den meisten Distrikten werden der Polizei täglich 10 Cents für Beköftigung farbiger G.flngenen bewilligt, aber häufig werden die Gefangenen getödtet, um Kosten zu sparen." Türkei. S a l o n i c a. 14. April. Die Albanier bedröhen die Christen in Prizrand. Jyak und Diakora mit einem Maffacre. weil ihnen nicht gestattet wurde, an einen deS Mordes Verdüchtigen Lynchjustiz zu üben. Frankreich. HavilandS hissen Stern e n b a n n e r. Paris, 14. Arril. Viele Strei ker aus den Porzellanfadriken betheilig ten sich an Ruhestörungen und verschafften fich gewaltsam Einlaß in die verschiedenen Fabriken. Der Geschäftsführer der Haviland Werke hißte daö Sternenbanner. Die Streiker versuchten die Flagge herabzuholen, wurden aber von der Polizei daran verhindert. Paul Joneö' Gebeine. Paris. 14. April. Eine Commisfion von Sachverständigen hat mit Bestimmtheit erklärt, daß die zuletzt vom Gesandten Porter gefundene Leiche die des Admiral Paul Jones ist. Ueberrefte Admiral I o n e S Paris, 14. April. Die Bemühungen des Botschafters Porter find endlich von Erfolg gekrönt wordea. Er hat die Ueberrefte des Admirals Paul Jones bei seiuen Ausgrabungen gefunden. China. Der d e u t f ch e A t a ch e geehrt. Gen. Oku'S Hauptquar t i e r, 14. April. Prinz Karl Anton von Hohenzollern. der seit Oktober der Armee deS Gen. Oku als Vertreter Deutschlands attachirt war, reift Sonn tag in die Heimath. Gen. Oku gab ein Bankett ihm zu Ehren. Gerade wie bei uns. Tiflis, 14. April. Streiker haben die Telegraphendrähte bei der Elisabethpol - Station durchschnitten und mehrere Bahnzüge am Weiterfahren verhindert. Afrika. E d w a r d 'S R e i s e. P a l m a, Insel Majorca, 14. April. König Edward und Königin Alexandra werden von hier am 16. April adr?isen. Algerien, 14. April. Der Präfekt der Stadt ift officieg von dem Besuch des britischen Königspaares be nachrichtigt worden. Holland. SchiedSgerichtSvertrüge. Haag, 14. April. Die Zweite Kammer der Generalftaaten genehmigte heute die Schiedsgerichtsverträge Holland's mit Dänemark, Großbrittan' nien und Frankreich. - A r m e e p o st e n bei I n -d i a n a p o l i S. Washington, 14. April. Wenn nicht unvorhergesehene Hinderniffe eintreten wird das KriegSdeparte ment in 23 Wochen Kontrakte für neue Gebäude des ArmeepoftenS bei Indianapolis ausschreiben. Schiffsnachrichten. Dover: Deutschland" nach New York. Bremen: Caffel" von Baltimore. Funchal: Prinzessin Victoria Luise" von New Z)ork. New York: La Savoie" von Havre.

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x Ausland :h-k:-H"!-i-;--:":-:-i!!-:-i. Stiftung für R e k 0 n -v a l e s z e n t e n. Die Wittwe Emile Zolas schenkte der Verwaltung des öffentlichen Armenwesens in Pijns ihr Villengut in Medan zur Einrichtung eines weiblichen Rekonvaleszentenheims. Ungarische Bauernhoch3 e i t. Der Sohn des reichen Bauern Schulz in Hidezkuk, Ungarn, führte eine reiche Braut heim. Zu dem Hochzeitsfeste waren nicht weniger als 400 Gälte geladen, welche 14 Kälber und 120 Paar Geflügel verzehrten. Zu den beim Mahle aufgetragenen Mehlspeisen wurden 4 Centner Mehl und 53 Gallonen Milch verwendet. Der Durst der Hochzeitsgäste wurde mit 264 Go!lonen Wein gelöscht. B e m o o st e s H a u p t. Die Ut 'oersttät zu Utrecht, Holland, hat kürzlich einen Arzt als fertig" nach Hause geschickt, der nicht weniger als 70 Semester studirt hatte. Jü't." so war ber Spitzname des Bemoosten, war in der ganzen Stadt bekannt, besonders bei der Polizei und in den Bierkneipen. Unzählige Male war er in's Examen gestiegen," aber jedes Mal als zu leicht befunden worden. Jetzt hat er sein Ziel endlich erreicht. Begnadigt. Im Jahre 1860 wurde der Gasiwirth Meder in Ehrenbreitstein, Rheinprovinz, von seiner Ehefrau und 'dem Lehrer Keller ermordet. Die Frau und ihr Helfer wurden vom Schwurgericht zum Tode verurtheilt, vom damaligen Prinz-Ne-genten, späteren König Wilhelm aber zu lebenslänglichem Zuchthaus begnadigt. Die Wittwe Meder ist kürzlich begnadigt und aus dem Zuchthause entlassen worden; 45 Jahre hatte sie verbüßt; sie steht nunmehr im 68. Lebcnsjahre. Für st als Lokomotivf ü h r e r. Der Fürst Ferdinand von Bulgarien verließ, als er letzthin von London über Calais nach Paris reiste, in Abbeville seinen Salonwagen und bestieg im Kostüm eines Mechanikers mit einem Ingenieur die Lokomotive. In strömendem Regen fuhr er auf der Lokomotive bis Paris, wo er auf dem ).ordbahnhofe von hohen Verwaltungsbeamten der Bahn empfangen und mit Komplimenten überhäuft wurde. Im Hotel Continental" erregte es einiges Aufsehen, als der Fürst dort in seinem Mechanikeranzug, mit Kohlenstaub beschmutzt und von Adjutanten in großer Uniform begleitet, eintraf. Wollte ihre Herrin vergiften. Ein IZjähriges Dienstmädchen in Weimar, Thüringen, schüttete der Frau ihres Dienstherrn, des Fleischermeisters Müller, ein erhebliches Quantum Schwefelsäure in die Kaffeekanne, aus der Frau Müller sich eine Tasse eingoß und trank. Sie merkte jedoch sofort an einem brennenden Schmerze im Munde, daß mit dem Kaffee etwas geschehen sei, und schluckte ihn deshalb nicht herunter. Das Mädchen leugnete erst hartnäckig, gestand aber schließlich ihre Schuld ein. Sie hatte die That begangen, um dadurch die Entdeckung eines Diebstahls, den sie bei ihrer Herrschaft verübt hatte, zu verhindern. Das Mädchen wurde verhaftet. Großer Obligationenfund. Als in Vamberg, Oberfranken, e,in Herr und eine Dame an einem Abende durch eine gut belebte Straße gingen, bemerkten sie mitten auf dem Trottoir ein zusammengebundenes längliches Packet, das sie aufhoben und in der Annahme, eine Anzahl zusammengefalteter illustrirter Zeitschriften gefunden zu haben, mit nach Hause nahmen. Wie erstaunten sie jedoch, als sie beim Auseinandernehmen der PaPiere die Entdeckung machten, daß ihnen 27,000 Mark Werthpapiere als Fundgegenstand in die Hand gefallen waren. Sie meldeten die Sache der Polizei an. Die angestellten Erhebungen führten zu einem Resultate. Die Effekten waren von einer geisteskranken Privatiere von zu Hause mitfortgetragen und auf die Straße geworfen worden. Die ehrlichen Finder erhielten den gesetzlichen Mnderlohn ausgehändigt. Erstickt und verbrannt. Aus einer Wohnung in Riesa,' Sachsen, welche zwei Schüler des dortigen Technikums, Alexander Müller aus Celle und Paul Siegel aus leine, innehatten, drang Rauch. Nachbarn benachrichtigten die Feuerwehr, und als diese in die Wohnung eindrang, lag zwischen den brennenden Möbeln, Decken und Portieren erstickt der Techniker Siegel, während Müller, der gräßliche Brandwunden davongetragen hatte, noch schwache Lebenszeichen von sich gab, aber ebenfalls bald darauf seinen Geist aufgab. Einer der beiden jungen Leute, die erst spät in der Unglücksnacht nach Hause gekommen waren, hatte, nachdem er auf dem Sofa eingeschafen war, die brennende Petroleumlampe mit derTischdecke umgeworfen, wodurch die letztere und später die Polsterung des Sofas und noch mehr Inventar des Zimmers in Brand geriethen. Durch den Rauch wurden die beiden Techniker betäubt und vermochten sich nicht mehr zu retten. Der Zimmerbrand wurde von der Feuerwehr, die mit Rauchmasken in das Zimmer eindrang, schnell gelöscht.

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