Indiana Tribüne, Volume 28, Number 198, Indianapolis, Marion County, 13 April 1905 — Page 4

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Jndtana Tribune. 13 April 1903.

Jndiana Tribüne. Hnaukgeaeden von bet Vutndrg Cs. Indianapolis, Ind.

Harry C. Thudium Präsident. Geschäf tS ioca I: 0, 31 Süd Delaware Straße. telbphome sss. Kntered at the Pot Office ol Indianapolis a second class matter. Streiks un Schiedsgerichte Da der Jntereffengegensatz zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern mit den wechselnden Bedingungen des wirthschaftlichen Lebens gegeben ist, so wird es in hoch entwickelten Industrieftaaten ohne organifirten Kampf nicht abgehen. Ob aber solche Jntereffen kämpfe dauernd ohne ' ernfte Kraftproben, d. h. ohne Streiks und AuSsperrungm, durchgefochten werden können, ist bis jetzt noch eine offene Frage. Versuche, durch StaatSgesetze den Ausbruch verheerender Streiks zu verhin dern oder zu erschweren, find in den letzten 15 Jahren in vielen Kulturlündern gemacht worden. Dabei haben fich in der Praxis gewiffe Uebereinftim mungen herausgebildet, aber auch, je nach dem Alter der industriellen EntWickelung, verschiedene Typen staatlicher Einmischung festgesetzt. Uebereinftimmend ist in allen Ländern die reinliche Scheidung der vom Staate vorgeschriebenen Thätigkeit der Einigungsämter, die ein Kompromiß zwischen den streikenden Parteien herzustellen suchen, von der nach Recht und Billigkeit urtheilenden Urtheilssprechung eines Schiedsgerichts, das speziell für diese Fälle konftituirt wird. Die verschiedenen Typen ergeben fich je nach der Machtvollkommenheit, mit der die Aemter in ihrer Thätigkeit zur Verhinderung oder Beilegung von Streiks ausgestattet find. Wir können vier solcher Typen unterscheiden: den norwegischen, den westeuropäischen, den amerikanischen und den australischen. 1. Das norwegische System beschränkt fich auf die Vorbeugung des Ausbruchs von gewerblichen Streitigkeiten zwischen den eingetragenen Berufsvereinen und den Arbeitgebern. Es erlaubt den Befchluß auf Niederlegung der Arbeit erst dann, wenn die andere Partei einem vor dem EinigungSamt eingegangenen Vergleich oder einem Urtheil des angerufenen Schiedsgerichts fich nicht unterwirft. Dadurch wird also nur zwischen den beabsichtigten Lohnkampf und seine Durchführung die Formalität einer Verhandlung geschoben, deren Erfolg bei wirtlich ernsten Jntereffengegensätzen illusorisch ist, weil er nicht erzwungen werden kann. 2. DaS westeuropäische System, wie es fich in England, Deutschland und Frankreich herausgebildet hat, vermeidet jeden Zwang zur Anrufung eines EmigungöamtS oder Schiedsgerichts. Wird von einer der streitenden Parteien die Berufung eines Einigung?amts vorgeschlagen, so wird ein solches für den einzelnen Fall gebildet. Bnngt dieses eine Einigung nicht zu stände, so erfolgt ein Schiedsspruch, der aber für keine der beiden Parteien bindende Kraft hat. Vielmehr können beide Parteien innerhalb einer bestimmten Frist ihre Erklärungen dazu abgeben, die dann zu sammen mit dem Schiedsspruch deröffentlicht werden. ES ist also nur auf eine möglichst beiden Parteien gerecht werdende Beeinflussung der öffentlichen Meinung abgesehen. Dennoch zeigt die Erfahrung, daß der Erfolg der Einigungsämter allmählich im Steigen begriffen ist. In England wurden 1900 nur 4,6 Prozent, 1904 aber schon 6,9 Prozent aller Streiks durch die Einigungsämter beigelegt. In Deutschland stieg der Erfolg von 1902 bis 1903 in noch viel höherem Grade. Mit Ausnahme des Kantons Genf in der Schweiz, wo das australische Syftem eingeführt ist, gilt in Westeuropa das Prinzip weitgehendster FreiWilligkeit. 3. Das amerikanische Prinzip, wie es in den meisten Einzelftaaten und in Kanada für den Eisenbahnbetrieb gehandhabt wird, unterscheidet fich von dem europäischen durch die größeren Befugniffe, die eS den EinigungSäm tern und Schiedsgerichten giebt. Sie können z. B. Zeugen vereidigen, fich Geschäftsbücher und Dokumente vorlegen lagen. Aber das Recht, die Durchführung des Schiedsspruches zu erzwingen, fehlt auch in Amerika. 4. Zuerst in Neuseeland brachte der Arbeitsminifter ReeveS schon 1392 ein

Gesetz zur Annahme, das für alle Be

rufSvereinen angehörenden Arbeiter bei Lohnftreitigkeiten obligatorifch?SchiedSgerichte einführte und ihnen die Befugniß gab, ihre Entscheidungen für einen Zeitraum bis zu zwei Jahren für rechtsverbindlich zu erklären. Durch hohe Geldstrafen bis zu 500 Pfund können die Parteien gezwungen werden, fich diesem Schiedsspruch zu unterwerfen. Da später auch Neu-Süd-WaleS, Süd'Auftralien und Weft.Auftralien die neuseeländische Gesetzgebung fich zum Muster nahmen, so kann man He seS System jetzt wohl das australische benennen. Da infolge der ablehnenden Haltung der Zechenbefitzer während des letzten Streiks der Bergarbeiter im Ruhrgebiet die eintgunSamtliche Thätigkeit völlig versagte, so haben fich in Deutschland viele mit den Arbeitern sympathifierende Sozialpolitiker für Einführung des australischen System erklärt. Der Ruhm unserer Antipoden in NeuSeeland hat infolge ihrer weitgehenden sozialen Gesetzgebung in den letzten Monaten ein lautes Echo in deutschen Tageszeitungen gefunden. Die Einigkeit des Dreibundes ist durch nichts gestört, am wenigsten durch das Krächzen deutschfeindlicher Blätter. Den Wolf, Bär und Hirsch hätte der Präsident in Ehatham Street, New Vork, in größerer Anzahl finden können als im Westen. Wahrscheinlich schweift er in die Ferne, weil er dort sicherer ist dem Wild das Fell Über die Ohren ziehen zu können, in Ehatham Street könnte es umgekehrt kommen.

Allem Anscheine nach wird die hier am 10. und 11. Mai stattfindende Schillerfeier von überwältigender Großartigkeit sein. Die Feftvorftcllung Wilhelm Tell" ist in so vollendeter Weise arrangirt, daß sie allen Besuchern einen unvergeßlichen Genuß gewähren wird. Der Feft-ActuS im Deutschen Hause wird auf das deutsche Gemüth nicht minder erhebend wirken. Indianapolis wird seinen hohen Ruf bei Begehung der Schillerfeier aus's Neue bewähren. Dem Ausschuß für das Bundes. Turnfest muß vom gesammten Deutschthum die ausgiebigste Unterstützung zu Theil werden. Jeder Verein sollte sofort die Komite? zum Vertrieb für die Eintrittskarten zum Turnfest ernennen und es denselben zur Pflicht machen aus'S Eifrigste den Verkauf der Karten, die nur je öl kosten, in die Hand zu nehmen. DaS gefammte Deutfchthum ist an dem Erfolg des Turnfestes interesfirt und muß mit allen Kräften zum Gelingen beitragen also frisch an die Arbeit. Wieder einmal ist die Welt in Spannung über den bevorstehenden Eonflikt der russischen und japanischen Flotten. Fieberhaft ist die Spannung aber nicht, denn ein Sieg der Japaner scheint allzu wahrscheinlich. Während die japanischen Schiffe mit Veteranen, die fich erst kürzlich mit Ruhm bedeck ten, bemannt find und fich in Gewäffern befinden, von denen fte jeden Zoll kennen, besteht die russische Mannschaft zumeist aus Rekruten, die zwangsweise in den Dienst gepreßt wurden ein Feind, der frisch vom Siege kommt, hat stets das Uebergewicht. Die Stelle in der Botschaft der Eentral-Behörde des Deutsch-amerika-Nischen National-VerbandeS, daß bei der hier im October stattfindenden Na tional-Eonvention nicht so sehr ans banquettiren, sondern vielmehr an gründliche Arbeit gedacht werden soll, hat einen guten Klang. DaS leider bei solchen Gelegenheiten so sehr einge riffene Uebel, die Delegaten aus den verschiedenen Staaten weit über die Mittel der Lokal-Verbände, welche die Conventionen übernehmen, zu fetiren, sollte besonders im Verband deutscher Vereine keine Stätte finden. Man muß fich darüber klar sein, daß die Mittel der Verbände der Erreichung idealer Ziele in erster Linie gewidmet sein müffen, man also einer übernommenen Pflicht untreu werden würde, wenn man diese Mittel für Gelaze derwenden und den idealen Zielen Mittellos gegenüberstünde. Die Würde des Verbandes bleibt dadurch bester gewährt und ein nachahmungswürdigc ; Beispiel wird gegeben. Die Central'Behörde hat recht und abermals recht. P. P. Sandman wurde gestern von einer Farbigen, der er in einer Alley gefolgt rc ar, um 110 beftohlen. Er meldete seinen Verlust der Polizei.

Sicherheitsbehörde in Sitzng.

Schon seit längerer Zeit war der SicherbeitSbehorde das Gesuch, eine der alten Dampffeuersprigen durch eine neue zu ersetzen zugegangen und gestern wurde diesem Gesuche entsprochen. Nur 2 Fabrikanten waren berücksichtigt, d. h., nur 2 Fabriken von Dampfspritzen wurden aufgefordert, Angebote einzusenden und von diesen beioen erhielt die AhrenS Fire Engine Company aus Cincinnati, deren Angebot das höchste war, den Contract. Die alte Spritze, welche durch die neue ersetzt werden soll, wird von der Gesellschaft vergütet werden. Die neue Spritze schleudert 600 Gallonen Waffer in der Minute und der Preis derselben wird fich auf $4250 belaufen. Die American La France Company aus Elmira, N. Y., welche gleichfalls um Einsendung eines Angebotes angegangen worden war, erbot fich, ihre Spritze für $4000 zu liefern, die Sichcrheitsdehörde aber entschloß fich für die andere. Zu SpezialPolizisten wurden Julius Kitzing, John Proctor und John Massey ernannt. Die Spezial-Polizeige walt wurde Wm. B. Berninger entzogen. Jeffe A. Sanders wurde als Polizist angestellt und W. H. Richardson erhielt seine Ernennung zum HülfsFeuerwehrmann bestätigt. Der Fall der beiden Polizisten Silvey und GoinS, gegen welche die Anklage vorliegt, daß sie auf ihrem Posten geschlafen haben sollen, wurde bis zur nächsten Sitzung verschoben, da keine Zeugen erschienen waren. Behörde für öffentliche Werke. Petitionen eingereicht. Für Cement-Seitenwege in Morris. Straße, von Madison Avenue bis Ost Straße. Für Cement-Seitenwege in Dearborn Straße, von Nowland Avenue bis 16. Straße. Resolutionen angenommen. Für Abzuqzkanal in Douglas Str.. bon Jndiana Avenue bis Wulnut Straße. Für Abzugskanal in der Alley östlich von Douglaß und andern Straßen und Alley, von North Straße bis Kinney Straße. Für Cement-Seitenwege in 20. Str., von Highland Place bis zur erftrn Al ley östlich von Senate Avenue. Für Cement-Seitenwege in 22. Str., von Eolumdia Avenue bis zu den L., E. & W. Eisenbahn-Geleisen. Polizeiliches. Ralph Cox und Martin Parker, zwei junge Burschen, wurden verhaftet, weil man sie in Verdacht hat, der Big 4 Eisenbahn eine ganze Quantität Messing gestohlen zu haben. John W e b b , früherer Polizift, ein Hüne von Gestalt, wurde heute früh von der Polizei in Gewahrsam genommen. Webb zeigte in letzter Zeit Spuren religiösen Wahnsinnes, und als Polizist Asch ihn heute früh in einem Restaurant traf, als er gerade eine religiöse Anrede vom Stapel lassen wollte, nahm er den Mann fest. Brücken-Einfturz. - Vier Mann verletzt. Danville, Va., 12. April. Mit einem Theile der neuen Brücke über den Dan-Fluß stürzten heute Morgen sieben Mann und einige Maschinen 25 Fuß tief in den Fluß. Verletzt wurden: M. E. Highland, Teledo, O.; Howard Lunard, Lunard. ColumbuS, O.; Lee Jordan, Coving. ton, Ky. ; D. E. Nance, Danville, Va. S. A. Patterson von hier, Charles Moore von Cincinnati, O. und Ora Beaman von Indianapolis, Ind., ka men unverletzt davon. Bahn-Unfall. Sieben Personen verletzt. Bellefontatne, Ohio, 12. April. Der St. Louiser Schnellzug zug der Big Four Bahn entgleiste hier heute Abend.. Verletzt wurden: Ein Mann, muthmählich S. Sacks von PittSdurg; Nathaniel Chandler, Weymouth, Maff.z Fräulein Mary Rankin, St. LouiS; W. A. Wheeler, Union City, Pa.; G.A. Broughton. Postbeamter, Cleveland; Charles Bowman, Postbeamter, Fortville, Ind.- Charles Quayle, Lokomstidführer, Cleveland.

Grundeigenthums Uebertragungen.

JameS Monroe an Frederick Miller, Lot 6 in Munroe's Addition, 40 bei 139 Fuß, verdeffert, Nordseite von Roache Ao-nue, östlich von Jsadella Straße. $1500. Elizabelh A. Kaftner an David P. Haffner, Lot 9 in Miami Pomder Cos. Subd., 40 bei 135 Fuß, verbessert, Weftsette von Illinois Str., südlich von 24. Str. $4050. Theodor F. Harrison an Julia A. Mann u. A.. Lots 49 und 51. Speers Add.. 1,200. Mary C. T. Home an Herbert L. Whitehead, Lot 176, Taldotts revidirte Add., südwestliche Ecke Taldott Ave., und Boston Str., $1,500. Derselbe an denselben. Lot 185, östliche Seite von Talbott Ave. und nördlich von 20. Str., 81,400. Derselbe an denselben Lot 173, weft. liche Seite von Talbott Ave., nördlich von 21. Str., 81.850. Solomon Finkelftein an Laura I. Laugblin, Lot 51 und Theil von 52, McKernan'S Sub., Außenlot 28, 32 bei 90 Fuß, Verb , östliche Seite der Senate Ave., südlich von Henry Str. $1,675. Charles M. Ryder an Joshua B. Turner. Lot 181, West Park Add, 38 137 Fuß, Verb., östliche Seite der Holmes Ave., südlich von Vermont Str. $1,450. Albert B. Carter an Judson D. Moshelle. Lot 4. Carter'S zweite Add., 90 bei 298.15 Fuß, vacant, westliche Seite der Pennsylvania Str., nördlich von 52. Str. $700. Clara D. Wolfran an Albert B. Carter. Theil des südwestlichen Viertel, Section 1, Township 16, Range 3, fünf Acker, Washington Township. $6,000. Addie S. RawlS an Willis S. Blatchley. Lot 11 und Theil von 12, Wocher Jr's zweite Sub., 54 bei 200 Fuß, verb., westliche Seite der Park Ave., südlich von 16. Str. $8,000. College Heights Realty Company an John William Buffey, LotS 16 bis 24, Block 2. und LotS 22 und 23, Block 3, Schofield u. A. Add., 41.11 bei 140 Fuß jede, vacant, Columbia Ave., nahe 28. Str. $5,000. Dieselbe an John W. Buffey. Lot 11. Block 2, westliche Seite der Martindale Ave., südlich von 28. Str. $550. Jda 0. Stanley an Arthur M Jessup, Lot 26, Osgood'S Washington Boulevard, Oftseite der New Jersey Str., nördlich von 32. Str. $900. William T. Marshall an John M. Barnett, Lot 4. Sarnmi Clark'S Addition, Westseite der Pennsylvania Str. nördlich von 40. Str. $575. Jefferson C. Brunson an Thomas A. Daily, Trustes, Theil vom nord westlichen Vierttl, Section 25, Township 17, Range 4, Lawrence Town ship. $3000. Thomas A. Daily. Truftee. an Jes, ferson C.Brunson, daffeibe Eigenthum. $3000. Sarah C. Boyden an Magdalena Culmqn, Lot 26. Seidensticker's Sub divifton, Birkemeyer'S Addition. Süd feite der Sanders Str., westlich von Ringgold Str. $1475. Margaret M. Krutz an JameS W. CarnaguS, Lot 3, Block 14, Nord IndianapoliS, 30 bei 125 Fuß, derbessert, Südseite der 29. Str. westlich von BarneS Ave. $1,000. Justin D. Bowersock an Clara Wolfram, ein Theil hti südweftl. Viertels der Section 1, Township 16, Range 3, fünf Acker in Washington Township$3000. Mary Ritzinger an Edw. Stahlhut, Lot 45 in NordArsenal Park Addition, 40 bei 125 Fuß, vacant, Nordseite von VermontStraße, östlich von Orien tal Str. $900. Charles OakeS an George Schäkel, Lots 23 und 24 in Downey's 3. südöftlichen Addition, 35 bei 135 Fuß jede, vacant, Südseite von Raymond Str., östlich von Linden Str. $550. Augnft Sahm an Pierre Gray, Lot 100, Morton Place, westliche Seite von Alabama Str., nördlich von 20. Str., $7000. Pierre Gray an Eftelle P. Johnson, Lot 46, östliche Seite von Delaware Straße, südlich von 22. Straße, $3000. Alexander Hetz an Ralph K. Smith, Lot 155, östliche Seite von Alabama Str., nördlich von der 19. Straße, $3000. Garantirte Kur fnr Hämorrhoiden , Kitzelnde, blinde, blutende oder hervorstehendeHämorrhoiden. Ihr Apotheker erstat tet daS Geld zurück wenn PAZO OINTMENT zu kuriren verfehlt in 6 bis 14 Tagen. 50c.

Hornberger Hoffmann. """" Gestern Abend 8 Uhr fanb im festlich geschmeckten Hause des Herrn An dreos Hornberger, 8?6 Jndiana Am. die Trauung der lrtzten Tochter der cinN so tödterreichen Familie statt. Frl. Lena Hornberger reichte Herrn Heinrich Hoffmann die Hand zum ehelichen Bunde. Tie Trauung wurde von Pastor F. Nickisch vollzogen. ES waren etwa 125 Gaste anwesend, welche dem Brautpaare herzlich gratulirten und ihre Aufrichtigkeit durch zahlreiche werthvolle Geschenke bekundeten, die dem jungen Paare natürlich große Freude bereiteten. Nach der Trauung fand die Bemir thung der Gäste statt, welcher Aufgabe stch die Brautmutter Frau Elisabeth Hornberger in ihrer bekannten herzli chen freigebigen Weise in ganz großar tiger Weise entledigte. Am Tische wünschte Pastor I. C. Peters, der stch auch bei der Hochzeit anwesend war, in wohlgesetzte Rede dem Brautpaare Glück und Segen für die Zukunft. Unter heiterer Unterhaltung bei Gläserklung und Saitenspiel dehnte fich die frohe Hochzeitsfeier big zu später Stunde aus.

Rene Inkorporationen. Folgende Gesellschaften erwirkten vom Staatssekretär ihre Jncorpora ionS'Papiere: Die ..Herrin Oel and Gas Co.", Anderson. organiftrt, um nach Oel und GaS zu bohren in Williamson, JllS., Capital $100.000. E S steht zu hoffen, daß die Agitation des Frauen Conzil, die Schulhöfe mit Brunnen auszustatten, Früchte tragen wird. Delegaten des Conzils waren in der letzten Schul ratssitzung anwesend und machten die Herren Schulräthe darauf aufmerk süm. daß ein Brunnen ein nöthigeres Equipirungsftück einer Schule sei als ein Piano. Reines frisches Brunnen waffer dürfe in keinem Schulhofe fehlen. Raucht die BONANZA. Wie man in Ckina Manuskripte zurürschickt. Wohl die höflichste Form der Rückgäbe von Manuskripten, d zu der Aufnahme in ein Blatt nicht geeignet erscheinen, wenden die Chinesen an. Im Nachfolgenden der Wortlaut eines solchen Begleitschreibens aus der Feder ?ines bezopften Redakteurs: Wir lasen Dein uns eingesandtes ?tanuskript mit unendlicher Wonne. Wir schwören Dir bei der geweihten Asche unserer Vorfahren, daß wir noch niemals e in solches Meisterwerk der Feder gelesen haben. Würden wir es dem Drmke übergeben, so würde Se. Majestät der Kaiser, unser erhabener und mächtiger Herr, uns den Befehl senden, dieses Meisterwerk zum bauernden Vorbilde zu nehmen und nichts zu drucken, was jenem an geistigem Werthe nachstünde. Da aber nur selten solch 'Hervorragendes geschrieben wird, so würde unsere Zeitung die nächsten zehntausend Jahre nur als weißes Papier erscheinen. Deshalb senden wir Dir mit Zittern und Zagen Dein göttliches Manuskript retour und erflehen Deine Verzeihung mit vielen Tausenden von Gebeten." Höflicher kann man nicht mehr sein. Der Gaulois", dem dies entnommen ist, hat die Probe darauf gemacht und einem Einsender ein Manuskript mit diesem Text als Begleitschreiben retour gesandt. Am anderen Tage fanden sich zwei Herren auf der Redaktion ein die Aeuaen des gekränkten Einsenders! P cnnsy l v ania Linien. Nach Chicago, dem Westen und Nordwesten. Der Chicago Spezialzug verläßt Indianapotis täglich um 11.35 Uhr Morgens und langt 3.30 Uhr Nachmittags in Chicago an. Feinste Wagen, Pullman Parlor Cars und Pennsylvania Standard Cafe Cars. Menu a la carte. Der Chicago Expreß verläßt Jndianapolis täglich 11.50 Uhr Abends und langt um 7.10 Uhr Morgens in Chicago an. Feinste Waggons und Pullman Standard Schlafwagen. Schlafmagen können zu jeder Zeit nach 9 Uhr Abends bestiegen werden. Raten, Schlafmagen - Privilegien etc. können auf Anfrage bei Billettagenten erhalten werden, 48 West Washington Str., Ecke Illinois und Union Station oder indem man sich wendet an v. W. Richardson, A. G. P. A. CENTRAL C0LLE6E OF MUSIG, 550 ord Meridian Str. ...Schule jetzt eröffnet.... Tag Schüler somie auswärtige Schüler, velche hier im Kollege völlige Aufnahm, ,uchn, können zu jeder Zeit eintreten. (Ei noderneS gut ausgerüstetes Institut, voll sandig in allen Abtheilungen des Lernen? d t Kuuft der Musik und den verwandter UtafteiL Katalog frei. Edward Taylor, Direet.

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