Indiana Tribüne, Volume 28, Number 197, Indianapolis, Marion County, 12 April 1905 — Page 4

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Zndiana Tribüne. HnauIgeAedea von der Guted,g 9: Indianapolis, Ind. Harrtz C. Thndinm Präsident. GeschäftSlocal: 0, 31 Süd Delaware Straße. TELEPHONE 26.

Ifc tered at the Post Office oi Indianapolis as second dass matter. Berftadtlichung. Ueberall im Lande ift man auf die Ausführung des VerftadtlichungSpro' jeltS, welches die Chicagoer indosfirten indem sie Richter Dünne zum Mayor mit riesiger Majorität wählten, ge spannt. Glückt das Experiment in Chicago so dürften andere Städte im Lande dem Beispiele folgen. Jnteressant in dieser Hinsicht ift die Rede des Herrn Dünne in einer kürzlich in New York abgehaltenen Versammlung von Gesinnungsgenossen. Wir entnehmen derselben folgendes : Chicago hat seine vor zehn Jahren erworbene Kontrolle über die Elektrische Anlage dazu benutzt, um den Kostenpreis der Bogenlampen von 6125 auf $54 per Jabr herabzudrücken. Beide, sowohl das Waffer-, als das BeleuchtungSDepartement, werden jetzt ohne Skandal, ohne Gradsch und Corrup tion, nur zum Besten des Publikums und bedeutend billiger als früher ver waltet. Die Bewegung zur Berftadtlichung der Chicagoer Straßenbahnen begann vor zehn Jahren. Privatkapitaliften genügte es damals nicht, daß sie die Straßen der Stadt auf 20 Jahre hinaus eigneten, sie gingen an die Legislatur und verlangten 50 Jahre und die Legislatur war natürlich ihr gehörfamer Diener. Aber das Bolk stand seither auf der Wache, und als letzten August Politiker beider Parteien im Etadtroth ein 20-jührigeS StraßenPrivileg durchdrücken wollten, da setzte eS eine gewaltige Proteft-Petition von 184,000 in 20 Tagen gesammelten Unterschriften. Während der verflossenen WahlCampagne suchten corrupte Vertreter privatkapitalistischer Straßenbahn-Jn-tereffen die Plattformen beider Par teien zu ihrem eigenen Interesse zurechtzuschustern und diesbezügliche Candidaten aufzustellen. Da trat aber der ehrenwerthe Richter Murray E. Tuley in den Vordergrund, und, seinem Alarmruf folgend, ward ich Baunerträger der Municipaldesitz - Bewegung einer Bewegung, die, beiläufig bemerkt, festgenagelt hat, daß man in den Stadtgemeinden Großbritanniens Gas zum halben Preise herstellt, wie in Chicago. ES mag vielleicht angebracht sein, den Bürgern Groß-Nem Yorks zwei wichtige Einwände vorzuführen, welche während der letzten Campagne in Chicago gegen Municipaldesitz erhoben wurden: erstens, daß dieselbe eine gejährliche politische Maschine" ausrichten müsse, welcher Einwand schon allein dadurch hinfällig wird, daß in diesem Falle die Civilkommission in ihre Rechte tritt; zweitens, daß die Stadt kein Geld habe. Das ift nun rechter Unsinn, zumal sich die Stadt aus dem Unternehmen selbst bezahlt macht. Vor Allem ift legtereS bei Municipaldesitz nicht auf Jahre hinaus beschränkt, sondern auf Zeit und Ewigkeit hinaus". Kurz und gut, die Stadtverwaltung giebt in jeder Beziehung mehr Sicherheit als eine privatkapitalistische Gesellschaft zu geben im Stande ift. Das Actienkapital der Straßenbahn-Gesellschaften bot absolut keineZSicherheit. Sie verkauften Actien und BondS für 8117,000,. 000. ohne daß ihnen ein Grundwerth von mehr als 827,000,000 nachgewiesen werden konnte. Frischweg sage ich voraus, daß, würden unsere Straßen-bahn-Certiftcate auf den Markt gewor fen, die Finanzsyndicate der ganzen Nation sich um dieselben reißen würden, und selbst wenn die ganze Finanzmacherei ein Complott bildete, sind die Bürger Chicagos noch immer drei oder vier Mal reicher, um ihre Stadt selbst mit dem Nöthigen zu versorgen. .Was die Gesetzmäßigkeit dieser Certinkate anbetrifft, kann meines Erach .enö kein Zweifel obwalten. Mehrere der besten Anwälte Chicagos haben sich bereits für ihre Vollwerthigkeit ausgesprochen und glauben, einen Präcedenzfall in der Supreme Court ruhig riSkiren zu können. Der Betrieb öffentlicher Nutzgele, genheiten ift keine unbewührte Theorie. In Bezug auf Straßenbahnen hat er sich als praktisch erwiesen in 166 Großftädten, in England, w Berlin, in

Wien, Budapest, Paris ' und in Städten Belgiens, sowie der Schweiz nicht minder als in Australien. Wo er eingeführt wurde, hatjer folgende Resultate gezeitigt: 1. Reduktion der Fahrpreise; 2. Erhöhung der Löhne der Angestellten; 3. Herabminderung der Arbeitsstunden; 4. Verbefferung des Verkehrs; 5. Abschaffung der Streiks. Wo die Städte ihren eigenen Straßenbahndienft betreiben, giebt es keine Streiks. Die Sache wird tbtn so gehandhabt wie das Po-lizei-und Feuerdepartement in ihrer eigenen Stadt. Haben Sie schon je gehört von einem Streik der Polizisten oder Feuerwehrleute ? Die streiken nicht, weil, wenn sie begründete Ursache dazu haben, die Bevölkerung durch die von ihr erwählten Behörden solchen Beschwerden Abhilfe schafft. Sind dieselben unbegründet, dann finden sie überhaupt keine Sympathie unter dem Publikum, und ein Streik ift eo ipso" ausgeschlossen. Stadtgemeinden laffen sich auf dergleichen Dinge nicht ein. um Geld zu machen, sondern um ihren Bürgern guten Verkehr und den Angestellten entsprechende Berücksichtigung zu geben. Und dann bleibt die Hauptfache zu bedenken: die Möglichkeit der Bestechung fällt fort. Keine Gelegenheit ift mehr gegeben, den öffentlichen Betrieb zum Gegenstand von Korruption in den Etadträthen und Legislaturen zu machen, und wenn man das in Europa und Australien fertig bringt, dann sehe ich nicht ein. warum man es nicht in Amerika fertig bringen sollte. Die Bürger dieses Landes find ebenso ehrlich, ebenso fähig, ebenso gut erzogen und ebenso würdig, in fie das Vertrauen der öffentlichen

Selbftbetriebs zu legen, wie diejenigen anderer Länder. . Jene Leute, welche die Bürger Chicago'S oder New Vork'S beschuldigen, fie seien unfähig oder nicht ehrlich genug, lyre eigenen Belneoe zu leiten, keiften sich eine Anklage, auf welche die Bürger unserer Gemeinwesen an den Stimmplätzen mit einem Verdikt auf Nicht schuldig" antworten werden. Die Bewegung im Interesse municipalen Selbftbetriebs hat tief Wurzetn gefaßt unter der intelligentenBevölkerung dieses Landes. Sie ift keine vorübergehende Erscheinung, fie ift eine biet bende Thatsache. Oeffentlicher Besitz resp. Betrieb von Eisenbahnen. Tele-graphen-, Expreß-Gesellschaften etc. ift thatsächlich eine Frage, mit der sich das Volk in der nächsten Zukunft befaffen müssen wird, und die Politiker und Parteien, welche sich bemühen, dieselbe unter'S alte Eisen zu schieben, dürften eine sehr kurzlebige Laufbahn haben. Wir in Chicago fürchten das Resultat der Municipalbefttz-Frage nicht. Wir hoffen zuversichtlich, der Wille deS VolkeS werde in Kraft treten, und Ihr New Dorker könnt hier dasselbe erreichen wie wir in Chicago, ohne den Steuerzahlern neue Lasten aufzubür den." ' Am Schluß seiner Rede sprach Mayor Dünne Congreßmann Hearft, dem Herausgeber deS New Dorker und Chicagoer American", enthusiastische Anerkennung aus, ohne dessen thatkräftige Unterstützung die Niederlage deS Straßenbahnmonopols vorausfichtlich nicht erreicht worden wäre. Das Bundes Appellationsgericht hat, wie nicht anders zu erwarten war. Richter Allen's Entscheidung in der Consumerö' Gas Trust - Angelegen heit bestätigt. Die NewS" ift mit ihrem elenden Hetzversuche wieder so gründlich hereingefallen, wie mit der undurchführbaren 50 - Cents - GasOrdinanz. EigenthumSrechte find in jedem Rechtsstaat?, wo daS Gesetz durchgeführt wird, unverletzlich, und ein Rechtsstaat ift glücklicherweise unser Land noch immer. BrownStown, 11. April. Letzte Nacht erschoß fich der 25-jährige Farmer Jahn W.Brown von Freetown. Er war auf dem Heimwege mit einer La dung Futter, als er die Pferde anhielt. fich in den Wagen legte und fich eine Kugel durch das Herz jagie. Seine Mutter ift eine Jnvalidin und wird den Schreck kaum überstehen. Man weiß keinen Grund für die traurige That. R i m o n d , 11. April. Eine der großen Bückereien, welche vom Trust gemiethet war und lange Zeit gefchlof fen stand, wird in der nächsten Zeit wahrscheinlich als unabhängiges Ge schüft eröffnet werden. Der Contract mit der U. S. Baking Eo. ift abgelau fen, und angesehene Bürger beadfichti gen. eine unabhängige Bückerei zu er ! öffnen.

Dynamitattentat.

3 Kinder die Opfer. Bloßburg. Al., 11. April. Eine Dynamitexploflon legte heute die Häuser des NcgerS Wm. Cate und des Weißen Alexander in Trümmer. Beide find Kohlengräber und gehören nicht zur Union. Ein 10jährigeS Mädchen! Alexanders wurde getödtet und 2 anbete Kinder wurden verletzt. Das Dynamit wurde auf die Veranda vor Alexander'S HauS gelegt. Seit letzen Sommer find dieUnionleute am Streik. LZänme als Deprschendesirdercr. Interessantes Tyftcin der Funkentelegrapl,ic im lrmcedlenfte. Eine neue Errungenschaft auf dem Gebiete der drahtlosen oder Funkentelegraphie bildet die Benützung von lebenden Bäumen. Bei Experimenten, welche Offiziere vom Ver. Staaten-Signaldienit-Korps zur Verbesseruna des Feld-Tclephonsystems vornahmen, machte Leutnant Goodall bei der Anbringung von Telephondrähten die Entdeckung, dah ein Baum ein besonders guter Leiter des elektrischen Stromes war. Durch die Thatsache angeregt, kam , dann der Major Squire von der Signalkorps-Abtheilung m Fort Mason bei San Francisco auf die Idee, für die drahtlose Telegraphie, anstatt der bisher gebrauchten hohen Masten, Bäume zu verwenden. Nach der Anficht Squires mußten b'v. Bäume, die in ihren Blättern und Zweiten zahlreiche Fühler" darstellen, die elektrischen Wellen viel besser amfangen und weiter senden, als die Masten mit nur je einer Spitze. Squire unterwarf seine Theorie einer praktischen Prüfung und fand seine Ansicht bestätigt. Als Folge seiner Versuche wurde in der Unionsarmee ein ausgedehntes Funkentelegraphie-System irrt Bäumen eingeführt. Vermöge dieses Snstems können drahtlose Depeschen mit bemerkenswerther Schnelligkeit von einer Heeresabtheilung zur anderen geschickt werden. Dazu bietet es den Vortheil, daß man der schweren Masten e?e.trathen kann, deren TransPort und Aufrichtung viel Zeit und Mühe erforderte. Behufs der Absendung emes Funkentelegramms eilt der betreffende Offizier einfach zum nächsten Baume, dessen Rinde er mit einem Nagel durchbohrt. Er bringt hierauf sein Instrument mit dem Nagel in Verbindung und schickt die Depesche ab. Solchergestalt übermittelte Telearamme können deutlich bis zu einer Entfernung von drei Meilen vernom men werden. Auf größere Distanzen sind die Depeschen nur noch schwach vernehmbar. Will daher der BefehleHaber einer ein größeres Areal einnehmenden Armee mit mehreren Abtheilungen in Kommunikation treten, so diriairt er Signaloffiziere nach verschiedenen Punkten, wo sie von Bäu men aus den Befehl des Kommandirenden auf Entfernungen von drei Meilen an die Divisionen telegraphiren. Der Apparat zur Absendung von Funkendepeschen ist besonders schwer. Bcan bedient sich zu seinem Transporte eines Automobils, das rasch auf bequemen Straßen dahinfährt, hin und wieder bei einem großen Baume anhält und schnell an dessen Stamm die telegraphische Verbindung herstellt. Divisionskommandeure nehmen die ihnen gewordenen Befehle auf, indem sie Bäume nahe ihrem Hauptquartier mit Empfangs-Jnstrumenten in Verbindung setzen. Eine interessante Beobachtung machte man bei den ersten funkentelegraphischen Versuchen mit Bäumen insofern, als man fand, daß der elekirische Strom, der so leicht durch die feuchten, saftigen Fibern der lebenden Bäume überführt werden konnte, von dem trockenen Holze abgestorbener Bäume nicht fortgeleitet wurde. itssiyeriss tn unterrocken. In Colorado Springs, Col., wurde dieser Tage eine Frau Elizabeth Caß Godard, eine der prommentesten Frauen in Colorado, zum Hilfssheriff von El Paso County ernannt. Sie ist die einzige Frau, welche ein solches Amt im Staate bekleidet. Optinrist. Fräulein: Meine Lieblingsfärbe ist Braun!" H e r r (über seinen kahlen Schädel streichend, verliebt): Ich hatte auch braunes Haar, gnädiges Fräulein!"

Allerlei für's Haus. Anstrich für Holzwände, welcke der Witterung ausgesetzt sind: 6 Theile ungelöschten Kalk und 1 Theil Kohlenstaub mischt man trocken zusammen und gießt so viel dicke Milch hinzu, als erforderlich ist, um die Masse mit dem Pinsel auftragen zu können. Die Farbe dieser Mischung wird hellgrau; durch Zusatz einer Erdfärbe kann aber jeder beliebige Ton erzielt werden. Diese Farbe eignet sich nicht allein direkt für Holz, welches der Witterung ausgesetzt ist, sondern ist auch als Anstrich ganzer Gebäude hauptsächlich ländlicher Bauten, welche von Fachwerk hergestellt sind, sehr zu empfehlen. Die Fächer müssen bei den betreffenden Gebäuden an der äußeren Fachwerkswand bündig alatt getüncht werden, und es wird dabei ermöglicht werden, das Stiel- und Riegelwerk u. s. w. und die Fächer verschiedenfarbig anzustreichen. Seidenzwirn zu versilb e r n und zu vergolden. Auf einer Marmorplatte wird Blattgold oder Blattsilber so lange zerrieben, bis es ein sehr feines Pulver bildet, welches mit reinem Wasser ausgewaschen wird, um das Gummi wieder daraus zu entfernen. Der zu vergoldende oder zu versilbernde Zwirn wird in einer Lösung von Zinkchlorid in Wasser eingeweicht oder gekocht, hierauf in reinem Wasser ausgewaschen und schließlich in Wasser gekocht, worin auf vorstehend beschriebene Weise bereitetes Gold- und Silerpulver vertheilt ist. Nach dem Kochen wird der Zwirn ausgewaschen und getrocknet und ist dann mit einer Schicht Gold oder Silber bedeckt, dem man durch Glätten Glanz ertheilen kann. Vergiften der Mäuse. Das Vergiften der Mäuse vermittelst Strychninwcizen oder -Haser wird nicht immer von gleichem Erfolge gekrönt sein. Es ist nämlich wohl zu beachten, daß die Feldmäuse die vergifteten Körner nur dann allgemein aufnehmen, wenn der Hunger sie dazu treibt. Aus diesem Grunde soll man das Gift erst zum Ansang des Winters bei trockenem Frostwetter in die Mäuselöcher legen, wozu man sich am besten eines Giftlegeapparates bedient. Legt man die Körner schon im Herbst, so werden sie von den Mäusen nicht so bald aufgenommen, denn es gibt noch genügend Pflanzenmasse zur Stillung ihres Hungers. Wenn aber die Gift-

körner länaere Zeit der Witterung. besonders etwaigem Regen ausgesetzt sind, so verlieren sie ihre Wirkung. Rußansatz inOefenzu vermindern. Als ein probates Mittel, der häufig so lastlgen'Rußabsetzung in Oefen und Herden entgegen zu arbe:ten. bat sich das folaende. nicht allaemein bekannte Verfahren erwiesen. Man nehme eine Handvoll frischer Kartoffelschalen und werfe dieselden auf das im Ofen brennende Feuec, wobei man iedoch die Thuren des Ofens sofort fest zuschließen muß. Die sich aus den Kartoffelschalen entwickelnden Dämpfe lösen den Ruß, welcher sich in den Zügen festgesetzt hat, und entführen denselben durch den Schornstein in's ffreie. Eine bäufiae Anwendung dieses Verfahrens wird das Reinigen von Oefen wesentlich beschränken. Ein warm es Bad muß man in einem hinlänglich warmen Zimmer nehmen, ja nicht in einem kalten; ohne diese Vorsicht wird man sich durch ein warmes Bad mehr schaden als nützen. Dies gilt namentlich auch von Fußbädern. Nach einem Bade muß man sich mit trockenen Tüchern sorgfältig abtrocknen und reiben, um keine schädliche Feuchtigkeit auf der Haut zurückzulassen. Zur Reinigung dumpf ig e r Keller, an deren Wänden und Fußböden sich Schimmel bildet, bringt man in ein tiefes Steingut - Gefäß 2 4 Pfund Kochsalz und übergießt dasselbe, nachdem man es in die Mitte des Kellers gestellt, alle Löcher und Thüren zugemacht und allen im Keller etwa lagernden Fässern die Spunde fest verschlossen hat, mit konzentrirter Schwefelsäure (auf 2 Pfund Kochsalz 1 Glas voll). Man entfernt sich hierauf rasch und läßt den Keller 2 Stunden lang geschlossen, ohne hin. einzugehen. Nach zwei Stunden öffnet man alle Kellerlöcher so lange, bis das salzsaure Gas verschwunden ist, und kehrt an den Wänden und auf dem Fußboden den Schimmel weg. Durch dieses Verfahren wird zugleich der Modergeruch entfernt, der namentlich im Frühjahre sehr störend auf die in Kellern zur Aufbewahrung kommende Milch wirkt und auch leicht zu Schimmelbildung Veranlassung geben kann. Eingewachsene Nägel behandelt man folgendermaßen: Das Erste ist, den Nagel so zu schneiden, daß der vordere Rand an der Seite des Leidens vorspringt und von dort nach der gesunden Seite möglichst zurückweicht. Nun wird unter die vorspringende Nagelspitze ein kleines Wattebäuschchen nach hinten escboben, darauf der schmerzhafte Nagelfalz dadurch nach unten gedrückt, daß man ein wurstförrniges Wattebäuschchen von der Höhe des Nagels langsam gegen den Nagelsalz herabdrückt. Die beiden Wattebäuschchen werden schließlich in ihrer Lage durch einen rund um den Nagel herumgelegten Heftpflasterreifen befestigt. Je nach 8 bis 14 Tagen wird der Verband erneuert.

Grnndeigenthums Uebertragungen. Barbara Warner'an Moud Scdüftle. Lot 26, Squarell5; in Fletchers Nordrst Addition, 40 bei 140 Fuß, verdes. sert, Westseite von Yandes Straße, liördlich von 20. Str. 81500. Phoenix Mutual Life Insurance Co.

an Georae Metzger. Loi 43 in Sturm & Koller's Addition, 40 bei 180 Fuß, vacant, Südseite von Sturm Avenue, östlich von Arsenal Avenue. $800. Frank, Fauvre an Milton Baxton, Lots 13 und 14 in Fauvre's Subd. in Harrifon & Co. 'S Addition, 69 bei 130 Fuß, vacant. Westseite von Grace. land Avenue, nördlich von 36. Str. $525. Samuel S. RhodeS an George W. Sheldy, Theil von Lots 13 und 14, Block 37, Nord Indianapolis, 57 bei 60 Fuß, verb., jjnördliche Seite der 27. Slr., östlich von Boland Str. 31,000. Thomas T. McClure an Oliver P. WitherS, Lot 455, McCarth'S 10. Westseite Add.,'.l südliche Seite der Oliver Ave., östlich von Warren Ave., Verb., $3,500. James W. Branfon an Minnie P. Johnson, Lot 7, Ruth Harris' Add., Mr. Jackson, "40j bei 160.15 Fuß, Verb., weftlicheZSeite der Harris Ave., südlich von Washington Str. Kl, 300. William Fox an Owen C. Boyd, Lot 101,1 Johnson's Oft Ohio Str. Add., 35 bei 120 Fuß, verb., östliche Seite der Keyftone Ave., nördlich von New York Str. $2,000. Martja E. Stradling an die College eiabts Realtv Co., Lot 11 und Theil von Lot 10, Schofield u. A. Addition, Oftseite der Martindale Ave., südlich von 30. Str. $500. Frank Reynolds an Fred A. Beh. rent, LotS 38, 39 und 40, Coburn's Subdiviston, Indianapolis & Cincinnati Railroad Co. 's Addition, Nordost. ecke Harlan Str. und Lexington Ave. $1100. Auguft Busas an Andrew I. Kephart u. A., Lot 7, Indianapolis Car Co.'S zweite Addition, Westseite der Hillfide Ave.,l südlich von Pike Str. $4200. Mary R. B. Cox an Engel Klein. Lot 63, Hendrickö Subdiviston, Outlot 99, Nordseite der Prospect Str., östlich von Eaft Str. $1850. HarleyZ F. SellerS an SilaS E. SimmonS, südliche Hälfte von Lot 88. May's X. Hibhland Park Addition, 30 bei 161.8 Fuß, verbessert, Oftseite von Temple Ave., nördlich von PrattStraße, $1200. John C. Norris an George NorriS, Lot 6, Bunger'S Subdivifiou, Fletcher's 1. Addition, 35 bei 125 Fuß, verbessert, Nordoftseite von BrookfideAvenue, westlich von Newmän Str., $1800. George Norris an John E. NorriS, dasselbe, $1900. William Dunn an David rnmphreys, Lot 50, Bckeer's West Wash. ington Str. Addition, 36 bei 125.85 Fuß, verbessert, Südseiteivon JacksonStraße, üftlich von tMount-Straße, $1000. Anton Schildmeyer an John Kitley Sr., Theilj des südöstlichen Biertels in Section 2, Township 15, Range 4, 5.07 Acres, Warren Township, $1647.75. Harrisan C.1 Bickel an Jameö G. Eaeland. Lot 30, Bickel'S Subdiviston, Theil von Ock Hill, 40 bei 128 Fuß, aerbeffert, Westseite von Cushing Str., nördlich von Pruitt Str., $650. Albert B. Carter an Andrew M. Louden zc., Lot 8, arter'S 2. Addition, 85 bei 297.60 Fuß, vac., Nord weft'Ecke von 53. und PennsylvaniaStraße, $700. Nelson Joke an Citizens Loan und Depofit Co.. Lot 4, Block 3, Lincoln Park, 40.02 bei 145.166 Fuß, derbessert. Westseite der Delaware Str., nördlich von 22. Str. $4,100. Oscar H. Kofter an John Bannon Lot 19, Bellö Subd., Theil Johnson'S Erben Add., 38 bei 135.4 Fuß verbef. sert, Oflseite Ruckle Str. nördlich von 20. Str. $4,250. Allen M. Fletcher an Albert Minker, Lots 15, 18, 33. 40 und 42, ElliS & May'S Subd., Außenlot 138, 30 bei 168.N Fuß, verbessert, California Str. nördlich von Georgia Str. $4,500. Frank L. Thomas an Martha Trembley, Lot 24, Brown'S 33. Str. Subd.. 50 bei 212.5 Fuß, verbessert, Westseite Byram Str., nördlich von 38. Str. $2050. Marguerite R. Sullivan an Tillie RuckerSfeldt, Theil LotS 119, 120 und 121, Bajen'S Süd Brookftde Add., 38

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