Indiana Tribüne, Volume 28, Number 196, Indianapolis, Marion County, 11 April 1905 — Page 4

Judtana Tribüne. Il April 1903.

Indiana Tribüne. HraugAcden von der Gut der g Indianapolis, Ind.

Harry C. Thndinm ... - Präsident. eschöftSlocal: Sto, 31 Süd Delaware Straße. TELEPHONE SV. Kntcred at the Post Office of Indianapolis as second dass matter. Aus Der Bundeshauptstadt. Man wartet im Staatsdepartement stündlich auf eine amtliche Mittheilung der Regierung von Hayti, in welcher die Abberufung des amerikanischen Ge sandten verlangt wird. Die Unzufrie denheit mit der Haltung Powell'S hat in der letzten Zeit von Tag zu Tag zu genommen. Der hiesige haytische Gesandte hatte am Freitag wieder eine längere Unterredung mit Kriegssekretär Taft, in welcher er dem Mißvergnügen seiner Regierung über die sonderbare Handlungsweise deS amerikanischen Ge sandten scharfen Ausdruck verlieh. Die ser hatte dem Staatsdepartement zu wiederholten Malen gemeldet, daß eine Revolution auf Hayti auSgedrochen sei. Noch vor fünf Tagen meldete er, daß der Präsident von Hayti und sein ganzeS Cabinet Vorbereitungen zur Flucht träfen, auch forderte er dringend die Zusendung eines amerikanischen Kriegs schiffeS. Seinem Verlangen wurde auch Folge geleistet; aber als das Kriegsschiff in Portau-Prince an langte, stellte sich alsbald heraus, daß von einer Revolution keine Rede seiu könne. Die einzige Unzufriedenheit, welche in der Republik herrscht, bezieht sich auf das Unvermögen der Regie rung, eine ausländische Anleihe unterzubringen. ES würde aber Niemandem einfallen, aus solchen Gründen eine Revolution anzuzetteln. Daß unter solchen Umstünden die Stimmung gegen den amerikanischen Gesandten in Hayti nicht besonders günstig sein kann, ist leicht erklärlich. Durch eine Entscheidung des BundesObergerichls wird die Entscheidung des KreiSappellationögerichts für den 9. Bezirk in dem Falle von Hackfeld und Co. gegen die Ver. Staaten umgeftoßen. Es handelt stch in dem Falle um die Auslegung des Gesetzes, wodurch Rheder für Einwanderer, welche sie nach dem Ort ihrer Herkunft zurückzudringen haben, verantwortlich gehalten worden. Die in dem Falle in Betracht kommenden Einwanderer waren Ja paner, die aus einem verschlossenen Raume auf einem Schiff entsprungen waren. Die Bundsregierung hatte den Standpunkt eingenommen, daß das Gesetz die Zurückbringung zurückgewie fener Einwandern unter allen Umstän den verlange, und das Kreisappellationsgericht war derselben Ansicht. DaS BundeS-Obergericht entschied aber, daß Schiffseigenthümer nur verpflichtet find, in solchen Füllen gebührende Sorgfalt auszuüben, und hielt die Rheder für das Entspringen der japa Nischen Einwanderer nicht verantwortlich. Die Eigenthümer deS Dampfeis Empttß von China" waren von der Bundesregierung verantwortlich gehal ten worden, weil 25 an Bord befindliche Japaner, welche zurücktranSportirt werden sollten, in Seattle flüchtig ge worden waren. Die Regierung wird in nächster Zeit im Bundesobergericht einen Antrag auf Bewilligung eine? neuen ProzefteS in Sachen der längst erfolgten Entschei dung, daß alle Einfuhrzölle, welche von der Philippinen Regierung während der Periode vom Abschluß des Pariser Friedens bis zur Pasfirung des ersten Philippinen Tarifgesetzes (14. April 1899 bis zum 8. März 1901) von ame rikanischen Waaren erHoden wurden, zurückerstattet werden müssen. Die Entscheidung involvirt etwa $7,000, 000 und das Geld ward von der Phi lippinen'Kommission für die Vermal tund deS Archipels verausgabt. Das Bundesobergericht hat nun aber in dem TeftProzeß Warner, BarneS & Co. 05. U. S., ein Urtheil gegen die Ber. Staaten Regierung gegeben. Kriegssekretär Taft hatte dieser Tage mit Generalanwalt Moody eine Konfe renz über die Angelegenheit und es ward beschloßen, daß ein Antrag auf Gewährung eines neuen Prozesses gestellt werden solle, was vor Ende Juni geschehen muß. Wird dem Antrag stattgegeben, so werden die Argumente im Oktobertermin stattfinden. ES ist nicht unwahrscheinlich, daß Sekretär Taft selbst vor dem Bundesobergericht als Vertreter der Regierung figuriren wird, weil er genau mit den einschlügi gen Verhältnissen vertraut ist.

Nach einem dem Staatsdepartement zugekommenen Kabelgramm von dem amerikanischen Gesandten Dawson in San Domingo hat Präsident MoraleS ein Dekret erlassen, wodurch der ModuS Vivendi bezüglich der dominikanischen Zölle sofort in Wirkungskraft ge fetzt wird- Eine Wirkung deS Dekrets wird die Beschleunigung der Abreise deS Obersten Colton, welche der Chef deS Corps der Zollkollektoren fein wird, von hier nach San Domingo fein. Einer von den Kollektoren wird I. H. Edwards von Centralia, Jll., sein, welcher zur Zeit Spezialagent des ZolldienfteS auf den Philippinen ist. Mehrere Personen, welche ein Interesse daran haben, daß die dominikanischen Zolleinnahmen in ihren Banken angelegt werden, sprachen heute bei Sekretär Taft deshalb vor. Dieser hat noch keine Wahl getroffen, doch scheint beschlössen, daß die City National Bank

von New York das Depofitorium für die Santo Domingo - Fonds werden soll. Kriegssekretär Taft und der stellvertretende Staatssekretär LoomiS de schlössen, dem Gesandten Dawson in einer Kabeldepesche die Bedingungen mitzutheilen, unter welchen die Män ner, welche von den Ber. Staaten mit der Einziehung der dominikanischen Zölle beauftragt find, nach Santo Domingo gehen werden, und Herrn Dawson zu ersuchen, festzustellen, ob die dominikanische Regierung mit die sen Bedingungen einstanden ist. Die Bedingungen lauten dahin, daß die gesummten Auslagen der ausersehenen Männer auf der Hin und Rückreise und während ihres Aufenthaltes in der Republik von der dominikanischen Regierung getragen werden und daß Herr Colton als Oberkollektor ein monatlicheS Gehalt von 8500 zu beziehen hat, während Herr Colton und Präsident MoraleS sich über die Gehälter der übrigen Kollektoren verständigen sollen, wenn sie auf der Insel landen. Die Forderungen der San Domingo Improvement Company werden mit den übrigen über einen Kamm geschoren und auch die Beiträge, welche für sie bereits eingezogen find, werden an eins Bank abgeführt und zu dem pro rata zu vertheilenden Gesammtbetrage geschlagen. Sollte jedoch der Kangreß sich mit dem derzeitigen Vorgehen des Präsidenten nicht einverstanden erklären, so füllt das gegenwärtig für sie kollektirte Geld an die JmprovementGesellschaft wieder zurück. Außer G. R. Colton und I. H. Edwards wurden zu Kollektoren ernannt: Warren Smith, Washington; H. F. Worley, B. F. Morris, Warren W. ich, Richard I. Leurold, Md.: N. Drem Carrell undH. F.Smith, alles Leute, welche der spanischen Sprache mächtig find und mit den kolonialen Verhält nissen mehr oder minder in Berührung gekommen find. Präsident Roosevelt hat thatsächlich mit der sachverständigen Beihülfe des Herrn Taft seinen ursprünglichen Plan zur Ausführung gedrachl, die gesummte Leitung in die Hände einer Dreier-Kommission zu legen. Das Ge setz schreibt vor, daß sieben Commissäre ernannt werden sollen, und dem Buch' staben hat der Präsident genügt. Aber er schafft ein Exekutiv-Comite von dreien der Mitglieder, denen alle Machtbefugnisse übertragen sind. Dieses Triumvirats besteht aus dem Eisen bahn-Präfidenten Theodore P. SchontS von Chicago, dem Chef Ingenieur John F. Wallace und dem Richter Charles E. Magoon. Herr ShontS erhält die weitest gehenden Befugnisse zugetheilt, er soll die Canalverwaltung übernehmen, alle? Material kaufeu, die Rechnungsablage besorgen, er wird also das exekutive Haupt der Vermaltung. Ingenieur Wallace leitet den eigentlichen Canalbau, und Richter Magoon fungirt als administratives Haupt deS CanalgebietS in der Eigen fchaft deS Gouverneurs. Die anderen vier Commissäre find Rear-Admiral M. F. Endicott, Bri-gade-General Peter C. HainS, Oberst Oswald H. Ernst und Benjamin M. Harrod. HainS und Ernst find Offi ziere vom JngenieurS'CorpS der Ar mee, Rear.Admiral Endicott ist Chef deS Bureaus für SchiffSbauhöfe und Werfte ; der einzige wiederernannte bisherige Commissär ist Harrod aus New Orleans. Alle vier find fozusa gen mehr zur Zierde beigegeben. Sie werden den regelmäßigen Sitzungen der Commission beiwohnen und bekom men dafür eiu Gehalt. Das regelrechte Gehalt aller Commissäre ist auf $7500 festgesetzt, eine beträchtliche Herabsetzung von den bis jetzt gezahlten $12,000. Aber die drei Offiziere er

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Ein Riesen-Belazerungs.!Nörfer der Japaner vor Port Arthur. Diese Riesen-Geschütze waren größtentheilS Schuld, daß General Stössel Port Arthur übergeben mußte. Zuerst waren diese Geschütze nur als KüstenVertheidiger ouserseheu, wurden aber später als Belagerungs-Geschütze zu Schiff und per Bahn von Japan nach Manchuria geschafft und einige Meilen vor Port Arthur auf ein Cement.Fundament aufgestellt. Das war eine Probe für Titaner, aber die kleinen japanischen Lilliputaner brachten es auch fertig, und die 500 Pfund wiegende Geschosse zerstörten die Stadt und Schiffe des Zaren, so daß bald die Flagge Rußland'S eingezogen wurde.

halten nur einen Theil der $7500, nämlich so viel wie nöthig ist, um das jetzt von ihnen bezogene Gehalt aus 87500 zu erhöhen. Das Gehalt des Generals HainS beträgt $5500, er bekommt also $2000 mehr; dasjenige deS Oberst Ernst stellt sich auf $3500, er bekommt mithin 84000 mehr; RearAdmiral Endicott, als Chef eines Bureaus im Marineamt, erhält die Gage eine Brigade General, also $5500, und würde gleich wie General HainS $2000 mehr beziehen. Die namentale Seite der Commission wird also nicht so sehr viel kosten, und das ist gehörig verdacht worden. DaS Triumvirat Shonts. Wallace, Magoon. welches die eigentlichen Arbeiten besorgen soll, wird dafür finanziell um so besser fituirt sein. Herr Shonts erhält außer dem regulären Gehalt von $7500 einen Zuschuß von $22.500; Ingenieur Wallace bekommt einen Zuschuß von $17.500, und Rich. ter Magoon einen solchen von $10.000. Diese drei Beamten werden wesentlich ihre Zeit auf dem jJfthmus zuzubringen haben, Richter Magoon als Gouverneur permanent, es sei denn, daß er zeitweiligen Urlaub vom Kriegssekretär erhalten sollte. Chef - Ingenieur Wallace muß ebenfalls meiftentheilS dort sein, und Herr ShontS wird seine Zeit zwischen dem Isthmus und den Ver. Staaten zu theilen haben. Präfident Roosevelt geht aber in der Aus' fllhrung seines Planes noch weiter. Er wird eine Kommission von berathenden Ingenieuren" bilden, aus neun Mitgliedern bestehend, und dieser wer den u. A. zwei frühere Mitglieder der Kommission, William Barclay ParsonS und Professor Burr, angehören. Diese Ingenieure, welche bei gewissen einzelnen Problemen dem Chef - Ingenieur Wallace an die Hand gehen sollen, werden muthmaßlich Diäten erhalten. Durchfall bei Hühnern. Ter Durchfall entsteht bei Hühnern meistens von schlechtem oder zu viel ungeeignetem Futter, z. B. zu viel Würmern, ungekochtem, verdorbenem Fleisch, verschimmelten Körnern oder saurem Futter. Oft ist auch eine Erkältung, z. B. durch kaltes Wasser oder bereiftes Gras die Ursache des Durchfalls. Zunächst sorge man für ein gesundes Futter und gebe dann ein Abführmittel, etwa ein bis zwei Theelös sei Rizinusöl pro Tag und Vogel. Durch das Abführungsmittel will man vor allem die verdorbenen Speisereste entfernen. Als Getränk gebe man nur abgestandenes Wasser, dem etwas Eisenvitriol beigemischt wird. Heilsam wirkt auch Leinsamenschleim. Als Medizin verabreicht man Pillen aus Brotkrumen und Butter, mit etwas Eisenvitriol versetzt, drei- bis fünfmal am Tage. Weichfutter darf man während der Zeit nicht geben. Die Hühner find recht warm zu halten, der Stall muß oft gereinigt, der Mist taglich entfernt und der Fußboden des Stalles ml etwas Karbolsäurelösung bespritzt werden. Die beschmutzten Federn am Hintertheil find zu reinigen oder abzuschneiden. Die geätzten Hautstellen müssen mit Vaseline oder unger s v aijcncm 1 uciiiu;cu urciucn.

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m&m . L K.. 4m v m : fS .- Ein tragikomiscyer Selbstmord wurde dieser Tage in Paris ausgeführt. Jules Voß, ein ebenso phantasiereicher wie ehrgeiziger Spezereiwaarencommis, hatte in Sensationsromanen gelesen, daß man om besten mit Hilfe einer Freundin" Karriere machen könne. Es stand für ihn fest, daß die Freundin eine verheirathete Frau sein und den besten Gesellschaftskreisen angehören müsse. Um nun in letztere Hineinzugelangen und gute Figur zu machen, beschloß er, seinen banalen Beruf und feinen bürgerlichen Namen zu verheimlichen. Er benutzte seine geringen Ersparnisse, um sich äußerlich in einen Kavalier umzuwandeln und trat als Viccmte des Vachettes auf. Im Hause des Ehepaares P., Boulevard Voltaire, fand er sein Ideal. Die Dame des Hauses hatte es ihm angethan. Der junge Aristokrat machte Frau P. den Hof, und seine gewählten Manieren'' verfehlten nicht, einen gewissen Eindruck zu machen. Darüber hinaus aber waren dem unternehmenden Jüngling keine Erfolge beschicken. Selbst seine Verse, deren Verfertigung ihm unendliche Mühe bereitete, vermochten die Tugend der Frau P. nicht zu erschüttern. Sein Unglücksstern wollte es, daß schließlich der Ehemann von seinen fruchtlosen Bewerbungen Kenntniß erhielt. Die Rache des Gatten war zwar nicht blutlg, aber doch recht empfindlich. Als der angebliche Vicomte vor einigen Tagen wiederum in seiner Wohnung erschien, sagte er ihm in Gegenwart seiner Gattin: Sie kommen wie gerufen. Bitte, nehmen Sie hier dieses Verzeichnitz von Spezereiwaaren, die wir eben kaufen wollten. We-nn Sie uns morgen wieder das Vergnügen machen, bringen Sie doch die Sachen aus Ihrem Laden mit. Es macht 10 Frank 80 Centimes aus. Da haben Sie gleich das Geld." Die überraschte Dame fiel in Ohnmacht; der Vicomte zog sich leichenblaß eilends zurück. Er hatte sich die beschämende Entdeckung so zu Herzen genommen, daß er sich zu Hause erstach. I n Paris sah ein junger Bankbeamter, wie ein gutgekleideter Herr einen Nagel in einen Baum schlug und daran eine schwarze Tafel befestigte. Der Beamte hielt m seinem Weg inne und beobachtete, wie nun der andere ein Stück Kreide aus der Tasche zog und auf der schwarzen Tafel allerhand arithmetische Berechnungen anstellte. Der Zuschauer wurde neugierig und fragte den Herrn, was die Zahlen zu bedeuten hätten. Der wandte sich wüthend um, behauptete, der junge Mensch wolle seine Erfindung stehlen, zog einen Revolv aus der Tasche und traf den Ahnungslosen in den Schenkel und Arm. Der Verwundete wurde in ein KrankenHaus gebracht, der Erfinder" in ein Irrenhaus. Er ist ein Rentier, der ein lenkbares Luftschiff erfunden zu haben glaubte und aus Furcht, um die Früchte feiner Erfindung beraubt zu werden, seinen Verstand verloren hat. Ofterblume! Qsterlilien, Schnittblnmen und Pflanzen jeder Art in der größten nnd prächtigsten Auswahl. Jetzt ist es Zeit Ihre Bestellung zn machen. Bertermann ros. Co., 241 Mass. Ave. Tel. 840.

Das Ioh.myche!

Hat usficht, einmal Rockcfrller in den Schatten zu ftellen. Kindererziednng-Mit Geld umzugckcn toif sen die .Hauptsache - Grofzvatcrs Stol;. Die neuen Mün;en-ES liegt in ihm Belohnte Mühe. M i st e r E d i t e r ! Die Hauptsach, wo Eltern un Pärents bei ihre Kinner derzu tende müsse, des is, daß sie verstehn, Geld ze händle un ach, es ze halte. Of course, Kinner vun Prominente müsse aach lerne, Geld ze spende, awwer es muß ihne gelernt wern, es de richtige Weg ze spende. Der richtige Weg, Geld ze spende, des is, daß es erstens viel mehr ausseht, als es is, was mer spende thut, zweitens, daß es alle Leit sehn un hörn un lese, daß mer's spende thut un drittens, daß mer immer die Anneren dcrbei ärgert, schmal fühle un neidisch d e r b e i macht, daß mer es spende thut. Of course werd e Mann nie Suckzeß hawwe un e wirklich?? P r o m i n e nter wern, wann er nit versteht, die a n n e r e Mensche des Geld, wo er spende thut, bezahle ze mache. Awwer des is, wie gesagt, nor nebebei bemerkt. dann Ich bleib derbei, daß es drein liege muß, sunscht kann mer's mit aller Edsmukäschen nit enei bringe. Jetz for Jnstenz des kleine Johnnyche, Mei Enkelsöhnche (der Maud ihrer) des is Mei Fävorit. In dem liegt's drein. Des Bübche is erst sechs Jahr alt. Awwer schmart, Mister Editer, schmart. Gar nit ze biete! Also of course des Johnnyche Hot e Säfingsbänk un Ich mach en Point draus, ihm immer was for sei Bänk ze gewwe. Schun vor einiger Zeit emol hen Ich dem Johnnyche gesagt, Ich thät in Fjutscher e Ruhl 'draus mache, ihm alle neue Nickels un Deims un Quarters, wo Ich kriege thu, ze gewwe. Well, Mister Editer, wann mer was versprecht, da muß mer aach derzu schticke. Muß mer nit? etz is des awwer werklich fonny. Früher, da sein oft Täg oder Woche vergange mitaus daß Ich neue Coins gekriegt hen. Aach Anfangs, nachdem Ich des Arränschment mit dem Johnnvche gemacht gehatt hen, da is es noch ziemlich langsam gegange. Dann Hot es agefange, aufzepicke un jetzt, so oft Ich nachguck (des Johnnyche gebt schun Acht, daß Ich nit vergeß, nachzegucke, Sie mache e Wett, Mister Editer) da fein jedesmal siwwe, acht un mehr neue Coins in jJltxm Packetbuch. Un des, trotzdem daß Ich (namentlich vun Deims uffwärts) in Rigard zu der Neuheit viel mehr partickeller bin wie früher. Ich hen of course agefange, ze watsche, wo Ich die neue Coins immer kriegt thät. Des war of course ganz ieü auszesinne. Der Brooklyner Tschalli Hot Mir, wie Ich ausgefunne hen, jedes Mal, wann er Mir Tschänsch gegewwe Hot, en neue Quarter un e Paar neue Nickels oder Deims mit derzu gegewwe. So Hot aach der Siggarstoremann in Meim Block gethan. Ich hen Mir gedenkt, daß wahrscheints die Bänk, wo der Tschalli un der Siggarstoremann deposite, neue Kurrenzi gekriegt und sie ihre Depositters gegewwe hawwe, wann die an eme Samstag for Tschänsch geschickt hawwe. Es Hot awwer gar rnt uffgehört. Jede Tag hen Ich vun die Zwee noch mehr neue Coins gekriegt, un die sein of course wieder in dem Johnnyche sei Säfingsbänk gewannert. Heint Morche nemm Ich beim Tschalli en Aageöffner un weil Ich grad kee Tschänsch gehatt hen, geb Ich e Tollerbill hi. Der Tschalli gebt Mir zwei neue Quarters, zwei neue Deims und drei neue Nickels finfenachzich Cents zesamme. Wann des so fort geht," hen Ich Mir gedenkt, wann des so fort geht, da werd des Johnnyche Millionär un Ich kimm in's PoorHaus." Ich frag also de Tschalli, wo er dann eigentlich die neue Coins immer her kriege thät. Von Deim Enkelsöbnche, dem Johnnyche." segt der Tschalli. Ter kimmt jede Morcbe un segt. Ich sollt ihm seine neue Coins in alte umwechsle. Er Hot gesagt, er thät es Dir ze Lieb, weil Du fräst uff neue Coins wärst. Deswege hen Ich sie aach immer extra for Dich uffgehowwe." Des is, was der Tschalli gesagt Hot. Un des Nämliche Hot der Siggarstoremann gesagt, den Ich aach gefragt hen. Was sage Sie da derzu, Mister Editer? Hot des Bübche jede Tag die neue Coins, wo Ich ihm gegewwe hen. zum Tschalli un zum Siggarstoremann gebracht, damit Ich sie kriege un ihm wieder bringe soll. Un weil Ich of course aach annerscht wo hie un da en neuer Wickel oder Deim oder Quarter oder sogar Häferdollers gekriegt

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Joi c. Buckelte,