Indiana Tribüne, Volume 28, Number 194, Indianapolis, Marion County, 8 April 1905 — Page 4

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Jndtana Tribüne. 8 April 1903.

Jndiana Tribüne. HnaugeAkdn von der Vutdeg C. Indianapolis, Ind. Harrh O. Thudin Präfident. Geschaftslocal: No 31 Süd Delaware Straße. TELEPHONE 269.

Rr.Urcd at the Pott Office ot Indianapolis as second dass matter. Berliner Brief. Wenige Tage nachdem die franzSfische Kammer das Gesetz über die zweijährige Dienstzeit angenommen hatte, hat der deutsche Reichstag die gesetzliche Festlegung der zweijährigen Dienstzeit genehmigt. Allerdings besteht die zwei jährige Dienstzeit in Deutschland that, sächlich schon seit 11 Jahren, bisher aber war die Regierung formell zur Wiedereinführung der dreijährigen berechtigt. In Verbindung mit diesem Gesetze ist auch die von der Regierung geforderte HeereSvermehrung um etwa 10,000 Mann bewilligt worden. Die Annahme im Plenum des Reichstages erfolgte außerordentlich rasch, ihr waren aber in der Kommission heftige Kämpfe vorausgegangen. Besonders war die geforderte Vermehrung der Kavallerie stark umstritten, trotzdem gerade diese Forderung sehr bescheiden war und trotzdem im letzten halben Jahrhundert alle anderen Waffengattungen in Deutschland absolut und relativ in viel gröberem Maßstab ver stärkt worden waren, als die Kavallerie. Forderungen für diese Waffe ftnd nicht populär, weil naturgemäß eine Vermehrung der Kavallerie Verhältniß mäßig höhereZ Kosten verursacht, als eine Vermehrung anderer Waffengat tungen. Die Reichsregierung hat also in diesem Jahre ohne große Kämpfe zwei wichtige Vorlagen, die Heeresforderung und die Handelsverträge, mit großen Mehrheiten bewilligt erhalten. Bei der großen vom Neichsschatzfekretär für den nächsten Winter angekündigten finanziellen Vorlage wird ein Erfolg viel schwieriger sein, weil die Auffassungen der Parteien über die Art der Finanzreform weit von einander abweichen. Der letzte Tag deS Winters hat einem verdienten deutschen Staatsmann, dem preußischen Minister des Innern, den ewigen Winterschlaf gebracht. In Ländern von rein parlamentarischer RegierungSform, in denen von einemStaatsmanne vor allem ein gewandtes Auftreten im Parlamente verlangt wird, hätte sich Freiherr von Hammerftein lange behauptet, denn er war durchaus kein geschickter und glücklicher Parlamentsredner. In Preußen aber, wo die Tüchtigkeit des Beamten in seinem Fache höher bewerthet wird, als die parlamentarische Rede Gewandtheit, wurde Freiherr von Hammerftein mit Recht geschätzt. Wohl war er ein Mann von konservativer Gesinnung, aber doch besaß er zugleich modernen Geist, waS er z. B. durch die Gewährung der Theilnahme von Frauen an politischen Verhandlungen bewies. Seit Langem hat wohl Berlin kein so wenig erfolgreiches Theaterjahr gesehen, wie in diesem Winter. Mannigfache Umstände wirkten dazu mit. Zunächst war die Thätigkeit deö Königlichen Schauspielhauses durch den erforderlichen Umbau des Hauses für die ganze Saison lahm gelegt. Gespielt wurde ja (im Neuen Königlichen Opern-Theater), aber eS wurde eben nur gespielt, um zu spielen; Neuaufführungen fielen ganz weg. Ein zweiter Ausfall war das Deutsche Theater, daS ein halbes Menschenalter lang einen Platz in der ersten Reihe der deutschen Bühnen eingenommeu hat, aber unter der neuenlDirektion mit erstaunlicher Schnelligkeit so herabgesunken ist, daß e? durchaus in die zweite Reihe rückte. Endlich fehlte während der ganzen Spielzeit ider eigentliche Schlager". Gerhart Hauptmann's jüngstes Werk, Elga", die Dramatisirung einer von Grillparzer gegebenen Stoffes, hat einige ftarkeStellen, zeigt aber im Ganzen wiederum eine Behandlung idealer Stoffe, bei der der Autor nicht frei ist und es dem Hörer nicht wohl macht. Der entschiedenste Erfolg wurde im Zeichen Shakespeare'S errungen, deffen SommernachtStraum" im Neuen Theater eine tiefe und dauernde Wir kung ausübt. ES ist in erster Linie ein Erfolg'.der Regie, die das Märchen hafte und daS derb Realistische dieser genialen Phantasie Shakespeares gleich

charakteristisch herauszubringen und vorzüglich zu contraftiren verstand. Die vollendeten Enfemdleleistungen dieses Theaters sind gegenwärtig das Beste an Bühnenkunft, was Berlin bietet. Trotz der unverkennbaren theatralischen Depression tauchen noch immer neue Theater-Projekte auf. ünd einem davon ist sogar die Verwirklichung gesichert. DaS ist die Komische Oper, die 1906 in dem belebtesten Theile der Stadt, in der Friedrichftraße, eröffnet werden soll. Dann hat also Berlin vier Opern, und vielleicht wird es dann endlich eine größere Zahl neuer mufikalischer Bühnenwerke von Werth kennen lernen. Denn auch auf dem Gebiete der Oper herrscht MißwachS, und die letzte Hoffnung bleibt noch die auf den April angesetzte Aufführung der ueen komischen Oper HumperdinckS, des er folg,eichen Meisters von Hänsel und Gretel". DieS Werk trägt den Titet: Die Heirath wider Willen". Der Theaterbetrieb in Berlin hat sich im Laufe eines Jahrzehnts zu ganz außerordentlichen Dimensionen entwickelt, und die schauspielerischen Leistungen sind in ihrem Werthe erheblich geftiegen, die dramatische Produktion aber bleibt hinter den Anforderungen dieses Riesenbetriebes zurück Wichtige Mittheilungen machte Walter Wellman in seiner jüngsten Washingtoner Eorrespondenz, in wel

cher er die Stellung des Präsidenten mit Bezug auf den Krieg in Oftasien bespricht. Herr Roosevelt hat nämlich Vorkehrungen getroffen, daß er, sobald Ereigniffe eintreten, welche einen baldigen Friedensschluß in Ausficht stellen, sofort in Kenntniß gesetzt wird, so daß er binnen zwei Stunden die Rückreise nach Washington antreten kann, ganz gleich, wo er sich gerade aufhält. Wenn die beiden kriegführenden Parteien auf die freundlichen Dienste der Ver. Staaten rechnen, so hat Sekretär Taft, welcher in der Abwesenheit des Präsidenten gewissermaßen als Verweser der Administration fungirt, für diesen Fall.die weitgehendsten VerhaltungSmaßregeln bekommen. Am bemerkenswertheften aber ist die Thatsache, daß der Präfident den deutschen Botschafter, Baron Speck von Sternburg, ersucht hat, Herrn Taft als Rathgeber zur Seite zu stehen und, wenn nöthig, den Vermittler zwischen dem russischen Botschafter und dem japanischen Gesandten zu spielen. Der deutsche Kaiser ist damit durchaus einverstanden, und vor seiner Abreise hatte der Präfident drei lange Eonferenzen mit Herrn von Sternburg, in welchen die Situation in Asien gründlich erörtert wurde. Dazu bemerkt die Germania- in Milwaukee: Einen überzeugenderen Beweis für die warme Freundschaft, welche gegenwärtig zwischen Berlin und Washington besteht, kann man sich sicherlich gar nicht den ken. Nichts könnte namentlich uns Deutschamerikaner mit größerer Genugthunng erfüllen, als wenn infolge der gemeinsamen Bemühungen unseres Präsidenten und des deutschen Kaisers ein Friedensschluß zu Stande käme. Die Saiso der Straftenverbessernngen. Cement, Asphalt, Creosote und andere von der Stadt bei Straßenverbesserungen gebrauchte Materialien wer den in Zukunft, falls Stadtengenieur Jeup'S Plan gutgeheißen wird, einem Chemiker kontraktlich zur Analyse übergeben. Seit Jahren wurden diese Arbeiten durch einen der Angestellten des Engenieur-Corps besorgt, nachdem aber der letzte Assistent, Walter Buehler, nach MinneapoliS ging, war die Office ohne einen Chemiften. Soweit war nur wenig Arbeit, da jetzt aber die Saison der Straßenverbefferungen anbricht, werden viele Analysen in der nächsten Zeit vorzunehmen sein. Eine Anzahl Appllkanten bewerben sich um die Stelle, meistens sind es aber junge Leute, Graduirte der technischen Schulen ohne Erfahrung. DaS Salär beträgt 31200, ist also nicht genügend, um einen erfahrenen Mann zum Ausharren zu veranlaffen. Cigarretten sind von jetzt ab billig zu haben. Bekanntlich tritt am 18. o. M. circa das AntiCigarretten - Gesetz" in Kraft. Während der Trust" alle nicht verkauften Glimmstengel von den Händlern zu rücknehmen wird, ftnd die unabhän gigen Händler, mit Ausnahme eines einzigen gezwungen, ihren Borrath zu irgend einem annehmbaren Preise loszuschlagen oder sonst zu sehen, wie sie darüber verfügen.

parsifal.

Auch die gestrige Vorstellung ein großer Erfolg. Heute zwei Aufführungen.

Die Zugkraft der Wagner'schen Oper Parsifal" bewährte sich auch gestern und viele, welche bis jetzt beiden Aufführungen beigewohnt hatten, stimmen darin überein, daß die musikalische Leitung unter Kapellmeister Grimm, der gestern dirigirte, noch bedeutender war, wie bei der ersten Vorstellung. Herr Franz Engenieff (übrigens ein Schwie gersohn deö Brauers AdolphuS Busch von St. Louis), der gestern den Amfartaö gab, entzückte die Hörer im höch ften Grade. Während eS vielleicht nicht angebracht ist, einen Vergleich zwischen seiner Darstellung und der deS Herrn Bischoff. welcher bei der ersten Aufführung die Partie so wunderbar wiedergab, anzustellen, wird allgemein zugestanden, daß Engineff noch Größeres bot, doch dies kommt vielleicht auf Rechnung der bedeutenderen Leistung des Orchesters unter Kapellmeister Grimm. Frl. Florence Wickham hatte gestern die Rolle der Kundry inne; ihre Wiedergabe deS Charakters den Mme. Hana Mara am Donnerstag verkörVeite, war gut, aber doch schien eS, als ob letztere, wenn nicht in stimmlicher, so doch in schauspielerischer Hinsicht ungleich bedeutender ist. ES ist eine schwierige Partie, welche ebenso Rene Inkorporationen. Die Marklesville Co-operative Telephone Company", Marklesville, Ma dison County; Kapital $10.000. Direktoren: John Reynolds, Amos Williams, JohnMiddle, Allen Brown, JameS Strickler, Robert Palmer, Albert Crall, Francis Monger und Robert Collier: Die Silvermood Coal Company", Silverwood, Fountain County; Capital $18,000. Direktoren: Melvin Sturm, Carl A. Gohring und William E. Moore. Die Cynthiana Stone Company", Cynthiana, Pofey County; Capital 825,000. Direktoren : James Marvel. Schuylerl Newman, C. E. Showers. Peter I. Setbacker, George W. Fisher, William P. Williamson, Stephen G. Harris, Alva W. Montgomery, H. O. Whiting, Jra T. Turman und JameS Gudgell. Die Lynn Tyle & Brick Company", Lynn, Randolph County; Capital 810,000. Direktoren: "Daniel Hecker, C. R. Carter. I. A. Byrd, George F. Hill und C. W. Bowen. Die Security Trust Co." hat beim Sekretär des Staates Bericht eingereicht, aus welchen hervorgeht, daß sie ihr Grundkapital von 8500,000 auf 8325,000 reduzirt hat. Ein Gleiches ist von der Big Ten Oel Co. zu berichten, welche das Grundkapital von 825,000 auf 815,000 er. niedrigt hat. Dagegen hat die Denver Co-Opera-tive Telephone Co. ihr Kapital von 83000 auf 85000 erhöht.

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Chicago's neuer Mayor. Richter Edward F. Dünne, welcher für municipalen Besitz aller öffent. lichen Verkehrsmittel u. f. w. eintritt und auf dieser Planke mit großer Mehr hett erwählt wurde.

große Anforderungen an die Sängerin wie an die Schauspielerin stellt. Mme. Mara wird übrigens heute die Partie wieder fingen. Der Parsifal". den Herr Madenan gab, war eine tüchtige Leistung und erwarb ihm die Gunft der Hörer in hohem Maaße. Auch der Gurnemanz wie ihn Herr Otley Cranfton zu geben wußte, gefiel vorzüglich. Herr Coomds gefiel als Klingsor besser wie Herr Lind, der die Partie in der ersten Aufführung inne hatte. Heute finden zwei Vorstellungen statt. Die Besetzung für die Matinee ist dieselbe wie in der DonnerstagS-Vorftel-lung, während am Abend dieselben Kräfte wie Freitag mitwirken werden. Die Abend-Vorftellung beginnt um halb 6 Uhr. Zwischen dem ersten und zweiten Akt wird eine Souper-Pause von 7 Uhr 15 bis 8 Uhr 30 gemacht. Dann beginnt der zweite Akt, der bis 9 Uhr 30 währt. Dann folgen 15 Minu ten Pause. Der drite Akt beginnt um 9 Uhr 45 und schließt um 10 Uhr 45. Da die Thüren geschloffen werden, wenn beim Beginne der Akte das Haus verdunkelt wird, ist es nöthig, daß das Publikum pünktlich seine Sitze einnimmt. Der Akt-Anfang wird durch Fan-saren-Signale bekannt gemacht.

Ans dem Wege zur Beffernng. Walter Connover, 3027 Kenwood Ave., der vor mehreren Tagen an der 30. und Illinois Str. von einem Straßenbahnwagen getroffen wurde, war seit seinem Unglücksfalle blind, scheint sich aber jetzt allmählich zu erholen, so daß Hoffnung vorhanden ist. daß er wieder gänzlich genesen wird. Dr. House. der den jungen Mann in Behandlung hat, glaubt, daß er auch daS Augenlicht völlig wiedererhalten wird. Satte die Taschen voller Steine. Eugene Lawrey. No. 910 Oft 14. Str. wohnhaft, griff gestern Abend Edw. Mack von No. 1120 Polk Str. an der 14. unvAshland-Straße in einer Seitengaffe auf. Mack hatte seine Taschen voller Steine, und da er hierüber keine zufriedenstellende Auskirnst zu geben vermochte, wurde er nach der Station gebracht. Er bat flehentlich, ihn laufen zu lassen, da seine Mutter gefährlich erkrankt sei und er gern zu derselben heimzukehren wünsche. Heute Hamilton Bock! Die StaatS-Ackerbau Behörde hielt gestern im Tapitol eine Versammlung ab, um Berathung zu pflegen betreffs der nächsten Staats Fair.

Grundeigenthums. Uebertragungen.

Mary A. Harvey an Wilbur ff. Walker, Lots 10 und 11, Downey' Subd. Lot 34, Jrvington. 76 bei 161 Fuß, verbessert, Oftseite der Ritter Ave., nördlich von Washington. 33,200. Michael Day an Charles E. Ruch, Lot 29, S. A. gleicher Jr.'s Add., 40 bei 165.6 Fuß, vacant, Oftseite Columbia Ave., südlich von 16. Straße. 5550. Anna E. Perry an Joseph C. H Cain, Theil nordöstliche Quarter, See. 14, Township 15, Range 2, Wayne Tomnship. 81,250. Joseph C. McCain an Thomas Petty, Lot 31, 1. Sec. Rosemont 35 bei 115 Fuß, verbeffert, Westseite Warman Ave., nördlich von Bertha Str. $1,150. Melvin A. Jarrett an William S. Troutwine, Lot 8 in Barrows Place Subd. in Creß'S Add., 32 bei 115.6 Fuß, verbeffert, Nordseite der Naomi Str., östlich von Linden Str. 81,500. William Boffon, Truftee an Katharine K. Maury. Theil vom nordweftlichen Viertel, Sec. 24, Sec. 16, R. 3, Center Tp. 83,400. Henry Zimmer an Magdalena Zimmer, Hälfte Antheil an Lot 33 in Sqr. 27 in Beaty's Add, 36 bei 143 Fuß, verbeffert, Nordseite der Iowa Straße, östlich von Oft Str. $800. John I. Johnson an Nancy I. Pri vett, Lots'4 und 5 in Theine's Subd. Theil der 2. Brookside Add., 65 bei 164 Fuß. verbessert, Ecke 18. Str. und Brookside Ave. $3.500. Jesse I. Privett an dieselbe, Lot 13 in Block 2 in Bruce-Baker'S Add., 41 bei 140 Fuß, verbessert, Westseite der Yandes Str., südlich der 22. Str.; Lot 32 und Theil von 33 in Campbells West Park Add., 32 bei 70 und 140 Fuß, Verbessert, nordöstliche Ecke der Ray und Coffey Str.; LotS 18, 19 u. 20 in Block 7, Beaty's Add., 37.6 bei 136 Fuß jede, verbessert, südöstliche Ecke der LeGrande Ave. und Ringgold Str. und Lot 22 in Olleman u. A's. West Indianapolis Add.. 44 bei 153 Fuß, verbessert, Oftseite der Tremont Ave., südlich von Morris Str. $10,000. Ulysses G. Johnson an John Jaeger, Lot 98. Clart'3 dritte Add., West Indianapolis, 35 bei 135 Fuß, oerd., östliche Seite der Warren Str.. nördlich von Oliver Ave. $1.200. William Ward an John F. Barnhill. Lot 1, Ward's Subd., Lots 195 und 196, Nodle'sZSubd., Außenlot 45, verd., westliche Seite der Davidson Str., nördlich von North Str. $7,500. Albert E. Metzger an Charles H. Scholl, LotS 4, 5, 15 und 16. Shelby Str. Add., 34 bei 120 und 40 bei 115.50 Fuß, vakant, nördlich von Naomi Str., östlich von Olive Str. $670. SilaS S. Moore an Mary I. Moore, Lots 28 und 29. Block 35. Nord Jndiauapolis. 30 bei 126 Fuß, Verb., nördliche Seite der 23. Str., östlich von Rader Str. $1,700. Anna L. Benson an John I. Appel, Lots 14, 15, 25 und 26, BensonS Michigan Str. Subd., westlich vom Rive. $1050. Stoughton I. gleicher an Stoughton A. Fletcher, Theil vom südöstlichen Viertel, Section 23. Township 15, Range 3, 6 Acker, Center Township. $750. Julius P. Laube an Matilda A. Möwwe, 1J5 Interessen der südlichen Hälfte von Lot 5, Block 1, südöstliche Add., nordöstliche Ecke von Orange und Shelby Str. $300. DePauw Univerfity an Daniel LunSford, Lot 141, FletcherS 2. Addition,

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John C. MMM,