Indiana Tribüne, Volume 28, Number 193, Indianapolis, Marion County, 7 April 1905 — Page 4

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Indiana Tribüne. HnauTgeAeden von der tedr Indianapolis, Ind.

Harrtz O. Thuomm Präsident. Geschäfts loca l: No 31 Süd Delaware Straße. TELBPHOiNE ss. K-tered at the Post Office ot Indianapolis as second class matter. Entstellte und unterschla gene Neuigkeiten. Der geschätzte weltpolitische Denker der News hat wieder einmal seine Stirn in bekömmtliche Falten gefurcht und kommt nach langem Argumentiren zu m Schluß, daß das deutsche Reich an die Bereinigten Staaten das Ersuchen gestellt habe, sich auf seine Seite in der Marokko-Angelegenheit zu stellen. Diese irrige Folgerung verführt ihn dann dann auch zu einer Abhandlung über die Absichten Deutschland's, welche eine bedauerliche 'berflüchlichkeit wenn nicht Unkenntnitz zu Tage zu fördert. Deutschland'S Memorandum, welches sein Gesandter von Sternburg dem Staats-Departement überreichte, stellt nicht die geringste Forderung zur Un terftützung seiner Politik in der Mo-rokko-Frage an die Vereinigten Staaten. E? war eben nur ein gebräuchlicher Höflichkeitsakt einer befreundeten Nation gegenüber, durch welchen eine offene Erklärung über die Stellnng und Absichten Deutschland'S bekannt gegeben wurde. Das Memorandum ersucht in keiner Weise um thatliche oder auch nur moraliche Unterstützung der Vereinigten Staaten, sondern sollte nur etwaigen Mißdeutungen vorbeugen. Beinahe zugleich mit der Bekanntmachung des Inhalts des deutschen Memorandums aber gab das Staatsdepartements der Oeffentlichkeit einen Einblick in gewisse Akten betreffs der Neutralität und Integrität China'S, welche klar darlegen, daß das Verhältniß zwischen den Vereinigten Staaten und Deutschland, gerade zur Zeit, als der Deutschenhaß englischer Blätter hier seine üppigsten Blüthen trieb, ein intimeres war. als mit allen anderen Nationen. Die Washington Depesche meldete, wie schon berichtet, folgendes: Daß Präsident Roosevelt auf Anregung Kaiser Wilhelm's im letzten Februar eS unternahm, durch gemeinsame Vorstellungen der neutralen Mächte die Kriegführenden in Oftafien zur Re spektirung der chinesischen Neutralität zu veranlagen, wird durch vorläufige Mittheilungen über auswärtige Beziehungen klar gestellt, die das Staatsdepartement Mittwoch machte. In der Korrespondenz mit Deutschland befindet sich ein Auszug aus einem Telegramm Sekr. Hay'S an den Bot. schafter in Berlin dem Kaiser mitzutheilen, daß der Präsident völlig die edle Initiative und mächtige Mitwirknng deS Kaisers in der Sache der chinefischen Neutralität würdige." Bezeichnend ist, daß nach der Annähme des von Hay vorgeschlagenen Programmes der Präsident nur an den Kaiser die persönliche Danksagung richtete. Deutschland'S Initiative wurde geheim gehalten, weil der Kaiser glaubte, der Vorschlag bezüglich der chinesischen Neutralität habe mehr Ausficht auf Erfolg, wenn er von Wash ington ausgehe, besonders da Sekretär Hay schon während des Boxer-Auf-ftandeö inZdemselben Sinne thätig geWesen war. DeS Kaisers Vorschlag wurde durch den Botschafter Speck von Sternburg dem Präsidenten unterbreitet. Sekretär Hay kehrte sofort aus dem Süden zurück und nach einer Konferenz mit dem Präsidenten und dem deutscheu Botschafter leitete er die dip lomatischen.Verhandlungen ein, welche die Kriegführenden zur Anerkennung der NeutralitatlChina'S brachten. Selbstverständlich find politische Schreiber ebenso Irrthümern unterworfen wie andere Leute, aber wenn Thatsachen entstellt berichtet oder zu ge wissen Zwecken absichtlich gefärbt wer den, so ist eS an der Zeit, die Sache richtig zu stellen. So sagt die NewS" in Erörterung deS deutschen Memorandums: Deutschland mag für was eS wünscht Siellung nehmen. Aber diese Regierung hat kem Intereffe an der MarokkoAffaire. Das englisch . französische Übereinkommen wurde vor Jahresfrist abgeschl offen ohne irgend welche EinWendung unserer Regierung." Letzteres ist völlig richtig, denn unsere Regierung wurde ebensowenig wie die deutsche ofmiell von dem englisch-fran zösischen Schacher, um einen Gegen-

stand, über welchen weder Frankreich noch England irgend welches Ver sügungörecht hatte unterrichtet, und fühlte sich daher nicht veranlaß, dagegen Einwand zu erheben. Der sachliche Bericht über dieselbe Angelegenheit in der "News" auf der dritten Seite, der den Leitartikel inspirirte, muß von dem Leitartikelschreiber der 6. Seite gänzlich mißverstanden worden sein; denn es ist darin klar und deutlich angegeben, daß Baron Sternbürg die Administration nicht ersucht habe, in irgend einer Weise einzuschreiten oder Stellung zu der Frage zu nehmen. Das Memorandum dezweckte nur, den Präsidenten zu informiren, daß der Welthandel mit Marokko bedroht sei. Von der Erklärung des StaatS-De-

partementS, die wir oben brachten, daß nämlich der Präsident auf die Jnitiative des deutschen Kaisers für JntactHaltung Chinas und dessen Neutralität eintrat, erwähnt die NewS" kein Wort. Diese wichtige Depesche hat sie einfach unterschlagen, weil sie ihr nicht in den Kram patzt. Daß der Dreibund trotz allen KrächzenS der Deutschenhaffer nicht wackelt, erhellt die Zusammenkunft der Monarchen in Neapel. Die Berliner Börsenzeituna' macht sich über die Folgen, welche der oftafitische Krieg mit seinen Massen von unaussprechlichen Namen auf das Geschichtsstudium haben wird, luftig. Sie eröffnen folgenden Ausblick in eine geschichtliche Unterrichtsstunde der Zukunft: Lehrer: Wir nehmen also heute die historischen Ereignisse vom Beginn deS zwanzigsten Jahrhunderts durch. (Lebhaftes Murren in der Klaffe.) Ruhe, wenn ich bitten darf. Ich weiß wohl, daß Sie eine Abneigung gegen das Studium jener gro ßen Zeit haben, und will gern zu geben, daß es keine leicht zu lernende Geschichtsperiode ist. (Höhnisch.) Natürlich war eS früher angenehmer, wo man sich nur so ftmple Namen wie SalamiS, Leuthen, Sedan zu merken brauchte. Meyer 4, erzählen Sie die chlacht bei Mukden!" w Meyer 4: Die Schlacht bei Mul den begann am 27. Februar 1905 mit einem Angriff der Japaner auf Sintsinting." Lehrer: Falsch. Auf Sinminting mutz eS heitzen. Sinminting liegt im Westen, Sintsinting im Osten. Das ist doch wohl leicht genug auseinanderzuhalten. Fahren Sie fort!" Meyer 4: Marschall Oyama griff das Centrum der russischen Front bei Hsiasankiaoise an, während auf der Rechten General Kuroki bei Futschulin und Futschu operirte. Gleichzeitig griff General Nogi nuf dem linken Flügel an und stieß (Meyer 4 fängt an, herunterzuschnattern) über Tasapikontse, Hfintaitse, Tautschischautse, Takuschautse, Schinputse, Hfinmintse, Matiputse direkt auf Schuf ms; vor." Lehrer: Genug. ES war im Allgemeinen gut. Doch hätten Sie der größeren Klarheit halber auch die koreanischen und mongolischen Namen der Ortschaften zufügen sollen. Lehmann 3, fahren Sie fort !" Lehmann 3: Herr Profeffor, mir ist nicht wohl." Lehrer: Was fehlt Ihnen?" Lehmann 3: Ich habe die ganze Nacht das Jahr 1905 gepaukt und nun ist mir so Übel im Gehirn." Lehrer: DaS ist mir ganz egal. Erzählen Sie die Schlacht bei Mukden !" Lehmann 3 (leise lallend): Rostjeftmensky. PodjedonoSzew, Omaruru, Tananarivo, Semftwisabor, Jjiji, Maherero, Swiatopolk-MirSki " Lehrer: Sammeln Sie Ihre Ge danken und berichten Sie über den Angriff Oyamas!" Lehmann 3 (mit stierem Blick): Der Marschall Schim-pan-tse setzte fich bei Mie-tse fest und begann, gedeckt von Ka-pu-tse ein Geplänkel. Dann griff er die Ruffen an mit dem japanischen KriegSruf: Hau-tse, Hau tse, Hau-tse, Hau-tse!" (Er bricht mit Schaum vor dem Mund zusammen.) Lehrer: Lehmann 3, begeben Sie fich in die im Keller befindliche Gummizelle und lassen Sie fich dort behandeln. (Zur Klaffe gewandt.) Sie sehe , wie weise eS von der Regierung war, daß sie angesichts deS immer größer werdenden Lehrstoffes den Schulen alle Mittel zur prompten Jrrenpflege zur Verfügung stellte.-

Das Zest-weihefpiel parsifal"

In künstlerisch vollendeter Weise von dem Savage Vnsemble aufgeführt.

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Alois Pennarini, der gestern Wie nicht anders zu erwarten, war das English Opera House gestern bis zum letzten Sitze gefüllt. Dies dürfte keine besondere Erwähnung verdienen, weil die gleiche Erscheinung sehr häufig bei den sinnlosesten farcialen Auffüörungen zu berichten ist; aber das Publikum, welches gestern daS Theater füllte, war ein ganz anderes; es bestand aus Mufikliebhabern, welche nicht zu denkfaul waren, die, die großartige Compo fitlon durchziehenden Themen verstehen zu wollen, und gewillt, fich in die großartige Schöpfung geistig zu vertiefen. Für die fade Geschmacksrichtung bietet eben eine Parfifal'Aufführung wenig Verlockendes. So kam eS, daß bei der gestrigen Eröffnung der Parfifal". Vorstellung das Publikum ein bessnderS gewähltes war, was natürlich nicht wenig zur Stimmung beitrug. Allgemein wurde bemerkt, daß die gestrige Parfifal"Aufführung in englischer Sprache die gehegten Erwartun gen weit übertraf und gewiegte Musikkenner, welche Parfifal in Bayreuth gesehen hatten, gaben ihrer Bewunderung über die vortreffliche Aufführuug durch eine amerikanische Truppe unverhohlen Ausdruck. Das Orchester, die scenische Ausftattung, die Träger der Rollen und die Chöre waren gleich vollendet und ein Gesammtbild von überwältigender Schönheit das Ergebniß. Die hervorragendste Leistung war der AmfortaS von Herrn Johannes Bischoff. Wohl ist die Rolle des AmfortaS an sich geeignet, die Sympathien des Publikums zu gewinnen. Der menschenliebende Dulder, der nur seinen hohen Pflichten lebt und deffen Seelengröße selbst durch die physischen Schmerzen keine Einbuße erhält, konnte nicht beffer dargestellt werden, als durch Herrn Bischoff, deffen weiches und doch so markiges Organ wunderbar ergreisend zu Gehör drang und im letzten Akt zu überwältigender heroischer Wirkung kam. Aber nicht nur seinen Stimmitteln, sondern seiner Darftellungskunft ist die große Wirkung zuzuschreiben, die das Publikum in stumme Begeisterung versetzte. Er setzte de Wagner'sche Idealfigur in die Wirklichkeit um, dieselbe so genial verkörpernd, daß sie glaubhaft wurde. Wohl die schwierigste Frauen-Rolle in moderner Oper, die der dämonischen Kundry, lag in den Händen von Hana Mara. Sie gab eine herrliche Leiftung sowohl als die Versucherin von ParsifalS Tugend als auch im Büßergewande als reuige Magdalena, die endlich am Fuße des Gral Altar? die ersehnte Ruhe findet. In der Scenerie in KlingSor'S Zau bergarten in der sie alle ihre Künste an Parfifal versucht kam ihre glockenreine, verlockende Stimme zu höchster Geltung, wahrend ihr schauspielerisches

die Rolle des Parsifal sang.

Talent im stummen Spiel bei der FußWaschung Parfifal'S fich in dankbarster Form zeigte. Den Parfifal sang gestern Abend Herr AloiS Pennarini. Auch bei ihm bilden Gesang und Spiel ein harmonischeS Ganzes von hinreißend schöner Wirkung. Mit herrlichen StimmMitteln, denen in den hohen Lagen nur etwas Härte anhaftet ausgestattet, schauspielerisch gereift und glücklich diöponirt, war sein Parfifal wie ans einem Guß. Der wilde Trotz des Knaben, als ihn die Ritter wegen der Tödtung des Schwans zur Rechenschaft ziehen wollen, daS erwachende Mitleid und die Reue die ihn Köcher und Bogen zerbrechen lassen; dann die unschuldige Freude beim Schäferspiel mit den BlumenMädchen, sein Widerstand gegen Kundry's Verlockung und sein heroisches Spiel in der Schlußszene. Alle diese Momente wußte der Künstler überzeugend zur Geltung zu bringen. Zur ganzen Höhe seines Könnens entfaltet er fich wie erwähnt im dritten Akt, der ja musikalisch weit der wirkungsvollste ist. Ein ausgezeichneter KlingSor war Herr Homer Lind, deffen wuchtiges und dabei doch modulationsfähiges Organ für diesen Dämonencharakter wie geschaffen war. Eine hochbedeutende Leistung war auch der Gurnemanz des Herrn Putnam GriSwold. Sein wohllautender Baß war ebenso wie seine imposante Erscheinung der Rolle wunderbar angepaßt. Besonders in der SchwanenSzene wirkte er eindrucksvoll und brachte sie zu durchschlagender Wirkung. Auch die Darfteller kleinerer Rollen fügten fich würdig in daS Ensemble ein und so gestaltete fich der gesangliche Theil zu einem hehren ungetrübten Genuß. Auch in instrumentaler Beziehung bot die Wiedergabe des Bühnenweihspiel viel Schönes. Der Schluß des ersten Aktes ist entschieden der Höhepunkt Wagnerischer Vertonung tief religiöser Gefühle. Kein Oratorium und kein Orgelspiel kann eine solche Macht auf die Herzen ausüben, wie diese AbendmahlSmufik. Der Schluß des zweiten Aktes, in welchem Klingsor den Speer schleudert, Parfifal von ihm Besitz ergreift und durch daS Zeichen deS Kreuzes das Zauberschloß in eine Wüste verwandelt, wurde ebenfalls durch die Musik zu einem unendlich wirksamen gestaltet. Von der Musik deS dritten AkteS wurden die Hörer förmlich in Bann gehalten, und der EharfreitagSzauber, der Trauermarsch und daS herrliche Finale wurden vom Orchester in wirklich großartiger Weife gespielt und zur Geltung gebracht. Der Dirigent, Herr Walter H. Rothwell, verdient alle Anerkennung kür seine künstlerische Leitung deS Orchesters.

Die scenischen Effecte find wohl in so großartigerjWeise nie zuvor hier gesehen worden. Sie trugen nicht wenig dazu bei, das Publikum in die weihevolle Stimmung zu versetzen, welche zum Genuffe deS großen Werkes Be dingung ist. Die wandelnde Waldscene, die schließlich zum Gralstempel iführt. Klingsor's Caftell und oer Zaubergarten mit den reizenden, die Sinne verlockenden Blumenmädchen, waren Meisterwerke deS Dekorationsmalers und der Bühnentechnik, welche noch durch die stimmungsvollen Beleuchtungseffekte eine besonders großartige Wirkung erhielten. Für heute ist die Besetzung der Hauptrollen die folgende. Kundry Frl. Floren Wickham Parfifal Francis Madennan AmfortaS Herr Franz Egenieff Gurnemanz Herr Ottley Cranfton Klingsor Herr I. Parker Coombs Titurel Herr Robert Kent Parker Moritz Grimm, Dirigent.

Europäische Nachrichten. (pcstcrreid? rnjarn. Wien. Ein ehemaliges Mitglied der akademischen Legion, der in militärischenKreisen wohlbekannte Schriftsteller Karl Skala, vollendete sein 80. Lebensjahr. Aus Lebensüberdruß schoß sich der 18jährige Praktikant Ernst Glaß in seinerWohnuna, Stum pergasse 36, aus einem Revolver eine Kugel in die rechte Schläfe und verletzte sich lebensgefährlich. Es ist yier der gewesene Betriebsdirektor der Nordbabn, Regierungsrath Gustav Kutilek, im 83. Lebensjahre gestorben. Kaufmann Leopold Rufs, Chef der protokollirten Firma Ruff & Cie., Nürnberger- und GalanteriewaarenHandlung, Salvatorgasse No. 10 eta blut, und Leopoldstadt. Lilienbrunngasse No. 13 wohnhaft, hat sich während eines Besuches bei seiner Tochter in Hietzing, Hüttelberggasse 9. durch einen Revolverschuß getödtet. In seiner Wohnung im Schottenhof ist der Pnmanus des Allgemeinen Kranken Hauses Dr. Leo Redtenbacher qestor ben. Im Alter von 78 Jahren ist hier der Hofrath Professor Dr. Albert Reder Ritter von Schellmann, auf der Landstraße, Reisnerstrahe No. 3, gestorben. Der berühmte Ophtalmologe Hofrath Prof. Dr. Karl Stellwag von Carion ist hier im 82. Lebenszahre gestorben. Baden. Kürzlich ist hier die Hauptmannswittwe Frau Josefine Ekert im 83. Lebensjahre und deren Freundin Frau Philippne Schwarz, Majorswittwe, im 81 Lebensjahre gleichzeitig gestorben. B r ü n n. Der beim Ablagern von Eis im Altbrünner Brauhause verunglückte und in der Krankenanstalt ver storbene Kutscher heißt Anton Sekyrka, ist 24 Jahre alt, nach Katharein, Bezh. Boskowitz, zustädnig. Freiwaldau. Der 28jährige Müller Groß ist in der Bartschmühic durch das Riemenwerk an die Decke geschleudert und getödtet worden. Groß - Enzersdorf. Hier erschoß sich mit einem Revolver in seiner Wohnung der Wirthschaftsbesitzer und Bürgermeister von Groß-Enzers-dorf, Norbert Marcher. Das Motiv der That sollen verfehlte Spekulativnen sein. H e r o t i tz. Auf einem Felde im Gebiete der hiesigen Gemeinde wurde der Kaminfegergehülfe Paul Kuba aus Tischnowitz erfroren aufgefunden. Kremsmünster. Hier hat das Leichenbegängniß des Abtes Achleuthner von hier mit großer Feierlichkeit und unter zahlreicher Betheiligung stattgefunden. Marienberg. Der Schlepper Joh. Soider wurde hier im dritten Horizonte des Jgnaz - Schachtes von einem Wagen niedergestoßen und getödtet. Prag. Moritz Wiener feierte sein 25jähriges Dienstjubiläum als Disponent der seit dem Jahre 1845 hier bestehenden Kohlen-en-gros-Firma Löwi Klemprer. P a r s ch n i tz. Hier stürzte die fast erblindete 70jähr. Franziska Schreiber von einer abschüssigen Stelle in die Aupa und ertrank.

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