Indiana Tribüne, Volume 28, Number 190, Indianapolis, Marion County, 4 April 1905 — Page 4

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Zndiana Tribüne. etaulgestctxn von bet uttnbct fl Indianapolis, Ind. Harrtz C Thndinm Präsident GeschäftSloealt Ro 31 Süd Delaware Straße. TELBPHONE tered at the Post Office ol Indianapolis a second cltts matter. Aus der Bundeshauptstadt. . Man erzählt sich da eine gute Anek. dote von einer Unterredung zwischen Präsident Roosevelt und Sekretär Hay. die vor einigen Monaten stattfand, als die Asphalt-Truft-Frage wieder brennend wurde. Sekretär Hay war beim Präsidenten und gab demselben eine Darlegung der Kontroverse. Nachdem er geendet, fügte der Sekretär hinzu, die Erfahrung habe ihn gelehrt, daß es bei diesen Kontroversen mit lateinischamerikanischen Republiken gewöhnlich darauf hinauskomme, daß ein amerikanischer Lump mit einem lateinifch-ame-rikanischen Lumpen kollidirte. Der Amerikaner wolle eine Konzession ergattern und gebe allerhand Zuficherungen, die er nicht zu halten gedenkt. Der lateinisch-amerikanische Lump benuße dann seine amtliche Stellung, um mit Hülfe der hinter ihm stehenden Regie rung dem amerikanischen Lumpen die Beute wieder'abzujagen. Dann komme der amerikanische Lump und ver lange, daß seine Regierung für ihn ein treten solle. Hm," meinte der Präfident, was ist denn in einem solchen Falle zu machen?" Sekretär Hay zuckte die Achseln undZerwiderte, man könne da eben wohl nur daö thun, was Zach Chandler gethan, als ihm mitgetheilt wurde, daß zwei Leute sich um eine Stellung bewürben, aber beide seien Halunken. Chandler fragte zurück: Welches von.den Beiden ist unser Ha lunke? Den müssen wir unterstützen." Andeutungen über eine geplante ErHebung gegen Präsident Morales von Santo Domingo, die von Verbannten der Insel geschürt wird, find dem Staatsdepartement vor mehreren Tagen zugekommen. Die hiesigen Beamten haben sich aber darüber nicht aufgeregt, 'da sie jetzt, nachdem Präfident Roosevelt den Vorschlag der Regierung von Santo Domingo, die Fi nanzen jenes Landes zu überwachen, angenommen, !freie Hand zu haben glauben, dem Präsidenten Morales Beistand zu leisten und solchen Beistand auch leisten werden, wenn sie von Mo raleS ersucht ! werden, irgend eine ErHebung niederzuschlagen, die wichtige Interessen Santo Domingo'S gefährdet. Map weiß, daß General Barba und seine.Getreuen auf der Insel Porto Rico find. Das Staatsdepartement wurde vonjihrem dortigen Treiben und von der Wiederabreise derselben von Porto Rico prompt unterrichtet. Der Distrikt Monte Crifti ist als der Ort bekannt, wo die Revolutionäre von Santo Domingo hauptsächlich ihre Pläne ausbrüten, und man hatte hier geglaubt, Barba und Genossen würden sich dorthin wenden. Die Nachricht, daß sie dort angekommen, hat daher unter den Washingtoner Beamten keine große Ueberraschung hervorgerufen. Das Marinedepartement hat mehrere Kriegsschiffe in dominikanischen Gewässern undZwird nach den Weisungen des Staatsdepartements, weun dieses von Präsident. MoraleS darum ersucht wird, bei der Aufrechterhaltung des Friedens von Santo Domingo mitwirken. Im Staats-Departement wurde erklärt, dah'dei nächste Schritt zur Aus führung derZSan Domingo-Politik der Regierung erst gethan werden könne, nachdem Präsident Morales ein defini tives Abkommen mit den ausländischen Mächten getroffen, von denen jedoch zwei bis jetzt noch nicht geantwortet hatten. Wenn Präsident MoraleS die nothwendigen Unterschriften für das Abkommen erhalten und Washington davon in Kenntniß gesetzt hat, wird der Kriegssekretür ihm sofort die Namen deS Chefs dcSlZollwesenS und der Zoll verwalterliniden kleinen Häfen mitthu len; eS istl jedoch auch möglich, daß man die Auswahl der letztgenannten Beam ten dem Chef deS ZollwefenS überläßt. Ueber den rechtlichen Status der Anfprüche derSan Domingo Jmprovement Coompany unter dem neuen ZollArrangement gehen hier die Ansichten ziemlich weitZ auseinander. Man er wartet von dem Gesandten Dawson be sonders darüber Aufklärung, ob nnter der schiedsgerichtlichen Entscheidung es thatsächlich nöthigest, einm Theil der

Zolleinnahmen an die Jmprovement Co, abzuführen. Profesior Hollander wird fich mit dem Ansprüche der genannten Gesellschaft ebenso eingehend beschäfti gen, wie mit den anderen Forderungen, da im Senate der erstgenannte Anspruch einer herben Kritik unterzogen wurde und seitens der Administration auf gelinden Zweifel stieß. Senator Morgan von Alabama hält das Abkommen, welches Präsident Roosevelt mit dem Präsidenten MoraleS von San Domingo abgeickloffen hat. für durchaus ungesetzlich und nichtig. Er sagte: Ich halte diese ungesetzlichen Handlungen des Präfi denten für durchaus unnöthig. Ich glaube nicht, daß irgend eine Regierung der Welt die Abficht hat, San Domingo zur Zahlung dieser Schulden zu zwingen und daß diese Spekukanten ihre Regierungen dazu aufstacheln können, gegen San Domingo aggressiv zu werden. Aber selbst wenn diese Gefahr vorläge, wäre eS Sache San Domingo'S, mit den betreffenden Regierungen Abkommen zu treffen, daß sie warten möchten, bis der Senat das Schicksal deS Vertrages entschieden hat. Die ganze Geschichte läuft auf ein thatsächliches Protektorat der Vereinigten Staaten über San Domingo hin aus." Senator Lodge ist herzlich mit der Politik deS Präsidenten einverftanden. Senator Spooner unterstützt ihn unter . Protest, oder, wie er es ausdrückt: Er habe dem Präsidenten aus einer unangenehmen Patsche herausgeholfen, weil der Präsident sonst die republikanische Partei gespalten haben würde." Senator Blackburne von Kentucky prophezeit, daß die demokratischen Senatoren im Herbst einftim mig dem Vertrag opponiren würden. Der Präsident habe dem Senat den Handschuh hingeworfen und eine der hitzigsten Kontroversen, die je zwischen dem Präsidenten und dem Senat stattgefunden, stehe bevor. Wie fich erst jetzt herausstellt, ist der Jnaugurationstag für den Tod des kürzlich verstorbenen mexikanischen Bat-

schcfters Don Manuel de Aspiroz verantwortlich. Der Botschafter war schon seit dem Herbst kränklich und derselbe erlitt dadurch einen Rückfall, daß er sich, gegen den Willen seiner Aerzte, den Strapazen des JnaugurationStageS aussetzte. Die Folge war, daß Senor de Aspiroz an jenem Tage im Kapital zusammenbrach. Der Verstorbene trat bei lern mexikanischen Aufstand gegen die französische Fremdherrschaft und Kaiser Maximilian in die Armee der mexikanischen Rebellen ein und brachte eS darin zum Oberst. Nach dem Fall von Queretara fungirte er bei dem Kriegsgericht, vor welchem sich Kaiser Maximilian, Miramon und Mexia zu verantworten hatten, als öffentlicher Anklägsr. Im Mai 1890 wurde Senor de Aspiroz im Kabinett des General Diaz zum HülfS-Sekretär für auswärtige Angelegenheiten ernannt und behielt diese Stellung bis zu seiner ErNennung zum Botschafter in Wafhington. Die österreichische Regierung konnte Aspiroz seine Theilnahme an dem Kriegsgericht, welches Kaiser Maxi milian zum Tode verurtheilte. nie verzeihen, und in der ersten Zeit seiner Washingtoner Amtsthätigkeit kam es sogar zwischen dem hiesigen diplomatischen Vertreter Oesterreichs und Senor de Aspiroz zu recht peinlichen Scenen und bei der kürzlkchen Leichenfeier war auch kein österreichischer Diplomat dertreten. ES dürfte nicht überraschen, wenn die Agitation für Verlegung deS Jnaugu rationStages auf ein späteres Datum im Frühjahr, als den 4. Mürz, in der nächsten Kongreß-Session lebhafter betrieben und günstigere Aufnahme sinden würde, als bisher. Die heurige Inauguration hat bis jetzt zwei hervorragende Opfer gefordert; der Tod des Senators Bäte von Tenneffee und das kürzliche Ableben des mexikanischen Botschafters, Senor Aspiroz, find direkt auf Erkrankungen zurückzuführen, welche diese beiden alten Herren bei der Inauguration deS Präsidenten Roosevelt, wo sie länger als eine Stunde an der Oftfront des Kapitals dem rauhen Märzwind ausgesetzt waren, fich zugezogen hatten. Diese Erfahrung wiederholt sich fast bei jeder Inauguration, wenn nicht das Wetter außerordentlich milde ist, wie e3 bei der ersten McKin-ley-Jnauguration der Fall war. März ist ein übler Monat, um fich stundenlang stillsitzend unter freiem Himmel aufzuhalten. Man hat als beffereS Datum für die Inauguration den 30. April vorgeschlagen, weil an dieses Da turn fich die historische Erinnerung knüpft, daß der erste Präsident der Ver.

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Präsident Roosevelt auf Staaten an diesem Tage seinen ersten Amtseid als Präsident ablegte. Der 30. April wäre jedenfalls ein weit passenderer Tag, und der Kongreß kann die Aenderung leicht in Form einer gemeinsamen Resolution vornehmen. A. Scott, der Kasnrer der nun verkrachten Lagsda Bank war als LegiSlaturMitglied einer der fanatischsten Verfechter der MooreTemperenz-Vor läge. Bruder Scott wird für das Fallissement der Bank, durch Gewührung ungesicherter Darlehen von anderer Leute Geld, an Mitglieder seiner Familie in erster Linie verantwortlich gehalten. Die Depositoren die dem Moral-Apoftel für Trockenheit vertrauten sollten fich eigentlich nicht darüber wundern, daß er sie auf'S Trockene setzt Zur Bekämpfung der Diphtheria. Unter Aufficht dr städtischen Gesrndheitsbeamten werden kleine Packete, welche die Gerüthe, die zur bakteriolo gischen Diagnofis der Diphtheria nothwendig find, enthalten, frei für die Aerzte zurecht gemacht. Ein kleiner Holzftab, zum Drücken der Zunge, ein anderer Holzftab. mit einem Watten ftückchen am Ende und eine kleine Blechschachtel, in der fich Serum befindet, sowie auch gedruckte Karten find in den Packeten zu finden. Mit dem einen Hölzchen wird die Zunge herunter gedrückt, mit dem anderen wird dann ein wenig deS im Halse vorgefundenen Schleimes in die Blechschachtel gebracht, worauf diese verschlossen wieder den Gesundheitsbeamten zugestellt wird. Durch die Examination im Laboratorium läßt sich Diphtheria schneller feststellen wie ohne dieselbe und Diphtheria Epidemien, sollten durch ein allgemeines Zunutzemachen der gebotenen Gelegenheit völlig unmöglich werden. Die einmal gebrauchten Gerüthe kommen nicht wieder zur Anwendung. Etwa ein Dutzend Untersuchungen wer den täglich vorgenommen. Eine Erkältung in einem Tage knrirt. Man Nehme Laxativ Bromo Quinine Tableten. Alle Apotheker statten das Geld zurück wenn die Kur fehl schlägt. E. W. Grooe'sSignatur ist auf jederSchachtel. 25c. Woven ein Unionsmitglied ernannt sehen. In der am Sonntag abgehaltenen Sitzung der hiesigen Typographia No. 1 wurde das Gerücht, daß Thomas I. Carter, seit 1895 Clerk der StaatSbeHürde für Druckarbeiten, durch einen Nicht'Unionisten ersetzt werden solle, gebührend besprochen und ein Comite ernannt, um mit Gouverneur Hanly und den Mitgliedern der genannten Behörde Rücksprache zu nehmen. DaS Comite wird mit dem Gouverneur, so bald derselbe zurückkehrt, Rücksprache nehmen. Die Stelle ift mit jährlich 81 800 bezahlt. Die befte 5 Cent Cigarr, in der Stadt, Mucho'S ongfellow".

seiner Iagdtour im Westen.

Christliche Indianer. Man brüstet sich in Kanada gern damit, daß die meisten dort lebenden Indianer längst gute Christen geworden sind, die den alten Glauben mit allen seinen Anhängseln längst abge than haben. Besonders soll dies m der Provinz Quebec der Fall sein. Aber auch die mit allen kirchlichen Lehren gesättigte Rothhaut vergißt die Heilswahrheiten und kehrt zu d'n a!Un Traditionen zurück, wenn die Umstände da? zu erfordern scheinen einen neuen Beweis dafür haben wir jetzt leide: :vieder zu vermerken. Ein alter Jnd aner vom MontaguaisStamme in der Provinz Quebec glaubte, bafc er wahnsinnig werden würde (das von diesen Leuten am meisten ge'ürchlete Unglück). Er fordert? also seinen Sohn auf, ihn zu erschi.'ßen, bevor der Wahnsinn zum Ausbruche käme. Der Sohn weigerte sich lange Zeit, dem Befehle des Vaters zu folgen; als der Alte aber immer sonderbarer in seinem Wesen wurde und nicht nachließ, den Schn flehentlich ni bitten, nahm der junge Mann endlich ein Gewehr und tödtete seinen Vater mit einem Schutz. Der Vorfall wurde natürlich bekannt, der Vatermörder" wurde verhaftet und sagte bei der Leichenschau aus. wie sich der tragisch, Vorgang abgespielt hatte. Eine schwere Strafe wenn überhaupt eine wird den Menschen kaum treffen, er hat im besten Glauben gehandelt, er wollte seinen Vater viel lieber in teil glücklichen Jagdgründen wissen, a's ihn wie einen bösen Geist ant der Erd? herumirren fth?n, einGegenstand abergläubischer Furcht bei seinen Rassegenossen. Das Vorkommnis das übrigens nicht vereinzelt dasteht und m NordwestenKanadas in ähnlicherWeise wiederholt zu verzeichnen war, zeigt wieder, daß die Lehre des Christenihums bei den Indianern nur äußerlichEinfluß gewinnt, in kritischen Momenten wird der neue Glaube vergessen und die Rothhäute kehren zu ihrer alten Religion zurück. Die Affare des Biajoratsverrn. Unsere Leser werden sich noch der Affäre des Grafen Albrecht Finckenstein erinnern, der vor einiger Zeit in so seltsamer Weise den Tod seiner Frau öffentlich angezeigt hcitte. Graf Finckenstein brachte das Hinscheiden letner Gattin mit der zwangsweisen Administration des Majorats in Verbinduna. das er bewirthschaftete, und erklärte, dah durch die Matznahmen der Verwalter seine Gattin schließlich zu Tode gehetzt wurde. Wegen dieser Erklärung war Ende November von gen Jahres bei dem Ehrenrath des Landwehrbezirkes Deutsch-Eylau Aneige erstattet worden. Wie die Pr. Korresp." nunmehr erfahrt, hat das Ehrengericht auf Entfernung aus dem Heere erkannt, und das Urtheil ist vom Kaiser bestätigt worden. Graf Fincken stein beabsichtigt, in Kürze nach Mexiko zu übersiedeln. Der Graf gehörte früher einem Gardekavallerieregiment an, wurde aber nach seiner Verheirathina. versetzt und quittirte später den Dienst. Russische Attentate. Die nachstehende Liste enthält die Namen der von den russischen Revolutionären seit 25 Jahren ermordeten hohen Beamten und Fürstlichkeiten: 16. August 1878 General Mesenzew, Chef der geheimen Polizei. 22. Februar 1879 Fürst Krapotkin. Polizeichef in Charkow. 13. März 3881 Kaiser Alexander II. 30. März 1882 General Strelnikow. Staatsanwalt in Odessa.

27. Dezember 1883 Sudeikin. Chef der geheimen Polizei, und sein Neffe Sadowski. 11. Januar 1890 Hauptmann Solotuschin. Chef der Moskauer geheimen Polizei. ' 27. Februar 1902 Vogoljepow. Minister der Volksaufklärun. . 15. April 1902'Sivwin. Minister des Inneren. 19. Mai 1903 General Bogdonowisch, Gouverneur von Ufa. 17. Juli 1904 Plehwe. Minister des Inneren. 17. Juli 1904 Andrcjew. Vizeg.vverneur von Jelisawetvol. 1. August 1904 OberstBoguslawski. Hauptadministrator des Distrikts malin im Kaukasus. 17. Februar 1905 Großfürst Serqius. DieErmordung des Generalgouverneurs von Finland, Bobrikow und des finländischen Senatsprokurators Johnsson ist zwar auf das Konto fei Zarismus, nicbt aber auf dasjenige der russischen Revolutionäre zu setzen. Dagegen hab'.n diese in, den letzten Jahren nock eine ganze Anzahl Attentäte ausgeführt, die garnicht oder nur zum Theil erfolgreich waren: so auf Pobiedcnosew. auf den General Wahl in Wilna. den Fürsten Obolenski in Charkow, den Fürsten Galizin. Generalgouverneur des Kaukasus, den Polizeimeister Metlcnko in Bjelostok und Baron Korff

iHn Tapferer von ,!!7tt In Heidelberg ist der Lokomotivführer a. D. Jakob Beckenbach im Alter von 57 Jahren gestorben. Mit ihm ist. wie das Heidelberger Tagcb a t" schreibt, ein Kriegsheld heimgegangen, der sich bei der Belagerung von Straßbürg, die er als Grenadier bei der 6. Kompagnie des damaligen öadiichen 2. Grenadier-Regiments König v;n Preußen mitmachte, hervorragend auszeichnete. Die Regimentsgeschichte berichtet darüber: In der Ruprechtsau, der Gartenvorstadt von Straßburg, lag am 16. August diesseits eines breiten Schiffsahrtskanals ein Theil der 6. Kompagnie hinter dem Damme auf der Lauer, um die Franzosen, die da jenseitige Kanalufer besetzt hielten, an einer Überschreitung des Kinals zu verhindern. Dem Feinde standen hierzu mehrere Kähne zu Gebote, deren Zerstörung oder Wegführung für die Sicherheit unserer Truppen sehr wichtig war. Da meldeten sich die Grenadiere Kraft und Beckenbach zur Ausführung des gefährlichen Wagestücks der Zerstörung der Kähne Ganz entkleidet, nur bewaffnet mit j? einem Handbeil, durchschwammen sie angesichts des Feindes und von ihnbeschossen, den Kanal und vollbrach' ten das Zerstörungswerk. Die Kähne füllten sich mit Wasser, sanken, und die beiden Tapferen kamen unversehrt zu den sie jubelnd begrüßenden Kameraden zurück. h'xuc Belagerung in Paris. Im Herzen von Paris, in der Avenue Parmentier, wurde ein Haus steb:n Stunden lang belagert. Hundert Revolverschüsse feuerte der einsame Vertheidiger ab. durch die ore' Personen verwundet wurden. au sende beobachteten mit immer steigen der Erregung die Phasen der Belagerung und die schließlich Uebergabe der Garnison", die aus einem Mann Namens Albert Pouillard bestand. Die Sache begann mit einem Trauerspiel. Pouillard hatte sich lange u?n Mlle. Rive. die in demselben Hans? wohnte, beworben; seine Antrag? wurden aber zurückgewiesen. Bor cinigea 55a(,en lauerte er our-. d?m jungen Mädchen auf der Trepve auf und gab zwölf Schüsse auf sie ab. die fast alle trafen. Mlle. Ribe ftri schwer verwundet, es gelang ihr aber trtz dem. die Treppe hinunter:kommc''l und zu entfliehen. Nun versuchlen die anderen Bewohner des Hauses, di? Treppe zu stürmen und Pcuillarv g?fangen zu nehmen. Dieser erttieg ie doch das vom Eis schlüpfrig: Darf, und bedrohte von seiner Stellung aui alle, die sich den Weg zu ihm hinauf erzwingen wollten. Um 11 Uhr ließ er sich in eine Unterhandlung ein und ergab sich unter er Bedingung dajj die Polizei ihn mK Wen und iliga retten versorge, wm Staucht die BONANZA.

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