Indiana Tribüne, Volume 28, Number 187, Indianapolis, Marion County, 31 March 1905 — Page 1

x?56KK5 cx I r. ff: rÄrsl- .rVvVw Tage und a r Cssl. z vr5 Cslac und - f. i ? rotmtagsbsatt c I SomiMasMdTt V JOcVcr Woche. i) 8 1- er Woche. 69S9S9e99S$ l SVS5SBXSLJS V V UAJ (QvTdjtltit jeden NaUznrittag. Jahrgang 28. Indianapolis, Ind., . Freitag, 31. März 1905. Nv. 187.

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Bon Pferde geschlagen.

Alfred Cox. ein Farmer auS der Mhe von Clermont, wurde gestern von einem Pferd, welches er zum Ver kaufe vorführte. in'S Gesicht geschlagen. Seine Nase wurde gebrochen und seine Verletzungen werden a!Z sehr schwer an' gesehen. Opsertag. Am' Sonntag, -den 2. April, wird beim Morgengotteödienfte der Viertel jäh.-ige Ovfertag 'in der Zweiten Re formirten Kirche, Alabama und Mer rill.Straße. gefeiert werden. Pastor Benj. S. Stern, srUhtt in Jndiana Volte, , gegenwärtig in Philadelphia, Pennsylvanien, hält die Feftpredigt. Wie an jedem Sonntag, sind Freunde und Glieder willkommen. Pastor B. S. Stern ist auf dem Wege nach MemphiS, Tenn., wo er einer Comite-Sitzung der Allianz der Reformirten Kirchen unter der Preöby terial Verfassung beiwohnen wird. Diese Allianz reprüsentirt eine Glie schast von über 25,000.000 Personen. Enchre im Unabhängigen Turnverein. Am Donnerstag Abend hielt der Damenverein des Unabhängigen Turn verein einen Euchre für Herren und Damen ab. . Folgende Spieler waren die glück liehen Gewinner: Frau Frank Krieger, Fräulein Emma Minier, Frau Jo hanna Emmerich. Frau Wm. Straw meyer, Frl. Vertha Mußmann, Frau Charles Markley, Frl. Bertha Keller, Frl. Carrie Ballmann, Herr C. Wechs ler, Herr L. Müller, Herr Jos. Miller, Herr Frank Seidensticker und Frl. M. Metzner. . . Damenverein des Socialen Tnrn Vereins. Am nächsten Sonntag, Nachmittags um 3 Uhr,' hält der Damenverein des Socialen Turnvereins seine regelmäßige Sei) ammlrnig ab. Eine zahlreicheS Erscheinen der Mitglieder ist erwünscht. - D i e L e i ch e deS in Washington, D. C., verstorbenen Q. S. Miller, welcher früher hier ansässig war. wird von den Odd FellowS beigesetzt werden. Miller war ein wohlbekannter Drucker. Shelbyville. 31. März. Eine Explosion schreckte heute früh die Bewohner deS Städtchens Cynthana aus den Betten und eine Untersuchung ergab dann, daß der Geldschrank in Yeazer & Marshall'S Geschäft gesprengt worden war. William Fox, der ge rade gegenüber woht, war zur Stelle geeilt, wurde aber mit einigen Schüssen empfangen und zur Ruhe gezwungen. Die Räuber erlangten $35 in Baar und $50 in Briefmarken. LoganSport31. März. Um sich mit seinen Freunden einen Scherz zu machen, setzte Roy McJntire daö Gerücht in Umlauf, er habe von einem Onkel S20,000 geerbt. Sofort war er vonJreunden umlagert, die ihm dieVerwaltungssorgen zum Theile adzuneh men sich erboten, und bis zum Abende war der Ansturm derartig angeschwol len, daß McJntire sich wohl oder Übel entschließen mußte, die Wahrheit zu gestehen. LoganSport, 31. März. Eine Bande jugendlicher Verbrecher wurde hier von der Polizei auSsindig gemacht und viele der in letzter Zeit verübten kleineren Vergehen find jetzt aufgeklärt. Schundliteratur, glaubt man, habe den Anlaß zur Organifi rung der Bande gegeben. Die soweit festgenommenen Burschen weigern sich, ihre Spießgesellen namhaft zu machen. C o l u m b u S , 31. März. Wäh. rend er mit einer Anzahl Freunde in seinem Laden faß und lachend sich imterhielt, fiel plötzlich John Kelley, ein hiesiger Grocer, von seinem Stuhle und verschied. Ein Herzschlag hatte seinem Leben ein Ende gemacht.

Mit Kngelwnnde im Serzen anfgesnnden.

Ein tiefes Geheimniß scheint den Tod deS gestern früh im Hause der Frau Rose Kittley, 2 Meilen von Cum. berland, sterbend aufgefundenen .Sep' tember Smithey zu umgeben. Etwa gegen 4 Uhr Morgens wurde Frau Kittley durch da? Zuschlagen einer Thüre, welchem gleich darauf ein Re volverscbuß folgte, geweckt. Dem Schalle nachforschend, trat sie in das Zimmer, welches von Smithey, der in ihren Diensten stand, bewohnt uutoe und dort fand sie dann den jungen Mann in den letzten Zügen vor. - Eine Kugel hatte sein Herz durch bohrt. Pulverspuren waren aber an der Kleidung nicht zu finden. Ein großer Revolver lag neben ihm und am Kopsende deS BetteS auf einem Stuhle lag ein zugeklapptes Rasiermesser. Obgleich' wohl die Umstände ouf einen Selbstmord hinzudeuten scheinen, hegen die Verwandten deS erst 30 Jahre alten Mannes doch bedenkliche Zweifel an der Richtigkeit dieser Theorie. Smithey'S Bruder. Gip Smithey, der bei seiner Tante in Jrvington wohnt, erklärt, daß sein Bruder ein sorgloser, zufrie dener Mann war, der seine Wissens nach keine Feinde hatte und dessen Cha racter nicht auf einen SelbstmordKandidaten schließen ließ. Auch habe er niemals von seinem Bruder ein Wort gehört, welches auf eine derartige That oder auch nur auf Gedanken eines sol chen schließen lassen. . Coroner Terrell, von Hancock County der seine Untersuchung vielleicht heute Nachmittag beenden wird, wird heute Frank ReynoldS auS Jrvington derhö ren, dem Smithyam' Mittwoch Pferd und Wagen übergeben haben soll, da mit dieser das Geführt für ihn heimfahre, da er Unangenehmlich'eiten er warte. Auch Sam Berry, aus Cumberland' dem Smithy unter Todes drohungen zum Verlassen der Stadt aufgefordert haben soll, wird verhört werden. Der Coroner hat nocb nicht genügend Beweise gesammelt, um zu einem definitiven Entschlüsse gekommen zu sein. Es wird gesagt, daß Smithey mit einem jungen- Mädchen aus Cumber land eine Liebschaft unterhielt, sein Bruder giebt an, daß er von einer sol chen nichts wisse. Beide Brüder sahen fich, am letzten Samstag zum letzten Male. Die Leiche des jungen Mannes wurde in'S HauS einer Verwandten nach Indianapolis gebracht. Smithey'S Vatrr arbeitet auf einer Farm nahe Jrvington. Die Mutter ist feit meh. reren Jahren todt. $ Charlotte Frick $. Frau Charlotte Frick, Gattin von Peter Frick. starb heute Früh 2:15 Uhr in der Wohnung, "1610 Bellefontaine Str. nach langem Leiden. ' Frau Melusine Treasel mann ist gestern im Hause ihrer Tochter, Frau Henry Schilling, an der Shelbyville Linie, Stop 3 gestorben. Sie wird morgen Nachmittag von dort aus zu Grabe getragen werden. Die Ausstattung der künftigen deutschen Kronprinzessin, die zum grotzen Theile im Auslande, namentlick! in Paris, gearbeitet würde, ist jetzt fast ganz hraestellt. Sie soll überaus kostbar und geschmackvoll ausgefallen sein. Der Trousseau wird nicht aufgestellt werden, w dies z. B. am bayerischen Hose vor der Hochzeit von Prin.zessinnen üblich ist. Dagegen wir eine Ausstellung der Geschenke, die dem Kronprinzen dargebracht werden sollen, nach der Vermählung gep.lant. Wie schon unsereTaaMätter niel. beten" hat ein Ansturm von Jrcmcn mbtlcrimtcn den Mnoiser WahlausMm Abaeordnetenhauses der Staatsgrsctzegbung für ein einge sckrankt'es rauenstimmrecht gewyn nou. Ein Recht zur Betheiligung an ollen Wahlen forderten die Nednrrm nen nicht, sondern nur an der Wahl von staatlichen und örtlichen Steuer beamten. und von Stadt, und Torf Beamten. Es gelang ihnen, vier.'.ekn Mitglieder- des zwanzig Mann star ken Wahlausschusses zu gewinnen.' ,

Kleine Stadtnachrichten.

Mary EnSler, ein 15 Jahre nlf(8 JJMhrf,m KlsiSBrinfi Sir., b t gestern Im Hospitale starb, erlag einer Gehirnerschlllterung. Ein Rumor, daß da; Mädchen sich dadurch verlehie. dab sie eine Treppe Hinabsiel, erwie? sich ' r 1 ' ' ' bei näherer Untersuchung als falsch. DasEndelangerUnter. Handlungen über das Majon I. OSgood Grundeigenthum fand gestern sel. nen Abschluß mit Einreichung der betreffenden Papiere in der Recorders Of. fice. Der größere Theil veZ S750,000 isiririert (RrnrthpinnfHmZ tntirhp slllF taxirten Grundeigenthums wurde auf Frau Jda OZgood Stanley übertragen. Zwei Ausreißer durch und durch scheinen Albert Williams, 1211 N. Arsenal Ave. und Benny Lee, 192Fi .foön Str. - ,mei kleine Knaben. " - -7 ' I ,u sein, die ibren Eltern bier ausrissen. " ' - ' " i vkim Marsall in Nendleton aber fest. l " w - I I I . I genommen wurden. Beide rissen dem Marschall wieder auS und eS gelang ibnen nnn hart nach Anderen an ent. kommen, wo fie von der dortigen Polizei aufgegriffen wnrden. Falls fie nicht wieder entwischen, werden beide ihren Ellern in Kürze ausgeliefert. I

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" " 5... s..t. NZN. wllw"lt,UMUl wuiuu p. - ..jf ? ? Ort W.tf.V.. I roocy, oie groben Vronze-ttanoellloer aufzusetzen. Große Bogenlichter werden zur Beleuchtung des freien Platzes oenuvl weroen. as eoauve w,ro pofitiv bis zum I.Juli d.J. zur Be.

"Ußung TetH lern, mcauj otm fin Rückblick auf die ntrmllbH

ctr . .m n.A... . I unoesangeneuien weiven vurmweg neues Möblement erhalten. Die Reiw rQ.fcxt.. :. .rf.t..vT; I inpu uuuuu Wuü uuuüuu, mittels Luftdruck erfolaen. Die end. ..... .. ' . g ..g.n rbn.m wden lll)teunlgl. ' on- :.v. rn..L üui jcui üti im neue omi deSgedäude später zu füllenden. Stel. lungen, lausen täglich eine Menge Ap. plicationen ein. Einhundert Freiwil. lige sollen bereit sein, die Wächtergellen in dem Gebäude anzutreten, eine gleiche Anzahl steht bereit, die bet den Fahr, ftühle deS Gebäudes zu bedienen, auch für andere Stellen find.Applikanten in Hülle und Fülle vorhanden, nur für die Stellen der Scheuerfrauen, scheinen fich wenige Applicanten zu finden. BlS ' iekt baben Nck für diesen Dienst nur X Frauen gemeldet, 10 werden benöthigt T W I I " " , ' - " " sein. Die Entlassung d e S I n. dianapoliS Infanterie Bataillons ist zum 1. Oktober d. I. zu erwarten, falls nicht Mittel für den Bau einer Armory herbeigeschafft werden. Major Conde erklärte, daß kontraktlich die letzlgen Quartiere blS zum 1. Oktober zu räumen sind; find bis dahin nicht Mittel und Wege für Unterbringung der vier Compagnien gefunden, so bleibt niStS weiter übrig, als Auf. lösung und Uebergabe deS Eigenthums an die Staatsbehörde. Mayor Holtz. man .mvfZi.blt di. Ankkrinttn ,Znp Funds, um eine neue Armory zu errichten und denkt, die Militia verdient diMf, htr KtaM. rZ,An,s.a-n. " "W " I ' , v V tlVW)VtW ist dem Cmu-.miI Club ! empfohlen und man hofft, daß in einigen Tageu beftimmtk Pläne unterbreit et werden. Mob.AuSschreitungen er. oeu von wouv. ranl vanly nicht ge. , rrt . . omoel weroen. les wurde am letzten Donnerstag demonftrirt. als der Gou. ? Oft m w . oerneur oie eyoroen m ammonv le lephonisch ersuchte, ibm genaue AuS. lunst uoer den angeblichen Rlot dort zukommen zu lassen. Nach Berichten verübten die Streiker in in einer großen - - i ! tfc.rf atfttf M dortigen Fabrik alle möglichen Unregelmavlgretten. Ver Gouverneur ist ent. schlössen, sollten die Berichte fich als wahr erweisen, die Sache im Keime zu ersticken und sollte. die Hälfte der Mili, dazu erforderlich sein. Ohne offiziellen Bericht abzuwarten, setzte sich der Gouverneur telephonisch mit Sheriff Daugherty in Berllindung. um zu er. fahren, ob staatliche Hülfe von Nöthen sei. Der Sheriff versicherte dem Gou verneur, daß die Berichte übertrieben seien und die Striker sich keine ungesetz lichen Handlungm zu Schulden kom j men ließen.

Im Silberkranze.

1" M" ".vc enrn uern (TfdanX ft.- .. i cv cvi -n cn .i o Ot W C 1 - n i pt i n UH0 IHU Pll,kI PeiklS '8 der silbernen Hochzeit. Pastor Schmegervater. resp. Vater b" 3nMta. welcher da? Paar vor ", "gneie s Paar .ha An.. -1 rrs . .5, . n v lle, muroige vr war 10 geruyrk, vatz er kaum die andluna m Ende tübren konnte uerstützt wurde er von seinen Kolleßcn Herren Pastoren Schory, Nickisch m Kleemann. Herr Heinrich Rüsse richtete die folgende Ansprache an das Jubelpaar: . Dreifach t der Schritt der Zeit, Jagend kommt die Zukunft hergezogen, Pfettschnell ist das Jetzt entflogen, Lw!g Uu iteyr die Vergangenheit." rr , . . Pi rfv I Ja still steht die Vergangenheit, wie i rr.' . . - . . . . I lcyiermort lagt und zetgt un, m. r6e3 in r geschaffen wurde, trn.-i.. cm r je. .... r i in yaoen, wie umer . j ä rv I H41Xt Aft.r ljttAlt Ai44A 1a UaU VU A I """' ouVuui, i ü uuuc cyngung mu :oiz aus v:e veneyenden Segnungen, die eö in der Bergan. nheit für die Gemeinde, die Armen unb Blt&n Waisen und Wittwen ge. Wstffe bat, zurückzublicken. langes yepaar. das m t. ruur, errn '4?a uor ,cenet. lm I. ... ' ' adligen Ehestand verbunden wurde, w Herr Pastor Beters und Frau nQd)- Indianapolis, um die Seelsorge fi6 unfere damals so kleine Gemeinde übernehmen. Heute beim filbernen 3ubCIfeic unseres acllcbtcn cclforöctö m..e und 5!naebuna für sein ' ' 1 Amt wobl am Blake denn sei. i I lm war men chl che Thät gke so er. t:.t.u MUCB.lllV. BMHmd nd kräftig. M inniaem (ZotteSalauben. ebt die Kemeinde nun . . , ' V; ' oa, vereini in leoe sur lyren verrn . Pastor und Frau Pastorin. Unter stützt von den Töchtern Paula und Jda PeterS unterrichtet das Jubelpaar 400 Kinder in der Samstagschule im Deut schen. Wie ein ehrendes Denkmal er hebt sich das Diakonissen Hospital. diese Zufluchtsstätte der Heilung suchen den, deren Entstehung der unermüd licken Schaffenskraft unseres aeliebten Bastorö ,u verdanken ist. Seine Für ' - -. w sorge im Dienste der Menschlichkeit war nfi. hrtm?f n?f rbrfk m U fc & UULillft ALU 144 Alt IM W I W I M m das so blühende Deutsche Allgemeine - -r Vroteltantische Waisenhaus beweift. Ja viel hat die Gemeinde, haben die Hilfsbedürftigen dem Paare zu danken, das stets bereit war, den Verzweifeln den . Gottvertrauen einzuflößen, die Nackenden zu kleiden und die Hungrigen u ipcti. . meine ueoen rcunoe, uc wissen, daß eS nicht nur die Ncytvaren emmüler intd, welcye unsren 01 uno ,eme rau prel,en, ivnoern me, wetcye ne stcy lm verzen oer ememoe lieber und der Hilfsbedürftigen errich haben. ormgen wlr, zyre lreuen e. Bindeglieder, Ihnen, Herr Pastor , "n Vr; ,1 TT ften Glückwünsche zur filbernen Hoch. I , . , C C 1T '" emzufkgnm .benfallZ btrn B'1" P" fl' " V"" u"" " " u"'' "': .. Mögen Sie Be de un er Gemeinve, , ' Armen. Kranken und Waise , ' och lange Jahre hindurch ein Führer und MUt hin. Das walte Gott! m foIstten blc Herren Heinrich I 1 D Pauli und LouiS Brandt mit passen den mniKmfan und überreickten' dem Jubelpaare prächtige Geschenke, Nachdem der Jubilar, Herr Pa ox vncletj5 mit wenigen, aber ein ' ' I--wmw -wm i mr w ww - V I r T drucksvollen Worten feinenZDank aus. gesprochen fand der kirchliche Theil der sw M' ckluk ' und die Nackfeier gann in den Räumlichkeiten der Sonntaaslckule. - ' Bis jetzt hat der Gouverneur keine Schritte gegen O. A. Baker, den flüchtigen Lobbyisten, unternommen, Der oberste Staatsbeamte erklärt, bis jetzt noch keine Zeit gefunden zu haben, die Sache auszunehmen. Freunde deS Flüchtigen glauben, daß derselbe genü gend Zeit gefunden hat, sich in Sicher heit zu bringen. '

Glucklich vereint.

Carrie Haberer, 20 Jahre alt, 1126 Süd Capital Ave. hier wohnhaft, wurde gestern mit dem Schreiner Henry Haldi, ebenfalls von hier, im Denifon Hotel in Cincinnati ehelich verbunden, nach dem fie eine aufregende Abfahrt auf einer improvisierten Leiter um 3 Uhr Morgens unternommen hatte, um fich von ihrem , Bräutigam entführen zu lassen. Nach der Trauung unternahm das junge Paar eine Automobilfahrt, um fich Cincinnati anzusehen. Fräulein Haberer'S Vater hatte der Verbindung Schwierigkeiten in den Weg gelegt und die Tochter in ihr Zimmer einschließen laffen. um allen Eventualitäten vorm v beuaen Das resolute iunae Müdcken machte " " sich eine Art Strickleiter, an welcker fie ihr Entkommen bewerkstelligte, um hgun mit ihrem Geliebten, den ste tele . s x . . m - pDorntO) nacy dem Union Bahnhof be. Mte, nach Cincinnati abzudampfen, Nachdem Richter Kemver das Vaar in bU Ehefesseln geschmiedet hatte, wurde das Elternpaar der jungen Frau durch Telegramm von dem Thatbestand in Kenntniß gesetzt. Die Familie Haberer weigerte fich. nh,r h? mnn,u,n yu wita?,? vw v.v ..Öv.vÖv.,Vv. v.wv zu geben. Personal-Notizsn. F. A. W. D a v i s, Präsident der Indianapolis Wasserwerke, welcher .... '' . "V .71 mcDtcie 'jjconaie immer irani raar. oai r.r ' t T . . o I,' . B . UQ Eovington, La., abrei en konnte, wo mu Uz cvrtnilT:, n, irnurtrt; tx mi seiner Famtlie eine Eottage be irtrtrn hni itrn stA hfN ut rlinT rh Tl Mi ..... ' . .. . oeoeureno cigou und gcoemizu ginn des Sommers wieder auf seinen Posten zurückzukehren. Staats SuperintendenFasset A. Cotton hat sich durch einen zehntägigen Besuch im Süden wieder soweit erholt, daß er wieder nach sei nem Bureau zurückkehren konnte. Sei ne Frau begleitete ihn auf der Relse. Eugene PreSbrey, der Theaterunternehmer aus New York 1 . nrm , r. . we:qer am comag tm laypool'votet I Opetltl wurve, veNNdel tffl slUt. OCM . M ur Benerung. Die Jngendbildner. Die Lehrer von Süd.Jndiana, wel che zur Southern Jndiana TeackerS Association" gehören, kommen hier zur 29. jährlichen Versammlung zusam men Dieselbe nahm gestern Abend Anfang und wird bis nächsten werdend 2000 Lehrer find bis jetzt angekom men; als einer der ersten Prof. I. H. Castleman, Lehrer für Englisch an der Bloomington Hochschule, sowie sein Zwillingsbruder I. C. Castleman, m derMichigan Military Akademie. Ferner ist anzu. . Mimni0 snrrtF a m mrhrtn I I " Vfc VbMI.V -)J V j . v l die Prüfldmtenftelle m Franklin College übernehmen wird. Prof. Bryan. der ein vorzaglicheZ Ee däcktnik, bat. bearükle in kreundsckatt. - ; frl c. ? Wes manchen früheren Schü. 1 1 n a a l .t . nniH ifllt AinM ler, den er seit Jahren nicht gesehen hatte. Supt. W. D. Kerlin von der Knightötown Schule prüfidlrte am Bor mittag am RegistrirungStische. Polizeiliches. Mehrere Schüsse alarmir itn Seftern Abend etwa 9 Uhr die sonst 1 W aazvar,azask oer ouege Ave. in Nähe der 13. Straße und gleich darauf liefen in der Polizeifta. tion Meldungen einer Schießerei, die w jener Gegend stattgefunden, ein. Die Radlerpollziften Askln und Duncan eilten der Stelle zu und fan den dann, daß John Adams, 1316 College Ave., der in seinem Stalle Ein brecher vermuthete, mehrere Schüsse abgab, um dieselben zu verscheuchen. Die Polizisten durchsuchten den Stall, fanden aber keine Anzeichen eines Ein bru cheö.

Nachrichten aus Jndiana. La p o, r t e. 30. März. Infolge Erkrankung deS Geschworenen Henry White wurde die Klage von Robert E. Morrison. Kassier der Union National Bank, gegen die Laclebelle Land Eo. für S25.000 für Dienste als Sekretär und Agent, deren Verhandlung feit einer Woche im Gange ' war, plöltzich abgebrochen. Die Verhandlung wird nicht vor Montag wieder aufgenommen werden und wird mehrere Wochen in Anspruch nehmen. N a s h v i l l c; 30. März. Gestern fand ein Wolkenbruch in Eooper, einem kleinen Orte zehn Meilen südlich dieser Stadt stat, welcher bedeutenden Scha den anrichtete. Das Wasser kam in Stömen durch das Thal. - John Har men, einem Farmer wurde eine Schwei nezüchterei mit 12 Schweinen wegge

schwemmt und nur fünf retteten da eben. Henry Smith, einem Reifen den, wurde' der Wagen umgeworfen, und Smith erlitt dabei schmerzhafte Verletzungen. Greenfield. 30. März. Die Leiche deS September Smithey, eines Farmarbeiters auf einer Farm zwei Meilen östlich von Eumberland, wurde eute früh 4 Uhr todt im Bette gefun den. Eine Kugel hatte das Herz durch bohrt und der Revolver lag in der Nähe der Leiche. Weil alles anfchei. nend auf Selbstmord hinweist, liegen doch Verdachtsgründe für Mord vor. Smithey war im Allgemeinen friedfer? tiger Natur, hatte aber einige Mißver ständnisse mit Rivalen; ein junges Mädchen in Eumberland soll die Ur sache fein. Smithey war 27 Jahre alt und wohnte früher in Indianapolis. WeheftandS"-Statiftik.-AuS Aufstellungen deS . Chefs deS statistischen BureauS geht hervor, daß in Tippecanoe County auf je drei Hei rathen eine Scheidung kommt. Das Jahr 1904 zeigt einen Prozentsatz von 33, den höchsten im ganzen Staate. ES folgen: Warrick County mit 26 Prozent, Bigo mit 22 Prozent, Sulli van mit 21. und die folgenden mit über 13 und unter 20 Prozent: Steu ben Miami, De Cald, Marion, Clay. Caß u. a. Die wenigsten Scheidungen kachen in Lake County vor, nämlich 3.2 Prozent. ' Im Staate Jndiana wurden im Jahre 1904 23,033 Trauungen vorge nommen und 3419 Scheidungen bewilligt. Die meisten Eheschließungen fan den in Marion County statt, die we nigsten in Ohio County. Früher reich, jetzt mittellos. Nachdem er zwei Monate in der hiesigen Jail zugebracht, wurde Stephen Keesling. ein alter grauhaariger Mann, , . kl. OT x .X 211. v r.T c 1 grueltt yiuiyuimuy uus uciuuui einlassen. KeeSling, der in seinen jün geren Jahren wohlhabend war, hat all sein Vermögen verloren. Er wurde unter Anklage, schwindelhafte Geschäfte betrieben zu haben, verhaftet und mit einer Strafe von S500 belegt. ' Da man seinen Angaben daß er vermögenslos sei, keinen Glauben beimaß, wurde ein Bundesbeamter nach Muncie gesandt, um dort Nachforschung gen anzustellen. Zwer dem alten Manne gehörige Häuser wurden für $250 verkauft und dann konnte er freigelassen werden. -Man sagt,-der alte Mann habe reiche Verwandte, diese jedoch sollen fich geweigert haben, etwas für ihn zu thun. Milch ttuk Sntterfett enthalten. Die JndianapzliS Creamery Co.. hatte fich gestern im .Polizeigerichte ge gen die von Milchinspektor Helm er hobene Anklage, minderwerthige Milch verkaust zu haben, zu verantworten. Die vom Inspektor Helm der Kanne entnommeneu Probe .enthielt, nur 2.3 Buttersett, während 'die Milchordinanz der Stadt eine 3.6.prozentige Milch als Standard vorschreibt. Der Richter verurtheilte die-. Companle - zu einer Strafe von 010 nebst Kosten.