Indiana Tribüne, Volume 28, Number 186, Indianapolis, Marion County, 30 March 1905 — Page 4

Jnykana Tribüne, 30 März 1903

Indiana. Tribüne. etaul starten von der Sutederg ttf. - Indianapolis, Ind.

Öarr$ O. Thndium - Präsident. GeschöftSlocal: No, 31 .Süd Delaware Straße. TELEPHONE 29. i tered at the Post Office ot Indianapolis a, lecoad da matter. Der grobe Schiffahrts tampU Der Berliner Nationalökonom Profegor Dr. Ernft Francke hat im 4. Heft der kritischen Wochenschrift PlutuS über den größten Tarifkampf, der jemalS auf dem Nordatlantischen Ozean auZgefochten worden ist", den im vorigen Jähre begonnenen und zu Ende geführten Kampf der englischen Cunard Linie mit der Hamburg'Amerika Linie, d?m Norddeutschen Lloyd u. den mit ih nen verbündeten Rhedereien des KontinentZ und de5 englifch-amerikanischen Morgan-TrufteS, einen höchst bemer. kenZwerthen Aufsatz veröffentlicht, der über die Entstehung, den Verlauf und den schließlichen AuZgang diese Kam pfeS neue, dieZbiSherigen Anschauungen wesentlich berechtigende Ausschlüsse gibt. Die Ausführungen FranckeS find na mentttch dadurch interessant, daß die Rolle des Morgan'TrusteS in diesem Kampfe und daS verfrühte Triumphgeschrei dir englischen Presse über einen Sieg der Eunard.Gesellschaft'' in da? scharfe Licht der Kritik gerückt werden. Francke weifte nach, daß sich das 1902 zwischen den deutschen Schiffahrtsgesell' schaften und dem Trust geschlossene Schutz, und Trutzbündniß !n dem harten Kampf mit der Eunard.Lmie giftn zend bemührt"Z habe.ZLAuS der Art, wie der Kampf von den Engländern geführt worden, gehe zur Evidenz her vor, daß ' eS der Eunard Linie nicht so sehr auf einen Kamps mit dem Mor gan'ruft,alS,vielmehr darauf ange kommen sct; dem Fortschreiten der deutschen Gesellschaften Hindernisse zu bereiten". - ? , ! DaS Bündniß mit dem MorganTrust verpflichtete den deutschen Gesell, schaften' aber einen Bundesgenossen, der, obwohl der Kampf nicht um britische, sondern lediglich um Interessen der kontinentalen Gesellschaften" tobte, zusammen mit jdm freiwillig für die kontinentalen Gesellschaften Partei' ergreifendenZunabhängigen britischen Li nien nicht veniger als 40 Prozent der entstehenden Kosten auf . sich nahm. Auch daßZdie kontinentalen Rhedereien fast während der ganzen KampfesPeriode die' Fahrpreise von den kontinentalen Hüsen) (von- Ungarn abge sehen) auf iihrer normalen Höhe halten konnten, verdankten? sie dem Beistand deZ Morgan-TrugeS, der seinen durch daS Ballin'sche Bündniß gebotenen Verpflichtungen treu nachkam. Den angeblichen Sieg- der Eunard Linie über tt deutschen SchiffahrtGesellschaften beleuchtet Professor Francke besonders scharf durch, die Gegenüberstellung dessen, was die Eunard Linie ursprünglich erreichen wollte, und dessen,? was sie in Wahr heit erreichtZhat. Von beispiellos dastehenden Subventionen der britischen Regierung Hochs emporgehoben, hatte die EunardZLinie geglaubt, durch AuZ tritt aus jdem Nordatlantischen Dampferlinien -üVerbande dem MorganTrust und 'den kontinentalen Gesellschaften die Spitze bieten und durch einen jähen Einfall in die Interessen- ' sphäre der kontinentalen Gesellschaften die ungarische AuZwandererbeförderung für sich erobern und Monopolist zu können. Jener vielversprochene Vertrag mit der ungarischen Regierung .kam zu Stande, derZden jährlich 100.000 Personen umfassenden ungarischen Auswandererverkehr von den nordeuropäischen Häfen weg nach Fiume und auf die Dampfer der Eunard-Linie lenken sollte. Als der Tarifkampf entbrannt war und im Mai 1904 die ersten Friedens Verhandlungen angebahnt werden sollten, lehnte die Eunard-Linie im Vollgefühle ihrer ungewöhnlich begünstigten Stellung. 'run weg ab, die ungarische Frage überhaupt zuerörtern". Später mischte sich sogar die ungarische Regierung selbftZmitZden schärfsten Maßnah. men zu Gunsten der Eunard-Linie in den Streit. Dennoch brachten eS die ' kontinentalen lLinien dank der Einmüthigkeit. dem diplomatischen. Geschick und der Zähigkeit ihrer Führer" dahin, daß die Ansprüche der EunardGesell. sellschaft von .Conserenz zu Conferenz

kleiner wurden, und als schließlich

Mitte November 1904 eine Einigung zu Stande kam, geschah die? unter Einwilligung der Cunaid-Linie: erstens dem Nordatlantifchen DampferlinienVerbände in alter Weise wieder beizutreten; zweitens fich'für ihren adriatifchen Dienst mit der Garantie eines Antheils von 6 Procent .aus dem Pool" des Verbandes zufrieden zu geben. Francke berechnet diesen letzteren Antheil auf rund 20.000 Auswanderer und den Ausfall, den die verbündeten Rhedereien bei günstigster Besetzung der Cunard-Schiffe zu tragen hätten, auf rund drei Millionen Mark, eine geringsügige Summe, wenn man sie im Verhältniß zu den VerkehrZwerthen des nordatlantifchen PassagiergcschäftS und zuder großen Zahl detheiligter Rhedereien betrachtet. Auf der anderen Seite aber haben die kontinentalen Rhedereien das Monopol der Eunard Linie in der ungarischen Auswandererbeförderung, daS vor AuSbruch des Kampfes schon eine" fertige unabünderliche Thatsache schien, gebrochen und die Gesellschaft wieder unter die für den gesicherten und lohnenden Betrieb deS nordatlantifchen PassagegeschästS so wichtigen Abmachungen deS Nordallan tischen Rhederei - Verbandes gebeugt. ES war wohl nicht obne Absicht", bemerkt Francke mit feiner Ironie, daß Ballin darauf bestand, eS solle die Schlußsitzung (welche die Einigung zustande brachte) in der Hauptstadt des Deutschen Reichs abgehalten werden." Die Fischcommission sollte Brütftätten in den Teichen anlegen die der Regen in unseren schadhaften Straßenpflastern schuf, da würden die Löcher wenigstens nutzbar gemacht. Frieden möchten die Russen ganz gerne aber zahlen , wollen , sie nicht da für. Wie berichtet wird. Die Japaner aber scheinen nur den Tod umsonst geben zu wollen und daS Zarenreich hält Menschenleben so billig, daß die FriedenSnachrichten jedenfalls verfrüht sind. Der statistische Bericht des Polizei. Superintendenten Krüger über die Nationalität der Polizeimannschast war nicht so genau, wie man erwarten konnte. Erstens klassisizirt er die farbigen Polizisten als Afrikaner, ohne näher darauf einzugehen, ob sie dem Kaffern- oder' Zulu-Stamme angeht ren. Dann aber bezeichnet er nur die aus Irland eingewanderten Polizesten als Jrlünder, während er die hier geborenen Polizisten irländischer Abkunft als Amerikaner anführt. Die Polizisten deutscher Abkunft führt er aber durchweg als Deutsche an, ob hier geboren oder eingewandert. So rechnet er dann heraus, daß sich mehr deutsche als irländische Polizisten unter unseren Feinsten befinden. Auch scheinen die Begriffe des würdigen Superintendenten Über den Unterschied zwischen Nationalität und Rasse verwirrt zu sein, denn er führt unter Sonderbezeichnung einen amerikanifchen Juden" als Mitglied der Polizeimannschast an. Eine Begründung seiner statistischen Ideen dürste unge. mein interessant sein. Unfälle. Leslie Sanders, der Boy Preacher", kollidirte als er mit seinem Rade um die Ecke der Lexington Ave. nnd Sanderö Str. biegen wollte, mit dem gleichfalls radelnden Prediger Lifton Baß. Sanders stürzte und brach sich den Arm. Durch den starken Wind wurde geftern Catherine Babbitt- von No. 1199 Calhoun-Straße, 70 Jahre alt, an der Ecke von Washington und IllinoisStraße umgeweht. Sie erlitt nur leichte Verletzungen Die Dispensa-riumS-Ambulanz überführte sie in ihre Wohnung. Ein Wagen der F. G. Kamp & Co.. Fischhändler, wurde gestern von einem Garficld Park Straßenbahnwagen an der Süd Pennsylvania Straße getroffen ' und demolirt. Der Fuhrmann, George Finney, kam mit leichten Quetschungen und Kopfwunden davon. UM Beämtenvahl. Elk'Loge No. 13 wählte gestern folgende Beamte: . Efteemed Leading Knight, Joseph Bauer; Esteemed Loyal Knight, Chaö. Grossart; Efteemed Lecturing Knight, R. P. Algeo; Sekreiür, Charles Balz; Schatzmeister, William Kottemann; Tyler, Fred. Bodenmiller; Repräsentant, Alpha Hanfon; Alternate, George Colter. .

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Durch. Bogenschuß. Wie die Japaner die Russen aus den schützenden Hegeln vertrieben, veran schaulicht obige nach der Natur aufgenommene Illustration. Die japanischen Artilleristen beherrschen die Berechnung der Geschoßbahnen so vollkommen, daß es ibnen zumeist gelungen ist die Russen aus den anscheinend sichersten Stellungen zu vertreiben.

Jdentisizlrt. ; Unserem gestrigen Berichte über die Auffindung , einer . schrecklich verstüm melten Leiche an. der Big Four Bahn zwischen hier und Acton - ist noch fol' gendeö hinzuzufügen: Verschiedene Adressen wurden in dcn Taschen deS Todten gefunden. Eine Geldtasche mit .dem ..Namen William Agen, No. 1350 Huron Ave., Cincin nati, ließ vermuthen, daß der Mann bei einer der vornehmen Familien, von Cincinnatl Anstellung hatte. "Dieselbe Adresse wurde auch in einem Notizbuche gefunden. Der Name Eddie Birdie. No. 50 Süd JllinoiS-Straße, stand gleichfalls in dem Buche. Auch hatte der Todte eine MahlzeitenKarteeS WalkerRestaurantS in einer Tasche. Nachdem der Leichnam einigermaßen wieder hergerichtet war, wurde der Restaurantbesitzer Walker herbeigerufen,' der dann den Todten als .den. 'ft 'am Tage vorher auS seinem Dienste geWedenen Harry Leighton identificirte. Leighton'S Verwandte Lohnen in Eincinnati. , . , ,; Gestern Abend, nachdem er seine Stellung hier aufgab, soll Leighton in Begleitung eines anderen Mannes, der in einem Restaurant an der Ost Washington Str. in Anstellung, stand, nach Cincinnatl abgereist sein. - Die Annähme liegt vor, daß sich Leighton durchzuschmuggeln suchte, und daß er vom Zuge fiel und getödtet wurde. Der Coronet benachrichtigte die Verwandten. Baptiste wurde nach hier gebracht. Er giebt an, daß er hier am St. Patricks-Tage verhaftet und nach dem'Arbeitöhaufe gesandt wurde,' welcheö er erst Dienstag verließ. Ein anderer Armenier, der im Central Medical College angestellt sein soll, soll ihn über Nacht behalten und ihn am nächsten Morgen mit Geld zur Weiterreise versehen haben. Baptiste sagt, daß er den Rock deS Verunglückten fand und daß er denselben auf einem Stocke tragend, weiterging, bis er die Leiche sah und dann verhaftet wurde. Der Grissith"-Empfang. Gestern Abend fand im Commercial Club der zu Ehren von John L. Grisfith veranstaltete Empfang statt. Die Redner welche von sich hören ließen waren Herr Grisfith, Präsident PottS u. A. Dann wurde ein Büffet-Lunch servirt und gemüthliche Unterhaltung kam an die Reihe. Viele Mitglieder deS Clubs hatten zur Ausschmückung der neu renovirten Räume prächtige Krüge und Gläser dediclrt.

R is in g S u n ,''29. März. Au gust Finke, ein wohlhabender deutscher Farmer beging Selbstmord, indem er sich eine Kugel durch den Kopf jagte. Im letzten Mai bereits, als ti für die Jury indem Gilleöple Mordfalle heran gezogen werden sollte, suchte er. sich zu tödten. ) (

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Inl and, f . . 4T----t,,t t. ....................... . ; " mi"i" , Aus demGefängniß entwichen während der Frühstückszeit in Hot Sprinzs, Art., 10 Sträflinge. Einer der Flüchtlinge entwischte, ein anderer wurde todtoeschössen, und die Ueürizcn genossen nur kurze Zeit die Freiheit. . Unter den Gcfangenen, die ihre Freiheit wieder erlangen wollten, war auch ein Mann, der wegen Ermordung eines Kondukteurs der St. ouis & Jron Moun-tain-Bahn zum Tode rerurtheilt ist. Weil man ihn tadelte, verschlang der zehn Jahre alte Arnold Keller in Cleveland, O., in selbstmörderischer Absicht- eine Dosis Karbolsäure. Dann begab er sich in das Eßzimmer, wo seine Eltern und seine Schwester am Frühstück faßen, und sagte.' er habe Karbolsäure verschlungen, worauf er bewußtlos zu Boden sank.- Der Junge war von seinen Eltern getadelt worden, weil er Geld genommen, um Candy zu kaufen. Diesen Tadel konnte er nicht ertragen. Der Gewissenswurm hat einen gewissen George Pepperwin in New Aork hinter die schwedischen Gardinen gebracht. Pepperwin war nämlich in die Baracken der Heilsarmee gegangen, um an einer religiösen Uebung theilzunehmen, und dort bei den Sündenbekenntnissen mehrerer Personen scheint ihn die Reue über begangene Missethaten gepackt zu haben. Er erhob sich in der Versammlung und soll nun gestanden haben, daß er vor Kurzem einen Mann ausgeplündert habe, und daß die That ihm keine Rube lasse. Einer der Anwesenden benachrichtigte einen Polizisten von dem Gehörten, der hierauf Pepperwin in Haft nahm. Mutterliebe in ihrer hehrsten Gestalt bethätigte kürzlich eine gewisse Frau Margarete Wilson in Sän Francisco Kal., als ihr Töchterchen an den Pocken erkrankte.' Die Sanitätsbehörde ordnete die Ueberführung des Kindes nach dem Pesthause an, aber die Mutter flehte so dringend, daß man sie nicht von dem Kinde trenne, daß die Beamten ihr schließlich gestatteten, das Kind zu begleiten und im Hospital zu pflegen. Vorher machten sie die Frau auf die Gefahr aufmerksam, der sie sich aussetze, und daß das Kind sich ohne sie im Hospital der besten Pflege erfreuen werde. Aber alle Vorstellungen nützten nichts, die Mutter ging mit und pflegte ihren Liebling. Aus Gram in d e n T o d. Weil er die Leiden seiner schwerkranken Mutter nicht länger mitansehen konnte,' machte neulich der 25 Jahre alte Simon LewiS in Philadelphia seinem Dasein -ein' Ende. Der junge Mann hatte die ganze Nacht ani Krankenlager der Mutter zugebracht und sich dann zu der Schwester begeben, der er, nachdem er ein Fläschchen Karbolsäure unbemerkt geleert hatte, das Fläschchen reichte, von ihr Abschied nahm und sich dann in sein Zimmer schleppte. Die Schwester eilte sofort auf die Straße und theilte dem nächsten Polizisten das Vorgefallene mit, worauf dieser ohne Verzug einen Patrolwagen requirirte. Als der Wagen aber eintraf, war der Tod des jungen Mannes bereits eingetreten. Schwindlerin Frauenk leidern. In Johnstown. N. F., erlaubte sich ein 16jahriges Vürschchen Namens Chas. Steele den. Scherz, unter der Maske 'einer jungen Dame, die er mit großem Erfolg spielte, bei den dortigen Geschäftsleuten auf den Namen seines Vaters allerlei Einkäufe zu machen; er kaufte große Quantitaten von feiner Unterwäsche mit eleganten Spitzen und. sonstige schöne Sächelchen, welche sonst nur Frauenherzen erfreuen. Auch bei Juwelieren machte der Junge mehrere Einkäufe und versetzte die Sachen dann, um den Erlös zu verjubeln. . Jüngst wurde die junge Dame entlarvt, nachdem sie eine Zeit lang auch als Zimmermädchen fungirt hatte. Der Junge ist in ärztliche Behandlung gegeben worden, um seinen geistigen Zustand festzustellen. . ... . V l u t i g e R a ch e übte der Fuhrmann George Schistler in Denver. Col., indem er seinen Nachbar K. Fill, dessen Gattin und den Sohn dieses Ehepaares, erschoß und deren Heim in Brand steckte. Als ihn die Polizei verhaften wollte, verbarrikadirte er sich, schoß-auf die Polizisten, die in beträchtlicher Zahl das Haus umstellt hatten, und hielt diese mehrere Stunden lang im Schach. Zwei von den Polizisten und ein Polizeiarzt wurdm durch Schistler schwer verwundet und Schistler schließlich durch . einen der Polizisten erschossen. Zwischen den Familien Schistler und Fill hatten Mißhelligkeiten wegen eines Rechtsstreites bestanden. Schistler hatte den Prozeß verloren und begab sich jüngst, mit einem Gewehr bewaffnet, nach dem Fill'schen Hause. Fill, der vor dem Hause stand, sah Schistler kommen und hörte, wie derselbe Drohungen auZstieß. Er wollte sich in das Haus flüchten, aber ehe er dieses erreichtes jagte ihm Schistler eine Kugel durch den Kopf. Fill war sofort eine Leiche. Dann tödtete der . Mordgeselle Frau Fill uyd ihren Sohn. Ein anderer ) Sohn Fllls wud vermißt und matt befürchtet, daß er in den Flammen umgekommen ist. " " :.-

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Warum nicht Ihr Hem ; anziehend machen, durch den Ge brauch eines . . . . . (ÄM) ! h I Garland Ofen... ....und.... I Nange... Dieselben übertreffen alle andern in Schön, heit. Dauerhaftigkeit, Heizkraft und Sparsamkeit im Kohlen Verbrauche. Dieselben werden mit Vergnüge gezeigt, in . WILLIG'S ...Möbel-Handlnng... 141 West Washington Straße. .-.f.t . . . . trr?i..T .....--?..? ' ' , i . i I I i ä. Anstand . jt. v -!-?r-f"f"l V -" "."i Stiftung f ü r H e i r a t h sl u st i g e. Bei der Heirath seines Sohnes Eduard hat der Vorsitzende des Verwaltungsrathes der belgischen Nordbahn. Alphons ;b. Rothschild. 50,000 Francs (1 Franc gleich 19.3 Cents) zur Vertheilung an Töchter von Unterbeamten und an Arbeiter, dieser Eisenbahn, die heirathen wollen," geschenkt. Der Verwaltungsrath . er-' gänzte die Summe durch persönliche Zuschüsse seiner Mitglieder auf 16,000 Francs, so daß 200 Mädchen und Arbeiter eine . Mitgift von je 500 Francs erhalten können. Die Auszahlung der Ehestandsprämien" . dauert so lange, bis die geschenkte Summe erschöpft ist. .' R a ch t txnt r V e r l a s f e -nen. In London wurde ein Omnibus, der eben im Begriff stand, abzufahren, dadurch zum Stehen gebracht, daß ein 19jähriges Mädchen, das auf einem der vorderen Sitze des Verdecks saß, den Kutscher von hinten umfaßte und ihm mit einem Rastrmesser. über ' die Kehle fuhr. Es gelang dem schwer verwundeten Manne, von feinem , Sitze herunterzuklettern, während das Mädchen verhaftet wurde. Es war die frühere Braut des Kutschers, die dieser im Stiche 'gelassen hatte. Sie sprach bei der Verhaftung die Hoffnung aus. ihren früheren Bräutigam tödtlich verletzt zu haben. . Das Wörtlein Hochachtungsvoll. m Ein Vrauereibesitzer in- Hanau,' Hessen-Nassau, hatte an den Brauereidirektor Stengel, der eine andere dortige Brauerei leitet, einen geschäftlichen Brief gerichtet, der mit Achtungsvoll" unterzeichnet war. Der Direktor fühlte sich dadurch beleidigt, weil frühere von dem Brauereibesitzer an ihn ergangene : Briefe immer mit Hochachtungsvoll" unterzeichnet .gewesen waren. Er monirte dies in einem Antwortschreiben und warf darin auch dem Vrauereibesitzer vor, ihm seien offenbar die einfachsten kaufmännischen Höflichkeitsformen nicht bekannt." Wegen dieser Bemerkung strengte der Vrauereibesitzer eine Beleidigungsklage gegen den Di-. rektor an, dieser klagte auf Grund der Unterlassung des .Hochachtungsvoll" gegen ersteren ebenfalls wegen Beleidigimg. Während nun das Schöffengericht den Direktor wegen Beleidigung des Brauerribesitzers zu 50 Mark Geldstrafe verurtheilte, wurde der Brauereibesitzer freigesprochen, da in der Anwendung des Achtungsvoll" anstatt des Hochachtungsvoll" keine Beleidigung zu'erblicken sei. Dementsprechend erkannte auch die Strafkammer als Berufungsinstanz.' In entsetzlicher Lage befanden sich jüngst der Lokomotivführer und der Heizer eines Eisenbahnzuges auf der Strecke Marburg-Kassel. Ventil und Steuerung -versagten plötzlich; die Maschine gehorchte der Hand des Führers nicht mehr, und es entströmte ihr fortgesetzt heißer Dampf, so daß Lokomotivführer und Heizer an Händen und Armen schwer verbrüht wurden. Durch mehrere Stationen raste der Zug. unaufhaltsam hindurch. Die beiden Beantten mußten vor dem ausströmenden Wasser und Dampf schließlich 'auf den Tender flüchten. Auch die Nothbremse wirkte auf der stark abfallenden Strecke nur unvollkommen. Endlich ging der Lckomotive der Dampf aus, sie begann langsamer zu laufeu und kom dann "2iin. -Silben-

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