Indiana Tribüne, Volume 28, Number 183, Indianapolis, Marion County, 27 March 1905 — Page 4

Jndtana Trlbnne, 27 Marz 1905.

'.- ; Indiana Tribüne. Hnaulgekeden ton dn Sutedrg S. Indianapolis, Ind. Lsrry O. Thudlnm .... yräfideut.

JWX'K'l'l " GeschäftSlocalt No. 31 Süd Delaware Straße. TELEPHONE 2S. Kntered t the Pott Office ot Indi&napoli accond data matter. Elastizität" der deutschen Neichsbank. In eine? Versammlung des Inst!tute of BanterZ in London am 1. März 1005 wurde die Wirksamkeit deS Artikels 9 tto deutschen BankgeseßeS von 1375 lebhast diskutiert und als ein be. achtenSVertHer Vorzug in der Organ! jation der deutschen Centralbank ge priesen. Dieser Gesetzesparagraph, der der Reichsbank nach Bedürfniß gegen eine Steuer von 5 Prozent eine Notenausgäbe über das gewöhnliche Limit ermöglicht, ist im Jahre 1904 acht Mal und zwar mit höheren Summen als je zuvor benutzt worden. Im Oktober 1904 ist das Maximum des Notenumlauss erreicht worden. " Diese starke Inanspruchnahme durch Wechselangebote und Lombardforde rungen wird in dem soeben veröffent lichten VerwaltungSberichte deS Reichs bankdirektoriumS als eine Folge der wirthschaftlichen Aufwärtsbewegung hingestellt, die sich schon 1903 bemer. ken ließ und 1904 steigerte. Indem die Bank diesen Anforderungen genügte, mußte sie zugleich die Verstärkung ihres Metallbestandes durch Erhöhung deS Diskonts auf 5 Prozent versuchen. Da nun die Dank von England und die von Frankreich bei ihrem niedrigen Satze von 3 Prozent blieben, so glückte eZ in der That, in den letzten Monaten deZ verflossenen Jahres eine so starke Goldeinfuhr aus dem Auslande herbeizulocken, daß auch der Metallbestand der Bank am 23. November eine Rekordziffer (1,026.303,000 Mark) auf. wie. Damit war die Gefahr einer Furcht vor einer ungenügenden Goldreserve zur Aufrechterhaltung der Wfth rung beseitigt. Da nun aber der Privatdiskont der Banken infolge deS niedrigen SatzeS in London und Paris um 3 Prozent schwankte, so machte sich bei der Reichs bank sehr schnell eine Verringerung der Anlagen im Wechselverkehr geltend. Wäre daS lange so fortgegangen, so wäre der'ReichSbank die Herrschast über den deutschen Wechselverkehr, den fle als gewohnheitsmäßige Käuferin des größeren Theiles der kurzfristigen deut fchen Wechsel besaß, streitig gemacht worden. Deshalb setzte sie, sobald als möglich, schon Anfang Januar 1905, den Diskont wieder auf 4 Prozent her ab. Ja, da die in Deutschland am 21. Januar aufgelegte russische Anleihe von 500 Millionen Mark dieses Geld auf dem deutschen Handels und Induftriemarkte beließ, und da infolge deS sech-wöchentlichen Streiks im Koh lenrevier an der Ruhr die Ansprüche an die ReichZbank sich vermiuderten, so ging sie sogar auf 3 Prozent herab. Daß dadurch auch wieder die Wechselkurse auf London und Paris dem Goldexportpunite nahe kommen, ist eine Folgeerscheinung, die sie in den Kauf nehmen muß. Als ein weiterer Umstand, der die deutsche ReichZbank befähigt, die Interessen deZ deutschen Geldmarktes so wirksam zu fördern, wurde im Jnfti tute of Bankers der CentralauSfchuß erwähnt, der aus 15 Mitglirdern und ihren ß?tellvertretem besteht. Dieses Verbindungsglied zwischen der großen Centralbank und den außen stehenden Instituten" sichert der Bankleitung den sachverständigen Rath und die .bereit willige Unterstützung der leitenden Bankiers und Großindustriellen. Sehr wichtig für die Leistungsfähigkeit der ReichZbank ist auch die. stetige Verwendüng ihrer Zweiganftalten. Sie befaß Ende 1902 bereits 375 Haupt und Nebenstellen, vermehrte 'sie bis Ende 1903 auf 391 und hat jetzt 414, während die Bank of England nnr 2 II lialen in London und 8 in den Pro vinzen unterhält. Ja Petersburg ertönen nun doch die Friedensschalmeien man pfeift aber auf dem letzten Loch. Schon Mancher ging nach (Baum) Wolle aus und kam geschoren nach tfauS. Die kleine Variante dürfte recht gut auf die kürzlichen Pleiten der

JÜJOÖICN 3JIIU vvu uuisuiut und der Jndlana Woolen Mfg. Co. von

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Indianapolis paffen,. welche angeblich Wollenftoffe" fabrizirtm aber an dem Baumwoll.Corner zu Grunde gingen wie aus folgendem L ouiSviller Bericht hervorgeht : Das Zivilgericht wurde ersucht, Ab schätzer für die Eklipse Woolen Mills zu ernennen, welche Korporation kürz lich eine CigenthumSübertragung zu Gunsten ihrer Gläubiger vorgenommen hat. . Der Bankerott ist eine Folge des letztjährigen Baumwollen Cor nerS". Die Fabrikanlagen der Eclipse Company gehören zu den ältesten ihrer Art im Süden. Während im vorigen Frühjahr der Corner" im Baumwoll markt die Baumwollpreise riesig erhöht hatte, war die Eclipse Company genö thigt, große Einkäufe zur Ausführung übernommener Bestellungen zu machen. Die gefertigten Waaren konnten erst, nachdem der Corner" gebrochen war, zur Ablieferung gebracht werden. Die für die Waaren erzielten Preise deckten die Ankaufskosten nicht." Hätten die Firmen wirklich reelle Wollenstoffe fabrizirt so hätte sie sich nicht an der Baumwollenecke den Schä del eingestoßen. Eines sehr verständigen Mayors erfreut sich KansaS City. Durch recht zeitiges und energisches Einschreiten hat er die Stadt bis auf Weiteres vor der gähnenden Langweile der purita nischen SonntageS bewahrt. In einer Sitzung, in welcher er nicht zugegen war, ordneten die Polizeicommigäre Schließung aller Wirthschaften an Sonntagen an. Als Mayor Neff da. von erfuhr, protestirte er gegen diesen Beschluß und beantragte dessen Wiedererwügung. Dabei gab er folgende Er klürung ab: Ich wünsche diese Reso lution zu amendiren, kann das aber nicht im Handumdrehen thun. Nach meiner Ueberzeugung ist die öffentliche Meinung in KansaS City nicht zu Gunsten der SonntagSschließung. Sollte jedoch das. SonntagS'VerbotS gesetz in Bezug auf die Wirthschaften durchgeführt werden, so muß eS auch auf alle andere Geschäfte zur Anwen dung gebracht werden,' mögen sie einen Namen haben, welchen sie wollen. Da? SonntagS'Verbot ist meiner Auffaf sung und individuellen Ueberzeugung nach ein puritanisches Zwangsgesetz. Nach den Gesetzen von Missouri ist eine Wirthschaft eben so gut ein leglti.

MeS Geschästslokal, wie ein MaterialWaarenhandel oder eine Apotheke. Ich glaube an die Gleichheit vor dem Ge setze. Verlangen Sie, daß qie Wirth, schasten am Sonntage zuhalten, so müssen auch die GrocerieS und alle anderen Geschäfte am Sonntag geschloffen bleiben. Meiner Ansicht nack hat ein Mann am Sonntage daffelbe Recht, sich einen Trunk zu 'aufen, wie eine Cigarre oder ein GlaS Sodawaffer." Die Polizeicommiffäre sahen sich da durch genöthigt, den Beschluß in Wie dererwägung zu ziehen, um ihn in der nächsten regelmäßigen Sitzung noch malS in Anwesenheit deS Bürgermei fterS auf die Tagesordnung zu setzen. Allem Anscheine nach wird dann ihr Vorhaben an dem Widerstande und den logischen Argumenten deS MayorS scheitern." Unfall. John Johnson, 62, aus Eincinnati, Ohio, stürzte gestern vom Ost Ende der Vandalia Eisenbahn White River Brücke herab, fiel unten auf einen Hausen Steine und lag mehrere Stunden hilflos, bis er vom Bahn Wächter aufgefunden und mittels Dis penfariumS-Ambulanz nachdem StadtHospitale gesandt wurde. Jonson brach sich das linke Bein und erlitt außerdem noch schmerzliche Quetschungen. Schadenfeuer In der Anheuser'Busch.Brauerei. S t. L o u i S, 26. März. Der Fracht, bahnhof der Anheufer-Bufch-Brauerei im südlichen Staditheile ist vollständig niedergebrannt. Der Schabn wird auf S125.000 geschätzt. Zehn Minuten, nachdem die frfam in der südwestlichen Ecke des Gebäudes in Packheu entdeckt waren, war der ganze Bau eine Feuermaffe und 20 Mi nuten später stürzte schon das Dach eir.. Der Ursprung deS Feuers ist nicht bekannt. Herr Busch nimmt Selbst entzündung an. Er glaubt nicht, wie die Polizei, an Brandstiftung, obgleich dies innerhalb zweier Monate das zweite große Feuer in der Brauerei ist. Der Schaden ist durch Versicherung ge deckt.

BolkSlieder

Für das nächste nationale Sängerfest. Der aus den Herren Ehrgott von Cincinnati, Knodel von Indianapolis, Ehrhorn von Chicago und Deiler von New Orleans bestehende musikalische Beirath der Exekutive deS Nordameri kanischen Sängerbundes hat für das nächste Bundesfest die Annahme von Volksliedern für die Chöre empfohlen. Die Rückkehr zum Volkslied, die sich in den ComiteEmpfehlungen dokumentirt, dürfte allgemein, bei Sängern so wohl als auch im Publikum, mit Be friedigung aufgenommen werden. Ueber die oft aufgeworfene Frage, ob alle BezirkS'Vereine gezwungen wer den sollten, Bundes und BezirkSbei träge an den Bezirk zn entrichten, oder mit anderen Worten, Vereine, die noch nicht dem Bund angehören, gezwungen werden, sich demselben anzuschließen, oder ob eS nicht zweckmäßiger wäre, ein Auge zuzudrücken und Vereine, die sich nicht anschließen wollen, dennoch im Bezirk beizuhalten, hat sich Präsident Deiler wie folgt geäußert: Die jetzt geltenden Bestimmungen sind, daß ein Bundesbezirk nur von Bundes Vereinen gegründet werden kann. So ist es auch bei allen ande ren nationalen Vereinigungen, mögen sie heißen, wie sie wollen. Um der BezirkSbehörde aber die Agitation zu erleichtern, ist bestimmt worden, daß die Bezirksbehörde das Recht haben soll, zu einem Bezirksfest auch außerhalb des Bundes stehende Vereine heranzuziehen. Solche Vereine dürfen aber nur ein einziges BezirkSFest mitmachen, dann müssen sie sich erklären, ob sie dem Na tional'Verband beitreten wollen ' oder nicht. Im Weigerungsfälle können sie auch nicht mehr zum Bezirk gehören. Ueberhaupt find fie bis, zu ihrem Ein tritt in den Bund nur Gäste des Bezirks und als solche ohne Stimme. DaS müssen wir festhalten, sonst be gehen wir Selbstmord. Kein National Verband der Welt, heiße er. wie er wolle, gestattet NichtMitgliedern Sitz und Stimme, und wir find mit unseren Bestimmungen liberaler, als irgend eine Organisation ühnlichenCharacterS.AlleS muß aber seine Grenzen haben, wenn die Sache nicht au Rand und Band gehen soll. ' Und unsere Grenze ist hier! Wenn wir ein Ange zudrücken" und Vereine im Bezirke erlauben wollten die nicht zum Bunde gehören, so wäre das 1. eine Ungerechtigkeit gegen unsere BundeS-Vereine; 2. möchten Bundes Vereine, wenn sie dieselben. Vrivileaien !M TNNMle genießen lvnnen, oyne oem , m ,, .. r- . ... ' w . ? Bunde anzugehören, fich veranlaßt se hen, aus dem Bunde auSzutreten; 3. würden die Bezirke auf diese Äeife, statt zum Aufbau und zur Kräftigung deS Bundes beizutragen, die Zersetzung und damit den Ruin des NationalVerbandes herbeiführen, und daS noch dazu zu einer Zeit, da die stark gelichteten Reihen unseres DeutschthumS mehr denn je der Conzentration und Organisation bedürfen. Die Bundes Vereine dürfen hier also nicht nachge ben. Eine andere Frage ist, ob der Bundesbeitrag von fünfundzwanzig Cents pro Mann im Jahre auf zehn Cents pro Mann herabgesetzt werden könnte. DaS ist ein einfaches Rechen exempel. Nehmen wir 3500 Sänger im Bund an. Das wären bei einem jährlichen Bundesbeitrag von zehn Cents pro Mann 350 Dollars im Jahre. Was wollen Sie mit 350 Dollars anfangen? Das wäre ja nicht einmal genug, um den Bundessekretär, der bei der riefigen Korrespondenz tU ner nationalen Organisation und für die Agatatlon unbedingt nöthig ist, zu besolden und die Unkosten der Korrespondenz selbst zu bestreiten. Nun find auch noch die Mitglieder der BundeS'Behörde und des Mufika lifchen BelrathS, wenn fie zu einer Sitzung einberufen werden, zur Ver. gütüng ihrer Reife- und Hotel-AuS-gaben berechtigt. Auch sollen Agita toren ausgeschickt werden, und bei Bezirksseften und Jubileen erwartet man wieder, daß der Bund vertreten sei. Und dafür sollten 350 Dollars pro Jahr genügen ? An eine Herabsetzung der BundeSbeitrüge kann nicht gedacht werden. Die BundeSbeiträge sind von jedem Verein laut Conftitution an den BundeS-Sekretär, Herrn A. .Linck in St. Louis, zu entrichten. Vielleicht überweift der Bund die Kollektion derselben später den Bezirken. Bis jetzt ist es aber noch nicht geschehen." Die beste 5 Cent Cigarre in der Stadt, Mucho'S .Longfellow". ' '

Ein Pferd von einer Schlange verschlungen.

Was eine Boa constrictor alles verschlingen kann, darüber berichtetGardner eine erstaunliche Thatsache in seinen Reisen durch Brasilien". ; Die Boa kommt in der ganzen Provinz Goyaz häufig vor und findet sich besonders an den bewaldeten Ufern der Seen, Sümpfe und Ströme. Manchmal," so erzählt der Verfasser, erreichen die Niesenschlangen die ungeheure Länge von 40 Fuß. Die größte, die ich jemals sah, fand sich an dieser Stelle; aber sie lebte nicht mehr. Einige Wochen vor unserer Ankunft in Sape konnte, man das LicblingsreitPferd von Senhor Lagoeira nicht finden, obgleich es auf der Weide nicht weit vom Hause gewesen war und obgleich man die ganze Hazienda gründlich absuchte. Kurz darauf ging einer seiner Vaqueiros durch den Wald und sah eine Riesenschlange in der Gabelung eines Baumes, dessen Zweige sehr zum Wasser herabneigten, hängen. Sie war todt, war aber augenscheinlich lebend von der letzten Fluth erfaßt worden, und da sie sich In einem Erschlaffungszustand befand, hatte sie sich nicht aus der Baumgabel ziehen können, ehe die Wasser fielen. Sie wurde von zwei Pferden aufs freie Land gezogen und maß 37 Fuß. Als man sie öffnete, fand man die etwas zerbrochenen Knochen eines Pferdes und das halb verdaute Fleisch. Die Kopfknochen waren unbeschädigt, woraus man schloß, daß die Boa das ganze Thier verschlungen hatte. Alle Arten Schlangen können unglaubliche Mengen verschlucken. Ich habe oft eine Schlange von der Dicke meines Daumens gesehen, die einen Frosch so dick wie meine Faust verschlang, und einmal tödtete ich eine vier Fuß lange Klapperschlange, die nicht sehr dick war, die drei Frösche verschluckt hatte. Durch einen war sie an den Seiten so aufgeschwollen, daß sie an dieser Stelle zweimal so dick war wie an den andern Theilen. . Ich habe auch eine sehr dünne Schlange, die auf Hausdächern umherkriecht, eine, ganze Fledermaus verschlingen sehen, die dreimal so dick wie die Schlange selbst war. i Vom Kasernenhof. Unteroffizier- (als emem Soldaten ein Knopf an der Uniform fehlt): Piesecke, Sie wollen wohl ooch schon Uniformänderungen vornehmen?!" i . ' - m m m , . , Ungewiß. Hat denn das neue Trauerspiel, welches der Dichter Knöbelchen gestern Abend vorgelesen hat, Eindruck gemacht?" Hm, eine alte Dame habe ich weinen sehen. . . aber tch glaube, die hatte Zahnschmer zen ,i Kleiner Irrthum. Hausfrau: Um Gottes willen, Anna, riechen Sie denn nicht, daß das Essen anbrennt?!" Köchin: Ich dachte, es wäre ein Haar in der Cigarette." Frech. Bettler: Ein armer Reisender bittet um eine kleine Unterstützung. Hausherr: Hier wird nichts gegeben, ich bin Mitglied des Vereins gegen Hausbettelei. Bettler: Dürfte ich dann um Ihre Legitimation bitten? Unter Fechtbrüdern. Ede: Du, die Einrichtung des Arbeetsnachweises ist doch jroßartig." Lude: Na nu! Wie meenst De det?" Ede: Mer weeß jetzt jleich, wo mer fechten kann, ohne arbeeten zu müssen." D i t i unzeFrau. Köchin: Gnädige Frau, soll ich jetzt den Karpfen schlachten?" Hausfrau: Wart noch bis ich draußen bin ich kann ihn nicht schreien hören!"

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Indianapolis Gas Co.

Office der Indianapolis Gas Company 23. März 05. Die Inhaber von Bonds der Indianapolis Gas Company, gesichert durch Hypotheken an die Central Trust Company von New Jork und Ferdinand Winter von Indianapolis, Trustees, datirt, 16. April 1890, sind hiermit benachrichtigt, daß besagte Indianapolis Gas Company entschieden hat, alle die besagten Bonds einzulösen, im Einklang mit den Uebereinstimmungen für die Einlösung, enthalten in besagten Hypotheken, und daß solche Einlösung geschieht am ersten Tag im Mai 1906, in der Office der Central Trust Company zu New York, No. 54 Wall Str., in der Stadt New Jork, durch Zahlung an besagte Trust Company, in Trust für die Inhaber und Besitzer von besagten Bonds, den Betrag der Hauptsumme von besagten Bonds und die fälligen aufgelaufenen Zinsen daran, bis zu besagtem Datum mitsammt der fünf Prozent Prämie am Hundert von der Hauptsumme an besagten Bonds. Die Inhaber besagter Bondö sind gehalten, solche zur Einlösung zur besagten Zeit und Platz vorzulegen. Zinsen an besagten Bonds hören auf am 1. Mai 1905. ' THE INDIANAPOLIS GAS COMPANY, F. S. Hastings, Präsident. ' Attestirt: Edward Beerö, Assistent-Sekretär. - Office der Indianapolis Gas Co., New York, 21. März 1905. The Trust Company of America, New Jork. V Herren : Wir benachrichtigen Sie hiermit, daß wir die vollständige autorifirte Ausgabe von $4,000,000, der ersten consolidirten Hypotheken, fünf Prozent Gold Bonds, gedeckt durch UebertragungsUrkunde als Trust an Ihre Company und Ferdinand Winter, Trusteeö, unter Datum des 1. Oktober 1902 verkauften. Achtungsvoll . The Indianapolis Gas Co., F. S. Hastings, Präsident. -

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s Umtausch von Indianapolis Gas Companys Vonds.

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Bezugnehmend auf obige Bekanntmachung und Brief wird die Trust Co. von Amerika, durch Arrangements mit den Käufern von den vorgenannten ersten consolidirten Hypotheken 5 Prozent Gold Bonds der Indianapolis Gas Company, fällig am 1. Oktober 1952, Zinsen zahlbar am 1.' April und 1. Oktober, die ersten Hypotheken 6 Prozent. Bonds wie oben beschrieben, eintauschen für diese neuen ersten consolidirten Hypothcken Bonds nach folgenden Terminen : für jeden einzelnen der alten 6 Prozent Hypotheken Bondö (pari Werth S1000) mit dem 1. Mai 1905 Coupon und allen nachfolgenden anhängenden Coupons, wird der Inhaber einen neuen ersten consolidirten Hypotheken 5 Prozent Gold Bond, (pari Werth S1000) Zinsen tragend vom ersten Tag im April 1905, und gleichfalls vierzig Dollars (S0) in baar erhalten. Inhaber von erste Hypotheken 6 Proz. Bonds, die vorziehen die neuen 5 Proz. Bonds in Tausch zu nehmen, können zu irgend einer Zeit vor dem 27.April 1905 ihre alten Bonds in der Office der Unterzeichneten vorlegen und dafür die neuen Bonds und den Baarbetrag die jetzt zur Ausgabe, bereit liegen, empfangen. Arrangements wurden getroffen die alten 6 Prozent Bonds einzulösen und die alten Hypotheken zu löschen (im Einklang der Bedingungen in der Trust Uebertragungs'Urkünde) an dem ersten Tag im Mai 1905, die neuen 5 Prozent consolidirten HypothekenBonds werden daraufhin zur ersten Hypothek auf dem sämmtlichen Eigenthum der Gas Company, im Einklang der Bedingungen der neuen Trust Uebertragungs. Urkunde; eine Copie derselben kann in unserer Offfce eingesehen werden. Diese Offerte zum Umtauschen läuft ab am Donnerstag, den 27. April 1905, Nachmittags um 3 Uhr. THE TRUST CHY 0F AMERICA.

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14G Broadway, NEWYORK. O OöOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOO

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Vergrößerungen und Rahmen unsere Spezialität. Beste Nrbei Zu ebener Erde, eine Treppen zu steigen. Mäßigste y reise

W m. M c L a u g h l i n. aus Hendricks County, meldete der Polizei, daß ein ihm unbekannter Mann ihn mit der Fauft in'S Genick schlug, eine etwa 1 Zoll lange Kcpfuunde verur suchend. Polizist Duncan, der den Fall zur Verfolgung übernahm, hat den Namen deS Angreifers ausfindig gemacht und wird denselben verhaften. I d a L e o n a r d, 34 Jahre alt, 1353 W. Market Str., wurde an der Big Four EisenbahN'Kreuzung in der Nahe ihrer Wohnung von einem Zuge getrogen, anscheinend jedoch nicht schwer verletzt. Sie erlitt einige Scalpwunden. " ' ' '

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