Indiana Tribüne, Volume 28, Number 183, Indianapolis, Marion County, 27 March 1905 — Page 1
"OO . j - jjrscei ,rtesÄÄW5Sg. jj (Eaac' und . iroimtagsblati 8 Eaae und ; . . s -'" v. .rvf a I u SonnlagsbEalt TOcPer Woche. MX 1 tf JW IVO lOo per Woche. F UA V S3S93SSS9SS3SS3 I
tf t .
f NX y f J l Ibn
o M fpfi
V0 nCj
1 I I I 4 1 II
vk
1W
Sä
y Erscheint seden Neutnnittag. Jahrgang 28. Indianapolis, Ind., Montag, 27. März 1905. No. 183. i i .
k?C. ftl ('
V vv - -j '. 1 V tY I , I (s K I 1 r- . 7 pil. 7- ; r r .V f ?. sL
Jnwelen-Laden beraubt.
Carleton Wiaaam & EroS.'S JuveleN'Handlung, 144 Virginia Ave., wurde von Einbrechern Samstzg oder Sonntag heimgesucht, welche Waaren im Werthe von etwa $300 mitgehen hießen. Die Verbrecher verschafften sich durch ein Oberfenster Zulaß in das Geschäfts, lokal und arbeiteten anscheinend völlig ungestört. Bis jetzt hat die Polizei noch keine Spur der Thäter entdeckt. Polizeiliches. A. I. G e r st n e r, 321 Ost Wash. inaton Straße, meldet, daß am Samstag Abend eine Rolle Zeug aus seinem Laden gestohlen wurde. SarvevTalbott. 1416 N. Vennwlvania Straße, wurde in der Tomlinlon Salle um einen Uebermber rUr 1 VtIMf i.n.fi..! JUl VVliatl UIJltUl UU, tlllfc vinzagi Zungen, u?e:qe in oer yiaijc ver New York und Noble Str. den Bewoh. nern der Gegend das Leben verbittern. Auch an der Süd Meridian Str. sollen sich in letzter Zeit die Jungen in Ban- . ... mC V den zusammenrotten und durch schlechte Redensarten den Leuten Unannehmlich leiten bereiten. Auch hier wartet die Poljzei auf eine günstige Gelegenheit um ein Exempel zu ftatuiren. Allen Jackson, 2609 Winter Ave., ein 19 Jahre alter Farbig, wuroe veryairn uno a:s oer Angreiser der Frau Quackenbusch von dieser ...... ... , ... ldenllNZlrk. Jaa,on oelyeuerr 1ne Unlckuld. wird aber aeaen 81000 Bürgschaft gehalten. Jackson wurde i w J zuerst unter der Anklage deS Bummelns festgenommen, diese aber ist jetzt in kriminellen Angriff abgeändert. A u a ii st Keilan. 24. 1749 Columbia Ave., richtete am Samstag Abend in Ebener Riled'S Wiilbkckmkt. 1718 Merlindale Ave., da er stch als BundeZbeamter dorstellte und die An- , , - kokenden m berbaklen brnfilt. einen keillolen Strecke an. Die Voliiei wurde benachrichtigt und diese sMIe dem Manne nach, der später in seinem Loairbause auwekunden wurde. Geilan soll auch dort verschiedentlich als Detek ' ' ' v. tive m aukaekvielt baben. iedoch be. trachtet man ihn als harmlos. Er ' wurde verbaktet Byron H a m l i n, 528 Nord Cavitol Ave. und Georae Bla r. 25 Süd Eaft Str., geriethen sich gestern an der Ohio und Illinois Str. Ecke in die Haare und wurden verhaftet, Blair hatte Hamlin in dessen Woh. nung besucht und hatte einen Stuhl auf einem Stuhlbeine gekreiselt, was ,hm Hamlin verbot. Ein Argument folgte, wurde aber wieder beigelegt. Später, als beide m die Stadt gegan. gen waren, wurde danelve erneuert und kam dann wie oben berichtet zum Abschluß. Joynussey, öi en Peari . k. W W MM wm IW I n Straße und John Moran, 39 Süd West Straße, wurden verbastet. Sie sollen aus Kingan k Co.'s SchlächterHäusern Seitenfleisch entwendet haben. llZNartin Mixer, ein alter Soldat, langte gestern Abend völlig er schöpft und ermattet in der Polizei. Station au. Der alte'Mann befindet sich auf der Wanderung von LouiZ. ville, Ky., nach lr Soldatenheimath in Marion, wo er Unterkunft zu erhal. ten hofft. Seine Frau starb etwa fünf Wochen und seit der Zeit findet fich der GreiS auf der Wan. derung. V e r Aufuano tn amerun. . . . Berlin, 26. März. Die hiesigen amtlichen Stellen haben bisher keine Bestätigung der sensationellen Meldung von einem allgemeinen AUinanoe rw r n i Süd-Kamerun erhalten, welche am 22. März in der Berliner National-Zei. tung" erschienen war. Die Deutsche Leitung" erführt jedoch, daß die Nach, richt auf Wahrheit beruhe. Nament lich sind die Stämme der Bali und Jen tumt an dem Ausstände betbeiliat. wel - , , ' w chem die dortige Schutztruppe mit ,u ibrer Verstärkung abgesandten zwei
Kompagnien nicht gewachsen sein dürfte.! in Noth und Sorgen lebten.
Leckte Gift vom Fußboden auf.
Vom Fußboden ihres ZlmmerS leckte gestern Frau Buelah Moore, eine 24 jährige Frau, eine Quantität Arsenik auf, um sich da? Leben zu nehmen. Frau Moore und ihr Mann, die beide in einem Logirhause, , No. 15 Nord West-Straße, wohnen, hatten an gebttch kurz vor Mittag einen kleinen Wortwechsel, und die Frau versuchte dann, sich mit Arsenik zu vergiften. Ihr Mann zedoch nß lhr daS Packet aus der Hand und ein großer Theil des Inhaltes desselben fiel auf den Boden. Während sich nun der Mann umdrehte, um das Packet fortzulegen. leckte die desperate zunge Frau das auf den Boden gefallene Glft auf. Den Be mühungen des sofort herbeigerufenen Arztes Dr. Karchner gelang eS, die junge Frau nach harter Arbeit zu retten. Das Paar kam vor etwa einer I im i c r ? r. Moze aus öi. ouiZ naq gier. ;er I I -f n rw U. 9 . attk lonnie genern Avenv mcgi gesun I HlXflt 1 UUl Vfc4Vfc4l. Aus deutschen Vereinen. H. HermanKranken U. V. Der obige Verein hielt gestern in der Columbia Halle seine gut besuchte mo natliche Versammlung ab. Die Rou tinegeschäste wurden prompt erledigt und ein neues Mitglied aufgenommen sowie ein Ausnahmegesuch eingereicht. Nacki Erlediauna der Geschäfte blieben Mitglieder bei Erfrischungen die ai Gemüthliche Unterbaltuna ac- ,,, tru lMa IVM lyn., 0VI4 (V.IV b if m m im P r e u v e n . e r e l n. Der Preußen-Verein" hielt gestern eme sehr gut besuchte Versammlung m der Eolumbia.Halle ab. Krankengeld wurde wegen Mangel an erkrankten I (YT)tiT!.S.WM All)llA(i(t it A.JItl MV UU8Ww' or . - . . . . f . - "" m üuk err,q. ,e yer- ' I mt t e .. w -- cm: 11 ... xm "" ermann vnmnberg wurden als Mitglieder in den "em ssmmmen uno am warn datk" in Vorschlag gebracht. Die halb. jährlichen Berichte deS FinanZ'Selre. I 4X t t K K (c. .9 j 4 iRavA hiiivXtiH 4Ui MUW .u" Uömil'il" wuw verte,en; vie,etven zeigen, m m er. - "n auch im letzten Halbjahre in jeder m.'.s cv..ifi ii. t-1 c.i "UN v,rn,e gemaqr . Nach Erledigung der Geschäfte verblieI L Wl L oen vle Mttgtteoer vel icyaumenoem rnen,afle nnv gemmyttcyer umerI ..........? . l r.?f I -r t-t m b U. . "ng einige smnocu uci,um lnen. Der Verein sprach sich gegen die Handlungsweise des St. Louis Turn. mamIm t iiuV Cii CXl9 Imaii veiems uu uuu uttvvle. iw iu ju änlicher praqe uno lne zu yauen ArbeiterKrankenkasse. Zweig 151 hatte gestern seine regelmüßiae Monatö'Versammluna in wel die Routine-Geschäfte zur Erledigug kamen und ein Candidat in Vor schlag gebracht wurde. Beschlossen wurde, die nächste April General.Ver. sammluna schon um 8 Ubr au eröffnen. ! TU ' W 1 um Den Mitgliedern, welche später nicht lesend sein können, ihre Stimmen. f sit 0cn ,u erwählenden Delega n zur Convention und der National Exekutive zu ermöglichen. Zahlreiches Erscheinen ist erwünscht. (Wir machen die Herren Sekretäre der deutschen Vereine darauf aufmerk. sam, daß wir die Berichte über Ver sammlungen gerne aufnehmen. Auch wäre eS erwünscht, wenn die Sekretäre vor uns über die Daten der Versammlun be. gen unterrichten würden. Eine Post karte thut'S. D. Red.) Kitt ITMmrtfttrn i v vmm August Hoheisel, der angeblich mit den Alimenten-Zahlungen, welche seiner Frau gerichtlich zugesprochen wurden. ,n im Ullflanoe ist, lvlro yeuie im reis i i i rniun ? n . ? . w . i . ? gerichte mit $25 zu erscheinen haben. Hoheisel'S Anwalt benachrichtigte daS Gericht, daß nachzahlen der Kosten nur noch eben genügend Geld übrig blieb, daß Hoheisel seinen eigenen Un terhalt begleichen konnte. Frau Höh - 'eisel bestritt dieses und sagte, daß der ' ' -mden Mann mit anderen Frauen ln'S Thea ter ging, während sie und die Kinder
Aus den Gerichten.
H arry Smith, der unter der Anklage des Klelndiebstahls und der Hehlerei stand, wurde im Criminalgerichte freigesprochen. Beweise seiner Unschuld wurden vorgebracht, worauf dann der Richter seine Entscheidung begründete. JameS C. Barton .wird sich am 1. April vor Richter Allen im KreiSgerichte zu verantworten haben. Er wird dem Richter die Gründe erklären, weShalb er bislang die seiner geschiedenen Frau zugesprochenen Alimente nicht zahlte. Thomas Kurtz, 745 Germania Ave., der neulich einen mißglückten SelbstMordversuch unternahm, nachdem sein Liebchen Georgia JineS ihm mit einer Anklage drohte, wurde im Polizei gerichte entlassen, nachdem Richter Whallon den Fall auf unbestimmte Zeit verschoben hatte. Kurtz und das Mädchen sollen sich geeinigt haben und gedenken sich zu heirathen. . Nachrichten aus Jndiana. Fairmount. 26. März. Durch die hohen Kohlenpreise, sowie auch da durch, daß zufriedenstellende Fracht raten nicht zu erlangeu waren, wird der Staat Jndiana wohl die Fabriken der American Window Glaß Co. mit Ausnahme einer .in Hartford. City verlieren. Die Fabrik , in Ga5 City wurde bereits abgebrochen und verla den und dieselbe wird heute nach dem Osten gesandt werden. Von dort be gaben fich die Arbeiter dann nach Alerandria. um die größte Fabrik des Landes dort abzubrechen. Diese An agen werden nach Bellvernon, Pa., verlegt, wo die Compagnie große Na turgaöquellen pachtete. C ä r b o n, 27. März. Heute früh nahmen die Arbeiten, den abgebrann ten Stadttheil sofort wieder aufzu bauen, ihren Anfang. Als Ursache des Feuers giebt man an, daß Funken ei ner voruoemyrenven oiomottve aus ein trockenes Dach fallend, dieses in Brand gefetzt haben. Das Centrum der kleinen Stadt ist völlig abgehrannt. nur noch die Außendistrikte stehen. Elwood, 27. März. Die Anlage dee Window Glaß Co. in Elwood stand schon seit 5 Jahren müßig, so daß die Stadt Elwood durch das Verlegen nach Pennsylvania keinen Schaden erleidet. Die Fabrik war für Elwood praktisch ein todtes Unternehmen. Kokomo, 26. März. Joseph Herron, ein hiesiger Anwalt, und Sam Taylor aus Rusheville geriethen in Rusheville in eine Schlügerei, die viel leicht einen gefährlichen AuSgang neb men lann. - Taylors tfnrn kam um Scheidung ein und Herron war ihr An walt. Als Herren fich zu seiner Klien tin begab, um mit derselben zu confe riren, wurde er angeblich durch Taylor, der ihn traf, angeranzt, woraufhin der Anwalt den Mann die Treppe hinab geworfen haben soll. Columbia City, 26. März. Franz Packneka starb im Aller von 83 Jahren im Armenhause. Der alte Mann war seit 55 Jahren hier ansüs fig. Frau und Kinder gingen ihm im Tode voraus. Vor 5 Jahren übertrug er seine 51 Acker Farm an Reese Hawn mit der Bedingung, daß dieser ihn bis zu seinech Tode verpflege. Dieses Ueber einkommen wurde für zwei Jahre inne gehalten, und nach , einer MeinungS Verschiedenheit zwischen Hawn und ihm, ging der alte Mann dann in'S Armen haus. Prtnceton, 26. März. George Hill, em in der Minenexplofion verun glückter Bergmann, ist seinen Ver letzungen erlegen und sein 21 Jahre alter Sohn liegt so schwer krank dar. nieder, daß am Auskommen desselben gezweifelt wird. Joseph Ward, auch ein Kohlengräber hat außer seinen Verletzungen noch die Lungenentzün dung und auch an seinem Aufkommen hegt man Zweifel. Mayor Twineham erließ eine Proklamation, in der er die Bürger zur Unterstützung der durch das Unglück betroffenen Familien auffor bett.
Nordamerikamschcr Tur
llcr-Blllld. Siebentes Rundschreiben. Den passiven Mitgliedern der Bunde-, vereine Gut Heil ! . An die passiven Mitglieder der BundeSvereinc ergeht hiermit die freund liche Einladung zum Besuche deS 29. BundeS-TurnfesteS. Bei der Ausstellung deS Feft-Pro. grammeS hat der Festausschuß beson derS darauf Rücksicht genommen, das. selbe so einzutheilen, daß auch denjeni gen Allkgllevern der Bundeövereme. rwi , , .1 welcye ncy mcyt als Aktive am Feste veenigen, genuLrelaze lunoen ge. boten werden, so daß die oft gehörte Behauptung, em BundeSturnfest fei nur für die Aktiven, beim kommenden urnfen kaum Berechtigung haben dürfte. Ein Hinweis auf die im Programm estgefetzten größeren Unterhaltungen möge genügen. Das Fest beginnt am MMwocy, den 21. Juni, AbendS 8 1C it O. j , ugr, mii einem, tfaaeizug nacy oem m mitten der Stadt gelegenen Krieger, oenrmai, roo,eion oie ronnungsseler. lichkeit unter Mitwirkung der hiesigen Gesangvereine stattfindet. DaS von dem Künstler Bruno Echmitz aus Ber. lin erbaute Kriegerdenkmal ist an und für fich schon ein Kunstwerk ersten RangeS. Nach Schluß der EröffnungS. feier ziehen die Turner nach dem Deutmn vau,e. dem Hauptquartier für das Turnfest, woselbst Mufik und das nöthige uveyor zur Erzeugung der richtigen Feststimmung beitragen wer. den. Donneruag Bormittag bewegt fich hM 9t.Witrt XitwJf XI CK AvinwkCtM StA I UH3H vl si-- , . A -T m m m au A I W U i.i.V K. - IM . luui, uuc uuiaucu luo.grove illvr . . . bereitungen im Gange. ES ist die Ab ficht, die Betheiligung der Turner am öffentlichen Leben deS Landes durch künstlerische Schauwagen und historische Gruppen zu veranschaulichen. Auch die -vom-Festausschuß geplante Dekoration der zum Kriegerdenkmal ! führenden Straßen, des Deutschen Hauses und des cr...rsx. x.r, kn. Xk. ?k?n.r...
u,u u, üHiHßrönienüe und anderen Instituten
eine einoruasvoue ueoerruiqung oieien. Am Donnerstag . Abend findet im großen Saale des Deutschen Hauses ein Concert statt unter Mitwirkung deS gemischten Chors und des Orchesters deS WiiRfhr?n8 itnh hr tt?nevlAe r luttus'.ivuru. ttug.oeno lvmml öus vvil nYt w , v . dem Dichter Conrad NieS verfaßte, preisgekrönte Testspiel in dem größten Theater der Stadt zur Aufführung. V1V Er- I 1 Ä 1 M. A A RAV ... . . um vmmt'immum l "u tanenturnen der Activen, ver wutt5 klaffen und Turnerinnen, sowie der Kinder der öffentlichen Schulen, und Abends finden in den verschieden Ver einshallen der Stadt Unterhaltungen für die Festgäfte statt. Sonntaa m arokes Vollsten im Germania-Par! und am Montag Nach. feier im Turner-Park. Das Programm ist gewiß reichhaltig . a-. .. m.r... genug, um leden Turner zum Besuche deS 29. BundeSturnfesteS anzuregen. n.. m r rr' l?.... . r.l IN Bezug aus mquarnerung l" hier bemerkt, daß alle Anfragen über 1 i ' m . ' Z m Hotels, an den Vorfitzenden des Aus. jchues für Hotels, Turner enry Kothe, No. 137 Ost Market'Straße, Indianapolis, zu richten sind. Beg..iflich.weise wird di. Arb.i. sr den Hotelausschuß bedeutend verein, m . . rtY n sacht, wenn Jeder, ver um Ausiunsi ersucht, seine Wünsche genau angibt, . . Cl ist für den SotelauSschuß nothwen. big zu wiffen, ob ein Hotel nach dem European Plan" oder dem American Plan" gewünscht wird, wie viel der Be treffende per Tag zu zahlen willens ist, i : rc- uiJLt r nhM. ob er ein Einzelzimmer wünscht oder mit anderen, und in diesem Falle mit wie vielen er'.em Atmmer vewoynen roiu usw. Kurzum, je genauer der Frage, steller seine Angaben macht, desto 'leich. . . v cw ,r..fc r.?. nnr.tt ter kann der Ausschuß seinen Wünschen gerecy: werven. scacy oen vls irKl unl hiefiaen Hotels getroffenen Vereinba. - . rungen können Zimmer nach dem .Eu.'
M?ir für 50 m. ms $2 rt VtaM .! (Tl 1 M
ujj uuu iiuuy wcui auiciituii jiuu für $1 bis 83 pro Tag gemiethet wer. den. ES fel hier noch besonders darauf aufmerkiam aemackt. daß allen Ani chen nach die Hotels hiesiger Stadt wüh rend des efteS überfüllt lein werden. und daß eS deshalb sehr anzurathen ist. mfinUftft srNki.itZ Q!mmr , 1sUn ",VB 'Hl' I jvö JM,MV ö Mit Turnergruß Für den Festausschuß: Theo. Stempfel, Schristwart. Deutschland. Strafverschickun g empfohlen. B e r l i n. 26. Mär,. Der deutsche ' Kolonialbund, der schon österS Vor sgge gemacht hat, die selbst in Re gierungSkreisen Ohnmachten zur Folge hatten, kommt nun mit einem neuen Plan vor die Welt, der über ku oder lang im Reichstag wohl auf'S Tapet gebracht werden dürfte, indem er sich in v,- st0rrn tmtr ßmrmfie kereitS in bänden deS ReickSkanlerS befindet Fz wird darin eine fakultative Straf. Verschickung empfohlen und eS soll mit zyg Gefangenen, bieder mit mindestenS fünfjähriger Freiheitsstrafe be. legten Kategorie zu entnehmen wären. r Anfang -gemacht werden. Diese 500 Verbrecher sollen dann nach Deutsck.üdmasrika dknortirt und dort, im ffalle auter Auffübruna. aus einem ondS von einer Million mit den nötbiaen Mitteln vttsen werden. r als Ansiedler eine neue Eristen, m gründen. Falls die Regierung ihre Kolonien in Afrika für moralisch ,u unzuverlässig hält, um die Einführung eines solchen Elementes rathsam zu hal ICn, so möge man das Experiment auf Ihtr ftitBrnTif ThmirrtTHt2 i nfpf I Wt HMUtl'tl 4VMIIMMU 0"l ManuS versuchen. rs x - o rt : r - - 1 Ufhhlrl I V Cfr M I V I I I w Berlin, 26. März. ES wird mitgetheilt, daß die Kaiserin auf einem ihrer RundgSnge daS von ihr prote girten Wohlthätigkeitsanstalten Ent deckungen machte, welche eine eingehende Untersuchung zur Folge haben werden. Gewöhnlich läßt Ihre Majestät fich mehrere Tage vorher anmelden, dies I 1 w""'"" m o 1 rtsisi ? n rt R o rtvli n ni4 X und obwohl zur Zeit nichts von Miß stände verlautete, wurden später Be fehle, welche die Amtsenthebung meh rer Herren und Damen von bedeuten mm u"c iuiüölc ailcn' "4a"cn Der am Samstag so schwer ver s.w, yv,,rr x. artrtrttt c.e I "ll V" lk Walter Boese. 511 Nord Liberty Straße, befindet fich, wie - berichtet wird, in sehr ernster Lage. Er hat sowett daS Bewußtfein noch nicht wieder 1 ciiunui. zrmn uiuuüi, üur ci neu I u " " Schudelbruch erlitt. Raucht die Tish I Mingo. Der iiltcte Einwohner Londons. einem Londoner katholischen IN Heim für alte Unbemittelte feierte der älteste Einwohner Londons seinen Gefwriainn ysm 1K. bebrütt? 1797 mxbt geboren und hat somit in drei Jahrhunderten gelebt. Der Alte, der sich im vollen . Befch l semer-Gesund-heit und seiner Geisteskräfte befinde!, S . . . ebens. das ibm di Schwestern der Anstalt so freundlich I ... 'j . XI &X fW tiy iinVt vfi v wie mvgttu Iuttt, Uttt, ttuk, wolle gern noch unter den augenblicklichen Verhältnissen weitere hundert Mann ist ein cv nd hatte seinerzeit mit den irischen Verschwörern viel zu thun. Er I - t, . r ... r . . r. !prM yeme nq mn ßmn aonaa) " & c2eua9 aß er noch im Alter von sechzig JatsI r rs -. 1. rrren nacy meiiia auswanoerie. r entsinnt sich, König Eduard als Knasstrtn xn api nort iit Fvnri Prwzen . . bc m-rbieten. er wolle ibn auf dem Seil über den Niagaräfall tragen; aber Prinz Eduard verzichtete auf diesen Genuß Die Frau des altesten Londoners starb im Alter von ' ulhtn &m siudj I5ngjt tobt Der Alte, der fich als Jrlander zu den Ausländern rechnet, war den Interviewern gegenüber, voll Anerkennung für das gastfreie Enzla:.d, das ihm das Alter so glucklich mm Bestand an ftim Geburtstage aus zwei Glasern Rum, einer Tasse Thee, einem Ei und M 1 1 . ... zweiBUllervrolqen.
Ein schöner Erfolg
Die Abend - Unterhaltung des Liederkranz. Genußreiche Leistungen der Mit wirkenden. Die gestern Abend vom Jndianapo. lis Liederkranz in der Germania Halle veranstaltete Abendunterhaltung er. freute fich eines ausnahmsweise guten Besuches und das gewählte Publikum, welches fich so zahlreich eingefunden hatte, bezeugte durch seinen unermüd lichen Applaus, daß eS die ihm geböte nen Genüsse zu würdigen verstehe. Die beiden vom Liederkranz vorgetragenen Chöre wurden tadellos zu Gehöre ge bracht. Die Aufführung der Burleske. . Operette Die beiden Gauner" zeigt. daß der Liederkranz unter Leitung seines Dirigenten Herrn Carl Riegner, weder Zeit noch Mühe sparte dieselbe zum künstlerischen und gesanglichen Er. folge zu gestalten. Alle Rollen lagen in den Händen sorgfältig gewühlter Darsteller. Herr Franz Schotters als Baron von Rei chenborn, Herr John Koch als Gräfin Euphenie v. Liebestreu, sowie auch die - Herren Curt Korn und Herman Nowak als Gauner,, welche dem Baron Uhr nebst Kette, Ring usw. stahlen und dann beim MaSkenballeder Gräfin, seiner Braut den Hof machen, und die gestohlenen Sachen als Beweis der Identität vorzeigen, spielten, ihre Rollen vorzüglich. Schnüffel, der Pg. lizift, von Herrn Henry Ruth darge. stellt, war gleichfalls eine Original Figur. Die Liederkranz-Sünger als Passanten, Handwerker, Briefträger, Schusterjungen '.usw., lieferten den Hintergrund, gleichsam den Rahmen zu dem Ganzen. Um aber diese Aufführung zu diesem Erfolge zu bringen, hatte der Lieder, kränz fleißig schon seit Wochen geübt, und während der letzten Wochen sogar 3 Probeabende in der Woche abgehalten. Frl. Olga Gackstetter trug ein So ' pransolo Mutterseelenallein" mit so reiner und voller Stimme vor, daß fie das Publikum wirklich begeisterte. Sie ' beantwortete den Applaus mit einer Dreingabe. Das junge Mädchen ist etwa 13 Jahre alt, verfügt ab über einen so glockenreinen und doch krüsti. genSopran, so daß man ihr mit Siche: heit eine große Zukunft als Sängerin prophezeien kann. Nach Abwickelung des Programms spielte die City Band- zum Tanze auf und im fröhlichen Reigen wirbelten die Paare bis zu früher Stunde durch den Saal. Der Liederkranz" hat alle Ursache, auf seinen gestrigen Erfolg stolz zu sein. ' Siegen in Skat. Gestern Nachmittag fanden fich die Skatspieler des MSnnerchor zusammen, um im flotten Turnier um die schönen und werthvollen Preise zu wetteifern. Nachdem daS Klopfen vorüber war ging eS zum Abendessen, welches unter Ober aufficht des Herrn Franz HapperSber' ger in mundgerechter Weise hergerichtet worden war. Dann erfolgte die Preis Vertheilung an die folgenden Glück lichen: 1. Harry Bauer, 23 Spiele. 2. Wm. C. L'eppert. 523 Plus. ' 3. Wm. Rieß, Solo gegen 5. 4. GuS. Miller, 17 gew. Spiele. . 8. Oswald Seidenfticker, 519 PluS. 6. Fred. Zwicker, fr., hohes Spiel 80. 7. John Bertermann, Tournee gegen 5. Trostpreis: Herr Berndt. Die Matadoren. Der Matadoren Skat.Club hielt ge. stern sein regelmäßiges Turnier im Deutschen' Hause ab. Die schönen Vrei'' gewannen: 1. Wm. Kreiß; 2. John Thornje; 3. Ed. Kappeler; 4. George Mode; 5. Otto Leonbardt: 6. 5lul. Beckerer: v - - i 17. Theo. Langbein. . ,
(
