Indiana Tribüne, Volume 28, Number 182, Indianapolis, Marion County, 25 March 1905 — Page 1

x o cx H5J6WDS 7 . Tae- und ,vs . i-. ,'..?'gs!'iaN 8 I lOci:crfldjC.5 & . p I Tage, und - I J S V -A i U 5ottntaZsblatt l I I -w. . . V lt 1 I ? w i r - y jiic &SS 10 per Woche. V M UVA i v UA w L O CDrsdjctnt feden Nrvnrittag. Jahrgang 28. Indianapolis, Ind., Samstag, 25. März 1905. No. 182.

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Griss zum Revolver. 3ol?n w. Browning erschießt sich-

Gram über ven Tod der Gatttn die Ursache. John W. Browning. 65 Jahre alt, Kohlenagent der Monon Bahn, ein alter Eisenbahnangestellter. und weit und breit bekannten Pferdeliebhaber, beging gestern Abend kurz vor 3 Uhr Selbstmord, indem er sich eine Kugel in die rechte Schläfe jagte. Browning wohnte 114 West St. Glatt Straße. Schon seit 2 Jahren etwa war Herr Browning kränklich, während der letz, ten sechs Monate sogar dienstunfähig, und diese im Vereine mit dem Tode seiner Gattin im Dezember glaubt man hat den alten Mann so schwermüthig gemacht, daß er den Tod suchte. Wm. M. Evans, der in demselben Hause wohnte, hatte sich bereit gemacht seine greimaurer-Loge zu besuchen und als er vom 2. Stockwerke die Treppe hinabstieg, hörte er den Schuß. Er eilte sofort nach draußen und fragte mehrere in der Alley beim Hause stehende Farbige, wo der Schuß gefal lm sei und diese sagten ihm, im Hofe hinter dem Hause. EvanS eilte zur Stelle und fand den alten Herrn auf der Kellerluke in einer Blutlache vor, der Revolver lag neben ihm. Obgleich Browning zur Zeit noch lebte, war er doch, ehe er noch in's Haus gebracht werden konnte, bereits verschieden. Er wurde im Jahre 1840 in Madison, Ind., geboren, kam mit seinen Eltern in seinen jungen Jahren nach hier, sein Vater war der Bester des Browning Hotel, welches auf dem Platze des jetzi gen New Vork Store stand. Als junger Mann verlegte sich Browning mit großem Geschick auf die Pferdedressur, und trat dann in seinem 26. Jahre in den Dienst der Monon Bahn über, wo er sich während der 35 Jahre, die er im Dienste de5 Paffagier. Departements derselben stand, unter dem reisenden Publikum einen auS' nahmSmeise großen Freundeskreis erwarb. Während der letzten vier Jahre besorgte er die enormen Kohleneinkaufe für die Bahn. Drei Kinder überleben ihn: Harry Browning und Frau Nellie Gent, beide hier ansässig, sowie Frau Harry D. Lathrop in GreenSburg. i Mary A. Browning, i Frau Mary A. Browning, eine der asten Pionierinnen der Stadt starb gestern Abend nach 2ö-lährigem Lel. den. Frau Browning war die Gattin des vor etwa 30 Jahren verstorbenen Woodville Browning und eine Schwe ster des Aomiral Brown. Frau Browning wurde 1323 in Milroy, Ind., geboren und als 5 Jahre altes Mäd chen kam sie bereits mit ihren Eltern nach hier, wo sie seither wohnte. Sie war eine Tante des Monon Agenten John W. Browning, der gestern aus so tragische Weise auS dem Leben schied. in Stadt . Ingenieur I e u p ernannte I. W. Stearns als seinen Assistenten mit einem JahreSgehalte L2100. StearnS wird die Einzelheiten der Hochbahngeleift'Arbeiten unter sich haben. Die Behörde für öffentliche Arb-iten hat Herrn Jeup'S Wahl gutgeheißen und der neue Assistent wird am 1. April seine Stellung antreten. Bauerlaubnißschein e. Mary Mullen,WohnhauS, 3307 Graceland Ave., $1800. I. A. Neal, Cottage. Belmont Ave., nahe Mich! gan Str., $600. August Somner, Anbau, Madison Ave., nahe Meridian Str., $1200. 2. I. Morgan, Schup. pen und Lagerhaus, 822 Nord Senate Ave., $1200. Morris Rush, der Purdue Student, welcher eine $25,000 Schadenersatz, klage gegen die Big 4 Eisenbahn-Com panie eingereicht hatte, erhielt ein Urtheil für $5000. IHM haucht tt B0NANZA.

Feuer im Lagerhaus an der Süd Delaware Str.

Auf etwa 325,000 läßt sich der gestern durch Waffer und Feuer in dem Lagerhause, 522 Süd Delaware Str. angerichtete Schaden berechnen. Das Feuer brach im 3. Stockwerke des großen Lagerhauses aus und in äußerst kurzer Zeit hatte sich dasselbe unter dem dort aufgespeicherten Bindegarn auSzebreitet. Man glaubt, daß ein Zündholz, welches auf dem Fußboden lag, da durch in Brand gerieth, daß einer der Arbeiter mit seinem Truck über dasselbe hinweg fuhr. DaS vierte Stockwerk des Gebäudes, sowie auch der Keller wurden von der 6. P. Lefh Paper Eo. benutzt und große Waarenvorräthe warrn dort auf. gespeichert. DaS erste und zweite Stockwerk wurde vor der Vonnegut Hardware Eo. benutzt. Wie sich die einzelnen Verluste, welche hauptsächlich durch Waffer entstanden, vertheilen, läßt sich noch nicht angeben. Andere Firmen, die auch Waaren in dem La gerhause unterbrachten, wurden gleichfalls durch Wafferfchaden heimgesucht. Der brennende Bindfaden entwickelte einen dichten, fast erstickenden Qualm, der sich in Wolken durch die Fenster wälzte und die Feuerwehr an den Löscharbeiten sehr behindert. Die Waaren der verschiedenen Firmen wur den zum Theil durch das Merchant Salvage Corps, welches sofort mit gro ßen Decken an Hand war, vor Beschädi gung geschützt. Polizeiliches. Jos. H. Walker, 1215 Market Str. wurde unter der Anklage der Trunken heit in das Polizeiregister eingefchrieden. Zugleich soll JameS auch im Park Theater den Fußboden mit Ta. baksauce dekorirt haben. Diese letzte Heldenthat trug ihm noch eine ExtraAnklage ein. Walter Gastetter, acht. zehnjährig, No. 113 West 10. Straße wohnhast, wurde unter Anklage' des KleindiebftahlZ gestellt. Anscheinend versuchte Walter, ein Geflügelaeschäft zu betreiben; denn er ist beschuldigt, einer Frau Alice Keno von No. 1202 Nord Weg.Straße ein Dutzend Hühner entwendet zu haben, die er an Alice Gaston. No. 710 West 12. Straße, wiederverkaufte. Angeklagt, seine Frau ver lassen zu haben, wurde Clinton Knäp. perLberger von No. 306 Nord SenateAvenue verhaftet. W m. L e n tz. 448 Ost Washing. ton Str., beschuldigt seine Frau ge. schlagen zu haben, wurde gleichfalls festgenommen. m Jndiaua Woollen MillS Co. in Schwulitäten. Die Direktoren der Jndiana Woollen Manufacturing Co., 802806 Wash ington Ave., machten gestern zu Gun sten der Gläubiger eine Vermögens Uebertragung. Die Union Trust Co. wurde als Afsignee genannt. Diese Uebertragung folgte der am Tage vor her in Louisville, Ky., vorgenommenen Uebertragung deS Eigenthums der Eclipfe Woollen MillS, in welchen bei den Unternehmen D. A. Chenoweth aus Indianapolis die Mehrzahl der Aktien innehatte. DaS Vermögen der hieftgen Company schätzt Herr Cheno weth auf S140,000, die Verbindlich keiten derselben auf etwa S126,000; daS Vermögen der Louisville Co. be trügt etwa S275,000, während die Vev Kindlichkeiten dort etwa S200,000 be tragen sollen. D r. I. N. H u r t y, der Sekre. tär der Staats-Gesundheitöbehörde, er hielt auS St. .LouiS von dem Beamten der Weltausstellung Nachricht, daß ihm eine Gold Medaille, für hervorragende Leistungen in seinem Fache zuge sprachen wurde. Zugleich erhielt er auch Nachricht, daß die hiesige Gesund heitöbehörde in ihrer hygienischen AuS ftellung die Gold.Medaille erhielt.

Alls den Gerichten.

.1 vtauonai Mommimn eine m aufAnstellung eines ReceiverS ein. Er u.l Li : .. öoonn w TanZ ib Me W wie er ungieoi, uno oa filier aiiuyi , w;. rrrtM,H; ,s...,-,.k5f,z ist nacy die nompanie zaolungizUNsaylg l i ,. h. h.WrM h,6 hrt-rmn. und da er befürchtet, daß da- Vcrmö. gen derselben vergeudet werden könne, b w.r. na. rAflh, vazi oinpam, un ö der lm FrledenSgerlchte wegen Ueber4w4l X . V fcL. AMmIa A.AlailA. " . u" r??" . . i 7- . I .1 7 schuldig befunden und m.t Sl nebst . , qeiounailllgen wurom nur zioe, gestern eingereicht. Edlty . Bowman sucht Scheidung don Charles P. Bow r . m i . li.. . n. man; grausame eyanotung gieoi u als Grund an. rr a: ...z is:; - '"..2? Z?-7r Z" wmigen Aeaens oezichngr. venry Arzman, ver WMy an ver . . . r . Ohio und West Str., dem Militär Park gegenüber, wurde wegen Aus schank ohne LizenS mit S20 nebst Kosten venrast. Arzman wuroe aus otc nr scheldung der Parlveyorde, vaß mnerhalb 500 Fuß von einem Park keine

...,!,,. i zu wuui. u n ocdib n.a,. er Crane. von der Engros Firma H. LizenS oerweigert. Er hat gegen da, stark genug gewesen, um d Fahrt Crane ck Sn. Cigarrenhändler in InUr'heil des PollzelgerichleS Berufung nach dem Armenhause auszuhalten. .n. stiri.i.

nz.trk.kt xffn.t XS.lai ... i.v.. r- :c . x i I

r I eingelegt. Arbeitshaus als ErziehungSAnstalt. JameS McLaugHin. Arthur HIgginZ uno ooerr tiiourn. auc unr w m t m i I r. & l . . I ayren, ote oeloen etzigenannttn verheirathet, wurden wegen Kleindieü. stahlö von Criminalrichter Alford mit ArbeiishauSftrafen bedacht. Die Kna den waren in FrachtwagonS eiugebro. chen und hatten Waaren aus denselben entwendet. Frau Milburn, die Mut ter deS letztgenannten Verurtheilteu. wandte stch an Deputn-Anklüger Gro. nmger und erzählte d'.esem, daß Robert kein schlechter Junge sei, sie habe eine ganze Familie JungenS groß gezogin, Unb ICtner OCIfelben tCtfajiei, ObstletCÖ schon alle im Arbeitshause gewesen seien. Schickt Robert in'S Arbeits. haus, damit ein Mann aus ihm wird." Die Mutter befürchtete, daß er in'S StaatS-Reformatorium aesandt wer. den könne und freute sich, daß der Rich ter ihrem Wunsche entsprach. Eine Untersuchung eingeleitet. ebecca .gerS. 2SJahre al, Sech. ter von ?lsaac RoaerS. 701 Süd 5lli. 'r J . -'..Vr" nots btr., lfl nacy elnwöchentllcher Krankheit gestorben. Der sie behan. delnde Attt. unter d?m Kknkn, delnde Arzt, unter dem Eindrucke, daß ihr Leiden Merkmale von Vergiftung o l Dl aufwies, machte Depuly-Coroner DunlavY darauf aufmerksam, woraushin dieser dann ein? llnrfi. Am tnT?M "" - -" ""I Ö w.v. , m, ... .... iv .7 . . Vi VeraistunaZIbearie ttVrnihfMim h.fi ergislungsiyeorle a und sagten, daß das junge Mädchen seit etwa 2 Jahren kränkelte. Die Verstorbene war eine sju 'jjiiiniipnpr dpt ivnrrmt? m,p,n ?t sqweper von mma RogerS. welche 'S - e na.7 ' " ' ritllllgle. 1t n f X I 1 . ' Ke. Matknn IN? 3307 Central Ave., fiel von einem Ge'. rüste herab und zog sich schwere Ber. l-t,,,- Ilfi. lt,v,. X- GTixii. fc.it HMCff. 1 ioc cmrr.xr ... v.4 - o vMfcvw vuil Vil v&lUllC ücs uu uucy, xttj liiiillllzuieiis Ltve. . " 1 ' . r.z. rni.U! ;i(..cuc.i m uulj uu,ui. I- H- S e y b o l d, ein 72 Jahre alter Greis siel, als er eben von einem Straßenbahnwagen an der Ecke der Pennsylvania und Washington Str. abgestiegen war, auf der Straße nieder und verletzte , stch derartig am Kopfe, daß er in seine Wohnung überführt werben mußte. 0 Die beste 5 Cent Ciaarre in der Stadt, Mucho'S .Lonafellow '

Des Coroners Aerdikt im Jones-

stalle. Das Verdilt des CoronerS in dem ones.alle wurde Astern abaeaeöen Der ssoroner laat l aogegeoen . Der Coronersagt, daß Jones an Alkoholismus. Herz. lmmi Lungenkrankheit starb. ca-ir.. .c. , w c zciucil, vll er an einer ' , Compllcatlon von Krankhe ten starb. n..:. 17" , " r . - - 3cncs, während er em hohes Fieber Ä f Anordnung von Frau MayZ, der Krankenpflegerin des 3IoÖet Mission Hospitales in einer w " em s,pa, 01, w.r nchwflch,ichr Untersuchung Zurückgewiesen wurde, um dann kurz aagl) (einn u.berfuhrung. In das Ar. mennaus, dort zu gerben. Der Mann l,,, nicht an Tuberculose. Der Coroner sagt, er glaube, dak grau Mays that, was sie als recht er I achtete, aber von einer Krankenpflege, rin tnpTAi ntt ptnrnrtT t Krtmon ...t, tvf. vittittM vtti uitivii i bestand, kann nicht erwartet werden.' . r . . . . Da !" LU"N der Pat.en.en erlennen lünue. wenn der ezam.nl. nde Arz, im Hospitale selbst nicht . . - - I im Stande war. denselben se,tzu. l stellen. Dr. Brown verletzte bewußter Weife die Hofpitalregeln. Die Entschuldigung des Arztes macht seinen fehler noft grüker. denn wenn Jones mcht tn der Bersassung war, aus der Droschke in'S Examinationszimmer ge.

, . , , .1 v. v u .vv, Die Untersuchung zeigt ferner n L,, m...kn... .;.

t, . armseliges System m der Leitung des StadthospitalS und des Flower Mission . .. . , . , i vlp"ls: be.de Institute werden durch d'e Stadt zu Praktisch demselben Zwecke auf denselben Gründen unterhalten iv v. ; X ui .v v. i - wciucu iaiui ciuyu, v . . I .i.ix . . i n.;i l gle cy man ne unier einer enung glaubt. . Beide sollten entweder völlig getrennt, oder absolut unter cme Leitung gebracht werden. . ES ist zu bedauern, daß ein Patient, der m so kutlscher Lage flch beslndet. tranSfenrt würde, ohne daß em Auftra von einem Arzt eingeholt wird, Es ist weiter zu bedauern, daß em angedltH TudercutonS . Kranker lm Armenhaufe aufgenommen werden konnte, wo eme Anzahl armer, hüls, lOlCt Unglücklichen der Ansteckungsge. fahr einer schrecklichenKrankhelt aus gesetzt würden. Einbrecher an der Arbeit. Die Nachbarschaft in Elder Avenue und Vermont Straße ist über verschie dene Einbruchsversuche, die während b lebten Woche unternommen wur. k. ?? Ä. oen, ziemiicy oeunruylgi. oem me Asnrft?nrm r.n hnn nW fli 111t. . .1. "h,tt nflB, gelegenen Wohnungen wurden Embruchsversuche nnternommen rv rj rr m ' . cm In I. E. GilhooleyS Wohnung an jÄ, E lder v nue "WS toi der der Familie die ganze Nacht HM' I hurA HF. nll. rnii ckürbaken bewaff. i ' " et und warteten auf die Wiederkehr ai,r,.r, , ,in .i,,. finrfu te? ?itt4tr?' bet fn9 " V nd ,u erbrechen er.ucht Mmnth!lttt Mllht , JllZSXZi und gewÄ,chmchen die Splddubm N ach den Zjahagen daran, oie,e um nm ifir Kklder U tlti. lern. In Flannagan's Haus g.lang ahm Wnhtn . 12 KO. hie unter dem Teppich verborgen waren, ,u fitt-

den und zu ftehlen. George torV.'Tu.

ft,, OAR ai Wh hiitrh, nT. I .W ivvv 8,M kn k;..k,,z fitr thnft mnMfn 1 1 wv kl. m..t die yxuuücr ieme -ücuic. - .- - I UmNaumNämmevon MooS und Flechten zu befreien, mische man einen Theil ungelöschten Kalk, einen Theil Holzasche unv tut MViwa 7 lag! lüMakeit. welche sich über dem Bodensätze ansammelt, wirkt mäßig ätzend. Bestreicht man mu oerselben die trockenen Baumstamme, i om - re m i " mooi uno fernen cejicu.

Nachrichten aus Jndiana.

Anderson, 24. März. Frl. Lydia Scott's Zust.nd bessert sich zu. endS und man glaubt nun, daß si, ftch von der chweren Schn ttwunde er. Voten wlro. L a p e l, 21. März. Nach zwei. ,'kv;.. k.Zl it. n . cn i r r t ett stratlonS'Partet so sehr an Stimmen ak,nnn.m. Yb m,hr T77 u'f J m n gend Unterschriften für Remonstranzen erlangt werden konüten. Jetzt hat Lapel wieder drei Wirthschaften. Zme Jahre Prohibition scheinen genügt zu 5. G s h , 24. März. George Snyder. ein wohlbekannter Farmer, der sich Dr zur Ruhe gesetzt hatte. wnrde in seinem Stalle erhängt aufge funden. Der 7 Jahre alte Mann balle verschiedentlich aekaat. dak ibm das Stadlleben nicht gefalle, da er " 1 ' nichts zu thun hätte, wie nur auf feinen TrtS it v " vu gt ivutilit. ßtrnf;,fh 91 . ,.v., ..g. Klag.sach,. .lche für Indianapolis von Interesse sein wird, kommt in gne bier ,ur Verbandluna. Vboebe ' " ' - ane Trimbe. Verwalterin deS Nack. lasse? des verunalückten William Trinbe. bat eine Sckadenersakklaae in Hghe von S10,000 gegen die Big FourBahn eingereicht. Trlmbe wurde von einem Zuge genannter Bahn getroffen, ,hn 9i w. GX v ' 3 ' iUi(V .WlVll, Wtfc VlUW4ilUll(4 (141(9 Cigarren . GeschästeS hier und Harry ra" mA -ociuici, cm uimwuiiuicc, ujuiuc ci ...... Sie sind an, drei MAnIMnl ihr ffleM.ff 0 Sonnlflnm b.,ti.5tn L, en. Dies ist der erste Schritt v. enn.zun lin,, v.n; VVV VVUIIIU VMtVVtrlUUi J w hh ffl.rfiafte an Sonntaaen ,u scklie. ß. Auburn, 24. März. Eine ori ninelle Methode, seine Nachlaffenschafk sg vertheilen, daß kein Rechtsstreit bezüglich derselben entstehen kann. wandte Philo Lockwood an. Bor meh n Jahren kaufte er RegierungspaWim zum Betrage von S150M0. welche er unter seine. Frau und drei ginder vertheilte. Ehe er jedoch starb. zündete er eine Stock Company", an welche er all' sein Vermögen übertrug. Diese Gesellschaft hatte nur vier Actien, und je eine derselben gab er an seine drei Kinder und an seine Frau. Evan sville, 23. März. Frau Ernestine Simsohn feierte gestern in ihrer Wohnung, 515 7. Straße, ihren 103. Geburtstag. Sie ist für ihr Methufalems'Alter noch von bewunderungöwürdiger Rüstigkeit. Während XtSSt - - 1 uuuullllH. sZt FJkMfA W AWlfMMA A tT. A 4 mV M im Jahre 1802 in Russisch.Polen ge. boren und lebte dort, bis ihr Gatte, f I,. n. .. Solomon Simsohn, starb. Wie sie u. nn sie sich noch an jene ereig nißreiche Zeit erinnern als Napoleon mit seinen KriegSfchaaren durch Polen g. u x. tn..c.s-.v . . . n. v mtiü r,i 'tf U1 '" i. w e auch unsere Stadt, haben e ne mahre Epidemie von Einbrüchen er. !ewieg,e Prosesfionelle aus Chicago die Schuldigm Bd. Solomon Recht'. Laden d. beraubt während der Befttzer rftnpr artm!T. Whprthpnpn n-"-:"ZJrlZ. , V nam5 b,e "4 sprengten dkN mit Nitroglycerin und er1" uu,iu wuu. " die GeschSklSrilume der Mchigan W" u. wuiüc UUH lUü X.. V a. a ü. 1 1 J9 r mim ff Qn 1WTC (Dr,k Ckfll. J ui. v v v, xwcr jiuv )ui uois Str., ein Greis von 75 Jahren, wurde als Irrsinnig von der Polizei in Gewahrsam genommen. Lee stand bei httniunft der Radlerpolizisten Hull und Shine mit einer großen Reiterpistole im Zimmer, augenscheinlich auf die Beamten wartend, wurde jedoch mit Leichtigkeit entwaffnet und .in Sicherheit . mm tl längerer Zeit sich abnorm benom l men haben.

Allerlei sür'ö HanS. FleckeausWäschezuentfernen. Das Wasser, welches beim Heißwerden saurer Milch entsteht, und Mölke oder Wake genannt wird, ist ein vorzügliches Fleckenmittel. Man weicht fleckige Wäschestücke 12 24 Stunden in Motte ein, wonach dieselben gut gewaschen und an der Sonne getrocknet werden. Die Wäsche verliert die fxlecke und wird fchr weiß. Auch die o hartnäckigen Kakaoflecke (Cocoa) verschwinden danach. Lampencylinder reibt man mit Zeitungspapier und ein paar Tropfen Petroleum' sehr blank. Sie werden schneller rein und springen auch nicht so leicht, wie beim Reinigen mit Wasser. Stumpfe Feilen und Raspeln zu schärfen. Man löst 4 Unzen Saleratus in 1 Quart Wasser auf. Man muß sich eine hinreichende Masse dieser Auslösung bereiten, um die zu schärfenden Feilen damit zu bedecken. Man bringt das Saleratuswasser in einem passenden Gefäße aufs Feuer, legt die Feilen hinein und läßt sie eine halbe Stunde lang darin kochen. Durch dieses Kochen werden die Feilen von allem Fette gereinigt. Nun nimmt man sie heraus, wäscht und trocknet sie. Alsdann legt man sie in einen Topf aus Steingut, welcher mit Regenwasser und Schwefelsäure angefüllt ist, und zwar im Verhältniß von 4 Unzen Säure auf 1 Quart Wasser. Sind die Feilen grob, so müssen sie etwa 12 Stunden in dem angesäuerten Wasser liegen, feine Feilen dagegen nur 6 bis 8 Stunden. Nach dem Herausnehmen wäscht man sie rein, trocknet sie schnell ab, und gießt ein wenig Olivenöl darauf, um den Rost abzuhalten. Die Feilen können 3 bis 4 Mal wieder geschärft werden. Das obige Präparat kann man so lange gebrauchen, bis keine Wirkung mehr stattfindet, wenn man die Feilen hineinlegt. Man bewahre es in gut verkorkten Flaschen auf. Staub Vermeidung beim Ausklopfen von Polstermöbeln. Nicht immer 'läßt es sich ermöglichen,, daß man beim Ausklopfen der Polsterm'öbel diese ins Freie bringen lassen, kann. Bei dem hier beschriebenen Verfahren läßt sich auch im Zimmer das Ausklopfen vornehmen, ohne daß man dabei Staub aufwirbelt. Man nimmt ein sauberes Tuch, taucht es in recht heißes Wasser, windet eö sehr fest aus und legt es ausgebreitet, auf den auszuklopfenden Gegenstand und klopft immer nur dort, wo daS Tuch liegt, das man immer wieder, verlegt und im weißen Wasser ausschwenkt. Das heiße Wasser bewirkt, daß die Möbel nicht feucht werden. Der durch das Klopfen entstandene Staub dringt in das feuchte Tuch und man merkt sehr bald an dem Wasser, worin das Tuck ausgewaschen wird, wieviel Staub entfernt wurde.. " 4 Der andauernde Federnverlust beiKanarienvögeln ist die Folge einer Störung in der Mauser, die der Vogel erlitten hat. Gewöhnlich sind solche Störungen durch Erkältungen bedingt, gegen welche der mausernde Vogel äußerst empfindlich ist. Man bringe den Vogel an einen zugfreien, recht warmen Standort und setze dem Futter einige Hanfkörner und einige Ameiseneier zu. Die gleichmäßige Wärme, unterstützt von dem guten

Futter, treibt, dann vielleicht noch die zurückgebliebenen Federkiele heraus, so daß sich das Federkleid wenigstens theilweise wieder ersetzt. Sollte ein Theil zurückbleiben, so sorge man dafür, daß der Vogel zur nächsten Mauserzeit durch hohe Wärme und kräftige Ernährung in einen recht rasch und allgemein auftretenden Federwechsel gebracht wird, -dabei ersetzen sich am ehesten die fehlenden Kiele. Lampenglocken auömattem Glas, die Petro.'eumflecken zeigen, lassen sich dadurch reinigen, daß man sie mit einer lauwarmen Auflösung von Pottasche, Wasser und Salmiakgeist anfeuchtet, danach mit feinem Leinenlappen reibt, in klarem Wasser abspült und dann trocken putzt. DaZ neue lenkbare Luftchiff des Grafen Zeppelin, das jetzt einer Fertigstellung entgegengeht und chon im nächsten Sommer bei Manzell am Bodensee seinen ersten Aufflug . . i. . n c macyen nnro, wti gegenuoer oemjcui gen von 1900 wesentliche Aenderungen auf, besonders in den Vorrichtungen für die Lenkbarkeit. Die Form des aus einer Aluminiumverdindung hergestellten Ballons unterscheidet sich von der ersten nur wenia, dagegen ist die Länge diesmal nicht . wieder auf 124 Meter, sondern etwas kürzer iemessen. Als wichtigste Neuerung aber werden die Motoren bezeichnet, die, ohne das Luftschiff schwerer . u 'hU sten als die früheren, .80 (statl 24) Vferdekräfte entwickeln können.