Indiana Tribüne, Volume 28, Number 169, Indianapolis, Marion County, 10 March 1905 — Page 4
Judtana Tribüne. 10 März 1905
Jndiana Tribüne. Hraugtken von der Sutedta Indianapolis, Ind. Hany O. Thudiam Präsident. GeschSftSlocalt S!o. 31 Süd Delaware Straße. TELEPHONE 269. tered at the Post Office oi Iadianapoli x secood clis matter. Hoffnungslos.
Die Niederlage der Russen vor Mulden dürfte, wenn sie so entscheidend war. wie d!e Depeschen vom Kriegs schauplatze melden, die FriedenZbeftre bungen. welche von anderen Mächten angeregt wurden, bedeutend unter stützen. Rußland muß einsehen, daß eö für diesen Feldzug nicht mehr einzuholen giebt. Die Armee Kuropattin'S ist allen Berichten zufolge gänzlich demo ralisirt. Die Zerstörung der Maga zine in Mulden machte eS unmöglich, die Armee mit genügender Munition zu versorgen, um den vordrängenden Japanern entschiedenen Widerstand entgegensetzen zu können. Erst in Harbin könnte die erschöpfte Armee Kuropatkin'S einen Stützpunkt finden und der Weg dahin ist ihr durch die Vorhut der Generäle Nogi und tturoki, welche nördlich von Tieling die nach Harbin führende Bahnstrecke besetzt halten, abgeschnitten. Im Weften halten die Armeechöre von . Oku und Nogi, im Osten Kuroki die Feinde mit ihrem eisernen Gürtel umzingelt. Bis nach Sinmintin über den LiaoFluß hat Nogi seine Linien ausgedehnt, der einzig nennenSwerthe Stützpunkt, der den Russen vorläufig bleibt, ist Fushun und dort steht ihnen Kuroki mit Uebermacht entgegen. Die Lage ist für die russische Armee trostlos, sie wird die Schlinge, die Oyama'S Feld Herrnkunst zu schürzen verstand, nicht mehr abschütteln können. So würde schließlich nur die Wahl bleiben für Kuropatkin seine Truppen einem lang samen Kampf der Vernichtung auSzusetzen oder sich zu ergeben. ES ist bestätigt, daß die Japaner den Hun Fluß überschritten haben und nun den Fu Paß 12 Meilen östlich von Mulden beherrschen. Auf die Möglich, keit, daß Gen. KaulbarS den linken Flügel des ArmeeksrpSlunter Nogi und Oku zurückzuhalten im Stande ist, bafirt sich die Hoffnung, daß Kuropatkin ein geordneter Rückzug möglich ge macht wird. Aber was dann ? Ohne MunitionSzusuhr in einem Gelände, von dem die Japaner jeden Fuß kennen, mit entmuthigter, erschöpster Mannschaft, wnd es selbst einem solchen Rückzugsstrategen wie Kuropatkin kaum möglich sein, bis nach Harbin, dem best befestigten und derproviantirten Ort. den die Ruffen noch im Besitze haben, zu gelangen. Die Lage der russischen Streitkrüfte in der Mandschurei ist in der That 'hoff. NUNgöloS. Die nicht unberechtigte Sorge der russischen Regierung für die Sicherheit der rusfischindischen Grenze macht es nothwendig, daß Truppen, Munition und Geschütze, die sonst sür die Mand schür verwendet werden könnten, nach Turkestan geschickt werd'en, auf welches England in letzter Zeit besonders bc gehrende Blicke gerichtet hat. Zu alle dem kommt die Furcht vor der Revolution im Reiche und selbst die Riesenarmee, die der Zar zur Verfü gung hat, dürste sich als verschwindend erweisen, wenn eö gilt Kuropatkin zu verstärken, das russische Turkestan zu besetzen und genügend Truppen im Reiche zu behalten, um den gährenden VolkZunwillen im Zaume zu halten. Der Fleischtrust-Bericht. Mit gewohnt scharfer Feder glossirt Ad. Heppner über den Bericht des EorporationS EommissärS Garfield über den Beef Trust" folgendermaßen: Wie 'am Samstag gemeldet wurde, übermittelte Präsident Roofevelt dem Eongreß den Bericht des CorporationS CommigürS (im Departement des Han delZSekretürS)'.über den Beef.Truft". Darnach schlachteten sechs Groß.Fir men (nämlichZArmour, NelsonMorriS, Swift, Schwarzschild & Sulzberger, Eudahy und National Packing Co.) im Jahre .1903 ungefähr 45 Prozent des ingesammt in den Wer. Staaten consu mirten Rindvieh. Der durchschnittliche Reingewinn sür drei jener Coporatio nen war im Jahre 1903 99 Cents pro Kopf. : Herr Garfield kommt zum Schlüge:
daß die in Rede stehenden Corporatio nen allem Anschein nach nicht Überkapi talifirt seien un der Prozentsatz ihrer Profite sich innerhalb bescheidener Mü-ßigkeitS-Grenzen bewege, indem von 1902 bis 1904 der Reingewinn von Swift nickt zwei Prozent der Gesammt. Verkäufe überstieg und von Eudahy für 1904 1.8 Prozent, sür 1902 2.3 Pro. zent betrug. Auf den Privatcarlinien allerdings bejrug der Schlachtinduftrie Prosit 1417 Prozent, bei der Eudahy Co. sogar 22 Prozent. Eine gesetzwidrige EigenthumSVerbindung der gedachten sechs Corpora tionen (deren eine, die National Pack mg", sich vor nicht langer Zeit auS mehreren anderen Gesellschaften durch Verschmelzung formirt hat) vermochte der Commiffür bei seiner Untersuchung nicht zu finden. Der StaatSsenat von KansaS gerieth über Herrn Garfield'S Report vollftänbig aus dem Häuschen und verstieg sich zu nachstehender klobiggrober Resolu tion: Wir ersuchen den Präsidenten, die sen Bericht zurückzuweisen und einen erfahrenen, unabhängigen und uner schrockenen Mann zu ernennen, das Verfahren dieser kommerziellen Stra
ßenräuber zu untersuchen, welche BeefTrust" genannt werden, damit das Publikum volle Kenntniß bezüglich der Quellen ihrer ungeheuren Gewinne, der -Grundlage ihres kolossalen Vermögens und der Mittel und Ueberein kommen gelange, durch welche sie die Käufer und Confumenten beraubt ha ben." Die Vermuthung, daß Commissär Garfield die Sache nicht gründlich ge nug geprüft habe, liegt allerdings sehr nahe. Hauptsächlich scheint ihn die ge ringe Profitrate" der Big 6" von tieferem Eingehen in die Verhältnisse abgehalten zu haben. Nun ist aber der Prozentsatz des Ge winnS vom Gesammtumsatz nur ein relativer Maßstab, da ein zweiter Fak tor die Häufigkeit deS Kapitalum satzeS im Jahre mit in Betracht kommt. Wenn Jemand für 1 Million Dol lars Waare verkauft, und fein Netto gewinn (nach Abzug aller BetriebSun kosten) von sagen wir 8100,000 erwie sen ist, bedarf eS einer weiteren Erklü rung: die Höhe des Anlagekapitals, und sonach der Feststellung, wie viele Mule im Jahre das Kapital umgesetzt wurde. Jener Nettoprosit von S100, 000 aus dem JahreS'Geschäfte von 31,000,000, kann ebensowohl einem Anlagekapital von $100,000, wie S1.000.000 zu verdanken sein. In letzterem Falle betrüge die Prositrate 10 Prozent, im andern Falle aber 100 Prozent. So lange uns Herr Garfield nicht sagt, wie er zur Bemessung deS Schläch ter-ReingewinnS von kaum 2 Prozent gelangte, ist allerdings sein Bericht nicht der verspritzten Tinte werth. Die Entrüstung deS Kansaser Staats. Senats erscheint demnach unbedingt ge rechtfertigt; seine Resolution aber kann sich an Ungeschicklichkeit mit dem Gar field'schen Aktenstücke wohl messen. Sie hätte erklären müssen, warum und wieso jene Untersuchung" werth los iß; in wenigen Zeilen konnte das, nach Art unserer vorstehenden Bemerkungen geschehen. Im Uebrigen muß, bis auf Weiteres noch dahingestellt bleiben, ob Garfield'S Dokument wirklich nicht mehr enihSlt, als die Assoc. Presse" am Samstag gemeldet hat. Man wird deshalb warten müssen, bis das Dokument vom Handelf, De partement selber an die Presse zur Ver sendung gelangt. Neue Inkorporationen..
JncorporationSgesuche wurden in der Osfice deS Staats SecretürS wie folgt eingereicht: National Concrete Company, In dianapoliS; Capital, $100,000; Di rectoren. E. H. Lee, I. C. Stucken berry und Russell T. MacFall. Madison Lead Company". Madi son; Capital Stock, $25,000; Direk toren, LewiS C. Garrett. Henry E. Tagge und Lincoln V. CravenS. Walter BratherS, Mt. Vernon; Ca pital $2,500; Direktoren, Charles Wal ter, Martin Walter, Margaret Walter und Peter Walter. . Buntin Drug Company-, Terre Haute; Capital $15,000; Direktoren, William C. Buntin, George C. Bun tin und Buena V. Marshall. Carl C. GileS, Secretär of the Glaß Company, von Upland.
Sehörde für öffentliche Werke.
Endgültig angenommen: Für Kiespflasterung, Backstein. Rinnsteine, CementSeitenwege und Cu,b in Palmer Str., von Leonard Str. zur Ringgold Ave. Für Cement-Seitenwege in Oak Park, süoliche Seite, von University Ave. zur Arlington Ave. ' Für Kiespflasterung und Cement Seitenwege in 25. Str., von Schur man Ave. zur BarneS Ave. Für Kiespflasterung. CementSei tenwege, Rinnsteine und Curb in Roache Str., von Schurman Ave. zur Canal und von Northwestern Ave. zum Canal. Für KieSpflafterung Seitenwege in West Straße von 14, zu Holton Place. Für Räumung von Theil von 1. Alley westlich von Coble Str. von New Bork Str. zu 164.65 Fuß. Angenommene Resolu tionen: Für JandeS Str., Sewer, von 20. Str.' zur 24. St. EingereichteResolu tionen: Für Cement'Seitenweg in Leonard Str., von Palmer Str. zur Minnesota Straße. Für Cement Seitenweg in Lincoln Str., von Leonard Str. zur 2. Str. westlich. Für Aöphalt.Pflasterung in Park Ave., von 21. Str., zur Sutherland Aveenue. Für Cement'Seitenwege in.Wash ington Str., von Belmont Ave. zur Real Ave. Für Cement-Seitenwege in Emer son Av., von Michigan Str. zur Washington Str. Für Weiche gegenüber 22. Str. durch National Grain und Hay Co. DaS Singen der Kinder. Wie die menschliche Stimme in der Kunst das schönste aller Instrumente ist, so ist sie auch zugleich das Organ, durch welches der Mensch allem,' was fein Inneres bewegt, Ausdruck verleiht! Der Pflege dieses Organes kann nie genug Aufmerksamkeit zugewendet werden von Jugend an, weil in ihm, wie in keinem andern, die Bedingungen der körperlichen Gesundheit mit dem Leben des Gemüths sich so augenfällig itrühren, daß der Klang der Stimme, selbst für den Laien sofort einen sicheren Maßstab für die ganze Persönlichkeit des Sprechenden abgibt. Auch auf diesem Gebiete sind namentlich die Bestrebungen der Schule sehr anzuerkennen. Allein einestheils kann die öffentliche Schule den Gesanos nur in sehr allgemeiner Weise berücksichtigen, anderntheils trägt alles, was von selten der Schule als Disziplin betrieben wird, den Charakter des Lehrhaften, welcher in der Vorstellung bc3 Kindes anders reagirt, als wenn das Kind glaubt es handle sich nur um eine Unterhaltung, wobei es auf sein Vergnügen abgesehen sei, weil der pädagogische Zweck seiner Beachtung entgeht. Hier ist also ein Punkt, wo das Haus in hervorragend wirksamer Weise den Bestrebungen der Schule ergänzend zur Seite treten t. Ts rm l l . i- i iaun. arnin, iieoe 'jucuner. imgei lelßtg Mit Euren Kmdern und ver'chafft Euch und ihnen dadurch manche rohe Stunde. Eiue russische Militärrevoltc. Im badischen Schwarzwalde lebt eine im 100. Lebensjahre stehende Petersburgerin, Frau Sophie v. Harder, welche die Militärrevolte an der" Newa bei der Thronbesteigung Kaiser Nikolaus' I. 1825 aus nächster Nähe miterlebt hat. lieber die Revolte erzählt die noch geistig rüstige Greisin Folgendes: Ich war jung vermählt, und unsere Wohnung ging auf den Platz, wo sich der blutige Vorgang abspielte. Mein Mann und ich erwarteten zum erstenmal meinen Vater zu Tisch. Es war für 15 Personen gedeckt; anstatt der erwarteten Gäste aber kam nur die besorgte Anfrage, ob uns nichts zugestoßen sei. Nur das .Dach des Hauses meiner Schwiegereltern war von den Kugeln durchlöchert worden. Wir waren selbst auf dem Platze, als die eise Salve der Aufständischen auf einen Ee neral und einen Priester, welche aufklö ren und beruhigen wollten, abgegeben wurde. Die Loosung, daß es sich um die Thronrechte des Großfürsten Konstantin handle, der freiwillig zu Gunften feines. Bruders Nikolaus auf den Thron verzichtet hatte, war nur für das Volk, welches das Wort ,Konstitution' nicht begreifen konnte. Unser Kellerraum war über Nacht mit Flüchtlingen angefüllt. Am nächsten Morgen hatte ein frischer Schneefall die blutigen Greuel des 14. Dezember mit blendender Weiße zugedeckt." Neuentdecktes Kohlen l a g e r. Unweit ' Dover, England, stieß man jüngst auf ein Kohlenflöz, das sich in bedeutender Ausdehnung in horizontaler Richtung erstreckt. Zwölf Tonnen bituminöser Kohle wurden innerhalb kurzer Zeit zu Tage fördert.
Die Massia.
Ein Vcrbrcchcrtrust in Italien und dessen Wirksamkeit. . Lkganisalion dcr Bande Vldorado der yau lcnzcr-Tis ,,Cosca" und ihre Löcrkzeugc. Ausführung eines Mordkomplotts TrU butbchebnug. Die geheimnißvolle Maffia, von der man in Italien und im Auslande in letzterer Zeit wieder viel zu reden hatte, ist eigentlich nichts anderes als ein Trust, eine Organisation von Gruppen reicher Persönlichkeiten, die die schwache und unorganisirte Masse beherrschen. Sie ist nicht etwa eine einfache Gesellschaft oder Verbindung, sondern , eher eine Art Korporation, die außerhalb des Gesetzes lebt. Sie glaubt sich berechtigt, befehlen und Gehorsam erzwingen zu dürfen; vor allem aber will sie gut und ohne Arbeit leben. Bei diesem Bestreben wird sie von einer Eigenthümlichkeit des Landes unterstützt, die sich in keinem anderen Lande der Welt findet: dem Widerwillen der Sizilianer, zur Justiz ihre Zuflucht zu nehmen, gleichviel, wie groß das gegen sie begangene Unrecht ist, oder welche berechtigtcn Beschwerden sie gegen ihren Gegner vorzubringen haben. In jeder kleinen Gemeinde wird die Maffia von der Cosca" vertreten; so nennt man eine sehr einfache, doch sehr solide organisirte Verbindung, die von vier bis fünf Personen geleitet wird, deren gefügige Werkzeuge eine Anzahl junger Leute ist, die Picciotti" genannt werden. Jede derartige Vereinigung verfolgt den Zweck, das ganze Dorf mit seiner Umgebung in ihre Gewalt zu bekommen, sich möglichst großes Ansehen zu verschaffen und unter recht geringen Anstrengungen den größten pekuniären Gewinn zu erzielen, der unter die Mitglieder vertheilt wird. Dabei legt man natürlich den größten Werth barauf, mit der Polizei nicht in Berührung zu kommen. Dennoch schrickt keine Cosca" vor dem schrecklichsten Verbrechen, dem Morde, zurück, wenn es sich darum handelt, ihren Nimbus zu wahren, oder wenn es einen einflußreichen Beschützer zu unterstützen gilt, oder wenn es sich um die Ausführung eines Racheaktes dreht. Es ist nicht eine einzelne Person, die den Streich bestimmt und ausführt, sondern die Cosca" verurtheilt nach einer geheimen Verhandlung den Vetreffenden und läßt den Mord von einem ihrer Leute, der durch das Loos bestimmt wird, vollbringen. Dieser Mann, dem das Opfer zuweilen ganz unbekannt ist, erhält das Gewehr erst in dem Augenblick, wo er den Schuß abgeben muß. Sobald das Gewehr entladen ist, wandert es blitzschnell wieder von Hand zu Hand, genau so, wie es gekommen, und verschwindet unter den in einer langen Reihe auf der Straße aufgestellten Freunden, so daß der Mörder mit der gleichgiltigen Miene eines einfachen Zuschauers oft in der Schaar der Leute steht, die sich um das Opfer sammeln. Das gewöhnliche Leben der Maffia basirt auf einer einfachen, sicheren Operationsbasis. Die Maffiosi erheben nämlich von allen Großgrundbesitzern und reichen Leuten ihrer Gegend gutwillig oder mit Gewalt eine Art Tribut. Hier tritt nun eine der wichtigsten Persönlichkeiten der Gesellschaft, der Curatolo," in Thätigkeit. Dieser Mann erscheint oder schickt einen semer Freunde zu einem Grundbesitzer und macht ihn in respektvollem Tone darauf aufmerksam, daß sein augenblicklicher Feldhüter ein Dummkopf, ein unzuverlässiger Geselle ist, und er ihm einen weit tüchtigeren vorschlagen könnte. Zögert der Gutsbesitze? oder lehnt gar ab, so zieht man sich zurück; doch schon nach einigen Tagen findet er seinen Garten verwüstet, seine Weinstöcke abgeschnitten, und als Zeichen der Drohung hat man auf seine Aecker Salz gestreut und ein Kreuz aufgepflanzt. Auf diese Weise ist auch der Hartnäckigste bald mürbe gemacht. Tuberknlose im Tckwarzwald. Dr. Ferd. Fischer von der Heidelberger Universität, welcher die Tuberkuloseverhältnisse der Schwarzwalddörfer Langenschiltach und Gremmelsbach zum Gegenstande einer Unt:rsuchung machte, ist zu folgendem Befund gekommen: 1. Die Zahl der Tuberkuloseerkrankungen ist in den beiden Dörfern weit höher, als sie von der siaatlichen Statistik berechnet ist.. 2. In der landwirtschaftlichen Bevölkerung ist die Häufigkeit der Erkrankung und die Sterblichkeit an Schwindsucht beinahe um die Hälfte geringer als m den übrigen Berufscrrten. 3. Sozial und hygienisch niedrig stehende Bezirke zeigen eine erhöhte Zahl von Erkrankungen und erhöhte Sterblichkeit. 4. Die Tuberkulose ist keim Krankheit großer Familienstämme,, sondern einzelner Haushaltungen. 5. Eine erbliche DisPosition ist .für die Verbreitung der Krankheit nicht maßgebend, wohl aber die Infektionsgefahr. 6. Ein gewisser Schutz durch das Höhenklima ist wahrscheinlich. D i e Schafschur in NeuSüdwales, Australien, repräsentirte in den letzten fünf Jahren einen Werth von $208,111,872.23, oder nur $2, 965,946.82 weniger als während der voraufgegangenen gleichen Zeitperiode, wenngleich die Zahl der Schafe sich damals auf 233,107.643 belief, gegen nur 173,396,044 in den letzten fünf Jahren.
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m denken.
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