Indiana Tribüne, Volume 28, Number 168, Indianapolis, Marion County, 9 March 1905 — Page 6

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Jndiana Tribünc. . März 1903.

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Europäische Nachrichten.

SesseN'Aar,nstc,dt. D a r m st a d t. Im Rangirhofe der früheren HessischenLudwigsbahn wurde der 23 Jahre alte Bahnarbeiter Konrad Gengnagel aus Crfelden überfahren und war sofort todt. Die Leiche wurde Zn die Leichenhalle auf den hiesigen FrZedhof gebracht. Unter-Schönenaltenweg. In der Hofraite des Frz. Vaumann brach Feuer aus, wodurch das ganze Anwesen, Wohnhaus,- Scheuer, Stallung etc., in Asche gelegt wurde. Trotz des raschen Eingreifens der Feuerwehr konnte nichts gerettet werden. Die Entstehungsursache ist unbekannt. Vaumann ist versichert. W a l l e n r o d. Die That eines Wahnsinnigen hält die Einwohner von hier und Umgegend in Athem. Der im 60. Jahr stehende Landwirth Fenner gerieth mit einem gewissen Zinn in Streit, der damit endete, daß Fenner aus einem Revolver mehrere Schüsse auf die Schwägerin des Zinn abgab, die indessen ihr Ziel verfehlten, worauf Fenner auf Zinn selbst schoß und diesen lebensgefährlich verletzte. Fenner flüchtete in sein auf einer Anhöhe liegendes Haus, dessen Thür er verrammelte. Als die Polizei kam, empfing er diese mit Gewehrschüssen. Alsdann begann eine regelrechte Belagerung. Die verstärkte Gendarmerie besetzte die gegenüber der Festung befindlichen Gebäude und schoß sämmtliche Fenster in Stücke. Nach vergeblichen Bersuchen beschloß die Gendarmerie, Fenner auszuhungern. Hierzu ist es jedoch' nicht gekommen, da sich Fenner durch I einen Revolverschuß selbst tödtete. Bayern. München. Bei einer Uebung des Eisenbahn - Bataillons wurde Haus mann Wangemann durch einen umstürzenden Tender getödtet und ein Pionier verwundet. In einem Hause an der Häberlstraße erhängte sich der 24jährige ledige Bautechniker Friedrich Zeller; er war geistig nicht normal. Ein schwerer Unglücksfall ereignete sich auf ver Hackerbrücke. Kinder sahen dem Treiben des Cisenbahndrenstes zu und liefen, wenn ein Zug ein- oder ausfuhr, auf die andere Seite der Brück?, wo sie sich von dem aufsteigenden Rauch einhüllen ließen. Der kleine 10jährige Balk, der Sohn eines Zugsührers, wollte eben wieder über die Brücke laufen und rannte dabei in ein Fuhrwerk hinein. Dem Kinde wurde der Brustkorb eingedrückt, so daß 3 fast augenblicklich starb. A i ch a ch. Hilfsbremser Held von Jngolstadt Hauptbahnhof stürzte hier bei der Ausfahrt eines Zuges ab; er wurde überfahren und war sofort todt. Bayreuth. Der Privatier Fr. Baumgärtner, ein in den siebziger Iahren stehender Mann, wurde im Walde hinter der hohen Warte erhängt aufgefunden. Baumgärtner, der ein hochangesehener Bürger war, soll als Gemeindewaisenrath ihm anvertraute Gelder (man spricht von 40,000 Mark) unterschlagen haben. Füssen. Auf dem Kalvarienberge j etwas abseits vom Wege wurde der! Baumeister August Mullegger aus Augsburg erschossen aufgefunden. Er hatte sich zwei Revolverschüsse in die rechte Schläfe beigebracht. Hi!t en fingen. Der hiesige Metzger Mdthhs Port wurde in ei-' ner Wirthschaft mit zerschmettertem Schad! im Pferdestall todt aufgefunden. Dem Bedauernswerthen, Vater von fünf unversorgten Kindern, war von einem Pferde der Kopf zertreten worden. Jandelsbrunn. Im hohen Alter von nahezu 80 Jahren ist der in weitesten Kreisen bekannte Rentier Joseph Lang, ehem. Brauerei- und Gutsbesitzet, gestorben. Nürnberg. Der im hiesigen Hauptöahnhofe von einer Rangirlokomotive überfahrenc und schwer verletzte Staiionsdiener Franz Frimberger ist im städtischen Krankenhause seinen ilichen Verletzungen erlegen. 5 a n e g g. - In der hiesigen Hirsch'schen Brauerei entstand Feuer. Die Mälzerei sowie das Wohngebäude der Bediensteten wurden ein Raub der Flammen. Die Ursache des Feuers ist unbekannt. Treuchtlingen. Auf einem Kontrollgange zwischen hier undGrönhard wurde der Bahnwärter, und Streckengeher Schacker in der Näh: der Altmühlbrücke von einem Zuge überfahren, verstümmelt und getödtet. Vach. Ein gräßlicher Unfall ereignete sich auf der hiesigen Station. Bevor der von Nürnberg kommende Worortzug anhielt, sprang die 8jährige Oekonomentochter Häusler von hier vom Trittbrett eines sogenannten Amerikaners ab und stürzte so Unglücklich, daß sie sich einen schweren Schädelbruch zuzog, wodurch der Tod augenblicklich eintrat. Würzburg. Einem Schlaganfall erlag hier Dr. Ferdinand Neuß, eine? der beliebtesten Aerzte unserer Stadt. ZVUrttcrnverg. Stuttgart. Geheimer Kommerznnrath Junghans in Schramberg überwies dem hiesigen Landesgewerbemuseum sein Museum für Zeitmeßkunst, die bedeutendste Uhrensammlung der Welt, als Geschcnk. Der hiesige VerlagZbuchhändler Adolf Kröner, Inhaber und Leiter der Verlagsuesell-

einer umstürzenden Tanne so schwer verletzt, daß er bald darauf starb. Eschenau. Letztens vergnügten sich die Kinder des hiesigen Söldners Janle mit Fahren auf Eisschollen. Eine der Schollen, auf welcher der 14jährige Friedrich Janle stand, zerbrach und der Knabe ertrank vor den Augen feiner Geschwister. Großdeinbach. Der 27 Jahre alte Albert Schneider wurde beim Fällen einer Tanne von dem stürzenden Baum erschlagen. schaft Union", ist aus Anlaß seiner fünfzigjährigen Berufsjubelfeier vom König von Württemberg in den persönlichenAdels stand erhoben und durch die Verleihung des Ehrenkreuzes des Ordens ' der württembergischen Krone ausgezeichnet worden. Biber ach. Im Reute Forst

wurde der 5wlzmacher Eaikmaier von Horkheim. Schultheiß Leiensetter feierte sein 25jähriges Jubiläum als Ortsvorsteher der hiesigen Gemein- j oe. K I a us. Das Anwesen des Gutsbesitzers Benedikt Albrecht brannte vollständig nieder. Löchgau. Der ledige Metzger Armbruster von hier versetzte dem 24jährigen ledigen Weingärtner Jakob Weigel auf dem Heimwege vom Wirthshaus mit einem Backscheit einen Schlag auf den Kopf, was tags darauf den Tod Weigels zur olge hatte. Ober st ei nach. Die vor Kurzem hier erbaute Molkerei von Vierling ist abgebrannt. Reichenbach. Beim' Schlittschuhlaufen brachen die im Alter von 11, 13 und 14 Jahren stehenden drei Söhne des hiesigen Bauern Gnant ein und ertranken. Waden. Karlsruhe. Dem Oberbriefträger Adolf Schmidt, welcher eine Reihe von Jahren hier im Vriefbestelldienst beschäftigt ist und kürzlich in den Ruhestand trat, ist aus diesem Zlnlasse in Anerkennung seiner treuen Dienste das preußische allgemeine Ehrenzeichen verliehen worden. A l l f e l d. Im Hause seiner Geliebten brachte sich der Steinhauer Holder von Vachenau in selbstmörderischer Absicht zwei Schüsse in den Kopf bei, well die Eltern des Mädchens das Verhältniß nicht dulden wollten. D ü r r h e i m. Das Anwesen des zu Villingen wohnhaften Bahnarbeital Grieshaber brannte nieder. Der Schaden beträgt über 4000 Mark. E t t l i n g e n. Gerichtsnotar a. D. Schleinkofer, Ehrenbürger hiesiger Stadt, ist im Alter von 84 Jahren gestorben. In Schleinkoser verliert die Nationalliberale Partei einen treuen, opferwilligen Anhänger. Heidelberg. Am hiesigen Gymnasium vollendete Professor I. Henrici sein 40. Dienstjahr. Dem hiesigen Gymnasium gehörte er seit 1877 ununterbrochen an. L a d e n b u r g. Das 7jährige Söhnchen des Maurermeisters Katzenmaier stieß an einen Kasfeetopf, wodurch dieser umfiel. Das Kind verbrannte sich derart an den Füßen, daß es starb. Mannheim. Aus Furcht vor Strafe stürzte sich der Grenadier A. Nolleger vom hiesigen Regiment in den Rhein und ertrank. Pforzheim. Im hohen Alter von mehr als 80 Jahren starb nach schwerem Leiden Eduard Winter fr., der einst die heute noch blühende Bijouteriefabrik Eduard Winter & Co. gründete und im öffentlichen Leben Pforzheims eine bedeutende Rolle spielte. Neuchen. Altlöwenwirth Wörner wurde als Leiche im Mühlbach aufgefunden; es liegt ein Unglücksfall vor. Triberg. Bei einer schweren Schlägerei im Zinken Freiamt wurde der Tagelöhner Dieterle von Gremmelsbach durch einen Messerstich so schwer verletzt, daß sein Leben in Gefahr schwebt. - Als Thäter wurde der Eisengießer Wilhelm Bolz festgenommen und in das hiesige Amtsgefängniß verbracht.

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T. O. Gasaway, M D., der zuverlässige Spezialist. Der Mann der kurirt.

i ,T-t . ., rri'rrnv WT'VVVVVTt T T ? Inland J i .H-H-4-H-H-H-H": 1 I -l-I-X"!-!"!- l ! H Juristische Kuriosität. Der Sheriff von Passaic County, N. I., mußte dieser Tage einem alten Gesetz gemäß einem Kinde eine Klage zustellen. Die Klae war vor Jahresfrist im Kanzlergerichte gegen die Familie Marcy in Clifton, N. I.. eingeleitet worden un! da seitdem dem Ehepaar ein Kind geboren wurde und das Gesetz verlangt, daß auch dem Kind die Klaae zugestellt werden muß, ward ein Konsiabler mit der seltsamen Aufgabe betraut. In anderen Fällen genügt die Zustellung der Klage an die Eltern als Vormünder der Kinder, in- diesem Falle mußte der Beamte in Anwesenheit der Eltern des in einem Kinder.bettchen liegenden einjährigen Babys mit den Klagepapieren die Stirn des Kindes berühren, um dem Gesetz Gc nüge zu leisten. Es ist ohne Zweifel der jüngste Mitangeklagte im Staate New Jersey. Sonderbare Störung. In Stearns County, Minn.. mußte eine Schule wegen einer sonderbaren Ursache geschlossen werden. Unter dem Fußboden hatte sich nämlich eine Stinkkatze während der Kälte ein warmes Quartier gesucht und je mehr man versuchte, sie zu vertreiben, desto mtx spritzte sie ihre schrecklichen Düfte aus. so daß der Lehrer und die Schulkinder schließlich flüchten mußten. Doppelgeschürzter Eheknoten. Nachdem eine Frau Mary Condee in Mcnomonee, Mich., fünf Jahre lang vergebens auf das Wiederauftauchen ihres verschwundenen EheHerrn gehofft, beschloß sie, eine neue Ehe einzugehen. Kürzlich tauchte z' ihrem Schrecken ihr erster Mann, den sie längst todt wähnte, wieder auf. Kurz entschlossen, ließ sie sich von ihrem ersten Mann scheiden und mit ihrem zweiten Gatten noch einmal trauen. Duell mit F .l e i s ch e r -messern. Im Lagerhause der Hosler Packing Company in Circleville, O., brachte Henry Wibbs meinem Zweikampf mit Fleischermessern John Price einen Stich in das Herz bei, welcher den sofortigen Tod zur Folge hatte, nachdem der Gegner .ihm das Kinn und beinahe auch die Nase abgeschnitten hatte. Der Mörder lief nach Hause, erzählte feiner Mutter, was sich zugetragen und flüchtete sich. Verhungert. In Germantown, einer Vorstadt von Philadelphia. Pa., fand die Polizei die 62 Jahre alte Sarah Smith todt auf. ' In demselben Hause lagen ihre beiden Brüder Benjamin und Louis Smith, die 70 bezw. 64 Jahre alt sind, dem Tode nahe im Bette. Benjamin würde nac') einem Hospital gebracht, wo er bald nachher starb. Er sowohl als seine Schwester waren verhungert. D'? Brüder bezogen von ihrem früheren Arbeitgeber Pension und hatten noch Geld zu bekommen. Man weiß halb nicht, weshalb sie dasselbe nicht erhoben, um sich vor dem Hungertods zu retten. Heldenmuth eines Knab e n. Als ein junger Held erwies sich neulich ein 14jähriger Knabe Namens Bernhard Jacobsen in San Francisco. Kal., gelegentlich des ScheuwerdenZ eines Paares feuriger Pferde, die vor einen Sandwagcn gespannt waren. Die Thiere rasten unaufhaltsam dahin und Jacobsen erkannte die Gefahr, welche den Passanten drohte, die nichts ahnend die Straße kreuzten. Mit einem kühnen Sprung schwang er sich von hinlcn'auf den Wagen und eilte auf den Bock, wo er die Zügel er-griff und die dahin rasenden Pferde zu hemmen versuchte. Unterdessen war noch ein unbekannter Mann auf den Wager gesprungen und wollte sich neben cobsen auf den Bock setzen, um ihm zu helfen. Er stürzte dabei kopfüber nach vorn und wäre sicher unter die Räder gefallen, wenn Jacobsen ihn. nicht noch rechtzeitig bei den Kleidern gefaßt und so lange gehalten hätte, bis es einem Polizisten gelang, den scheuen Thieren in die Zügel zu fallen und sie zum Stehen zu bringen. Dr. Gasaway Varicocele, Hydrocele,

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Fallwlch

Motto: Unter keinen Umständen werde ich einen Fall annehmen, den ich nicht kuriren kann. Dr. Gasway.

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Ein Monsterprozeß wegen internationaler Hypotheken-, schwindeleien. über die wir im vorigen Jahre mehrfach berichteten, und derctwegen der frühere Kavallerieleutnant Freiherr Rudolf von Grabow aus Berlitt, der Kaufmann Ernst Hildeorandt aus Magdeburg, der Kaufmonn Schreiber aus Leipzig und der Bauspekulant Hermann Fitzner aus Schönebcrg angeklagt sind, wird jetzt vcr derStrafkammer des Dresdener Land gerichts verhandelt und dürfte längere Zeit in Anspruch nehmen. Freiherr von Grabow hatte u. a. auch bei einem hiesigen Garde - Kavallerie - Regiment gestanden. Als er schließlich aus der Armee ausschied, heirathete er ein. hübsches, aber ganz armes Mädchen und begann . mit allerhand Schwindeleien, so daß sein Vater, der kaiserlicher Geheimer Legationsrath a. D. war, sich! von ihm lossagte. Gr. unternahm dann große Reisen, zu denen :r sich in romanhafter Weise Geld verschaffte. So gewann er eines Tages in Monte Carlo 60,000 Frank, die aber bei seincm flotten Leben bald verjubelt waren. Er hatte unterdessen den Kaufmann und Grundsiücksagenten Hildebrandt kennen gelernt und verband sich mit ihm zu Hopotheken- und Grundstücksschwindeleien von solchem Umfange, wie sie kaum dagewesen sein dürften. Grabow nutzte dabei das Ansehen seiner Familie aus; Hildebrandt figurirte als sein Generalbevollnlächtigter". Sie kauften und verschoben in ganz Deutschland städtische Häuser und Grundstücke, ebenso wie Rittergüter und größere Besitzungen, für die sie werthlose Hypotheken in Zahlung gaben. Ehe die bisherigen Besitzer den Schwindel merkten, war schon längst ein weiterer Besttzwechsel erfolgt und Grabow mit seinem Generalbcvollmächtigten" verschwunden. Schreiber und Fitzner wären ihnen bei diesen Schiebungen" behilflich. Endlich gelang es der Dresdener Staatsanwaltschaft, eine sichere Handhabe gegen die ganze Bande zu finden, und auf ihren Antrag wurde das Strafverfahren seitens des Landgerichts in Dresden eingeleitet. Es erfolgte dann vor mehr als einem Jahre die Verhaftung des Freiherrn von Grabow und des Kaufmanns Hildebrandt, die sich seitdem i?. Untersuchungshaft befinden. Der Dresdener Untersuchungsr?ch:er mußte häufig nach Schöncberg reisen, da auch die dortige Kriminalpolizei eine große Anzahl von Schwindeleien der Angeklagten ermittelt hatte, die nun auch bei der Dresdener Verhandlung zur Sprache kommen sollen. Endlich wac die Voruntersuchung so weit gefördert, daß der Verhandlungstermin auf den 20. Dezember v. I. anberaumt wurre. Unterdessen war die Staatsanwalischaft gegen Fitzner vorgegangen, -der Anfang November zu einer längeren Gefängnißstrafe verurtheilt wurde. Dieser entfloh jedoch vor Antritt der Strafe. Auf Veranlassung des Dresdener Untersuchungsrichters wurde der Schöneberger Kriminal-Kommissar Steinmetz, der in der ganzen Angeleaenheit viel gearbeitet hatte, mit der Verfolgung Fitners beauftragt. Steinm:tz holte den Schwindler in Zürich ein und veranlaßte dort seine Festnahme am 4. Dezember, gerade als er mit einem Hotelier einen Vertrag abschloß, wodurch dieser um 383.000 Frank geschädigt worden wäre. Fitzner ist dann nach Dresden ausgelieefrt worden. Hohes Alter. Der älteste Mann in New York, Joseph McGrath. ein Steinhauer, auö Irland gebürtig, ist dieser Tage im Alter von 107 Iahren gestorben. Er hinterläßt vier Generationen. deren Mitglieder gegen 200 zählen. Vertheidigerin für Soldaten. Letzthin vertheidigte die französische Anwältin Madame Dilhau vor dem Toulouser Kriegsgerichte einen wegen Fahnenflucht angeklagten Soldaten, der sich ohne Urlaub aus der Kaserne entfernt und betrunken in der Stadt umhergetrieben hatte. Die Vertheidiaerin wußte so beredt die Sache ihres Klienten zu führen, daß er zwar verurtheilt wurde, aber mit dem niedrigsten Strafausmaße fcon einem Tag Gefängniß.

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5545 Ich werde $500 verwirken an irgend Jemand, den ich je behandelt habe und nicht genau gethan habe, wie ich vereinbarte zu thun. Wenn Jemand da ist so spreche er vor, ei macht keinen Unterschied, was das Leiben war ober wann behandelt.