Indiana Tribüne, Volume 28, Number 167, Indianapolis, Marion County, 8 March 1905 — Page 6
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V Jttdianti Tribüttr. 8 März 1903.
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..Warum nicht Ihr Heim.
anziehend machen, durch dm 3e Krauch eines .'. m 'sai UX '4 Garland Ofen... .... und .... Manne.. Dieselben übertreffen alle andern in Schön heit. Dauerhaftigkeit, Heizkraft und Spar samkit im Kohlen Verbrauche. Dieselben werden mit Vergnüge gczrigt, in WILLIG'S ...Mobel-Sandlnng... 141 West Washington Straße. Dr. J. A. Sutcliffe, Wund. Arzt, Geschlechts., Urin. unl,ectnw Krankheiten. Dfftet : 155 OS Market Stt. Tel. 943 Cf ffcfStaviex : Hl 13 Uhr m. : , Ml Uhr. 0r. Carl Q.Winter Deutscher Arzt. Behandelt alle akute und chronische Kran!, heilen. SeburtShülfe Spezialität. OZsice: West Olzio Str. 6JUtfttailt : 1011 4 Nachm. GouuiazZ : 9M IIM M. lkZhlm. Hta . Woyuvnz: 1150 Vadts ö SpTeS Kunde : 78 Abed Sonntag? : & Nach. Wohnung Telephone : lt. 0i5 ; . M8 GEIITRÄL COLLEGE OF L1USIG, .550 Nord Meridian Str. ...Schule jetzt eröffnet... Taz'Schüle? sonne auswärtige SchMn welche hier im Tollege völlige Aufnahm suchen, könnez zu jeder Zeit eintreten. Ei? sderneS gut ausgerüstetes Institut, voll ftönLig w allen Abtheilungen des Lernen? d Kunst der Musik und den vervsndte? Künsten. Katalog frei. Edward Taylor. Direktor. John F. Gartlcin THE MERIT BAR & CHOP HOUSE Feine Liquöre, Cigarren und Tabak. Vlzeiten und LuS zu jedtr TazeZzeit aus Bestellung. No. 2522 West Michigaa Straße, Haughvill. I "Citj i Etadlirt 1833, nimmt jederzeit Engage entS entgegen. Irgendwelche Orchester' Rustk und irgend eine Anzahl von Musiker wird geliefert. Neue Ausstattung und neu Naiformen. & A. Killer, Directsr. benrv Spregpfeil, Geschäftsführer 601 entuiky venue. Telephon Neu 98. . ...Echte. . . . Ohio Jackson Kohlen $4.25 per Tonne DieS sind die besten Kohlen, welche aus den Minen der Jackson Felder gewonnen werden. Wir garantiren sie. Ein Versuch wird Sie überzeugen. Qir gehören nicht zn den Trust. Home Fuel Co. Neun Phsne 291. Altes Phone, Main 11W. iake im & WESTERII R.R .. ..Fahrzeit der Züge.. . LbsahrtSakun T.ldo. hica, und Mchiga r,reH.f 7.15 ilOM toltlo, letroU an 5 Chicago Lim 1S.0 t tJ CJtitaan lüT), Clane u.LakahktteSpl.5 7.20 lQJi
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1 3114 t anlgenoam Sonntags
Europäische Nachrichten.
Provinz Westfaren. j Münster. . Der Provinziallandtag bewilligte zur weiteren Förderung des Kleinbahnwescns drei Millionen Mark und stiftete zum Gedächtniß der Silberhochzeit des Ka'-jerpaares 150, 000 Mark für Errichtung von Blin ixnheimen in Soest und Paderborn mit Bezeichnung Wfylm - AugusteStiftung. Bielefeld. Der hiesige Wirth Oberdieck wollte an der Detmolder-1 straße mit der Elektrischen fahren und näherte sich einem Stroßens ahnwagen. Er wurde unversehens von einem in anderer Richtung fahrenden zweiten Wagen erfaßt und so stark rerlctzt, daß der Tod glnch darauf eintrat. Dortmund. Im städt.schen Hafen wurde die Leiche eines Soldaten gefunden, der als Musilsr Oldemeyer von der 5. Compagn:: des InfanterieRegiments No. 74 in Hannover erkannt wurde. Oldem?er weilte hier auf Besuch. G e s e k e. Ein rch- betrübender Unglücksfall ereignete sich in einem Steinbruch (Lehmlcch) -der Aktiengesellschaft Meteor. Den: Arten Rottschäfer wurde von einem herabfallenden schweren Stcinc der rechte Fuß glatt abgeschnitten und das Bein bis zum Knie zermalmt, so daß der Unterschenkel amputirt melden mußte. L ü t g e n d o r t m u n d. In der Nähe der hiesigen Station wurde der Wirth Thomas von einem Personenzuge überfahren und derart schwer derletzt, daß er bald darauf ftinen Geist aufgab. Minden. Zwischen den Zn der hiestgen Wollfabrik beschäftigten Arbeitern Edler und Bubelle örack wegen eines Sackes ein Streit aus. Hierbei griff der noch nicht 16 Jahre alte Bubelle zum Messer und brachte damit dem Edler eine schwer: Halswunde bei, an welcher dieser gestorben ist. Liegen. Die Birlenbacher Hütte bei Geisweid beging ihr 400jähriges Bestehen durch eine Fiier, an der auch die Vertreter der Kreis- und Gemeindebehörden theilnahmen. An die Arbeiter wurden beträchtliche Geldgeschenke vertheilt, deren Hche nach den Arbeitsjahren im Dienste der Hütte berechnet waren. Warendorf. Der älteste Oberlehrer Preußens ist Prcfcstor Temme vom hiesigen Gymnasium, der bei einem Alter von 75 Jahrcr: auf mehr als 50 Jahre im Dienst zurückblickt. Mit Rücksicht auf sein hohes Alter hat Temme zum J. April 1905 um einen halbjährigen Urlaub nachgesucht und wird dann ln den wohlverdlenten Ruhestand treten. VHeinprsOVinz. Köln. Auf einem Neubau an der Bismarckstraße stürzte der Zimmermann Jakob Hofraty beim Befestigen eines Krahnens aus der Hohe der vierten Etage rücklings rn die Tttse und war sofort todt. Aachen. In einem Weidengebüsch bei Ensival wurden von jungen Leuten mehrere einer Dame gehörende Garderobestücke und weiterhin ein großer Schließkorb aus Weidengeflecht aefunden. Sie öffneten den Korb und prallten entsetzt zurück, als sie eme vollständig verstümmelte Frauenleiche fanden, die in den Korb gewaltsam eingezwängt war. Durch Ermittelung der hiesigen Staatsanwaltschaft wurde festgestellt, daß es sich um die Leiche der Ehefrau Wintgens aus Zülpig bandelt. Als an dem Tode der ffrau schuldig wurde die aus Berlin stammende geschiedene Ehefrau Louise Strautz, Hebamme m Verviers, derhaftet. Düsseldorf. Sein 50jähriges Doktorjubiläum beging Commerzienrath Dr. Franz Schönfeld, der Begründer und Inhaber der hiesigen Künstlerfarbenfabrik Dr. Franz Schönfeld & Cö. Essen. Zur Annahme der Stiftungen des am 29. Juni hier verstorbenen Rentners Huyssen ist die Genehmigung des Königs eingetroffen. . Die Gesammtsumme der Legate beträgt 735,000 Mark. Hiervon entfallen rund 150,000 Mark auf die hiesige .Stadtgemeinde zur Errichtung einer Stiftung mit dem Zwecke, die Aufnähme von Kindern zarteren Alters aus beiden christlichen Confessionen in Kinderbewahranstalten zu erleichtern. Die hiesige evangelische Kirchengemeinde erhält 400.000 Mark; die evangelische Kirchengemeinde in Bottrop 80.000 Mark; diejenige in Borbeck 30,000 Mark; die Diakonissenanstalt in Kaiserswerth 50,000 Mark und das Diakonissenhaus in Mitten 25,000 Mark. Grafenberg. Der hier wohnende Werkmeister Klein wurdeals er ,sich zur Arbeitsstätte begeben wollte, von einem Arbeiter, mit dem er zuvor Streit gehabt hatte, beim Verlassen seiner Wohnung erstochen. Der Tha ter wurde verhaftet. L e n n e p. Auf einem Teich brachen hier sechs Knaben em. Der Mau rermeister Koch, selbst Vater von sechs Kindern, rettete fünf, der sechste er trank, Koch mit ihm. . Oelingratb Das seltene Fett der diamantenen vocyzelt vegm gen kürzlich die htesigen Eheleute Eduard Haack sen. und seme Gemahur. Franziska geb. Pick. Der Jubelbräutigam zählt 87 Jahre, während die Jubelbraut um sechs Jahre zunSer ist
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ie Medizin bu meine Mutter
De? Wine oi Czxäul hat seme Probe bestanden. Er hat die Großmütter, Mütter, Schwestern und Tochter zweier (Zienrrationcn kurirt. Er kurirt fünfundsiebzigjährige Frauen. Er kurirt heute noch Frauen don solchen Leiden, wie unregelmäßige Perioden, unerträgliche Schmerzen. Entzündungen der verschiedenen Theile, Nervosität und Schwächen aller Arten, besonders des weiblichen Geschlechtes. Der Wine k Cardnl ebnet den Pfad zur Jungfernschaft, verhütet schwere Leiden beim Eintritt in die Mutterschaft, indem er die Funktionen etablirt, welche zur weiblichen Gesundheit nöthig sind. Als ein Mittel zur Beförderung der Menstruation dient er als Unterstützung einer Frau lebenslänglich, bereitet sie auf die Prühinasstunde der Geburt vor. und versichert ihr eine schnelle Rückkehr
Sankt-Barvara. Arveltcr Fischer wurde hier erfroren aufgefunden. Frovinz Keffenassau. Kassel. Todtgefahren wurde der erst im Herbst v. I. vom Militär entlassene Rottenarbeiter Heinrich Fisicher aus Weimar bei Kassel. Der june Mann, der Ernährer seiner verVittweten Mutter, war mit dem Neintgen der Weiche vom Schnee beschäft'igt. B i e b r i ch. In der hiesigen PaPierwaarenfabrik von Schandua & Co. erhängte sich ein junger 17jähriger Arbeiter Namens W. Gissel. Dilschhausen. Ein hiesiger Einwohner Namens Stefan Graß machte seinem Leben durch Erhängen ein Ende, nachdem er vorher in einer Wirthschaft eine Flasche Bier geholt und dabei geäußert hatte, er werde jetzt sein letztes Bier trinken. Frankfurt. Schlosser Johann Schwert hatte einen sogenannten Kanonenschlag abschießen, wollen, welcher aber frühzeitig explodirte und dem Mann die rechte Hand abriß. Der in Wiesbaden pationirte Schaffner Karl Schäfer stürzte von dem von hier aögegangenen Personenzuge in der Nähe von Edersheim ab, wurde überfahren und get'ödtet. Gonzenheim. Lokomotivführer Heinrich Geuschkel verschwand von hier unter Mitnahme von 2000 Mark. Letztens traf von Hamburg eine Depesche ein, daß Geuschkel todt aus der Elbe gelandet worden sei. H a n a u. Bei der Station Westbahnhof wurde der Bahnschaffner Lindenberg aus Beerfelden von einer Lokomotive erfaßt und getödtet. K a u b. Fährmann Bernhard Klein, ein älterer Mann, fuhr mit seinem Nachen an einen Schleppdampfer, als plötzlich der Nachen in den Wellen umkippte. Der Fährmann ertrank. Melsungen. Zu Rothenditmold bei Cassel starb der Wachtmeister a. D. Justus Sachse im Alter von 86 Jahren. Derselbe war hier lange Jahre als Polizeiwachtmeister thätig. Wiesbaden. Der Bade-Com-missär von Schlangenbad, Oberstleut. U . . i ll. 2). HMNMS, wuroe im Dinieren Nerothale als Leiche aufgesunden. Er hatte semem Leben durch emen Nevolverschuß ein Ende gemacht. Alitteldsutsche Staaten. Bernburg. Das 2 Jahre alte Söhnchen des Hofbäckermeisters Kupietz in der Lindenstraße machte sich auf dem Hofe an einem mit Wasser gefüllten Waschkessel zu schaffen, als er plötzlich hineinstürzte und ertrank. Blankenburg. Einen Unfall mit tödtlichem Ausgang erlitt der Maurer Wieckert von hier. Wieckert war im Rübeländer Revier mit dem Pflücken von Tannenzapfen befchäftigt. . Dabei brach die Spitze eines Baumes, iirde? sich Wieckert befand, und er stürzte aus einer Höhe von fünfzehn Metern herab. Wieckert erlitt dabei so schwere Verletzungen, daß er bald darauf im Krankenhause verstorben ist. V o h r a. Einen unerwarteten Tod fand der hiesig? Gutsbesitzer Albin Quags. Auf dem Heimwege von Zschernitz hat er sich wahrscheinlich ermüdet niedergesetzt, ist eingeschlafen und dabei erfroren. Jedoch liegt auch die Möglichkeit vor, daß ein Schlagfluß seinem Leben ein Ziel gesetzt hat. Braunschweig. Aus Furcht vor der Ehe in den Tod gegangen ist der Kernmacher Paul Knittel von hier. Durch Einathmen von Kohlenoxydgas .machte er in seiner Wohnung . seinem Leben ein Ende. In einem hinterlassenen Brief gibt er als Motiv die Furcht vor dem Standesamt und dem Abschied vom Junggesellenleben an. In dem Hause Roßstraße 16 hatte sich die 6jährige Pflegetochter des dort wohnenden Kohlenhändlers Hartmann zu nahe an den Ofen gestellt und infolgedessen fingen . die Kleider des Kindes Feuer, wobei dieses erhebliche Brandwunden am Leibe und an beiden Armen erlitt. Dessau. Ein tödtlicher Unglücks
,hrer raste, welche zur Mutterschaft nöthig sind. Wenn der Vslne ot Cardul hie und Schwache - Anfalle, und zur Zeit des Lebenswechsels wird er ein gesundes, hohes Alter
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w,iT?fr Frauen ist im Bereiche aller Leidenden. Damit ist keine 53 l -r S?cn MoAen für den Gebrauch verknüpft. Bestellen Sie sich noch heute eine Dollarf&$X3X Apothei. und können Sie dieselbe vollständige Kur. welche über 1 600,000 ?,j T tLf? mV Apotheker wird Ihnen dieselbe Medizin verkaufen. tvcXebit Großmutter, ffiuttti:, Schwester und Töchter vor fünfundsiebzig Jahren kurirt hat. Kr nwVmöJ b5nl1'50P'0?0 kurirten Frauen, welche ihre Gesundheit, und in Fällen selbst l wi?inn C,ar(3ul verdanken. Beim Durchlesen dieser Liste sollte jede Leidende überzeugt sem, den xvlns ok Oarckul zu gebrauchen. Frau VharleS Mason, Vize-Präsldenttn. MotherS' Club. Houston, Ter. Iran L. M. Thompson. Direktor, Beethoden Musical CocieL,. 1409 Second Ctr.. Loulsdille. Kd. Fra Clara SmUY, The Shakespeare. Phoenir. Ariz. . Frau Lizzie H. Thompson, 85 West 83. Str., New Fork City - Sta Fredrick Nlrdttnger. 395 Broad Str.. Philadelphia. Pa. Iran A. S. Scott. 736 Süd HM Str.. Los Angeles. Cal. Können Sie eine bessere GesundheitS - Garantie, als dieses Verzeichnis verlangen 7 Beginnen Sie heute noch mit der Kur l - -" ' - - -
fall ereignete sich in Ankuhn. Der dort wohnende Gärtner Friedrich Wallwitz stürzte von dem Boden einer Scheune so unglücklich herunter, daß er sofort todt war. G e r a. Sein 25jähriges Jubiläum feierte der Kaufmann Ernst Hammerschmidt bei der hiesigen Firma W. Th. Gey. G.r e iz. Arbeiter Möser ist in die Elster gefallen und ertrunken. Er hatte sich an der unteren Heinrichstraße auf die Mauer gesetzt, um auszuruhen. M e i n i n g e n. Der Holzhauer Ottomar Koch aus Gißübel hatte das Unglück, berm Rucken von schweren Blöcken zu fallen. Zwei Blöcke rollten über ihn weg; an den dadurch erhaltenen Verletzungen ist Koch alsbald gestorben. N a u e n. Der ,67jährige Bahnwärter Weber wurde, während er seinen Dienst als Schrankenwärter im hiesigen Orte versah, in seiner Wärterbude von einem Schlaganfalle betroffen, der seinem Leben ein Ende machte. Schleiz. Das fünfjährige Töchterchen des Vuchbindermeisters Siegl fiel auf dem Hofe des Anwesens seiner Elt?rn kn die Jauchegrube und ertrank. Sachsen. Dresden. Seine 50jährige Jubelfeier beging kürzlich der hiesige Frauenverein. Die Protektorin, die Königin -Wittwe, sowie Geheimer Regierungsrath Dr. Schnoor von Carolsfeld, Bezirksvorstand für die obererzgebirgischen Frauenvereine im Kirchberger Bezirk, sandten Glückwunschschreiben. Sein 25jä'hriges Amtsjubiläum beging Finanzsekretär Ernst Dünnebier. Der Jubilar ist im Kirchenvorstand der Andreas - Parochie und langjähriges Vorstandsmitglied des Bezirksvereins der Johannstadt. Vurkersdorf. Im Schuppen des Neef'schen Gutes Hierselbst wurde der dreizehnjährige Schulknabe des Bergarbeiters Möckel aus Planitz erhängt aufgefunden. Der Entseelte sollte seinen erkrankten Bruder, der bei Neef bedienstet war, vertreten. Was 'den Knaben in den Tod getrieben hat, ist unbekannt. Dorfstdt. Der Stickmaschinenbesitze? Seifert wurde hier erschossen aufgefunden. Er hat der Sparkasse, kren Vorsteher und Kassirer er war, Über 3,700 Mark veruntreut. Er hatie sich, um des Todes sicher zu sein, ehe er sich die Kugel in den Kopf schoß, an einen Baum gehängt. Göritzhai n. Der Wirthschaftsbesitz Hahn stürzte vom Scheunenboden und starb bald darauf infolge Genickbruchs. Großröhrödorf. Der 65Jahre alte Fabrikarbeiter Adolf Gustav Nitsche hat sich in seiner Schlafstube. erhangt. K a m e n z. Hier erhängte sich der Arbeiter Hantsch. Andauernde Arbeitslosigkeit soll da Motiv zur That gewesen sein. L e i p z i g Beim Vernieten der Eisenkonstruktion am Neubau der Elektrizitätswerke der sächsischen Staatsbahn bei Connewitz brachen einige Streckhölzer. Vier Schlosser auö Kainsdorf, Namens Siemchen. Hackenberger, Fickel und Keller, stürzten ab und erlitten schwere Verletzungen, die ihre Aufnahme im-Krankenhause nöthig machten. N i e d e r f e d l i tz. In einem hiesigen Gasthofe hat sich ein gewisser Benisch aus Spremberg -Neusalza erschössen. . Oberplanitz. Das Bett, in welchem die 75 Jahre alte Ehefrau Weichhvld schlief, gerieth in Brand. rs. ti v t A)ie tran vane kurz vorher em Streichholz angezündet, um nach der Uhr zu sehen. Es -gelang der Frau zwar, das Feuer zu löschen, ehe es größeren Umfang angenommen hatte, indessen erlag ste einer Raüchvergiftung. Schwarzenberg. Hier hat sich ver carktheiser Paul Emil Groß er hängt. . i .
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Tic Versuche mit Qvaucn Uniformen. Schon seit längerer Zeit wurde in militärischen Kreijen die Frage lebhaft örtert. cd die Verhältnisse des moernen Gefechts dazu zwingen, die ocutsche Infanterie mit einer weniger stchtdarcn Bekleidung zu versehen, theoretische Studien, praktische Ver- . iche in anderen großen Heeren und die Erfahrungen des Burenkrieges wie da Expedition nach China gaben der Erör:crung reichen Störs, den neuerdings noch die Nachrichten aus Ostasien über die Bekleidung der beioen kriegfuhrenden Heere vermehrten. Die Schwiengkeit der Losung liegt nun vor Allem darin, daß man Erfahrungen, die im Auslande gemacht wurden, nicht einfach als maßgebend übertragen darf. ur das deutsche Heer so schreibt Die Kölnische Zeitung" können sie nur insoweit in Betracht kommen, als sie den Verhältnissen. des voraussichtlichen Kriegsschauplatzes, also Mitteleuropas, entsprechen. Was sich m Transaal für die Truppe als nothwendig und praktisch erwie-Z. ist möglicherweise in Europa ganz zweckwidrig. Man muß auch im Auge behalten. . daß die Bekleidung des Soldaten nicht nur die Ansprüche des Gefechts zu veruastchtigen hat, sondern auch das Mma, und daß schließlich psychologische und geschichtliche Momente eme mcht zu vernachlassigende Bedeutung haben. Es sollen nun oemnachst größere Versuche bei der Infanterie mit grauen Uniformen stattfinden, u.ld zwar werden Blusen von dem Schnitt wie bei der ostasiatischen Besatzungs - Brigade getragen, nur mn emem niederen Stehkragen an Stelle des Klappkragens. Die Brigade tragt augenblicklich graueRockblusen mit ponceaurothen Vorstößen, die vorn durch 6 verdeckte graue Hornknöpfe geschlossen werden. Die Taillenknöpfe und vierKnöpfe auf den Toschenleisten hinten sind von mattem gelbem Metall, ebenso rne Nummerknöpfe auf den Schultern. Mit denen im Felde graue, m .der Garnison nach den Waffengattungen verschiedenfarblge Achselklappen befestigt sind. Hose und Mantel sind grau. Beim Helm ist der Kops mit grauem Tuch bezogen, der Adler und die Spitze sind abnehmbar, die Hinterschiene und die Schiene am Vorderschirm fehlen. Säbelkoppel und son stiges Lederzeug sind grunoraun, da Schloß des Leibriemens wird durch eine Schnalle ersetzt. Die Stiefel sind aus naturfarbenem Leder hergestellt. Die graueFeldmütze hat einen größeren Deckel als die Mimische, einen Schirm und Sturmriemen. Im deutschen Heere tragen die Maschinengewehraötheilungen und die Jäger zu Pferde bereits gruugrüne Uniformen und angebräuntes Lederzeug. Nach Versuchen die in Frankreich angestellt worden sind, verhalten sich die Farben in der Sichtbarkeit wie folgt:'Weiß, hellblau,' krapproth, grün, dunkelbraun, grau oder gelbbraun. In Dänemark, wo neuerdings größere Proben angestellt wurden, hat man. wie die Internationale Revue" üb?r alle Armeen und Flotten berichtet, die Beobachtung gemacht, daß nach dem Durchschnitt am wenigsten sichtbar wa ren: graue Blusentracht, dunkelgrauer Mantel. hellblauerMantel, dunkelblaue Uniform, dunkelgrüne Bluse, dunkelblaue Bluse. Als beste Farbe ergab sich ein mittleres Grau mit einer kleinen Beimengung von Grün. Leider ist hierbei nicht angegeben, auf welche Entfernungen sich diese Vewerthung bezieht. In der Schweiz hat sich nämlich angeblich herausgestellt, daß neutrale Farben, von anderen mit bloßem Auge bei guter Beleuchtung nur auf kleme Entfernungen bis zu 500 Meter zu unterscheiden, daß dagegen auf großere Entfernungen ein wesentlicher Unterschied nicht vorhanden sei. Das Gesammtergebniß der Versuche sei daher, daß die Farbe des Tuchs für die Bekleidung, wenn es nicht ganz dunkel oder auffallend hell sei, nicht diejenige Rolle' spiele, die män bisher allgemein angenommen habe. Berücksichtigt man, was es bedeutet,' die Uniformfarbe ei-
ß VAX JC--4. gesMUchte.
da gebraucht wird, verhütet er sichern. nes Heeres wie des deutschen zu ändern, dessen Kriegsstär5e mehrere Millwnen zahlt, und wie die Tuchmdustne von einem solchen Wechsel in Mitleidenschaft gezogen wird, so wird klar, daß die sorgfästige Prüfung aller Umstände nothwendig ist. ehe man einen solchen Schritt thut. Wenn 'sich dabei herausstellt, daß auf die wahrscheinliche Entfernung des Feuergefechts die Verschiedenheit der Sichtbarkeit gar nicht so entscheidend ist, wie man oft annimmt, so fragt es sich, ob eine theoretisch richtige Verbesserung auch den praktischen Werth hat, der eine äußerst kostspielige Umänderung lohnt. Man kann vielleicht sagen, daß überhaupt die Farbe, abgesehen von weiß und roth, in den Hintergrund tritt und daß es -veit notwendiger ist, alle blitzenden Bestandtheile der Ausrüstung zu entfer "en. Helmspitzen, Stahlscheiden, Säbelklingen und Knöpfe verrathen die Truppe schon auf Entfernungen, wo auch das bewaffnete Auge sie nicht wahrzunehmen vermag. Unter diesen Verhältnissen wird man dem Ergebniß der jetzt beginnenden Versuche mit größtem Interesse entgegensehen. An der Zitze. Mutter, weeßte schon, Müllers driben ham e Schwein geschlachi'." So so!" Ach Mutter, wenn wir doch ooch emal e Schwein schlachten thäten." Na warte nur mei Junge, wenn mer mal in der Lotterie schbieln un gewinn 's große Loos, nachher schwcht'n mer o e Schwein." Och! Mutter da that' ich mich awer frein, weeßte, da wird' ch dr de Worscht glei so ohne Brod nei essen.' - I Du verflixter Lausejunge, werschke glei Brod zur Worscht essen!" Sasernenirokbtütne. Unteroffizier (zu einem Rekruten, der ein Kommando überhört hat): Kerl, von Deinem Trommelfell möcht' ich ein Paar Stiefelsohlen haben!" ' Unter" vierzehn Doktoranden, die nach längerer Pause vom Dekan der philosophischen Fakultät zu Berlin promovirt worden sind, befindet sich auch eine Dame, die Oberlehrerin Frl. Gertrud Bäumer. Sie ist die Tochter eines Pastors aus Westfalen. Ihre Doktorarbeit ist eine Untersuchung über Goethe's Jugenddichtung Saty, ros oder der vergötterte Waldteufel." Der Erobererdes 203-Meter-Süaels bei Port Arrhur. Gene- ' ral Matsumara, ist an einer GehirnErkrankung gestorben.
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