Indiana Tribüne, Volume 28, Number 167, Indianapolis, Marion County, 8 March 1905 — Page 4

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Indianer Tribüne, 0 März 1905

Indiana Tribüne. Ctaal statten ton bet Otttmeta C. Indianapolis, Ind. varry O. Thudiu ... - yräfidrut. GeschaftSlocal: Slo. 31 Süd Delaware Straße. Telephone sss. '.LXtxtd t the Pott Office ot Indianapolis as ccond cl&ts matter. Fastenzeit.

Heute ist Aschermittwoch. Die Car. nevalZzeit mit ihren fröhlichen Maskenballen und der osfiziellen Narrensitzung m StaatZhause ist nun vorbei, die Zeit stiller Beschaulichkeit ist gekommen. Mögen die mahnenden Worte: Mexnento qaod cinis es et in cinerern reverteris" von denen besonders Uf)ttn zigt werden, welche frevelhaft mit dem Volkswohl gespielt oder dessen Jnteressen verkauft haben. Den Großgeschworenen ist es nun in die Hand gegeben, Mach intelligente Arbeit die stille Fastenzeit auszunutzen und ohne Rücksicht auf Politik oder sonstigen Einfluß die Geheimnisse der Lobby'Corruption schonungslos aufzu decken. Sie müssen stch darüber klar werden, daß das Volk nicht gänzlich mit Blindheit geschlagen ist und daß kein Uebertünchen oder Vertuschen nützt. Die Geschworenen sollten alle anderen Geschäfte ruhen lassen und sich nur mit der CorruptionS Frage beschäftigen, denn hier handelt eS sich nicht um ein Vergehen gegen einen Einzelnen son dern gegen 2,000,000 Bürger deS Staates. s ':iir:t::i in ihrer Untersuchung hM? sv: Abstimmung über die : ':n" : ht. Vstttt.Sfnift.Jlnr tllV VIV MtiM'VM -w" iaii dienen. Muß es doch jedem UN erklärlich bleiben, wie ein ehrlicher Reprüsentant des Volkes gegen diele Maß nahmen stimmen konnte. In dem NamenSaufruf bd der Abstimmung über diese beiden Vorlagen, werden sie den Schlüssel zu manchem Geheimniß sinden. Bei einer kurz vor Abstimmung über die Pure FoodVorlage stattgefun denen chemischen Unteisuchung der bei nahe bei jeder Mahlzeit gebrauchten Tomatoe'Sauce, die auf Flaschen ge zogen fertig in den Handel kommt, stellte eS sich heraus, daß von 82 verschiedenen Sorten 74 durch allerlei Farbstoffe ihre verlockende rothe Farbe erlangt hatten. Gleich schädliche Be. ftandtheile wurden in anderen Saucen gefunden, verschiedene Sorten Büchsen fleisch stellten sich bei der Analyse als gesundheitsschädlich heraus und doch fand sich eine Mehrheit in der LegiZ. latur, die sich weigerte, gegen geeignete Schutzmaßnahmen zu stimmen, ebenso gegen die Vorlage,-durch welche die Ausbeutung des Volkes durch die Trusts eingeschränkt werden sollte. In der Abstimmung über die beiden Vorlagen allein sinden die Geschwore nen die Spuren der Korrumpisten, wenn sie ernstlich bestrebt sind, solche zu findend - DaZ Verbrechen dessen O. A. Baker geziehen wird, ist schwer, aber schwerer noch ist das Verbrechen eines Reprä sentanten der der Bestechung zugänglich ist. Während der Besteche? nur seine schmutzige Pflicht den Interessenten ge genüber erfüllt, die ihn dafür besolden, verräth der Repräsentant, der sich be stechen läßt, daZ Vertrauen des Volkes das er vertreten soll und das ihn dafür bezahlt. . Der Beftecher ist ein Gauner der Bestochene ein Schurke. Eine wichtigere Aufgabe wie die der Budelunterfuchung haben die Geschwo renen seit lange nicht zu lösen gehabt Für den Eounty'StaatZanwalt Herrn Benedict mag die Sache einen ebenso wichtigen Wendepunkt in seinem öffent lichen Carriere bilden wie die BudelUntersuchung in Missouri im Leben FolkZ. . Die Beileidsdepesche an den Zaren betreffs des Todes des Großfürsten Sergius, welche ' die Administration sandte,' ist wohl auf Rechnung des so übereifrigen Sekretärs des Präsidenten Herrn Loeb zu stellen. Präsident " Roosevelt ist über die Gefühle deS ame rikanischen Volkes hinsichtlich der bluti. gen Wirthschaft der russischen Autocra . tie zuLvt unterrichtet, als daß er im Namen der Nation das wohlverdiente Ende eines Bluthundes bedauern würde. Neber die Schreckensherrschaft der St. Petersburger Polizei ist, folgender dem Berliner VomärtZ entnommene

- Brief bezeichnend:

Sonntag, den 5. Februar. Bei uns in Mohilew ist das mittelalterliche Foltersyftem wieder eingesührt worden. Nach den- Petersburger Ereignissen brachen hier einige kleine Streiks aus, und Donnerstag, den 2. Febr. sollte eine Demonstration stattfinden. Sie blieb aber aus, da in allen Höfen Mi litür versteckt war. An diesem Tage begann die Orgie der Polizeibestialität. Ohne jedweden Anlaß wurden friedliche Passanten von der Straße her nach der Polizeiwache geschleppt und dort in der barbarischsten Weise zugerichtet. Die rassinirtesten Martern wurden erson nen. Kalt und absichtlich wurden den Unglücklichen Arme und Beine gebro chen. Am Freitag und am Sonnabend wurden ca. 100 Personen auf diese Weise zu Krüppeln gemacht Die Folterprozedur ging folgendermaßen vor sich: Man brachte erst die unglücklichen Opfer zum Potizeileut nant und dort wurden ihre Namen no tirt. Dann begegnete ihnen an der Treppe eine Gruppe Polizisten, welche sie bis zur Bewußtlosigkeit schlugen; nachdem man die Opfer halb zu Tode geprügelt hatte, warf man sie die Treppe hinunter, wo sie von einer andern Gruppe Polizisten empfangen wurden, welche mit blankem Säbel auf sie einhieb. Endlich lieferte man sie den im Hofe postirten Soldaten aus, welche mit ihren Gewehren den Unglückseligen die Augen auSstachen, Arme, Beine und die Finger brachen. Ein unbeschreibliches Stöh-

nen und Schreien war auf der ganzen Straße zu hören. Aber es war unmöglich, ihnen zu helfen. Zwei Aerzte wandten sich an den Polizeimeist, aber derselbe schrie sie mit den Worten an: Ich kenne Euch, Ihr seid alle Demokraten. Man sollte Euch tüchtig durchbläuen. Jetzt ist, Gott sei Dank, andere Zeit. ' Swiatopolk ist nicht mehr Minister !" Einige junge Mädchen wurden in schimpflichster Weise, behandelt, einige wurden fast zu Tode gepeitscht. Eine ohne Bewußtsein daliegende warf man den Hunden vor. Einige Opfer liegen bereits in der TodeZagonie. Die übrigen sind alle Krüppel. Jn.der.Stadt herrscht eine unbeschreibliche Panik. Keiner ist seines Lebens sicher. Jeden Augenblick wird man auf der Straße angehalten und die Polizei befiehlt,' diese oder jene Straße nicht zu betreten. O, ihr könnt euch nicht vorstellen, wie fich die wilden Polizeibestien über den neuen blutdürstigen Kurs freuen! Als Swiatpolk Minister war, mußten sie gewissermaßen ihre wilden Gelüste zähmen. Die beschriebenen Greuel werden an ganz unbetheiligten Personen, die jeder Bewegung fern find und nichts mit Demokraten" gemein haben, verübt. Ein alter grauer Jude, Kreinik, mußte Sonnabend in einer persönlichen Angelegenheit nach dem Polizelbureau. Er wurde da ergriffen und so barbarisch ge schlagen, daß er in Todesgefahr kam; das Nasenbein wurde ihm völlig zer splittert. Einem 14-jährigen Jungen wurden beide Arme gebrochen. Dieser Junge hatte das Unglück, am Samstag die Straße zu pasfiren und des Polizei leutnantZ Aufmerksamkeit auf fich zu fesseln. Man schleppt nach der Folterkammer der Polizeiwache jeden Juden, welchen irgend ein Schutzmann anzeigt. Die Schutzleute bekommen dafür eine Extrabelohnung, und darum ist ihr Eifer so groß. Ein ungewöhnlicher Justizirrthum beschäftigte kürzlich den Richter Nkwburger in den Spezialas sisen zu New Aork und endete mit der schleumgen Freilassung des Buchhal ters T. B. Johnson, der auf nicht ganz aufgeklarte Weise wegen Fälschung vor der Grand Jury prozessirt und zu 7 Jahren Zuchthaus verurtheilt worden war, wäyrend derFall von rechtswegen auf Kleindiebstahl vor di: Spezialasslsen geHorte. Johnson war wegen Entwendung eines Checks von $9.88 von der American Steel, Frameö & Bandiron Co." verhaftet worden und sollte den Spezialafflsen vorgeführt werden, als durch irgend welchen Irr thum Klagepapiere bei der Grandjury eingereicht wurden, welche auf noch un erklärlichere Weise zur Erhebung einer Anklage wegen Fälschung gelangte. Johnson, der keinen Anwalt hatte, plaidirte schuldig", well er meinte, eS handle sich um das Vergehen des Kleindiebstahles, und erhielt im September die genannte Strafe, 7 Jahre Sing' Sing. Kürzlich ersuchte sein Anwalt den Richter, daö Urteil umzu stoßen, was dieser jedoch 'nicht thun konnte: dagegen wurde dem Gouver neur Higginö empfohln, Johnson, der aenug gestraft ist, ohne Weiteres in Frethiit zu setzen, was ges chah. -

Turnverein AktienGesellschaft. 13. Jahresversammlung. Im Deutschen Hause fand gestern die 13. JahreS-Versammlung der Sozialen Turnverein - Aktien Gesellschaft statt. Berichte vom Präsidenten der Gesell, schuft, von der Verwaltung deS Hauses wie vom FinanzSekretür Clemens Vonnegut, jr., wurden entgegen genommen. Die Ausgaben wurden durch die Einnahmen mehr als gedeckt. Während des letzten Jahres wurde das Innere deö HauseS so verschönert, daß eS jetzt mit dem prachtvollen Aeußeren im Einklang steht. Für die Veränderungen und Verschönerungen wurde die Summe von $13,0(30 ausgegeben, die durch eine neue Anleihe gedeckt wurde. Von der Hypotheken Schuld von $45,000 konnten 85000 abbezahlt werden. Der Bericht des Präsidenten, Herrn Hermann Lieber: ES sind 13 Jahre pergangen, feit dem eine kleine Organisation zu dem kühnen Entschlüsse gelangte, für deutscheS Leben und Streben eine würdige Stätte zu bauen. ES war vorauszusehen, daß, wenn eS nicht wiederum wie so oft vorher, bei einem bloßen Versuche bleiben sollte, außerordentliche Mühe erforderte, um die zu sammeln, die sich für eine solche Idee begeistern konnten. Hatte doch die Vergangenheit gezeigt. wie tief der Geist der Zwietracht und Zerrissenheit nicht nur anderSwo son dern auch in Indianapolis die Deut chen beherrschte. Glücklicher Weise schlug dieser Ver. uch nicht fehl, obgleich es auch diesmal nicht an einflußreichen Leuten fehlte, die von dem Unternehmen abriethen und abwinkten. Die kleine Organisation deS Socialen Turnvereins ist groß in seiner Zusammensetzung. Im Nordamerikani schen Turnerbunde hat er sich eine beneidenZwerthe Stellung nicht nur in Folge seiner Intelligenz erworben, son dern er hat auch seit 50 Jahren das Interesse deS großen Ganzen nie aus dem Auge verloren. Freilich, das lieber ein Schmied im Dörfchen, als ein Schmied'chen in der Stadt", bezieht sich auch auf unser VereinSwesen und deshalb wurde eS unmöglich noch einen anderen kräftigen Verein zu sinden, der sich stark genug fühlte, um', wie der soziale Turnverein in einem Deutschen Hause ein Theil des Ganzen zu bilden. Aber das uneigennützige Vorgehen des sozialen Turn-q Vereins sicherte den Bau deS Hauses, der größer und prachtvoller ausgefallen ist, wie von Anfang geplant wurde. Wohl selten wurde einem Unterneh men mehr Zeit, Opfer und Arbeit gewidmet, als dem, in welchem wir thätig sind. Sechs Jahre harter Arbeit er forderte eS, bevor der Bau vollendet werden konnte. Sechs weitere Jahre der Sorgen und Mühe, um uns in den Stand zu setzen, das zu erhalten, was so mühsam ausgebaut wurde. Die fünf Direktoren, die beim Beginn an die Spitze gestellt wurden, sind seit Annahme der revidirten Verfassung im letzten Jahre durch die Herren Hollweg, Bachman, Kühn und Krauß ver stärkt. Wie früher, so herrschte auch während des letzten Jahres unter den Direktoren eine Verwaltung des besten Einverneh mens. Der Wunsch, das Deutsche HauS zu stärken und zu fördern. ,Äar das Ziel, das sich Jeder stellte.,.' Kein Beschluß von irgend einer Wichtigkeit wurde gefaßt, der nicht vorher sorgfültig geprüft und von allen Seiten er. örtert wurde. So gelangte denn auch der Wunsch, das Innere des Hauses mit dem Aeußeren im Einklang zu bringen, erst dann zur Ausführung, nachdem lange und öftere Erörterungen vorausgingen, die die Direktoren und Verwaltung vou der Nothwendigkeit überzeugten. ES mag bei Diesem oder Jenem eine offene Frage bleiben, ob die Auöftat. tung zu kostspielig, ausgefallen ist, ob man dc.ran nicht einige Tausende hätte sparen können. Aber wir sind dem vielfach ausgesprochenen Verlangen, die Räume zu verschönern, nachgekommen, weil dadurch das HauS viel angeneh mer und wohnlicher wurde, was wiederum voraussetzen läßt, daß eS unsere Vereine undKludS erleichtert, ihre Mit gliederLifte zu vergrößern. Die Berichte unserer IinanzSkkre-

Soz,

täre zeigen, daß während deS letzten Jahres unsere Ausgaben durch die Ein nahmen mebr als gedeckt wurden. In Anbetracht, daß unsere sinanzielle Erfolge nicht so glänzend find, wie wir sie unS in enthusiastischen Stunden ausgemalt haben und in Anbetracht, daß unsere klingenden Dividenden noch Jahre lang hinausge schoben' sind, wollen wir doch nicht außer Acht lassen, daß unser Unternehmen so viele Lichtseiten hat, die uns für unser Geld, Mühe und Arbeit vollständig entschädigen sollten. Meine Herren! Das Deutsche HauS hat einen kulturellen Einfluß ausgeübt. ES hat einen AnschauungS'Unterricht ertheilt über das ideelle deutsche Leben, gegenüber dem öden geifttödtenden Puritanerthum. Sie sehen denn auch, wie die. Amerikaner in ihren Klubs unsere Kneipen und Rathskeller co piren. Was sie aber nicht copiren können, das ist so ein wunderbarer Abend beim deutschen Klub und Musik-Verein im Deuischen Hause. Ferner ist nun durch die Praxis bewiefm, alle Freunde der liberalen Le benS-Anschauung können unter einem Dache wohnen, sie können innerhalb ihrer Vereine und Klubs ihrer verschie denartigen Neigungen folgen, ohne sich einander im Wege zu sein. Indirekt ist der Bau deS Deuischen HauseS auch Anderen zu Gute gekom men. Er hat neues, frisches Leben in deutschen Kreisen und Vereinen gebracht und dieselben zu besonderen Anglengungen ermuthigt. Vorab muß es unsere Aufgabe sein, das Deutsche HauS zu befestigen. Dies sollte leichter sein, weil sich die Exponenten der verschiedenen Richtungen im Lause der velflossenen Jahre überzeugt haben, wie sehr die Führung des HauseS bemüht ist. Allen gerecht zu sein. Also, meine Herren, das Interesse der Vereine und deS HauseS beruht auf Gegenseitigkeit. Je mehr die Vereine und Clubs zum Unterhalte des Ganzen beitragen, um so mehr ist daS Ganze im Stande, die Einzelnen zu unterstützen. Darum heißt es auch umgekehrt: Stärkt unsere Vereine und Ihr stärkt daö Deutsche HauS! Die Capacität unseres HauseS wird in diesem Sommer durch das Nationale Turnseft geprüft. Der Soziale Turnverein arranglrt dasselbe im Juni in

einer solch' energischen und genialen Weise, daß ein wunderschönes deutsches Fest in Aussicht. Ich empfehle Ihnen Allen, den Festauöschuß in seinen Bemühungen kräf tig zu unterstützen. DaS 29. Bundes - Turnfest muß ebenso erfolgreich stattsinden, wie das Sängerfest von 1867. Nachdem der Bericht deö Präsidenten mit lautem Beifall entgegen genommen war, erfolgte die Wahl von drei Direk toren auf drei Jahre. Die Herren Martin, Wocher und Henry Kothe, welche Herr Lieder als Wahl.Comite ernannt hatte, berichteten, daß die Herren Louis Hollweg. ChaS. Krauß und August M. Kühn mit großer Stimmenmehrheit gewählt wurden. Grundeigenthums - Übertragungen. William H. Baß an Herbert L. Baß, Theil von Lot 1, Phillips' Sub diviston, Block 24, Addition von Johnfon'S Erben, 40 bei 43.4 Fuß, vac.. Nordseite von 20. Straße, östlich von College Ave., $800. Derselbe an denselben, Theil davon, Lot, 43.4 bei 65 Fuß, vac., Nordost. Ecke College Ave. und 20. Straße, $1500. Laura H. Carter an Charles F. Hornshu u. A., Theil vom nordöstlichen Viertel, Section 12, Township 16, Range 3, 4.83 Acres, Washington Tp., $11,000. Wilhelmina Metzger an Charles F. Spray, Lot 29, Metzger'S Park Place Add., 40 bei 150 Fuß westliche Seite Capitol Ave., 81,000. Ophie C. Raymond an Frau Cd ward H. Lieb, Lot 24 OSgoodS Skorth Yark Sub., östliche Sette von Penn sylvania Str., 8600. Wood L. Wilson an LouiS O. Pratt, Theil von Lot 9, OSgood'S North Park Add., 56 bei 156, Verb., östliche Seite der Meridan Str., südlich von 13. Str. $9,500. John E. Brown an Frank E.Brown, LotS 96, 106, 133, 134 und 135, Brown's südöstliche Add'., 40 bei 136 Fuß. an Luther. Str.. südlich von Bethel Ave. $1000. Henry Kline an Van R. Lov, Lot 600, McCarey'S 12. Westseite Add.,

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