Indiana Tribüne, Volume 28, Number 166, Indianapolis, Marion County, 7 March 1905 — Page 3
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Beginnt die Ektta-Scssion mit Berathung des San Domingo-Vcrtragcs.
Zahlreiche Ernennungen bestätigt. Gegen Amerikanisirung Porto Rico's. Bestcchungs-Vcrsnch in der Legislatur Colorado's. Aufruhr von Italienern zu Mogadiro, O. Einbrecher machen in NordEarolina reiche Beute.
58. Congreß. Senat. Washington, 6. Mrz. VizePräsident gairbanks wurde bei Eröffnung der ExtraSession des Senates mit Beifall begrüßt. Er rief den Se. nat zur Ordnung und die Sitzung begann. Neu im Senate sind Hemenway von von Jndiana, PileZ von Washington, Bulkeley-von Connecticut, Flint von California, Nixon von Nevada, Burkett von NebraSka, Raynor von Mary land, Carter von Montana und Sutherland von Utah. Auf Antrag wurden Allifon und Gorman als Comite ernannt, um den Präsidenten zu benachrichtigen, daß der Senat in Sitzung nd bereit fei. Mitryeilungen, die der Präsident zu machen habe, entgegenzunehmen. Darauf trat Vertagung bis l Uhr ein. Um 1 Uhr 5 Minuten erschien HilfS-Sekretür-BarneS vom Weißen Haufe mit der Botschaft deS Präsidenten. Dieselbe führt aus, daß mit dem Ver trage sich die Regierung der Vereinigten Staaten nicht in die inneren Angelegenheiten San DomingoZ mische, sondern daß die Schritte dieser Regierung auf ernstliches Ersuchen der Regierung von San Domingo erfolgt seien. Jeder Senator gab seine Anficht über den Vertrag kund, und keiner destritt, daß derselbe der Amendirung bedürfe. Senator Morzan berief sich auf seine früheren Erklärungen und sagte, .mit einigen AmendementS werde er für den Vertrag sein. Senator Morgan erklärte noch die Zonroe-Doctrin sei auf den vorliegenden Fall nicht anwendbar. Die Botschaft und der Vertrag wur den an di5 Komite für auswärtige BeZiehungen verwiesen. Die Nominationen der KabinettsMitglieder wurden an die verschiedenen Komite? verwiesen, die sofort darüber abstimmten und berichteten. Sie wurden sodann beftäiigt. Nominationen. Washington, 6. März. Die heute vom Präsidenten dem Senate eingesandten Nominationen sind: Kabinett John Hay. Distrikt Co. lumbia, Staatssekretär; Leslie M. Shaw, Iowa. Schatzamtssekretär; W. . Tast, Ohio. Kriegssekretär; William H. Moody, Massachusetts, Generalanwalt; George B. Cortelyou, NewDork, General. Postmeister; Paul Motion, Illinois, IFlotten-Sekretür; Ethan A. Hitchcock, Miffouri, Sekretär deö Innern; JameS Wilson, Iowa, Ackerdausekretär; Victor H. Metcalf, California, Sekretär fürHandel und Arbeit. Botschafter Whitelaw Reid, New Yort für Großbritannien; Robert S. McCormick, JllinoiZ, für Frankreich; George v. L. Meyer, Massachusetts, für Rußland; Edwin H. Conger, Iowa, für Mexico; Henry White, Rhode JZland, für Italien. Gesandte und Bevollmächtigte William Woodville Rockhill, Distrikt of Columbia, nach China; David I. Hill, New Jork, nach Holland; Henry Lane Wilson, Washington, nach Belgien; William Miller Collier, New York, nach Spanien; Brutus I. Clay, Kentucky, nach der Schweiz; Thomas 5. O'Brien. Michigan, nach Däne mark; Charles N. GraveS, Minnesota) Schweden und Norwegen; Edward C. O'Brien, New ZZork, nach Paraguay uud Uruguay: John B. Jackson. New Jersey, nach Griechenland und Monte negro und diplomatischer Agent für Bulgarien; John W. Blödle, Minne sota, für Rumänien und Serbien; Samuel E. CummerS, New Jersey, nach Morocco. Zwischenstaatliche HandelSkommisfton Francis M. Cockrell, Miffouri. Solicitor des Departements für Han del und Arbeit Edward Walter SimS, Illinois. Anwalt für den nördlichen Distrikt von Californien Robert T. Devlin. California. BundeSrichter Joseph V. QuarleS,
Senat
östlicher Distrikt von Wisconsin; JaS. Wickersham, Alaska, für den 3. Distrikt von Alaska. Generalkonsule Robert I. Wynne, Pennsylvania zu London, England; Frank H. Mason, Ohio zu Paris, Frankreich; Elaxder Thackaray, Pennsylvania zu Berlin, Deutschland: Hoffmann Phillips, New York zu Tangier; Marocco; Thomas SamonS, Washington zu Niutschwang, China; Stanley Stoner, Miffouri zu Calcutta, Indien; Henry B. Miller, Oregon zu Yokohama, Japan; I. Linn RodgerS, Ohio zu Shanghai, China; George W. Roosevelt, Pennsylvania zu Brüssel, Belgien. Konsuln Robert I. Thompson, Jllinoi, zu Ciensuegos, Cuba; Wm. W. Wedemeyer, Michigan, zu Georgetown, Guinea; Thomas H. Horton, Ohio, zu Smyrna, Türkei; John W. O'Hara, Jndiana, zu. Montevideo, Uruguay; John B. Richardson, KansaS, zu Port Detrick, Nikaragua; OScar MalmroS, Minnesota, zu Rouen, Frankreich; George L. Dobson, Iowa, zu Nottingham, England; Edmin N. GunsaluS, Ohio, zu Cork, Irland; John L. GrisfithS, Jndiana, zu LiverPool, England; Wm. R. EfteS, Minnesota, zu Solingen, Deutschland; Francis B. Keene, Wisconsin, zu Mailand, Italien. Bestätigungen. Washigton. 6. März. In Exekuviv. Sitzung bestätigte der Senat die Ernennungen aller KabinetSMitglieder, ferner die des früheren Senators Cockrell von Missouri für die zwischenftaalichen Handelskommission und die Ex-Senator QuarleS von Wisconsin zwei BundeSrichter deS östlichen Diftriktes von Wisconsin u. s. w. Für ausländische Bezieh U N g e N. Washington, 6. März. Das SenatS-Comite für auswärtige Beziehungen beschäftigte sich heute so zu sagen inofsiciell mit dem Vertrage mit San Domingo. Die Opposition richtete sich mehr gegen die Form des Verträges, als gegen den Inhalt. Man wußte, daß Senator Spooner eine Anzahl AmendementS einbringen würde. und daß Bacon und Morgan, gegen eine Politik sprechen würden, durch welche die Regierung sich auf das Ein- j treiben von Schulden bei den lateinischamarikanischen Republiken einlassen würde. Morgan erklärt in seinem Proteste, es sei nicht nothwendig, so weit wie der Präsident zu gehen, um zu verhindern, daß diese Regierung in Schwierigkeiten mit europäischen Mächten zu gerathen. Senator Morgan ließ seinen Protest auch von demokratischen Senatoren unterschreiben. Er wird ihn Senate vorlegen und an das Comite verweisen lassen. Dieneue Administration. Washington, 6. März. Heute war der erste GeschästStag der neuen Administration und Präsident Rossevelt erledigte eine Masse Geschäfte. Er kam mit 9:30 Uhr in seiner Office im Exekutiv-Gebäude an und Sekretär Hay besprach mit ihm Ernennungen im diplomatischen Dienste. Darauf ging der Präsident mit Sekretär Lped seine persönliche Korrespondenz durch und emvsing schließlich zahlreiche Besucher. Außer Hay fanden sich noch Kommissar Garsield und Generalanwalt Moody ein. Abgeschlachtet. N e w Z) o r k, 6. Mürz. Mit zwei Kugelwunden im Leibe, das Gesicht, die Brust und den Unterleib in entsetzsicher Weise zerfleischt, wurde gestern Morgen der 40 Jahre alte Fleischer Peter Saliano in feinem hinter dem Fleischerladen in 145 Humboldt Str., Brooklyn, gelegenen Schlafzimmer von dem Polizisten Kemp von der Stagg Str. Polizeistation todt aufgefunden. Kemp war von einer Frau herbeigerufen worden, welche vergeblich versucht hatte, in das Geschäftslokal zu gelangen. Nach der Ansicht der Polizei ist Saliano von einem Manne ermordet worden, dessen Gattin von dem Fleischer insultirt wurde. Letzterer war in der Nachbarschaft als ein geführ licher Schürzenjäger bekannt.
Frau Stanford's Tod
Noö) immer in Dunkel gehüllt. San Francisco, 6. Mürz. Der Call" sagt heute, die lokalen Behörden hatten keine endgiltige Jnformation, daß der Tod Frau Stanford'S (Siehe Bild Seite 5) direkt auf Strych-nin-Bergiftung zurückzuführen sei. Wie ein Auszug aus dem Bericht Über die chemische Untersuchung der inneren Organe Frau Stanford'S sagt, waren Magen, Nieren und Herz in sehr gesundem Zustande, doch wurde eine An schwellung deS Herzens konstatirt, wie sie nur bei StrychninVergiftung eintritt. Spuren von Strychnin wurden im Magen nicht gefunden. Bestechungsversuch. Denver, Colo., 6. März. Senator R. W. Morgan (Rep.) von Boulder Co. erklärte bei Eröffnung der gemeinsamen Gitzung der Legislatur, daß ihre $1500 versprochen und $750 bereits gegeben worden seien unter der Bedingung, daß er im Gouverneurskontest für Adams stimme. Er übergab das Geld Distriktsanwalt George M. Stilzer, der die Personen anklagen wird, die angeblich den Senator be'stechen wollten. Auch die Legislatur wird ein Komite ernennen um die Sache zu untersuchen. Denver, Colo., 6. März. Der Mann, welcher nach Sen. Morgan'S Erklärung den Versuch gemacht hat, ihn zu bestechen, ist JameS M. Herbert, Vize-Prüsident der Colorado & Southern Bahn. Senatorwahl. JeffersonCity, Mo., 6. März. Die heutige Abstimmung ergab folgendeö Resultat: NiedringhauZ 52, Cockrell 63, KerenS 15, McKinley 5, Kirkham 1. Chadwick-Fall. Eleveland, O., 6. März. Heute Morgen begann vor Richter Taylor im BundeS'KreiSgericht der Prozeß gegen Frau Cassia L. Chadwick wegen Verletzung der Bankgesetze. Während der Gerichtssitzung siel Frau Chadwick in Ohnmacht. Die Sitzung mußte vertagt werden. Unter den Bemühungen zweier Krankenwär terinnen erholte sich Frau Chadwick wieder, war aber sehr schwach. Die Advokaten behaupten, die Anklage könne nicht die nothwendigen Beweise zu einer Uebersührung beibringen. Ende eines Kartens p i e l e s. Akron, O.. 6. März. Bei einem Kartenspiele brach in der italie nischen Ansiedelung Mogadire ein Streit aus, an dem sich nach und nach 75 Personen betheiligten; vier Personen wurden ernstlich verletzt. Sheriff Baker verhaftete 22 Personen wegen AngriffS, mit der Absicht, zu todten. Katholische Vereine. New Orleans, 6. Mürz. Das Exekutiv.Komite der Föderation katholischer Vereine, hielt hier seine jährliche Sitzung und beschloß die National.Konvention am 10. Okt. hier abzuhalten. C i n c i n n a t i, 6. März. Das Exekutiv'Komite des Zentralvereins deutscher katholischer Vereine beschloß, die goldene Jubiläums Konvention hier am 10. 13. September zu halten. Eine große Zahl von Erzbischöfen und Bischöfen wird zu derselben er-scheinen.
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T. O. Gasaway, M.D., der zuverlässige SpezZalist Der Mann der kurirt.
Parlamentarier
Unter Vartholsr's Vorsitz. Washington, 6. März. In einer Sitzung deS amerikanischen Zweiges deS Verbandes der Parlamentarier wurde Vorsitzer Bartholdt ermächtigt, Deleg'aten zu der Konvention zu ernennen, die im September in Brüssel statt, findet. Man einigte sich über 3 Vorschläze, die der Konvention gemacht werden sollen: Einladung an die Mittel- und lüdamerikanischen Länder sich dem Verbände anzuschließen; Erweiterung der Jurisdiktion des Schiedsgerichtes im Haag auf specielle Fälle durch einen allgemeinen Schiedsgerichts - Vertrag; Bildung eines internationalen KongresseS um einen solchen Vertrag zu formuliren und zu verhandeln. Herr Bartholdt gab der Ansicht AuSdruck, daß in internationaler Vermittlung nichts Wesentliches geschehen sei, weil die vorbereiteten Schiedsgerichtsvertrüge mit europäischen Regierungen nicht abgeschlossen worden seien. Aber die Vorschläge, welche der amerikanische Zweig der Konvintion in Brüssel vorlegen werde und die genau definirten, was Gegenstand internationaler Vermlttlung sein solle und was nicht, würden praktischer sein und mehr zum internationalen Frieden beitragen. Bezüglich der Einladung, die an süd- und zentralameriranische Republiken gerichtet werden soll, erklärte Herr Bartholdt, er habe Zuficherungen, daß jede der Regierungen die Einladung annehmen werde. Die Hauptarbeit der Konvention werde sein, den allgemeinen Schiedsgerichtsvertrag zu formuliren. Einbruch. Charlotte, N. C., 6. März. In den McAdenöville -Mühlen zu McAdenSville, 17 Meilen von hier, wurde letzte Nacht eingebrochen. Die Banditen müssen die Kombination gekannt haben, denn nur die innere Thür des GeldfchrankeS war erbrochen. ES wurden $15 20,000 gestohlen. Von den Thätern hat man keine Spur. Zugskollision. C an ton, O., 6. März- Ein leerer Passagierzug der Wheetlng & Lake Erie-Rahn stieß mit einem Fracht zuge zusammen. Getödtet wurde Lokomotivführer Tschantz, verletzt Loko motivsührer Geo. Wise und mehrere andere Zugbedienstete. Gegen Amerikanisirung. Washington,, 6. März. Mayor Todd von San Juan, Porto Rico, war heute beim Präsidenten, um gegen die Amerikanisirung Porto RicoS durch einige dortige amerikanische Beamte" zu proteftiren. Da die Zeit deS Präsidenten sehr beschränkt war, wird Todd wiederkommen, um die Sache zu besprechen. Familie ermordeti Der Hausvater verhaftet. D a n V i l l e , Ark., 6. März. Ein vierfacher Mord wurde zu White ley, zwölf Meilen von hier begangen; die Opfer sind die Frau und drei Kinder des Farmers JameS Jnce, der als verdächtig verhaftet wurde. Die Leichen wurden von Nachbarn gefunden; sie waren mit einer Axt furchtbar zugerichtet. Jnce meldete selbst hler den Mord und sprach die Befürchtung au 5, die Nachbarn könnten ihn für den Mörder halten und ihn lynchen. Dr. Gasawatt Varicocele, tzydrocele,
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Vchottische Hochlandsfitten. Das schottische Hochland ist reich an eigenartigen Sitten, von denen eine der merkwürdigsten und zugleich altesten sich in den Pipers, den schottischen Pfeifern, verkörpert. Sie bilden sozusagen die Hausmusik in jedem vornehmen Schloß der Hochlande und erscheinen gegen Ende des Diners. Diese nationale Tafelmusik darf in keinem altschottischen Herrensitz fehlen, sie fehlt auch nicht auf den dem Könige von England gehörigen Hochlandsschlössern und trägt noch wie vorJahrHunderten zur Erhöhung der fröhlichen Stimmung der Tischgäste durch ihre populären Weisen bei. Gewöhnlich besteht solche Kapelle aus acht Männern, und jeder Schloßherr setzt seinen Stolz darin, möglichst große und schön gewachsene Männer mit ausgeprägtem, edlem Hochlandstypus zu halten. Die Musik beginnt nicht im Speisesaal, sondern tönt, nachdem eme längere Reihe daneben belegener Gemächer geöffnet ist. zuerst nur schwach vernehmbar, aus weiter Ferne heran. Näher und näher klingt die melancholische, rhythmisch scharf accentuirte Musik, in der man Waffengeklirre, Waldesrauschen und Liebesflüstern zu hören glaubt, halb Marsch, bald Lied, bis die acht Pfeifer den Speisesaal betreten, um die Tafel herumziehen, dabei immer eine wehmüthige Marschmelodie blasend, und endlich dem Hausherrn gegenüber in eine?' Reihe aufgestellt bleiben. Sie tragen die so kleidsame,' schottische Vergtracht, den bis über die Knie herabfallenden Kilt und über der Schulter den Tartan, eine Art Jacke. Jeder führt einen Dudelsack, den sie mit großer Geschicklichkeit und trotz der ungefügen Formen des Instruments mit gewisser Eleganz handhaben, dazu eine Fahne mit den Wappen desHausHerrn und Farbenbändern. Zum Schluß spielen die Pipers in der Regel fröhliche Tanzweisen auf, die mit einer Art von recitativem Wechselgesang begleitet werden und in einen sich wieverholenden Refrain auskaufen.
.-. Sepp und die Flinte. In der Nähe eines Bauernhofes trieben sich eine Unmenge Krähen umher, und Sepp, des Huberbauern zweiter Sohn, versuchte sie immer zu vertreiben, jedoch mit dem Erfolge, daß sie nach kurzer Zeit wiederkehrten. Da entschloß er sich nun. den Unverschämten mit Pulver und Blei zu Leibe zu gehen. Er nahm eine alte, einläufige Flinte, System Vorderlader, mit der wohl schon sein Urgroßvater geschossen hatte, verschaffte sich Schrot und Pulver und . machte sich NUN an das Stopfen. Den ersten Schuß hatte er glücklich hineinpraktizirt, als ihm der Gedanke kam, es wäre doch vortheilhaft, gleich noch ein zweites Mal in unmittelbarer Folge zu schießen. Um diesen Plan ausführen zu können, schob er noch eine zweite Ladung vorn in den Lauf, in der Meinung, beim Abfeuern fliege zuerst diese hinaus und dann beim abermaligen Losdrücken die andere. Nach diesen Vorbereitungen schlich er sich an die Krähen heran und stellte sich in Positur. Im günstigen Augenblick legte er an und drückte los. Ein donnerähnlicher Knall und der Sepp wälzte sich am Boden, während das Schießeisen weitab flog. Die Krähen machten sich natürlich hne Schaden davon. Durch die furchtbare Entladung angelockt, kam nun eilig Sepp's Bruder herbei. Mit den Worten: Ja, was is' denn passirt?" wollte er eben die weggeschleuderte Flinte aufheben, da rief ihm der verunglückte Schütze, der immer noch am Boden lag, ganz ängstlich zu: Laß die Buchs' liegen, Hans, da is' no so a' Luder-Schuß drin!" Ein neu.es Uebel. Ach, Herr Doktor, neulich, als ich von Jhnen ging und mehrere Schritte gegangen war, bekam ich furchtbare Schmergen." W denn?" In der Bahnhofstraße." DR. GASAVAY & CO., die alte znve.läsflgen
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ist ine anerkannte Autorität in Senaudluna von
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