Indiana Tribüne, Volume 28, Number 162, Indianapolis, Marion County, 2 March 1905 — Page 4
Judtäna Trtbune. 2; März 1905.
Jndiana Tribüne. CttanI starten von bet O tratet 0 S. Indianapolis, Ind.
vsrrz O. Thudlum Präsident. GeschäftSlocalt No31 Süd Delaware Straße. TELEPHONE 2K9. Kr.tcred at the Pott Office oi Indianapolis at second dass matter. Gin Ante Mortem Nekrolog. , ES ist wahrlich ein Glück, daß unsere jammervolle Legislatur nur noch wenige Tage weiterfündigen darf. Der Anli'Truft'Vorlage wurde nun auch vom Senat durch Ablehnung ein unrühmliches Ende gemacht. Als AuS rede dient, den für Ablehnung stimmen den Senatoren der Umstand, daß die individuellen Fabrikanten deshalb gegen die Annahme der Vorlage proteftirten. weil auch ihre Organisation, welche zum gegenseitigen Schutze gegen die Trusts" dienen soll, dadurch unge setzlich werde. Ein Argument der Sophiften-Schule würdig, denn wenn ein Gesetz geschaf fen wird, welches die Trusts bekämpft, so ist doch eine PrivatOrgan!sation zur Bekämpfung der Trusts nicht mehr nöthig. Und ein wirksam abge faßteS Gesetz ist doch unbedingt eine bessere Waffe gegen die Trusts als eine Organisation der individuellen Fabri kanten. Auch war ja nicht beaöstchtigt, durch das Gesetz einer Klaffe von Fabrikan'! ten, sondern -der Gesammtheit Nutzen zu bringen. Wie eS jetzt steht, wird das Volk von beiden Seiten auZgebeu tet und ist denselben widerstandslos preisgegeben. Die Lobby hat wieder einmal gesiegt und die Jntereffen der Bevölkerung des Staates find schmülig geopfert worden. Mehrere Ehren Denkmäler werden von der Legislatur verdienten Män nern gesetzt sich selbst aber setzte ste eine Schandsüule. ' Unter Vorspiegelung hoher Moralität raubte sie dem Arbeiter sein SonntagS'Vergnügen und gab Ausbeutern alle nur möglichen Privilegien'. Nie fanden Lobbyisten einen besseren Boden !für ihre korrumpirende Thätigkeit wie diesmal in den Hallen unserer gesetzgebenden Körperschaft. .Sie haben vtfch dort zusammengefunden wie Geier welche AaS wittern. Grast und Budel durchziehen die ganze Session. Die EigaretteN'VerbotZ-Vorlage war eine Graft-Bill. Sie war anscheinend eingereicht um einem Uebel zu steuern In Wirklichkeit aber bezweckte sie. nur, den Tabaktrust zu schröpfen und Jeder mann kann-sich das an seinen fünf Fingern abzählen. Auch die Temperenz-Vorlagen gehören in dieselbe Kategorie, weil man gerne von der einträglichen BrauereiIndustrie, ohne Aktien zu . besitzen, Dividenden ziehen möchte. Diesen Craft"-Vorlagen wird dann eine besondere Wichtigkeit durch den Deckmantel.der hohen Moral gegeben. Vorlagen die aber wirklich dem allgemeinen Besten dienen, bei denen eS aber nichts zu holen giebt, wie die Epileptiker-Bill und die Bill gegen NahrungsmittelFälschung, welche , kein redlicher Vertreter deS Volkes abweisen würde, , werden kurzer Hand bei Seite geschoben und vernachlässigt. Ein einzelner BestechungS . Fall ist nun in den Händen der Großgeschworenen. Herr Bennedict, der Couaty-StaatS-Anwalt, steht einer Aufgäbe gegenüber, die, wenn er sie glücklich zu lösen im Stande ist, ihm den Dank der gesammten Bevölkerung sichern wird. Er weiß, daß der vorliegende BestechungSfall nicht der einzige fein kann und seinem Scharfsinn und seiner Energie liegt eS ob, die sämmtlichen Schuldigen zu entlarven. - Wenn die CitizenZ-Liga, wehe' bei den Wahlen den Mund so voll nimmt, ihm uicht die Unterstützung giebt, die sie ihm in erster Linie schuldet, so soll er sich an das Volk wenden welches zu ihm stehen wird. Also frisch ans Werk Herr Benedict und den Heuchlern die MaZke abgeriffen. Herr Ed. L. Preetorius hat den ihm zugedachten Orden dankend abgelehnt. (Westl. Post.) Herr Preetorius hat gehandelt wie es von.dem Sohne des alten Haudegens Dr. Emil .Preetorius dem Nestor der Deutsch Amerikanischen Journalisten nicht anders zu erwarten war. Zwar war di: ihm zugedachte Auszeichnung durch feine Bemühungen um dem Erfolg der deutschen Ausstellung in St.
Louis mehr als verdient, aber schließ lich bleibt uns ein PreetoriüS ohne Or
den sympathischer einfach als würdiger Sohn des alten 48er Freiheitskämpfers, als andere mit. Aus Christiana, 11. Februar, wird uns geschrieben: Die politischen Beziehungen zwischen Norwegen und Schweden sind plötzlich, doch nicht un erwartet in ein sehr ernstes Stadium getreten,, nachdem die Verhandlungen über die Einrichtung eines selbftstündi gen norwegischen KonsulatöwefenS end giltig gescheitert sind. Der König hat seine Entscheidungen über den Abbruch der Verhandlungen den Ausdruck seines Wunsches und seiner Hoffnung hinzu fügt, daß die beiderseitgen Differenzen über die KonsulatSsrage nicht zu einer Gefährdung der Union zwischen beiden Ländern führen würden. Dagegen hat eS der norwegische Ministerpräsident Hagerup in setner übrigens ebenso ftaatSmännlschen, - wie würdtgen Erklärung vor dem Storthing, dem er den negativen Verlauf der VerHandlungen mittheilte, offen ausgesprochen, daß man die Frage werde in Erwägung ziehen müffen, ob sich für die Fort setzung des freundschaftlichen Verhält nisseS zwischen Schweden und Norwe gen in Zukunft eine freiere Form werde finden lasten, als die gegenwärtige der Union. Schon feit geraumer Zeit waren die Verhandlungen über die Konfulatsfache in Schwierigkeiten gerathen, nachdem sie anfangs das beste Ergebniß versprochen hatten. Unleugbar ist im Laufe der Verbandluugen ein Stimmungswechsel auf schwedischer Seite erfolgt. Ebenso entgegenkommend, wie zu Anfang, ebenso spröde war man zuletzt gegen die norwegischen Anträge. Woher erklärt sich dieserUmschlag? Zar Beantwortung die serFrage hat.mannorwegischerseitS nach unserer Anficht , durchaus zutreffend auf den Einfluß hingewiesen, den das große Völterringen im fernsten Osten auch auf die skandinavische Politik ausübt. Als vor AuSbruch des Krieges Ruß. land- mit brutaler RücksichÄosigkeit Flnland vergewaltigte, war in Sdweden die Besorgniß weit verbereitet, oaß nach Finland Schweden an die Reihe kommen würde. Man empfand daher in Schweden das Bedürfniß engsten Zusammenhaltes mit Norwegen, um sich gegen den übermächtigen Nachbarn im Osten etwas sicherer zu fühlen, und war zu diesem Zwecke auch zu Opfern bereit. Nun aber ist die Situation ganz verändert., Rußland ist in Ostasien engagirt und selbst, wenn eZ sieg reich bleibt, aus lange Zelt hinaus zu sehr geschwächt, um etwaigen Gelüsten auf .Schweden nachgeben zu können. Die Folge ist, daß Schweden das Opfer in der Konsulatssache nicht mehr dringen zu brauchen glaubt und daß die Idee der staatsrechtlichen Superiorität Schwedens über Norwegen, die sögenannte aroßschwedische Idee, wieder Oberwaffer gewinnt. Genau derselbe Vorgang spielte sich vor 50 Jahren ab, als nach Rußlands Niederlage im Knmkriege Schweden recht heraussordernd c'3i Norwegen auftrat und eS in die Rolle eines Va sallenftaateS herabzudrücken suchte. Die Folge war der sogenannte Statthalter streit, der - den ersten großen UnionS streit einleitete. ES darf aber nicht übersehen werden, daß Norwegen heute wirthschaftlich wie kulturell ein weit höber entwickeltes und sicherer gefeftlg teS 2atrt ist, als vor 50 Jahren; und ferner, daß das Land in diesem Augen blicke in der Konsulats- wie in der Unionsfrage absolut geschloffen hinter dem Ministerium steht, daS, wohl ge merkt, ein konservatives und kein radi kaleS ist. Die Norwegen verlangen ein selbständiges Konsulatswesen, well auch ihr Handel vom schwedischen selbstständig, ja zuweilen sein Konkurrent ist, wie zum Beispiel beim Holzexport nach Norddeutschland. Die schwedische Forderung, daß die, schwedischen Ge sandten und der schwedische Minister deS Auswärtigen das Recht der Kon trolle, eventuell sogar das Recht der SuSpention der. norwegischen Konsuln haben sollen, ist ersichtlich geeignet, die geforderte Selbständigkelt.deS norwegifchen KonfulatSwesenS illusorisch zu machen. Ist eS nun der konservativen und der gemüßigt-liberalen Partei nicht ohne Mühe gelungen, den früher von den Radikalen bereits auf die Spitze getrze. denen UnionZstreit auf die Konsulats frage zu beschränken, so ist jetzt, nach deren negativen Erledigung, daS Ansehen der Union selbst im ganzen Lande unstreitig tief erschüttert. Die Stimmung des Landes hat eine hiesige St'identenversammlung den Ausdruck gege den, deren Hauptredner unter brausendem Beifall der Zuhörer ausrief: Je weniger wir mit Schweden gemein haben. um so beffer!" Man betont dabei allseitig, daß man keine feindseligen Gefühle gegen' daö Nachbarvolk' hege, sondern daß man nur die alte durch eine neue, wie man meint : zweckmäß!gere Form ersetzen wolle. AI eine solche sieht man ein Schutzbündniß attischen Schwedin, Norwegen und Däne mark.on, wodurch die drei skandinavischen Reiche zu einem einigermaßen wichtigen Faktor in der europäischen Politik erhoben werden könnten. Bei alledem bleibt freilich immer die große Frage : was wird Europa, das dieVeründerungen nicht liebt, dazu sagen?
Zahres-Versämmlung Der Südfeite Turn - Berein Hallenbau - Ge sellschaft.
Mit üblicher Pünktlichkeit eröffnete die Südseite Turnverein
allenbaU'Gesellschaft Die Südseite.Turnhalle'Bau.Gesellschast hielt ihre fünfte Jahresversammlung und Direktorenwahl ab. Der Wahl wurde von allen Seiten ein regeS Jntereffe entgegengebracht und eine große Anzahl der Mitglieder hatte sich zur Theilnahme eingesunden. Die folgenden Berichte wurden in dieser Versammlung verlesen : 7 Das fünfte Jahresfest der Südfeite-Turnhalle-Bau-Gesellschaft wurde am 22. Januar d. I., unter starker-Be-theiligung der Mitglieder, der BauGesellschaft des Südfeite-TurnvereinS und einer großen Anzahl Freunde gefeiert. Bei dieser Gelegenheit hielt Herr Philipp Rappaport die Festrede; der selbe erwähnte, daß er im Auftrage der BorortSbehörde Vorträge in vielen Turnvereinen im ganzm Lande gehal ten habe, aber eS sei ihm bisher keine Halle vorgekommen, welche bei gleichen Verhältniffen, wie die der unserigen. einem Turnverein ein solch' schönes Heim böte; er knüpfte daran die Bitte, daß alle Betheiligten in Einigkeit und Freundschaft mit einander weiter arbei ten möchten, zum Besten des Institutes und deS Nord'Amerikanischen Turner bundes. Der Redner erntete, reichen Beifall bei den Anwesenden. Vorträge der Gesangssection und turnerische Vorführungen seitens der Damenklasse und der activen Turner erhöhten die Fegftimmung. Die Turnhalle - Ballgesellschaft hat auch in dem am 31. Januar beendeten Jahre sehr günstige finanzielle Erfolge aufzuweisen; namentlich waren eS die Rentebeträge, welche , nach Abzug eines Geschenkes von S200 an den Südfeite Turnverein den Betrag von $3715.05 ergaben. Es ist dies das beste Zeugniß für den guten Ruf, den unsere Halle in deut schen Vereinskreisen, sowie bei den Be wohnern der Südseite genießt. . : Im abgelaufenen Jahre .wurden wiederum $2500 von der auf unserem Grundstücke lastenden Hypothek abbe zahlt, so daß jetzt nur noch der Betrag von $15,000 zu amortifiren ist. ES wurde mit der Jndiana Trust Co. ein Abkommen getroffen, nach welchem der vorstehende Betrag an die Marion Trust Eo. voll ausbezahlt werden soll, und unsere Gesellschaft berechtigt ist, nach eigener Wahl Abzah lungen gelegentlich 'der ZinStermine machen zu können, jedoch vor dem 5. Januar 1910 hierzu nicht verpflichtet fein soll. Gleichzeitig erlangten wir die Unter schriften von den Mitgliedern zurück. welche bei Aufnahme der Hypothek im Betrage von $20,000 im Jahre 1900 den von der Marion Trust Co. der langten Bond unterzeichnet hatten. Es waren dies folgende Mitglieder: Henry Victor. Albert Lieber, Fritz Weiffenbach Sr., LouiS Köhler, Fred. Gräber, Daniel Bernd, Peter Bernd, Henry Maag, Wm. Jaus, Mathias Selb, Hermann I. Roy, H. Mitfchrich, F. I. Ahrenö, Fred. I. Muck, Henry Freiberg, John Eitel, Chas. A. Vollrath, Charles I. Reifeis, Fred. Heß, Henry G. Sponsel, Robert Keller, Theodor Sander, ChaS. Gackftetter, Peter I. Herold, John P. Von der Saar, Julius Bottler, H. 553. Riemann, Joseph Lauler, Georz Stände!, Henry Glattfelder. Die Vorgenannten sind nunmehr von jeder Verpflichtung entlastet. ' Namens der Turnhalle-Bau-Gefell fchaft spreche ich den Zeichnern sür ihre damalige Unterstützung freundlichen ant aus. Durch die Eröffnung der DavisStraße, welche an der Westseite unsereö Hallengebäudes, etwa 200 Fuß auf dem Dean'schen Grundstück, vorbeigeführt wird, erwachsen der TurnhalleBau - Gesellschaft erhebliche Kosten. welche nach Fertigstellung den Betrag von $1500 und mehr erreichen mögen. BiS jetzt sind bereits an den StadtSchatzmeister $500 baar bezahlt, welche im Balance-Conto vermerkt find. Ich beziehe mich nunmehr auf den nachfolgenden Kassenbericht: . I
ihre gutbesnchte Sitzung.
üsasseN'Vericht sür die Zeit vom 1. Februar 1994 bis 31. Januar 1905. A. Einnahmen: 1. An Rente vom Südseite Turn Verein, und anderen Ge sellschaften ... 2. Ueberschuß von der Wirthe schaft , 3. Ueberschuß von den Kegel $ 3715.05 1075.70 bahnen 443.25 $5 234.00 B. Ausgaben: 1. Für Allgemeine Unkosten, Drucksachen, Anzeigen und Collections-Provision.... 2. Feuerversicherungs Prämien.. 3. Linsen auf Darlehen 4. Gehälter und Löhne 5. Artificial GaS 6. Electrisches Licht . ... 7. Wasser Indianapolis Water Co 8. Telephon Co 9. Heizungsmaterial 636.11 337.50 822.40 649.15 134.10 690.60 122.06 40.00 361.S5 $ 3793.77 Recapitulation: Einnahmen $ 5234.00 Ausgaben 3793.77 Ueberschuß vom Gewinn und Verlust, Conto $ 1440.23 Valantt'Conto. Einnahmen: 1. An Darlehen von der Jndiana Trust Co. G 5 Prozent... $15000.00 2. Eingezahlte Beträge auf An theilscheine 18529.50 3. Ueberschuß vom Geniinn und Verlust-Conto, 1903 450.82 4. Ueberschuß vom Gewinn und Verlust-Conto, 1904 ..... 1612.10 5. Ueberschuß vom Gewinn und Verlust-.Conto, 1905 1440.23 $37032.65 Ausgaben: 1. Für das Grundstück 150 bei 200 Fuß Prospect Ctr. No. 230 236... $ 5066.25 2. Für Kosten des Hallen-Ge ! bäudes, einschließlich der inneren Einrichtung, der Dampfheizung,Elektrische3 Licht, Gas- und Wasser leitungs Anlagen, Bühnen - Ausstattung, Möbel und Baulichkeiten, im Garten usw $3096al8 Davis Str. Asseßmement 500.00 Kassenbestand 501.22 $37032.65 Indianapolis, 31 Januar 1905. Henry Victor, Schatzmeister. Nevisions.öomite.Bericht. Indianapolis, Ind., 23. Fed. 1905. Wir Endesunterzeichnete bescheinigen hiermit, daß wir die von dem Schatz meister Henry Victor geführten Kassenund Hauptbücher, sowie die darauf be züglichen Belege, über Einnahmen und Ausgaben, in der Zeit vom 1. Februar 1904 bis 31. Januar 1905 einer sorg fältigen Prüfung unterzogen haben und fanden dieselben übereinstimmend und in mustergültiger Ordnung. Daö Bücher.Revistons.Comite : Peter Pfisterer, H. Mitschrich, Albert Metzger. Augu Elbrecht, F. I. Mack. Zur Besserung des Strakeu bahu-DienfteS. Vor mehreren Wochen wurde eine Beschwerde der Bürger .der Englifh Ave. über den schlechten Straßenbahn dienst von der Behörde für öffentliche Arbeiten der Indianapolis Traction & Terminal Co. übermittelt. Die zur Zeit von der Behörde ver. langte Rechtfertigung traf gestern ein und wurde dahin abgegeben, daß durch die Ranglrzüge der Big Four Eom pany die Kreuzungen zeitweise blockirt wurden, Waggons also nicht fahren onnten. Aus einer tabellenmäßig verfaßten Zusammenstellung ist erficht lich, daß die Straßenbahnwagen 40 Mal im verflossenen Monat warten mußten und in einzelnen Fällen sogar eine volle halbe Stunde. Die Stadt wird diese Sache mit den Beamten der Big Four Co. verhandeln und die Company soll gezwungen werden, die Kreuzungen in Zukunft so viel wie möglich frei zu halten. :
unter dem bestehenden Gesetze haben nur die untuohncuden (Srunddgcn thumSbesitzer in solchen güllen eine
Stimme und aus diesem Grunde wurde die Entscheidung auf den 15. März verschoben, in der Hoffnung, daß sich alle Jnieresfirten bis zu der Zeit einigen werden. Die Verbesserungen in der Rem brandt Straße und an der Jndiana Avenue, wurden aus gleichen Gründen verschoben, da viele Remonflranzen eingereicht wurden, die erst untersucht werden müssen. Die Bndel-Untersnchnng. Ein wichtiger Zeuge vor den Groß geschworenen war gestern der Kassirer des Denison Hotel Ralph Hassall. Er gab zu Protokoll, daß ihm der flüchtige Baker gleich bei Beginn der Legislatur Sitzung ein Packet Bank Noten im Betrage von $1000 in Bev wahrung gab. Baker entnahm dann dem Packet zu verschiedenen Zeiten $500. Staatsanwalt Benedict erklärt, daß falls alle Zeugen die. Vorladungen er r 11 f r ir r . nlt MAh. tlti(Ah.M tM(l.kM vuuni, ,uii,uyica .vulvcn, punttucy zu ecyeinen, meyr ms me Hälfte der LeaiSlatoren bis moraen Abend vernommen fein würden. Die ... utwiummuiui ocH wun. m.tu mna ivu im vuu uisuu., xj. L Wilson von Vigo.County; Frank Berndt, Logansport, Frank Auble, T ' Russiaville, und Frank B. Long von gtonlfoi, unb cotflt öuflatD ' pger 0 emion. t)om, mo u. A. m -flat f.:.i. o. ouin üyuic. Repräsentant Wilson von Vigo gab an, daß er in English'' Hotel zwei Per. sonen darüber sprechen hörte, daß die Legislatur gekauft fei um eine Ver. längerung deS Amtstermins städtischer Beamten durch die CodisicatinS . Bill herbeizuführen. Der Unbekannte, der Dienstag feine Zeugenaussagen machte, entpuppte ich als Den. Stunkard, der zweite Thür hüeer des Senats. Stunkard, der ein Portefeulle in der Garderobe des Se natö fand, welches ein Certificut über Traction Aktien zum Betrage von S1500 enthielt. Shaw weigerte sich damals angeblich zu eröffnen, auf wessen Namen das Certtficat lautete. Shaw erklärte vor den Großgeschwore nen. daß er von der Sache nichts wisse. Am Nachmittag wurden die folgen den Zeugen vernommen: E. E. Pruitt, Delphi; A. B. Mc AdamS, Boswell; John Sweeney, Tell City; Victor Oberting, Lawrenceburg; I. C. Knox, Ladoga; I. O. Hurst, Zionöville; H. 'W. Kline, Silver Lake, und W. E. Springer, Bartholomew County. Eine traurige Reise. Venern ianaie vier ver aier ves in r-t r R. m Chicago in einem Theater durch Selbst. .W l ? . r1 V . . Y fwi moro aeenoeien iunaen omeu 'll. BarneS hier an. Der gramgebeugte Vater kübrte die Asche seines verstorbe. nen Sohnes mit flch. Nach Aussagen deffelben soll der junge Mann seit einlger Jen unier reilgioser Aufregung nd verslyleoeniiicy eiuinnuiu seoanien geäußert haben, und so waren die nächsten Verwandten durchaus nicht überrascht, als sie von dem plötzlichen Ende des jungen Mannes hörten. Der junge Selbstmörder war früher ein Jnsage deS Jrrenhospitales, wurde aber, da keine Gefahr vorhanden zu fein schien, auf Urlaub entlassen. BarneS beging in .Chicago in einem Theater Selbstmord durch Erschießen. Rene Inkorporationen. JncorporationSgesuche wurden in der Ossice deS Staats Sekretärs wie folgt eingereicht: Lemar Ereamery Co.", Lemar, Capital $7,500; Direktoren George W. Foertsch. S. B. Gilman, William I. Gabbert. William G. Tableman, Geo. C. Held, John Hildebrand und T. M. Thom.' St. John Cigar Co.", Muncie, Capital $12,000; Direktoren, Fred Bartlett, Samuel Gibson und Alfred ttilgore. Towarzuftwo Kawatergi Polskiej im Stefana. Wblting; eine Kranken und Sterbekasse; Direktoren John Ko ner, Frank Liebert und KaSmier Wysock. Bauerlaubnißscheine. Eya McLeland, Apartement.HauS, Park Uvenue nahe 24. Str. Na tional Furnimre Co., Reparaturen, 335 West Washington Str., S5000.
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ZweMl, Creditbriefe, Postantseisungen, auf alle Städte Europas. Kchiffsscheine von und nach Europa. An- und Verkauf auöländi fchen 'Geldes. No. 35 Süd Meridian Str. Mercliaiits National Bank. Millionäre können wir nicht Alle X erwarten zu werden ; jedoch kön J hihi tl , . I u . ... VYT -1 f fl l I n " wvu ihiiv I ' 1 1 uru iiiii 411 rinrni JMxnniiTsTTin gelangen, wenn gesundes urtheil bei oen Ausgaven anqewanöt wird. Viele eute, m ihrer Beaieide reich ,u werden, werfen alle Vorsicht in den Wind und rlsklren ihre Ersparnisse in Uner tt(r ,,MrtÄM s W(Tllö' r" r "",""U''" .Mf uvel QUiuort Nickis e nbr naen. ff find die entschlossenen, svftematiscken Ersparnisse von kleinen Summen, die f fl.f . m - .. ' ' zum rsolg fuhren. Als 1 vu.ifuiAf . rc: . rr . i-1 . r äonatg nbcn Wonat mit Hefet 0e" schakt. für die näökicn ithn Jakre. I ' r.L c ' ' r eiaieoi 01c duoicuC (summe von $1,399.32. vsvl VKIISV CO.. Capital $1,000,000. Ueberschuß 5250.000. Ecke Washington Str. und Virginia Ave., Kapital und Ueberfchuß 860,000 Hilfsquellen 5,000,000 Genügend ffacilitäten um die Geschäfte der vankm, Bankiers, Corvorationen und lonen in Obhut zu nehmen. Reguläres NegierungsDcpofitorium. Direkte Bank Verbindungen in jedemCounty in Jndiana. Frnk L. Vowell, President. rs. F. hurchmn, Vtce.Prksident. . O, &9trt, Kassirer. 21. 1. Ehurchma. HklftaZfirer. 12 Prozent jährlich. Zinsen zahlbar dicrtcljShrlich. Dividenden blende Aktien in etailirten. I . . . . anmarmr . Geschäften m ?!ndianavolis. FlÄnlaUMR I s - I ges. Benere vlcyeryett aiS eine Bank. Um t Aßc unoigung. I j f -1 1. en r a 1 m . no garann von der -Germania Investment Company.. Qinm $10,ooo. & STAHL ....Deutsche Advokatur.... 607 State Life Gebäude. c. 8 7 Rcchtsanwalt... lFrühn Etaattaawalt.) 323-323 Jndiana Trust ebande Telephon (neu). 150. Soeee Burton & Stahl, ...Nechtsanvattc... W. H. Burton, früher Konsul in Deutschland. John Stahl, früher' Gehilfs Staatianwalt. Deutsche Advokaten und Notare Praktiziren 'in allen Gerichten der Ver. Staaten. 67 State Life Gebäude. eue Telephone 5981. 000000Q000004,$G$0000Q0C0 1AKE ERIE &WESMI R.R. ....Fahrzeit der Züge.... fahrt Sukuns Toledo, hieazo d rttchiganErrreß 7.15 tio.li loledo, TerroU nd Chicago Lim is.ia . f tjts Mchigau vty, Muncie u.LafahetttLpl. 7.10 fKXIS I3ali(5 t asSgeaommra CoEniaal.
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