Indiana Tribüne, Volume 28, Number 162, Indianapolis, Marion County, 2 March 1905 — Page 1

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- v Erscheint leben Nachmittag. Jahrgang 28. Indianapolis, Ind., Donnerstag, 2. März 1905, No. 162.

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Der NIng gehört dem Mädchen. Friedensrichter Smock entschied, daß Clara Fleece die rechtmüßige Besttzerin des ihr von Walter Smith geschenkten Diamantringes sei. Smith reichte ge gen dieses Urtheil vor dem Superiorgerichte Berufung ein und der eigentliche Kampf um den Besitz des Ringes hat erft jetzt begonnen. Der Fall erregte beträchtliche Aufsehen, da beide Kon testanten gesellschaftlich gut bekannt find und da mehrere Punkte, welche zurEnt' scheidung führten, gleichfalls der Sache Interesse liehen. Smith? Anwälte verfochten den Pnnkt, daß Frl. Fleece, in dem sie die Geschenke zurückzugeben versprach und indem sie dieselben für Smith auf den Tisch gelegt hatte, ihr Besitzrecht ausgab und daß dieselben dadurch SmithS Eigenthum wurden. Der Richter entschied jedoch, daß sämmtliche Sachen von nur solch geringer Größe waren, daß Smith dieselben leicht hätte mit sich nehmen können und daß, solange Smith die selben nicht von - dem Tische nahm, keine Ablieferung stattfand. Anstatt die Sachen in Besitz zu nehmen, soll er sich in ein Argument eingelassen haben und dann soll er plötzlich das Zimmer verlassen haben. Hätte Smith die Sachen an sich genommen und diese! ben dann irgendwo hingestellt, während er seine Unterredung fortsetzte, so rofir den die Geschenke rechtmäßig in seinen

Besitz wieder übergegangen sein und er wäre berechtigt gewesen, dieselben jetzt zurückzuverlangen. Damen-Verein des Deutschen Sauseö. Die nächste monatliche Unterhaltung (Euch) des Damenvereins des Deut schen HauseS findet Samstag, den 4. März statt. Frau William A. Koehne, Frau Fred. M. Bachmann. Frau Geo. Mannfeld und Frau John Giessen wer den die Arrangements für die Unter Haltung treffen. Hl - Drelkig Minuten Aufenthalt. Der New York Limiteö Pennsylvania Zug vom Osten, auf der Fahrt nach hier, kam nahe 'New Madison, Ohio, plötzlich zum Halten und fuhr dann zu rück, um dem Maschiuenmeister George P. McGrew Gelegenheit zu geben. seine ihm verloren gegangenen künftli chen Zähne zu suchen Da aber nach halbstündigem Suchen dieselben nicht gefunden werden konnten, fuhr McGrew endlich schweren Herzens zahnloö weiter. Die Verspätung von 30 Mi nuten wurde auf der Fahrt nach hier wieder eingeholt. Unfälle. Indem sie mit einem Topfe kochender Milch zu Falle kam,' verbrühte sich Frau Joseph Fischer, 650 Süd Alabama Straße, Arme und Körper in äußerst schmerzlicher, zum Glücke jedoch nicht in lebensgefährlicher Weise. Ein Waggon der Jndiana Union Traction Co. kollidirte gestern Abend in der Nähe der Highland Ave, und 34. Str. mit einem Buggy, wcl cheS durch die Wucht deS Anpralles de molirt wurde. Samuel JoneS, der sich in dem Gefährte befand, wurde eine Strecke weit gerollt, ehe es gelang den Waggon zum Stillstand zu bringen. JoneS wurde nach der Stadt gebracht und ließ sich feine Verletzungen, die, so, weit sich zur Zeit feststellen ließ, nur aus leichten Kopswunden bestanden, zu nähen. Er wurde später in seine Woh nung überführt. D i e L e i ch e des in Battle Creek, Mich., gestorbenen Joseph W. Daviö wird heute hier vom Hause seines Sohneö Henry L. DaviS, 313 Nord Pine Str., aus zu Grabe getragen werden. DaviS war der erft: Feuerwebrchef der Stadt Indianapolis., " Wohin gehen feit am FastnaStö 5!ontaa, den . Zläxt ?

Ans der Ossice der Gesundhelts-

Behörde. Während des vergangenen Monates wurden der Gesundheitsbehörde 70 Fälle von ansteckenden Krankheiten ge meldet. Typhus Fieber steht mit 40 Krankheitsfällen an der Spitze und in fast jedem dieser Fälle wurde schlechtes Wasser als Krankheitsursache feftge stellt. Einzelne der Kranken hatten Stadtwasser gebraucht, während andere sich nur an Brunnenwasser ausschließlich gehalten hatten. Die soweit gemeldeten Typhus Todesfälle belaufen sich auf 6, doch wnd sich diese Zahl nach Vervollständigung der Tabellen noch erhöhen. Zwölf Fälle von Scharlach, zwei Erkrankungen an Masern, vierzehn an DiphtheritiS und ein ölatternfall wurden gemeldet. Unter allen Krankheitenforderte die Lungenentzündung die meisten Opfer. 60 Todesfülle, welche dieser Krankheit direct zugeschrieben werden, sind soweit gemeldet. Schwindsucht steht nach der Lungenentzündung an zweiter Stelle auf der Liste. -m Untersuchungen zeitveilig eingestellt. Die in aller Stille vorgenommenen Untersuchungen bezüglich des Zustandes unseres Leitungswassers sind zur Zeit wegen Meinungsverschiedenheiten zwi schen Dr. Keene, dem StadtgesundheitSbeamten, und Prof. Jordan zum Abschlüsse gekommen. Nach Aussagen von Dr. Keene soll die WasserCom panie verlangt haben, daß das zu im terfuchende Wasser zu bestimmten Zeiten bestimmten LeltungSröhren entnommen werde und seiner Ansicht nach würde eine derartige Untersuchung nicht einer öffentlichen Kritik enthoben sein. . Dr. Keene beschuldigt die Compagnie aber nicht, daß sie diese 5 aus selbstsüch tigen Zwecken vorgeschlagen habe, um zu dieser festgesetzten Stunde die Was serzufuhr etwa zu verbessern. Auch soll die unvollständige Ausrüstung des städtischen Laboratorium theilweise den Grund zu der temporären Unterbreche ung geliefert haben. Eine Lampe, mittels welcher man im Stande ist. Bacterien in gleichmäßiger Temperatur zu erhalten fehlt soweit. Dr. Keene hat einen derartigen Apparat in Ber lin bestellt, doch ist derselbe bis jetzt noch nicht eingetroffen. Das L abora torium der WasserwerkSGesellfchaft da gegen ist eineS der bestausgestatteten des Landes. Wieder verhastet. Kaum hatte er sich vorbereitet, auf Bürgschaft hin die Freiheit zu erhalten. da wurde E. S. Earley . aus Evans ville, der dort eine Arbeitsagentur be trieb, schon wieder verhaftet. Postamts . Inspektor gleicher hatte inzwischen einen Hastbefehl gegen den Mann erlangt, und zwar auf Jnfor mationen hin, welche I. 5. Austin aus Farmersburg, der durch die Agm tur übervortheilt zu fein behauptete. geliefert hatte. Early wurde zum Vorverhör nach der Office des MarshallS gebracht und vor Ver. StaatenCommissär Joung verhört. Seine Bürgschaft wurde dann von $500 auf $1500 erhöht. Er wird am 9. März nochmals verhört werden. Die Frau, welche mit Early zusammen verhask': wurde ist nach Ansicht der Behörden ihm nicht angetraut, seine rechte Frau soll vielmehr in Ro cheger, N. I., wohnen. Early war überrascht, machte jedoch keine dieSbe züglichen Aussagen. Postossice-Jn spektor Fletcher verreiste gestern und man glaubt, daß er nach Cleveland, Ohio, ging,, um dort weitere Be weise gegen die StellenvermittlungZAgenturen, deren Geschäftsführer ver haftet wurden, zu erlangen. Die Postbehörden sind entschlossen, genü gend Beweismaterial gegen die Ver hafteten zu sammeln, um dieselben völlig aus dem Geschäfte zu vertreiben. Haucht die B0NANZA.

Besserer Feuerschutz geplant.

Seit dem großen Baltimore Feuer haben die Behörden der Stadt von den Plänen eines Hochdruck'RöhrensystemS gearbeitet, welches in vorkommenden Füllen genügenden Wasserdruck zu liefern im Stande sein werde. Stadt Ingenieur Jeup arbeitet jetzt an einem ähnlichen Plane. Er sagt, daß eS von großer Hilfe für die Feuerwehr fein werde, falls sie direkt aus den Haupt röhren, austatt aus den Hydranten das Wasser erhalten können, da dieser Druck sowohl, wie auch Menge des gelieserten Wassers auf ein bestimmtes Quantum beschränken. Verbindungen in Abständen von je 100 Fuß würden nach Ansicht deS IngenieurS für Jndianapoliser Verhält nisse genügen und er gedenkt der Wasser Company die Sache zur Be rücksichtigung zu unterbreiten. Aus trag, die schon lange geplante 36zöllige HauptleitungSröhre zu legen, ging gestern von Seiten der Behörde für öffentliche Arbeiten der Wassergesell, schaft zu. Diese Röhre wird die nach dem Stadtcentrum hin gelieferten Wassermengen bedeutend vermehren. Diese Hauplröhre wird von der Riverfide Pumpstation aus, die Jndiana Ave. und die Illinois Str. entlang nach der Stadt führen und dann werden Zwtigröhren in die Querstraßen vertheilt werden, um auch hier für die großen Gebäude genügend Feuerschutz zu sichern. Jndianapoliser erschoß sich in St. LouiS. Frau Edward AmeS, 40 Jahre alt. früher hier wohnhaft, wurde gestern in St. Louis mit einer Kugelwunde im Herzen todt aufgefunden und nimmt man an, daß sie die That aus Furcht vor Mißlingen einer geschäftlichen Spe culation vollbracht habe. Auf einem von ihr hinterlassenen Zettel, richtete sie an die ihr befreundete Frau H. K. LandiS das Ersuchen, ihre 13 jährige Tochter Rose in Ohut zu nehmen. Frau AmeS ist ein Mitglied der Doughters of Rebekah, sie kam vor 13 Jahren von JoungStown, Ind., nach hier. Ein Jahr , später ging sie nach St. Louis, kehrte aber doch wieder nach hier zurück. Frau AmeS soll schon schon früher deS Oefteren der ihr be freundeten Frau LandiS gegenüber er klärt haben, dieselbe möchte im Falle, daß etwas pafsirte sich ihrer Tochter an nehmen und sie einem Waisenhaus übergeben. Gottlied Leukbardt, .Die gemüthliche Ecke," Ecke Noble undMarket Str. Personal-Notizen. Im Befinden deS Herrn Aug. Hart mann von No. 324 Nord California Straße, des Buchhalters der Arche", ist, wie seine Freunde mit Bedauern vernehmen werden, seit mehreren Ta gen eine Wendung zum Schlimmeren eingetreten. Herr Hartmann siel, wie bekannt, vor etwa Wochenfrist und er litt einen Rippenbruch; die gebrochene Rippe, sowie auch die beim Sturze da vongetragenen Quetschungen haben Athembeschwerden hervorgerufen, unter denen der Patient schwer zu leiden hat. Fcnervehrlente nter Anklage. Arthur Lee und John Sulllvan, zwei Feuerwehrleute hatten sich gestern vor der SicherheitSbehörde gegen die Beschwerde der Trunkenheit zu verant Worten. John Sullivan bekannte sich schuldig. Er hatte am Abende des Süd Meridian Str. Feuers, äls.e tau und nob und vurqsroren war wie er zugab, mehrere Schnäpse zu sich genommen. Lee beftritt seine Schuld er gestand zu spät gewesen zu sein, ent schuldigte' sich damit, daß er am Abende vorher in seinem Hause Gesellschaf hatte und daß er am nächsten Morgen zu lange schlief. Die Behörde faßte keine Beschlüsse, da die Abftcht vorliegt, diese Anklagen näher zu untersuchen.

Neger-Tonstabler verhastet. Charles McDonald, der farbige Con

stabler des Friedensrichter Nickerfon, betrat gestern gestern Abend eine Wirth chast an der West Washington Str. znd gerieth hier mit Wm. Thompson und John Hennessey in einen Streit, der damit endete, daß McDonald den Versuch machte, Hennessey zu ver hasten. . Nach Aussagen Hennessey's griff McDonald ihn beim Rockkragen und darauf hin habe er denselben dann zu Boden geschlagen, worauf hin Mc Donald dann seinen Revolver gezogen haben soll, den ihm Hennessey abnahm und ihn mit dem Kolben desselben ver .... eine. Die Radlerpolizisten wurden herbei gerufen und Hennessy wurde unter der Anklage deö thätlichen Angriffes ver haftet. Gegen Thompson, der gehol fen haben soll, wurde die gleiche An läge erhoben. , McDonald nachdem er im DiSpen farium verbunden war, wurde gleich falls verhaftet. Angeblich soll Mc Donald ohne Abzeichen oder sonstige Zeichen seiner Würde" sich angemaßt haben, Hennessey zu verhaften. Hen nessey und Thompson sind Weiße. Sitzung der Schnlbehörde. In der Sitzung der Schulbehörde brachte der Superintendent der öffent lichen Schulen seinen Monatsbericht zur Verlesung. Die Schulen wurden am Monatöschlusse von 25,249 besucht Einen erfreulichen Zuwachs zeigt der Besuch der Abendschulen, 565 Schüler nahmen zur Zeit in denselben Unter, richt, ein Zuwachs also über das Vor jähr von 157 Schülern. Laufende Rechnungen imVetrage von S66,816.36 wurden bewilligt. Diese Bewilligung schließt die zahlenden Salaire ein. Der Leiter deS Schulturnunterrichts, Wil liam Stecher, hielt vor der Behörde eine längere Ansprache, in welcher er die Anlage öffentlicher Bäder am Canal besürwortete. ' 'Die Angebote für die im nächsten Jahre zu liefernden Schultische wurden entgegen genommen, gleichfalls Ange böte für Opernstühle, welche im Audi torium der Shortridge Hochschule, zur Verwendung kommen sollen. Auch wurden Angebote für Feuer leitern, welche am No. 4 Schulhause, Ecke Blackford und Michigan Str. an zubringen sind, entgegen genommen. Andv A. Wicke rö Wirthschaft befindet sich Ecke West Michigan und Sheffield Str.. in Haughville. Capitän Jacob L. Vieler geehrt. Capitän Jacob L. Vieler iß durch eine von Washington eingetroffene Auf forderung, alS Marfchall in der gro ßen Parade bei Jnaugurirung des Präsidenten zu fungiren, geehrt worden. Leider fah sich Herr Vieler genö thigt, . die Auszeichnung abzulehnen. weil feine Gattin leidend ist, doch wird Major ChaS. Vieler, der Sohn des Herrn Jacob Vieler, an seiner Statt fungiren. , ,,, I m Staatsobergericht von Wa ist das Urtkeil des Krelsae richts bestätigt worden, welches dem Er-Deputy Bundesmarschall W. A. Richards eine Zuchthausstrafe von 13 Jahren zudiktirte. Im Januar vor zwei Jahren drangen maskirte Räuber in da.s Haus von Peter Sullivan zu 5amilton. der eine bedeutende Geldsumme von der Bank gezogen hatte. Die Kerle unterwarfen rne Frau einer schrecklichen Tortur, indem sie ihr mit einem brennenden Lichte die Fußsohlen, verbrannten, bis sie den Versteck deö Geldes angao. vwj der. Verfolgung wurde der notorische Räuber Frank Baird durch einen Schuß verwundet und nach seiner Verurtheilung nannte er Richards alö den Raubgenossen, von welchem auch der. Raubplan ausging. Richards flüchtete nach Mexiko, vor einiger Zeit .kehrte er aber zurück und stellte sich dem Gericbt. . Hin - T7- Die beste 5 Cent Cigarre in der Stadt, Mucho'S Longfellow.

Genußreiche Abendnnterhaltung

DeS Unabhängigen Turnvereins. Seit länaerer Seit war es den Mit gliedern des Unabhängigen Turnver I eins nickt vergönnt, einer an muiikll' lilcken Genüssen so reickbaltiaen und ' I vollwertbiaen Abendunterbaltuna bei. zuwohnen. als ihnen dies der gestrige 4VhiV VUtUUll 1 Ein von boben Erwartunaen ae traaeneS Publikum lab dem Kom men der aenriaen Unterbaltuna mit be sonderer Freude entgegen und wz noch , - -r I besser i. tS konnte mit derselben thmo zufriedengestellt, bei Sckluk deS vor. 11 ' w I Mlich ausgekühlten Programms sein. ' --- I Nachdem das Orchester mit mehreren N,erlandaesnen eingeleitet batte. nahm das osflzielle Programm mit der ' iiRob. Schumann'fchen .Novelette' von ' 1 ' " I 5errn David Levv voraetraaen. leinen Anfang Die Leistungen dieses Herrn standen auf der Höhe und durch reichen Beifall ' " " ' gaben die Zuhörer Ihren Dank ,u er,nn,n ffräulein Meginniß ergötzte die An 1 wesenden sodann mit einer Recitation Inventars' Wife" und mußte sich zu einer kleinen D'reingabe, Sambo'S Prayer", verstehen. Zum Schlüsse der Abendunterhal tung hatte man nochmals das Vergnü gen, die kleine Debütantin mit ihren allerliebst vorgetragenen Honest Dea con" uno ..vome. sweet vome . n hören. Lauter Applaus ließ deshalb auch nicht auf sich warten. s,,v 9infff.TiriiTm'h.r mn, 00 M 'O mer En Garde" wurde dann der edlen Turnerei gebührend gedacht. Die Herren Major A. Downing von der Michigan Universität und Harvy I. Elam von der Harvard Universität erfreuten durch ' ihr exact ausgeführtes Floretfechten. Frl. Augusta Rentfch präfentirte sich uns sodann als geschulte Sängerin. Ihre klare,' in allen Lagen gleich ergiebige Stimme trug nicht wenig dazu bei, das Luckstone'fche Walzer.Lied Delight" in vollendeter Weise zu Gehör zu bringen, so daß mit lautem Beifall nicht gekargt wurde. Die Sängerin dankte dafür mit dem Mighty iap a Kose. . In Herrn Arthur G. Monninger lernten wir einen ausgezeichneten KlaVierspieler kennen. DaS Raff'sche Spinning irl" erforderte nicht wem ger aU die Chopin'sche Berceuse und die Gavotte Moderne von Liebling einen hohen Grad von Fingertechnik, vor allem aber auch eine für Herz und Sinn zugängliche Auffassungsgabe, sollte sie die Zuhörer erwärmen. Der große Applaus bewies denn auch, daß sein Fleiß und die Kunst deö VortragS vollste Anerkennung gefunden. Seine . Zugabe war das duftig und zart vor. getragene Schmetterling" von Ed. Grieg. Serr 5?ran Sckäfer konnte mit sei. nem hierauf folgenden Tenor - Solo Adendlied der Nachtigall" gar keine bessere Wahl treffen. Seine klare Stimme kam ausdrucksvoll zur Ent faltung und es ist nicht zum Wenigsten T.f cvr..r v. ? . lern xrnun us,piqe itrn !,g zu verdankn. Der üderialle Maßen scherz aftt .Bayrische Ländler war eine Zugabe, wofür freigebigst pplaudirt niurde . ,. . mit 13m Schreckengoft'S ßornttSolo Lost Chord von Sulllvan. sowie zwe Zugaben, die ebenfalls tc dellos zu Gehör gebracht wurden, bil. beten den muftkalifchen Abschluß des gelingen genugreiqen oenos. des Programmes abgeschlossen wird, ist noch der Damen und Herren dankbar zu gedenken, die die Klavierbegleitung lieferten, sie verdienen hohes Lob.. Ein solennes Tanzkränzchen sollte dann den Abschluß deS Abends bilden,

wobei der Muse Terpsichore der ihr ge Zeitschlösser b-r, während zwei dersel büh.ende Tribut gezollt wurde. Ohne den sich auf hu Fabrikation von Uhr. Frage schied jederman von dieser hoch gehäusen verlegen. -,,,Kfl,!T,Vtt mk,T T,tnrt Diesen vier Fabriken wurde der Vor

km M. vom stlllen.Wunsche beseelt, bald wieder einmal an einer so schönen Soiree theil, nehmen zu können. , '

Ms bll Lcglslatllr.

Mit großer Mehrheit wieg gestern daS öauS die Klausel, welche der Senat be. tffs der Verlängerung der AmtSter v nk.i?f t . ww ?n , mm oer naouicgen Aominliiranonen t t rm i- . ln dteodex.Vorlage etngeflocyten hatte. b. DaS HauS nahm anstatt dessen e!u Amendcmcnt an, laut welchem alle Administrationen von Städten und Ortschaften lm kommenden Herbst zu wühlen find. Im Falle von Indianapolis wird 1. i- ? rw i . i rii "N"NM, e v.ennuer " gegcnllillriigen aornrniniaiion vom & f r f . "over vlS Januar vmangm. ä - n? n . Ort 5'"""" mun iur nenmqe (0tai Gunsten Von HochlicenS bei. Die bestimmt, daß eine County. n! aCi.. rrn? .11. rx..ri &i a . . . r 'ut " m ä . rr r r r 1 . . r rv w w-r.v. " gogi roeroen ou unv oaB oie f?irn. rrj- r;i o ! r. rni'ie uttv 9uiimiuica ui cucuicu "a bit Wra-Srnnrne von 500 615 berechnen können anstatt wie IlU" .rf' ...... - . . . 'nuaj oie Boy 5 veiraiysom rouiot Senat angenommen. Behörde, für öffentliche Werke. Endgültig angenommen: Für Kiespflafterung und Cement Seitenwege in Columbia Ave., von 21. Str. zur 13 Str. Für Cement'Seitenweg in Miley Ave., westliche Seite von 10. Str., zur Michigan Str. . Rückgängig g e m a ch t : Für Cement'Seitenwege in Veecher Str., von Shelby Str, bis zur Linden . M txa' Eingereichte Petitionen: Für Cement'Seitenwege und KleS Pflasterung in Dellne Ave., von Shelby Str.. zur Boyd Ave. Für eine Weiche an Süd Noble Str., durch L. und W. Hattendorf. Angenommene Resolut i o n : aüt cinen AbmaSkanal in Senate Ave. und anderen Straßen und Alleys. von Fall Creek bis zu einem Punkt 40 Fuß südlich von 33. Str. Die vielen Straken.Verbefferunaen. von der Behörde für öffentliche Arbeiten aevlant find, baben von Seii " i ' ' .... ten der GrundeigenthumSBesitzer , eine Menge von Beschwerden im Gefolge und die Behörde ist natürlich sehr be schSftigt, die einzelnen Beschwerden entgegenzunehmen und zugleich ,; auch die Befürworter der ' Verbesserungen anzuhören. Eine Petition für einen Cement-Bürgerfteig an der Süd Penn sylvgnia Str.. zwischen Süd und Mer rill Str. wurde eingereicht und der Vorschlag ist gemacht, denselben nach dem Rinnstein hinaus zu verlegen. Da die Mehrzahl der Grundstücke I . . - !- r Ge,qaslsteulen geyoren, yaoen m oic selben natürlich dagegen verwahrt, da fte die Verbesserung an derbem Grund stücke zunächst belegenen Streifen des Bürgersteiges wünschen. . . 4 Öun. Die Aufmerksamkeit der Uhren-Fa brllanten M Ostens wurde vor länge. m gtil daus hinzekntt. daß Jndia. memün m$mtt Fabrikvlatz für m de. Die Versuche, eine mom Uhrenfabrik in Jndianapot rxQi , x . u ,. i...tir. u,ll,g u,i, muiut '! sin untnommm unb Anwalt C. p(ttiioT)rt wurde mit Karlen und mnmmg)m Osten äbgesad,..urn Un Fabrikanten die Fabrik-Annehm-mmm m ttu5tin4nl)et , fejm. , Nknkkki',n n,,N,,n V W JW Arbeiter sollen stets geschickte Leute sein und man sand aus, daß dieselben bes. ser in Indianapolis, wie irgendwo an derS zu erlangen wären. Die Fabri kanten' welche Lerr Vettiiobn w be suchen gedenkt, repräsentiren vier Fa driken, zwei derselben stellen Uhren und gemacht, sich zu vereinigen und tlnt 3nIfl0e fßII baut werden, in welcher vom Anfang bis zum Ende die Uhr hergestellt werden kann. ,