Indiana Tribüne, Volume 28, Number 161, Indianapolis, Marion County, 1 March 1905 — Page 6
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Jüdinn Tribüne. I. März 1905
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Europäische Nachrichten.
Provinz Westjarett. M ü n st e r. Der Leutnant Graf Westerholt vom hiesigen Kürassierregiment erlitt auf emer Jagd erheollche Verledüngen am Kopfe und an der rechten Hand; der Unfall ist durch einen sich rückwärts entladenden Schuß herbeigeführt worden, welcher Schloß und Schaft der Flinte zerschmetterte. Der verletzte Offizier mußte sich sofort in ärztliche Behandlung begeben. A l h a u s t n. Die beiden nur durch eine Mittelwand getrennten Häuser der Fabrikarbeiter Lausen und Holtkamp brannten nieder. Arnsberg. Der Mörder Franz Hesse aus Weidenau wurde im Hofe des hiesigen Gerichtsgefängnisses durch den Scharfrichter Engelhardt auZ Magdeburg hingerichtet. Bochum. In der Zeche Sbamrock wurde der FLrderaufseher, Makanowski todt aufgefunden. Makanowski gerieth zwischen den Wagen der Seilbahn und das Seil. Auf der Zeche Walfisch erstickte der Bergmann Hoffmann unter der herunterstürzenden Masse. Haspe. Oberhalb der Kipper, im sogenannten Erlen, fand man den Normer 5okannes Nickter als Leiche auf. Richter war von einem Zuae überfahren worden und so um's Leben aekommen. Die Leiche wurde in das hiesige Epidemiehaus verbracht. ippstaot. Kipperover Ataurr rer, die hierher zur vuveu kamen, fan den im Waldchen bart am Frikdhofe einen Erhängten. Es stellte sich heraus, daß es der Seilergeselle Paul CY1 fW C eicy von mer war, etn Mann in oen 30cr Jahren, der sich in Lipperode herÄftÄÄ Ende machte. Unfrieden in der Famiund schlechte wirthschaftliche Lage fnTY.n W M) in Son 9TnS nriUn VUVIt VVU JUlUittl tl vvu ,vv yvivvv uuueu. N a d e r b o r N. Die Romanschriftstellerin Ferdinande Freiin v. Braael ist hier gestorben. Ferdinande v. Brackel schrieb Erzählungen, Romane, Novellen, von denen einzelne. wie Die Tochter des Kunstreiters", Prinzeß Ada etc. viele Auflagen erlebten. Auch ihre Gedichte fanden viel Verbreitung. S u n d w : g. Dachdeckermeister Nolte aus Menden, ein durchaus nüchx fz.s kam Srf der im Bau begriffenen hiesigen Kirche. Jn's ren Verletzungen. 'Flheinprovinz. Köln. Ertrunken ist der Sage löhner Josef Peters vom Karthäuserwall. Der Mann war in der Räderfabrit van der Zypen & Charlier be schäftigt und wollte zur Ueberfahrt nach hier die Dampffähre' benutzen. Als er die Wersttreppe hmuntersueg, fiel er über das Geländer, stürzte in den Nyein und gcruti) unter ein dort ankerndes Kartoffelschiff, Aachen. Einer der hervorragendsten Vertreter der deutschen technischen Wissenschaften, Geheimrath Professor Otto Jntze, ist einem SchlagTY M V X A SJk ?"u .. iQ o n n. zuor einiger Jen wuroe der frühere lanaiähriae Direktor der 3cen bc5 Bochumer Vereins, Vergss.ss- yssk5.nL Cibrt,1m K,r z II II Vl V W Vj 4tVV 0 Grabe a:!ragen. Seit Stillleaung der O vvitiy iict im yiuyc stände. Kürzlich . stürzte er auf einem ) 's aX 4 A sCAMAi V COa. Sdanerritt in der Näbe von Godestm f mm ysLllr,;r- mH mfr Z? nri' VTI .c " vmc mivjmiu yu.u vuiuu, uu oen tfoigen oes Sturzes, Dins laken. Im hiesigen Gerichtsgefängniß hat sich der Fabrikarbeiter Börner, der vor einiger Zeit eine Dienstmagd aus Eifersucht erschossen t.n r.x. r.rcn rc..r. VUUC Utiv iiu uuiui ciu ; ciucu vjujuk w k pf beibrachte, hangt. r rf i tu. Ä,ovllicy verungluat ist der Landwirth Klösener, der in der Dunkelheit und bei der Glätte mit seinem Wagn der Böschung der Alme zu nah kam, so daß der Wagen umstürzte und Klösener unter das Gefährt kam. Hilden. Fabrikarbeiter Kümichel, 28 Jahre alt, Vater von zwei Kindern, benutzte ein Stück Gasrohr als Böller zum Schießen. Das Rohr zersprang in Stücke und traf den Mann so schwer, daß er seinen Verletzungen erlegen ist. Krefeld. Maschinen - Fabrikant Herm. Schroers stiftete 10,XX) Mark f L L I L 9 für no:yieivenve rveller: vie vclven letzten Male hatte er 10,000 Mark c cm ..n?n.t uno ouw inaii ae iisici. Radevormwald. Bei dem Glatteis kam der Sckaffner W. 5)öl ierhoff. als er auf dem hiesigen BahnHose mit dem Anzünden der Laternen beschäftigt war. so schwer zu Fall, daß v v v j v viv O KJ vv er sick einen dovvelten Beinbruck zu i i i i v oa Frovinz KeffeN'laffau Kassel. Sein 60jährZges Dienst jubiläum konnte der Generalleutnant z. D. Theremin merselbst begehen. Bornheim. Die bei ihren El tern wohnende 19 Jahre alte Näherin August? Schiebener stürzte vom zwei ten Stock, durch das ttegenyaus in d:n ersten Stock und blieb auf der Stelle todt. Der Unfall ereignete sich dadurch, daß das Mädchen beim Abschiednehmen seinem Bräutigam die Hand reichte und das zu schwache Treppengelander infolge des Anleh nens brach.
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E m s. Hier stürzte der 18jährige Schornsteinfegergehilfe Vettiner von dem -Dach der Volksschule b und erlitt dabei so schwere Verletzungen, daß er diesen im Diakonissenheim erlag. Frankfurt. Im Alter von 74 Jahren ist Geheimer Reginungsrath Robert Boelligen gestorben. Der Verstorbene war iange Jahre Direktor der hiesigen Reichsbankhauptstelle und hatte sich vor zehn Jahren in's Privatleben zurückgezogen. Flörsheim. Buchdrucker H. Schwab, Vorsteher der Druckerei der Flörsheimer Zeikung", hat sich erhängt. Er hinterläßt' eine Frau und vier unmündige Kinder. Zanau. Am Grabe seiner Kinder erschoß sich der Silberschmied Schön. Er war über den Tod seiner vret KMver m Schwermuty versauen und hatte wiederholt seine Frau zu bestimmen gesucht, mit ihm in den Tod zu gehen. Jhringshausen. Der Sohn des Schreinermeisters Grebe dahier wurde kurz vor hiesigem Orte von 'mehreren Personen überfallen und an opf, Arm und Hals so schwer verletzt, daß er nach Anlegung eines NothVerbandes alsbald dem Krankenhause zu Kassel zugeführt werden mußte. Marburg. Die 25jährige Jubelfeier als Universitätsprofessor beging Geh. Medizinalrath Professor Dr. Küster, Direktor der hiesigen ch rurgischen Klinik und Poliklinik. Aeichensachsen. Bürgermeister Wilhelm List beging sein 25jähriges Dienstjubiläum, und die Ortsbe-wohn-r nahmen dieseGelegenheit wahr, dem Jubilar, der ein Vierteljahrhunbert seine Arbeitskrast und seine Fürsorge dem Wohle unseres Gemeinwesens gewidmet hat, ihre Anerkennung und Dankbarkeit zu bezeugen. Volkmarsen. Letztens begab sich der Sohn der Wwe. Gust. Ludorf, Otto Ludorf, nach der nahe , gelegenen Twiste, um einen Eimer Wasser zu holen. Leim Schöpfen bekam er einen Krampfanfall, fiel in's Wasser und ertrank. Mtteröeutsche Staaten. Gera. ?tn der Wohnung seiner Mutter erschoß der zwanzigjährige Kaufmann Georg Nichter aus der Webergasse. Die Gründe, die den jungen Mann zu diesem bedauerlichen Schritt veranlaßt haben, sind unbekannt. Allgemein bedauert wird die Mutter des jungen Mannes, die in den letzten Jahren sehr schwer vom Schicksal heimgesucht worden ist. G o t b a. Ein für die Erbauuna einesWasserreservoirs derStadtleitung hergestellter 3y2 Meter tiefer Stollen brach zusammen und verschüttete den 28jährigen Arbeiter Reichard, so daß dieser seinen Tod fand. Mein in gen. Ausdem diesjährigen Kaiserpreisschießen fürUnteroffiziere innerhalb des 11. Armeecorps ging Sergeant Otto Singer, 10. Eompagnie 32. Infanterie - Regiments hier, mit 165 Ringen als Sieger hervor und erhielt den Preis, eine goldene Uhr. Ronneburg. Webermeister Julius Kreischmar, der auch in Gera einen großen Bekanntenkreis hat, feierte beim Stiftunasfest des Gesangvereins Liederkranz" seine fünfzigjährige ZugeHörigkeit als aktiver Sänger. Dem Jubilar wurde vom Männergefangverein zu Friedrichshaide ein Ständchen gebracht, dem sich später bei der Tafel die Ehrungen des Vereins Lttderkranz" anschlössen. R o s i tz. In der hiesigen Zuckerraff'inerie verunglückte der erst vor kurzem angestellte in Petsa wohnhafte Zuckerkocher Ässer dadurch, daß er beim Transport . eines 6 Centner schweren eisernen Gestelles durch die Transportöffnung im 3. Stockwerk auf das Pflaster stürzte. Ässer wurde sehr schwer verletzt. S ch l e i z. Infolge von Mißhandlung ist die 33 Jahre alte Ehefrau des Schuhmachers Riedel hier verstorben. Wie schon wiederholt, so schlug Riedel seine Frau, die allgemein als arbeitsam und ordentlich geschildert wsrd,
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s g i e b t nur wenige Leute, welche
schwäche kurirt. Niemand bezweifelt es, der ihn probirt hat. Aber toc'tt'ine kurirt nicht nur, sondern er verhütet auch Krankheit. Er ist eine Medizin, die
gebrauchen sollte. Tansende von Frauen, welche über keine ernstliche Krankheit klagen, fühlen oft müde und erschlafft nach Verrichtung ihrer Pflichten, nicht nur in der Versorgung ihres Haushalts, sondern auch nach der Arbeit in der Geschäftswelt. Das kommt daher, weil der weibliche Organismus die Anstrengung nicht ertragen kann. Er bedarf der Nachhilfe.
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rdheit zurück. Er ist ein belebendes Stärkungsmittel, das zu jeder Zeit
Sie sollten eine Flasche Wine lausen Sie heule noch eine mit dem Schuhmacherschemel dermaßen auf den Kopf, daß sie blutüberströmt zusammenbrach und seitdem nicht wieder zum Bewußtsein gekommen ist. Riedel wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft durch die hiesige Polizeibehörde wegen FluchtVerdachts verhaftet. T r a u t e n h a i n. Der 43jährige Handarbeiter Emil Theil (genannt Kohlman) brach in seiner Wohnung plötzlich lautlos zusammen. Ein Herzschlag hatte seinem Leben ein Ende emacht. Theil galt als ein braver Mensch und war allgemein beliebt. Wendeburg. Vor 25 Jahren ist Kantor Hoppe in den hiesigen Schuldienst eingetreten. Aus diesem Anlaß wurde ihm seitens des Ortsgeistlichen, der Lehrer und Schüler der oberen Klassen eine Ovation in der Schule dargebracht. Sachsen. Dresden. Eine Frau Algasch stürzte sich augenscheinlich in selbstmörderischer Absicht von der Augustusbrllcke herab. Sie schlug jedoch, statt in's Wasser zu fallen, auf einen Pfeilerfuß der Brücke auf. Schwerverletzt wurde sie aufgehoben und von Beamten der Wohlfahrtspolizei nach dem Krankenhause aesckafft. Nach längeren Leiden verschied hier der General der Artillerie z. D. von schweige! im Alter von 75 Jahren. Frau Auguste Schein, hier, Königsbrücker Straße 43, beging kürzlich ihr 25jähriges Geschäfts- und WohnungsJubiläum. Auerbach. Der Strumpfwirker Friedrich Drummer lauerte seinem Nachbarn Otto Bruno Kunz, mit dem er feit langer Zeit in Feindschaft lebte, mit einem Fleischermeffer auf der Straße auf, warf ihn zu Boden und schnitt ihm den Kopf ab. Der Mörder wurde verhaftet. C h e m n i tz. Der in der Iahnstraße 21 wohnende 43 ?lahre alte Schlosser Resch hat in einem Anfall von Geistesstörung seiner 12jährigen Tochter und seinem fünfjährigenSohne mit einem Taschenmesser schwere KopfVerletzungen beigebracht, sodaß beide Knder nach dem Krankenhause übergeführt werden mußten. Resch ist flüchtig. Friedersdorf. Im Schuppen des hiesigen Gutsbesitzers Megel entstand Feuer, wobei auch das WohnHaus und die Auszüglerwohnung des Gutes demkeuer zum Opfer fielen. Leipzig. Seinen 90. Geburtstag beging in großer Frische und Rüstigkeit der weithin bekannte hiesige Rechtsanwalt Oberjustizrath Anschütz. Er war lange Jahre Mitglied des Stadtverordnetencollegiums. Meissen. Auf der Neugasse wurde die 3 Jahre alte Tochter des Schmieds Böhmert durch einen Motorwagen überfahren und sofort getödtet. Raun. Ein vor etwa sechs Iahren in dem hiesigen Dorfe verübtes Verbrechen scheint jetzt seine Sühne finden zu sollen. Es wurde ein 72jähriger Dienstknecht verhaftet, weil mehrere hiesige Einwohner ihn öffentlich beschuldigten, im Jahre 1898 seinen Vorgänger, den Dienstknecht Pastor, getödtet und dann aufgehängt zu haben, um den Anschein eines Selbstmordes zu erwecken. . Tanneberg.. Das Wohnhaus des hiesigen Handarbeiters Gutschke brannte vollständig nieder. Waldenburg. Commerzienrath Edmund Hermsted verstarb hier im Alter von 12 Jahren. Der Verewigte war Mitinhaber der Weltfirma H. C. Härtel. Viele Jahre gehörte er dem Stadtverordneten-Collegium und später dem Stadtrathe an. Z i t t a u. Der Stationsassisten! Weber, der bekanntlich das folgenschwere Bertsdorfer Eisenbahnunglück am 7. August v. I. verschuldet hat, ist vom Könige begnadigt; die über ihn verhängte dreimonatliche Gefängnißstrafe ist in eine Geldstrafe umgewandelt worden. Weber ist jetzt in der Güterervedition in Dresden - NeuNadt thätig.
MaiHi bu IsMUM für alle Wichten fähig
bezweifeln, daß der TOn os Cardnl
Frzuen und macht sie für ihre Pflichten taug-
einer erschlafften, entmuthigten Frau ihre
of Cardul im Hause halten. slasche Wine 0s Lslcklll 6ei Ihrem Spolgeker
Völker ohne Feuer. Daß es einst Völker gegeben hat, denen der Gebrauch des Feuers, diese: mächtigen und erhabenen Naturkraft, lange Zeit unbekannt gewesen ist, er scheint uns fast unglaublich. Und dennoch berichten uns Ueberlieferungen aus den früheren Jahrhunderten diese Thatsache. So z. B. erzählt Plinius, daß die alten Aegypter, jenes nachmals wegen seiner Bildung und Gesittung hochberühmte Volk, das Feuer nicht kannten und höchst erstaunt waren, als der berühmte Astronom Euxedur es ihnen zeigte. Die Perser. Phönizier, Griechen und Chinesen ge stehen ebenfalls die gänzliche Unwissenheit ihrer Vorfahren über diesen Punkt ein, und Pomponius Mela. Plutarch und mehrere andere alle Schriftsteller berichten von Völkerschaften, die selbst in der Zeit, wo sie schrieben, den Gebruach des Feuers gar nicht kanin.oder doch soeben erst kennen gelernt hatten! Auch die Geschichte späterer JahrHunderte hat ähnliche Beispiele aufzm weisen, denn die Bewohner der 1551 entdeckten Inselgruppe der Marianen hatten nie eine Idee von dem Dasein dieses Elementes gehabt, und als Ma, gelhaens an einer der Inseln landete und das Schiffsvolk ein Feuer anzündete, kannte die Verwunderung der Bewohner keine Grenzen: sie hielten es für ein sich von Holz nährendes Thier. Die Bewohner der Philippinen und der canadischen Inseln befanden sich in e.inem gleichen Stand der Unwissen heit, und in Afrika leben noch bis aus den heuligen Tag Völkerschaften, die keine Ahnung von dem Dasein dieser Himmelskraft", auf die sie doch eigentlich die sie umgebende Natur hinweisen sollte, haben. Eine große Gast Wirthsgewerbe- und Kochkunstausstellung wird vom 20. Mai bis 4. Juni in Danzig stattfinden. Nachdem Oberbürgermeister Ehlers das Präsidium, der Commandirende General von Braunschweig, der OberPräsident, der Regierungspräsident und Generalleutnant von Mackensen den Sitz im Ehrencomite angenommen haben, wird nunmehr Prinz Friedrich Leopold um Uebernahme deS EhrenPräsidiums gebeten werden. Der Soldat Charles Francs hat das Glück, französischer und deutscher Unterthan zu sein. Dieser Umstand hat dem jungen Manne bereits viele Unannehmlichkeiten bereitet. Kürzlich hatte sich Francs vor dem Kriegsgericht des 6. französischen Armeekorps in Chalons - für - Marne wegen Entziehung von der MilitärPflicht zu verantworten. Franco diente zuerst bei den Kolonialtruppen und versäumte es. sich am 28. Oktober 1899 zu einer drcizehntägigen Wasfendienstübung nach Toul zu begeben. Seither wurde er als Deserteur betrachtet und von den französischen Militärgerichten gesucht. Im Jahre 1901 reiste Charles Franw nach Elsaß - Lothringen, uni seine kranke Mutter zu besuchen. Dort machten die deutschen Behörden Anspruch auf 'seine Militärpflicht, und Francs wurde demzufolge in das 53. preußische Infanterie - Regiment in Saargemünd eingereiht. Am 28. Dezember 1904 wurde er von dort zur Reserve entlassen und kehrte nach Frankreich zurück. Kaum hatte er französischen Boden betreten als er von der Gendarmerie in Batilly verhaftet wurde., Franco hat nun das Vergnügen, wieder einige Wochen im 106. Infanterie - Regiment von Chalons - sur - Marne nachzudienen, Dje Frage seiner Nationalitätszugehörigkeit jst aber noch immer nickt gelöst. Schlechtes Mittel. Mama: .Schon wieder raufen, Willi? Habe ich dir nicht gesagt, du sollst im." mer auf hundert zählen, wenn du ärgerlich wirst?- Willie: Jawohl! Da guck her, was er mir than hat, wie ich zählt hab'!" '
Frauen Of Cardul jede Frau Kräfte und wohlthätig Geboren am 3. Februar 1800, gestorben am 14. Februar 1904, so wird es auf dem Grabstein von Fräulein Rachel Martense heißen, die dieser Tage in Flatbush bei Brooklyn gestorben ist. Die alte Dame, über deren Geburtstag alljährlich schon lange die Zeitungen berichteten, ist nun doch dem Allbezwinger erlegen. Seit mehreren Wochen war sie schwer krank, aber ihre zähe Natur schien den Sieg behalten zu wollen, und die Nachbarn gaben sich schon der Hoffnung hin, daß sie am 3. Februar nächsten Jahres den 103. Geburtstag der Dame feiern würden, bis plötzlich eine Wendung zum Schlimmeren eintrat, den Tod herbeiführte. Frl. Martense war die Tochter von Adrian Martense, einem der ersten Ansiedler auf Long Island. Er starb bereits in den ersten Jahren des vorigen Jahrhunderts. Frl. Martense's Geburtshaus war da, wo jetzt Church und Gowanus Lane sind. 1868 verzog sie nach Flatbush. .Seit Jahren wohnte sie mit einem unverheirathet gebliebenen Nesfen' zusammen. Im Alter von 90 Jahren erlitt sie bei einem Sturze schwere Verletzungen, sodaß sie seither einer. Rollstuh? benutzen mußte: ihre Sinae bliebe? aber fast bis zuletzt scharf. Reich eSchätzefandmanir der Wohnung einer alten, kranken Frau, Maria Cull mit Namen, die kürzlich, an chronischer Gastritis leidend, nach einem New Yorker Hospital gebracht wurde. Während die Polizei in der Wohnung der Frau eine Untersuchung vornahm, wurden unter dem Teppich Geldpackete, die Z6000 enthielten, gefunden, wie auch verschiedene Werthpapiere. In der Wohnung befanden sich elf Katzen, die Frau Cull als ihre Lieblinge erklärte. Frau Cull gehört das fünfstöckige Tenementhaus, in dem sie wohnt, und ein anderes Haus an der oberen 5. Ave. Sie soll ein Vermögen von N00.000 besitzen. Das Mobiliar der Wohnung war mit dickem Staub bedeckt. Die Möbel schienen uralt zu sein und hielten kaum noch zusammen. Die Frau war seit einiger Zeit krank gewesen, und als ihre Nichte sie besuchte, ließ sie die alte Frau nach dem Hospital bringen. Dort angekommen, theilte diese ihrer Nichte mit, daß sie Gelder und Werth-. Papiere in ihrer Wohnung, theils in dem Sopha, auf dem sie gelegen hatte, theils an anderen Stellen, verborgen habe. Die vorgefundenen Baargelder,' die in kleinen Packeten in Geldscheinen von ZI, $2, $5 und $10 zusammengethan waren, beliefen sich auf etwa Z6000, und außerdem wurden Bankbücher mit einem Gefammtguthaben von etwa $18,000 und Grundeigenthumsurkunden zum Werth von $80, 000 gefunden. Sämmtliche Gelder und Werthpapiere wurden von der Polizei in Obhut genommen. ' Holzarbeiter, dieauSden Wäldern des nördlichenWisconsin nach Marinette zurückkehrten, berichten, daß infolge der grimmigen Kälte und des hohen Schnees viele Hirsche und anderes Wald wegen Mangel an Nahrung zu Grunde gehen. Die Wölfe sind so frech geworden, daß sie sogar Menschen angreifen. Die Farmer in jenen Gegenden sagen, daß Wildkatzen und Wölfe sich in die Nähe der Gebäude wagen und Schweine, Hühner und selbst Rindvieh rauben. .Das Raubzeug ist halb verhungert, und die Wölfe erscheinen in ganzen Rudeln, was sei ten zuvor beobachtet wurde. d. Fatal. Fremder: Wie viel Einwohner hat denn Ihre Stadt?" Droschkenkutscher: JD mei', uns fehlen schon lang nur mehr ein paar Dutzend zur halben Million aber allemal fahrt s' uns die Elektrische" wieder über'n Haufen!" Zerstreut. Frau Professor haben also aus Ihre Annonce, wegen eines Kindsmädchens, keine einzige Anfrage erhalten?" Ne.in. Denken Sie, mein Mann hat die Anzeige in seiner Zerstreutheit in syrisch-aca-mäischer Sprache abgefaßt!"
