Indiana Tribüne, Volume 28, Number 161, Indianapolis, Marion County, 1 March 1905 — Page 4
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Jndiana Tribüne. ttanljtatteit ton bet Otttmttra Es. Indianapolis, Ind. Lany O.THudlu .... yräfldeut. VeschäftSlocalt Slo, 31 Süd Delaware Straße. TELEPHONE 2V9.
Kntered t tbe Post Office ot Indianapolis aa ccond das matter. Berliner Brief. Die fürftttchen Besucher, die am Ge burtZtage de? deutschen Kaisers am Berliner Hofe eintreffen sollten, ihren Besuch aber damals wegen der schweren Erkrankung des zweiten Sohnes des Kaisers aufgeben mußten, sind zehn Tage später in Berlin angekommen und vom Kaiser mit gastlicher Herzlich keit aufgenommen worden. Der Be such des Prinzen Carl von Bourbon ist mehr ein Zeichen der persönlichen freundschaftlichen Beziehungen zwischen den Höfen von Berlin und Madrid, als ein Ereigniß irgend welcher politi. schen Bedeutung. In der freund schaftlichen Aufnahme des Fürsten von Bulgarien hingegen liegt die Anerken nung für die persönlichen Bemühungen dieses Herrschers über ein höchst unru higeS Volk, den Frieden auf der Bal. kaN'Halbinfel ausrecht zu erhalten. In der That kann eS.dem Fürsten nicht leicht gefallen fein, in der Zeit der macedonischen Wirren dem Drängen seiner macedonischen Unterthanen und seiner ehrgeizigen Offiziere nach einem Kriege mit der Türkei Widerstand zu leisten. Kurz bevor der deutsche Reichstag an die Berathung der 'Handelsverträge ging, hat das preußische Abgeordneten ha'iS die wirthschaftlich so ungemein wichtige Kanalvorlage erledigt. Vier Jahre hindurch ist um diesen Kanal, der die wichtigsten, die norddeutsche Ebene durchströmenden Flüsse verbin den soll, gekümpft worden und auch jetzt ist der Sieg der Regierung kein voll ständiger, da sie, um die Agrarier zu versöhnen, den Kanal nur bis Hanno ver und nicht bis zur Elbe führen wird. Trotz dieser Einschränkung der Vorlage hat noch immer ein erheblicher Theil der Agrarier gegen die Kanalforberung ge stimmt. Immerhin aber konnte die Regierung die frühere Minderheit für die Kanalvorlage in eine Mehrheit von 100 Stimmen verwandeln und sie kann hoffen, wenn der Kanal erst bis Han nover fertig gebaut sein wird, später hin die Fortführung des Kanals bis Magdeburg bewilligt zu erhalten. Sie kann sich dieser Hoffnung um so mehr hingeben, als die Landwirthschast in zwischen durch die ihr günstigen Bedin gungen der neuen Handelsverträge in eine vorteilhaftere wirthschaftliche Lage gebracht sein wird. Erkennen eS doch selbst strikte Agrarier, 'wie derGraf Ka nitz, an, daß die Handelsverträge einen bedeutenden Fortschritt zu Gunsten bei . Landwirthschast darstellen. Die Berathung dieser Verträge im ReZchStage wickelt sich,' wie wir es vorausgesagt hatten, unvergleichlich ruhi ger ab, als vor mehr als zwei Jahren die Verhandlungen über den Zoll tarif. Damals war der deutsche Reichstag der Schauplatz von Szenen die für die Nerven der Zuhörer auf den Tribünen einen angenehmen Kitzel darboten, die aber ider Würde der VolksVertretung wenig entsprachen. Dies, mal find sensationslüsterne Zuhörer nicht auf ihre Kosten gekommen. Der Bergarbeiter.AuSstand im Ruhr gebiete hat nach dreiwöchiger Dauer fein Ende gefunden. Mit der Ziffer von etwa 195,000 Streikenden war es der größte Ausstand, der jemals in Deutschland stattgefunden hat. Wäh. rend die' gleichzeitigen Ausstände in Rußland Hunderte von Todten und Verwundeten als Opfer gefordert ha den, haben bei dem Riefenftreik im Ruhrgebiet nur wenige Verhaftungen stattzufinden brauchen. Im großen und ganzen herrschte eine musterhafte Ordnung. Diese war theils der Besonnenheit der Führer deS Streikes zu verdanken, theils der Verständigkeit der preußischen Regierung, die bald nach dem Aus. bruche des Streikes die gesetzliche Rege lung der hauptsächlichsten Forderungen der Bergardeiter in Aussicht stellte.' Diese Zusage der preußischen Regie, rung hat auch dem Streik ein so ver hältnißmäßig schnelles Ende gemacht. Freilich bestand und besteht noch inner halb der Bergarbeiterschaft eine starke Abneigung gegen den Frieden auf die ser Grundlage, aber wenn die Arbeiter
erst sehen werden, daß die preußische Regierung ihre Versprechungen durch
führt, dann wird wieder Zufriedenheit in diesem so wichtigen Industriegebiete einkehren. Die für Anfang Februar in Berlin erwartete Friedens und VersöhnungS Mission deS Sir Thomas Barclay ist durch den-schnell erledigten Zwischen fall der Rede deS Herrn Lee wohl nur etwas anfgeschoben worden. In den industriellen und kausmänni schen Kreisen Deutschlands und besonderS der Reichshauptstadt haben die veralteten Vorurtheile gegen fremde Nationen niemals Geltung gehabt. Ebenso ist bei den Vertretern der deutschen Wissenschaft stets das richtige Ver. ftändniß für die Bedeutung jedes Kul turvolkeS als belebenden Elementes im geistigen Wetteifer vorhanden gewesen. Um dafür Zeugniß abzulegen und den chauvinistischen Schreiern in der Preffe beider Länder nicht den Anschein allge meiner Zustimmung zu lassen, hat der Philosoph Paulsen vor kurzer Zeit in iner angesehenen deutschen Zeitschrift etwas ausführlich daS Wort ergriffen; wie ja auch in England vor einigen Jahren Sir John Lubbock den über. Hand nehmenden Auöfälleu gegen Deutschland entgegengetreten ist. DaS Verhalten der deutschen Preffe in neue fter Zeit beweist, daß eS in Deutsch land an einem Resonnanzboden .für englische VerftändigungSversuche nicht fehlen wird. Auf dieser Grundlage beabsichtigt jetzt Kapitän G. Bennett einen in Deutschland und England domizilirten Anglv'German'Union-Klub zu grün den. Er soll der Förderung der Freundschaft zwischen den beiden Län dern, der Verbreitung von Kenntnissen für daS gemeinsame. Beste und der Pflege des Sports dienen. Ein Ge neralkomite von 6 Mitgliedern soll die Geschäfte führen; nämlich 30 in Eng land wohnende von London aus und 30 in Deutschland wohnende von Ber lin aus. Als Eintrittsgeld ist 200 Mark und als Jahresbeitrag 100 Mark in Aussicht genommen. Kapitän Ben nett rechnet auf 3000 Mitglieder in jedem Lande. Damit wäre die finan zielle Prosperität deS Unternehmens ebenfalls gesichert. Ob der energische Capitän seinen Willen durchsetzen wird, ist noch abzuwarten. Jedenfalls hat sein Projekt schon einen bequemen An knüpsungSpunkt geboten, um die ossi zielle Stellung der englischen Admira lität zu den sensationellen Aeußerungen ihres Zivil'LordZ zu kennzeichnen. fiCT Die beste 5 Cent Cigarre in der Stadt, Mucho'S Longfellow". ,, Neue Inkorporationen. JncorporationSgefuche wurden in der Office deS Staats Secretärs wie folgt eingereicht: Shadeland Grain Co.", Lafackette; Capital S5000; Directoren: Mattheuö Schnaible, John Sattler und John F. Schnaible. .Unger Merchandise & Loan Co.", South Bend; Capital $3000; Directo ren:'Sidney Unger, Jsadore Cohen und Sam I. Unger. Peoria Artificial. Jce Co.", von Indianapolis; Capital $75,000; Di rectoren: Frank M. Faure, Charles Monninger, Logan Schall, Ansel Fatout und Cliuton E."Morgan. Busseron Oil & GaS Co.", Terre Haute; Capital $75,000. Directoren: Maurice Walsh, I. K. Seifert, I. P. Gilmore. Ralph Sharpe und George M. Crane. American Steam Laundry", Wash ington; Capital S6000. Directoren: Robert MurdoZ Grover Flanigan und W. H. Williams. City & Suburban Realty Co.", Fort Wayne; Capital $10,000. Di rectoren: P. I. Archer, R. L. Magee und W. E. Doud. Pupil Magazine Co.", Jndianapo liö; Capital $5000. Directoren: I. E. Berger, W. T. De Vor und C. A. Bergen. Capital Hotel Co.", Indianapolis; Capital $5000. Directoren: I. E. Krause, Krause und H. W. Krause. Jnaugurations.Excursionen Nach Washington via Pennsylvania Linien. ExcursionS-TicketS nach Washington, in Anbetracht der Präsidmtm JnaugurationS Ceremonie, werden am 1. und 2. März via Pennsylvania Linien verkauft. Retourfahrt limitirt auf einschließlich 8. März. Für Einzelnheiten über durchlaufmde Züge und Waggon'Bedienung, Zeltverlängerung und andere Auskunft wende man sich an die Pennsylvania Linien Ticket Agenten.
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7 UuMche Polizciwillkür. vklöftlgung einer Privatgesellschaft durch die Hermandad-Einbruch. Bei eine? gebildeten Familie in Kiew im russischen Gouvernement gleichen Namens weilten jüngst mehrere Herren als Gäste, unter ihnen ein Journalist, der auf Wunsch des Hausherrn das Manuskript eines. noch nicht gedruckten Zeitungsartikels vorlas. Plötzlich es war, kurz vor Mitternacht öffnete sich die Thür, und herein stürmte, geführt von einem uniformirten Polizeioffizie?. eine Rotte von etwa 20 Polizeibeamten. Man riß dem Journalisten das Manuskript aus der Hand, und als der Hausherr schüchtern einzuwenden wagte, daß die Polizei sich hier in einer Privatgesellschaft befinde und nicht das Recht habe, eine ganz harmlose Zusammenkunft zu stören, erklärte der Polizeileutnant drohend, daß er jeden, der es wagen würde, ihm Widerstand zu leisten, sofort niederschießen werde! Die Herrin des Hauses war jedoch energischer als ihr Gatte; sie verlangte die Vorzeigung eines schriftlichen Befehls, der die Polizei ermächtigte, um Mitternacht in eine Privatwohnung einzudringen, um das Manuskript eines Zeitungsartikels inBeschlag zu nehmen. Da ein schriftlicher Befehl nicht vorHanden war, forderte die resolute Dame die Beamten auf,, sich sofort zu entfernen. Das thaten sie nun zwar nicht, aber der Offizier war wenigstens so gnädig, einen von seinen Leuten nach der Polizeistation zu schicken, damit er den schriftlichen Befehl hole. Jnzwischen wurde das ganze Haus von der Polizei besetzt. Um drei Uhr Morgens erst kam der weggeschickte Polizist zurück; er brachte zwar etwas Schriftliches mit, aber das Schriftstück ermächtigte den Polizeioffizier nur, die Namen der überrumpelten Herrschaften festzustellen und zu notiren. Trotz dieses klaren Befehls wollte er auch Leibesvisiitationen vornehmen.' Wieder verlangte die Hausherrin die Vorlegung eines schriftlichen Befehls, und wieder wurde ein Polizeimann nach der Polizeistation abgeschickt. Um fünf Uhr kam er wieder, aber er brachte keinen Befehl mit, und die Personalvisitation mußte unterbleiben. Es wurde ein Protokoll aufgenommen, und der Polizeioffizier mußte, obwohl er sich heftig dagegen sträubte, auch seine Drohungen mit dem Revolver protokollarisch festsetzen. Und nun kommt der Humor von der Geschichte: Während das Haus von 20 Polizeibeamten belagert wurde,' wurde .in demselben Hause ein großer Einbruchsdiebstahl verübt. Die Einbrecher wurden aber nicht ermittelt. Abschaffung der Briefmarken. Die Abschaffung der Briefmarken ist das Endziel einer Erfindung des Ober-
ingenieurs Baumann 'in München. In einem Vortrage, den Baumann letzthin über semen Apparat hielt, gmg er von der Thatsache aus, daß z. V. ein einziges Münchner großes Geschäftshaus in einem Jahre etwa 2,000.000 Postsachen zur Versendung bringt. Zur Frankirung all. dieser Sendungen benöthigt , em einzelner Mann 639 Arbeitstage. Für diese Arbeitsleistung bezahlt der . Geschäftsinhaber 2000 Mark. Ebenso viel beträgt der Herstellungswerth der Briefmarken. Diese Ausgaben zunächst für Massensendungen zu beseitigen, ist -der Zweck des durch einen Elektromagneten betriebenen Vaumann'schen Apparates. Kommt eine Massensendung am Postschalter zur Ablieferung, so überzeugt sich der Beamte von der Zahl, stellt das Gewicht der eivzelnen Sendung fest, nimmt die für das Porto nöthige Summe in Empfang und übergibt dann die Sendung dem Stempelbeamten, der den Apparat bedient. Durch das Herausziehen eines ' Handgriffes erfolgt der Aufdruck eines Stempels mit dem Namen des Aufgabeortes und der Angabe der Zeit, gleichzeitig wird aber auch der Zählapparat in Bewegung gesetzt, so daß der Apparat selbstthätig die Zahl der Sendungen kontrollirt. Solche Apparate können auch Geschäftsinhaber leih- oder kaufsweise überlassen werden. Brennende Kleider. Hat die Kleidung eines Menschen Feuer gefangen, so ist die gefährlichste Stellung für ihn die aufrechte, denn die Flamme strebt immer empor. Befindet sich ein solcher allein und es gelingt ihm nicht, das Feuer auszulöschen, so ist das Beste für ihn, sich auf die- Erde zu werfen und sich auf derselben herum zu wälzen; kann man aber eine grobe, wollene Decke um seinen Körper werfen, so ist die Gefahr gehoben, indem auf diese Weise das Feuer erstickt wird. Das Durchschnittsalter der Neger in den Ver. Staaten beziffert sich auf 19.4 Jahre; das heißt die Hälfte der farbigen Bevölkerung der Union ist unter diesem Alter. Das Durchschnittsalter bleibt vier ' Jahre hinter dem der Weißen, 23.4 Jahre, zurück, ein -Unterschied, der mit der hoben Geburts- und Sterblichkeitsrate der Neger im Zusammenhange steht. Trommeln aus Menschenschädeln verwenden . die ribetamschen Lamas bei ihren religiösen Ceremonien. Mit Vorliebe werden zu diesen Trommeln kleine Kinderschädel gebraucht, von denen zwei zusammengethan und mit der getrockneten Haut einer Schlange auf der konkaven Seite bezogen werden
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S t r Y ch n i n in A e p f e l n. Ein jüngerer Landwirth in Eimeldingen, Baden, hatte "versucht, seinen Schwiegervater dadurch aus dem Leben zu Ichaffen, daß er in dessen Garten abgefallene ' Aepfel mit Stecknadeln anbohrte und dann Strychnin einführte. In der That las der Schwiegervater die giftigen Aepfel vom Boden auf und erkrankte -von deren Genuß; nur der raschen Hilfe eines Arztes verdankte er seine Rettung. Das Schwurgericht verurtheilte den Schuldigen zu fünf Iahren Zuchthaus. Frau als Hospitaldirekt o r. Die Direktoren der japanischen Gesellschaft vom Rothen Kreuz' haben Fräulein Doktor Anita McGee, eine amerikanische Aerztin, zum Vorsteher des großen Militärhospitales in Matsusama ernannt. Fräulein Dr. MacGee war im vorigen Jahre mit einem ganzen Stab freiwilliger Krankenpflegerinnen aus Amerika in Kobe eingetroffen. Sie hatte sich im spanischamerikanischen Kriege bereits als Krankenpflegerin rühmlichst hervorgethan. Eis enbahnzug und Schafhe erd s. In der Nähe der Eisenbahnstation Zorneding, Oberbayern, wurde bei heftigem Schneegestöber eine Schafheerde über die Geleise getrieben; ein Schnellzug fuhr mitten unter die Schafe hinem; fünf derselben wurden gänzlich zerfleischt, die übrigen schwer verletzt, so daß sie sofort getödtet wer-, den mußten. Die Schranke war ver'ehentlich offen geblieben. Der Schäereibesitzer erhielt den erlittenen Scha)en ersetzt. (Bin zarter Mink. Frau A.: Ach, wissen Sie, mit den Schwiegersöhnen ist es schon so ein rechtes Malheur. ' Meiner' geht mir nicht von der Seite, und man hat doch auch oft was mit der Tochter unter vier Augen zu reden." F r a u V.: Nun, über meinen kann ich mich, nicht beklagen, der ist sehr feinfühlig, der verSeht sofort meine Andeutungen."' -;iqu A.i Ach, waS Sie sagen, wie geben Sie ihm denn das zu verstehen?" F r a u B.: O, das ist sehr einfach. Ich nehme ihn beim Kragen und werf ihn hinaus, dann merkt er sofort, daß ich allein zu sein wünsche,, und geht." Jota C. RkWmwalt... (Früh Vtaatkauwalt.) 323-325 ZnttZnaTrnp Okbäcdk , TelchZon (neu) 150.
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