Indiana Tribüne, Volume 28, Number 160, Indianapolis, Marion County, 28 February 1905 — Page 3
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In Gcgcnlvart vieler ausländischer Dclcgatcn eingeweiht.
Amerikanische Telcgaten gefeiert. Bebel gegen Flotten-Vergrößerung. Heftige Kämpfe in der Mandschurei. Japaner überschreiten den Shakhe-Flnß. Agitation unter der polnischen Landbevölkerung. Gorki wird depor:irt werden. Neues Abkommen über Kreta- Tie Pforte bestellt 30 Kanonenboote.
Deutschland. Dom Einweihung. Berlin, 27. Feb. Der neue Dom wurde heute iu Gegenwart einer glänzenden Versammlung, in der sich Vertreter aller protestantischen Völker befanden, eingeweiht. Der Gottesdienst selbst war einfach, wurde aber durch herrliche Musik gehoben. Im Schiffe drängten sich in den prächtigsten Uniformen die Vertreter auswärtiger Regierungen. Die Bot schaster und ihre Frauen saßen in der ersten Reihe unter der Kanzel; in ihrer Mi te Reichskanzler von Bülow. Hin. ter ihnen kamen andere Diplomaten. Minister und ausländische Geistliche, darunter der Bischof von Ripon mit vielen Orden, skandinavische Geistliche mit breiten weißen Kragen nach dem Muster der Zeit Gustav Adolf's usw. Unter den amerikanischen Priestern waren Prof. Francis Brown vom UnionSeminar, I. H. Pugh von der reformirten Gnadenkirche zuPittöburg. Pa.. I. I. Heischmann von der evangelischlutherischen St. Peters.Kirche zuBrook, lyn, N. I.. Dr. Dickie von der amerikanischen Kirche in Berlin. Ihnen schloß sich an eine große Zahl Generale. Mitglieder der Akademie usw. Der Kaiser und die Kaiferia mit. dem Prinzen von Connaught und dem Kronprin zm von Dänemark zur Seite und 32 deutschen Prinzen und Prinzessinnen saßen auf der dem Altar gegenüberliegenden Gallerie. Die Versammlung, vom Sonnenlicht überstrahlt, bot ein farbenprächtige Bild. Einen befonderen Platz hatte der Kaiser für Dr. Luther vom hiesigen Gesundheitsamt?, einen der wenigen Nachkommen des Reformators, reserviren lassen. DaS Läuten sämmtlicher Glocken der protestantischen Kirchen Berlin'S ver kündigte, daß der Kaiser angekommen sei und die Einweihung beginne. An der Pforte nahm der Kaiser den Schlüs. sel des Doms von dem Präses der Bau. kommisston und übergab ihn dem Oöerhofprediger Dr. Dryander. Die Hofgesellschaft begab sich auf ihre Gallerie, während die Orgel und eine Kapelle Händel'S .Halleluja" spielten. Die Versammlung sang den Choral Mein Gott in der Höh' sei Ehr". Dr. Dryander hielt eine der Gelegen heit entsprechende Predigt, in der er den deutschen Kaiser im allgemeinen Sinne als Beschützer des Glaubens bezeichnete. Der Domchor sang darauf eine KomPosition Bach'S m.d die Gemeinde daS alte Lutherlied Eine feste Burg ist unser Gott". Der ganze Gottesdienst dauerte li Stunden. Das Ende war wieder vom Geläute sämmtlicher Glocken begleitet. Grüße aus Amerika. Seilt n, 27. Feb. Von Bischof C. Potter von New York. Bischof C. W. Whitaker von Pennsylvania. Bischof Wm. Lawrence von Massachusetts, Bisckof Edw. G. Andrews von der Methodiftenlirche, Präsident W. H. P. Paunce von der Methodiftenkirchr, Chas. Cuthlert Hall, Präsident deS UnionSeminar, K. B. Remensnyder von der St. JameS Evangeliften.Kirche von New Jork, S. G. Erotel von der evangelisch lutherischen Kirche in New York traf eine Depesche ein, in welcher sie ihre Glückwünsche zudem Werke dem Kaiser und den Mitarbeitern aus sprechen. Amerikanische Delegaten gefeiert. Berlin. 27. Febr. Während des Nachmittags empsing der Kaiser die amerikanischen Delegaten im Palaste und unterhielt sich mit denselben sehr leutselig; er stellte sie auch der Kaiserin vor. Heute Abend sind sie beim Kaiser zu Gaste. Gestern waren sie bei Oder Hofprediger Dr. Dryander eingeladen und werden morgen die Gäste deö Cul tuSminifterS Dr. Studt und des ame kanischen Botschafters Tower fein. Abstriche vom Flotten Budget. Berlin, 27. Febr. Der Reichs tag nahm ohne Debattte die Abstriche
Dom
fion am Flotten'Budget gemacht hatte. Die geforderteSummevon $27, 874,612 wird dadurch um S799.500 herabge setzt. Bebel kickt". Berlin. 27. Feb. Mit einer langen Rede, in welcher er auch den Kaiser scharf kritistrte, bekämpfte der Sozialistenführer Bebel im Reichstag den Marine-Etat. In seiner be kannten leidenschaftlichen Weise führte er aus, bafe das Reich, wenn es die Pläne deö FlottenvereinS verwirklichen wollte, 3,200,000,000 für neue Kriegs schiffe ausgeben müßte. Eine solche Verschwendung deS Ertrages der Ar deit könne nicht geduldet werden. Statt das Geld des Volkes mit zwecklosen Rüstungen zu vergeuden, sollte sich die Regierung lieber die Hebung des Er ziehungZwesenS und die Verbesserung der sozialen Verhältnisse angelegen sein assen. Gegen wen sind diese Rüstungen zur See denn eigentlich gerichtet ?" rief der Redner dramatisch aus.' Gegen England? Wir können mit England auf dem Waffer niemals Schritt halten, denn wir haben die nöthigen Mittel zur Schaffung einer solchen Flotte nicht. und zudem ist dieselbe zu unserer Si cherheit auch gar nicht nöthig. Eng. and braucht gewaltige Streitkräfte zur See, wir jedoch nicht. Gegen Frank reich? Da genügt die Ueberlegenheit un erer Landtruppen. Gegen Rußland? Diese Macht wird sich in Jahrzehnten nicht von den Folgen des jetzigen Krie ges mit Japan erholen. Gegen Amerika? Ein Krieg mit den Vereinigten Staaten ist eine Unmöglichkeit," un. denkbar." Ex-Lieutenant verur theilt. Dresden, 27. Feb. Ein Sen sationö-Prozeß, der während der gan. zen Woche das Gericht in Dresden be schäftigte, hat heute mit Verurtheilung deö Hauptangeklagten, Freiherrn von Gradow, zu 5 Jahren Zuchthaus geendet. Derselbe war trn Verein mit dem Kaufmann Hildebrand großartiger internationaler Schwindeleien angeklagt. Die beiden kauften in Deutschland und auch lm Ausland NtttergUter, Fabriken und anderes werthvolles Grundeigenthum und machten sich da bei zahlloser Betrügereien schuldig. Die Zahl ihrer Opfer zählt nach Hunder ten. Viele der Bedauernsmerthen sind durch die Gauner um ihr ganzes Ver mögen gebracht und zu Bettlern ge macht worden. Studenten siegreich. Berlin, 27. Feb. Der Streik auf dem Polytechnikum zu Hannover ist beendet, nachdem Kultusminister Dr. Studt fast alle Forderungen der Studenten zugestanden hat. Er ge stattete, daß das studentische Komite, da; er auflösen ließ, vom Senate an erkannt werde, daß die Studenten der Universitäten aus technischen Hochfchu len durch Delegaten über gemeinsame Interessen berathen. Die Studenten haben dem Minister ihren Dank für die rasche Beilcgung deö Zerwürfnisses telegraphisch ausgesprochen. Sie t wer den morgen wieder zu den Vorlesungen erscheinen. ReuesAbkommen betreffs Kretas. Berlin. 27. Feb. Die hiesige Tägliche Rundschau" meldet, daß die Botschafter Englands, Rußlands, Frankreichs und Italiens am letzten Samstag in Berlin ein Abkommen ge schlössen hätten, durch welches der In sel Kreta das Fortbestehen der Selbst ständigkeit in dem bisherigen Umfange garantirt wird. Gleichzeitig sprechen die genannten Schutzmächte die terri toriale Unverletzlichkeit Kretas aus, so weit nicht etwaige Aenderungen die Zn stimmung der Jnfelbevölkerung finden.
Oesterreich hat angeblich bereits er klärt, sich dem Abkommen anschließen zu wollen. j Damit wird der auf der Insel in die
Wege geleiteten Propaganda zu irn stkn der Einverleibung in Griechenland oder wenigstens einer Verwaltung un ter dem Königreich nach dem .Muster der österreichisch'Ungarischen in Bosnien und der Herzogowiua ein krüfti' ger. Riegel vorgeschoben. Und' der Oberkommissär Kretas, Prinz Georg von Griechenland, welcher hinter jener Bewegung stand rnib in ihrem Interesse kürzlich eine MisftonSreise an der schiedene Höfe Europas unternahm, wird nun seine Annexions'Gedanken einstweilen aufgeben müssen. Uebri gens soll der Prinz sich von vornherein keinen Illusionen darüber hingegeben haben, daß die Mächte für eine Per einigung Kretas mit Griechenland im Augenblick zu gewinnen seien. Er
hatte deshalb auch erklärt, er werde sich mit geringeren Zugeständnissen be gnügen und schon zufrieden sein, wenn ihm überhaupt Entgegenkommen gezeigt werde. Ob der Prinz eine neue Verlängerung seiner Thätigkeit auf Grund deS eben geschlossenen Abkom menS wünscht, bleibt abzuwarten. Elektrische Bahnen. Berlin, 23. Febr. Die Köl nische Zeitung meldet, die bayerische Regierung plane die Einsührnng der Elektrizität als Triebkraft auf der schiedenen Haupt-Bahnlinien z. B. der Strecke München-Lindau, die 136 Mei len lang ist. China. VerzweifelteKämpfe. Madyadani. Mandschurei, 27. Feb. Trotz verzweifelter Angriffe der Japaner, die von Mittag bis Abends dauerten, gelang es nicht die Ruffen aus dem Ehe und dem DvPaffe zu treiben. Einzelne japanische Truppen theile verloren im Handgemenge bis zu 70 Prozent ihrer Leute; sie hatten ihre etzte Kugel verschossen. Der japanische Umgehungsversuch bei Gauto wurde von einem Bataillon russischer Infanterie und Kavallerie mit großen Verlusten für die Japaner zurückgewiesen. Die gegenwärtigen Operationen begannen schon am 19. Feb. indem die Japaner emen Nachtangriff auf den Hoba.Paß. 7 Meilen südlich von Tsinkctchen machten. Am 20. Feb. griffen die Japaner den VanzaPaß an die Ruffen machten emen Gegenangriff und gewannen an Terrain, mußten sich aber am 22. Feb. vor der Ueberzahl wieder zurückziehen auf Tsinketchen. Vorpostengefecht. Mulden, 27. Febr. Die Japaner überschritten gestern den Shakhe Fluß, nachdem sie die russischen Vor Posten zurückgetrieben hatten. Die Russen bekamen Verstärkungen und machten dem Vorrücken der Japaner ein Ende. Rußland. G o r k i. St7 Petersburg, 27. Feb. Die seit gestern erwartete Freilassung Maxim Gorli's gegen Kaution ist bis jetzt nicht erfolgt. Der Staatsanwalt und der GenSdarmeriechef sind zwar geneigt, den Dichter bis zu seiner Pro zesstrung auf freien Fuß zusetzen, aber der Generalaouverneur Trevoff will seine Einwilligung dau nicht geben. St. Petersburg, 27. Feb. Maxim Gorki wurde heute gegen $2, m r m n P f f i ? rr öuu Burgiqasl enuanen, aver am Festnngöthore wieder, verhastet. Er wird wahrscheinlich von'.St. Petersburg deportirt werden. Die Deportation Gorki'S erfolgt angeblich auf Drängen General'Gouver neurSTrepoff's, welcher dessen Anwesenheit in Petersburg für gefährlich hält. W r s ch a u , 27. Febr. Nach zuverlässigen Mittheilungen haben die
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T. O. Easavay, M.D., der zuverlässige SpezZalist. Der Mann der kunrt.
Sozialisten Agenten unter die Landbe völkerung geschickt, um dieselbe aufzu wiegeln. Da 75 Procent der Bauern nicht lesen und schreiben können, ist es Agitatoren leicht, dieselben zu verführen. Weil von den 10.000,000 Polen sieben Millionen auf dem Lande woh. nen, würde ein Aufstand derselben der Regierung noch weit größere Schwie rigkeiten bereiten, wie die Streiks in den Städten. In beinahe 50 Dörfern kam es zu Ruhestörungen. Auch ge. gen die russische Srache und die ortho doxe Kirche richtet sich die Agitation. Die Forderungen der Polizisten von Warschau sind gewährt worden und alle fid im Dienste. Warschau, 27. Feb. Die stüd i r X. rv r t . . ,
iiiqen ueuerweyrieutt kunolgren an, daß sie am Samstag streiken würden. wenn sie nicht höheren Lohn erhieltenAuch die Todtengräber deö jüdischen FriedhofeS drohen mit Streik. Angriff vorbereitet. St. Petersburg. 27. Feö. Die Russen haben sich von der vorgefchob'e nen Stellung bei Tsinkhitchen, 70 Mei len östlich von Mulden, auf die Haupt linie zurückgezogen. ES läßt sich fchlie ßen, daß die Japaner ihre Streitkräfte gegm den ganzen russischen linken Flü. gel sammeln, der in Erwartung großer Kämpfe sehr verstärkt wird. Offizierenach SanFran ciscozurück. St.Peteröburg, 27.Feb. Die russische Regierung hat den Offizieren des Kreuzers Lena", die gegen ihr Versprechen San Francisco verließen, auf Wunsch der amerikanischen Regie rung nicht allein befohlen, dorthin zu rückzukehren, sondern sie auch um einen Grad herabgefetzt. Als Entschuldigung wurde ihre Jugend angeführt. Militärzüge. St. Petersburg, 23. Feb. Die Regierung hat alle Forderungen der Streiker auf Bahnen, die Kriegs bedürfnisse nach dem Osten befördern, und in Regierungsarsenalen gewährt. Gleichzeitig hat Eisenbahnminister Fürst Hilkoff alle Streiker auf eine alte Gesetzesbestimmung aufmerksam ge macht, welche Strafen für Streiker festsetzt, welche in Kriegszeiten den Mi litärverkehr auf Bahnen behindern. Frankreich. 30 türkische Kanonenboote. Paris, 23. Feb. Dem Temps" wird aus Konftantinopel gemeldet, daß der Sultan die Bestellung von 30 Kanonenoooten der verlHieoenen euro päischen Schiffsbauhöfen angeordnet hat. Admirale verabschieden sich. Paris, 27. Feb. Die Admirale, welche die internationäle Kommission zur Untersuchung des Nordsee-Zwischen falle? bildeten, machten mit ihren Ad jutanten in voller Uniform dem Präsi denten Loubet und dem Minister deS Aeußeren ihre Abschiedsbesuche. Italien. Kaiserbesuch. M e s s i n a . 27. Februar. Ein Beauftragter des deutschen Kai serS hat Vorbereitungen für den Auf enthalt der Kaiserfamilie in Sizilien getroffen. Zu Taormina hat er daS Hotel Timeo gemiethet. Alle Diener schuft, Köche emgeschlossen, wird von Berlin mitgebracht. Man erwartet, daß der Kaiser auf seiner Jacht Ho henzollern" am 26. März hier ankommt. Mord. Neapel, 27. Feb. Die Unter suchung hat 'festgestellt, daß Frl. Ca Varicocele, Hydrocele,
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therine McCready, die am Samstag in ihrer Villa bei Calerta ermordet auf. gefunden wurde, erstickte. Von den Mördern hat man keine Spur. Tie Dienerin Frl. McCready's und ihr Vater wurden verhaftet,-nicht weil ein Verdacht gegen sie vorliegt, sondern weil man hofft, daß sie im Stande sind zur Aufklärung der Tragödie bei zutragen. Turlei. Revolution in Arabien. Konstantinopel, 27. Febr. Der Ausstand in der Provinz Jemen, Arabien, nimmt einen beunruhigenden Umfang an. Fast die ganze Gegend südlich von SanaadiS ist in Aufruhr. Die Orte Katoba und Taio sind in die
Hände der ausständigen Araber gefal len, der?n Zahl täglich wächst. Der mangelhafte TranSportdienft macht die Entsendung türkischer Verstärkungen schwierig. Viele Kameele kommen auf der Straße um und die Soldaten deser tiren massenhaft. San Domingo. Patriotische Feier. San Domingo, 27. Febr. Aus Anlaß des 62. Jahrestages der Unabhängigkeit San Domingoö fand im Palaste ein großer Empfang deS diplomatischen und Consular-Eorps statt. Auch die Regierungsbeamten und die Ossiziere der amerikanischen Kriegsschiffe, an ihrer Spitze Admiral SigSbee, waren anwesend. Die ame rikanischen Kriegssschiffe feuerten einen Salut. In seiner Botschaft an den Congreß hat Präsident MoraleS zahlreiche Re formvorschlüge gemacht. Die Untersuchung bezüglich deS MordattentateS auf den Präsidenten hat bis jetzt kein positives Resultat ge liefert. Schiffsnachrichten. New Jork: Perugia" nach Neapel; Kroonland" von Antwerpen. Marseilles: Jtalia" nach Livorno. In welcher Zeit eine Million Mcnschcn von der Erde verschwindet. Der englische Medizinalstatistiker Fare hat berechnet, daß der letzte Mensch von einer Million Neugeborener nach 108 Jahren von der Erde verschwindet. Das Sterben einer Million Menschen vollzieht sich auf folgende Weise: Von einer Million Kinder, welche, angenommen, an ein und demselben Tage geboren werden, sterben im ersten Jahre 150,000, im nächsten Jahre 53.000, im dritten Jahre 28,000; am Ende des dritten Jahres ist also bereits fast ein Viertel der Million verschwunden. In den darauffolgenden zehn Jahren sind die Sterbefälle weniger zahlreich, und erst im 13. und 14. Lebensjahr fangen sie wieder an zu steigen; es sind das die Jahre der Entwicklung, welche unter Mädchen und Knaben zahlreiche Opfer fordern. Trotzdem der Anfang und das Ende der Zwanzigerjahre auch gefährliche Jahre sind und besonders der Uebergang in die Dreißigerjahre viele Opfer fordert, sind doch nach 45 Jahren erst ebensoviel Menschen gestorben, wie in den drei ersten Jahren, so daß immer noch über die Hälfte von der Million Menschen vorhanden ist. Am Ende des 60. Jahres sind noch 370,000 Menschen von jener Million übrig. Die nächsten 20 Jahre raffen aber diesen Bestand schnell dahin; es sind nämlich nach 80, Jahren nur noch 73.000 vorHanden. Nach 95 Jahren sind noch 233 übrig, deren Zahl von nun an rasch abnimmt, so daß nach 108 Jahren der letzte Mensch von der Million verschwunden ist. Starker yrfat)t. Unteroffizier: Kerl. Sie scheinen auch nur aus Versehen Mensch geworden zu seml" DR. GÄSAVAY & GO-.S
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