Indiana Tribüne, Volume 28, Number 152, Indianapolis, Marion County, 18 February 1905 — Page 4
10; Februar
Jndiana Tribüne. Vnaulgeklden vo der OutraXtf Indianapolis, Ind. varrZ O.THudlu - Präsident. 'LsXjT-rij-rurJ-xr-xx 0 GeschäftSlocal: No. 31 Süd Delaware Straße. TELEPHONE 2G9. irtered ,r the Post' Office ot Indianapolis as ecoad class matter.
NuZfljch - Polen nnd der oft asiatische Krieg. Aus Warschau wird uns geschrieben: Trotz der blutigen Straßenlämpse hier in der Hauptstadt Russisch.Polenö und trotzdem die Bevölkerung diese? Gebietes mit Ausnahme der wenigen russischen Beamten fast durchweg mssenfemdlich gesinnt ist, glaube ich nicht an eine allgemeine Revolution Russisch Polens wie im Jahre 1830 und dann wieder im Jahre 1863. Die Abnei. gung gegen Rußland ist freilich heute mindestens ebenso groß, aber inzwiichen haben' sich in der Bevölkerung Spaltungen vollzogen, die einen einheitlichen Kampf gegen das herrschende Russen thum erschwert. Eine Betrachtung der eigenthüm lichen politischen Strömungen in Ruf sischPolen dürfte angesichts der inne ren Krise in Rußland und des ostasia tischen Krieges von Interesse sein. In Rusfisch.Polen existirt zunächst eine sehr starke sozialistische Bewegung, die ge genwärtig sogar stärker und nachhält!ger ist, als die nationalpolitifche. Diese Thatsache ist vornehmlich auf den Krieg zurückzuführen. Die bedeutend entwickelte Industrie Rufsisch.PolenS ist durch den Krieg in eine Krisis hm eingeführt worden, Znsbesondere hat die Textil'Jndusirie schwer gelitten. Eine ganze Anzahl kleinerer Fabriken hat schließen müssen, größere haben sich zur Einschränkung! des Betriebes gezwungen gesehen. Tausende von Ar beitern sind brotlos geworden. Erfparnisse, von denen sie in der Zeit der Arbeitslosigkeit zehren könnten, besitzen diese Unglücklichenlnicht, da die LohnVerhältnisse in Russisch-Polen sehr um günstig sind. Hier erhält der Fabrikarbeite? durchschnittlich nur einen Rubel Tageslohn während der Lohndurchschnitt in Südrußland ungefähr N Rubel beträgt. Zu der Unzufriedenheit über die schlechten Lohnverhältnisse und über die verminderte Arbeitsgelegenheit kommt noch die Aufhetzung durch die Fabrikinfpektoren, die, wie in den meisten PtovinzenZ Rußlands nicht eine vermittelnde Thätigeeit zwischen dem Arbeitnehmer'und dem Arbeitgeber ausüben, sondern den Haß derZArbeiter ge gen die Unternehmer schüren. Auch die zahlreichenZfremden Arbeiter, die besonders in der ' Montanindustrie beschüftigt sind, Hetzen ihre polnischen Genossen auf, so ist es kein Wunder, daß fast die gesammte Arbeiterschaft Rufsich'PolenS revolutionär gesinnt ist. ES ist einZGlücklfür die russische Regierung, daßl zwischen den polnischen Sozialdemokratin und den bürgerlichen national-polnischen Parteien nicht nur kein Zusammenhang, sondern sogar Abneigung besteht. .Die national'polnischen Parteien zerfallen in drei' Gruppen: Die erste ist die BersöhnungSpartei, deren Anhänger sich vornehmlich auS .den Kreisen der hohen polnischen Aristokratie und der Hochfinanz rekrutiren. Diese Partei strebt eineZpolnische Autonomie unter russischer ! Oberherrschast an, also ungefähr denZZustand. der im ersten Drittel des vorigen Jahrhunderts in Russisch'Polen lvorhanden war. Die Partei ist trotzZder mächtigen Stellung einzelner ihrer Führer ziemlich einflußloS, weil sie zwar Offiziere hat, aber keine Soldaten. Die zweite Gruppe ist die Patriotenpartei, die sich aus Pro fessoren, AerztenAnwülten, Fabrikan ten und Großkaufleuten, . kurz aus den Kreisen der Intelligenz zusammenfetzt. Sie will Russtsch-Pölen gänzlich von Rußland loslösen und Annäherung an die westeuropäischen Staaten gewinnen. Die dritte Partei ist die allpolnische Partei, deren Centrum die National Liga in Krakau bildet. Sie will sich nicht mit der LoSreißung Rusfisch.PolenS hegnügen, sondern sie strebt die Begründung eines großen Polenreiches an, das von Danzig im Norden bis nach Odessa im Süden reichen soll. Dieser Partei gehören besonders die Studenten und die kaufmännische Ju gend an, also diejenigen Kreise, die, wie die Jugend überall in der Welt, die extravagantesten politischen Ideale unterhält. ...
Zwischen den drei nationalpolnischen Gruppen besteht kein Zusammenhang; jede von ihnen betreibt, ihre Agitation für sich. Nur in einem stimmen sie überein: in der Hoffnung.' daß der oft. asiatische Krieg sie der Erfüllung ihrer Wünsche näer bringen wird; deshalb freuen sich diese Unterthanen Rußlands über jede Niederlage der russischen Wasim fernen Osten. Al eine politische Gruppe für sich find schließlich noch die Juden zu erwähnen, die ungefähr ein Sechstel der Bevölkerung Russisch Polens ausmachen. Sie stehen zwischen den natio nalpolnischen Gruppen und der sozialrevolutionären Partei, stehen aber immerhin der letzteren näher, als den nationalen Polen, die durch ihre aus gesprochen antisemitische Gesinnung die Juden abstoßen. Trotz deö SympathifirenS mit der Arbeiterpartei aber würde doch nur ein Theil der Juden Rusfisch.PolenS im Ernstfälle mit der Sozialdemokratie gemeinsame Sache machen.
Unter Verdacht verhaftet. Die Einwohner der Meridian FlatS, welche schon seit längerer Zeit durch die Engroß dort ausgefüh:ten kleineren Diebstähle geplagt wurden, entschlossen sich dem Unwesen ein Ende zu machen und seit mehreren Tagen schon wurde streng gewacht und gewartet. Gestern nahmen dieselben dann SaSamuel Miner, einen Neger, den man im Verdachte hat, ein gewiegter Haus, dieb zu sein, fest, und er wird bis zur Beendigung einer angestellten Unterfuchung gehalten werden.Minor wurde, wie gemeldet wird, gesehen, als er durch einen der langen Corridore des Gebäudes ging und MorriS Moyer, ein bekannter Geschäftsmann , nahm ihn fest und hielt ihn bis die RadlerPolizisten erschienen und den Mann verhaften konnten. Als man den Neger fragte, was er in dem Gebäude wollte, antwortete er, daß er von der Friendly Jnn" dorthin gesandt sei, um Zuthaten für dieselbe zu holen. Eine Anfrage bei der Jnn" wurde dahin beantwortet, daß man Minor dort nicht kenne. Minor, der Atlanta Ga., als feine Heimath angiebt, ist nur kurze Zeit in der Stadt. Schon verschiedentlich wurde der Polizei gemeldet, daß Eisschrünke bestöhlen wurden und daß auch kleinere Schmucksachen usw. vermißt seien und viele der Bewohner der Flats entließen ihre Dienstboten, glauben aber jetzt, daß Personen außerhalb der Gebäude die Diebe gewesen sind. Spezial'Tour südlich nach den berühmten Nelorts und Mardi Gras via Pennsylvania Linien. Montag, 27 Februar 1903. BesichtigungsReise. Berühmte Florida.Resortö. Große Cchlachtfeld-Ansicht entlang der Linie. Zwei Tage in New Orleans während des weltberühmten Mardi Gras Carnevals. Unkosten für 11 Tage, einschließlich Pullmans, $55. Schreiben Sie an 23. W. Richardson, Assistent General Passagier Agent, Jndianapolis, für Einzelnheiten. Kleiner Fehler acht Anklage hinfällig. Eine ganze Menge Zeugen waren gestern erschienen, um im Polizeigericht Zeugniß über das Betragen Nathan Farb'S, gegen den die Anklagen des Bummelns und der Profanität vorlagen, abzulegen. Der Vater des Jungen hatte drei Anwälte engagiri, da seiner Ansicht nach die Anklagen auf einen Racheakt zurückzuführen seien. Zeugen wurden vorgeführt, die Aussagen machten, daß der Junge sich auf den Straßenecken umhertrieb, mit Steinen warf und schlechte Redensarten gebrauchte. Im Kreuzverhör gestanden zwei der Zeugen, daß sie im Polizeigerichte wegen Angriffs auf Mitglieder der Färb Familie Strafen zahlten. Nachdem der Staat mit seinem Zeugenverhöre zu Ende war, machte die Vertheidigung den Vorschlag, die Anklage fallen zu lassen, da die Anklageschrift Januar 5. 1904 datirt war, während die sämmtlichen vorgebrachten Beweise nach dieser Zeit datirten. Der Schreiber der Anklage hatte aller Wahrscheinlichkeit nach einen Fehler begangen. Gottlieb L eukhardt, DU gemüthliche Ecke. Ecke Noble undMarket Str. ,,, D i e L c w i ö &. & I a t t Ausstellung in Portland, Ore.. wird nicht vor dem 1. Juni d. I. eröffnet. Die für die Ausstellung bestimmten Gebäude nähern sich aber schon jetzt ihrer Vollendung. '
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Tie Internationale Arbeiterschntz Konferenz. Die Schweizer Presse veröffentlicht den Wortlaut der Einladung, die' der .Bundesrath an fünfzehn europäische Staaten zur Theilnahme an der internationalen Arbeiterschutz - Konferenz versendet. Die Einladung lautet: Herr Minister, im Auftrage der von der Kölner Delcgirtenversammlung der internationalen Vereinigung - für gesetzlichen Arbeiterschutz eingesetzten Kommission hzt uns das Bureau dieser Vereinigung ersucht, eine internationale Konferenz zur Regelung der folgenden Fragen des Arbeiterschutzes einzuberufen: 1. Verbot und Verwendung des weißen Phosphors bei der Herstellung -von Zündhölzchen; 2. Verbot der gewerblichen Nachtarb:!: der Frauen. Was den zweiten Punkt betrifft, so ergiebt sich aus den Erörterungen des Bureaus und den Resolutionen der vorerwähnten Kommis sion (Verhandlungen vom 10. und 11. September 1903 in Basel), daß die Frage folgende Postulate umfaßt: a) Unter dem Ausdruck Frauen" sind alle Arbeiterinnen ohne Altersunter schied zu verstehen; b) das Verbot der Nachtarbeit soll darin bestehen, daß sämmtlichen in irgend einem Betrieb, also außerhalb ihres Haushaltes beschäftigten Arbeiterinnen eine ununterbrochene zwölfstündige Arbeitsruhe von Abends bis Morgens gesichert sein soll; c) von den Verböten können Ausnahmen für Fälle drohender oder bereits eingetreterr Betriebsgefahr vorgesehen werden; d) die Arbeiterinnen, welche Rohmaterialien zu verarbeiten haben, die einem raschen Verderben ausgesetzt sind, z. B. jene der Fischerei und gewisser Arten von Obstverarbeitung. können die Erlaubniß zur Nachtarbeit in jedem Falle erhalten, in welchen dies nothwendig ist. um den sonst unvermeidlichen Verlust der Rohprodukte hintanzuhalten, e) Diejenige Betriebe, bei denen zu gewissen Jahreszeiten ein vermehrtes Arbeitsbedürfniß eintritt, werden durch die Uebergangsbestimmung, welche die Dauer der ununterbrochenen Nachtruhe auf zehn Stunden festsetzt, Zeit sür Ueberstungen finden, deren .sie beim gegenwärtigen Stand ihrer Organisation bedürfen, f) Für die Ausführung der Reformen können bestimmte Fristen festgesetzt werden. Aufschluß über diese Fragen enthalten auch die beiden Veröffentlichungen: Denkschrift über das Verbot der Verwendung des weißen Phosphors in der Zündhölzcken-Industrie" und Denkschrift über das Verbot der oeweiblichen Nachtarbeit der Frauen". Diese Denkschriften sind den verschicdenen Regierungen im Jahre 1904 durch das Bureau der internationalen Vereinigung im Namen der Kommission zugestellt worden. Wir haben bei den Negierungen einer Anzahl Staaten in vertraulicher Weise Erkundigungen eingezogen, um zu erfahrenlvelche Aufnahme ein von der Schweiz ausgehender Vorschlag betreffend die Einberusung einer internationalen Konferenz finden würde. Beinahe alle Staaten zeigten sich geneigt, einem Vorschlag zur Abhaltung einer solch: 'Konferenz ihre Zustimmung zu ertheilen. Der Vundesrath glaubt unter diesen Umständen, seinem bisherigen Vorgehen entsprechend, dem an ihn gerichteten Begehren Folge geben zu sollen. Auch wir würden es lebhaft begrüßen, wenn endlich, und wäre es auch nur in beschränktem Maße, die Idee einer internationalen Verständigung über gewisse Fragen des Arbeiterschutzes verwirklicht werden könnte. Wir hegen die feste, Zuversicht, daß die Konferenz sich nicht mit theoretischen Kundgebungen begnügen, sondern trachten werde, eine wirkliche Verständigung zwischen den Staaten anzubahnen. Wir sind der Meinung, daß die Konferenz zu diesem Zweck die Grundsätze von internationalen Uebereinkünften feststellen sollte. Damit soll selbstverständlich den Absichten der an der Konferenz vertretenen Regierungen nicht vorgegriffen werden, und es würde der Abschluß der Uebereinkllnfte selbst vollständig späteren diplomatischen VerhaIdlungen vorbehalten bleiben. Wir schlagen vor. die unter Ziffer 1 und 2 und unter Lit. a bis f näher bezeichneten Fragen in das Programm der Konferenz aufzunehmen. Die Idee, das Verbot der Nachtarbeit auch auf die jugendlichen Arbeiter auszudehnen, ist von verschiedenen Seiten als unzeitgemäß bezeichnet und fallen gelassen worden. Es steht zu hoffen, daß infolge der Beschränkung des Programms auf einige wenige Punkte die Konferenz eher zu einer fruchtbringenden Verständigung qelangen werde. Die internationale Konferenz wird am Montag, den 8. Mai 1905 um 3 Uhr Nachmittags im Ständerathssaal des Bundeshauses in Bern zusammenteten. Die Einladung wurde den Negierungen der folgenden Staaten zu gesandt: Deutschland, Oesterreich-Un-garn, Belgien, Dänemark. Spanien, Frankreich. Großbritannien, Griechenland. Italien. Luxemburg. Niederlande, Portugal, Rumänien, Serbien, Schweden und Norwegen.
D"e Mutter des österreichischen Ministerpräsidenten v. Gcutscy ist gestorben . Abgeblitzt. . " Bummel: Geh', pump' mir zwanzig Mark!" R u m m e l : Recht gern bei wem?"
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4"M-4MHI H Cin schwerer Unfall bei den Spreng übuttgctt der Mündener Pioniere hat sich bei der Explosion einer sogenannten Tretmine" ereignet. Diese Minen werden im Kriegsfalle auf Wiegen oder in einem Gelände, das von feidlichen Truppen begangen wird, angelegt. Mit Hilfe eines versteckt angebrachtenTrittbreites tann die Mine dann leicht zur Entzündung kommen und ganze Trup penkörper in die Luft sprengen. Um den Soldaten ein Bild von dem Gebrauch und die Wirkung der Mine zu geben, war in diesem Falle über dem Trittbrett ein Gerüst aus Stäben aufgestellt; ein kleiner Stein, der durch einen Bindfaden an dem Gerüst befestigt war, sollte, niederfallend, die Mine zur Entzündung bringen. Durch eine Zündschnur wollte man den Faden in Brand setzen, der Stein tras dann das Trittbrett, und diese leichte Erschütterung würde genügt haben, die Mine zur Explosion zu bringen. Vizefeldwebel Sachs steckte die Zündschnür an. Neben ihm stand Oberleutnant Neumann, der die Arbeit zu überwachen hatte. Als Sachs sich erheben wollte, glitt er auf dem durch den Regen aufgeweichten und schlüpfngen Boden aus und berührte im Fallen das Trittbrett. Im nächsten Augenblick erfolgte die Explosion, die beide - Männer . tödtete. Oberleutnant Neumann war in fünf Stücke gerissen, Sachs nicht so furchtbar verstummelt. Oberleutnant Neumann hatte kurz vorher, als er den Soldaten die Anläge und Wirkung dieser Minen erklärte, darauf hingewiesen, daß in Friedenszeiten solche Minen nicht in kriegsmäßiger Weise zur Entzündung gebracht werden könnten, denn das würde Menschenleben kosten. . Actx cUx Grunb. Richter: ... Der Hannes hat sich doch von der Rauferei ferngehalten! Warum haben Sie ihn dann so geprügelt?" G i r g l : Weil der fade Kerl net hat mitrauf'n woll'!" Mardi GraS (Zxcurstonen. Nach New Orleans, Mobile und Pensacola via Pennsylvania Linien. . - ExcursionS Fahrkarten nach New Orleans, La.. Mobile, Ala. und Pensacola, Fla., via Pmnsylvania Linien, erden verkauft von 1. bis 6. März, einschließlich. Man frage bei den Ticket-Agenten der Pennsylvania Linien für weitere Information über Fahrpreis, Abfahrtszeit und Gepäck.Beförderung u. s. ro.an. . .
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