Indiana Tribüne, Volume 28, Number 152, Indianapolis, Marion County, 18 February 1905 — Page 3
Jndkcma Tribüne, 16. Qcbtnat 1905
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Großfürst
Wird durch chic Dynamitdomöc in Stiiöc zerrissen.
c riijf. Ta.:t: Veslurzuilg vrr lulinu)ctt kuuz.zc. .e.-: n,.... an nfc befürchtet. Andere Würdenträger
Flottenergänzung. Abnahme des deutschen Waarenverkehrs mit Amerika. Französischer fflottenskandal.
Vom Attentat. Moskau, 17. Feb. Nach foä. teren Nachrichten war Großfürst Sergius, welcher gewöhnuch von seiner xaü fcestlcict wurde, wenn er aus. suhr, heute allein, da er nach seinem Bade in seine Amtswohnung suyr. r benutzte einen unscheinbaren Wagen, I welchem MyelmpottMen m mehreren . . n . anderen Wagen soigten, er 105. hm m iTf r. I sürN war yalv uver den Plan zwiscyen dem Großen Glockenthurm unv oem Nikolaus-Thore gelangt, als die ZZombe unter semen Wagen geworfen wuroe. Die einzigen Augenzeugen waren einige Polizisten jener Nachbarschaft. S sckeint immer nocö NlSt Ncver. ob I T ' ' - ' d?r Attentäter in einem Scblitten oder in dem Tunnel unter dem Nikolaus ' Thurme war. Ewige Leute die durch die Explosion herbeigelockt wurden, .... . w CY ...' einen in ocn nm, uivut uic unjci i dieselben schließen konnte, wurden aber er ci t '. j !;. lcmcungu mnausflcuieücn. 1 menge vor dem Thore sammelte, wurde III fK WA V f MIBTTimDTf I die Leiche des Großfürsten durch einen Privatgang vom Palaste nach dem Ehoudoff.Palafle gebracht. - . . ... Moskau, 17. Feb. Man ist zu der Ansicht gelangt, daß daS Attentat die That emeS einzelnen Mannes war. Die Bombe entwickelte eine gewaltige Ervlofivkraft. ebenso wie die gegen Minister von Plehwe gebrauchte. Die schauerlichen Fragmente deS Großfürften lagen auf Yards im Umkreise, Kleine Eifentheile, mit denen die Bombe anscheinend gefüllt war, wur. den in die Mauern des 100 YardS ent Mf..rtf rinfttirUktn I iciiiitii ivifciu49 niyfckvfc. to i it 1 7. x,h. Me Leicke des Großfürsten wird wahrscheinlich m - . u"' ' einige Tage in der AuferstehungSkirche lm remel ausgeoayri uegen uno oann r -r . w v nach St. Petersburg gebrecht werden. . g am i mi I Folgen des Attentats. St. P e t e r s b u r g . 17. Febr. Die Ermordung des Großfürsten Serlus wird als ein Zeichen angesehen. daß die Propaganda der That" ihren ?li:i,li -risrnet bat. Die Meinunaen u "sln n - i gehen varuver auselnanoer, was oie . .. w . w i Folge deS Attentats sein wird. Manche meinen, daß daS Attentat den Zaren wieder in die Reihen der Reacttonare treiben wird, doch ist diese Ansicht nicht . I AllArnitH I Die Ermordung des Grotzsllrflen zu . . . . - i m w I ?? !f ?IBn?im "n."r waren ,n.eq.mmg tages gencyerl war. iro allgemein ver. dämmt, selbst von den radikalen Sozialdemolraten. Suwrin. der Redacteur der .Nowoje Wremja". meint: .Ich glaube nicht, daß dieses Vert-.. v:. Qt..c;;t,-,. v. w.k., üujc uic u3uuua wvmuuu hindern kannauf die sich die Regierm, ,., .;.sn fn ZiZri:z zz v v( -wuiiuiuy wuw, ivw vor Ende des Krieges einberufen wird." DaS Minifterkmite wurde gestern vom Zaren beauftragt ein Komite zu ernennen, daß die Details der Wahlen für den Landtag ausarbeiten soll. ' Die Nachricht vom Tode seines On i.f .t,:.n w ov orrtÄf (ZtU IlULlll Utl .Ul XU .1 U13(UU WtWI "c "w.-rB7a-:t;-.-.:ot..xj.... ertheilte. Die Mitglieder der kaiserl. IlllllJIfllU rLJJClI.JJt 1 UC11UL1U CllIEtUUllllH Familie wurden sosort zu einem Tov. tenamt in der Kapelle berufen. ? . . . rwi w. Der Minister des Inneren Boullgan ist sofort nach Moskau gereist. Schrecken In d:r kaiserlichen Familie. St Petersburg, 17. Feb. Die Nachricht von der Ermordung des Großfürsten SergiuS, die um 3 Uhr geschah, erreichte Tsarskoje Selo, wüh rend Prinz Friedrich Leopold von m....r. u v. r:r.?kF.. rt - ... v. ...,... eu ;c v.? mit u.. wi u. a.up.. Bestürzung hervor. Der Kaiser, soll voupano ni pnRn vmw 1PITT. VlllC tVFlIlILUICIllTII VZULZll UC3 r :: , ' r' . ' pteuBUcgen 'sanes wuroen löTuricm gestellt. . . Ä.errorlnen. unpeti. - M m mm 1 l M 1 H CV.tVt. . VT) A J( . v c n i ii , ai. utwi. juk jiuiv -
Serglus
5L::.R... ..e s: m.k.sM M:L vsiiiwuiuiib uui nie juiuirnviuut mu)i i ti....f,:u m... Si..sA verurtheilt. Neue deutsche richt von der Ermordung des Großfürften EergiuS hat hier große Aufsehen erregt. Ankömmlinge von St. Pe terSburg sagen, eS fei dort allgemeines besprach gewesen, daß dle Terronsten den Zaren, den Großfürsten Sergius, den General.Gouverneur Trepoff und nip es innern outigan cm :.. in . v. r. er I um 2? rill? nPTiiTTnpiiT nnirpn. i
K a v i n e t S k r i f i S.
m tfL-.tf w 1 e l t e l 0 s v e , u q e. St. Petersburg, 17. geb. Noch am Nachmittaae fubren die Bot. Ultt nach dem Palaste sowie nach n Palästen der Mitglieder der kaiserl. Familie, um ihr Beileid auszudrücken, Moskau, 17. Feb. Die beiden Mörder des Großfürsten SeraiuS find " D I I der Nolitti soweit unbekannt. Als der eine fliehen wollte, wurde er von einem Polizisten eingeholt. Er trug einen Revolver bei sich, machte aber keinen Im r v . m
wzua), oen.eioen zu georauazen. urrov Ü1 I
drückte seine Befriedigung darüber auö, Iv.r. m r.m.ni.. .111 1 .f t I oap oie wnwutpm Nlqi oci igrcin Ull A 4 A aaImaAam ck, I 3; in. Der Kopf des Großfürsten war voll. ständig zerschmettert. Ein Theil seines Gehirns wurde nahe der Mordstelle von einer Frau gefunden, die eS einem Polizeikommissär übergab. Das Tasöenbuch deS Großfürsten mit Briefen unv uiv wurve evensaus gesunden. Im Augenblicke des Attentats befand sich die Großfürstin Elisabeth im Kreml und leitete die Arbeiten für die Verwundeten an der Front. Sie wollte nach dem Palaste deS GeneralGouverneurs fahren und dort ihren Gatten treffen. Ihre Equipage war. tete vor dem Kreml. fi rtttlrt lind ftnnh filtP fi ttfiifl n !" .. , der Unglücksstätte. u Ul cn "nDrocicn wuiuui B.t-1. tl- S sT V.l. . ? Tm IILilllLH. .IUI1 UHU Jllllllir kllllllc I ' y . i n ip w.Fin p iipm ijirnui iiriiPiT iinrii iir i w -wf rmr viii v .na beiaesekt. ie Abendblätter melden den Tod Großfürsten durch die Explosion, geben aber keine Einzelheiten. -3 irrii. - o o z, is. ieo. nie naazr.a)! von der Ermordung des Großfürsten er.u nai mzx einen nesen inorua gemacht. Die ust ist mlt.TensatlonSAi.ftAUn wFlssi sC Uii.V k, KLn wi. ' .rx,.;. : Ull ULU1L11 L1IUU1. K3 11J1LU 1JL L ILUiLl. uugr,q, ,mm roener am iA..l..;" " " Jl I yrh Xo nhitia .m I .
17. . Eine De.
'' ' mj w Endlich erwartet. Man glaubt daß ugen., l.ch ist d.e stad. ruhig. St. Petersburg. 17. Feb. Der Streik dehnt sich aus. Etwa 2 I w-c.:t v. rn., o: c-c: t-t. mu uuowuuiuutu vh sich heute der Bewegung an8efd61oficn. cyM.Arrtmm nMv Ost nnn ?ryzzLr a" r.rr. ir um iusutiu. jcjii luiiuiiy uct. Streiker ist drohend und es find mehr Koffacken in die Stadt gezogen worden. Die Polizei hat begonnen die Agita toren zu verhaften. Die Arbeitgeber betrachten die Lage als kritisch. Sckarmttkel 'scyl.rmuAei. f 5nraT,itrrt 17 rtrf,r AI. riw. Eine Depesche von Sachetem, Mand. surei. meldet, dak bei dem Gunsckn. - Paffe in der südöstlichen Mandschurei 11,000 Japaner mit chinesischen Banditen. gegen die Eisenbahnen operiren. Sussische Grenzwachen mit zwei Ge schützen trieben die Japaner am 14. Februar zurück, wurden aber später von stärkere Abtheilungen angegriffen und mit schwerem Verluste zum Rückzüge gezwungen; ein Geschütz ging verloren. 2apa. Geg.en Wladiwostok. Tokio. 17. ffeb. Votr offineller 1 . ' " " S-tte wird ,uaeaeoen. dak Km. Ka. 7 " . . walura, der zu Ansang des Monats ach Korea abging, einen Landangriff auf Wladiwostok machen soll, doch werI V I tn. r.i rrt r r " me .pmuc sur ,emen Äormar,q ge. Q.n bie n.bft Mim rft 6,b,u.nb verstärkte ruskiscke Neste natlirlick sora. i ' 1 ' ". in fältia aebeim aebalten. i - " " - I C4t4 klll.VtH frMl Alt C 2 A U A mm. m t X m mm, i waiuui jivci uuj uvumucu
Werften gebaute neue Torpedojäger in
den Dienst gestellt. Die beiden Fahr, zeuge haben eine Fahrgefchmindigkeit von 29 Knoten in der Stunde und ein weiterer Torpedojäger, der auf der om..C.. fe.. cn . . t. r. : . m ..ty I KSr'SS 7n Schnelligkeit noch übertreffen. Die von den Rusien vor der Kapitu. .. " iation von Bort Artbur versenkten tamm effe lörnt. wi dZ 9X0. ' ' . - 4 Af f X M & A C A (Wln , . , . .... , mm i geljobrn und wiederkampstücht.g B.pv Wmuw wsiuca. I m , I e r a p e r i. Tokio, 17. Feb. Auf der Höhe von Hokkaido wurden heute die briti fchen Dampfer Apollo" und ScotS man", die sich mit Ladungen von Le benSmitteln und Kohlen auf dem Wege nach Wladivostok befanden, gekapert. Oesterreich'Nngarn. . . Wien, 17. Feb. Die ungarische KabinetSkrisiS ist von einer Lösung noch ebenso weit entkernt, wie am Taae als der Kaiser Kossuth eine Audienz gewährte. ES bat eine Anzahl Kon ferenzen zwischen den politischen Führern in Budapest stattgefunden, doch ohne Resultat. Weder der Katter nocö I die Unabbünaiaen wollen in Punkten, die sie als höchst wichtig betrachten nachgeben. Besonders sträubt sich der Kalser gegen Einführung der ungarischen f . X..?..V.ftY I Ungarischer Landtag. I Budapest, 17. Feb. Der neuge. . mm I wählte Landtag wurde heute eröffnet. Der AlterSvrästdent MadaraSZi erklärte, die neueinaeiübrten GeschäftSreaeln s.Zen unaeseklick. die Berbandlunaen würden nach den alten Reaeln vor sich 1 ii - 1 s ' 7r ? u gehen. Koffuth und Graf Apponyi wurde be, ihrem Emtntt eme warme Ovation dargebracht. Franlrerch. K o l o n i a l v e r W a l t U N g angegriffen. Paris, 17. Feb. Die Anklagen gegen die Verwaltung des französischen Eongo-GebieteS häufen sich. Du Bois, der Verwalter eines großen Unterneh mnS hsl6 ht Vfir)nnUurtst nvttw vvmv., wp v 7 Häuptlinge wegen geringfügiger Ur naqe rnniiajien ließ, anoeic ingc V-lr.i. :.. Xi... J-t tvi LT?J . l ,Cm ........ ....... ' ZII Transvaal. . , I w e . t e r großer Diamant. JobanneSbnrg, 17. Feb. Fast auf derselben Stelle, auf welcher vor einigen Wochen im Transvaal ein .032 Karat wiegenden und nahezn acht,?bn Millionen Mark wertben Dia I "Tj--7" ' . . . i mant gesunden wurve, lst em weiterer in weißer Stein im :Gewlcht von 334 Kat entdeckt worden. Der Werth dieses neuen glücklichen Fundes wird auf zwischen zwei und drei Millionen I .. . . I lllvf Atlrnnnt Grokbritannien. - Militärattaches ermordet, sfi,na6aj fln die Times Veto ' Shanghai an d.e TimeZ ZTZSJXZ ' . .? 'J ",,,.. " B männüna der D chunk I oein ver oemullllUllg Ull tyunic irftft, . w K. v., ,,hx ,. frn,Öfi;&e wintarattaÄc uaacnBeirn Tianjoniaje ijcuuaranaoje uggenqelln und CuverM.w Augu? Prt verließen. Die beiden Attaches wurden ermordet, um ihre Sachen zu rauben, Kaiser an Zaren. Berlin. 15. ffeb. Vom deut- ' schen Kaiser sind dem Zaren die Augen geöffnet worden. Ueberzeugt davon, daß Väterchen" von seinen reaktionärm Beamten snNematttck lbinteraanaen und in Betreff der blutigen Vorgänge, i ' welche ftch in den letzten Wochen abspielten, in Unwiffenbeit .gehalten wurde, sammelte der Kaiser alle in den deutschen und englischen Blätter erschie nenen Berichte über .die Massacres in St. Petersburg, Moskau und den pol nischen Fabrikstüdten. Ein kaiserlicher Courier brachte die tttrtusfmM einigen Taaen ach ZarSloe-Selo und legte sie persön, lich in die Hände des Zaren. Soer. fubr dieser ,um eruen Male die volle .Uilc.;. .... . 1 1 1 Ma?k?tt. TOI r. w Prevoeriqien erhielt Nikolaus ein Handschreibendes Kaisers, in welchem dieser ihm zur Be. willigung der vom russischen Volke ge. I , . soroerlen Reformen uno ver ervene. tunft h,r irrtllr:nm pslrtj bpr ath.utrtm den 5Mrtfo riMh. tot ar dankt, in " n.m N?ipk- kiir Ihm W. -i- i - I mm m 1 1 m.1 1 t . C mmm A 1 1 mm. ..mV A.ÜaiaVC.X j umicuc vSNIüimuilüH uuu hcxuu
müthig, daß ihm all' das Grauenhafte,
das die Zeitungen außerhalb feines Reiches meldeten, von seiner Umgebung verheimlicht wurde. Er ersuchte den Kaiser eindringlichst, ihn auch ferner. I.:.. r v r r : v . t . i ISSS Sand Ziu aeben. Der Kaisk r drom ovirt . ct aiii promovlrl. c . t r Blti am 22. F.b. gleichzeitig mit Präs. V e r t I n. u. tveo. xjzi dtaiiei JnnfHlf hrttt hf iTtthHM hnn .Wvvv. Wlt w HHIVt MUt VW Pennsylvania jum Dr. der Rechte promnH;rt ,... Iw h.,,if. 5ntrf. UIVVtl VfctVfc ' VUIUfc VIVWV1' ter, Baron Speck v. Sternburg, ist beauftragt worden bei dem offiziellen Akte den Kaiser zu vertreten. H e r e r o 3 überrumpelt. Berlin, 17. Feb. Der Ober. befehlshaber der Truppen in Deutsch Südwestafrika, Generalleutnant von Trotha, meldet einen weiteren Sieg über die rebellischen Hereros. Ein Detachemeni unter dem Kommando von Leutnant Eymel überraschte mehrere Banden der auMndiaen Einaeborenen etwa 20 Meilen nördlich von DabiS und schlug ste nach einem erbitterten Kampfe in die Flucht. Unter Zurück lassung von 62 Todten und vielen Ver wundeten. zogen die Äawarzm lN wilder Hast in östlicher Richtung da von. Petition für die Gräfin M 0 n t i g n 0 s 0. Dresden 17. ffeb. Wie der lautet, planen die sozialistischen Frauen vereine Sachsens große Sympathie Kundgebungen für die m Florenz weilende Gräfin von Montianoso. die m m m . aeschiedene Gattin des iekiaen KöniaS Friedrich Auau. Es ist bereits eine T " Betition in Umlauf aekekt. in welcher daS neuerliche Vorgehen des sächsischen Hofes, der die kleine Prinzessin Anna ver Obbut der Mutter entueben will und zu dem Ende die Hülfe der italie Nischen Gerichte in Anspruch Znimmt, auf daS Schärfste verurtheilt wird. Wörth" aufgelaufen. Kiel, 18. Febr. Das Schlacht fchiff Wörth" lief gestern im Nebel nicht weit von hier auf eine Sandbank auf. Ein zunehmender Westfturm macht die Arbeiten zum Abschleppen des Schiffes schwierig. Flottenergänzung. Berlin. 18. ffebruar. ?in der Budget'Kommission deS Reichstags er klärte der Staatssekretär des Reichs Marineamts, Admiral v. Tirpitz, die im nächsten Herbst zu erwartende Flot tenvorlaae. die sogenannte Flotten ergänzungS-Novclle, werde außer den sechs großen Kreuzern, welche im Jahre inns.k-f-fcM muA. er.a. i uvyLmum lumuui. iiwvii hggtg.Divisionen, oder insgesammt 35 vg.dobaote fordern. Der Admira LaÖ w seinen eingehendenZAuöführun. Qen ,tt dak die deutschen Kremer lana samer seien als die englischen und ame I ' ' " I ri . i. v r T ruanisqen. oocy ließen vle neueroings mit Turbinen angestellten Versuche er ..... warten, daß in dieser Hinsicht ehesten. Besserungen eingesührt werden könnten. Ueber die Lehren deS ostasiaftischen , Staatssekretär deS RelchS-MarineamtS .Die im fernen Osten gemachten Er sabrunaen umfassen ein arvKeS Gebiet Sie bestätigen die Grundprinzipien des 1 Mottenge ebeS vom Jahre na. mentltd& soweit bic Panzerschiffe in Be ..7" " ,' , o:ge ver .nien,a,isie waren ausschlaggebend. Die Japaner errr . T.P--.w... flf..!...fjl.!rr-. rangen oie Verrjcyast zur nur verDeutschland. mÖße m überlegenen Linienschiff. Geschwader. Der Erfolg des japani Irx. " cv-i.-v.-t.i m-izzb rn.i Mivwoooowiwm I Clt.. U. ? m . "m rieges mm n Anbetracht der günstigen Verhält. "iffe nur gering Abnahme deS deutschen W a a r e n v e r k e h r S mit Amerika. Berlin. 17. ffeb. Der deutsche Waarenverkehr mit den Ver. Staaten weist, nach der bekannt gegebenen amt lichen Statistik, für 'das letzte Jahr so wohl hinsichtlich der Einfuhr wie der Ausfuhr einen bedeutenden Rückgang auf. Die Einfuhr ist um etwa sechs Millionen Dovvelzentner. die Ausfubr um etwa drei Millionen DopPelzentue. . rZ1' öI üciaunucr eroe ÖUna des GetreideverkebiS jurüdfrnfüb. ren, der Rückgang der Ausfuhr auf die Abnahme deS Exports von Eisenvaa. (j O U U ' 7 ren. sM,,riw Kcto ot!: Amsterdam" von Rotter. j, Tnm. m: , . . zenua: euiicylano von cem V)ori; I CV1 ' a 1, . m V i Prinz Asear DON Vitw ijQXU
Interessante Wkittyeilungen. Ueber unser Eisenbahnwesen beste . , srm II c
Yen trotz 1 einer rofze uno rronoem diese Bahnen die bedeutendsten Verehrswege unserer Tage sind, be: V:een sehr verworrene Vorstellungen. Es vird deshalb manchen unserer Leser willkommen sein, einige Angaben über diese Beförderungsmittel zu erhalten. Der Bericht der Interstate Eommerce Commission" für das Jahr 1903 giebt das in Eisenbahnen angelegte Kvpital auf $12,599,990,258 an. An Zinsen und Dividenden auf diese Summe wurden $480,681,300 bezahlt. Das ommt einem Reingewinn von 3.83 Prozent gleich. Manche Gesellschaften geben einen höheren Zinsfuß, manche s. -, . . n . . i . gar leinen. u'as unverzmne apna. belief sich auf Z2,704.821.163 ; so daß nur $9,722.380.674 Eisenbahn-Akti'en und Bonds einen Gewinn abwarfen. "fc i S K u vemerken izt aver yierrei, oay e Bahnen, welche jetzt noch keinen Nutzen erzielen, dies wahrscheinlich in Zukunft thun werden. Denn wie ja allgemein bekannt ist werden bei uns viele Schielenwege aufSpekulatwn tn dunn be siedelte Gegenden gelegt; aber sie bezahlen sich allmälig, wenn die'Bevölkerung wächst und demzufolge der Per, sonen- und Frachtverkehr zunimmt. Die Bahnen, welche mit Gewinn arbeiten. erzielen nach obigen Zahlen ei- ' nen " Nutzen von etwas weniger als 5 Procent. Ein Fünftel der Eisenbahn-Bonds-und Actien werfen aber gar keine Zinsen und Dividenden ab. Die Gesammteinnahmen der Eisenbahnen beliefen sich nach dem Bericht der Interstate Commerce Commissionim ahre 1903 auf $1,966,633,821: die Betriebskosten aber auf $1.332.382.948, die Steuern auf $56.474.106 ; so daß $577,766,767 für Zinsen, Dividenden und Verbesserungen übrig blieben. Von den BetriZkosten erhielten natürlich die 1.300.000 Angestellten den größten Theil. Sie erhalten etwa doppelt soviel, wie die Inhaber von Bonds und Aktien, deren Zahl die genannte Commission auf rund 1,000,000 veranschlagt. Das sind gewaltige Zahlen; aber die Einnahmen für die Erzeugnisse der Landwirthschaft sind doch um 150Procent großer, als das Gesammtemkommen der Eisenbahnen. Der Werth welchen die Eier unserer braven Hennen im letzten Jahre hatten, war allein groß genug, um die Dividenden und Zinsen aller Bahnen der Vereinigten Staaten zu bezahlen. Und der Werth aller vierbeinigen Maulesel unserer glorreichen Republik ist eben so groß' wie das Reineinkommen der Bahngesellschttften. Es giebt überall gebrochene Töpfe und auch der Bahnbetrieb läßt Manches zu wünschen übrig. Es sollten keine Frachtunterschiede gemacht und mehr Sicherheits - Vorkehrungen getroffen werden Aber der Bericht, welchen ein Ausschuß von deutschen Eisenbahn-Beamten erstattete, der mit Prüfung des hiesigen Vahndienstes beauftragt war, lautete bekanntlich einstimmig dahin, daß unser Gesellschaften in Bezug auf Schnelligkeit der Beförderung, aufBequemlichkeit für die Reisenden und auf die niedrigen Preise für Personenund Frachtverkehr besser ständen, als die preußischen Staatsbahnen. Unser Eisenbahnwesen ist also im Ganzen nicht nur gut, sondern auch besser als das deutsche. Nur die Sicherheit ist im Reiche großer: well dort die Arbeitskräfte billiger sind und demnach bei den Bahnübergangen mehr Verwendung finden. Das soll man beachten, wenn man über diese Beförderungswege spricht und man soll auch berücksichtigen, daß die Aktien- und Schuldschein-Eigen-thumer unserer Bahnen eben so gut Rechte besitzen, wie die Reisenden und Frachtversender. Denn jede Aktiengesellschaft besteht aus vielen meist klernen Kapitalisten, welche ihre Ersparnisse in den Papieren solcher Vereinigungen angelegt haben und deren MitWirkung allein den Bau von Eisen bahnen ermöglicht hat. Was wäre aber unser Land heute ohne den gewaltige Aufschwung, den das Bahnwesen genommen hat? Man soll den Ausschreitungen maneher Eisenbahn-Gesellschasten entgegen treten; man soll aber auch die berechn tigten Ansprüche der einzelnen Aktionäre nicht mißachten. Denn der Ak.' tionar einer Bahn hat die gleichen Rechte, wie der Mann, welcher auf eine? solchen Bahn-fährt ' oder Fracht auf derselben versendet. Gleiches Recht für Alle! Der deutsche Lehrerverein zählte beim Beginn dieses Jahres 104.981 Mitglieder. Die 1. Batterie der Gar7 de-Artilleriebrigade, welche bei der Feier der Wasserweihe die Sslutschüsse abgab, bestand, wie nachträglich verlautet, aus alten Vorderladern. Wettn sich diese Angabe besteigt, so gewinnt der Vorfall eine hohe Bedeutung. Alte Vorderlader werden nicht mehr zu Schießübungen verwandt," es kann also keine, Kartätsche durch Nachlässigkeit im Rohr bleiben. Außerdem muß bei einem Vorderlader zunächst die Kartusche und dann erst daZ Geschoß eingebracht werden, und es ist unmöglich, die Ladung fortzunehmen, ohne daß vorher das Geschoß entfernt ist, wie es beim Hinterlader geslnie'ht. Vorläufig müssen wir aber erst eine Bestätigung abwarten.
