Indiana Tribüne, Volume 28, Number 150, Indianapolis, Marion County, 16 February 1905 — Page 4

-V - n

Judtcna Tribüne, 16. Februar' 1905

Jndiana Tribüne. Ht?auaeA,en vo der Otttrattf 0 T. JndiMapoliZ, Ind. varry O. Thudiu Präsident. SeschäftSlocal: No 31 Süd Delaware Straße. Telephone so. K tcred at the Post Office ot Indianapolis as sccosd clast matter.

verbrannte Briefe. (Hicßao SbendZioft.1 Wieder einmal werden Politiker einer gewissen Sorte an die Weisheit des Rathschlag? erinnert, lieber tausend Meilen zu reisen, als einen Brief zu schreiben. Besonders wenn eS um Briefe so gefährlichen Inhalts sich Herndelt, daß dem Empfänger, deren so fortige Verbrennung empfohlen werden muß. WaS gesprochen wurde, kann abgeleugnet werden. Worte verdrehen. Geschriebenes bleibt. Dem populären Politiker seiner Zeit, JameS G. Blaine den Jngersoll in seiner unvergleich" lichen Rede vor dem republikanischen Nationalkonvent als den behelmbusch ten Ritter" gefeiert, der keine Lanze g:ad' und gewaltig auf die eherne Stirn der Feinde seines Landes ge schleudert und aus dem Rachen Verrath die Zunge Verleumdung gerlffen" ihm hat das Schreiben eines Briefes nichts Geringeres als die Präsident fchaft gekostet. Wäre es nicht um die verhängnlßvolle Epistel an Jsly dear Mr. Fisher" mit der nicht wegzuerklä renden Nachschrift Burn this letter!" gewesen, der Name Blaine würde Heute nicht in der Lifte amerikanischer Präsidenten fehlen. Jetzt ist wieder ein Brief aufgetaucht. der auchs hätte verbrannt werden sol len und nicht verbrannt worden ist, und der nun auch seinem Verfasser zur ihn fangenden Schlinge zu werden droht. Der Brief betrifft die besann ten Anklagen, die in Bezug auf die rie figen, im Staate Oregon verübten Landschwindeleien gegen einen Vun desfenator und einen Bundesabgeord neten jenes Staates gegen den früheren BundeZ'Landkommljsär Binger Her mann und verschiedene andere Amts Personen erhoben worden sind. Es ist früher berichtet worden üder Zeugen aussagen, denen zufolge Bundessenator John H. Mitchell in einem Falle gegen Bezahlung von $2000 Baar eö über, nommen und ausgeführt habe, die be schleunigte Bestätigung gewisser betrügerischer Landansprüche im Bundes Landamte zu erwirken, um diese An spräche, der Gefahr drohender Anfechtung zu entrücken. Die Großgeschwo renen deS Bundesgerichts zu Portland, Oregon, haben auf Grund dieser und anderer belastenden Aussagen den Se nator Mitchell. den genannten Landkommissär und verschiedene andere der angeblich Betheiligten schon vor Wochen m Anklagezuftand versetzt, . Mitchell trat darauf im Senat in der Rolle der verfolgten Unschuld auf. In leidenschaftlicher Rede leugnete er jede Schuld und stellte seine Ankläger als eine Bande schurkischer Verschwörer und Ehrabschneider hin. Niemals, seitdem er Mitglied des Senates sei, habe er auch nur einen Dollar für ir gend welche Dienste genommen, die er in seiner Eigenschaft als Senator ir gend Jemand geleistet habe. Er habe sich bemüht, die Interessen seiner Constituenten", der Bürger seines Staates, zu vertreten, ' wie dies andere Senatoren ebenfalls thun, niemals aber habe er dafür Bezahlung genom men. So auch in der beregten Ange legenheit nicht. , Im besten Glauben und in der selbstlosesten Absicht habe er die Bestätigung der besagten Ansprüche befürwortet, ohne von dem damit verknüpften Betrüge eine Ahnung zu ha ben. . Ebensowenig habe er, eine. Ahnung davon gehabt, daß sein Theil Haber im Advokatengeschäste, A. H. Tanner, derartige Geschäfte im Land amte oder in sonst welchen Verwal tungSzweigen der Regierung besorgte. Am allerwenigsten habe er geahnt, daß sein Geschäftsinhaber das mit beriet Geschäften verdiente Geld nicht für sich allein behalte, sondern die Einnahmen als Partner-Verdlenft behandelt und ihm (Mitchell) in den Büchern der Firma mit gutgeschrieben und sein . Bankconto dadurch bereichert habe. Sei das geschehen, so habe das eben der wicked Partner- gethan, ohne ihm davon zu sagen, und riechen habe er eö doch nicht können! Jetzt kommt ein vertraulicher" Brief zum Vorschein, der unter Datum des 5. Februar von Senator Mitchell

an den besagten bösen Partner ge schrieben worden. Nebenbei bemerkt, hat sich Mitchell den bösen Partner zum Vertheidiger erwählt, damit er bei der Verhandlung der erhobenen Anklagen seine Sache führe. Aus die fem Briefe geht hervor, daß zwischen den Beiden ganz kürzlich, offenbar in Rücksicht auf die schwebenden Unter suchungen, ein neuer Partnership-Ver trag abgeschlossen wurde. Dieser Ver trag, sagt der Briesschreiber, sei natürlich all right" d. H. er. stelle das Theilhaber-Verhältniß derart dar, daß mit Geschäften im Landamte und son ftigen ReqierungSgeschästen der Part ner Tanner allein zu thun hat, auch allein alle daraus erwachsenden Ein nahmen erhält. WaS den alten Ver. trag betrifft auf den alles ankommt so habe er (Mitchell) seine Abschrift davon leider nicht mehr aussinden können. Die Thatfachen" jedoch, wie Tanner sie darzustellen haben werde, seien wie folgt: worauf dann Mit chell Punkt für Punkt darlegt, was Tanner über den Inhalt deS Vertrages vor Gericht aussagen soll. Warum er ihm daS AlleS sagen muß, wenn der Vertrag wirklich so lautet und daS Verhältniß wirklich so war darüber wird natürlich jeder sich seine eigenen Gedanken machen. Ebenso über Sätze, wie die folgenden: Lassen Sie sich nicht interviewen", ehe ich mit Ihnen gesprochen habe". Und streng im Vertrauen: Sagen Sie Ihrem Sohne Harry nicht?; auch sonst niemanden. Können Sie nicht sofort Alles stehen und liegen lassen und hier her kommen? Bringen Sie in einem Koffer aber lassen Sie weder Ihre Familie noch sonst jemand etwas da von wissen alle Bücher der Firma mit; das Tagebuch, alle mit einander; auch ihr Bankbuch u.s.w." Mit chell spricht tum Schluß die Hoffnung aus, Tanner möge kommen, noch ehe er wieder vor sie Großgschworenen ge rufen werde. Dann erhält der Brief noch die folgenden Nachschriften, de ren jedes Wort Angst und Furcht ath met : Zeigen Sie Harry diesen Brief nicht und sagen Sie ihm nichts davon. LaffenSie ihn unsereBücher nicht sehen. Sagen Sie ihm nichts." Halten Sie alle wichtigen Papiere im Sicher heitsschrank, und halten Sie Schrank und Office sorglich verschtossen, da sich die Schuste wenn möglich ein schleichen werden." Und drittens und letztens? Verbrennen Sie diesen Brief unbedingt." Senator Mitchell hat die Echtheit des Briefe? zugegeben, weitere Erklärungen darüber aber abgelehnt bis zur Zeit, da die Sache vor Gericht kommen wird. Inzwischen hat die Grandj'riz zu Port land eine neue Anklage gegen Mitchell, Binger, Hermann, den Kongreßabge ordneten Williamson und verschiedene Andere erhoben, lautend auf Verschwö rung zum Zwecke, die Regierung um nicht weniger als 600.000 Acres öffent lichen Landes im Werthe von $3,000, 900 zu beschwindeln. Sollte das Land . nächstens das Schauspiel erleben, ein Mitglied des vornehmsten gesetzgebenden Körpers der Welt" als gemeinen Schwindler zu Zuchthausstrafe verurtheilt zu sehen, so wird zu solchem AuSgang ein Brief, der nicht verbrannt wurde, nicht wenig bei zutragen haben. mm in Gottlieb L eukhardt, .Die gemüthliche Ecke," Ecke Noble undMarket Str. , , Wandte Nidikalmittl an.

Eine eigenartige DesinsicirungS Methode wandte gestern der 35jährige George Graham an, als er kurzer Hand sein Bettzeug in den Barracken der Heilsarmee, woselbst er untergebracht war, in den Ofen steckte. Zwar er reichte er mit diesem Radikalmittel, daß alle vermeintlichen Krankheitskeime ein für alle Male den Tod in den Flam men fünden, doch ging" bei diesem Ver fahren auch das Bettzeug drauf. Richter Whallon, an welchen Gra ham zwecks Auseinandersetzung seiner Methode überwiesen worden war, hatte nicht das rechte Verständniß für diese Sache und vcrurtheilte diesen Mann zu S1 nebst Kosten. Mardi GraS Exkursionen. Nalh Nev Orleans, Mobile und Pensacola via Pennsylvania Linien. ExcursionS Fahrkarten nach New Orleans, La.. Mobile, Ala. und Pensacola, Fla., via Pennsylvania Linien, werden verkauft von l.bis 6. März, einschließlich. Man frage bei den Ticket-Agenten der Pennsylvania Linien für weitere Information 'über Fahrpreis, Abfahrtszeit und Gepäck.Äeförderung u. s. ro. an.

Chinesen vor dem SnndeSrichter. Gestern Morgen war in den Betrie ben fast aller hiesigen chinesischen Wü schereien und Restaurants ein zeitweiser Stillstand eingetretene Dies erklärte sich damit, daß sich der größte Theil der hier wohnhaften mongol. Rasse im Bundesgericht versammelt hatte, um dort dem Verhöre Lee Meng'S, Leiter eines in der Nord Illinois Straße ge legenen Restaurants, beizuwohnen. Meng erschien vor Richter A. B. An derson, um den Beweis zu erbringen, daß er geborener Amerikaner sei und daher keine weit! Urkunde über seine Geburt einzudringen brauche. Meng war durch Chinesen-Jnspectoren auö Chicago unter der Anschuldigung ver haftet, das Gesetz, betreffs Ausschlie ßung der Chinesen übertreten zu haben. Nachdem er vor Commissür Wood ge laden wurde, appelirte er an ein höheres Gericht und erklärte, vor 20 Jahren in Chinatown, San Francisco, geboren worden zu sein. Seinetwegen waren nun eine große Anzahl Zeugen erschienen, fast alles Landsleute von 'ihm, mit Ausnahme von Henry Ostendorf, der in demselben Gebäude, in welchem der Chinese wohnt, eine Wirthschaft betreibt. Osten doif hat für den Chinesen Bürgschaft gestellt. Gelegentlich der an die Chinesen sei tenS deS Assistent Diftrict BundeS'An waltS an Lee Meng gerichteten Fragen, nahm die Untersuchung bisweilen einen recht complicirten Verlauf an. Da jeder chinesische Zeuge seine Aus sage machen mußte, so ließ der DistrictS Anwalt alle ihre GeburtS'Zeugnisse vorzeigen, wonach sie sorgfältig exami nirt wurden. Moy Kee und Lee Wing interpretirten und auf diese Weise konnte man viele sonderbare chinesische Gebräuche während der Verhandlung beobachten. Die Zeugen bekundeten, daß sie Lee Meng'S Eltern in Szn Francisco kann ten und auch Moy Kee konnte dies be zeugen.

Besucht Floridas Resorts. Histe. rische Schlachtfelder. Das berühmte Mardi Gras mit Svezial Tour. Solider Pullman Zug, verläßt den Indianapolis Union Bahnhof am 27. Februar, Abends 7 Uvr, via Pennsdlvania Linien. Die Unkosten für elftagige Reise, einschließlich PullmanS sind $55. Man schreibe an W. W. Richardson, Assistent General Passagier Agent, Indianapolis für Reservirung von Schlafstellen. Kaltes Wetter zwingt zur Umkehr. -Die Schneewehen im Norden des Staates veranlaßten Sheriff Ed. Sour vier, der mit einem Deputy zusammen, zwei Neger Straßenräuber nach Michi gan City zu ' tranSportiren gedachten, nach hier wieder zurückzukehren und zu warten, bis die Eisenbahnen den Ver kehr wieder eröffnet haben. Schnee, nichts wie Schnee, sagt der Sheriff und mehr, wie er je zuvorgesehen. Der Sheriff aus Hancock County, der mit einem Gefangenen, welcher in Green sield verurtheilt war, sich gleichfalls auf der Reise befand, mußte auch umkehren und er brachte seinen Gefangenen hier in der Jail unter. Auch der Sheriff aus Sullivan County und Anwalt Hunt, die mit einem Mörder und einem Einbrecher unterwegs waren, sind hier eingetroffen. Alle warten jetzt auf das Eintreten besserer Witterung. Ans der Legislatur. Die Roemler ScheidungSBlll. welche Mangels gesetzlicher Majorität letzten Freitag im Senate nicht passirte, wurde mit 32 gegen 7 Stimmen jetzt ange nommen, während die Vorlage für die wöchentliche Zahlung von Löh nen mit 25 gegen 13 Stimmen abgelehnt wnrde. DaS Haus machte zur Kean'schen StimmmenkaufS'Bill einen Verbesse rUngsorfchlag, dahin gehend, daß die Strafe gegen den Käufer anstatt auf 2 bis 5 Jahre Gefängniß lautend, auf Ehrverlust.Strafe' von 10 bis 20 Jahren umzuändern fei. Die vom Repräsentanten Derby ein gebrachte Vorlage, welche den Verkauf von Giften regulirt, wurde gestern gleichfalls vom Hause angenommen. Die Vorlage bestimmt, daß Eiste nur gegen Verordnungen verkauft werden dürfen und daß die Käufer durch den Droguiften zu registriren sind. Bauerlaubnißscheine. V. T. Malcott, Reparaturen, Massa chusettS Ave und Delaware Str. 900.

Äljornzucker-Produklion.

Neucnglands alte Industrie modernen Ansordcrnngen angepaßt. Andere Zkiten Fortschritt im ..Busch.' JdUische Szene-Schlittenpartle csuch im Walöe- ttngkbktcner Gast -Vcrfteerend, Raupen. Die moderne Methode der Auspressung von Rohmaterial bis auf den letzten Tropfen profitablen Produkts hat auch eine Umgestaltung der alten New England-Jndustrie, der Herstellung von Ahorn-Zucker im Gefolge gehabt. Diese Industrie ist sogar schon spezialisirt" worden, und ein Staat des mitt; leren Westens. Ohio, hat, was die Quantität des fabrizirten Ahornzuckers anlangt, üöer New England einen glänzenden Sieg davongetragen. Bei der Aufnahme des Census im Jahre 1900 produzirte Ohio nahezu die Hälfte des in den Ver. Staaten gewonnenen Sirups fast 1,000,000 Gallonen. Das Ahornzuckermachen" galt dem Farmer in New England als eine Arbeit, bei deren Verrichtung, mehr als bei den sonst ihm obliegenden Beschäftigungen, ein Stück seines Gefühlslebens beredten Ausdruck fand. Jedoch, die Zeiten ändern sich! Mit der UmWandlung, die im Laufe der Jahre mit vielen sogenannten Hausindustrien sich vollzogen, begannen sich auch die Blicke des Landmanns über den engen Kreis feines Wirthschaftslebens hinauszuwenden und der Wunsch nach gewinndringenderer Verwerthung seiner ErZeugnisse war die Folge dieses Umsichschauens. Als der New England-Far-mer nicht mehr zufrieden damit war, nur für den eigenen . Verbrauch 'Zucker und Sirup zu gewinnen, sondern diese Industrie als Mittel zur Erhöhung seiner Einkünfte auszubeuten trachtete, war es um den romantischen Zauber, der in früheren Jahren das Ahornzuckermachen" verklärte, geschehen; das Anzapfen" der Bäume im Februar und März, wenn der Saft in die Bäume schießt, ward seines poetischen Beigeschmacks entkleidet und damit verschwanden .auch die Belustigungen, deren sich das junge Volk ehedem aus diesem Anlaß mit schier unermüdlichem Eifer hingegeben hatte. Es ist eben alles anders geworden! Während man sich früher hölzener Röhren zum Anzapfen" der Bäume und Tröge aus gleichem Material zum Auffangen des hervorquellenden Saftes bediente, verwendet der Farmer heutzutage Röhren und Gefäße aus Zinn und auch beim Einkochen des süßen Fluidums benützt er die modernsten Hilfsmittel, die nicht allein praktischer als die alte Herstellungsmethode sind, sondern auch in Bezug auf völlige Ausnutzung des Produkts größere Vortheile bieten. So ist denn nur noch die Erinnerung an jenes Idyll im Walde geblieben, das iri vergangenen Tagen einen verklärenden Lichtstrahl in das arbeitsreiche Leben des New England-Farmers geworfen hatte, für den das Ahornzuckermachen" mehr ein Fest als eine Arbeit war. Häufig pflegte sich auch der Vetter aus der Stadt einzusinken, um den Rummel"- einmal aus eigener Anfchauung kennen zu lernen. An allerlei Kurzweil herrschte dann im Walde draußen kein Mangel und als ein ganz besonderes Vergnügen erachtete es. die Jugend, wenn man über Nacht im Busche" bleiben mußte, was während der Zuckerzeit" infolge des ausgezeichneten Laufens" des Saftes zuweilen eine unerläßliche Maßnahme war, da die an den Bäumen hängenden Eimer öfters entleert werden mußten. Als Finale der Zuckerzeit" inszenirte man gemeiniglich eine große Schlittenpartie in den Wald, an der sich Männlein und Weiblein des Dorfes in großer Zahl betheiligten. Die Zuckermacher" empfingen den Besuch unter geräuschvoller Freudenkundgebung und dann begann ein fröhlicher Sirupschmaus, der zugleich eine angenehme Erprobung der Qualität des Zuckers darstellte. Wenn die Nacht ihre Schleier über die Erde breitete, ließ sich die Gesellschaft am Feuer nieder, um Geschichten zu erzählen oder durch Spiele die Zeit zu vertreiben. Dabei gab es hin und wieder auch eine Ueberrafchung die zwar nicht auf dem Programm verzeichnet war, nichtsdestoweniger aber zur Velebung der nächtlichen Szene ungemein beitrug: Meister Petz" hatte der den Wald erfüllenden Sirupduft herbeigelockt und feine Vorliebe für diese außergewöhnliche Bereicherung seines Menüs mußte der Aermste allermeist mit dem Leben bezahlen. Indeß, diese schöne Zeit ist vorüber und die AhornzuckerProduktion selbst ist theilweise infolge des destruktiven Werkes der Raupen, welche die Ahornbäume schädigten, zum Theil aber auch durch den allgemeinen Gebrauch von anderem und viel billigerem Zucker, zurückgegangen.

Königlicher Fastnachtö scherz. In früheren Jahrhunderten erlaubten sich die gekrönten Häupter Europas zu ihrem Privatvergnügen allerlei Scherze zur Fastnachtszeit. So gab beispielsweise Karl der Neunte von Frankreich den zehn geschicktesten Taschendieb'en in Paris insgeheim die Erlaubniß, aus dem Hof-Karnevalsball alles zu stehlen, was in den Bereich ihrer Hände gelange. Karl amüsirte sich auf's Köstlichste über die Fingerfertigkeit' der Spitzbuben, aber noch mehr ersreuten ihn die Wehklagen der Besiohleen. - '

JD)TULmm (1 (dlöirfoip. Ein reines Produkt von Hopfen und Malz. Der Welt Standard für Vollrommcnheit.

t 8

A'm JMmimWW' -W& Twmw u KMWSM 3ßMii u K tvwiN' f & . Mz?!tixW. hl JJVR'S- Äl w " I H j J M -w" i l'''S vUwiwiNiivivNj Ä -cchWU AW BLII'i55& "WWM PS 4'?

Lustiger alter Herr Ich habe meinen Rücken allen anderen Jugenderzeugern zu, gewandt. Gold Medaille Düffeldorfer macht mich so jung als ich je war. Großen Preis zuelkannt in St. Lonis über 117 Mitbewerber. Für Pints und Quarts rufe Telephon '578 oder 690. Unser Flaschen-Departement. INDIANAPOLIS BEWINQ CO.

9 ortraite und

p

...Vereins . Bilder... ...Vereins-Bilder, Familiengruppen, Kind erb ildcr... Vergrößerungmund Rahmen unsere Spezialität VeÄe llrbeit. Zu ebener Erde. Keine Treppen zu steigen. . Mäßigste Yretse

MMKöSlSKM

m

erefoants C3af idnal lenk

m

apital 81,000,000 Uebttschuß 8500,000, ifl umgezogen nach SS Süd Meridian Straße bis ihr eigenes neues Sank Gebäude errichtet ist.

MM

lZrilleS nnd

OALL, Teppiche, Rugs und Draperien, ' 17S19W. Wash. Str.

l

Hartholz und Parquett yukböden. MM MO

Onkel SamS Mineralvroduktiou. Das geologische Vermessungsbureau der Ver. Staaten hat seinen 20. Iahresbericht über die Mineralien-Resour-cen des Landes veröffentlicht. Aus dem Bericht erhellt, daß der Reichthum an werthvollen' Mineralien in stetem Wachsen begriffen ist. Die Statistiken beziehen sich auf das Kalenderjahr 1903 und ergeben, daß der Schätzwerth der Mineralproduktion die enorme Summe von $1,419721,0)0 erreicht hat, eine Zunahme von fast 13 Prozent gegen das Vorjahr.' Eisen und Kohlen nehmen die ersten Plätze ein, wie schon seit Jahren. - Die Produktion der Eisenbergwerke wird auf 344,30.000 veranschlagt, diejenige der Kohlengruben auf 5503,724,000. Die Produktion der Anthracitgruben ist von ?76,000,000 auf Z162.Xp.(XX) gestiegen, diejenige der Weichkohlengruben von $60, 000,000 auf $136,000,000. Allerdings ist diese Werthzunahme, soweit die Kohlen in Betracht kommen, nicht zum ge-

P

otographien... 142 Süd Minott Str - i Telephon: (Reu) 4143! (Hit) Main 3463 uonniaao oirexx Oir sprechen w fxttrA einem StadttheUßL Wäsche vor. 24 W. ltt$fc& CeiW VioveS tot. ffret Vrbeit. ringen Theile den höheren Kohlenpreisen zuzuschreiben, denn Anthracitkohlen wurden zu 2.50 ptz Tonne an den Gruben verkauft, oeg'en $235 im Vorjahr, $2.05 im Jahre 1901 und $1.00 im Jahre 1900; Weichkohlen brachten an den Gruben $1.24,. gegen $1.12 in den vorhergegangenen Jahren. Die Metallproduktion hatte einen Werthverlust auszuweisen, indem die Ziffern vcn $642.000,000 im , Jahre 1902 auf $624,000,000 im Jahre 1903 zurückqinqen. ' Den Schweinen das geJenseitige Vrßen cbzuarwöhnen. Absc.tzferkel werden mit Branntwein, noch besser mit zlrei Prozent Kreolinlösung eingeschmiert. Letz tere bewirkt das baldige Vertheilen etwaiger Bißwunden und kann öfters wiederholt werden. Den Sauen. fte!c aus den Einzelbuchten in den Nudelstall kommen, wird ein Eber beigegebc?. (2 3 Tage), besonders furchtsame Thiere werden außerdem mit Kreclmlösu'ng eingerieben. '

LiM