Indiana Tribüne, Volume 28, Number 148, Indianapolis, Marion County, 14 February 1905 — Page 4

Juvlana Tribüne, lÄ' Februar 1905.

ndiana Tribüne. HrrauzeAkdn vo bei utwta Indianapolis, Ind. .

Sarr) G. Tbudin yräftdeut. GeschäftSlocal: No 31 Süd Delaware Straße. TELBPHOfvE 2G9. im tereri . the Post Office ot Indianapolis , iccond clas matter. Aus ver Bundeshauptstadt Die gesetzgebenden Körperschasten in Washington, Congreß sowohl als auch Senat, scheinen sich llen CrnfteS die österreichische Deputirtenkammer zum Vorbild genommen zu haben und Raddau zu suchen. Die dem Präsidenten zugefügte Chikane, der Amendirung seines Vermitt lungS'Uebereinkommen mit den Mäch ten roar günzlich ungerechtfertigt. Der Senat suchte halt nach einer Gelegenheit sein Müthchen zu kühlen und machte sich einfach lächerlich. Im Hause ließ Herr Randalph Hearft seiner Galle freien Lauf und ging sogar so weit, zu insinuiren. daß der Ab geordnete Sullivan ein Mörder sei. Und auch Senat und ReprüsentantenhauS leben wieder einmal, wie man im gewöhnlichen Leben zu sagen pflegt, wie Hund und Katz' zusammen. Dem unteren HauS paßt die StaatenBill in der vom Senat angenommenen Form absolut nicht, denn dort ist die große Mehrheit noch immer dafür, daß die vier in Frage kommenden Territo rien,.Neu-Mexiko und Arizona, sowie Oklahoma und das JndianerTerritorium, je einen. Staat bilden sollen. CZ darf jetzt schon behauptet werden, daß weder NeU'Mexiko noch Oklahoma in dieser Sission zu Staaten erhoben werden. Der Senat wird sich natür lich für diese Courtoiste gebührend revangiren. Die Frachtraten-Bill iß dieser Tage im Reprüsentantenhau unter dem Hochdruck der öffentlichen Meinung mit großer Mehrheit ange nommen worden. Im Senat wurde die Bill mit grimmigen Hohn entgegen genommen und dem Komite für Mit tel und Wege übergeben, wo die Leiche" anständig beerdigt werden soll, denn der nicht vom Volk erwählte Senat kümmert sich den Deut um die öffentlich: , Meinung. Diese Katzbal gereien zwischen Senat und Reprüsen tantenhauS sind natürlich im Hinblick auf die ohnehin nicht besonder för dernde und ersprießliche Thätigkeit deS Kongresses recht bedauerlich; eS giebt aber kein Mittel, das diesen Uebelstand beseitigen könnte. Periodisch tauchen Gerüchte auf, daß die hiesige Negierung entweder aus eigenem Antrieb, oder gemeinschaftlich mit einer oder mehreren anderen Nationen. Versuche zu machen gedenke, zwischen Japan und Rußland Vermit' ler zu spielen, um den Frieden in Oft asien herbeizuführen. Der gering füzigste Vorwand wird benutzt, um diese Idee auf'S Neue in Umlauf zu bringen und derselben einen Grad von Wahrscheinlichkeit zu verleihen. So wurde ein Besuch, welchen b englische Botschafter, Sir Mortimer Durand, in Begleitung deS ersten Sekretärs der englischen Botschaft in St. Petersburg. Spring Rice. dem Präsidenten am Sonntag abgestattet, in diesem Sinne ausgebeutet. Sobald die Kunde von diesem Besuch sich verbreitete, folgte derselben auf dem Fuße die Konjektur, dieser Besuch könne nur den Zweck gehabt haben, Friedensvermittlung zu besprechen, und die Ver. Staaten wür den nun, gestützt von England, Schritte in dieser Richtung thun. Thatsache ist, daß der Botschaftssekretär, welcher früher der hiesigen Botschaft attachirt war, mit dem Präsidenten Roosevelt, als dieser noch Civildienstkommissär war, gut bekannt gewesen, und daß der Besuch einen freundschaftlichen Charakter trug. Nach jahrelangen fruchtlosen Ver suchen ist eS der Ver. Staaten Regie gierung endlich gelungen, die Auölle ferung der beiden JuftizFlüchtlinge Greene und Gaynor von dem höchsten en lischen Gerichtshöfe, dem fogenann ten Priv.Council, zu erwirken. Greene und Gaynor waren an den enormen Unterschlagungen deS Exkapitäns Ober lin M. Carter in Verbindung mit dem großen Schwindel bei den Hafenbauten in Savannah, Ga., betheiligt, und als es dem Exkapitän an den Kragen ging, da verschwanden sie nach Canada. Un geachtet der außerordentlichen Anstren gungen von Seiten der Ver. Staaten wußten die kanadischen Behörden die

AuSlieserung der beiden Juftizflücht linge aus reinem Schabernack so lange zn hintertreiben, bis die Ver. Staaten an das Privy'Council in London ap pellirten und die Auslieferung schließ lich erwirkten. Greene uud Gaynor sollen jetzt unverzüglich nach ftn Ver. Staaten transportirt und prozessirt werden. Sie 'sind angeklagt, im Ver ein mit dem bereits beftrasten Exa pitün Carter Regierungsgelder in Höhe von nahezu zwei Millionen Dollars unterschlagen zu haben. Mit seinen Adoptivkindern, den Porto Ricanern erlebt Onkel Sam we nig Freude, höchstens Undank, denn sie verlangen nichts weniger als vollständige Unabhängigkeit. In der gesetzgebenden Versammlung hielt vorige Woche der Sprecher Matinezo, der vier Zahre .lang Mitglied des Executivra theS war, also das höchste Vertrauens amt bekleidete, das einem Eingeborenen üb.rtragen werden ka '.n, aine äußerst feindselige Rede gegen die Amerikaner. Ihm folzte der Abgeordnete Ochoteco mit der Erklärung, daß die Porto Ricaner ihre Freiheit mit erhobenem Haupte fordern sollten, und nicht am Boden kriechend. Der Abgeordnete Medina reichte eine Bill ein, welche ver langt, haß Porto Rico frei und unab hängig sein soll. Höchstens soll der Präsident der Ver. Staaten einen Zi vilgouverneur für die Insel ernennen dürfen, aber im Uebrigen soll diese so wohl in ihrer inneren wie in ihrer üu ßeren Politik vor jeder Einmischung sicher sein. Nur im Kriegsfalle soll der Staat Porto Rico" seine Militär macht (!) den Ver. Staaten zur Versü gung stellen. ES soll ihr nämlich frei stehen, auf alle amerikanischen Waaren, zu deren Anfertigung Handarbeit er forderlich ist, Eingangszölle zu legen. Die Gesetzgebung soll ganz und gar in die Hände der Eingeborenen gelegt, doch soll Bürgern der Ver. Staaren die politische Gleichberechtigung eingeräumt werden. Somit ist die wohlwollende Assi milirung" oder Verschmelzung selbst dort fehlgeschlagen, wo sie die gerin? sten Schwierigkeiten zu bieten schien. Porto Rico begrüßte die amerikanischen Befreier mit ungeheuchelter Freude und

hatte sich in der Folge über den neuen Herrn nicht zu beklagen. ES wurde schon nach kurzer Zeit in den amerika Nischen Zollverband aufgenommen und erhielt dadurch einen außerordentlich lohnenden Markt für alle seine Erzeugnisse. Auch wurden ihm alle Segnungen der amerikanischen Verfassung zu theil, und wenn sich auch die Ver. Staaten die oberste Verwaltung vorbehielten, so zogen sie die Eingeborenen so viel wie möglich zur Regierung heran. Sie hoben ferner das vernachlässigte Schulwesen, ersetzten die willkürlichen spani schen Richter durch unparteiische Ge richtShöfe, reinigten die Städte, bauten Landstraßen und machten sich sogar an die Bekämpfung der den Eingeborenen eigenthümlichen Blutarmuth-. Wie wenig die Angliederung den Ver. Staaten selbst srommte, so viel nützte sie augenscheinlich und handgreiflich den Portorikanern. Wenn diese trotzdem unzusrieden sind, so bleibt nur der Schluß übrig, daß selbst die gütigste und beste Fremdherrfchaft als ein Druck empfunden wird. Aus Madrid kommt die überraschende Nachricht, daß sich zur Zeit noch immer 150 spanische Sonaten als Gefangene auf den Philippinen befinden und daß die spanische Regierung durch ihren Ge sandten in Washington das Ersuchen stellen ließ, die Ver. Staaten-Regie-rung myge für die möglichst rasche Frei lassung dieser Gefangenen Sorge tra gen. Diese Soldaten sind allerdings keine amerikanischen Gefangene, sie be finden fich vielmehr in Händen eines Tagalen-StammeS auf der Insel Lu zon, aber die Nachricht, welche durch den spanischm G?neral Konsul verbürgt wird, ist darum nicht minder interes sant, denn sie läßt erkennen, wie weit fich eigentlich die Autorität der Ver. Staaten .übei das Gebiet des Vhilippi. neN'ArchipelS erstreckt. Den amerika nischen Behörden war ohne Zweifel der Umstand, daß sich noch 150 spanische Soldaten in Gefangenschaft der Filip! noS befinden, gar nicht bekannt, denn sonst hätten sie sicherlich deren Freilas sung verlangt. Hierdurch wird aber wiederum der BewelS geliefert, daß unsere thatsächliche Machtsphäre auf den Philippinen, sich trotz sechsjähriger Okkupation auch noch uicht viel über die Küstenstriche hinaus erstreckt. Jft eS unter diesen Umständen, nicht etwas verfrüht, schon jetzt eine wissenschaftliche Ervedulon zur Erforschung der ge sammten,- natürlichen Hilfsquellen der Philippinen zu entsenden und würden die Herren Gelehrten nicht Gefahr lau fen, von irgend einem blutdürftigen Moro oder Tagalen-Stamm in die Pfanne gehauen zu werden. Eine starke milirärische Escorte wäre für diese na turwissenschaftliche Expedition jeden falls sehr am Platz.

Schülerin als Detektiv.

Durch ein junges Mädchen gefangen und der Polizei überliefert, wurde gestern Edith Calom, 17 Jahre alt, die ihre Adresse als 133 Süd Illinois Str. angiebt, dort aber erst feit kurzer Zeit gewohnt haben soll. Nach Aus sagen der Polizei stammt die Verhaftete aus Grand RapidS, Michigan und ist nur seit kurzer Zeit in der Stadt. Vor einigen Tagen benutzte ein Schleichdieb eine günstige Gelegenheit, mehrere Schüler der Shortridge Hochschule um ihre Sachen zu erleichtern, Frl. E Lilly, 1222 Ost Vermont Str.. ver mißte ihren' Mantel, ihre Geldbörse und eine Diamantennadel und Frl. A. L. Hover, 103 Oft 22. Straße verlor einen Boa aus Siloerfuchs-Pelzwerk. Gestern Nachmittag nun, als Frl. Lillie mit einer Freundin die Straße entlang ging, bemerkte sie ein Mädchen, mit hellfarbigem Mantel, der dem ihren ähnlich sah, nur fehlte der Gürtel. Sie folgte derselben, und als dies Mädchen an der Süd Illinois Str., eine Treppe hinaufzusteigen im Begriffe stand, ftellie sie dasselbe zur Rede. Frl. Lilly knüfte dem Mädchen den Mantel auf und sah dann ihre Diamantnadel am Busen der Abgefaßten blitzen. Die so Gestellte nahm die Nadel ab und über gab dieselbe an Frl. Lilly, sobald sich diese jedoch überzeugt hatte, daß auch der Mantel ihr gehöre, da beauftragte sie kurzweg die Abgefaßte, mit ihr zur Polizeistation zu gehen. Das Mädchen folgte und wurde dort in Haft genom men und die Anklage des Großdieb stahles wurde gegen sie erhoben. In Verhandlung genommen. Richter Allen hat Robert McBride beauftragt, die Verhandlungen über die viel umstrittene Wahl im Perry Township, in Verhandlung zu nehmen. Der Streit um den Besitz des Town ship.Truflee.AmtS wird noch fort dauern. mGottlieb L e u k h a r dt, .Die gemüthliche Ecke. - , Ecke Noble undMarket Str. l Brundeigenthums Uebertragungen. John Schoen an Charles G. Duväll. LotS 2 und 3 in Block 4 in East Wood lawn Add., 60 deil 136 Fuß, verbef feri, Südseite der Hoyt Ave., östlich von State. $2,500. Andrew Unverzagt u. A. an Gustav E. Pohlman, Lot 1 in Dunlop u. A. Subd. in Morriö' Add.. 36.3 bei 146 Fuß, verbessert, .Ostseite der Madison Ave., nördlich, der Dunlop Straße. 51,500. . Charles A. Dryer an Joseph R. Morgan, Lot 49 in Lancaster'S Bel mont Add., 36 bei 153, verbessert. Westseite der Bismarck Ave., südlich von Lambert Str. $650. Union Trust Co., Trustes an Walter I. Hubbard, Theil von Outlot 93. 63 bei 135 Fuß, verbessert, Norddft Ecke East und Lord Str. $4,000. Henry Gwinn u. A. an Charles R. Meyers, Lot 30, Reagan Park Add., 40 bei 170 Fuß, verbessert, Südostecke College Ave. und 25. Str. $2800. AmoS F7Shover an ChaS. Hoeltke, Theil nordöstliches Viertel, Sect. 27. Tshp. 15. Range 3. 5 Acker. Perry Tshp. $3075. Cyruö C. Barrett u. A.. durch den Sheriff. Lot 133, McCarty'S 4. West feite Add., 40 bei 150 Fuß, verbessere, Nordseite Morris, westlich von Drover Str. 507.32. Martin Fritfch an Emma Richard son, Lot 5 in Fritfch'S Subdivision, ein Theil, von Springdale Addition, 36.3-5 bei 150 Fuß, verbessert, Nord leite der 10. Straße, westlich von Ta coma Ave. $1000. William Clder an Union Asphalt Construction Co., Lots 129 und 130 in ClistonPlace Add., 80 bei 143 Fuß, vacant, Nordseite der 31. Str., west lich von Ctiston Str. $55. . Emily Fletcher an Charles Brown, Lot 17 in Senate Avmue Subd., 40 bei 100 Fuß, vacant, Südost.Ecke der Senate Ave. und 29. Str. $700. George Hearle an August Meyer, LotS 203 und 209 in Reagan Park, 62 bei 140 Fuß, vacant Nordoft.Ecke von Cornell Avenue und 24. Straße. $900.' ; Annie Rice an Henry Warrum, ein Theil der Lot 1, Square 28, 23.4 bei 63 Fuß. verbessert, Südseite von Ver mont Straße, westlich von Capital Ave. $2250. Die beste 5 Cent Cigarre in der Stadt, Mucho'S Longfellow".

Aus der Legislatur.

Die Millionär Lobby erwieö sich gestern im Senat erfolgreich. Die Erb fchaftsfteuer Vorlage vom Senator Wickmire wurde durch allerlei Amende mentö derartig zugerichtet, daß die reichen Bürger dcS Staates mit dem Hochbewußtsein sterben können, daß der Staat von ihrem Reichthum nicht mehr wie früher erhält. Die Steuer.FerretVorlage vom Se nator Wood, welche bestimmt, daß die Kosten der Steuereinziehung vor Ver theilung der Gelder in die verschiedenen FundS, eingezogen werden, wurde auch im Hause angenommen. Die Summe von $115,000 wurde für die Salaire der Legiölaturmitglie der und der Angestellten verw illigte. Niederlandische Kunst. 'In der Gallerie der Firma H. Sie der und Co. sindet zur Zeit eine Aus stellung.von Gouache, und AquarellBildern niederländischer Künstler statt. ES sind prächtige Kunstwerke welche den Beschauer sofort fesseln. Fein, in Stimmung und Auffassung bilden die Gemälde prächtige Zimmerzierden. In Obhut genommen. Mit blutendem Gesichte und erfröre nen Händen und Füßen wurde geKern Abend ChaS. HayeS. 1336 Oliver Ave. wohnhaft, an der Nord Illinois Str. aufgefunden und in eine benachbarte Apotheke getragen, wo man ihn theil weife aufthaute, später aber mittels Ambulanz nach dem DiSpensarium fördern ließ. HayeS, der anscheinend stark getrunken hatte, wurde später der Polizei übergeben und wegen Trunken heit eingesteckt. Sein Gesicht hatte er sich anscheinend durch einen Fall auf dem glatten Bürgerfteige zerschunden. - Bei einem Brande in einem Apartment - Hause an Westchester Ave. im Borrough Bronx, New Jork, bei welchem drci Kinder des WirtljeZ William Sakscn umkamen, bewies sich die 12jährige Katie Sakscn als edle Lebensretterin. Sie erzählte, daß ihre Mutter fortgegangen war, um dem Vater, wie jeden Abend, Essen, zu bringen. Als das Feuer ausbrach, schliefen alle Kinder. Katie erwachte, als das Zimmer mit Rauch angefüllt war. Sie suchte die Mutter, die aber nicht da war, und zog dann ihrenVruder Louis, 10 Jahre alt, aus dem Bett und schleppte ihn nach dem Corridor; dann eilte sie zurück, um Willie, '7 Jahre alt, zu holen, und hörte schon draußen das Heranrasseln der Feuerwehr. Der Qualm versperrte ihr den Weg und sie hielt schon Alles für verloren. als sie Willie ertappteund ihn ebenfalls hinausschleifte, aber an die Rettung der drei kleineren Geschwister konnte das brave kleine Mädchen nicht mehr denken, denn sie selbst war schon vom Rauch fast überwältigt, als die Feuerwehrleute sie in's Freie brachten. Frau Saksen, die Mutter der Kinder, tarn zu spät, um noch retten zu können. Sie behauptet zwar, sie würde die Kleinen herausgeholt haben, wenn die Polizei und Feuerwehrleute sie nicht gewaltsam aus dem brennenden Hause zurückgehalten haben würden. Der Vater erfuhr erst von der Katastrophe, als alles vorüber war. Aus der Gewohnheit. Herr: Na, Jean, Sie machen ja so ein mißmuthiges Gesicht; was fehlt Jhnen?" Diener: Ach nichts, gnä' Herr, aber seit Sie die Erbschaft gemacht und alle Schulden bezahlt haben, komme ich mir hier so überflüssig vor!" Mardi Gras, Florida, der Süden. Spezial Ausflug für Nndiana Tonris ften über die yennsylvanla Linien. Zu sehr angenehmer Zeit für eine Reise nach dem Süden kommt der spezielle Mitt Winter 'Ausflug für Jndiana Touristen, eine nicht kostspielige Reise für GesundheitSuchende nach den berühmten Ausflugsorten von Florida und des Südens, einschließlich zweier Vergnügungstage der bekannten Mardl Gras Festlichkeiten zu New Orleans. Ein massiver Pullman Zug verläßt den JndianapoliS Union Bahnhof am 27. Februar um 7 Uhr Abends über die Pennsylvania Linien. Punkte von Interesse der Route entlang schließen in sich die berühmten Schlachtfelder Lookout Mountain, Chickamauga, Atlanta, Savannah, die Marschroute von Sherman nach dem Meer. Die Tour umfaßt Ormond, der berühmte Winteraufenthaltsort: St. Augustine mit seinen alterthümlichen spanischen Bastionen ; Pensacola, von Marine Interesse ; Patz Christian, daS Newport des Süden, Mobile, Birmingham, Nashville, mit genügend Zeit zur Umschau. Zwei Tage Aufenthalt in New Orleans wäbrend deS Mardi GraS. Elf Tage in dem sonnigen Süden, entfernt von dem Eis und Schnee des Nordens und der Kostenpunkt einschließlich Pullmans nur 555. Da die Schlafstellen zeitigst im Voraus bestellt werden sollten so sprechen Sie bald vor oder schreiben Sie an W. W Richardfon, AZsistant General PasiagierAgent, Indianapolis, wird alle Fragen bereitwilligst beantworten.

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Biere der Photographien 142 Süd Zllinois Str Sonntags offen. Telephon: (Neu) 4143! lMt) Main 34t 3 Wir sprechen in fcr, einem StadttheUfQe Wäsche vor. 224 W. Naryl5. Leid LöoneZ ?. Hfr t 1 Ist 1 1 1 nnmiwi M Kohlenhofe in allen Theilen der Stadt. Kleiner S ch l au b e r g e r. Lehrer: Fritz, wo wurde der Friedensschluß des letzten Krieges unterzeichnet?" Fritz: Am untersten Ende, Herr Lehrer." .StudiosJdeal. Jnteressiren Sie sich nicht für Brieftauben, Herr Doktor?" So lange es keine Geldbrieftauben gibt, ist mir der Sport gleichgültig!" Protest. Comptoirist zum Praktikanten): Stehlen Sie schon wieder unserm Chef die Zeit weg?" Praktikant: Wie kann ich das? Er sagt doch immer, er hat ka Zeit!" SeineAuslegung. ? kundärbahner: Ja, unser Dienstbetrieb hat auch seine Gefahren für Leib und Leben." Reisender: Sie meinen, er ist langweilig zum Sterben?" Moderne Blasirtheit. Herr (der mit einem, Bekannten eine Reise machen will): Gehen wir an den Genfer. See?" Bekannter: J'ch bitt' Sie, das ist halt auch schon so wal Al-tes!"

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