Indiana Tribüne, Volume 28, Number 146, Indianapolis, Marion County, 11 February 1905 — Page 5
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Aer ZZeichste auf Erden. ??ovellette von Nanna Wallensteen AuS dem - Schwedischen von B. Mann. Nein, länger halte ich es hier brau ßen auf dieser unbewohnten Insel nicht aus! Ich will nach StZärnvik hinüber und Menschen und Civilifaiion genießen." . . Frau Astrid Lund holte behutsam ihre neuen Sommerkleider heraus, die fünf Wochen unbenutzt im Schrank gehangen hatten; sie wohnte -draußen auf der äußersten Schäre und. hatte ihren Wirth, den Fischer Oesterlund gebeten, sie in seinem Segelboot nach dem eine Meile westlich gelegenen -Badeort zu bringen. Nachdem sie ihren beiden . großen frischen Kindern Gustav und Grete einen herzigen Kuß gegeben hatte, stieg sie an der Landungsbrücke in's Boot und wenige Minuten später flatterten die weißen Segel über dem dunkelblauen, schäumenden Meer, und der weiße Schaum spritzte am Bug auf, wo Frau Lund in ihren alten, dunkelblauen Regenmantel gehüllt saß. Die beiden Kinder standen, solange das Boot sichtbar war. am Strande und grüßten, Gustav mit seine? weißen Mütze und Grete mit ihrer kleinen hellen Schürze. Dann setzten sie ihr Spiel vor dem Fischcrhäuschen fort. Der Wind pfiff draußen auf dem 'Meer und die Möven schrien laut und kreisten , in weiten Bögen nach Beute jagend über den Wellen. Osterlund saß selbst am Steuer und sein Pflegesohn Anders hatte es sich im Boot bequem gemacht. Wie lange werden die gnädige Frau in Stjärnvik bleiben?" fragte Oesterlund. Wir wollen zu Mittag wieder zu Hause sein. werden Sie mit uns zurückfahren?" Nein, nein, so schnell komme ich nicht, wieder zurück. Ich habe heute eine Menge Besuche zu machen. In Stjärnvik wohneu drei mir bekannte Familien, aber sagen Sie meinem Jungen, daß er mich am Abend mit dem Boote abholt." Jawhl. Gustav wird Sie schon sicher herüberbringen. Er ist stark und kräftig und rudert wie ein alter Seemann," erklärte Oesterlund mit einem freundlichen Glanz in seinen kleinen graublauen Augen. Frau Lundsaß da und blickte über das weite Wasser hinaus. Das kleine rothe Fischeihäuschen mit den weißen Läden erschien nur noch wie ein winziger rother Punkt. Also die gnädige Frau haben Bekannte in Stjärnvik." erscholl plötzlich 'Oesterlunds Stimme von hinten, das sind gewiß feine Stockholmer nicht wahr?" ' Ja. das sind sie. sie sind gleichzeitig sein und reich? das können Sie glauden. Oesterlund." ". Aha. das habe Ich mir gedacht. Das theure Stjärnvik besuchen ja nur reiche Leute. Wer es doch auch könnte, wer doch auch reich wäre." Oesterlund seuszte tief und blickte wehmüthig über das Meer hinaus. Auch Frau Lunds Augen nahmen einen fast traurigen Ausdruck an, und sie sagte: Ja. ja. darin haben Sie recht. Oesterlund. Die Menschen, die keine Sorge um das tägliche Brot haben, sind zu beneiden; die ganze Welt, steht ihnen offen. Sie können sich das Leben leicht und . angenehm machen und können ganz anders für ihre Kinder sorgen, als unsereins." Ja." meinte Oesterlund, und der Reiche hat auch nicht nöthig, sich Tag und Nacht abzuplagen. Gestern Nacht kam ich erst um M1 Uhr vom Holzfahren aus dem Walde nach Hause, und am Tage habe ich im Garten gearbeitet. um am Abend um 10 Uhr noch hinauszufahren, und die Netze auszuwerfen. Heute morgen um 3 Uhr mußte ich aber schon wieder hinaus, um sie einzuholen." Nun. wie war denn der Fang. Oesterlund?" Ach. nur einiae wenige Kilo, es lohnte sich nicht der Mühe." Ja. ja, Oesterlund, ich weiß es auch, was es heißt, zu arbeiten. Bolle zehn Jahre bin ich jetzt Wittwe und habe für alles allein gesorgt, für Kleider und Essen, Miethe und Heizung, und für die Erziehung der Kinder." Arme, gnädige Frau, dann haben Sie es ja auch nicht leicht gehabt." . Das alte, runzlige, wettergebräunte Antlitz wurde ganz ernst und voll von Verwunderung und Theilnahme. Dann richtete er sich aber schnell auf und rief gegen den Wind: Ja, ja. die Reichen haben es gut. Wer doch auch Geld hätte." Das Boot glitt jetzt durch den schmalen Krappsund, geschmeidig wie ein Aal und lief in die Stjärnvikbucht ein. und der ganze hübsche kleine Badeort lag offen vor ihnen da. Die kleinen hellen, eleganten Villen waren terrassenförmig über den Strand zerstreut. Aepfel- und Kirschbäume wuchsen überall in den Gärten und rund umher in der Föhrde sah man leichte Segelboot: mit schönen weißen Segeln und schwere Fischerfahrzeuge hin und her kreuzen.' O, wie entzückend! Und wie Herrlich, wieder einmal Leben und Bewegung zu sehen." Frau Lund blickte über die Fjorde hinaus und suchte mit ihren Augen das ganze lebhafte Bild zu umfassen. Bald legte das Boot an der BadehauSbrücke oxi-, und Oesterlund. und An ders, sowie Frau Lund fingen an Land. - ' '
Darauf richtete sie- - ihre Schritte nach der einzigen großen Straße des kleinen Ortes, in dem Gefchästslokale und hübfche Villen mit grünen Blumengruppen unter der Veranda abwechselten. Etwas weiter oben auf einer kleinen Anhöhe lag, von ' einem blühenden Garten umgeben, eine neue - hübsche Villa. - Die Villa gehörte dem Großkaufmann Robertson. Frau Robertson und Frau Lund waren Schulsreundinnen und in ihrer Jugend unzertrennlich. Als Frau Lund den geräumiaen, geschmackvoll dekorirten Speisesaal betrat, kam ihr Frau Robertson mit blassem -Antlitz und gerötheten Augen entgegen. Was ist dir." fragte Frau Lund ängstlich. Ach, ein entsetzliches Unglück ist uns widerfahren. Albert ist einen Abhang hinabgestürzt und hat ein Bein gebrochen und das gerade jetzt, wo er im Begriffe steht, feine militärische Lausbahn zu beginnen. Wahrscheinlich wird er nie wieder so weit genesen, daß er den Beruf, den er sich nun einmal gewählt hat, einschlagen kann." Sie führte Frau Lund in den großen. luftigen Schlafraum des Sohnes, und Frau Lund stellte unbewußt einen stillen Vergleich zwischen diesem und ihrem Gustav oben in der Dachkammer an, die der alte Oesterlund mit Hilfe von einfachen Brettern von den übrigen Bodenräumen abgetheilt hatte. In dem weichen, reich vergoldeten Bett, und unter seidenen Decken lag Robertsons einziger Sohn, todtenblaß und leidend. Der sonst so gewandte und gesunde Jüngling glich einem alten Mann mit dunklen Ringen unter den Augen und eingefallenen Wangen. Es ist entsetzlich. Tante, entsetzlich hart, gerade jetzt, wo ich meinem Ziele so nahe stand." Die Mutter schluchzte laut und trocknete mit einem Tuch ihre bleiche feuchte Stirn. Beruhige dich nur. mein Sohn; du wirst bald wieder besser." Nein, Mama, ich werde nie. wieder so gesund, daß ich Soldat werden kann." Frau Lund stand still und schaudernd am Fuße des Bettes und es war ihr, als ruhe eine kalte Hand auf ihrem Herzen, und als flüsterte eine Stimme in ihr Ohr: Bitte Gott, daß er deinem Jungen nicht ein gleiches Schicksal widerfahren läßt. Frau Robertson legte ihren Arm in den der Frau Lund und führte sie aus dem Krankenzimmer. Das ganze Leben ist so schwer," sagte sie. ich weiß nicht, ich denke nicht darüber nach, ob es draußen Sommer oder Winker, ob es Sonnenschein oder Regen ist. Ich habe gar nichts, wie glücklich du doch mir gegenüber bist." . Der letzte Besuch der Frau Lund galt der Oberstin v. Born. Die alte Dame war seit 15 Jahren Wittwe und galt für ungeheuer reich. Sie besaß zwei große Häuser in Stockholm und einen Landsitz. Sie hatte einen Mann und drei kZöhne zu Grabe getragen, und stand jetzt vollständig allein in der Welt, ohne Verwandte und ohne Anhang d; Als Frau Lund betrübten Herzens den stattlichen Landsitz der Oberstin mit seinen hohen alten Bäumen und prachtvollem Rasen betrat, kam ihr ein kleiner Hund bellend entgegen gesprungen. Ah. du bist es. kennst du mich nicht wieder, Molly?" Der Hund sprang vor Freude an Frau Lund empor und wedelte mit dem kleinen Schwanz. Er begleitete sie zu einer herrlichen Kaprifolienlaube, drinnen saß die Frau Oberstin und las. Molly sprang auf ihre Knie und Frau Lund stand lächelnd am Eingang der Laube und grüßte. Wie freundlich doji dir. daß du mich besuchst; ich fühle mich so einsam und verlassen." Tante, wie entzückend deine neue Villa doch ist." Ja, sie ist schön, aber es ist so mühsam, alle Zimmer in Ordnung zu halten und dann verschlingt diePflege des Gartens so viel Geld, man kommt aus dem Aerger nicht heraus. Hast du aber Lust, dir meinen Besitz anzusehen, so will ich dich gern umher führen." Und NUN mußte Frau Lund eine Runde durch das ganze Haus machen.' In der oberen Etage lag eine ganze Reihe von Schlaf- und Fremdenzimmern, und von einem entzückenden Salon mit großem Balkon hatte man eine herrliche Aussicht über die Fjorde. In dem unteren Stockwerk lagen der Speifesaal, die Bibliothek, das Musikzimmer und die Wirthschaftöräume. Ueberall herrschte der größte Luxus und eine Menge herrlicher Blumen aus der Orangerie schmückten die Räume. Schließlich langten die beiden Damen draußen auf der Glasveranda an, wohin dieOberstin Erfrischungen kommen ließ. In der freundlichsten Weise ermunterte sie Frau Lund, von allem zu essen und sich das Dargebotene gut schmecken zu lassen. ' - AberTante, du ißt ja selbst nichts," fiel Frau Lund ein. . Nein, liebe Astrid, ich wage nicht, dergleichen Sachen anzurühren. Ich muß mich ' schonen und immer sehr vorsichtig mit meiner Gesundheit' sein.
Es ist 'eine 'böse Sache, wenn man nicht wohl ist, dann macht daS Leben
keine Freude. Und die Oberstin nippte vorsichtig an ihrem Sauerbrunnen. Jetzt erzähle mir aber, wie es dir in Mosekär geht." Das ist schnell erzählt, der ganze Umfang unseres kleinen Häuschens ist nicht viel größer, als dein Speisesaal, und besteht aus einem kleinen viereckigen Raum mit zwei Fenstern, einem Schlassöpha, zwei kleinen Tischen, vier Holzstühlen, einem Kleiderschrank, einem Schreibtisch, sowie einer kleinen Küche mit einem soliden Feueryerd, auf dem wir fast. den ganzen Tag sochen und braten, denn die Seeluft macht die Kinder wie mich derartig hungrig, daß wir aus dem Essen fast nicht mehr herauskommen." Ach, wer ' doch auch alles essen konnte," stöhnte die Oberstin. N Von draußen führt eine schmale Treppe oder richtiger gesagt, eine Stiege nach dem Boden, wo unser Fischer zwei Kammern eingerichtet hat, die Grethe und Gustav als Schlafraume dienen. Das ist unser ganzer Palast! Unmittelbar vor uns haben wir das Meer mit einem herrlichen Strand, wo die Kinder mehrmals am Tage baden und sich nach Herzenslust tummeln können." Womit beschäftigen sie sich sonst den .ganzen Tag?" Gustav ist den ganzen Tag über unausgesetzt in Thätigkeit. Er kann ohne Arbeit nicht leben. Augenblicklich verfertigt er ein großes Schiff aus alten, angetriebenen Wrackstücken. Farbe, Oel und Segel hat er sich für Geld gekaust, das er aus dem Verkauf der Blaubeeren erzielte, die ein 5ändler ihm abnahm. Er steht früh am Morgen auf und geht in den Wald, um Beeren zu sammeln oder zum Fischen an die See. In ganz kurzer Zeit hat er nicht weniger als 90 Barsche geangelt, die unserem Haushalt sehr zu statten kommen." Wie alt ist der Junge?" Er wurde im vorigen Herbst sechzehn Jahre." Ach, hätte ich doch auch einen solchen Sohn. Ich glaube, daß ich mein ganzes Vermögen für ihn opfern würde. Du weißt es selbst nicht, wie glücklich du bist, daß du einen solchen prächtigen und arbeitsamen Knaben hast. Du sollst sehen, daß er es noch einmat weit bringt. Und deine Tochter?" Die hilft mir im Haushalt und kocht und bäckt und geht mit ihrem Bruder in den Wald, um Beeren zu pflücken. Außerdem botanisirt sie und zeichnet und malt, wie sie es fchon seit Jahren gethan hat. - Du weißt, daß sie nicht ohne Talent ist." Ja. sie zeichnet vorzüglich, willst du sie nicht ausbilden lassen?" Liebe Tante, wie soll ich das wohl machen. -Es sieht- bei uns-bisweilen traurig aus vielleicht wird es noch einmal besser. Ich verzweifle nie, ich habe mich oft genug von der Wahrheit des alten Wortes überzeugt: Wenn die Noth am größten, ist Gottes Hilfe am nächsten." Frau Lund erhob sich und nahm Abschied, das letzte, -was. sie von der Oberstin sah, war das blasse, liebe Antlitz, das durch die Glasveranda ihr zunickte, und das letzte, was sie hörte, waren die Worte der alten Dame, die .ausrief: Wie glücklich die kleine Frau Lund doch ist." : . Am Hafen von Sthärnvik, dicht an der Badehausbrücke, standen Gustav und Grethe und warteten. Groß und schlank, sonnenverbrannt und heiter. Sie hatten das kleine grüne Boot genommen, und als sie der Mutter ansichtig wurden.. eilten sie ihr entgegen. - Ach. Ihr seid beide da," rief die Mutter ihnen zu. Ja. Gustav meinte, ich -sollte mitkommen und ihm rudern helfen." antwortete Grethe und lachte, daß die weißen Zahne glänzten, ör wollte es durchaus." Dann halfen sie -der Mutter in's Boot steigen, jeder nahm einen Riemen und so ruderten sie mit gleichmäßigen Schlägen den langen Weg durch die schäumenden Wogen dem kleinen Fischerorte auf Mosekär zu. Hast du dich gut unterhalten, Mutier?" Ach ja. za Hause in Mosekär ist es aber doch besser." Wie elegant die Badegäste in Stjärnvik wohnen," bemerkte Grethe. Wir wohnen weit gemüthlicher, Kinder." . Das meine ich auch," sagte Gustav ruhig, ich möchte für nichts in der Welt in Stjärnvik wohnen. Es geht nichts über Mosekär, ah, da sind wir schon im Hafen." Mit gewandter'Hand ruderte er das Boot an den Strand, hüpfte zuerst hinaus un'o drehte sich schnell um, um mit einem kräftigen Griff Frau Lund aus dem Boot zu heben, und sie einige Schritte weiter auf dem festen Boden niederzusetzen. 1 So, da hätten wir die liebe Mutter in Sicherheit." Da wäre ich wieder zu Hause. Habt Dank, liebe Kinder, für Eure Mühe, und morgen werde ich dem alten Oesterlund erzählen, wen ich für den Reichsten auf Erden halte." Das längste Testament in der Welt' dürfte dos des englischen Pfarrers Dr. Hülse sein, der von 1703 bis 1790 lebte. Es besteht aus einem Bande von 400 engbeschriebenen Seiten. ..
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Züchtigung erschossen hat sich in Berlin ein 16, Jahre alter Tischlerlehrling. Er, lernte seit 1 Jahren bei einem Meister in der Putbuser Straße, wohnte aber zu Hause. Sein Vater ärgerte sich darüber, daß er sich binnen vier Wochen zwei neue Hüte gekaust hatte. Als er ihn zur Rede stellte, antwortete der , Junge , frech. Nun schrieb der Vater an den Lehrmeister, er möge seinen Sohn auch in Kost und Wohnung nehmen. Dies gab dem Lehrling Anlaß zu neuen frechen Reensarten gegen den Vater. Nachdem er dafür eine Tracht Prügel erhalten hatte, lief er davon und erschoß sich in dem Tegeler Forst. Dort fand man seine Leiche. . Ein Denkmal fürKarl von Clausewitz, der mit Scharnhorst, Grolman und Boyen in hervorragender Weise an Preußens Wiedergeburt nach dessen jähem Zusammenbruch im Jahre 1806 arbeitete, soll in Breslau errichtet werden. Die Unsterblichkeit hat sich der General von Clausewitz durch sein nachgelassenes, unübertroffenes Werk Vom Kriege" gesichert, dessen Studium nicht nur für'Zeden strebenden Offizier unerläßlich, sondern auch für den Laien ein hoher Genuß ist. Auf dem alten Vreslauer Mi-litär-Friedhof, der seit Jahrzehnten geschlossen ist, befindet sich das Grab des Generals, in dem er, vereint mit seiner Gattin, ruht. Um diese Grabstätte zu erhalten und in ihrer Nähe ein den Verdiensten des Generals von Clausewitz würdiges Denkmal zu errichten, hat sich ein Comite gebildet, dem u. a. der Commandant von Breslau angehört. Für die Neigung unserer heutigen Dramatiker, die seltsamsten Berufe und Geschehnisse auf der Bühne zu verwerthen, spricht ein im Pariser Ambigu - Theater aufgeführt tes Stück Die Eroberung der Luft", das von dem tragischen Geschick eines Luftschisfers handelt. Das Stück ist von Camille Audigier und Paul Gary verfaßt, unter welch letzterem Namen sich der wohlbekannte Deputirte und Luftschiffer Archdeacon verbirgt, und gründet sich auf einen Vorfall, der sich wirklich in Paris vor einiger Zeit ereignet hat. Der unglückliche Erfinder eine Luftschiffes, der sich selbst mit seinen Experimenten ruinirt hat, fällt .in die Hände betrügerischer Geldleute, die ihm feine Pläne stehlen und aus ihnen Nutzen ziehen. Eine Scene führt uns auf die erste Plattform des Eiffelthurms, von wo aus der Aufstieg eines BallonS in völlig realistischerGenauigkeit vorgeführt wird. Plötzlich stößt dem Ballon ein Unglück zu, er stürzt mit blitzähnlicher Geschwindigkeit herab.und der-Erfinder wird tödtlich derletzt. jNeben anderen bekannten Persönkichkeiien waren in diesem Stück auch Santos Dumont und der Graf von Dion auf die Scene gebracht. 000 preise geliefert von A.. B. MEYER & C0 Pennsylvania Anthracits. $7.50 Pocahontas Lump 5.50 Smokeleß Lump.. 5.50 Ohio Cannel Lump. 5.50 Ohio Cannel Egg 5.50 Kanawha Lump 4.50 Pittsburg Lump 4.50 Brazil Block .'. 4.25 tzocking Valley 4.25 Straight Creek Lump 4.50 Straight Creek Egg. . .; 4.25 Greene County, No 4, Bein Lump .... 3.50 Greene County, No.4, Bein Egg 3.50 Jackson Ohio Lump 5.00 Oven Coke Egg 5.50 Gaö House Lump Coke 0.50 GaS House Crushed Coke 6.00 krtra.Vertchung vo solche gekazeu werden müssen. Durch königliches Edikt von Rex des Wnigs kündigt die Ezcurfion-Naten für-' ' Mardi Gras Rundfahrt'BilletS nach New OrleayS, Mobile und Pensaeola, Fla., zu sehr niedrigen Raten an, von allen Punkten der Big Four", Ein. Nor. und D. A U. R. R. am i. biS 6. März 1905. Liberale Retourfahrt - Bedingungen mit Verlängerungs und U.berliegungs Privi legium. Für völlige Information und Einzelhei ten hinsichtlich Raten, Fahrkarten, Bescörän kung etc., spreche man bei den Big Four" Agenten vor, oder schreibe an Unterzeichnete, . " WARREN j. LYNCH, . . Seu. Pass. & XitfeMgeat, Urtanati, Ohio . . oder H. Ct. Vronson, A. S. P. .. Jndianpoli.
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