Indiana Tribüne, Volume 28, Number 146, Indianapolis, Marion County, 11 February 1905 — Page 4

Jüviana Tribüne, li . Februar 1905

Indiana Tribüne. Hrrankgeaeden von brt Outtuktra Indianapolis, Ind.

Sarry 0. Thudiu .... Präsident. . . GeschäftSlocalt No. 31 Süd Delaware Straße. TELEPHONE 269. tiitered ai the Pott Office ot Indianapolis as tecond dass matter. Die Annäherung der Völker. Trotz der ledendigrn Friedenssehn sucht aller Völker und der erfreulichen Fortschritte, welche die Bewegung für den Abschluß von schiedsgerichtlichen Verträgen unter den Staaten macht. bleiben der Ursachen zu Irrungen und Verstimmungen zwischen den Nationen noch genug bestehen, selbst wenn man von den Gegensätzen absieht, welche die geographische Lage, ihre Geschichte und ihre politische und wirtschaftliche Ent Wickelung als unüberwindliche Machte der Trennung zwischen den Nationen und Raffen der Exde geschaffen haben. Die ,friedenZbedürft!ge Welt ist nicht im Stande, auch nach dem Falle von Port Arthur eine Waffenruhe zwischen Japan und Rußland herbeizuführen. Statt der Berufung einer Friedenskonferenz, zu der im Oktober des vergangenen Jahres die Regierung der . Ver. . Staat? die ersten Schritte that, steht siejetzi nicht ohne wachsende Sorge die , Verstimmung , und Erbitterung zwischen Rußland und China um sich greifen. Alle Anstrengungen und Bemühungen der Friedensfreunde werden sich in bin großen Jntereffenkämpfen der Völker als ohnmächtig erweisen, immer wie in dem Kriege der Buren gegen die Engländer, der Japaner gegen die Russen, werden die Vorstellungen und Gründe.der Vernunft von der natio nalen Leidenschaft, dem Patriotismus oder dem Ehrgeiz zum Schweigen gebracht werden. Aber vielleicht noch gefährlicher als diese -AuZdrüche, die doch nur unter ganz bestimmten Voraussetzungen und Perwickelungen wie unabwendliche Naiurerjcheinüngeik, längst vorausgeahnt, hervortreten, find für den Völkerfrie den die Vorurtheile und Mißverständ nisse, die von ehrgeizigen Strebern oder fanatischen Hetzern geschürten Eifersüchteleien und Verdächtigungen zwischen den Nationen. Sie wollen nicht unmittelbar den Krieg, allein sie bereiten den Boden idafür vor. Sie sähen die Drachenzähne, aus denen die bewaffneten Legionen erstehen. , Seit dem Erwachen des imperialistischen Sinnes in England, den Vereinigten Staaten und Japan giebt es 'in allen Grvßftaaten eine bewußt und unbewußt zu, kriegerischen Jusam menftößen reizende Presse. Früher richtete sich der Vorvurf des Militarismus -hauptsächlich nur gegen Preußen und Rußland, Oesterreich und Frankreich, jetzt sind alle Staaten da von angesteckt. Schon fehlt nicht mehr viel davon, daß die Vereinigten Staaten, trotz ihrer Demokratie in Flottenrüstungen allen anderen Mächtenvorangehen. Immer unter'der Behauptung, der eine gewisse Wahrheit nicht abzusprechen ist, daß die stärkste Rüstung die beste Sicherung des Friedens ist. Während alle Regierungen jetzt von friedlichen Stimmungen und Neigun gen erfüllt sind und jede Verwickelung ängstlich zu vermeiden suchen, regen sich in den VölkSmaffen überall ehrgeizige Ansprüche und kriegerische Anwand lungen. , Der Krieg der Vereinigten Staaten gegen die Spanier im Jahre 1893 ist mehr aus dem Dränge und Willen des Volkes, als aus der Ueberzeugung der Regierung hervorgegangen; zu dem ge genwärtigen Kriege in Ostasien hat lauter-das japanische Volk als der Mi kado das Signal gegeben. Hier ist ein großes Feld, wo die Arbeit der Friedensfreunde einsetzen und die fried liche Annäherung der Völker vorberei ten kann. - Mit Recht suchen darum in allen Staaten hervorragende, friedlichen 33e grebungen aus Neigung und Ueberzeu gung sich widmende Männer und Frauen nach Mitteln, die gegenseitige Kenntniß der Völker zu erweitern und die mannigfaltigen Vorurtheile und Mißverständnisse, die sie von einander trennen, zu beseitigen. Je mehr sich die Völker durch Umgang und Handel, Qaaren und Gedankenaustausch' Im nen lernen, desto sicherer entschwindet eine Fülle irriger Vorstellungen und

nationaler Verstimmungen. Dies gilt

nicht nur für das Verhältniß der Euro päer zu den Asiaten und den Naturvöl kern, sondern auch für die Beziehungen der Europäer unter einander.. Die erste Grundlage für das Ideal des ewigen Friedens ist die Volkspsycho logie, die Kenntniß der eigenen und der fremden Nationalitüten. Nur da durch wird annähernd die Selbster kenntniß und das gerechte Urtheil über die andern möglich. Jeder Verkehr zwischen den Menschen wie zwischen den Völkern bessert und läutert sich mit der Erftartung deS Sinnes und des Ge sühlö für Gerechtigkeit. Die Männer der Wissenschaft wie deS praktischen Lebens dringen darum auf die fort währende Steigerung des Verkehrs und der geistigen Beziehungen der Nationen zu einander. Durch Bücher und Rei sen, durch Congresse und gemeinschast liche Verhandlungen über internatio nale, gemeinsame Zwecke, Ziele und Maßregeln. Nichts entspricht in der That besser und würdiger dem Charakter deS universalen Zeitalters, als diese Veran staltungen. Sie übertragen gleichsam die Schienenftränge und die Telegraphendrähte auf das geistige Gebiet, alle Entdeckungen und Erfindungen, alle durch Gelehrsamkeit, technisches Können, praktisches Handeln, ausgezeichneten Männer der verschiedensten Nationen treten in persönliche Be ziehung zu einander und bieten vereint ein Abbild der Menschheit. Nach dem deutsch - französischen Kriege haben Wissenschaft und Kunst zuerst wieber scheinbar auf ein Menschenalter zerrissene gäben zwischen den beiden Völkern aufgehoben und neu verknüpft. Gelehrte Japaner und Inder erschienen auf wissenschaftlichen Congressen und eine erste Versammlung der Verreter der verschiedensten GlaubenSde enntnisse und Religionen, an der Bud dhiften, Parsen und Brahmanen theil nahmen, tagte in Chicago. Im Der gangenen Jahre führte die Weitaus ftellung in St. Louis eine lange Reihe von gelehrten und technischen interna ionalen Versammlungen dorthin und eine Art Hochschulkursus für dieMenschheit eröffnete sich für einige Wochen. Aus diesen of; noch ungewissen und ta ftenden Versuchen ist der von dem deut schen Kaiser gemachte und von dem Präsidenten der Vereinigten Staaten freudig ausgenommene Vorschlag ent sprungen: deutsche Universitätslehrer möchten auf amerikanischen Hochschulen, amerikanische Professoren auf deutschen über die Eigenart und die Kultur, die Geschichte und Entwickelung ihrer Na tionen Vortrüge halten. Hüben nnd drüben wird der Vorschlag eifrig erwo gen und besprochen. Nach den verschie denften Seiten hin scheint er der Aus bildung und Vertiefung fähig und würdig. Gelehrte von anerkanntem Ruf, die in ihrem Fache vonJedermann als Autoritäten geehrt werden, sind auf den deutschen wie auf den amerikani schen Hochschulen sicherlich willkommene Gäste und dürften dort wie hier weit über die engeren akademischen Kreise hinaus ein zahlreiches Publikum aus allen gebildeten Stünden finden, wenn sie, die einen über deutsches Wesen und deutsche Zustände, die anderen über die erstaunliche Entwickelung des amerika Nischen VolkSthumS lesen würden. Wenn man sich deS großen Erfolges der Vortrüge und Vorlesungen erin nert, die in früheren Jahrzehnten Dickens und Thackeray und unser Wil Helm Jordan mit dem Vortrage seiner Niebelungenlieder in Amerika errungen haben, kann man der neuen Ver angaltung ein gutes Prognostikon stellen. Die genauere Kenntniß der beiden Völker, auf deren Eintracht der Friede und der Wohlstand der Welt zum guten Theil beruht, erfährt durÄ diesen ProfegorenauStausch, vor allem, wenn er eine Reihe von Jahren hin durch 'ständig wiederkehrt und in den Ver. Staaten wie in Deutschland die verschiedenen Universitäten berücksich tigt, eine außerordentliche Bereicherung, Vertiefung und Ausdehnung. Das mündliche. Wort, besonders wenn eS sich wiederholt und von der sympathi schen Persönlichkeit deS Vortragenden unterstützt wird, hat vor dem geschrie denen, den Vorzug größerer Lebendig keit und tieferer EindruckSfühigkeit vor aus. ES wird darum den amerikani schen wie den deutschen Professoren weder an Zulauf noch an unmittelbarer Wirkung fehlen und der Wunsch eines immer besseren Verständnisses von Volk zu Volk nicht ausbleiben. .Schon der längere Aufenthalt einer Anzahl bedeutender Männer in den beiden Lündem verspricht eine För

derung des Ausgleichs zwischen Deut

schen und Amerikanern gerade durch den gesellschaftlichen Verkehr und die Gleichförmigkeit des Alltagslebens nach den verschiedensten Richtungen. Die Vortheile des Versuchs dürften darum auf die )auer die Nachtheile, die er etwa haben könnte, weit über treffen. Denn es ist nicht vorauszu sehen, daß jede Wahl eine glückliche sein, daß jeder der ausgewählten Pro sessoren sich hüben oder drüben in sei ncm Wirkungskreise behaglich fühlen wird. Niemand kann in jedem einzel nen Falle den Erfolg verbürgen, nie mals werden sich Eitelkeit, Reklame und Intrigue ganz fern von dem Un ternehmen halten lassen. Aber der ideale Zweck desselben, daß jedes der beiden Länder und Völker vor dem an deren durch seine berufensten Vertreter, seine in Wissenschaft, Technik und Le benserfahrung ausgezeichnetsten Mün ner zu Worte kommt, ist gewiß jeder Anstrengung werth und der Erfolg würde sie reichlich durch die Beseitigung vieler Vorurtheile und Mißverstandnisse und die innigere Anthellnahme der Amerikaner und der Deutschen an ihren Schicksalen und Entwickelungen lohnen. Umsomehr, wenn eS gelänge, diesen Professorenaustausch für eine Reihe von Jahren zu einer ständigen Einrichtung zu machen, so daß man dieSseitS wie jenseits deS Ozeans stets über alle Wandlungen im politischen wie im wirthschaftlichen Leben auf das Genaueste und in einwandfreier Weise unterrichtet würde. Dann vollzöge sich eine Annäherung der beiden Völker, die moralisch wirksamer wäre als jeder Schiedsgerichtsvertrag und jeder Ver hetzung deS Neides und Hasses den sesten Damm eines unverbrüchlichen. aus der gegenseitigen Kenntniß des nationalen Wesens geschöpften Vertrauens entgegenstellte. (öerl. Nationalztg.) Wenn der Moore", nachdem er feine vermeintliche Pflicht als Temperenz Gesetzgeber gethan hat, nur gehen würde und nicht wiederkäme. AuS protestantischen Kreisen. Evang. St. Pauls Kirche. (F. N i ck i s ch. Pastor.) In der letzten Versammlung des Fraum'VereinS der obigen Gemeinde wurden die alten Beamten, für das Jahr 1905 wiedererwühlt. Der letzte Rest der GemeindeSchuld im Betrage von $100 wurde abbezahlt. so daß die Gemeinde jetzt schuldenfrei ist. Der FrauenVerein wurde zu seinem monatlichen Kaffeekränzchen ein geladen auf Donnerstag den 16. Feb von Frau Margarethe .Pietsch, 112 Nord L iberty Straße, wozu ' alle ßAhiRrti rtrmrM w??d?n V4f 4V V M W, Neu aufgenommen wurden in den Verein wurden folgende Frauen : Anna Thiefing, Emilie Bremer, Phil. Masizmeyer. Maria Noelp, Clara Noffke, Henrietta Nogke und Grace Strebe. Am Freitag Abend 8 Uhr den 17. Febr. wird Pastor A. Egli von Sey. mour, Ind., einen illuftrirten Ge sangsvortrag halten in der Kirche der Gemeinde. Das reichhaltige Pro gramm verspricht für die Zuhörer einen sehr lehrreichen Abend. Alle Glieder und Freunde der Gemeinde find dazu herzlich eingeladen. Der Eintrittspreis beträgt für Er wachsene 15c und sür Kinder 10c. Die Kinder der Sonntagzschule obiger Gemeinde find frei. Mardi Gras Exeursionen. Nach New Orleans, Mobile und Pensacola via Pennsylvania Linien. ExcursionS Fahrkarten nach New Orleans, La.. Mobile, Ala. und Pensacola, Fla., via Pennsylvania Linien, werden verkauft von 1. bis 6. März, einschließlich. Man frage bei den Ticket-Agenten der Pennsylvama Linien für weitere Information über Fahrpreis, Abfahrtszeit und GeväckBeförderung u. f. ro. an. '"Der Spitzen klöppele! des sächsischen Erzgebirges entsteht aus den böhmischen Orten des Erzgebirges eine nicht unbedeutende Concurrenz. Obgleich die geklöppelten Spitzen durch die Maschinenspitzen vielfach verdrängt find, bildet doch die Klöppelei noch ei nen wichtigen Erwerbszweig im Erzgebirge, der namentlich im letztenJahr-, zehnt durch die königlichen Klöppelschulen Ausdehnung fand. Die Klöppelei blieb aber in der Hauptsache auf die sächsischen Orte des Erzgebirges beschränkt. Nunmehr haben. die öfterreichischen Behörden die Einführung des Klöppel - Unterrichts fich angelegen sein lassen, so daßein; weitere Gefährdung des jetzt schon vielfach kärglichen Verdienstes befürchtet wird. -

Vom Jnlande. . Ueber Oel selber in Ran saö wird aus Chanute im dortigen County Neosho berichtet: Durch die Röhrenleitungen in hiesiger Gegend find während der letzten vierzehn Tage des Monats December 322,291 Faß Oel befördert worden. Mit der Erd-

Ll-Produktion in Texas und jetzt auch o . r? r t - . in vuisiana kann ncy uongens Die in Kansas, wo Oelquellen bereits im Jahre 1886 entdeckt wurden, nicht messen. Ein bekannter New Z)orker Financier, Herr Jacob Schiff, ist durch eine Kabelnachricht aus Tokio davon rn Kenntniß gesetzt worden, daß der Kaiser von Japan ihn mit dem Orden des glücklichen geheiligten Schatzes dekorirt ht Die Auszeichnung erfolgt rn Anerkennung der Dienste, welche Herr Schiff bei der Unterbringung der japanischen Kriegsanleihe geleistet hat. Herr Schiff wird die zweite Klasse des im Jahre 1888 gegründeten Ordens, welcher acht Klassen hat, erhalten. Ein Schuhputzer st and ist nach einer Entscheidung, welche der Appellhof zu Albany, N. . in dem Prozeß von George W. Burks gegen Paul Bosso, beide in Rochester, abgegeben hat, kein Platz, zu dem Jedermann aus dem Publikum Zutritt hat und bedient werden muß. Bosso hatte fich geweigert, Burks, welcher ein Neger ist, die Schuhe zu putzen, und dieser hatte ihn wegen Verletzung des Kapitels 1042 der Gesetze vom Jahre 1893 auf Zahlung von $500 verklagt. Im Mumzipalgerlcht waren dem Kläger $100 zugesprochen worden, das Countygerlcht stieß diese Entscheidung um, die Appelldivifion schloß fich wieder der Burks günstigen Entscheidung an. Aber Bosso ging an den Appellhof, und dieser verwarf nun die Ansicht der Appelldivifion und entschied zu Gunsten des Beklagten. Ein merkwürd iqer Fall kam dieser Tage.im Kreisgericht zu Ames, Ja., zur Verhandlung. Der Gärtner I. Diefenbacher hatte seinen Nachbarn N. H. Niles verklaot. daß dessen Kuh in feinem Garten an der Kürbispflanzung großen Schaden angerichtet habe. Die Sache wurde vor einem Friedensrichter verhandelt und die Klage abgewiesen. Diefenbacher appellirte an das Kreisgericht, und die Verhandlungen darüber dauerten vor einer Jury zwei volle Tage. Nach einer langen Berathung brachte die Jury ein versiegeltes Verdikt zu Gunsten des Klagers ein. Als dieses der Nichter durchgesehen hatte, machte er die 12 braven Männer darauf aufmerksam, daß fie vergessen hätten, den Schaden zu berechnen. Die Jury zog sich zurück, und bald kam fie wieder -r mit einer Freisprechung des Ver klagten. Das Kabelschiff Vurnside", welches dreißig Meilen nördlick von Sitka damit beschäftigt ist, das zerbrochene Seattle - ValdezKabel zu repariren, berichtete nach Seattle, Wash, daß beim Heben des zwischen Felsklippen versunkenen Endes des Sitka-Kabels an demselben ein ungeheurer Walfisch todt aufgefunden wurde, der fich allem Anscheine nach auf den leckeren Bissen gestürzt und sodann nicht wieder loskommen konnte. Bei dem Versuche, den Draht von seiner Umhüllung loszukauen,' quoll die GuttaperchaemPackung im Maule des Meeresbewohners, bis fie die ganze Rachenhöhle fast ausfüllte, und das Thier fich todt zappeln mußte.. Man könnte den ganzenBencht für eme der üblichen Fischgeschichten halten, wenn fie nicht von Major Rüssel amtlich nach Seattle und nach Washington, D. C., berichtet worden wäre. Ueber den Ausgang eines Prozesses, den ein gewisser M. V. Boughton in Deadwood, S. D., gegen die Regierung angestrengt hat, ist man m westlichen Viehzuchterkreisen nicht wenig gespannt. Es handelt fich um etwa 1,000 Stück Rinder und 150 Pferde, welche bei Ueberfällen der Indianer auf die Ranch Boughton's in der Nähe von dort in den Jahren 1876 und 1877 fortgetrieben und geraubt wurden. Die Klage lautet aus rund $88,000, das Stück Vieh ist von $60 bis $75 und die Pferde zu $100 abgeschätzt. Die Heerden Boughton's weideten damals auf Centennral Prairie, etwa 10 Meilen von Deadwood, und m genannten beiden Iahren fanden drei Ueberfälle statt: die Indianer hatten das Vieh so rasch zusammen- und fortgetrieben, daß Hilfe von Deadwood zu spät kam. Es find eine Anzahl Augenzeugen, die positiv gesehen haben, daß die Jndianer den Raub begingen. Die SiouxIndianer in der Gegend 'um Deadwood waren damals friedlich, aber ein anderer Stamm weiter westlich soll fich auf dem Kriegspfad befunden haben. Die Anführer bei den Viehräubereien waren Touch the Cloud, Crazy Horse, Spotted Tail und Red Cloud. Dieser alte Häuptling ist der letzte Ueöerleöende; er weiß sicher alleö, was vorgegangen ist, verhält fich aber schweigsam wie eine Eule. Wie fich denken läßt, hängen noch eine Anzahl andere Klage wegen damaliger Viehräuöereien von demAusgang dieses Prozesses ab. Wie es scheint, handelt. es. sich nur um die Frage: Mar de Regierung mit den Indianern im Kriegszustande oder im Frieden?" .

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i K Photographien 142 Süd Illinois Str Sonntags offen. Telephon: (Neu) 4143! (81t) Main 3463 Wir sprechen in t5jr& einem Stadttheilßr Wäsche vor. 224 W. Naryl Oeid vhovtt A. Der frühere Vicefeldwebel Bernhard aus Potsdam, der am Weihnachtsabend seine frühere Geliebte, die verehelichte Frau Böttcher ermordete und sich dieser Tage selbst der Polizei stellte, legte, wie aus Köln berichtet wird, ein umfassendes Gestandniß ab. Er erklärte, daß er auch nach deren Verheirathung mit der Ermordeten in stetem Briefwechsel gestanden, der durch die Mutter der Ermordeten vermittelt sei. Am Weihnachtstage wollten sich beide im Hause der Mutter treffen, um das vor Jahresfrist am, ersten Weihnachtstage stattgehabte Verlobungsfest zu erneuern. Nachdem Bernhard von Potsdam kommend, in Mülheim a. Rhein eingetroffen war. Holte er Frau Böttcher auf der Mülheimer Schiffbrücke ab, , wobei beide Verlobungsringe austauschten, um dann einen Spaziergang nach der Mülheimer Heide zu unternehmen. Sier erschoß Bernhard seine frühere eliebte. Alsdann bestieg rr das Mülheimer Dampfboot, warf den Revolver in den Rhein und begab sich über Magdeburg und Hamburg nach Berlin, wo er schließlich von seiner Familie dazu bestimmt wurde, sich derPolizei zu stellen. Bernhard leidet an Herzkrämpfen und gibt an, in smnloser Wuth, da er sich von der Frau geiauscht glaubte, zur Waffe gegriffen und seine frühere Geliebte ermordet zu haben. Perfekte Hausfrau. Junge Hausfrau: Lassen Sie uns gebackene Eier zum Frühstück holen, Köchin." Köchin: Das geht nicht, es ist kein Ei im Hauses Junge Hausfrau: Dann machen Sie uns ein Omelette au confitures", ich mag Eier so wie so nicht." Spezial'Tour südlich nach den berühmten Rekorts und Mardi Oras via Pennsylvania Linien. - Montag, 27. Februar 1905. BesichtigungsReise. Berühmte Florida.ResortS. Große Schlachtfeld-Ansicht entlang der Linie. Zwei Tage in Ne Orleans während des weltbe rühmten Mardi GraS CarnevalS. Unkosten für 11 Tage, einschließlich PullmanS, $55.Schreibea Sie an W. W. Richard son, Assi, stent General Passagier -Agent, JndianaoliS, für Einzelnheiten.

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