Indiana Tribüne, Volume 28, Number 145, Indianapolis, Marion County, 10 February 1905 — Page 4
Zuviana Tribüne. 10 Februar 1905
Jndiana Tribüne. aalgtacten vu der Outrocta Indianapolis, Ind.
Harry OThudin .... yräfldeut.
OeschäftSlocalt
No 31 Süd Delaware Straße.
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ö. tered &i the Post Office ot Indianapolis as
second dass matter.
Corporations'Gesetzgebung.
Werden unter dem Deckmantel der
Moralheuchelei in Temperenzsachen die
Interessen fce3 Staates an Corporatio nen überliefert? Das ift eine Frage,
die in letzter Zeit besondere Bedeutung
hat durch die Prominenz einerseits, mit der Temperenzfragen vor die Oeffent lichleit gebracht werden und die Stille andererseits, mit welcher bedeutungS schwere Gesetzvorlagen, welche Gerecht same der Städte im Staate den Cor porationen überantworten, behandelt werden. Da ist zum Beispiel die Vorlage des Abgeordneten Hancock, welche bestimmt, daß' Gaslicht, Heiz, und Straßen bahN'Corporationen sich beliebig der schmelzen und sogar ihre von den ein zelnen Städten erlangten Freibriefe unter einander austauschen können wie Briefmarksammler dies mit Marken .thun. - Eine Vorlage von so ungeheurer Tragweite und so nahe die wichtigsten municipalen Interessen berührend, daß man sich erstaunt frägt, wie eine solche Verschwörung zur Einschränkung der Macht bei Municipalitäten üb,rhaupt eingereicht werden konnte, ohne daß die um das moralische Heil der StaatSbür ger von Jndiana so hoch besorgte eng lische Presse mit Energie auf die Ge führlichkeit. die in einer solcheu Maß nähme liegt, hinwies. Keine Maßnahme' ist wie die Han zock'sche Bill dazu angethan, der Cor. ruption alle Thüren zu öffnen. Nie malS ift einer gesetzgebenden Körperschast ' ein unverschämteres Gesetz zu Gunsten der großen Eorporationen vor gelegt worden. Daßdiese Gesetzvorlage nahezu unbe merkt im Senate bis zur Reinschrift gelangen konnte, während die lumpig ften TemperenZ'Vorlagen mit Pauken und Trompeten der Mitwelt verkündet wurden und förmliche Redeschlachten hervorriefen, läßt den Verdacht rege werden, daß die TemperenzVorlagen nur dem Zwecke dienten, . die Aufmerk, samkeit deö Publikums durch die Be drohung' seine? Freiheiten von den wirklichen Absichten der Gefetzgeber ab zulenken." Dieser Verdacht gewinnt dadurch noch an Kraft, daß die Hancock'sche Vorlage, seitdem sie eingereicht wurde, von solchen Senatoren, die im gewöhnli chen Leben CorporationSanwälte sind in einer Weise durch AmendementZ er weitert wurde, daß, sollte sie angenom men werden, die Eorporationen, di sich jetzt im Besitze von Freibriefen für öffentliche Commoditäten besindm, gänzlich unabhängig von den Förde rungen und Wünschen der städtischen Verwaltungen sein würden. Liegt ein wohlüberlegter Plan der Majorität, welche siö verpflichtet hatte, das Nicholson'Gesetz intact zu lassen vor, durch das Aufeinanderhetzen der Liberalen und Temperenzler, die Auf merkfamkeit von Gesetzgebung im In teresse der Eorporationen abzulenken? Alle Anzeichen deuten darauf hin, denn selten sind den Bahnen und son ftigen Eorporationen derart die Wege zur Erlangung ihrer Wünsche geebnet worden wie durch den gegenwärtigen Senat. Wurde die Temperenz und Spiri tuoseN'Lobby deshalb in den Vorder gründ öffentlichen Interesses gestellt, damit , die Eisenbahn und Corpora ttonSLobbv ungestört und unbemerkt thätig sein konnte 7 Wer einigermaßen mit den Vorgän gen in Legislaturen vertraut ist, wird dies mit einem emphatischen Ja! be antworten. Jeder Senator oder Repräsentant weiß, daß die Gewährung unumschränk ter Rechte von Corporationen inStädten von größerem Interesse für die Allge meinheit ist, als die Gewährung oder Verweigerung von ein Paar Wirth schaftslicenfen. . Warum also wird letz terem Umstand eine so große Wichtig keit beigemessen und die Versklavung an die Corporationen so nebensächlich behandelt. Die Hancock Bill ift so weit gelangt, wie sie kommen sollte, aber sie darf nie malS Gesetz werden.
Die Goldene Eva" kam, wurde gesehen und siegte. Leider' nahm sie all das Gold" mit sich. Aber die schöne Erinnerung bleibt unS und dem Theater-Verein ein Deficit, welches aber der Gemeinsinn der Theaterfreunde leicht decken wird.
SelbS die ärgsten Zweifler müs sen nun zugeben,daß Präsident Roose
velt ernst mit seinem Kampfe gegen
den Flelschtruft ist. Wenn er eS durch führen kann, werden einige der Fleisch Magnaten auf Kosten deS Landes Som
merwohnung beziehen. Wenn er nun
noch dem Stahltrust zu Leibe geht,
dann hat er fein Wort ja ziemlich ein
gelöst. Er wird dies auch thun, wenn sich das Volk um ihn fchaart und ihn
kräftig unterstützt.
Die geistige Leitungsfäbigkeit und
die Nervosität bei Lehrern und Lehre
rinnen bildet den Gegenstand einer
statistischen Untersuchung deS besann
ten Nervenarztes Dr Ralf Wichmann in Bad Harzburg in Deutschland. Der
Versasser kommt auf Gtund eines an die Lehrerinnen Deutschlands gerechte ten. mit 35 Fragen beschwerten Frage bogenS zu folgenden Schlüssen: Die kranken, nervösen Lehrer sind imstande, täglich , eine größere Anzahl Stunden
zu arbeiten als die. kranken,' nervösen
Lehrerinnen. ;. Die Umfrage giebt also der Behaup
tung. das Weib sei geigig ebenso lei
stungSfähig wie der Mann, im allge
meinen keine Unterstützung,- sondern
zeigt vielmehr, daß just in demjenigen
geistigen Beruf, der für die Frauen als ganz besonders geeignet erscheint.
dem Lehrerinnenberuf, das Weib im
Durchschnitt sehr bedeutend weniger
geistige Arbeit leistet und sich zu leisten
getraut als der Mann. ES scheint
aber auch die rein geistige Arbeit für daS Weib weniger geeignet zn fein als
eine zweckmäßige Vereinigung zwischen
geistiger Arbeit und technischer. Denn diejenigen Lehrerinnen, die neben ihren
wissenschaftlichen Fächern auch Turn und Handarbeitsunterricht geben, der mögen längere Zeit am Tage zu unter
richten als diejenigen, die nur wissen
schastliche Stunden geben. Jene Leh
rerinnen bleiben auch gesunder als diese.
Wenn man sein Augenmerk aus
die Veränderung der Handelsbilanz
richtet, so kann man nach den bisher vorliegenden Zahlen drei Rubriken von Industrieländern in Europa unterlchei
den, soweit die im Jahre 1904 einge
tretenen Veränderungen in Betracht kommen. Am ungünstigsten stellt sich die Handelsentwickelung Oesterreich
Ungarns dar, dessen Ausfuhr um 54,1
Kronen zurückging, während seine Ein
fuhr um 146z Millionen Kronen stieg. In den romanischen Ländern Frank reich, Italien und Spanien, die eine zweite Gruppe bilden, zeigt sich über einstimmend eine Zunahme der AuS
fuhr und eine Abnahme der Einfuhr.
So handelt es sich bei Frankreich um
ein Plus der Ausfuhr gegen daS Vor
jähr von 157$ Millionen Franks und einen Rückgang der Einfuhr von 229 Millionen. Italien hatte einen Zu
wachs seiner Ausfuhr von 51 Millionen
Lire und eine Abnahme der Einfuhr von 25 Millionen Lire. Spaniens Export stieg um 21 Millionen Pesetas, während seine Einfuhr um beinahe
ebensoviel (20 Millionen) fiel. Eine dritte Gruppe bilden die drei industrie reichsten Länder Europas, Großbritan
nien, Deutschland und Belgien. Sie zeigen, übereinstimmend eine Steige
rung sowohl ihrer Einfuhr wie ihrer
Ausfuhr. . .
Für Großbriianien stieg der Import
um Lj Millionen Lftr., der Export um
10 Millionen. Der Bericht des Board of Trade ergiebt eine Rekordziffer für Import wie für Export, auf die Herrn
Chamberlain's Gegner triumphirend
hinweisen. Belgien hatte dagegen eine größere Steigerung seiner Einfuhr, als seiner Ausfuhr, denn jene stieg um 85 Millionen Franks oder 4 Prozent, diese nur um 59 Millionen oder 3
Prozent deS Werthes. Für Deutsch land liegen .die offiziellen Zahlen zu
nächst nur nach GewichtSeinhetten vor;
darnach ift ebenfalls die Einfuhr ver hältnißmäßig stärker gewachsen als die Ausfuhr. Bemerkenswerth ift bei dem deutschen. Export die starke Zunahme namentlich sür Textilwaaren und für
Maschinen.
Der deutsche Sprach verein zählt gegenwärtig über 25,000 Mitglieder in 274 Zweigvereinen und hat neuerdings auch in den Ver. Staaten in mehreren Großstädten festen Fuß gefaßt.
Schnaps auf einer Spree. Ein Faß Schnaps, welches aus dem Panhandle Fracht . Depot gestohlen wurde, hat sich in Fred. Heier's Wirth schaft an der New Jersey Straße vor gefunden, ohne daß Herr Heier die ge ringfte Ahnung hat, wie der Schnaps in sein Lokal gelangte. Aber erklären wird Herr Heier doch müssen, wie und warum das Faß ge rade zu ihm getorkelt kam, und warum er eö nich; eher entdeckte, als bis eS von
Seiten des wirklichen Cigenthümerö
aufgefunden wurde. IH
Diakonlssen-Sospltal.
Der Vorsitzer deS VerwaltungSratheS
wird in der Mürz.Sitzung des Ver waltun, SratheS folgende von ihm er nannte Comlteen unterbreiten:
1. Finanzen und ' Vermächtnisse H. Klanke, G. A. Schnull, August
Aldag. 2. Grundeigenthum und Verbesse rungen Henry Pauli, G. A. Schnull, John A. Schumacher. . 3. Maschinen, Heizung, Licht und Wasser John A. Schumacher, Henry Pauli, Henry Rüsse. 4. Möbel, HauLgeräthe und Tisch geschirr A. KramerS, F. Berger, Hy. Klanke. 5. Lebensmittel, Spezereien und Eis
Henry Rueffe, I. A. Buddenbaum,
I. A. Schumacher. 6. Kleidung, Bettzeug und" Ver bandmittel August Aldag, Henry Ruesse, Henry Klanke. . 7. Aerzte und Arzeneien G. A.
Schnull, Rev. E. Vornholt, Rev. I.
C.Peters. 8. Bibliothek und Drucksachen
Red. I. C. PeterS, I. A. Schumacher,
I. A. Buddenbaum.-
,; 9. Dienstpersonal J. A. Buddelt-
bäum, Henry Ruesse, Rev. E. Vorn hott. . : :
10. Diakonissen und Pflegerinnen
A. Kramer, Rev. J. E. Peters, : Rev.
E. Vornholt. "-''-.'-.-'"'
11. Aufnahme ' von ' Kranken.
Superintendent, Präsident, Oberin. ' .
12. Altenheim Rev. E. Vornholt,
I. A. Buddenbaum, H. Pauli. '
Eine Mndcrgarten-Pionierin. Frau Michaelis, - die Pionienn ' de? Kindergartens in England, ist .-nach langer unermüdlicher Wirksamkeit durch btn Tod abgerufen worden. Die Verstorbene stammte aus , Thüringen und war vor einigen 30 Jahren nach London gezogen,' um auch hier das Fröbel'sche System einzubürgern. Der erste Versuch wurde um 1875 in Crog, don, einem der entfernteren wohlhabend dern Vororte Londons, unternommen Hier gründete Frau Michaelis xmit Frau Edward Berrh den ersten englischen Kindergarten. Der Versuch gelang über, alle Erwartung; das Sy stem fand rasch Anklang und erwarb sich zahlreiche Freunde. Sechzehn Jahre später ließ sich die Gründerin dann in London selbst, in dem westlichen Quartier Rottinghill, nieder und richtete dort einen Musterkindergarten und ein Seminar zur Ausbildung für Kindergärtnerinnen ein. Auch diese Gründung hat stch mächtig entwickelt und ist im Laufe der Zeit der Kern für die englische Centralstelle des ganzen Systems geworden, die heute in West Kensington ihren Sitz hat und als das Fröbel Educational Institute einen angesehenen Namen besit. Inder französischen Armee dürfen die Soldaten unbenutzte Varackenplätze als Gartenanlagen verwenden und Gemüse pflanzen, das als Beigabe zu .ihren Nationen sehr willkommen ist.
Mardi Gras, Florida, der Süden.
Spezial Ausflug für Indiaua Touri
ften über die yennfylvania Linien.
Zu sehr anaenshmer Zeit für eine Reise
nach dem Süden kommt der spezielle Mitt
Wlnter Ausflug für jndiana Touristen, eine nicht kostspielige Rnse für GesundheitSuchende nach den berühmten Ausfluasorten von Florida und deS Südens, einschlieklicö
zweier Vergnügungstage der bekannten Mardi Gras Festlichkeiten zu New Orleans. Ein massiver Pullman Zug verläßt den Jndiana polis Union Bahnhof am 27. Februar um 7 Uhr Abends über die Pennsylvania Linien. Punkte von Interesse der Route rtlanct t Y w - P r JL. I . fc i 1 0 . t ,r .
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Die Tour umfaßt Ormond, der berühmte
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uflischc Hoshattung.
Der LuxuS bei du kulinarische Genüssen deS ZarenhofeS. Keine ändere europäische Hofhaltung kann sich an Luxus mit der lssischen
messen. Dies gilt rnsbesondere in Be
zug auf die kaiserliche Tafel, die jähr-
aus, mhrem kolossale Summen ver
schlingt. Die Küche ist am russischen
Hofe durchaus französisch und mehr als ein Pariser Restaurateur hat, als Leibkoch nach Petersburg berufen, dort sein
Gluck gemacht. Der äußere Apparat
der russischen Äoskuche ist ein unaeneu
rer. Sie untersteht dem Hofmarschall. Aber ihre eigentliche Leitung liegt in den Händen des sogenannten Kam-
merfouners. Ter izt eine aar wick
tiae Verso'nlZchkeit. bat Oöerstenrana.
tränt Uniformfrack. Dreimaster und
Degen. 'hat die Brust mit Sternen und Kreuzen bedeckt und mußie früher auch
noch elnen besonderen Treueid leisten. Dabei ist auch er nur ein früherer Koch. Seine acht ist groß und da man am Hofe stets in der Furcht vor Attentaten, auch solchen durch Gift, schwebt, ist dem Kammerfourier eine fast unbeschränkte
Gewalt uver das ihm unterstellte Personal einqeräumt.
Dieses Personal besteht zunächst aus der Kanzlei," Zn der 12 Sekretäre beschäftigt, und der 4 Vize-Fouriere, 24
Oberlakaien, 34 Lakaien, 18 Unterlakaien, dazu 54 Lakaigehilfen untergeordnet sind. An der Spitze der Küche
selbst wirken 2 Chefs,- beide Franzosen, deren Gehälter denen eines preußischen Ministers kaum nachflehen. 'Sie werden durch 4 Unterchefs, 33 Köche, 20 Lehrlinge und 32 Küchenjungen unterstützt. Eine Abtheilung ' für sich ist- die Pastetenbäckerei. . deren Ober-
Haupt gleichfalls ein Pariser ist; 2
Uoervaaer," 2 Overkondktoren und 20 Gehilfen bilden seinen Stab. Dabei ist Zar Nikolaus 'II. für seine Person ein Freund ausgesprochen einfacher Speisen und er hat eine Vorliebe für einige russische Nationalgerichte, wie namentlich den Borscht und die TschiSuppe. Als Wein wird an der Hoftafel fast nur französischer Champagner , und Bordeaux getrunken. Jeden Herbst bereisen Agenten der Hofverwaltung die Champagne und die Gironde, um die besten Produkte des Jahres anzukaufen. Fabelhaft aber ist' der Aufwand, der mit Delikatessen ; getrieben wird. Zu jeder Jahreszeit , kommt das Prachtvollste Obst auf den Tisch des Kaisers. Die ausgesuchtesten Früchte der ersten französischen Zllchtereien wandern direkt nach Petersburg. Pariser Feinschmecker beklagen sich ernstlich, man bekomme keine tadellosen CalvilleAepfel mehr, da die besten Exemplare überhaupt nicht auf den Markt, fon-
dern direkt nach Rußland versandt werden; -
' f Studcntenehen in Rußland. Im Technologischen Institut in St. Petersburg wurden 1903 84 verheirathete Studenten Prozent) gezählt. Die größte Zahl Verheirateter trifft man im dritten (27) und im
zweiten Kursus (24) an. Die Studen-
ten heiratben von 17 Jahren ab; das kritische" Alter jst 22 bis 23 Jahre (39 Prozent aller Ehen); nach dem 26. Lebensjahre heirathete nur ein
Zehntel der Studenten. Auf die Frage,
welche Ehe von den Studenten vorgezogen .werde. ' die illeaitime oder ; die
kirchliche, sprachen sich zwei Drittel für die letztere und nur ein. Drittel für die
erstere auäl Im ersten Kursus herrscht
die lllegmme Ehe vor. Hier , gibt es doppelt so viel illegitime als legitime
eheliche Verbindungen. In den folgen-
den Kursen verliert die illegitime Ehe ihre dominirende Stellung und im
fünften Kursus übersteigt die Zahl der f.. ry -f c r -
m lirllZttqer 6ye eoenoen um secus-
mal die Zahl der illegitimen ehelichen Verbindungen. In Bezug auf den Einfluß, den die. Ehe auf das Leben
der Studenten in ökonomischer, psvcho?pjt. r yr . ? ? l
iDgijcgcr, yygienii azer uno joztaier Hinsicht ausübt, konstatirten 19 Pro-
zent der Studenten ein günstiges Resultat, 74 Prozent'eme günstige EinWirkung nur auf einige Seiten des Le-
oens; 4 Prozent fanden die Ehe ge-
radezu schädlich. Die Umfragen über die Frauen und Kinder der Studenten
ergaben, daß 63 Prozent der Frauen
Mittelschul- und nur 8 Prozent Hoch schulbildung haben. Die Hauptbeschäf-
ngung der Studentengattinnen ist der
Haushalt, die Minorität hat auch noch einen selbstständigen Erwerb; die mei-
sten studiren noch. In 39 Fallen wur-
den bet verheirateten Studenten zwei
Kinder konstatirt, in den übrigen Fäl-
len em Kind.
Für den Aufschwung der australischen Vieh-
z u ch t zeugt die Thatsache, daß unlangst von Melbourne 40,000 Lämmer und 20.000 Schafe nach England ver-
schickt wurden. Kurz daraus trat em Dampfer die Reise nach England mit
2600 Centnern eingekochtes Kaninchen-
fleisch an Bord an. Wie zahlreich dies Nager in Australien trotz aller Verfol-
gungen noch immer sind, ergibt die aus Bunde gemeldete Thatsache, daß ein Farmer, der die Netzdrahtumz'aunung als Kaninchenfalle einrichtete, in .drei Tagen nicht weniger als 5300 Stück
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Chile eröffnete vor Kurzem eine permanente Industrie - Ausstellung, welches Ereigniß als Zeichen des Anbruchö einer neuen Aera gekennzeichnet wird.
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