Indiana Tribüne, Volume 28, Number 142, Indianapolis, Marion County, 7 February 1905 — Page 5
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ooo ooo preise geliefert von A. B.MEYER & CO, Pennsylvania Anthracits. $7.50 Pocahontas Lump ... 5.50 Smokeleß Lump. 5.50 Ohio Cannel Lump... 5.50 Ohio Cannel Egg 5.50 Kanawha Lump 4.50 Pittsburg Lump 4L0 Brazil Block... 4.25 Hocking Valley ... ... 4.25 Straight Creek Lump 4.50 Straight Creek Egg. 4.25 Greene Count, No 4, Vein Lump.... 3.50 Grrene Count?, No. 4. Vein Egg 3.50 Jackson Ohio Lump 5.00 Oven Coke Egg. 5.50 GaS House Lump Coke 5.50 GaS House Crushed Coke 6.00 Eltra-Vnechuuug wo solche getragtn werde vlkfse. E l ! h a r t. Dan O'Tleary wurde in seiner Hütte, die er schon seit Jahren allein bewohnte, todt aufgesunoen. Man war gewohnt, O'Cleary als bet. telarm zu betrachten. DaS Erstaunen der Beamten war daher groß, als sie bei Durchsuchung der Kleider deS Todten $5000 in Banknoten, sowie einen Wechsel von Bischof Alerding über $3000 und verschiedene Spar, kaffenbücher zu hohen Betrügen fanden. Die Nachbarn wissen nicht, ob der Ver. ßorbene lebende Verwandte besitzt und der öffentliche Nachlaßverwalter ergriff Besitz von der Hinterlagenschaft. ; Bauer! aubnißschein e. Vina E. LewiZ. Frame-Cottage. 26. Straße, nahe Northwestern Avenue, $950. John Holtzman, Wohnhaus, 1012 Nord Meridian Str., $7000. öiee Personen, wenn sie dazu angespornt werden, ein Spar Conto zu beginnen, machen die Entschuld!gung, daß es ihnen unmöglich ist, eine genügende Summe aufzutreiben mit welcher sie beginnen können. Dies ist ein großer Fehler. Mit den Vorzug lichen 'Facilitäten, welche unsere Gesellschast offerirt, sollte Niemand ohne ein Spar konto sein. Bedenken Sie, eö'ift das.wenige und oft" welches die Börse füllt. Thun Sie es jetzt. Machen Sle einen Anfang mit irgend eines Summe die Sie entbehren können. Sie werden es nie bereuen. indiam trust co., Ecke Washington Str. und Virginia Ave., Capital $1,000,000 Ueberschuß...... $250,000 Die Behörde für öffentliche Arbeiten bestätigt den Bericht der Kommissäre. Die Kommissäre, welche von der Stadt und der Waffer Compagnie ernannt wurden, berichteten nach einer strengen und umfang reichen Prüfung deSftädtischm WasserS folgendermaßen: Wir sind einstimmig der Ansicht, daß das Wasser welches den Consumenten wäh rend der Periode dieser Untersuchung geliefert wurde, guten gesundheitlichen Charakters war ; daß daS Wasser von Privat-Brunnen einer der wichtigsten Factoren der Ent-fiehungS-Ursachen dieser (Typhus) Epidemie Periode war." Die Kommissäre empfehlen die (Sondern nirung von Privat-Brunnen und Aborten, und empfehlen, daß Verbindungen mit Ab jugskanälen hergestellt werden sollen wo immer sich solche befinden. Der ganze Beticht der Kommissäre ist in Druck und wird auf Anfrage abgeliefert oder mit der Post versandt. Die Qualität des WasserS, wie solches von dieser Gesellschaft geliefert wird, und wie durch diesen Bericht festgestellt, ist für alle Bewohner der Stadt zum Privat-Gebrauch empfehlenswerth. Indianapolis Wager Co. gs 1 1 i l&tnann SS (Jrabhorn, .Fabrikanten von seinen Schau - Käften. OlaS Ladentische und Cigarren -Tische 22 Oft Washington Otrnhe. IterZZioue fXRatnl 188. 301 West Washington Str LnkKufer deö derühmtm Quinine :: Whioky JDaS oeste Nittcl aegen Malaria nnd Erültung.
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Wie ich sie fand.
Von Valentin Traudt. -Auf Klemstetten, einem sehr schönen Gute, führten Elly und Anna ih rem Papa, einem Jugendfreunde mei nes Alten,, den Ha.usstand. Schon frühe wurde der Name Elly mit dem meinen in Verbindung gebracht und ich war. auch während meiner Gymnasialzeit einigemal auf Klemstetten geWesen, lber dann immer voll Aerger dort abgereist. Elly wußte alles besser, ließ sich durchaus von mir nichts gefallen und, war mir in sehr vielen Dingen über. Anna, welche damals noch ein Kücken" war, galt gar nichts auf dem Gute; denn sie ging stets verträumt umher oder las in irgend einem Waldwinkel. Als Student war ich nie auf dem Hofe zu Gast gewesen und erst jetzt, wo ich den Assessor glücklich gebaut hatte, sollte ich Mütterchen auf das Land begleiten. Die Ahnung hatte ich ja, daß,-' wenn Muttern mitgeht, etwas Besonderes vor sein müsse. Auf Klemstetten lebt man in sehr guten Verhältnissen.Elly ist eine pickfeine Partie." Ich sagte: Meinetwegen; aber es ist doch noch ein Mädel da? Die Anna." Die will, so weit ich orientirt bin, studiren." Ich sagte wieder: Meinetwegen!" und lasse mich von Mutterchen nach Klemstetten führen. Donnerwetter, waren , aber die Leute dort liebenswürdig, der alte Schollenbär und die rauhe" Elly. Hochgewachsen, dunkelblond, fast spöttisch lächelnd, stand sie vor mir, verzog etwas den scharf geschnittenen Mund und drückte mir die Hand wie ein Mann. Schön war sie, wahrhaftig! Nichts Alltägliches, sondern -etwas ganz Besonderes. Anna stand gegen ihre Schwester scheinbar zurück, ich sage nur scheinbar; denn in Wirklichkeit war sie von jener aparten Schönheit,' die -gesucht . sein will, die sich nicht, dem ersten Blick erschließt und dann aber so gefährlich wird. , Zunächst machten wir nun gemeinschastliche Ausflüge in dem Landauer; später jedoch fuhren wir nur noch zu Dreien, die wei Mädel und ich, und als endlich die Jagd aufging, wußte man mich zu bereden, mit Elly die Felder zu durchstreifen. Ich dachte mir, die Jagd wäre nur so ein Vorwand und freute mich auf das Zusammensein mit Elly hinter irgend einer großen Feldhecke oder am stillen Wäldrand. Sie hatte es mir doch angethan und ich war glücklich gewesen, neben ihr sitzen zu dürfen, wenn wir in die sich dem Herbst zuneigenden Lande kutschirten. Nur wenn sie galoppiren ließ und mit der größten Gelassenheit die gefährlichste Feld- und Waldwege durchraste, wurde mir doch manchmal bange. Noch ungemüthlicher aber gestaltete sich die Sache, sobald es ihr einfiel, mir die Zügel zu geben. Assessorchen, mal drauf! Fritz, Alex! Hott! Halten Sie doch die Liebchen nicht so!" Bald aber trotteten die prächtigen Füchse gemächlich durch den Sand. Wenn Anna nicht hinten im Wagen gesessen hätte, wäre es sicher zu einer Verlobung gekommen. So herbstliche Tage eignen sich ja auch ganz gut dazu. Der Wind pfeift auf den goldenen Stoppeln, die Thymiane duften an den Rainen, Lerchen und Amseln singen ihre letzten Lieder und die Gedanken eilen voraus und wir malen uns ein trauliches Stübchen,' ein sii ßes Stündchen mit dem noch süßeren Weibchen. . . Und die Pferde träumen auch. . . Da, ein Pfeifen, ein .Sausen! Die Pferde bäumen und schieben den Wagen rückwärts in ein Kartoffelfeld. Ich fahre auch auf und weiß nicht, was ich mit den Zügeln machen soll. . . . Aber gerade noch wie früher, Assessorchen! Gerade noch so! Nicht, Anna? He, Alex, Fritz rrütt! Alte Trampelthiere!" Und sie hat wieder die Zügel und saust mit uns lachend davon. Nun aber wanderten wir feldein zur Jagd. Schon als Student war ich wohl mit unserem Fechtmeister auf Hühner und Hasen , umhergestreift, aber das war doch nur so zeitvertreibende Gewohnheitssache gewesen. Immerhin aber konnte ich mit einem Hinterlader umgehen und verstand sicherlich soviel vom edlen Weidwerk wie Elly. Feldmann ging hinter uns. Ich hatte ihn an der Leine. Können Sie einen Hund auch führrn?" Sehen Sie doch, Elly. Warum die Frage? Kindersache." Ach Sie! Ich meine, eben führen. Er steht erst im zweiten Feld." Das eigentlich nicht; aber ich denke, wenn er zu scharf vorgeht, pfeift man. Sie müssen doch wissen, wo die Ketten liegen." Ich war thatsächlich etwas ärgerlich geworden. Alles und alleö wollte sie besser verstehen. Der festere Ton meiner Stimme reckte ihr Köpfchen noch höher und stumm schritt sie neben mir her. Das graugrüne Lodenröckchen spielte lockend um ihre Knöchel und ihre ganze Gestalt kam mir noch viel verführerischer vor.. Da ging eine Kette los; nach meiner Seite strich sie ab. Feldmann zerrte an der. Leine. Sie aber riß zornig ihren Lauf hoch
und holte ein Hichn herab. . Ich mache auch fertig und schieße. Zu spät. Da haben wir's!" rief sie erregt. Machen Sie doch Feldmann los! So etwaö!" Bestürzt nestelte ich den Hund von der Leine, der sofort das Huhn app?rtirte. Schön, Feldmann, schön!" . Elly streichelte ihn wie. einen Bru-, der und sah mir dabei schadenfroh in das Auge. Und jetzt kam mir der Gedanke, daß sie eine harte Seele sei, ein unnachlässiges, für das Leben des Alltags verlorenes Weib. Ich biß die Zähne zusammen, während ich fühlte, daß sich in meinem Herzen etwas söste. Feldmann strich nun vor und sie nahm ihren Abstand von mir. Wieder ging ein Volk hoch und Elly holte zwei Hühner herunter, indessen ich vorbeischoß. Sie dürfen nicht in den Haufen halten! , Ems muß man auf's Korn nehmen!" rief sie mir zu. Gewiß!" Dabei murmelte ich leise vor mich hin: Aber mich nicht!" Da hat Feldmann einen Hasen! Doch er läßt nicht von ihm und wir können nicht zum Schuß kommen. Feldmann! Vieh!" Sie ruft und pfeift, bis er ganz reumüthig und scheu zurückkommt. Und sie schlägt ihn. . .Elly schlägt! Es wäre mir sehr lieb, wenn Sie den Hund wieder an die Leine nähmen", sagte sie dann sehr erregt. Wie Sie wünschen!" Ich. hole Feldmann und stolpere dann gleichgültig weiter. An der ganzen Jagd liegt mir nichts mehr, und es verschlägt mir auch nichts, als sie am Abend ihrem Vater fünf Hüh ner auf den Tisch legt, während er mich etwas fragend von der Seite anblickt. Nichts?" meint Mama. Nichts!" entgegnete ich doppelsinnig. Seine Akten mag er wohl versteh hen", erklärte Elly mit einem Achselzucken, das mich empört.' - " " Mag er? Nein, er versteht sie!" Damit ging ich in den Garten, ws Anna zwischen den Blumenbeeten aus und ab ging. Und so kam es denn, daß wir im Lause der. Tage vertraut wurden. Wenn Elly den Hühnern und Hasen nachspürte,' saßen "wir in der Laube oder an irgend einem Feldrain , und plauderten . von .dem Ernst des Lebens. Elly lächelte nur, sobald sie uns sah und ihre .Augen schienen zu sagen: Danke auch, Herr Assessor." Einmal noch aber hat sie mich doch zur Jagd geladen, nämlich als der junge Besitzer von Nesselröden mit von der Partie war. Sie schießt. Assessorchen! .Da könnten Sie was lernen! Und Feldmann geht jetzt flott!" ' Dabei funkelten ihre Augen in hei ler Jagdlust und ich hatte das Gefühl, als ob sie sagen wolle, daß es ihr Freude gemacht hätte, wenn ich nun auch so ihren Winken gehorche. . . Anna meinte nachher m ihrer stillen Weise zu mir: Nesselröden' ist ein Rauhbein, dem zu gleichen nicht mein Geschmack wäre. Elly ist aber so!' Und wissen Sie, Elly hat ihn ar.x Strick, thatsächlich. Ich glaube; wenn er wie Feldmann auch im zweiten Feld so sagen doch wohl die Jagdleute? bei ihr geht, dann ' " Aber sie konnte nicht ausreden; denn meine Mutter kam dazu.' Du hast Elly beleidigt, Walter?" Das ist nicht , wahr!" fiel. Anna ein. Ich?" frage ich ganz erstaunt. 3ch ging nur nicht mit." Sie ist ganz entrüstet davongegangen." Du bist aber auch so!" betonte Mutterchen scharf. Anna erröthete neben mir und ich merkte, daß ihr der Vorwarf wehe that. Wir verstehen uns aber, Fräulein Anna? Ja, Mutter, Fräulein Anu na Aber Mutter ließ mir die Rede nicht.' Gott, Kinder, ich habe ja meinen Strickbeutel vergessen." Und fort war sie. Mütter! Göttliche Alleswisser! Da waren wir denn nun allein. Anna war ganz erregt; doch wagte sie nicht, mich anzublicken. Wir verstehen uns, Anna? Ja! Ich fühle, ich weiß es!" Schon lange, Walter!" Und als am Abend Elly ihren Jagdgenossen als Verlobten vorstellte und etwas von zur Strecke" gebracht in die Rede flocht, da freute ich. mich ihres Erfolges und meinte nur, Anna sei die größere Jägerin, im Geheimen aber doch befürchtend, die Angegriffene käme auf denEinwand: Freilich auf Hasen!" Elly fand diese Worte glücklicherweise nicht. Herrn Nesselröden lernte ich als Ire benswürdigen Schwager kennen, der allerdings ganz ' in Landwirthschaft, Ziegelbrennerei, Hunden und Jagd aufging. Ganz einig waren wir aber alle darin, daß eS nichts Glücklicheres auf der Welt gäbe, als Vxt sechs Leute auf dem Hof zu Klemstetten. An die Knechte, welche in der Wagenremise einige Fässer Braunbier ausstachen, dachten wir nicht, und als sie sich durch ihren kräftigen Gesang bemerkbar machten, waren unsere Gedanken von dem philosophischen Gebiet längst wieder abgeschweift.
8om Jnlande.
Ueber die Fortschritte der Berieselung berichtet das Censusbureau:. die Berieselungsanlagen in Un t Vereinigten Staaten hätten im Jahre 1902 insgesammt 33.415 Systeme umfaßt, deren Hauptkanäle und Bewässerungsgraben eine Länge von 59,311 Meilen haben und zur Beriefelung von 134,036 Farmgrundstücken mit einem Gesammtareal von 9,487,077, Acres dienen. Die Herstellungskosten für diese Verieselungssysieme beliefen sich auf $93,320,452; die Durchschnittskosten auf den Acre waren $9.14, auf das System $2710. Ein großes Hinderniß bei der Entwickelung des' Bewässerungssystems in Texas und in New Mexico fei der Vertrag zwischen den Ver. Staaten und, Mexico, demzufolge die Ableitung von Wasser aus dem Grenzstrom Rio Grande untersagt ist. Die Staatskontrollbehörde von Wisconsin hat eine Statistik über die in Jrrenasylen im Staate untergebrachtcn Geisteskranken veröffentlicht. Darnach hat die Zahl der Irrsinnigen im vergangenen Jahre um 116 zugenommen und beträgt 5549 gegen. 5433 im vorigen Jahre. Dieselben sind auf folgende Institute vertheilt: Staatshospital in Mendota, Northern - Hospital in Winnebago und Milwaukee County - Asyl: 3990. Die in den drei erstgenannten Jnstituten untergebrachten Patienten werden als akute Irrsinnige, d. h. als solche betrachtet, die nur temporär irrsinnig sind und' deshalb so behandelt werden, daß auf eine Wiederherstellung des , normalen Geisteszustandes zu hoffen ist. Die in den County-Anstal-ten untergebrachten Patienten sind chronische Irre,' d. h. solche, welche unheilbar sind und für die nichts weiter geschehen kann, als ihnen das unglückliche, Dasein so bequem als möglich zu machen. Von fünfwöchige m ununterbrochenem Schlaf wird aus Peoria, Jll., berichtet: Der junge Ben. Coniaisky, welcher stets ein hervorragendes Zeichentälent bekundete, begab sich vor längerer Zeit von Peoria nach Washingtvn, um sich in einem dortigen Kunstinstitut weiter auszubilden. Er machte bedeutende , Fortschritte und hatte das 'Zeug zu einem künftigen Künstler in sich. Vor etwa fünf Wo-chen-fiel er plötzlich in einen, wie man sagt, durch Selbst-Hypnose hervorgerufenen tiefen Schlaf, aus welchem ihn Niemand, zu erwecken im Stande war. Seine Angehörigen ließen , ihn nach Peoria zurückbringen und versuchten alles Mögliche, um ihn in einen natürlichen Zustand zurückbringen zu lassen, aber vergeblich. Als letztes Hülfsmittel'vurde Elektrizität versucht und diese Kraft scheint die .'gewünschte Wirkung hervorgebracht .zu .haben, denn der junge Mann ist jetzt aus fünswöchigem Schlafe erwacht. Er ist noch zu schwach, um zu sprechen, er sieht aber seiner . vollständigen Genesung entgegen. Ein eigenartiger Wettkämpf kam kürzlich in einem öffentlichen Lokal in Newark, ' N. I., zum Austrag. Nicht etwa, daß ein. Ringkämpf zwischen Zwei herkulisch gebauten Athleten oder gar ein Faustkampf die Zuschauer : in athemloser Spannung hielt, nein, zwei Barbiere traten mit scharfen Rasirmessern in die Schranken, um das Publikum in gerechtes Staunen zu versetzen. ' Es handelte sich nämlich darum, den Lorbeer der Meisterschaft im Schnellrasiren zu erringen. Die beiden Gegner waren Samuel.Orfuli von Newark und Peter March von New York. Jeder hatte sich 30 Versuchsobjekte mitgebracht, und wer zuerst feinen 30 Personen die borsienreichen Wangen sammetweich machte, sollte Z30 als Preis haben. Der New Forker Verfchönerungsrath erwies sich als der geschwindeste, denn er soll, es klingt unglaublich) die 30 eingeseiften Individuen in 8 Minuten 30 Sekunden abgekratzt haben, so daß man wirklich sagen kann: Geschwindigkeit ist keine Hexerei." In der Familie von Michael Hurtig, die in einem New Jorker Miethshause wohnt, wurde dieser Tage ein Baby geboren, das sich durch ein Gewicht von 20 Pfund auszeichnete. Das neue Baby ist jedoch, wie berichtet wird, kein Recordbrecher". Sein Brüderchen, das dreizehn Monate früher das Licht der Welt erblickte, wog nämlich bei der Geburt 27 Pfund. Meine Kinder waren alle so schwer," sagte Papa Hurtig, als ihm.ein'Berichterstatter -über das Phänomen interviewte. Das letztgeborene Kind war das vierzehnte, das mir und meiner Frau geboren wurde. Keins der anderen wog bei der Geburt welliger als zwanzig Pfund." .Hurtig ist ein Anstreicher. Seit zwei Jahren befindet er sich in Amerika. Er stammt aus Oesterreich - Ungarn. Ein Niese von Gestalt ist er entschieden nicht. Er ist nicht übermäßig groß und dabei fast schmächtig. Seme Frau Rosa, hat indessen allerdings etwas Hünenhaftes an sich, und es scheint somit, daß die Kinder ihr nachgeschlagen haben. Die Mama ist der Ansicht, die amerikanische Nation sollte sie dafür belohnen, daß sie stämmige amerikanische Bürger hervorgebracht hat. Es ist ihr daßer der Vorschlag gemacht worden, Prasident Roosevelt zum Gevatter des neuen Sprößlings zu machen.
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