Indiana Tribüne, Volume 28, Number 142, Indianapolis, Marion County, 7 February 1905 — Page 4

Jüvlana Wlöüne, 7 Februar mS

Indiana Tribüne HrranIzeAken von dn utera Indianapolis, Ind.

HnrH O. Thudiu Präsident. SeschäftSloeal: No. 31 Süd Delaware Straße. TELEPHONE 269 . Entered at the Post Office of Indianapolis as second class matter. LluS ser Bundeshauptstadt In diplomatischen Kreisen, nament lich unter den südamerttanischen Diplo maten, .hat der Umstand, daß man in Ecuador sich darauf vorzubereiten scheint, die GalapagoZ'Inseln im Pa clsicOcean gewissermaßen an den HSch gen Bieter loszuschlagen, große Aufmerksamkeit erregt. Der Präsident hat in seiner jüngsten Jahresbotschaft die Cache aus'S Tapet gebracht, und, wie aus Berichten, die von Ecuador nach Washington gelangt sind, hervor geht, wird regierungsseitig eine eifrige Agitation betrieben, um die Idee, die Inseln zu verkaufen, welche noch bis vor' Kurzem als antipatriotisch und geradezu verbrecherisch niedergeschrien worden wäre, populär zu machen Hier herrscht in diplomatischen Kreisen die Ansicht, daß die Regierung von Ecuador zwar scheinbar die Inseln los zuschlagen gedenke, daß aber thatsächlich die Sache wohl schon so gut wie abge macht sein möge, indem die Vereinigten Staate eS sich schwerlich nehmen lassen würden, die Inseln, welche in Hinsicht auf den Bau deS Panamakanales von außerordentlicher strategischer Wichtig keit sind, von Ecuador zu erwerben.' Wie eS scheint, hält Präsident Roose velt den Zeitpunkt für geeignet, mit dieser Frage hervorzutreten, zumal der Bau deS Panamakanals zur unumftöß lichen Thatfache geworden ist. ;; Algernon SartoriS, Exkapitän der Ver. Staaten Armee, ist in Paris unter die Scribifaxe gegangen, aber gleich fein erstes Werk hat ihm wenig Ruhm und noch viel weniger Dank geerntet. ES ist betitelt: Washington, wie. es mir vorkommt", und beschränkt sich darauf, die Frauenwelt in Washington im SpeziellenZund die Amerikanerinnen im Allgemeinen zu verunglimpfea und so verächtlich wie möglich hinzustellen. Die amerikanische Presse ist die Ant. wort nicht schuldig geblieben, wenn auch einige Zeitnngen zu weit gegangen sein mögen und in ihrem blinden Eifer dem obscuren" Literaten dadurch eine unfreiwilligeMeklame verschafften. Im Allgemeinen versuchen diese Zeitungen gar. nicht, die von SartoriS aufgestell ten Behauptungen über unsere GesellschastSdamen kzu widerlegen, sondern beschränken sich darauf, . ihn mit allen erdenklichenZAdjektiven zu beehren. Die Washington Post nennt ihn einen Feigling, der rasch seine Resig. Nation einreichte.ralS er seinen Dienst auf den Philippinen verrichten sollte. Wahrscheinlich war seine weibische Konstitution zu schwach für einen der artigen Dienst", meint die R. I. World", und der Herald" nennt ihn einen PinkZShirt Waist". Offizier von der Mr. Dooley Variation. Der .WashingtonZMirror" dagegen deutet an, was den neugebackenen Literaten eigentlich so erboft.hat. Er habe nüm lich während seines Washingtoner Aufenthalte? einer jungen Dame der Gesellschaft seine Aufmerksamkeiten in so lästiger und unerwünschter Weise aufgedrängt, daß sich der Bruder der jungen DameZgezwungen sah, dem ra. biaten ' Liebhaber eine derbe Züch tiguug zu Theil werden zu lasten. Die. ser kleine Zwischenfall habe den tap. feren" Ofsizierj veranlaßt, bei Nacht und Nebel seinen Koffer zu packen und zu verduften ohne feineEntlaffung aus der Armee und feine Ausstoßung aus seinem Klub abzuwarten. Da BundeSobergericht hat de kanntlich in dem Prozeß der Ver. Staaten gegen die Großschlüchter Firma Swist & Co. resp, gegen den Fleisch'Truft seine Entscheidung ab gegeben, welche einstimmig dahin lautete, daß der von den unteren In stanzen erlassene Einhaltsbefehl ge. gen die Trust'Flrmen aufrechterhal ten bleibt. Richter Holmes faßte in der Entscheidung die einzelnen Klage, punkte folgendermaßen zusammen: Die Anklage beschuldigt eine über, wiegende Majorität der Händler in frischem Fleisch in dm Ver. Staaten einer. Abmachung, auf den Vieh. Märkten derZ verschiedenen Staaten sich jeder Konkurrenz enthalten; die Preise für ein paar Tage , in die Höhe zu treiben, um auf diese Weise

die ViehhAndltr dazu zu'veranlassen, ihre Herden nach den Viehhöfen zu senden; die Verkaufspreise zu fiziren und zu diesem Zweck eventuell den Versandt von Fleisch einzustellen; be stimmte Regeln aufzustellen betreffs der Kreditgewährung an Fleischhänd ler und der Aufstellung einer schwär zen Liste";- ungeheure Preise für Abfuhr zu berechnen und schließlich von den Eisenbahnen niedrigere Raten, als. das Gesetz erlaubt, erlangt zu haben, zur Schädigung ihrer Konkur. renten." DaS Vorgehen des Trusts ist im Großen und Ganzen ein ftrasbares. Die einzelnen von uns aufgezählten Punkte find genügend, das ganze Borgehen zu einem einheitlichen zu machen, und sie scheinen auch diesen Zweck erreicht zu haben. Der Ein wand ist erhoben worden, daß die einzelnen in der Anklage aufgezählten Punkte sich im Rahmen deS Gesetzes bewegen und daß eS nicht darauf an. komme, was dieselben bezwecken. Aber die einzelnen Punkte sind fest Zneinan dergefügt als Theile eines einzigen GrundplaneS. - Dieser Grundplan macht die einzelnen Punkte zu Gesetz' Verstößen. Die Kombination bezweckt Zwang und ein Verkehrsmonopol in. nerhalb eines EinzelftnateS, aber ihr? Wirkung auf den Verkehr der verschie denen Staaten ist nicht zufällig fekon

där, unbestimmt oder blos Wahlschein lich. .Der Zweck der Kombination geht nicht allein dahin, Konkurrenz aufzu heben, sondern auch den Verkehr zwi schen den einzelnen Staaten zu mono polisiren. Der Jleischtrust hat durch den permanenten Einhaltsbefehl aufge hört, eine legale Existenzberechtigung zu haben, wird er aber in Wirklichkeit aufhören? Die Zeit wird eS lehren. General'Anwalt Moody gab wäh. rend der letzten Kabinettssitzung zu er. kennen, daß er Willens ist, in Bezug auf die anrüchige Vergangenheit des Fleifch.TrustS Gnade für Recht ergehen zu -lassen; mit anderen! Worten also, er ist der Ansicht, daß man den Fleisch. Packern für ihren bisherigen Verstoß gegen die Gesetze nicht auf den Leib rücken soll, wenn sie jetzt nach der Ent. scheidung deS BundeSobergerichtS den festen Willen zeigen, sich zu bessern." Er begründete feine Anficht mit der Thatsache, daß- man ja vor der Ent. scheidung noch' gar nicht gewußt habe, ob das Sherman.Gesetz in diesem Falle wirksam sein wird oder nicht. Die Packer seien zwar technisch, aber nicht moralisch daran gebunden gewesen und man sollte deshalb Nachficht für ihre früheren Sünden! üben. Der Präfi dent scheint weniger geneigt zu sein. diesen Standpunkt einzunehmen, denn eö verlautet, daß er 'dem General.An. walt geantwortet habe : Warum soll ten wir Mitleiden mit den Packern ha ben, sie zeigen auch dem Publikum ge genüber kein Erbarmen. Sie verdienen nach meiner Anficht nicht mehr Berücksichtigung, wie irgend ein anderer Gesetzverletzer. Sie gehören in'S Gefängniß, wenn der Beweis geliefert werden kann, daß fie, die Gesetze übertreten haben und noch übertreten. Ob nun wirklich so agreesfiv. vorgegangen werden wird, ist sehr zu bezweifeln. eS ist vielmehr anzunehmen, daß man der Kombination eine gewisse Frist geben wird, in welcher sie die Geschähe ab wickeln und sich auflösen kann. Senator Bard hat bekanntlich vor wenigen Tagen im SenatSKomite für Jndianer.Angelegenheiten sensationelle Beschuldigungen gegen die katholische Kirche erhoben, indem er behauptete, sie unterhalte Agenten auf den Reserva tionen. mache ungebührliche Propa ganda unter den Indianern und habe ihn, Senator Bard zu beeinflussen gesucht. Kardinal Gibbons sah sich daraushin veranlaßt, folgendes Schrei ben an das Senat?. Komite zu richten: Baltimore. Md., 1. Februar 1905. Im Hinblick auf gewisse Angaben, welche Bundessenator Bard vor dem SenatS-Comite für Indianer Angele genheiten gemacht hat, erachte ich eS für angemessen, zu konstatiren, baß die ka tholifche Kirche keinen politischen Agen ten in Washington noch sonstwo hat und daß Prof. E. L. Scharf, von wel. chem in den Angaben deS Senators Bard die Rede ist, kein Agent der ka. tholifchen Kirche, noch des Bureaus für katholische Jndlanermissionen ist und niemals in irgend einer Eigenschaft durch die katholische Kirche oder das katholische Jndianerbureau beschäftigt war. gez. JameS Kardinal Gibbons, Erzbifchof von Baltimore und Prüft.

dent des Bureaus katholischer Jndia nermissionen. " - ' ' Auch der Bischof Thomas W. Co naty von der römisch-katholischen . Diözese in LoS Angeles hat ein Schreiben an den Bundessenat in dieser Angele, genheit eingesandt. Er weift die von Senator Bard erhodene Anschuldigung, die römisch-ka-tholische Kirche sei bemüht gewesen, den Senator durch das Versprechen politischer Vorschubleistung in Sachen der Vertheilung von Jndianerfonos an ka. tholische Missionsschulen zu beeinflussen, mit Nachdruck als unwahr zurück. .Er schrieb wörtlich: " Die Anschuldigung ist absurd. Vor Allem kann sie nicht auf diesen Distrikt Anwendung finden; denn wir erhalten von der Regierung kein Geld für un sere Schulen. Wir sorgen ohne Geld für unsere Indianer. Sodann thut die katholische Kirche Alles, was sie thut, offen und so, daß ein Jeder hinein schauen kann. Die Angabe, daß ein Vertreter einer katholischen Gesellschaft versprochen habe, gewisse Wahldiftrikte für den Senator Bard zu erobern, wenn er für das Z5ortbesteben von Con tracten, die der Kirche günstig feien,

sorge, ist bis zum Lächerlichen absurd." Grundeigenthums Uebertragungen. Joseph Chew an Willis Hargrove. die Hälste der Lot 21 von Norwood'S Subdivifton der Außenlot 122. 42 bei 162.10 Fuß, verbessert, in Nordseite der McCarty Straße, westlich von Jl linoiS Str. $1900. Daniel Caplinger an Mary Hitch cock. ein Theil der Lots 121 Und 122 in Reagan Park, 30 bei 80 Fuß, ver. bessert. Nordseite der 23: Straße, öst. lich von Bellefontaine Straße. $2400. Orren Cornell an JameS Cornell, LotS 27, 23, 31, 68, 70, 72 und 73 in Trotter'S Brookside Park Addition, 40 bei 120 Fuß jede, vacant, in Ew. ing und Fay Straße, südlich von Now land Avenue. $3400. . Cynthia Morgan an Vina Canada, Lot 3, Block 8, Armftrong's 1. Äd'di. tion, 40 bei 175 Fuß. verbessert, Nord, seite von 30. Straße, westlich von Clif. ton Str.. $2000. . Horace B. Holloway an Fred. "L. Petttjohn, Lot 16 und Theil von 17, Square 18, LincolnPark, 42 bei 132.6 Fuß. vac., Südoftecke vonS5. und New Jersey'Straße. $2000. . Frank Jenkins an Samuel E. Kkn nick :c, Lot 73, Armftrong's Keystone Park Addition, 40 bei 143 Fuß, per. beffert, Südseite von Congreß'Straße, östlich von Rader.Straße, $3000. ' William M. True an Joseph E. Bell u. A., Lot 80, Meridian HeightS Place. 185 bei 195.5 Fuß. vacanl nordöstliche Ecke 46. und Illinois Str. $1,000. Oscar F. grenzet an Alonzo P. Hendrickson, LotS 7, 19 und 24. West. seite der Pennsylvania Str., nördlich von 46. $2,100. . Joseph Miller an John R. Morgan, 20 LotS, Merritt Place Add. 35 bei 86.50 Fuß, vacant, westlich von Miley Ave., nördlich von Michigan Str., LotS 21, 25 und 120, Kenwood Park. 40 bei 132 Fuß, verbessert, Westseite Graceland Ave., Westseite von Jlli noiS Str., südlich von 34. Str., Theil von LotS 7 und 8, Square 23, Drake'S Add. 33.3 bei 110 Fuß, verbessert, Nordseite von 15. Str., östlich von Senate Ave. $6.500. Anna Wiese an Henry Kina. LotS 19. 20 und 21 und Theil 13, Hen rich's Add., Stadt von Eumberland. $1,173. Mardi Gras, Florida, der Süden. Spezlal Ausflug für Nndlana Tonri ften über die Pennsylvania Linien. tehr anaenebmer Reit für eine Reis nack dem Süden kommt der svttielle MlttWinter Ausflug für Jndiana Touristm, .:, ixi lnrut.r; 0);f (ft rttar.iait..:i. eine ii'uyi ni' vyiuuuyvu' Suchende nach den berühmten Auöfluasorten brnt Florida und des Südens, einscklieklick zweier VergnügungZtage der bekannten Mardl Gras FestNchkctten zu cem juncans. Em massiver Pullman Zug verläßt den Jndiana poliS Union Bahnhof am 27. Februar um 7 Uhr Abends über die Pennsylvania Linien. Punkte von Interesse der, Route entlang . r- c. trs. r .r iqjucpen in na? oie oeiuyuneii viaajijeioer Lookout Mountain, Chickamauga, Atlanta, Savannab. die Marschroute von ..Sberman nacy oem iceer . Die Tour umfaßt Ormond, der berühmte Winteraufenthaltsort: St. Augustine mit seinm alterthümlichen spanischen Bastionen : Pensacola, von Marine Interesse; Paß Christian, daS Newport des Süden, Mobile, Birmingham, Nashville, mit genügend Zeit zur Umschau. Zwei Tage Aufenthalt in New Orleans wabrend des Mardi Gras. Elf Tage in dem sonnigen Süden, entfernt von dem Eis und Schnee des Nordens und der Kostenpunkt einschließlich Pullmans nur $55. Da die Scblafstellen zeitigst im Vor aus bestellt werden sollten so sprechen Sie bald vor oder schreiben Sie an W. W Richardson, Assistant Gmeral Passagier Agent, Indianapolis, er wird alle Fragen bereitwilligst beantworten.

Erlag eiuer Dosis Morphium. - , ; Gestern Nachmittag wurde L. B. Minor. 32 Jahre alt. 1410 O. Wash. ington Str wohnhaft, an den Folgen einer Dosis Morphium leidend, aufgefunden. Minor, ein Heizer in Diensten der C. H. & D. Bahn, war angeblich schön seit Weihnachten mit Unteibrechungen an einer Spree. Vor mehreren Jahren hatte der Mann durch Anwen dung der Keeley Cure, sich den Spiri tuosengenuh abgewöhnt und drei Jahre lang hatte er sich völlig jedem Genüge geistiger Getränke enthalten, bis er dann einen Rückfall erlitt und zwar so, daß er angeblich schlimmer und mehr trank wie je zuvor. Anscheinend in einem Falle von Schwermuth nahm er gestern das Morphium zu sich. Seine Frau, die ihn sah, ahnte nicht, daß er Gift genommen und im Glauben, daß er irgend eine harmlose Medizin zu sich nahm, ließ sie ihn ruhig gewähren, bis sich dann die Folgen einstellten, wo sie dann einen Arzt zu Rathe rief, lei der jedoch zu spät, um das Leben deS Mannes zu retten.

Befürchten d, daß die Jndiana. poliS, New'Castle und Toledo Jnter urbaN'Bahn in ihrer Nachbarschaft Rangiergeleise zu errichten gedenkt, reichten eine Anzahl Bürger des nord östlichen TbeileS durch George Schauer bei der Behörde für öffentliche Arbeiten ein Gesuch ein, die Interessen der Nachbarschaft zu wahren. Mardi Gras Excurstonen. Nach New Orleans, Mobile und Pensacola vm Pennsylvania Linien. . ExcurstonS Fahrkarten nach 'New Orleans, La.. Mobile, Ata. und Penfacola, Fla., via Pennsylvania Linien, erden verkauft von 1. bis 6. März, einschließlich. Man frage bei den' Ticket-Agenten der Pennsylvania Linien für weitere Information über Fahrpreis, Absayrtszett und GepackBes0lderung u. s. w. an. ; Teutsche Schulen in St.Petersburg. ; Außer einigen Privatansialten für naven und -Mädchen giebt es m st. Petersburg eine Anzahl öffentlicher, gut besuchter deutscher Schulen. Da sind besonders die vier großen Klrchcn schulen bei der St. Annen-, der St Petri-, der St. Katherinen- und bei reformirtcn Gemeinde, von denen jede einen Komplex von Schulen bildet. Diese Anstalten erhalten sich selbst, unv der Besuch ist so stark, daß fast immei Zurückweisungen stattfinden müssen Auch viele vornehme Russen sind il. ihnen ausgebildet worden, da sie den Ruf gnießen, die besten Schulen der Stadt zu sein. Früher bestanden noch zwei deutsche Privatgymnasien, du aber, der Zeitströmuna zum Opfer gefallen -sind und seit zehn Jahren die russische Unterrichtssprache eingeführt haben. Ferner haben die evangelischen fXi . ' c " v rr rjr... vcincinpen noca einige imeniarjcuulen. Seit achtzia Jahren besteht die Schule für Kinder fremdländischer Konfessionen", die ebenfalls Deutsch ist. Sie umfaßt zwei Bürgerschulen, eme für. Knaben und eine für Mädchcn. Diese Anstalt erhält sich nicht allein; sie ist auf Spenden angewiesen, da e:n Theil der Kinder vom Schulgeld ganz oder theilweise befreit ist . Auch das russische Herrscherhaus betheiligt sich an diesen Spenden; so stiftet der Zai zährlich 400 Rubel, und auch andere Mitglieder der kaiserlichen Familie lassen der Anstalt Unterstützungen zugehen. Im vergangenen Jahre Hai auch der deutsche Kaiser auf Vorstellung des deutschen Botschafters Grafen von Alvensleben der Schule 100 Mark angewiesen. Sie ist für die ErHaltung des Deutfchthums in St. Petersburg insofern von großer Bedeutung, als sie zumeist von Kindern von Handwerkern und kleinen Gewerbetrei benden besucht wird, die auf einer ruffischen Anstalt dem Deutschthum völlig verloren gehen würden. Im vergangenen Jahre zählte die Schule 39C Schüler, seit ihrem Bestehen hat sie eine Gesammtzahl von 11.794 Knaben und Mädchen ausgebildet. Im allgemeinen nimmt die Schülerzahl zu. Eine auffallende Erscheinung ist das langsamk Sinken der Ziffer in der Knabenabtheilung, während sie in der Mädchenabtheilung in stetigem Steigen begriffen ist. Die Lehrer und Lehrerinnen von den deutschen Schulen in ganz Rußland sind jetzt fast durchweg rufsische Unterthanen; nur sehr vereinzelt mögen noch hier und da einige Lehrei Angehörige des Deutschen Reiches sein. Reichsdeutschen Lehrern ist die Uebersiedelung nach Rußland nicht mehr zu empfehlen. Sie müssen dort ohne Rücksicht auf ihre deutschen Zeugnisse nochmals, eine Lehrprüfung ablegen und eine gewisse Kenntniß der russischen Sprache nachweisen. Das Gehalt ist zumeist auch nicht verlockend. In Morl bei Halle brach das Eis auf einem Teiche, und 12 auf demselben befindliche Kinder im Alter von 10 bis 12 Jahren ertranken. Gottlied Leukhardt, .Die gemüthliche &x," Ecke Noble undMarZet Str.

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