Indiana Tribüne, Volume 28, Number 141, Indianapolis, Marion County, 6 February 1905 — Page 4

Jnviana Tribune, 6 Februar ius

Indiana Tribüne. Heranlseaedt vu b trg S. JndwnapoliZ, Ind.

Harr) O. Thitdiu . Präsident. GeschäftSlocalt No. 31 Süd Delaware Straße. TELEPHONE LKS. tered at the Post Office ol Indianapolis as sccond dass matter. Gründungsgaunerei in der Bundeshauptstadt. Eine Zuschrift des Präsidenten Rosse. Veit, die in beiden Häusern vom Con greß zur Verlesung gelangte, enthüllte SchJiind'ltranSaktionen riesiger Art, die in der Bundeshauptstadt schon seit langer Zeit betrieben wurden. Die Zuschrist besagt: Ein hiesiger Jurist lenkte meine Aufmerksamkeit auf die Mängel deö EorporationS . Gesetzes für den Distrikt Columbia; ich beauftragte daher den Generalanwalt, mir Bericht hierüber zu erstatten. Aus demselben erhellt, daß im letz tm Jahre sich 2211 Gesellschaften mit einem autorisirten Kapitale von fast 4000 Millionen Dollars hier inkorpo riren ließen. Viele dieser Compaguien aber reprüsentiren keine wirkliche Ka pitalanlage und können von gewissen losen Leuten zu betrügerischen Zwecken mißbraucht werden, indem man daS Publikum zum Ankaufe von Aktien verlockt. Mit beunruhigender Schnellig krit wächst die Anzahl dieser Corporationen. An einem Tage letzter Woche hatine Person 14 Gesellschaften 'in 'S CorporationSregister eintragen lassen, eine andere Person 38 Gesellschaften mit zusammen 43 Millionen Kapital. Und alle diese Gesellschaften haben die nämlichen TrufteeS. Eine dritte Person meldete an einem Tage derselben Woche 54 Gesellschaften mit zusammen mehr als 200 Millionen zur Jnkorporirung an, und wieder hatten alle 54 Gesell schaften einunddieselben TrusteeS. Der Generalanwalt schließt seinen Bericht mit den Worten: DaS Cor porationS-Gesetz des Distriktes Colum bia ist heillos schlecht." Die auS gedachtem Gesetze erwachsen den Mißgände sind so arg, daß ich'dem Congresse schleuniges Handeln . em pfehle. Das Gesetz sollte sofort widerrufen und daS Jnkorporiren fuSpen dirt werden, bis eine neue Congreßakte in'S Leben gerufen fein wird. Und wenn konstitutionell möglich, sollten die unter dem bisherigen Gesetze er theilten Charter null und nichtig erklärt werden." In der SenatS-Debatte über diese Zuschrift erklärte Herr Gallinger: DaS in, Rede stehende skandalöse Gesetz ist in dem Codex enthalten, reellen eine Commiiston hervorragender Lawyer für den Congreß auf unsere Beftellnng ausgearbeitet hat. Der Skandal besteht nicht nur darin, daß dies Gesetz lediglich im Interesse der Gründer gemacht ist welche die hier erlangten Congreß.Charter dann im ganzen Lande feilbieten und vorkaufen (ein Cngreß'Charter hat Höhe ren Werth, als ein staatlicher), sondern auch darin, daß der Distrikt Columbia für jeden Charter nur $1 bekommt. Viertausend Millionen Dollars sollen die im letzten Jahre hier inkorporirten 2211 Compagnien reprüsentiren, und L4000 hat der Distrikt Columbia an Gebühren dafür bezogen." Heppner glosstrt darüber im Abend Anzeiger" folgendermaßen : Ein typisches Lawyer.made law". Herr Gallinger hat leider nur verschwiegen, wieviel der Congreß jener Commission diftinguirter LawyerS für die werthvolle Arbeit gezahlt hat sicherlich $10,0000 jedem Mitgliede. Den hiesigen Zeitungen ist, allem Anschein nach, von Vorstehendem nichts aus Washington zugegangen; der Congresstonal Reeord" bringt eö aber in seinem Berichte der DienstagSitzung. Warum bemühen sich die DepeschenSyndikate und Privatkorrespondenten der Presse, eine so wichtige Affaire, wie die Enthüllung eines kolossalen. Gründungsfchwindcls durch den Ver. Staa ten Präsidenten, todtzu schweigen? . Weil anderswo, und selbst in Staaten, die ein vernünftigeres CorporationS'Gefetz haben, ebenfalls viele Gesellfchaften sich aufthun, welche ein Kapital von Hunderttausenden anmelden, von denen thatsächlich nur zehn Prozent baär eingezahlt oder angelegt vorden sind. In der Bundeshauptstadt haben'S die Gründer freilich toller als , irgend

sonst getrieoen; dort incorporirten sie Gesellschaften ohne jede wirkliche Kapital Anlage wie der Präsident mittheilt. Sie erwarben vermuthlich ein bedeutungsloseS Patent für mehrere Hundert Dollars und legten es zum Werthe von $100,000 in'S Geschäft"; dann ernannten sie zehn TrufteeS" und schätzten den commerciellen Einfluß" eineS Jeden als sogenannten Good Will" auf $10,000 ab machte abermals S100,000 und zusammen $200,000. So ausgerüstet", schworen sie dreist, daß ihre Gesellschaft $200.000 inveflirt habe, und erlangten die Autorisation", Actien zum Betrage von $300.000 auszugeben. Und diese ganze GründerOperation kostete sie nur $1 an GerichtSgebühren. Dann reiste der Promoter" im Lande herum, verkaufte entweder den Congreß.Charter" für fünf Procent der GefammtActien, also für

$15.000, oder er brachte die Papierchen" in kleinen Partien zu $50 und $100 durch Unter-Agenten in wohlhc.benden Kleinbürgerkreisen an bis etwa $20,000 herausgeschlagen waren und dann hörte man nie wieder etwas von der Company". 4000 Millionen Dollars sind in sol cher Weise zu Washington innerhalb eineS einzigen Jahres in aller Stille gegründet" worden. Das haben Wien, Berlin, Paris und London zu sammen in der ärgsten SchwindelPeriode nicht fertig gebracht. Unfähigkeit und Mangel an Gewissenhastigkeit seitens des CongresseS sind allein dafür verantwortlich. Ueber das Thema Hygiene der Straße, hielt im Berliner Verein für Völkshygiene Prof. Waldeyer kürzlich einen hochinteressanten Vortrag, in welchem er auf eine ganze Reihe von nothwendigen Forderungen, denen die Verwaltungen größerer Städte im Interesse des Allgemeinwohles zu entsprechen hätten, aufmerksam machte. Nach einer interessanten geschichtlichen Einleitung über daS alte Rom im Vergleich zu Berlin, London, New Jork und Peking in ihren räumlichen Ausdehnungen, der Anhäufung ihrer Bevölkerung und ihrem Verkehr, verglich Redner die moderne Stadt mit einem großen Organismus, mit seinen Ner-den-und Blutgefäßleitungen. Wie dessen Leben bei Unterbrechung dieser Leitungen nicht bestehen kann, jo ist auch eine Stadt mit dem ganzen vollen Leben der Neuzeit undenkbar, ohn? das Bestehen der vielen Draht- und R0H renleitungen über, auf und unter der Erde. Durch alles dies ist aus der alten Stadt mit ihrem einfachen, fast geräuschlosm und langsamen Verkehr die neue Stadt geworden mit ihrem Hasten und Jagen, wo Niemand mehr Zeit hat. Die verkehrsreichen Straßen der Großstadt find auf dem besten Wege, sich zu einer Qual für die Anwohner, wie für die Passanten zu gestalten. Wenngleich die Neuzeit vieles verbessert hat, so könnte doch noch vieles besser fein. Die Gefahren, welche der so außergewöhnliche Straßenverkehr mit fich bringt, bedrohen in erster Linie unsere Athmungsorgane, und zwar durch den aufgewirbelten Staub und den von den zahllosen rauchentwickeln den Fahrzeugen und Essen entwickelten Rauch und Ruß. Und die von dieser Seite drohenden Gefahren können möglichst vermieden werden durch skrupulöse Reinigung der Straßen, durch schnelle Wegschaffung der, Abfälle und auch des Schnees liegen gebliebene Schneehaufen werden leicht zu Kehrichthaufen! Ferner kann eine sorgfältig regulirte (nicht nach Kalendermonaten) und reichliche Sprengung, gute Müllabfuhr, gutes Pflaster und eine rauchverzehrende Feuerung manchen Schutz schaffen. Ob all diesen Forderungen in Berlin, das sich gern die sauberste Großstadt nennen hört, vollauf entsprochen worden ist, ließ der Vortragende unerörtert. So bezweiselte er, daß in allen großen Städten die Schneekehrichthaufen in, den stilleren Straßen, wo die ärmere Bevölkerung wohnt, und in denen sich zuerst die seuchenartigen Krankheiten entwickeln, so schnell weggeschafft werden, wie in den besseren breiteren gut gelüfteten Straßen. Und doch sollte man jene Straßen als die natürliche Herde d,r Volkskrankheiten zuerst bedenken. Ferner droht durch die allzu grelle Beleuchtung mit künstlichem Licht unseren Augen Gefahr und eS fragt sich, ob unsere GeschSstSläden in gegenseitige: Uebertreibung nicht schon.deS Guten zu viel thun. .

GrundeigenthumS Uebertragungen.

William L. Elder an Lillian F Thleme, LotS 133 und 134. Clifton Place Ado., nördliche Seite der 31 Str., westlich von Clifton Str., $800 Thaddeus R. Baker an Agnes S Conde, Lot 7, Bradsha & Butler'i Add., südwestliche Ecke Hart Ave. und 15. Str., $3.650. Blanche Freeman an I C. Alexans der. Lot 15. gleicher & Ramfey'S Add., 44 bei 152.1 Fuß, verbessert. Oftseite der Jefferson Ave., nördlich von10.Str $2.600. Anton H. Hartwig an L. Heatheö, westliche Hälfte, südöstliche Viertel, See. 36, Township !5. Range 4. 80 Acker, Franklin Township. $1.5' 0. Sarah H. WigginS an Ruth S. Cole, Theil östliche Hälfte, See. 2, Township 16, Range 3. 11.7 Acker, Washington Township. $2,813.25." Anna C. Langtry an George W. Brown, Theil von Lot 1, McElwayne'S und Anderer Subolvtsion. Outlot 173, 45 bei 194 4 Fuß, verbessert, Oftseite von Pennsylvania Str., nördlich von Pratt Str., $9000. Henry A. Beck an Christian A. Hilgenberg, Lot 23, Cramer'S Nord Aooition, 40 bei 110 Fuß. verbessert, Südfeite von 18. Straße, westlich von Mill Str., $900. Jfaac Freeman an Thurman T. Hall, LotS 53 und 54, Fletcher'S 2. Addition, Brightwood, 80 bei 160 Fuß, vac., Westseite von La SalleStraße, nördlich von Roosevelt Ave., $1000. William H. Ramsey an Fred Cline, Lot 1, State Plaza. 40 bei 120 Fuß vac., Nordostecke Washington undRandolph Str. $2000. Albert B. Carter an Will H. Latta,' LotS 16, Carter'S 1. Add.. 599.20 bei 297.52 Fuß, vac., Nordwestecke Meridian und 52. Str. $7500. Derselbe an Burton C. Rinker. Lots 25 und 26, nordöstliche Ecke Illinois und 52. Str. $1,600. Derselbe an Fred. M. EhlerS, Lots 22, 23 und 24. östliche .Seite der Jllinois Str., nördlich von 52. Str. $2.400. Derselbe an Walter B. Baker. LotS 9 und 18, von Meridian bis Illinois, südlich von 54. Str. $2.059. Emma Kauer an Joseph W.Lauer, LotS 2 und Theil von 1. Lang's Bub: Fletcher'S Add., nordöstliche Ecke 2)an deS und 15. Str. $3,000. ' Jeremiah I. Miller an Joseph D. Keeney, LotS 2 und 3 und Theil von 4, North'S Subdivision, West End Addi tion, 39.9 bei 153 Fuß, verbessert, Ostseite von Tremont Ave., nördlich von Michigan Str., $1800. . Charlotte B. Perrilltat an Anna Mack, LotS 20 und 21, Hollywood Place, 80 bei 195.7 Fuß, vac.,' Oftseite Kealing Ave., nördlich von Washington Str. $800. Außergewöhnliche Fürsorge wird, im Staate Massachusetts den Landstraßen gewidmet, und Massachusetts ist es, das sich unter den Staaten unserer Union der besten derartigen Verkehrswege rühmen kann; es hat von Staatswegen bereits 5 Millionen dafür verausgabt und wird in den nächsten Jahren $2,250, 000 daran wenden. Pennsylvanien hat vor drei Jahren $6,500,000 für diesen Zweck unter die verschiedenen Counties vertheilt. Ja sogar Florida hat eine halbe Million für Landstraßen bewilligt. Im Staat New York, der bereits $2,500,000 für Landstraßen verausgabt hat, wird. nächstens dem Volke ein Verfassungszusatz unterbrcitet, der eine weitere Ausgabe von 5 Millionen zu diesem Zweck gestattet, und Alles welst auf die Annähme des Zusatzes hin. Ein tragischer Fall ruhrender Geschwisterliebe wird aus Louisville berichtet. Dort starb dieser Tage Frau Sophia Anderson, dieGattin von S. H. Anderson, nach achtmonatlicher Krankheit. Und am nächsten Morgen folgte ihr ihr Bruder, Edwa:d Weidling, im Tode nach, indem er nach fest ebenso langem Leiden an Brights Nierenleiden starb. In einem Grabe wurden die Geschwister auf Cave Hill beigesetzt. Frau Anderson war fast vierzig, ihr Bruder noch nicht dreißig Jahre alt. , Die Geschwister liebten sich stets zärtlich, und das blieb so, auch als die Schwester tinem Anderen als Gattin folgte. Als sie vor etlichen Monaten Mutter wurde, setzten allerhand Leiden ein, und daS ging dem Bruder so nahe, daß er ebenfalls erkrankte. Merkwürdig regulirte sich sein Befinden nach, dem der Schwester. Ging es ihr besser, so auch ihm, und umgekehrt. Als Herr Weidling hörte, daß es Frau Anderson sehr schlecht gehe, fiel er in Krämpfe, die ihm . fast das Leben gekostet hätten. Als die Schwester starb, wurde es auä) mit Weidling immer schlimmer, und m der That hat er sie nur wenige Stunden uoeileoi. v cr..i' . .?.-.

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Harden über Japan. Maxamilian Harden ist ein Jsraelit,

er war em Freund Bismarcks und ist Herausgeber der Zukunft". Ueber die dauernde Kraft dcrJapaner schreibt er.Japan lst ernstlicher geschwächt, all der im ersten Waffengang Besiegte Vielleicht würde es den Anspruch am Sachalin opfern und den Chinesen di? Sorge für die Mandschurei überlassen Für Japan wäre ein langer Krieg ein Lebensgefahr. Die asketische Enthalt samkeit der Männer von Nippen verdient nicht geringere Bewunderung. aH ihr wilder Afiatenmuth; sie streben Beamter, Offizier und Bürger, nicht nach Lurusgenussen, richten sich trn eng sten, ohre zu murren, ein und sind t lig, wenn sie dem Staat Nützliches Ul sten, fürs Vaterland darben dürfen. Wird das Gewicht der Rüstung aber noch weiter gesteigert, dann ist es nicht mehr zu tragen; auch diese karg Gewohnten rnüuen schließlich des Lebens Notbdurft befriedigen. Dazu kcmmt, daß sie nur fastig ausgebildeteRekruten oder müde Halb:nva!iden als Land wehr ins Feld zu schicken haben und daß ihrer jungen Heeresorgamsahon der brauchbare Osfizierersatz schon jetzt fast völlig fehlt. Japan muß schnell siegen, wenn es des Sieges froh wer den will, und wäre heute gewiß zu ertragllchen Fnedensbedingungen gestimmt. Den Durst nach Rache hat es gestillt, sein Prestige ungeheuer gemehrt. Zieht der Krieg sich noch lange hin, dann könnte das Rassenbewußtsein der Neutralen am Ende stärker werden als ihr Russenhaß. Dann könnte man sich in London sogar erinnern, daß der Präsident des japanischen Herrenhauses nach der Mobilmachung die Satze geschrieben hat: Uns ist. aU dem Bannerstaat asiatischer Kultur, jetzt die heilige Pflicht zugefallen, China. Indien. Korea, allen, die uns vertrauen, jedcm der Zivilisation ?ugänglichen Asiaten, die Helserhand binzustrecken. Sie alle wollen wir, als ihr mächtiger Freund, aus dem Joch befreien, das Europa ihnen aufgezwungen hat, und der Welt damit beweisen, daß der Orient sich auf jedem Kampfplatz mit dem Okzident messen kann." Noch ist seitdem kein Jahr verstrichen. An die stolzen Sätze, die aus dem Herzen des gelben Krieg'ervolkes kamen, will aber niemand mehr erinnert sein. Die Freude. über das Mißgeschick der Moskowiter lärmt viel zu laut. Der Streit urn das Hinterland von ?lden Die Frage des Hinterlandes von Aden hat die englischen Gemüther in der letzten Zeit besonders beschäftigt, da es hieß, daß der Sultan mit einem ganz merkwürdigen und plötzlichen Eigensinn sich weigere, die Kommifsionsentscheidung über das Hinterland zu unterzeichnen. Die Engländer in Konstantinopel.' befürchteten schon, daß man mit einer Flotten - Demonstration nachhelfen müsse, aber der Sultan gab dann doch noch rechtzeitig scheinbar nach und veröffentlichte eine Jrad?. Dieses entspricht nun aber in keiner Weise den Hoffnungen, die man englischerseits darauf gesetzt hatte. Es ist keineswegs eine Anerkennunq der Vor.schläge der gemischten Kommission, j onoern em neuer Vorschlag für die Grenzregulirung, der, wie dem Bureau Reuter" aus Konstantinopel gemeldet wird, unbegreiflich und für England jedenfalls nicht befriedigend ist. Nach dem Jrade würde die Grenzlinie bis Kudcm eine nördliche Rich mng nehmen, dann an der Seeküste bis Mirad nach Süden gehen, aber nicht diese Stelle selbst, an der sich ein kleines türkisches Fort befindet, mit einschließen. Das englische Protektorat würde auf diese Weise um 500 cnglische Quadratmeilen vergrößert werden, aber dieses Gebiet umfaßt nur Wüstenland. Man nimmt daher an, daß England diesen Vorschlag nicht annehmen und auf Annahme des Vorschlages der gemischten Kommission bestehen wird. Ruch diesem Vorschlage soll die Grenze nördlich Wrad abschnei' den. Der Vorschlag einer neutralen Zone wird in England ebenfalls für unannehmbar betrachtet. Man claubi darin lediglich den Versuch zu erlern nen. die ganze Froge wieder aufzurollen. England wird nunmehr wahrscheinlich selbst die Grenzentjcheidung treffen. Die britische Gesandtschaft in Kabul. ' Ueber die Aufgaben der-außeror-deutlichen Gesandtschaft, welche die englische Regierung zu dem Emir von Afghanistan entsendet hat, wissen die ossiziellen russischen Blätter, wie Rußky Invalid" und Regierungsböte", folgende interessante Einzelheiten zu melden. England strebt die Errichtung einer selbst ständigen diplomatischen Vertretung in Kabul, die Verstärkung der Überwachung der afgha msch-russischen Grenze, . die Erncn nung eines Engländers zum Chef d!e ser Finanzwache, die Errichtung einer Eisenbahn von Indien bis zur russisch, afghanischen Grenze und die Gewäh. rung von besonderen Begünstigungeu für den englischen Handel an. Der Emir von Afghanistan verlangt dage, gen von der englischen Regierung: die Errichtung eine? afghanischenGesandt. schaft in London, die Erb'öbung de: englischen Subvention auf 1,800,000 Rupien, die Erlaubniß zum freien Ankauf von Artilleriegeschüetzn und dic Einräumung des Rechts, mit einigen kleineren europäischen Staaten, wie Serbien, Bulgarien u. ' s. w., Beziehngen anknüpfen zu dürfen. :

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ercM Honal lenk Kapital $1,000,000 Uebcrschuß $500,000, ist umgezogen nach 33 Süd Merlöian Straße bis ihr eigenes neues Bank Gebäude errichtet ist.

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