Indiana Tribüne, Volume 28, Number 138, Indianapolis, Marion County, 2 February 1905 — Page 5
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ooo ooo preise geliefert von A. B. MEYER & CO. Pennsylvania Anthracits $7.50 Pocahontas Lump ... 5.50 Smokeleß Lump 5.50 Ohio Cannel Lump 5.50 Ohio Cannel Egg . 5.50 Kanawha Lump 4.50 Pittsburg Lum? 4.50 Brazil Block 4.25 tzocking Valley 4.25 Straight Creek Lump 4.50 Straight Creel Egg 4.25 Greene County, No 4, Vein Lump.... 3.50 Greene Countq, No. 4, Vein Egg 3.50 Jackson Ohio Lump 5.00 Oven Coke Egg 5.50 GaS House Lump Coke 5.50 GaS House Crushed Coke 6.00 Ezt?a.nechnung wo solche getragen werden rafiffea. Neue Inkorporationen, JncorporationSgesuche wurden in der Office deS Staats CecretSrS wie folgt eingereicht: Die Bonner . Bence Drug Co.", Clinton; Capital 52,000; Directoren: William H. Bonner, Myrtle Bonner u. Frank Bence. Die Hartford City Athletic and Amüsement Co."; Capital 81,500; Directoren: John BurnS, J..P. Cro nin, Mason Palmer. H. H. Holbroo! und M. M. Weller. Die St. Joseph Polish Roman Catholic Ccnietery Association-, South Bend; Capital $15.000. Beuerlaudnißscheine. I. 2onü, backfteinerneS Wohnhaus. 1220 Beville Avenue. 81000. C. A. Brown, Reparaturen, 1623 Nord Jlli noiS StraKe. 81200. Kapital und Neberschuk $460,000 Hilfsquellen .85,000,000 Genügend Facilltätenum die Geschäfte der Banken, Bankiers, Corporationen und Per icnen in Obhut zu nehmen. Reguläres RegierungsDepositortum. Direkte Bank Verbindungen in jedem County in Jndiana. Ucnk L. Powell, Präsident. 83. F. Ehurchm, Vlce.PrSftdent. H. . Wlottt, Kasstrer. Ct. 9ft. Ehurchman, H2lfl.affirer Unter den Büchern, welche sich gegenwärtig einer großen Ausgabe erfreuen, sind die kleinen Paß Bücher unserer Gesellschaft". Dieses Büchlein ist derschieden von den meisten Publikationen in der Thatsache, daß der Besitzer der Verfasser von der Geschichte wird, die es erzählt. So wie die Zahlen sich auf die Credit-Seiten des Büchleins dermehren um so interessanter wird es. Um sich der Erzählung im vollsten Grade zu erfreuen, sollten die Depositen Eintragungen so ost wie möglich vorkommen. Sichern Sie sich eines dieser interessantenBüchleins indem Sie dafür anfragen in dem SparDepartemeni der INDlAtfl TRUST CO., Ecke Washington Str. und Virginia Ave., . Capital 81,000,000 Ueberschuß $250,000 Die Behörde für öffentliche rbetten bestätigt den Sericht der Kommissare. Die Kommiffäre, welche von der Stadt und der Wasser-Compagnie ernannt wurden, berichteten nach ein strengen und umfang rrichm Prüfung des ftädtischm Wassers fclgendermaßen: Wir sind einstimmig der Ansicht, daß das Wasser roelches den Consumenten wäh rend der Periode dieser Untersuchung geliefert rourde, guten gesundheitlichen CharakterS ar ; daß daS Wasser von PrivatBrunnen einer der wichtigsten Factoren der Ent ftehungS-Nrsachen dieser (Typhus) Epidemie Periode war." Die Kommissäre empfehlen die Condem. nirung von Privat'Vrunnen und Aborten, und empfehlen, daß Verbindungen mit Ab. zugSkanälm hergestellt werden sollen wo immer sich solche befinden. Der ganze Be, richt der Kommissäre ist in Druck und wird auf Anfrage abgeliefert oder mit der Post versandt. Die Qualität deS WasserS,ie solches von dieser Gesellschaft geliefert wird, und wie durch diesen Bericht festgestellt, ist für alle Bewohner der Stadt zum Privat'Gebrauch empfehlenswerth. Indianapolis Wasser Co.
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Das Mnmmuly. Körpercschaffenheit deS ThicrcS und feine. Vernichtung.
Unterschciöungömerkmale des MammutkzS vou, ElcpZianten LZohnort und Nahrung des ThicreS Vkammuthmahlzeiten und nacheisjeltttchc Jäger. Auf Grund des vor etlichen Jahren im äußersten Nordosten Sibiriens, an der Berefowka, gefundenen und in St. Petersburg wieder aufgerichteten Mammuthkörpers hat der russische Staatsrath Professor Salensky . die folgenden Sätze über jene prähistorischen Riesenthiere aufgestellt: Das Mammuth war ein hochmodisch lebender, sehr plump gebauter Elephant, der sich von den heute noch lebenden Mitgliedern dieses Geschlechtes zunächst durch seine Vierzehigkeit unterschied. Damit ist schon ausgeschlössen, daß die heute noch lebenden Elephanten, die alle fünfzehig sind, von ihm abstammen, da sie sonst dieselbe Zehenzahl ausweisen würden. Das Mammuth war bedeutend größer als die heute noch lebenden Elephanten. Besonders auffallend war an ihm der mächtige Kopf, dessen Länge die Hälfte der Rumpflänge übertraf. Diese gewaltige Größe des Schädels war bedingt durch den mächtigen Rüssel und die riesigen nach oben und innen gebogenen Stoßzähne, die nichts anderes als umgewandelte obere Schneidezähne waren, wovon das Paar bis 440 Pfund Gewicht erreichen konnte. Ursprünglich dienten diese Stoßzähne dazu, durch das Waldesdickicht durch-. zubrechen und mit Zuhilfenahme des Rüssels kleinere Bäume zum bessern Abpflücken der Blätter zu entwurzeln. Beim Mammuth als einem Bewohner der nordischen Steppe war dieser Gebrauch der Stoßzähne weggefallen. Infolge Nichtgeörauchs wurden sie nicht mehr abgenutzt und abgeschliffen, tvuchsen vielmehr in großen Bogen zuerst nach außen und oben und endlich nach innen zu übermäßiger Länge aus. An dem gewaltigen Kopfe fielen die' kleinen Ohren doppelt auf. Der kürze Leib, der nach hinten steil abfiel, endete in einem kurzen spitzen Schwanz, der mit 8 bis 13 Zoll langen Borstenhaaren von ovalem Querschnitt geschmückt war. Das ganze Thier war als AnPassung an seinen kalten nordischen Wohnort über und über mit einem zottigen Pelze von dunkeln bis hellbraunen Haaren bedeckt, die unter den Wangen, am Hals und am Bauch wie beim Jak zu einer wallenden Mähne von 20 Zoll Lange sich verlängerten. Unter den längern, im Querschnitt runden Steifhaaren faß das viel kürzere dichte Wollhaar, das nur etwa 1 Zoll Länge erreichte. Die Haare faßen auf einer überaus dicken Lederhaut,' die bis 1.2 Zoll Mächtigkeit erreichte und wenigstens doppelt so dick war, als bei den jetzt lebenden Elephanten. Unter der Haut lag als schlechter Wärmeleiter eine dicke Fettschicht im Unterhautzellgewebe, die beispielsweise am Bauche des Petersburger Exemplars 3.5 Zoll Mächtigkeit erreichte. Die fast ausschließliche Nahrung des Thieres waren Gräser. Hinsichtlich des Aussterbens des Mammuths hat man sich gedacht, daß ganze Heerden des Thieres von den eisigen Schneestürmen des hohen Nordens vernichtet worden seien. Dies ist jedoch kaum anzunehmen, da das Thier vorzüglich gegen die größte Kälte durch seinen dichten wärmenden Pelz und seine Fettumhüllung geschützt war. Es war zweifelsohne in erster Linie der Mensch, der, wie so manche andere gewaltige Thiergeschlechter, so auch diesen vorweltlichen Niesen durch seine grimmige, nicht rastende Verfolgung zum Aussterben gebracht hat. Nicht nur hat man Ueberreste von Mammuthmahlzeiten der Menschen gefunden, sondern auch theilweise vorzügliche Darstellungen des Thieres , auf Mammuthelfenbeinstücken und an den Höhlenwänden eingekritzt, wie sie nur Menschen zeichnen konnten.. Da die nacheiszeitlichen Jägerstämme das schwerfällige, jedenfalls sehr gutmüthige und sich nur. äußerst langsam vermehrende Thier mit feinen guten und für die Speisung ganzer Horden für viele Tage hinreichenden Fleischmossen auf's Schonungsloseste verfolgten, kann es nicht wundernehmen, daß das Thier zuerst aus Mitteleuropa nach Rußland und von da nach dem nördlichen Sibirien verdrängt wurde, wo die letzten Exemplare dann durch Unglücksfälle umkamen. Die meistgelesenen Bücher. Das Resultat der Jahresumfrage. welche das Literarische Echo" an die Bibliotheken in Deutschland erlassen hat, um die meistgelesenen Bücher und Autoren des Jahres 1904 festzustellen, war folgendes: Das Buch der Saison war Stilgebauers Götz Krafft" (96 Mal genannt), dann kommen erst Clara Viebig mit ihrem Roman Das schlasende Heer," Frau v. Heyking mit den Briefen, die ihn nicht erreichten," Beyerlein mit Jena oder Sedan?", Frenssen mit Jörn Uhl Baudissin mit Erstklassige Menschen" und Thomas Mann mit den Buddenbrocks." Bier Autoren unter den genannten sieden (Beyerlein, Frenssen, Heyking und Mann) gehörten schon zu. den (Siegern des Jahres 1903. JnPariserRestaurants wird häufig Maulthiergehirn an Stelle von Kalbsgchirn den Gästen servirt.
Die schöne alte KämeIie im Villniker Scblok. die allsom-
merlich von vielen Touristen besucht wird, ist durch einen Brand des tpizer nen Winterschutzhauses fast völlig vernichtet worden. Die im Jahre 1730 anaepflanzte Kamelie hatte Kurfürst Friedrick Auaust II. vom damaligen Zaren geschenkt erhalten; sie war in mehr als anderthalb Jahrhunderten zu einem stattlichen Baum von bald acht Metern herangewachsen. 50 ttrone batte einen Umfana von 27 Metern, Tausende der herrlichsten rosa Blüthen trieb der Baum tm Frühjahr; er war der älteste und schönste im Freien wacksende Kamelienbaum des Continents. Der Zar hatte die Kamelie aus Japan holen lassen, das damals sur die Russen nur wissenschaftliches, man möckte saaen. nur erotisches Interesse hatte. In dem hölzernen Schutzhause, das wahrend des Wmters den veruymten Kamelienbaum im Schloßpark umgiebt, war infolge einer schadhaften Stelle in der Feuerungsanlage ein Brand ausgebrochen. Die Schloßfeuerwehr und die Wehr von Piumy waren zwar sofort zur Stelle, aber leider hat der weltberühmte Kamelienbäum durck das teuer so emvsmollchen Schaden erlitten, daß er nicht mehr zu halten sein dürfte. Ueber eine Schreckensscene auf einer Lokomotive wird aus Paris gemeldet. Der Maschinist eines von Chaumont nach Reuf-Chateau gehenden Zuges hatte bei der Station Andelot, als der Zug mit der größten Geschwindigkeit dahinfuhr, einen Anfall von Säuferwahnsinn. Dank der Geistesgegenwart des Heizers, der den Zug zum Halten brachte, und mehrerer Passagiere, die den Rasenden bändigten, wurde weiteres Unglück verhütet. An eine Episode ans der jetzt wieder vielfach besprochenen Belagerung von Sewastopol erinnert ein Briefwechsel zwischen dem Präsidenten der französischen Republik, und einem französischen' Militärbeamten. Wie man aus Paris meldet, hat Präsident Loubet in einem sehr liebenswürdigen Schreiben auf den NeujahrsWunsch des Kasernenmaterialverwalters Alexandre Baudot in freundlicher Weise reagirt. Dieser hat als Trompeter den berühmten Sturmlauf auf den Malakowthurm bei der Belagerung von Sewastopol mitgemacht und während des erbitterten Kampfes die französischen Colonnen durch .seine schmetternden Signale angefeuert. Er wurde dafür mit der Ehrenlegion ausgezeichnet. Jetzt hat Baudot seine histo tische Trompete dem Pariser Armee museum, das im Hotel des Invalides untergebracht ist, aesckenkt.' Die vereinigtenÄerllner Kriegervereine beabsichtigen ein Kriegerheim zu gründen, und als Clubhaus ist -das Grundstück ausersehen, auf dem sich seit langen Jahren das allen Berlinern bekannte Elskel-ler-Etablissement" in der Chausseestraße befindet. Die Berliner Krieger vereine sind mit der Besitzerin des Eiskellers, der Schultheiß - Brauerei, in Verhandlungen eingetreten, die jetzt dem Abschluß nahe sind. Es wird geplant, vier große S37e zur Abhaltung der Monatsversammlungen zu errichten; ferner sollen etwa 20 kleinere Club- und Vereinszimmer geschaffen werden. In Südnigeria haben die Engländer zwei sogenannte , Djudju - Häuser aufgefunden. Dies sind Tempel, in denen die Eingeborenen Gefangene zu Ehren eineZGötzenbildes opfern. Einer dieser Tempel enthielt das Blld des Götzen Golgotha. Man fand in diesem Tempel die Schädel von mehr als 2000 Menschen, hübsch aufgebaut und an den Balken des Hauses als Verzierung angebracht. Der Tempel wurde von den Engländern niedergebrannt. Bald darauf verhastcte man einen Priester unter dem Verdachte der Betheiligung an den Morden in einem Götzenhause im Walde des Innern. Es stellte sich heraus, ?aß der Verdacht begründet war. Das EötzenhauZ fanden die Engländer nach langem und gefährlichem Marsche ganz von dichtem Urwalde eingeschlössen. In dieser Hütte fand man eins Glocke, rne die Inschrift tragt: Otto Bakker, Rotterdam 1757." Diese Glocke diente dazu, die Eingeborenen zu den scheußlichen Mordfesten zusammenzurufen. E i n Meeressegen, wie er thatsächlich seit Menschengedenken nicht dagewesen ist, strömte anfangs dieses Jahres über den Kieler KriegsHasen herein. Es wurde darüber mitgetheilt: Ungeheure Sprotten- und Heringszüge stehen vor der Förde. . Die Fischer, die oft Nächte hindurch ihrem schweren Beruf vergebens oblagen. brauchen jetzt nur hinauszufahren, flugs sind die Netze voll und die Boote b:s zum Rand m:t den schönsten Fl schen beladen. Dampfer auf Dampfer bringen die Waare an den Kieler Markt, Wagenladungen gehen nach den großen Flschplatzen Hamburg, Al tona, Lübeck, Eckernförde. Trotzdem können die Kieler Räuchereien, die oft sehnlich nach Waare ausschauen, die Fische Nicht verarbeiten. Dle Abneh mer wissen sich des Segens nicht zu er wehren und fordern die Fischer auf, den Fang einzustellen. Nach einer Schätzung, fingen die Fischer allein in einer Nat mehr denn 10 Millionen Fische. Die Züge halten bei flauem Winde die Fischerboote zeitweise in ihrer Fahrt aus.
Die Ilhwkflcrn drs Papstes. 9 in einsames eben inmltte der ..Ewigen Etüdt"-Tie übrigen Geschwister. Von den Geschwistern des Papstes Pius X. . folgten ihm zwei Schwestern, Rosa und Mari, die ihm als Kardinal Haus hielten, nach Rom, die übrigen Brüder und Schwestern blieben fern und betreiben nach wie vor ihr altes Geschäft; ' die eine Schwester ist Wirthin in Riese, eine, andere Schneidenn in Talzano, eine dritte hat einen Kramladen, ein Bruder ist Postbeamter unweit Mantua. Die in Rom lebenden Schwestern wohnen nicht etwa im Vatikan, sondern im dritten Stock eines einfachen Hauses am Petersplatz. Der Salon, wo die Besuche empfangen werden, ist blau tapezirt, die Fenster und Shüren haben grüne Portieren und an den Wänden hängen allerlei Oelbilder und Photographien Pius' X. aus der venezianischen Zeit. Auf dem run? den Tisch inmitten des Salons steht eine Glasschale mit Visitenkarten und ein Stereoskop, und in .einer Ecke ein großer Phonograph, der den alten Damen zuweilen Abwechselung in ihr einsames Dasein bringt. Denn Maria und Rosa Sarto 50- bis 60jährige rüstige Frauen in einfacher, schwarzer Kleidung führen ein überaus zurückgezogenes Leben und gehen fast nie aus, es sc' denn zur Messe oder zum Bruder in den Vatikan. Sie müssen entschuldigen, bafe ich Sie warten ließ," sagte die eine einmal zu einem Besucher, aber ich war auf der Terrasse, um nach der Wäsche zu 'ehen. In der ersten Zeit," erzählte sie pärerhin, gingen wir mitunter in der Stadt herum, aber jetzt fürchten wir immer, daß man uns erkennt. Wir leben wie die Nonnen ..." Den Papst sehen die. Schwestern nur selten, denn die 'Zeit des Heiligen Vaters ist überaus beschränkt. In Rom fühlen sich die alten Damen nicht übermäßig wohl; die Lebensmittel seien allzu theuer, nur das milde Klima bekomme ihnen. ' ' Unterirdisches Gemach. Mysteriöser Raum im Herzen des Leopold vergeb bei Wie. Eine merkwürdige Entdeckung machten dieser' Tage mehrere Touristen auf dem Leopoldberge unweit Wien. Durch Zufall stieß einer der Touristen auf eine Oeffnung am Boden, die durch morsche Balken verdeckt war und auf einen Brunnen schließen ließ. In einer Tiefe von 19.8 Fuß sah man Wasser. Noch immer in der Meinung, es mit einem Brunnen zu thun zu haben, versuchten die Touristen zunächst, die Tiefe des Wassers zu ergründen, und erst als man. sich von der Gefahrlosigkeit überzeugt hatte, ließen sich zwei Touristen mit Hilfe von Seilen in die Tiefe gleiten. i Zu ihrer großen Ueberraschung sahen'sich die Touristen inmitten eines großen, von Säulen getragenen Raumes, dessen Boden sich stellenweise unter Wasser befand. Soweit das Seil und die Temperatur des Wassers es gestatteten, durchforschte man den unterirdischen Saal. Bei dieser Gelegenheit erblickte man auch eine schwere, eisenbeschlaLene Thür auf der Erde, die, mit vereinten Kräften weggehoben und gezogen, keine Oeffnung, wohl aber den Boden des Saales zeigte. Wie es sich zeigte, bestanden die Wände des etwa 9.9 Fuß hohen Saales aus festem, mit cementartiger Masse verbundenem Gestein. Es ist noch fraglich, ob es sich da um Ueberreste-der ehemaligen Burg der Babenberger oder um verschüttete Kellerräume handelt. :. Merkwürdiges Brautpaar. Ein Richter in Butte, Mont., schmiedete kürzlich ein sonderbares Brautpaar in die Ehefesseln. Es war der 72jährige fast vollständig erblindete Neger John White und die kastanienbraune 55 Jahre alte Wittwe Louise Woodson. Wollen Sie diese Frau zur Ehegattin nehmen," war die Frage des Richters. Sure, your Honor, das ist, wenn sie verspricht mir zu gehörchen." Die Frau versprach das auch mit großer Zungenfertigkeit und zufrieden trollte das schwarze Ehepärchen ab. V'er brennt sich selbst. In Des Moines, Ja., hat sich die hochbetagte Frau T. C. Alexander selbst verbrannt. Sie tränkte ihre Kleider mit Petroleum und setzte sie dann in Brand. Ihr Mann eilte nach dem Feuer, konnte aber seine Frau wegen des Rauches nicht sehen. Als es ver-löschte,-fand man die schrecklich verbrannte Leiche der Frau in einer Ecke. Kummer über die schwächliche Gesundheit ihrer zwei Töchter soll die Ursache ihrer. Handlungsweise gewesen fein. Ptomainvergiftung. Von einem gräßlichen Tod wurde der Arbeiterführer Lewis K. Keller in Allentown, Pa.. ereilt. Unlängst wurde nach einer Arbeiterversammlung ein Lunch servirt, daruntsr auch Frankfurter Würstchen. Mehrere, die von letzteren aßen, wurden plötzlich schwer krank und Kellers Fall wurde so schlimm, daß fünf Aerzte herbeigezogen wurden; allein es half Alles nichts: der 38jährige. sehr beliebte Mann erlag einer Ptomainvergiftung. Enorme' Smaragdenlag er sind kürzlich im Flußgebiete des Ural, Rußland, entdeckt worden. Es wurden bisher Steine aufgefunden, welche an Größe und Farbenpracht die Smaragde aus Columbia übertreffen. Der , größte der bisher gefundenen Steine hatte ein Gewicht von 80 Karat. I ' ' ' .
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